Bistum Trier - Redaktion Saarbrücken https://www.bistum-trier.de/ de-de Bistum Trier - Redaktion Saarbrücken Wed, 21 Apr 2021 07:27:14 +0200 Wed, 21 Apr 2021 07:27:14 +0200 Bistum Trier news-104032 Tue, 20 Apr 2021 11:40:06 +0200 Mut zu mehr Mitwirkung von Ehrenamtlichen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/mut-zu-mehr-mitwirkung-von-ehrenamtlichen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/9/csm_ehrenamt_b30fa2e7a2.png" width="150" height="71" alt="" title="Ehrenamt" />Unter dem Titel "Beteiligung ist der Schlüssel" diskutierten am Samstag im Rahmen der Heilig-Rock-Tage Ehrenamtliche mit Experten aus der Wissenschaft und Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg, wie sich die Beteiligung von Ehrenamtlichen im Bistum steigern lässt. Trier – Wie lässt sich im Bistum Trier die Beteiligung von Ehrenamtlichen steigern? Welche Möglichkeiten gibt es – gerade auch mit Blick auf die im Herbst bevorstehenden Gremienwahlen? Welche Grenzen setzt das Kirchenrecht? Diese Fragen standen am Samstag, 17. April, im Zentrum der digitalen Fachtagung „Beteiligung ist der Schlüssel“. Ehren- und Hauptamtliche aus allen Teilen des Bistums diskutierten mit Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg sowie Dr. Ulrike Gerdiken, Professorin für Medienpädagogik und Kommunikationswissenschaft an der Katholischen Hochschule Mainz, Dr. Elisabeth Zschache, Expertin für Moderation, Bildungsarbeit und Prozessbegleitung sowie Dr. Thomas Schüller, Professor für Kanonisches Recht an der Universität Münster. „Das Thema Beteiligung treibt uns seit vielen Jahren um“, sagte die Leiterin des Arbeitsbereichs Ehrenamtsentwicklung des Bistums, Michaela Tholl. „Wir glauben, dass Partizipation der Schlüssel für die Entwicklung unserer Kirche in Trier ist.“

„Partizipation hat kein Rezept. Jede Gruppe muss neu herausfinden, was für sie Partizipation bedeutet“, sagte Dr. Elisabeth Zschache. Die Frage nach Beteiligung stelle auch immer die Machtfrage. Selten teile der Machthabende seine Macht von sich aus, sondern weitaus häufiger ermächtige sich eine benachteiligte Gruppe selbst. „Man kann Machtverhältnisse nicht individuell ändern. Man muss sich organisieren, zum Beispiel in Gewerkschaften“, sagte sie. Hierarchien in Frage zu stellen, bedeute, in Konflikt mit den Machthabenden zu gehen. Unterschiedliche Bedürfnisse müssten ausgehandelt werden, denn nicht alle Ehrenamtlichen wollten das Gleiche. „Man kann Partizipation lernen und eine partizipative Haltung einüben. Es wird immer wieder auch um Machtfragen gehen, aber dafür müssen Strukturen geschaffen werden, in denen die Machtfrage stellbar ist. Packen Sie es an!“, gab sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit auf den Weg.

Die von Dr. Zschache skizzierte Möglichkeit der Selbstermächtigung nannte Kirchenrechtler Professor Schüller einen „interessanten Gedanken, der aber nicht so ganz katholisch“ sei. Als Katholik sei man in einer „schizophrenen Situation“: Als überzeugter Demokrat lebe man den Glauben in einem „absolutistisch-monarchischen System“ aus, in dem Partizipation zwar teilweise gewährt, aber nicht dauerhaft rechtlich gewährleistet werde. Er verstehe kirchenrechtlich unter Partizipation „die wirkliche und damit auch wirkmächtige Beteiligung von allen Gläubigen an kirchlichen Entscheidungsprozessen und kirchlichen Grundvollzügen in Verkündigung, Feier der Liturgie und Leitungsdienst“. Diese Rechte müssten einklagbar sein und nicht von der Gunst eines Oberen abhängig sein. Er plädierte stark dafür, die Beratungsform einer Bistumssynode, wie sie in Trier stattgefunden habe, überall anzuwenden, wenn es um konkrete Sachverhalte vor Ort gehe. „Es ist eine großartige Idee von Bischof Stephan gewesen, für die ganz wesentliche Frage der Neustrukturierung der Pfarrei eine Synode durchzuführen“, sagte Schüller. Die Diözesansynode sei ein Instrument, das Volk Gottes in verbriefter, rechtlich abgesicherter Weise zu hören und gleichzeitig die Autorität des Bischofsamts zu wahren. „Trier hat es anderen Bistümern vorgelebt und dann mit der römischen Direktive diese frustrierende Erfahrung gemacht“, bedauerte Schüller und appellierte: „Trau dich, Trier, Rom hier die Stirn zu bieten. Es muss möglich sein, dass eine Diözese ihre Dinge selber regelt.“

Die Erziehungswissenschaftlerin Professorin Dr. Ulrike Gerdiken stellte das von Joachim Eckart entwickelte Konzept der Ermöglichungspastoral vor, das in ihren Augen der Schlüssel für eine zukunftsfähige Kirche ist. Ausgangspunkt müsse der Mensch in seiner Lebenswelt sein. Pastorale Prozesse sollten nicht mehr von oben gesteuert werden, sondern begleitend, im Dialog mit den Betroffenen. Um fortzubestehen, müsse sich Kirche als lernende Institution begreifen. Dafür müsse sich jedoch ihr Führungsverständnis ändern, denn mit einem hierarchischen Führungsmodell sei kein organisationales Lernen möglich. .„Kirche soll den Menschen begleiten und unterstützen und keine Vorschriften machen, wie das Leben gelingt oder funktioniert. Sie macht Angebote und hilft den Menschen, sich zu finden“, umschreibt Gerdiken das Konzept. „Keiner hat die Wahrheit gepachtet. Ein Lehramt, das sagt, wie Glauben funktioniert, funktioniert nicht mit der Ermöglichungspastoral und bringt den Menschen auch nicht dazu, ein selbständiger und starker Mensch zu werden.“ Doch diese Stärkung des Menschen sei insbesondere mit Blick auf die MHG-Studie, die den Missbrauch in der katholischen Kirche in Deutschland untersucht hat, unerlässlich. Missbrauchsfälle ließen sich nie ganz verhindern, aber: „Je mehr wir Menschen stärken in ihrem Glauben und in ihrem Selbstbewusstsein, auch nein zu sagen, desto mehr können wir Machtmissbrauch verhindern.“

In der abschließenden Diskussion räumte Generalvikar Ulrich Graf von Plettenberg ein, dass Hauptamtliche – ob Priester oder Pastoral- und Gemeindereferentinnen – die Dinge mitunter zu sehr an sich zögen und keinen Raum für das Ehrenamt ließen. „Wir sollten sehr gut an einer Ermöglichungspastoral arbeiten“, sagte von Plettenberg, „ich glaube, wir sind sehr gefangen in unseren Strukturen, sodass es oftmals daran hapert, dass Leute sich ermutigt fühlen, Dinge aus eigener Kraft heraus anzugehen.“ Damit Kirche nicht um sich selbst kreise, müsse sie Impulse von außen wahrnehmen. Dies sei auch der Ansatz der Bistumssynode gewesen.

Mehrere Teilnehmer meldeten zurück, dass die Frage der Beteiligung von Ehrenamtlichen häufig von der Person des Priesters abhänge. Sie äußerten den Wunsch, die Möglichkeiten der Partizipation bereits in der Priesterausbildung zu verankern. „Ich erhoffe mir, dass wir mit Mut nach Hause gehen, dieses Thema umzusetzen: Wo sind die Möglichkeiten, bei diesem Thema voranzugehen, Menschen in der Kirche einen Platz zu geben“, sagte Michaela Tholl. Sie selbst nehme wertvolle Hinweise mit: „Sie haben Wirkung erzielt, mit dem, was Sie uns mit auf den Weg gegeben haben“, sagte sie den Teilnehmenden.

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news-104027 Mon, 19 Apr 2021 10:41:32 +0200 „Was uns eint, ist größer“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/was-uns-eint-ist-groesser/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/7/7/csm_HRT_O-kumene_frontal_jf_3f39ab4e5b.jpg" width="150" height="84" alt="" />Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen hat bei den Heilig-Rock-Tagen einen ökumenischen Gottesdienst gefeiert. Trier –  „Die Unterschiede zwischen uns sind groß, aber was uns eint, ist größer“ – das hat Pastor Rainer Burkart von der Mennonitengemeinde (Enkenbach) in seiner Predigt zum Ökumene-Gottesdienst am 17. April betont. Traditionell findet am ersten Samstag der Heilig-Rock-Tage in Trier ein ökumenischer Gottesdienst statt, zu dem die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in der Region Südwest in den Dom einlädt.

„Das Leben im Glauben kann stürmisch werden. Es ist keine gemütliche Bootsfahrt auf dem Laacher See“, sagte Pastor Burkart und bezog sich auf das Sonntagsevangelium. Das beschreibt die stürmische Fahrt der Jünger nach Kafarnaum, bei der Jesus ihnen über den See schreitend zur Hilfe kam (Johannes 6,16-21). Die Gläubigen müssten heute ganz schön daran arbeiten, „dass das Boot auf dem Kurs bleibt und das nicht nur in der Ökumene, sondern auch in unseren Gemeinden.“ Burkart stellte fest, dass sich in der ökumenischen Bewegung viel verändert habe; Versöhnungen seien geschehen. „Gott sei Dank!“. Aber er räumte auch ein, dass die verschiedenen christlichen Konfessionen noch lernen müssten, dass sie die gleiche Bibel eben anders lesen. Es gehe daher darum, voneinander zu lernen und nicht nur nebeneinanderher zu leben. Denn schließlich „sitzen wir alle in einem Boot. Wir kämpfen alle mit Wind und Wellen und tappen zum Beispiel oft im Dunkeln beim Umgang mit eigenen Fehlern“.

Bei der Begrüßung der kleinen Gottesdienstgemeinde im Dom und derer, die im Fernsehen die Übertragung im OK54 oder im Internet verfolgten, sprach sich Bischof Dr. Stephan Ackermann ebenfalls dafür aus, die Gemeinsamkeiten der christlichen Kirchen weiterhin zu entdecken. Aber auch er wisse, dass es trotz aller mühsamen und harten Arbeit immer wieder Rückschläge, Enttäuschungen und Missverständnisse gäbe. Doch der Gottesdienst sei eine Möglichkeit, die bestehende Verbundenheit untereinander zu bestärken. „Die Heilig-Rock-Tage laden ein, gemeinsam auf Gottes Wort zu hören“, so der Trierer Bischof.

Elemente aus den verschiedenen christlichen Kirchen wurden in der Liturgie aufgegriffen. So sprach Dagmar Hees vom Bund Freier evangelischer Gemeinden einleitende und erläuternde Worte zum Großen Glaubensbekenntnis aus dem Jahr 381, das die ganze Christenheit miteinander verbinde: „Darin bekennen wir über die bestehenden Konfessionsgrenzen hinweg unseren Glauben an den dreieinigen Gott, an die eine, heilige, katholische – das heißt allgemeine christliche und apostolische Kirche – und die eine Taufe, die uns allen gemeinsam ist.“ Pfarrer Thomas Mayer (Alt-Katholische Pfarrgemeinde an der Saar) trug die Lesung und einen Psalm vor. Den abschließenden Segen sprachen die Superintendentin des Kirchenkreises Obere Nahe und Vorsitzende der ACK in der Region Südwest, Jutta Walber und Bischof Ackermann gemeinsam.

Den Gottesdienst vorbereitet hatten Anna Werle, Ökumenereferentin im Bischöflichen Generalvikariat Trier und stellvertretende Vorsitzende der ACK Südwest, gemeinsam mit Dagmar Hees und Jutta Walber. Weitere Vertreterinnen und Vertreter christlicher Kirchen und Verbände waren ferner involviert.

Alle Informationen rund um das Bistumsfest (16. bis 25. April) sind unter www.heilig-rock-tage.de zu finden.
(jf)

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Heilig-Rock-Tage Ökumene
news-104024 Mon, 19 Apr 2021 10:30:00 +0200 TelefonSeelsorge Saar sucht Ehrenamtliche für Beratung am Telefon und online https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/telefonseelsorge-saar-sucht-ehrenamtliche-fuer-beratung-am-telefon-und-online/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/a/e/csm_csm_TelefonSeelsorge_Telefon_dh_fec4f1a44a_bd7c6e6b4c.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Csm TelefonSeelsorge Telefon dh fec4f1a44a" />Wer bereit ist, sich auf die Lebensfragen, Sorgen und Nöte von anderen einzulassen, für den könnte die ehrenamtliche Mitarbeit bei der TelefonSeelsorge Saar eine Möglichkeit sein, sich zu engagieren. In Kürze startet ein neuer Ausbildungskurs. Vorher gibt es einen digitalen Infoabend. Saarbrücken – Wer sich gerne mit sich und anderen auseinandersetzt und bereit ist, sich auf die Lebensfragen, Sorgen und Nöte von anderen einzulassen, für den könnte die ehrenamtliche Mitarbeit bei der evangelisch-katholischen TelefonSeelsorge Saar eine Möglichkeit sein, sich zu engagieren. Nach den Sommerferien startet eine neue Ausbildungsgruppe, für die sich Interessierte bereits jetzt bewerben können.

An zwei Infoabenden werden die Ausbildung und die Arbeit detailliert vorgestellt. Am Dienstag, 4. Mai 2021, findet um 18 Uhr ein digitaler Infoabend über die Videoplattform Zoom statt. Wer daran teilnehmen möchte, kann sich an das Sekretariat der TelefonSeelsorge Saar wenden unter: bewerbung(at)telefonseelsorge-saar.de oder unter Telefon: (0681) 9686922. Sofern es die Corona-Pandemie zulässt, findet am Mittwoch, 9. Juni, 18 Uhr, in der VHS Saarbrücken (Schlossplatz 2, 66119 Saarbrücken) eine Präsenz-Infoveranstaltung statt.Im Anschluss an die schriftliche Bewerbung finden Auswahlgespräche statt.

In anderthalb Jahren werden die Ehrenamtlichen auf ihre künftige Beratungsaufgabe am Telefon und Online-Chat vorbereitet. An eine Seminarphase, die zehn Monate dauert, schließt sich eine Praxisphase an. Die Seminare finden in der Regel ein bis zweimal in der Woche statt. Sie lernen dabei unter anderem Gesprächsführung sowie Gesprächstraining; ein großer Teil der Seminare beinhaltet außerdem, sich intensiv mit sich selbst auseinanderzusetzen. Mit Fortbildungen und Supervisionen wird auch danach die Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützt.

„Interessierte sollten belastbar sein und ein gewisses Maß an Lebenserfahrung mitbringen“, sagt Heidrun Mohren-Dörrenbächer, Diplom-Psychologin und Katholische Stellenleiterin der TelefonSeelsorge Saar. Zudem sollten sie auch neugierig darauf sein, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Die Arbeit eigne sich auch für Personen, die eine Gemeinschaft finden möchten, die auch in schwierigen Situationen ansprechbar ist.

Ehrenamtliche übernehmen an fünf Stunden in der Woche den Telefondienst. Auch eine Nachtschicht im Monat gehört dazu, damit die Ratsuchenden zu jeder Tages- und Nachtzeit anrufen können. Jedes Jahr würden zwischen 10 und 15 neue Freiwillige gebraucht. Die Corona-Krise habe gezeigt, wie wichtig die Arbeit der TelefonSeelsorge ist: „Das Thema Einsamkeit ist größer geworden“, sagt Mohren-Dörrenbächer.

„A und O sind der Respekt für unterschiedliche Sichtweisen und eine Grundhaltung, dem anderen mit Wertschätzung und Einfühlungsvermögen zu begegnen“, sagt Pfarrer Volker Bier, der evangelische Leiter der TelefonSeelsorge Saar. Die Ehrenamtlichen lernen, sich mit gewohntem Verhalten auseinanderzusetzen und neue Facetten für das Gespräch zu entdecken. „Sie tun das mit dem gemeinsamen Ziel, für Ratsuchende da zu sein, die ihre Situation als belastend erleben und im Kontakt mit der TelefonSeelsorge einen Weg für sich suchen.“

www.telefonseelorge-saar.de

(uk)

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Saarbrücken bistum-trier Ehrenamt Ökumene Politik / Gesellschaft Prävention Seelsorge Vermischtes
news-104023 Mon, 19 Apr 2021 08:30:00 +0200 Katholiken im Bistum Trier wählen neue Räte https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/katholiken-im-bistum-trier-waehlen-neue-raete/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/6/csm_logo_wahl_der_raete_f3f4d1501c.jpg" width="150" height="56" alt="" title="Logo wahl der raete" />Bischof Stephan Ackermann legt den Wahltermin für die Gremienwahlen auf 6. und 7. November 2021 fest. Trier – Rund 1,1 Millionen Katholikinnen und Katholiken im Bistum Trier sind am 6. und 7. November 2021 aufgerufen, die pastoralen Gremien zu wählen. Diesen Wahltermin hat Bischof Dr. Stephan Ackermann nun in einem Brief an die Mitglieder aller Räte offiziell bekannt gegeben. Auf der Homepage www.herausgerufen.bistum-trier.de/wahlen-2021 sind alle wichtigen Informationen rund um die Wahlen zu finden.

„Die Zeit der Vorbereitung der Wahlen und die kommende Amtsperiode der Gremien werden bedeutende Phasen sein, in denen wichtige Weichenstellungen für die zukünftige Gestalt der Kirche und des christlichen Lebens in unserem Bistum erfolgen“, betont Bischof Ackermann in seinem Schreiben. Er dankt allen Gremienmitgliedern für ihr Engagement, ihre Zeit und Kraft, die sie in den vergangenen Jahren in ihr kirchliches Ehrenamt gesteckt hätten. Zugleich bat er die Räte, die nicht erneut zur Wahl antreten, ihr Wissen und ihre Erfahrung an die Nachfolgerinnen und Nachfolger weiterzugeben. „Auch künftig braucht es Jugendliche, Frauen und Männer, die das Recht auf Mitbestimmung und die Möglichkeit des Mitgestaltens in den Pfarreien, Pfarreiengemeinschaften und später in den Pastoralen Räumen wahrnehmen“, so der Bischof.

Bei der diesjährigen Wahl können sich die Pfarreien für eins von drei Wahlmodellen entscheiden. Zum einen besteht die Möglichkeit, wie gewohnt, einen Pfarrgemeinderat zu wählen. Darüber hinaus können sich die Pfarreien stattdessen dafür entscheiden, einen Kirchengemeinderat zu wählen, der gleichzeitig auch die Aufgaben eines Verwaltungsrats übernimmt. Neu ist die dritte Option, die Direktwahl von Kandidaten in den Pfarreienrat, dem Mitglieder aller Pfarreien einer Pfarreiengemeinschaft angehören. „Mit dieser neu geschaffenen Möglichkeit – einer Weiterentwicklung des bisherigen ,PfarreienratDirekt‘ – verbindet sich die Hoffnung, dass sich auch in Zukunft möglichst alle Pfarreien bei den anstehenden pastoralen und strukturellen Entscheidungsfindungen beteiligen können: in Mitverantwortung und Mitbestimmung“, sagt Dr. Thomas Fößel, Referent für die Räte im Bistum Trier. Mit der Wahlmöglichkeit werde ein Höchstmaß an Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Handlungsspielraum vor Ort gewährt. Die Gremien können nun entscheiden, welches der drei Modelle für sie in Frage kommt. Dort, wo sich bereits zum Jahreswechsel durch Zusammenschlüsse neue Pfarreien bilden, wird es am Anfang des kommenden Jahres eine Wahl in die Gremien dieser neuen Pfarreien geben.

Gewählte Laiengremien gibt es seit 1968, als Folge des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965), das „in besonderer Weise die Verantwortung des ganzen Volkes Gottes betont“, wie es in der Präambel für die Pfarrgemeinde- und Pfarreienräte im Bistum Trier heißt. Der Pfarrgemeinderat besteht aus gewählten, amtlichen und berufenen Mitgliedern. Die gewählten Mitglieder werden direkt von den wahlberechtigten Katholiken der Pfarrei gewählt. Um besondere Gruppen und pastorale Anliegen zu berücksichtigen besteht für den Pfarrgemeinderat die Möglichkeit, weitere Mitglieder zu berufen.

Informationen rund um die Wahl der Räte gibt es unter www.herausgerufen.bistum-trier.de/wahlen-2021 oder im Bischöflichen Generalvikariat Trier, Arbeitsbereich Ehrenamtsentwicklung, bei Dr. Thomas Fößel, Tel.: 0651-7105-328, E-Mail: raete(at)bistum-trier.de

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Saarbrücken bistum-trier Bischof Ehrenamt Kirchliche Räte Pfarreien Strukturreform Synode
news-104021 Fri, 16 Apr 2021 10:02:05 +0200 Bolivientag thematisiert Corona-Pandemie und Klimagerechtigkeit https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/bolivientag-thematisiert-corona-pandemie-und-klimagerechtigkeit/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/6/9/csm_kopfbild-bolivienpartnerschaft_01_89b436e8bb.jpg" width="150" height="79" alt="" />Ein Gottesdienst mit Bischof Dr. Georg Bätzing wird den Bolivientag eröffnen. Weiter geplant sind zwei digitale Gesprächsrunden. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Der Bolivientag während der Heilig-Rock-Tage lädt am 24. April dazu ein, sich mit der langjährigen Partnerschaft und gemeinsamen Herausforderungen wie dem Klimawandel und der Zukunft junger Menschen in beiden Ländern zu beschäftigen. Wie alle anderen Angebote der Heilig-Rock-Tage wird er unter den Corona-Schutzauflagen in etwas veränderter Form stattfinden: Um 14 Uhr wird ein Gottesdienst im Dom mit dem Bischof von Limburg und Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, den Bolivientag eröffnen. Musikalisch wird er gestaltet mit der Misa de Solidaridad, einer Komposition für das Bistum Trier, die europäische und bolivianische Musik kombiniert. Zwei digitale Gesprächsrunden sind im Anschluss geplant: Um 15.30 Uhr spricht Ludwig Kuhn von der Diözesanstelle Weltkirche unter anderem mit dem Leiter des Katholischen Krankenhauses in Santa Cruz, Hugo Valda, und Bischof Eugenio Coter aus dem Vikariat Pando über „Solidarität und gemeinsame Verantwortung angesichts Corona“. Um 16.30 Uhr geht es dann um die „Zukunft der jungen Generation und Klimagerechtigkeit – eine Herausforderung für die Bolivienpartnerschaft“. Die zweite Gesprächsrunde wird gemeinsam mit dem Jugendtag der Heilig-Rock-Tage organisiert und richtet sich besonders an junge interessierte und engagierte Menschen.

Informationen gibt es auf www.bolivien.bistum-trier.de. Zur Gottesdienstanmeldung geht es auf www.dominformation.de.

(sb)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Bolivienpartnerschaft Heilig-Rock-Tage
news-104020 Thu, 15 Apr 2021 14:27:46 +0200 Virtuelle Mahlgemeinschaft im Zeichen der Zuversicht https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/virtuelle-mahlgemeinschaft-im-zeichen-der-zuversicht/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/e/f/csm_kfd-Zuversichtspostkarte_-Foto-Helene-Werner_678879c70f.jpg" width="119" height="150" alt="" />Unter dem Motto „Du bist meine Zuversicht“ verbindet die kfd Trier am Frauentag im Rahmen der Heilig-Rock-Tage rund 2.400 Menschen aus über 100 Orten. Bistumsweit/Trier – Trotz Corona in gemeinsamer Verbundenheit Mahlgemeinschaft feiern? Das ermöglicht der Diözesanverband der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) am 17. April, dem Frauentag im Rahmen der diesjährigen Heilig-Rock-Tage. Rund 2.400 Menschen aus über 100 Orten im Bistum Trier beteiligen sich an der Aktion unter dem Motto „Du bist meine Zuversicht“.

Statt einer zentralen Veranstaltung werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 17. April virtuell verbunden sein, erklärt die Geschäftsführerin der kfd Trier, Petra Erbrath. „Wir möchten dadurch auch in der Pandemie Kontakt halten, Hoffnung und Zuversicht vermitteln.“ Im Vorfeld wurden Aktionspakete versandt, die den Ablaufplan, ein Gebetsheft und weitere Materialien für die Mahlgemeinschaft enthalten – darunter auch Postkarten, auf die die Teilnehmenden ihre persönlichen Zuversichtsbotschaften notieren können. „Wir sammeln alle Zusendungen und erstellen noch am selben Tag eine Wortwolke, die wir als Plakat an jede Gruppe zurückschicken und über unsere Social-Media-Kanäle teilen, um den Kreis zu schließen.“ An der Veranstaltung mit Gebet, Gespräch, Bewegungselementen und Musik können Einzelpersonen und Gruppen mitwirken, in Präsenz, „da, wo es unter den geltenden Corona-Hygienebestimmungen möglich ist“, oder vor dem Rechner: Von 14 bis 15.30 Uhr findet die Mahlgemeinschaft als Zoom-Meeting statt, in das man sich von zuhause aus einwählen kann.

Einige Ortsgruppen hätten sich bereits kreative Ideen einfallen lassen, um die Kontaktbeschränkungen einzuhalten und dennoch im Geiste und Gebet verbunden zu sein, verrät Erbrath. In der Wittlicher Markuskirche etwa wird die Postkarten-Aktion für die gesamte Dauer des Bistumsfests offen und begehbar gestaltet, sodass Einzelne sich kontaktlos beteiligen können. 

Die Teilnahme ist auch spontan möglich. Weitere Informationen sowie den Zoom-Link gibt es auf www.kfd-trier.de; Ansprechpartnerin ist Petra Erbrath, E-Mail: info(at)kfd-trier.de und Tel.: 0651-9948690. 
(ih)

 

 

 

 

 

 

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier
news-104012 Wed, 14 Apr 2021 10:00:00 +0200 Mit Scherben auf der Suche nach dem Glück https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/mit-scherben-auf-der-suche-nach-dem-glueck/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/1/csm_Markus_Hohlstein-hilt_c9b23e54b7.jpg" width="150" height="107" alt="" title="Markus Hohlstein hilt" />Anlässlich der Saarbrücker Aktionswoche "Auf der Suche nach dem Glück in besonderen Zeiten" gestaltete der Glaskünstler Markus Hohlstein einen "Stationenweg" in der Kirche St. Hubertus in Jägersfreude. Saarbrücken – Schon der erste flüchtige Blick in den weiten Raum in der Kirche St. Hubertus in Jägersfreude bei Saarbrücken vermittelt den Eindruck einer besonderen Atmosphäre. Die leuchtenden Glasobjekte im Eingangsbereich kontrastieren mit der hell erleuchteten Kuppel über dem Altar. Es ist der Startpunkt zum „Stationenweg“ durch die Kirche, den der Glaskünstler Markus Hohlstein mit faszinierenden Objekten gestaltet hat. Sein Material sind Scherben aus zerbrochenem Glas.

Weil Scherben einem Sprichwort zufolge bekanntlich Glück bringen sollte, lag die Beteiligung an der Saarbrücker Aktionswoche „Auf der Suche nach dem Glück in besonderen Zeiten“ nahe. Zur Glückswoche aufgerufen hatte die Saarbrücker Initiative Insieme, an der sich das Dekanat Saarbrücken beteiligt, gemeinsam mit der Landeshauptstadt. In über 65 Aktionen und Veranstaltungen konnten sich vom 8. bis 14. April die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Thema Glück auseinandersetzen. Es gehe nicht darum, coronabedingtes Unglück wegzureden, betonen die Initiatoren um Heiner Buchen vom Dekanat Saarbrücken und Veronika Kabis vom Zuwanderungs- und Integrationsbüro der Landeshauptstadt. Vielmehr solle die Aktionswoche kleine Glücksmomente und einen Nachdenk- und Mitmachraum zu der Frage „Was bedeutet mir Glück?“ schaffen.

Zwei Tische hat Künstler Markus Hohlstein in St. Hubertus aufgebaut. Auf dem einen verstreut Glasscherben und Stifte, die Besucher einladen, dort ihre Wünsche und persönlichen Gedanken nicht zu Papier, sondern auf Glas festzuhalten. Die Scherben hat der Künstler so präpariert, dass man sich nicht daran schneiden kann, aber Kanten und Bruchstellen erhalten bleiben, um das Licht brechen können. 

Viele sind schon beschriftet, mit Wünschen nach „Verständnis, Toleranz, Respekt, Gemeinschaft“, einige mit einem Dank „für jeden Tag, den ich erleben durfte“. Aber auch mit Botschaften an die Kirche selbst, wenn auf einer der Scherben schlicht „Maria 2.0“ zu lesen ist. Alle Scherben werden in einem vorbereiteten Rahmen schließlich zu einer Skulptur zusammengefügt.

Den Rahmen dafür hat der Künstler auf einem zweiten Tisch vorbereitete, erste Schichten mit Glasscherben geben eine Ahnung von dem, wie es am Ende sein könnte. „Das Glück ist schwer darzustellen“, meint der Künstler. Aber wie das mit dem Glück so ist, gibt es zumindest eine Vorstellung davon.

Die einzelne Botschaft auf den Glasscherben ist im fertigen Kunstwerk nicht mehr sicht- und entzifferbar, aber sie ist eben auch nicht verschwunden, erläutert der Künstler. Zusammen ergeben sie in ganz neuer Form eine gemeinsame Botschaft, aus guten Wünschen und Erfahrungen mit glücklichen Momenten, aber eben auch, entsprechend dem Motto, mit Wünschen und Hoffnungen „auf der Suche nach dem Glück in besonderen Zeiten“.

Wie das Leben selbst wird das Kunstwerk am Ende wie alle Werke von Hohlstein zwei Seiten haben: Die vordere mit einer eher ebenen Fläche, die Rückseite, die sich erst bei zweiten Blick erschließt, mit den spitzen Kanten der Scherben.

Auf die Frage, was für ihn „Glück“ bedeute, zögert Markus Hohlstein einen Sekundenbruchteil. „Glück ist etwas, das man oftmals erst erkennt, wenn man es nicht mehr hat“. Und Glück sei etwas, „dem man nicht nachlaufen soll“.

Woher der Spruch mit den Scherben, die Glück bringen sollen, stammt, weiß er auch er nicht so recht. Genauso wenig, ob die Scherben bei diesem Projekt Glück bringen. Das Kunstwerk am Schluss, als ein Gemeinschaftsprojekt aus Wünschen, Sehnsüchten, Hoffnungen und Nachdenklichkeiten, steht in gewisser Weise auch dafür, wovon Markus Hohlstein überzeugt ist: „Glück ist etwas, das sich verdoppelt, wenn man es teilt“.

(red)

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Saarbrücken bistum-trier Information Kultur Pfarreien Politik / Gesellschaft Vermischtes
news-104013 Tue, 13 Apr 2021 13:55:14 +0200 Im „digitalen Wohnzimmer“ lokale Musiker erleben  https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/im-digitalen-wohnzimmer-lokale-musiker-erleben/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/b/c/csm_HRT_2021_Sittmann_ed924c8625.jpg" width="150" height="100" alt="" />Eine große musikalische Bandbreite bieten die "AufEineHalbeStunde Konzerte", die für das Kulturprogramm der Heilig-Rock-Tage aufgezeichnet wurden. Trier – Eine Gitarre erklingt in der meterhohen Halle der „Alten Färberei“ auf dem Gelände der ehemaligen Textilfabrik Bobinet im Westen Triers. Barde und Gitarrist Rolf Mayer steht vor einer Wohnzimmer-Kulisse, vor ihm zwei Kameras; weiter hinten in der Halle hat die komplette Aufnahmetechnik Platz gefunden. Gerade schmettert Mayer die Liedzeile „Mensch dann tu doch was, steck den Kopf nicht in den Sand“ ins Mikrofon. Der Song, der dazu animieren soll, nicht in Selbstmitleid zu verfallen, passt nicht nur zur Gemütslage vieler Menschen während der Corona-Pandemie, sondern auch zum Anlass der zweitägigen Aufnahme-Session: Die Heilig-Rock-Tage, das große Fest des Bistums Trier, stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Du bist meine Zuversicht“. Vor allem digitale Angebote laden vom 16. bis 25 April dazu ein, mitzufeiern. So auch die „AufeinehalbeStunde Konzerte“, die jeden Abend von 19.30 bis 20 Uhr online auf: www.t1p.de/HRT-Konzerte und im OK54 Bürgerrundfunk übertragen werden.

Große musikalische Bandbreite

Der letzte Akkord von Mayers Lied verklingt. Dann – ein Geräusch, das wohl alle Kunstschaffenden seit Monaten am schmerzlichsten vermissen: Der Live-Applaus eines – wenn auch sehr kleinen – Publikums. Das besteht an diesem Tag aus den Technikern und Projektleitern des Veranstaltungs-Profis „Pro Musik“, dem Filmteam „VideoCrew Trier“, drei Mitarbeitenden des Bistums und Andreas Sittmann. Der bekannte Liedermacher, Bänkelsänger und Stadtführer ist auch aus dem Kulturprogramm der Heilig-Rock-Tage seit Jahren nicht wegzudenken. An diesem Tag fungiert er als Moderator für die verschiedenen Gruppen und Einzelkünstler, die er gemeinsam mit dem bischöflichen Beauftragten für die Heilig-Rock-Tage, Wolfgang Meyer, ausgewählt hat.

Sittmann macht Lust auf die halbstündigen Konzerte: „Wir haben versucht, eine große Bandbreite von Künstlerinnen und Künstlern einzuladen, die hier ein kleines Best-Of ihrer Programme bieten können. Instrumentale Gitarrenmusik von Groove Improve, Chansons des Duos Dorle und Florian Schausbreitner, bekannte Hits in sanfteren Singer-Songwriter Versionen von der jungen Künstlerin Isabell Krohn – das alles erwartet die Zuschauer an den Bildschirmen.“ Für ihn und die Kolleginnen und Kollegen aus der Branche bedeuten die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wirklich schwierige Zeiten. „Das Finanzielle ist natürlich ein Thema – ich lebe beispielsweise derzeit von meinen Reserven. Aber vor allem vermisst man die Kunst, das Publikum, den Kontakt.“ Umso mehr unterstützt Sittmann die Entscheidung des Bistums, das Kulturprogramm in veränderter Form auf die Beine zu stellen.               

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Heilig-Rock-Tage Kultur
news-104010 Mon, 12 Apr 2021 11:06:52 +0200 Gedenkstätte für Corona-Opfer im Saarland https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gedenkstaette-fuer-corona-opfer-im-saarland/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/b/7/csm_21-04-09-Corona-OPfer-3_7296ff307a.jpg" width="150" height="113" alt="" title="21 04 09 Corona OPfer 3" />Zusammen mit einer privaten Initiative haben die Katholische Pfarreiengemeinschaft St. Jakob und die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Saarbrücken zu einer Ökumenischen Andacht vor der Ludwigskirche in Saarbrücken eingeladen, um einen Gedenkort für die Opfer der Corona-Pandemie zu errichten. Saarbrücken – Vier große Kunstrasenflächen sind auf dem Platz vor der Saarbrücker Ludwigskirche zu einer gut einhundert Quadratmeter großen Raute ausgelegt, umsäumt von brennenden Kerzen. Kleine, schwarze Schiefertäfelchen heben sich vom dunklen Grün ab. Etliche davon tragen von Hand geschrieben Namen und Daten wie „Inge, 30.04.20“. Daneben legt Amelie ein weiteres Täfelchen, das sie beschriftet hat. „Erich, 09.04.20“. Die 16-Jährige war schon bei den Vorbereitungen für die Gedenkstätte für Corona-Opfer im Saarland dabei und hat die Beschriftung übernommen. Was sie dabei empfunden hat? „Ich habe die Vornamen geschrieben und dabei gedacht, dass es auch Namen von meinen Freunden sein könnten“, sagt sie.

Es war eine private Initiative, die den Anstoß zu der Gedenkstätte gegeben und die Umsetzung in die Hand genommen hat. Für Ute Kunsmann war der Tod des besten Freundes ganz früh in der ersten Pandemiewelle Auslöser der Initiative, der sich die Katholische Pfarreiengemeinschaft St. Jakob und die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Saarbrücken angeschlossen haben. Gemeinsam haben sie am Freitag, 9. April, zu einer Ökumenischen Andacht eingeladen. 947 Menschen waren bis zu diesem Zeitpunkt im Saarland seit dem Auftreten des Virus an oder mit Corona verstorben. „Hinter jeder Zahl verbirgt sich ein Gesicht“, mahnt Dechant Benedikt Welter bei der kurzen Andacht. Ute Kunsmann ergänzt später, es könne nicht sein, dass die Hauptopfer der Pandemie, die Toten, nur als Zahl auftauchten.

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Saarbrücken bistum-trier Diakonische Kirchenentwicklung Information Ökumene Pfarreien Politik / Gesellschaft Vermischtes
news-104001 Fri, 09 Apr 2021 07:33:00 +0200 Hoffnung und Kraft schöpfen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/hoffnung-und-kraft-schoepfen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/4/5/csm_pilgrimage-church-4555392_1920_4f62933d30.jpg" width="150" height="99" alt="" />Das Bistum Trier bietet im September 2021 wieder Pilgerreisen nach Lourdes an. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Das Bistum Trier wird im September seine traditionelle Pilgerfahrt für gesunde und kranke Menschen nach Lourdes anbieten. Trotz der derzeit schwierigen Situation der Pandemie wolle man den Gläubigen eine Möglichkeit bieten, Gemeinschaft zu erfahren und aus der Erfahrung der Pilgerreise nach Lourdes Kraft und Hoffnung zu schöpfen. Die Fahrten finden unter Vorbehalt und unter Einbeziehung der dann vorherrschenden Pandemie-Situation und mit entsprechenden Schutzkonzepten statt. Die geistliche Leitung übernehmen Bischof Dr. Stephan Ackermann und Pfarrer Joachim Waldorf. Es wird zwei Reise-Optionen geben: Eine Busreise mit verschiedenen zustiegsmöglichkeiten vom 7. bis 14 September zum Preis ab 720 Euro pro Person im Doppelzimmer, sowie eine Flugreise ab dem Flughafen Hahn vom 8. bis 12 September ab 799 Euro pro Person im Doppelzimmer.

Informationen zu den Inhalten der Reise gibt es beim Bischöflichen Generalvikariat, Doris Fass, Tel.: 0651-7105-592, E-Mail: pilgerfahrten(at)bgv-trier.de, oder im Internet www.t1p.de/wallfahrten-trier.
Für organisatorische Fragen und Anmeldungen steht Christiane Ringer vom Bayerischen Pilgerbüro, Tel.: 089-545811-72, E-Mail: ringer(at)pilger.de zur Verfügung.
(sb)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Seelsorge
news-104000 Wed, 07 Apr 2021 07:01:00 +0200 Sexuelle Bildung und die Prävention sexualisierter Gewalt gehören zusammen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/sexuelle-bildung-und-die-praevention-sexualisierter-gewalt-gehoeren-zusammen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/7/7/csm_Logo_Pravention_Behr_dca99818b0.jpg" width="150" height="47" alt="" />Die Präventionsbeauftragten der Bistümer haben ein Positionspapier veröffentlicht. Münster/Trier –Zum wechselseitigen Verhältnis von Prävention sexualisierter Gewalt zu Sexualerziehung und -bildung hat die Bundeskonferenz der Präventionsbeauftragten der deutschen (Erz-)Bistümer zum ersten Mal ein Positionspapier erarbeitet und einstimmig am 20. Januar 2021 verabschiedet. Es wurde bereits intern dem Forum „Leben in gelingenden Beziehungen. Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“ des Synodalen Weges vorgelegt und wird in dessen Beratungen einfließen.

Wie sich die Prävention sexualisierter Gewalt und sexuelle Bildung zueinander verhalten, beschäftigt seit Längerem sowohl die Wissenschaft als auch die Praktikerinnen und Praktiker beider Disziplinen. In die aktuellen Diskussionen möchte sich die Bundeskonferenz der Präventionsbeauftragten nun einbringen. Mit Blick auf die katholische Kirche wurde oft der Mangel an qualifizierter Sexualpädagogik in vielen ihrer Einrichtungen kritisiert. Fachleute bewerten dies als Risikofaktor für die Entstehung sexualisierter Gewalt. Ausgangspunkt ist für die Beauftragten die überarbeitete Rahmenordnung zur Prävention sexualisierter Gewalt, die die deutschen Bischöfe 2019 verabschiedet haben. Die Rahmenordnung sieht vor, dass alle pädagogischen Einrichtungen eine Sexualpädagogik vermitteln sollen, die Selbstbestimmung und Selbstschutz stärkt. Zudem wird sexuelle Bildung als wichtiges Schnittstellenthema beschrieben.

Inhaltlich formuliert das Positionspapier unter anderem zentrale Annahmen zu Sexualität, Gewalt und Macht, identifiziert gemeinsame Themen von Präventionsarbeit und sexueller Bildung und zieht daraus Konsequenzen für die Präventionsarbeit. „Wir haben die Schnittstelle von Prävention und sexueller Bildung herausgearbeitet“, sagt Ann-Kathrin Kahle vom Arbeitskreis der Bundeskonferenz Prävention, in dem das Positionspapier erarbeitet wurde. „Damit beschreiben wir das Zusammenspiel beider Fachbereiche, wovon wiederum beide profitieren sollen.“ Prävention könne nicht auf Elemente der sexuellen Bildung verzichten, wenn sie ihrem ganzheitlichen Anspruch genügen wolle: „Denn erfolgreiche Prävention muss das Recht auf Sexualität und auf Schutz vor sexualisierter Gewalt gleichermaßen beinhalten.“

Bischof Dr. Stephan Ackermann, Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Fragen des sexuellen Missbrauchs im kirchlichen Bereich und für Fragen des Kinder- und Jugendschutzes, begrüßt das Anliegen, eine vertiefte Debatte zum Verhältnis von sexueller Bildung und Präventionsarbeit anzuregen: „Seit über zehn Jahren engagiert sich die katholische Kirche in Deutschland intensiv in der Prävention gegen sexuelle Gewalt. Ich bin froh, dass die Präventionsbeauftragten der Bistümer mit diesem Papier auf die wichtige Verbindung von Präventionsarbeit und sexueller Bildung hinweisen und erhoffe mir von der weiteren Beschäftigung mit dem Thema wichtige Erkenntnisse.“

Das Papier ist als pdf-Datei abrufbar unter https://www.praevention-kirche.de/praevention-in-den-bistuemern.

(red)

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Beratung
news-104007 Tue, 06 Apr 2021 10:15:35 +0200 Auf der Suche nach dem Glück in besonderen Zeiten https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/auf-der-suche-nach-dem-glueck-in-besonderen-zeiten/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/b/csm_sunset-570881_1920_40576f3874.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Glück" />Die Saarbrücker Initiative INSIEME veranstaltet von Donnerstag, 8. April, bis Mittwoch, 14. April, eine Aktionswoche unter dem Motto „Auf der Suche nach dem Glück in besonderen Zeiten“. Saarbrücken – Die Saarbrücker Initiative INSIEME veranstaltet von Donnerstag, 8. April, bis Mittwoch, 14. April, eine Aktionswoche unter dem Motto „Auf der Suche nach dem Glück in besonderen Zeiten“. Die Initiative hatte bereits im Frühjahr 2020 eine Lebensmittelhilfe für Menschen in Not während des ersten Lockdown organisiert.

Mit über 65 Aktionen und Veranstaltungen möchten die Initiatoren um Heiner Buchen vom Dekanat Saarbrücken und Veronika Kabis vom Zuwanderungs- und Integrationsbüro der Landeshauptstadt dazu anregen, sich mit dem Thema Glück auseinanderzusetzen. Es gehe nicht darum, coronabedingtes Unglück wegzureden. Vielmehr solle die Aktionswoche kleine Glücksmomente und einen Nachdenk- und Mitmachraum zu der Frage „Was bedeutet mir Glück?“ schaffen. Die Aktionswoche solle ermutigen, nach vorne zu schauen, und den Zusammenhalt stärken. Das Programm beinhaltet eine breite Vielfalt von Musik und Theater über Diskussionen und Vorträge bis hin zu Schreibwerkstätten, bildender Kunst und spirituellen Angeboten. Die Schirmherrschaft hat Oberbürgermeister Uwe Conradt übernommen.

Das Programm gibt es auf www.saarbruecken.de/glueck. Je nach Pandemielage werden die Veranstaltungen analog, digital oder hybrid stattfinden. Weitere Informationen gibt es bei Heiner Buchen, Tel.: 0681-700618, E-Mail: dekanat-saarbruecken@freenet.de und bei Veronika Kabis, Tel.: 0681-905-1559, E-Mail: veronika.kabis(at)saarbruecken.de.

(red)

 

 

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Saarbrücken bistum-trier Caritas / Soziales Ehrenamt Information Pfarreien Politik / Gesellschaft Vermischtes
news-104002 Tue, 06 Apr 2021 08:58:00 +0200 „Du bist meine Zuversicht“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/du-bist-meine-zuversicht/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/8/csm_csm_FurbittOrt_HRT_fdeaf00cb2_a51132d05c.jpg" width="150" height="100" alt="" />Die Heilig-Rock-Tage 2021 finden statt: Aufgrund der Corona-Pandemie bieten sie unterschiedliche Gottesdienste im Dom und zahlreiche Online-Angebote Trier – „Du bist meine Zuversicht“: Unter diesem Leitwort stehen die Heilig-Rock-Tage 2021 in Trier, die vom 16. bis 25. April stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen bieten sie in diesem Jahr unterschiedliche Gottesdienste im Dom und zahlreiche Online-Angebote. „Die wunderbaren Begegnungen vieler Menschen müssen aufgrund der Situation leider entfallen“, erklärt Wolfgang Meyer, Bischöflicher Beauftragter für die Heilig-Rock-Tage. Mit dem ausgearbeiteten Konzept unter den Bedingungen der Corona-Pandemie wolle das Bistum Trier aber „ein Signal der Hoffnung, der Zuversicht und der Solidarität setzen“. So wird unter anderem die Mariensäule in den zehn Tagen in einem hoffnungsfrohen Licht erstrahlen.

Bischof Dr. Stephan Ackermann eröffnet die Heilig-Rock-Tage mit einem Gottesdienst am Freitag, 16. April um 17 Uhr im Trierer Dom. Der Gottesdienst wie auch das Abendlob um 21 Uhr werden live übertragen. Alle übertragenen Gottesdienste oder Veranstaltungen mit den jeweiligen Empfangsmöglichkeiten sind unter https://www.heilig-rock-tage.de/videos zu finden. Wer an einem der Gottesdienste oder einem Abendlob teilnehmen möchte, meldet sich bitte unter www.dominformation.de an.

Während der Heilig-Rock-Tage gibt es täglich das Ökumenische Mittagsgebet um 12 Uhr im Trierer Dom, Gottesdienste (Sonntags um 10 Uhr, werktags um 18 Uhr sowie zusätzliche Angebote), das musikalische Online-Angebot um 19.30 Uhr  „AufeinehalbeStundeKonzert“ sowie den Tagesabschluss mit dem Abendlob um 21 Uhr (16. bis 23. April). Die Heilig-Rock-Kapelle ist zum Gebet geöffnet. Der Fürbitt-Ort ist in diesem Jahr auch digital unter www.padlet.com/bistumtrier/fuerbitten erreichbar. Im Domkreuzgang lädt die Ausstellung „Mehr Leben entdecken“ dazu ein, sich interaktiv auf die Spuren von Pater Richard Henkes zu begeben. (Update: 7. April: Die Ausstellung kann leider nicht stattfinden.).

Dazu kommen Angebote für besondere Zielgruppen. So findet am Samstag, 17. April, um 10 Uhr ein Ökumenischer Gottesdienst (übertragen) im Dom statt, und der Arbeitsbereich Ehrenamtsentwicklung bietet einen digitalen Fachtag zum Thema „Partizipation“ an. Der Diözesan-Caritasverband Trier verbindet die „Woche für das Leben“ mit den Heilig-Rock-Tagen und diskutiert online über „Hospiz als Versprechen“ (übertragen). Die Auszeichnung mit der Bistumsmedaille erhalten Ehrenamtliche am Sonntag, 18. April, im Anschluss an das Hochamt (übertragen); am Nachmittag spricht der Trierer Universitäts-Präsident Prof. Dr. Michael Jäckel das „DomWort“ über „Corona und die Folgen“. Am gleichen Abend steht das Abendlob (übertragen) im Zeichen des Gedenkens an die Menschen, die infolge der Corona-Pandemie verstorben sind.

Während der Woche gestalten unterschiedliche Gruppen die Gebetszeiten und Gottesdienste mit und machen Online-Angebote etwa für Pfarrsekretärinnen oder die Kindertagesstätten, für Ehejubilare, Ordensgemeinschaften oder zu den Themenfelder Prävention oder Schöpfungsgerechtigkeit.

Der Jugendtag am Samstag, 24. April findet komplett digital statt, während die Engagierten in der Bolivienpartnerschaft zu einem Gottesdienst um 14 Uhr zusammenkommen. Einen etwas anderen Gottesdienst mit Pop-Musik kann man ab 18 Uhr mit der „MusikKircheLive“ erleben, entweder im Dom oder digital. Ebenfalls um 18 Uhr beginnt das bundesweite „24-Stunden-Gebet“ um geistliche Berufe in der Liebfrauenkirche und digital. Am Sonntag, 25. April, empfangen Erwachsene das Sakrament der Firmung, bevor die Heilig-Rock-Tage um 18 Uhr mit der Vesper (übertragen) abschließen.

Das komplette Programm mit allen Veranstaltungen, ob präsent oder digital, ist unter www.heilig-rock-tage.de zu finden.
(JR)

 

 

 

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Heilig-Rock-Tage
news-103997 Thu, 01 Apr 2021 14:26:37 +0200 Der Auftrag: Das große Fest Gottes mit den Menschen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/der-auftrag-das-grosse-fest-gottes-mit-den-menschen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/4/csm_Grundonnerstag2021_JR_9d8798b6e0.jpg" width="150" height="111" alt="" title="Grundonnerstag2021 JR" />Bischof Dr. Stephan Ackermann predigt in der Gründonnerstagsliturgie über die Fußwaschung. Trier – „Damit wir uns immer wieder neu von Christus ergreifen lassen und dadurch immer tiefer begreifen, was er an uns getan hat und wie sehr er uns einlädt zur Hochzeit, die Gott und Menschen miteinander verbindet“: Das ist für Bischof Dr. Stephan Ackermann der Grund, weshalb jedes Jahr das Geheimnis der drei österlichen Tage gefeiert wird. In der Gründonnerstagsliturgie (1. April) im Trierer Dom sagte er in seiner Predigt, nur wer wenigstens ahnungshaft begreife, um welches Geheimnis es gehe, „wird sich auf den Weg Jesu einlassen“.

Der Bischof zog die Verbindung zwischen der Erzählung der Hochzeit zu Kana und der Szene im Abendmahlssaal. Beide Male spielen Reinigung und Wasser eine Rolle. Bei der Hochzeit zu Kana lässt Jesus die Krüge füllen, die vorher für die Reinigung der Gäste benutzt worden waren, und rettet durch die Wandlung des Wassers zu Wein das Fest. Im Abendmahlssaal hingegen erteilt Jesus keine hoheitlichen Aufträge und das Wasser wird auch nicht wundersam zu Wein gewandelt. „Das Wasser bleibt Wasser. Mehr noch: Es wird zu Schmutzwasser, nachdem Jesus den Jüngern die Füße gewaschen hat“, betonte Ackermann. Der Vergleich zeige, dass Jesu Wirken in Kana nur eine Art Vorspiel gewesen sei: Jesus sei nicht gekommen, um Menschen „kurzfristig aus der Patsche zu helfen oder peinliche Situationen zu überbrücken“. „Sein Auftrag zielt auf das große Fest, dass Gott mit uns Menschen feiern will.“

Für dieses Fest „gibt Gott alles, investiert Jesus sein Leben, seine ganze Existenz“. Denn Jesus wolle nicht beeindrucken, „sondern er will uns bekehren“, so Ackermann, und nicht bloß Wasser in Wein, sondern „unsere Herzen verwandeln“. Eine solche Verwandlung geschehe nur durch den Erweis von Liebe. Deshalb mache sich Jesus zum Diener seiner Jünger, deshalb bleibe Wasser Wasser: „Es wird sogar zum Schmutzwasser und damit zum Symbol für all das, was im menschlichen Leben der Reinigung bedarf: unsere Egoismen, unsere Gier, unsere Ängste, unsere Rücksichtslosigkeiten…“ Im Abendmahlssaal nehme der Wein die Gestalt von Blut an: „Das Blut zeigt, was Gott sich die Freundschaft mit uns Menschen kosten lässt: das Blut seines Sohnes, das er für die Seinen vergießt.“

Die Gründonnerstagsliturgie wurde live auf www.bistum-trier.de und im Fernsehprogramm des OK54 Bürgerrundfunks übertragen. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von einem Vokalensemble der Trierer Dommusik unter Leitung von Domkantorin Gabriele Sichler-Karle, von Josef Still an der Hauptorgel und Ulrich Krupp an der Chororgel. Auch der Gottesdienst an Karfreitag (2. April) um 15 Uhr wird aus dem Dom übertragen, ebenso die Osternacht am 3. April um 21.30 Uhr. Die Empfangsmöglichkeiten sowie weitere Angebote an den Kar- und Ostertagen sind unter https://www.t1p.de/medial-mitbeten zu finden. Die Predigt zum Nachlesen gibt es unter diesem Link.

(JR)

 

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Bischof
news-103994 Wed, 31 Mar 2021 15:35:22 +0200 Siegel der Liebe https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/siegel-der-liebe/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/5/csm_Chrisammesse_bischof_34bfa2974a.jpg" width="150" height="100" alt="" />Bischof Dr. Stephan Ackermann weihte während der Chrisammesse die Heiligen Öle. Gleichzeitig erneuerten die anwesenden Priester ihr Weiheversprechen. (mit Bildergalerie) Trier – „Unsere Würde als Christen hat ihren Ursprung in der Situation, in der Jesus am schwächsten ist. Unsere Stärke stammt aus seiner Schwäche und Hingabe.“ Das hat Bischof Dr. Stephan Ackermann in seiner Predigt in der Chrisammesse am 31. März im Trierer Dom betont. In diesem Gottesdienst werden die Heiligen Öle geweiht, die für die Sakramente von Taufe, Firmung, Priesterweihe und Krankensalbung eingesetzt werden.

Ackermann erläuterte, wenn Jesus am Kreuz mit der Lanze durchbohrt werde, sei das für die Kirche „mehr als ein technischer Vorgang: Jesus gibt sein Herz für uns Menschen auch im blutig-realistischen Sinn hin.“ Daher heiße es in der Liturgie, dass die Sakramente der Kirche „aus Jesu durchbohrtem Herzen entspringen“. Jesu Hingabe bleibe in den Sakramenten, für die die Heiligen Öle genutzt würden, „erfahrbar und wirksam“.

So lasse sich auch das „frohe Selbstbewusstsein“ von Christinnen und Christen erklären, das sich besonders in der Liturgie der Chrisammesse ausdrücke. Es sei „nicht etwas Geleistetes, sondern etwas Empfangenes: In der Salbung, die wir Getaufte empfangen haben, sind wir mit Christus, dem Gesalbten, verbunden“. Gerade weil dieses Selbstbewusstsein nicht eigener Kraft entspringe, sei es auch „fehlgeleitet, wenn wir uns groß machen auf Kosten anderer oder unsere eigenen Fehler übertünchen“, sagte der Bischof: „Gerade wir müssten mehr als andere den Mut haben, zu unseren Schwächen zu stehen.“ So seien die Heiligen Öle auch keine „billigen Kosmetika, die Unreinheiten übertünchen oder die Vergangenheit einbalsamieren – dem hat sich Jesus entzogen!“ Seine bleibenden Wunden sind „Siegel der Liebe und der Anfang des neuen Lebens“. In diesem Sinn sollten die Öle als sprechende Zeichen für Würde, Wahrhaftigkeit und die Chance auf Heilung in der Kraft des Auferstandenen verwendet werden.

Die anwesenden Priester erneuerten in der Chrisammesse ihr Weiheversprechen. Den liturgischen Dienst versahen die jungen Männer, die derzeit für das Bistum Trier im Priesterseminar sind. Die musikalische Gestaltung lag bei einem Vokalensemble der Trierer Dommusik. Auch Firmbewerberinnen und Firmbewerber aus dem Dekanat Wittlich hatten den Gottesdienst mitgefeiert. Im Anschluss daran konnten die Vertreterinnen und Vertreter aus den Dekanaten, Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften des Bistums die Heiligen Öle in mitgebrachte Gefäße abfüllen und mit nach Hause nehmen.

(JR)

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Bischof Seelsorge
news-103990 Wed, 31 Mar 2021 12:39:42 +0200 Angebote der Seelsorge für und mit LSBTIQ-Menschen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/angebote-der-seelsorge-fuer-und-mit-lsbtiq-menschen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/6/1/csm_Dokument1_95e1256244.jpg" width="150" height="74" alt="" />Ulrike Laux und Aloys Perling leiten künftig den Arbeitskreis „Sexuelle und geschlechtliche Identitäten in der Pastoral“. Trier – Ulrike Laux und Aloys Perling sind die neuen Ansprechpersonen für die Seelsorge für und mit LSBTIQ-Menschen im Bistum Trier. Die deutsche Abkürzung LSBTIQ steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans-, intergeschlechtliche und queere Menschen. Laux und Perling leiten auch künftig den Arbeitskreis „Sexuelle und geschlechtliche Identitäten in der Pastoral“, der im Nachgang zur Bistumssynode Ende 2017 gegründet wurde und sich seit 2019 etwa viermal im Jahr trifft. Laux ist pädagogische Referentin für Prävention und sexuelle Bildung in der Jugendabteilung des Bischöflichen Generalvikariats (BGV) Trier; Perling ist theologischer Referent in der Abteilung Kindertageseinrichtungen und familienbezogene Dienste im BGV.

Perling hat von Anfang an im Arbeitskreis mitgearbeitet. Der regelmäßige Austausch und die Abstimmungen seien sehr hilfreich. Er hebt vor allem den solidarischen Umgang miteinander in der Gruppe hervor. Laux ist seit knapp zwei Jahren dabei. Sie erlebt alle Mitglieder als sehr motiviert: „Wir wollen Angebote und Maßnahmen in der Seelsorge für und mit LSBTIQ-Menschen voranbringen und kreativ sein“, beschreibt sie den Auftrag des Arbeitskreises.

Im Fokus stehe oft die Frage der Seelsorge für und mit der genannten Zielgruppe und ihrem Umfeld: „Wir wollen die seelsorglichen und liturgischen Angebote in Bezug auf Vielfalt in den Blick nehmen und weiterentwickeln“, so Perling. Durch die multiprofessionelle Zusammensetzung des Arbeitskreises gelingt es den Mitgliedern, die Themenfelder aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Man schaue natürlich auch auf die aktuellen Veröffentlichungen und Diskussionen zu dem Thema, betont Laux. Wichtig sei dem Arbeitskreis zudem die Vernetzung und der Austausch auf unterschiedlichen Ebenen: sowohl mit pastoralen Akteurinnen und Akteuren und weiteren Ansprechpersonen vor Ort, mit den Mitgliedern der früheren Teilprozessgruppe „Familie in all ihrer Vielfalt“ im Rahmen der Synodenumsetzung als auch mit Familien mit Transkindern. Wie bereits in den zurückliegenden Jahren stehe man zur Verfügung für Gespräche mit der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität.

Darüber hinaus sei es für die Mitglieder des Arbeitskreises von Bedeutung, im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit auf bereits bestehende Angebote hinzuweisen. Zudem sei es sinnvoll und notwendig, weitere Ansprechpersonen vor Ort zu finden, somit die Vernetzung auszuweiten und damit die Grundlage für weitere Angebote zu etablieren. Auch mit Inhalten wie z.B. der kirchlichen Grundordnung – und die daraus entstehenden Konsequenzen in Bezug auf Beschäftigungsverhältnisse zwischen der Kirche und Menschen in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften – befasst sich die Gruppe und regt unter anderem Qualifizierungen im Rahmen der pastoralen Ausbildung an.

Laux und Perling unterstützen Angebote vor Ort mit Impulsen und arbeiten vernetzt. Neben den pastoralen Angeboten für alle werden sie zusammen mit den Mitgliedern des Arbeitskreises auch Fortbildungen und Studientage in ihrem Themenfeld weiterentwickeln. Sie vertreten das Bistum Trier auch bei überdiözesanen Konferenzen.

Mitglieder des Arbeitskreises sind neben Ulrike Laux und Aloys Perling: Albrecht Adam, Klaus-Gerd Eich, Beate Heß, Pfarrer Matthias Holzapfel, Alexius Klein, Sabrina Koch, Vincent Maron, Pfarrer Ralf Schmitz, Pfarrer Lutz Schultz, Thomas Wagner und Karin Winter. Sie sind Mitarbeitende des Bistums oder Mitglieder der Initiativen Queere Christen Saar-Pfalz e.V., Queergottesdienst-Gemeinde in Saarbrücken, Team Queer@herzjesu in Trier, ökumenischen Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) oder des SCHMIT-Z e.V. Trier (queeres Zentrum in Trier) mit. Mehr Informationen sind unter www.t1p.de/Bistum-TR-queer zu finden.

(JR)

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Seelsorge
news-103982 Sun, 28 Mar 2021 09:30:00 +0200 Wenn der Magier im Altarraum den Laubbläser auspackt https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/wenn-der-magier-im-altarraum-den-laubblaeser-auspackt/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/b/4/csm_MaximeMaurice-uk_da069c37cb.jpg" width="150" height="104" alt="" title="MaximMaurice uk" />Eine ungewöhnliche Kooperation: In einem Gottesdienst zum Thema "Staunen" trat ein Magier in St. Marien/Neunkirchen vor Firmlingen auf. Neunkirchen – Als Maxim Maurice den Laubbläser im Altarraum auspackt, geht ein Raunen durch die Gemeinde: Wofür braucht er denn den? Wollte er nicht einen Kartentrick vorführen? Als der Zauberkünstler dann mit dem Gerät einen großen Ballon aufbläst und sich diesen zu flotten Rhythmen tanzend über den Kopf stülpt, ist die Verblüffung komplett – aber auch das Gelächter groß. Als der Magier anschließend den Ballon absetzt, steckt in seinem Mund die Kreuz 7, die Karte, die ihm zuvor eine Gottesdienstteilnehmerin signiert hat. Die Gemeinde ist baff – und applaudiert. Die Firmlinge der Pfarrei St. Marien in Neunkirchen haben am vergangenen Donnerstag am Vorabend ihrer Firmung gemeinsam mit ihren Paten einen Gottesdienst der besonderen Art erlebt.

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Saarbrücken bistum-trier Seelsorge / Pastoral Jugend Kultur Vermischtes
news-103978 Sat, 27 Mar 2021 09:00:00 +0100 Unterwegs auf dem Kreuzweg mit dem Smartphone https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/unterwegs-auf-dem-kreuzweg-mit-dem-smartphone/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/d/e/csm_DigitalerKreuzweg-arolinger_1dbdf6a3bc.jpg" width="150" height="113" alt="" title="DigitalerKreuzweg arolinger" />"Kreuzworte" ist der Titel des digitalen Kreuzwegs der Fachkonferenz Jugend des Dekanats St. Wendel. Mit dem Smartphone können auf den drei Routen an jeder Station Texte und Videos abgerufen werden. Dabei greift der Kreuzweg die aktuelle Situation der Menschen auf - Angst, Leid, Einsamkeit, aber auch die Hoffnung. St. Wendel –Die Fachkonferenz Jugend des Dekanats St. Wendel bietet einen digitalen Kreuzweg zum Mitgehen und Mitbeten an. Er trägt den Titel „Kreuzworte“ und richtet sich an Jugendliche und junggebliebene Erwachsene.

„Am Anfang stand die Idee, ein pandemietaugliches und zeitgemäßes Angebot für die Menschen in unserem Landkreis zu erarbeiten“, erläutert Pastoralreferent Raphael Collinet. „Die Pandemie ermöglicht und zwingt uns, mit analogen und digitalen Formaten zu experimentieren.“ So entstand ein Mix aus Wegen mit Stationstafeln im Wendeler Land, Texten und Videos auf der Homepage und einem Actionbound. Letzterer ermöglicht es, mit Hilfe des Smartphones überall den Kreuzweg zu betrachten – unabhängig von vorgegebenen Routen oder Funklöchern. „Wir sind sehr froh und dankbar, dass die FachstellePlus in Saarbrücken die Startinvestition für den Bound übernommen hat“, sagt Collinet.

Den Bilderzyklus für den Kreuzweg hat Peter Holz, Gemeindereferent in der Pfarreiengemeinschaft Oberthal/Namborn, gestaltet. Die Stationen beschreiben das Leiden und Sterben Jesu bis hin zu seinem Begräbnis. „Die Schlichtheit und Skizzenhaftigkeit der Bilder hat eine ganz besondere Kraft. Mit den dargestellten Szenen aus dem Leben Jesu vor Augen sind wir den Fragen nachgegangen, die uns in den letzten Monaten gestellt wurden und die wir uns selbst stellen“, sagt Collinet. So greift der Kreuzweg die aktuelle Situation der Menschen auf. Es geht um Angst, Leid und Einsamkeit, aber auch um Hoffnung. Gefühle, die viele Menschen in dieser Zeit sicher gut nachvollziehen können, findet Collinet. So wird beispielsweise gefragt: „Gibt es einen Menschen in meiner Umgebung, der derzeit mutterseelenallein ist? Wer oder was hilft mir, in schweren Situationen durchzuhalten und weiterzuleben? Welchen Lebenstraum habe ich begraben müssen?“

Was als lokales Angebot geplant war, verbreitet sich rasch. Schon nach vier Tagen gab es positive Rückmeldungen aus dem ganzen Bistum, angrenzenden Bistümern und sogar aus der Schweiz. „Wir sind selbst von der Resonanz überrascht“, gibt Collinet zu. „Ein Kreuzweg ist sicher keine Innovation. Aber er bietet mit seiner Fülle an Figuren und Situationen viel Potential, um aktuellen und individuellen Fragen nachzugehen. Und um sie im Vertrauen auf Gott anzunehmen und zu deuten.“

Die Stationstafeln sind noch bis einschließlich Karfreitag auf dem Herzweg am Schaumberg, im Härtelwald bei Marpingen und in Primstal am Peterberg zu sehen. „Wir haben die Routen bewusst so ausgesucht, weil dort immer viele Spaziergänger, Wanderer und auch Touristen unterwegs sind“, sagt Pastoralreferent Collinet.

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Saarbrücken bistum-trier Seelsorge / Pastoral Information Jugend Pfarreien Politik / Gesellschaft Seelsorge Vermischtes Wallfahrten/ Pilgern
news-103977 Sat, 27 Mar 2021 06:31:00 +0100 Wissenschaft, Lehre und pastorale Praxis stärker verknüpfen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/wissenschaft-lehre-und-pastorale-praxis-staerker-verknuepfen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/0/csm_Marco-Benini_privat_608f61de53.jpg" width="150" height="146" alt="" />Marco Benini übernimmt den Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakultät Trier. Trier – Ab dem 1. April ist Prof. Dr. Marco Benini (38) neuer Inhaber des Lehrstuhls für Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakultät Trier. Damit übernimmt er zugleich die Leitung der wissenschaftlichen Abteilung des Deutschen Liturgischen Instituts (DLI). In Trier möchte er Forschung, Lehre und pastorale Praxis verstärkt miteinander verknüpfen, die internationale Vernetzung vorantreiben und den Blick in andere Disziplinen wagen.

„Die Herausforderung dieser Tage besteht darin, die Menschen wieder für den Gottesdienst zu gewinnen und sie einzuladen, den Reichtum der Liturgie zu erfahren“, erklärt der 1982 in Ingolstadt geborene Benini. Theologie studierte er in Eichstätt und Rom; 2008 wurde er für das Bistum Eichstätt zum Priester geweiht. Anschließend war er Kaplan und Jugendseelsorger in Neumarkt/Opf. Von 2012 bis 2018 verfasste er seine Dissertation über den „Osterfestkreis im Ingolstädter Pfarrbuch des Johannes Eck (1525)“ und seine Habilitationsschrift zur „Liturgischen Bibelhermeneutik“ an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt – beide Studien wurden mit Preisen ausgezeichnet. Zeitgleich war er als Seelsorger und Domvikar tätig.

Internationale Vernetzung der Liturgieforschung fördern

Ab 2018 lehrte und forschte er fünf Semester lang als Visiting Professor an der Catholic University of America in Washington. Eine prägende Zeit, wie er betont: „Insbesondere in den Gesprächen mit Studierenden hat sich gezeigt, wie wichtig es ist, den Menschen die Bedeutung liturgischer Zeichen, der Eucharistie und der Sakramente, wieder näher zu bringen. Nur wer versteht, was sich dahinter verbirgt, weiß sie auch zu schätzen.“ Für die Feier der Gottesdienste nach der Pandemie hat er bereits konkrete Impulse: „In den USA werden die Gläubigen beispielsweise schon an der Kirchenpforte begrüßt. Dieses Zeichen der individuellen Wertschätzung ließe sich auch in Deutschland gut umsetzen, etwa durch jene, die derzeit die Hände an der Türe desinfizieren, oder Vertreterinnen und Vertreter des Pfarrgemeinderates.“

Es sei ihm ein besonderes Anliegen, die internationale Vernetzung der Trierer Liturgieforschung weiter zu fördern, sagt Benini, der in den vergangenen zwei Semestern die Professur für Liturgiewissenschaft an der Universität Augsburg vertrat. Dabei möchte er nicht nur mit ausländischen Liturgieforschern kooperieren, sondern auch andere Disziplinen miteinbeziehen. „Wenn wir über die Qualität von Gottesdiensten sprechen, können die Erkenntnisse empirisch arbeitender  Wissenschaften wie der Soziologie gewinnbringend sein.“ Trier biete ihm den einzigartigen Vorteil, Forschung und Praxis intensiv miteinander zu verbinden. „Das ist schon etwas Besonderes. Ich freue mich schon sehr auf meine neuen Aufgaben und vor allem auf viele Begegnungen an der Theologischen Fakultät und am Deutschen Liturgischen Institut.“

(ih)

 

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Bildung
news-103980 Fri, 26 Mar 2021 10:40:26 +0100 Bistum Trier: Kar- und Ostertage wie geplant feiern https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/bistum-trier-kar-und-ostertage-wie-geplant-feiern/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/5/csm_IMG_0767_HT_b10e03dc9b.jpg" width="150" height="100" alt="" />Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg dankt allen, die durch eine sorgsame Planung und unter Beachtung des Schutzkonzeptes die Gottesdienste möglich machen. Trier – Nachdem die Bitte, Gottesdienste an den Kar- und Ostertagen nur virtuell zu feiern, aus dem aktuellen Bund-Länder-Beschluss wieder entfernt wurde (vgl. Meldung vom 24. März), können die Gottesdienste wie geplant stattfinden. Das hat Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg am 26. März in Trier betont: „Es ist gut, dass wir die Kar- und Ostertage wie geplant feiern können.“

Der Generalvikar dankt allen, die durch eine sorgsame Planung und unter Beachtung des Schutzkonzeptes die Gottesdienste möglich machen: „Wir erleben seit Monaten, dass wir mit den Hygiene- und Infektionsschutzregeln, die unser Schutzkonzept vorgibt, unter guten und sicheren Bedingungen Gottesdienst feiern können.“

Gleichzeitig weist von Plettenberg darauf hin, dass viele Gemeinden auch Gottesdienste im Internet übertragen oder Telefongottesdienste anbieten. „Ich denke, jede und jeder kann in der passenden Form die Kar- und Ostertage begehen.“ Infos dazu sind unter www.t1p.de/medial-mitbeten zu finden. Außerdem gebe es an vielen Orten zahlreiche weitere gute Ideen, um gerade an den Kar- und Ostertagen mit den Menschen in Verbindung zu sein, auch dafür sei er dankbar.

(JR)

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Bistumsleitung Seelsorge
news-103975 Thu, 25 Mar 2021 14:52:24 +0100 Online-Angebote für die Jugendarbeit https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/online-angebote-fuer-die-jugendarbeit/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/0/csm_Online_Angebote_dpsg_18d921be01.png" width="150" height="99" alt="" />Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) im Bistum bietet verschiedene digitale Angebote an, die für alle Interessierten offen sind. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Unter der Corona-Pandemie leidet auch die Jugendarbeit, die normalerweise von Austausch und Begegnung lebt. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Trier hat digitale Alternativen gesucht und aus den kreativen Ideen einen Methodenkoffer unter https://t1p.de/dvbc zusammengestellt. Zusätzlich bieten aber auch Verbände wie die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) im Bistum Trier digitale Angebote an, die für alle Interessierten offen sind.

In seinen Videokonferenzräumen organisiert der Diözesanverband der DPSG Trier Austauschrunden, Workshops und Impulse. So lädt eine Austauschrunde unter dem Titel „Wenn das hier vorbei ist…“ am Freitag, 26. März dazu ein, über die Fortsetzung der Jugendarbeit nach dem Ende der Beschränkungen durch die Pandemie zu diskutieren. Am Karfreitag, 2. April, findet ein digitaler Jugendkreuzweg statt, und für den 7. April ist ein Seminar zu Finanzen und Zuschüssen in der Jugendarbeit geplant. Zusätzlich können sich alle Interessierten – auch wenn sie nicht in der Jugendarbeit tätig sind – für weitere Seminare anmelden. Die Termine vereinbaren die Kursleiter dann mit allen, die sich bis zum 15. April angemeldet haben.

Die DPSG Trier bietet Workshops zur „Leichten Sprache“ an, oder die Interessierten lernen, wie man mit kostenlosen Programmen Logos entwirft, Videos scheidet oder digitale Gruppenstunden organisiert. Zudem soll es Austauschrunden geben, um sich gegenseitig zu ermutigen oder Hilfestellungen und Ideen zu teilen. Auch über die Öffentlichkeitsarbeit oder wie man Gruppenleiterinnen und -leiter gewinnt, soll gesprochen werden. Zum Thema Verschwörungstheorien ist neben einer theoretischen Einheit auch ein praktisches Spiel zur Veranschaulichung geplant. Für neue Leiterinnen und Leiter oder andere Interessierte soll es zudem eine digitale Präventionsschulung geben.

Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es auf online.dpsg-trier.de oder beim Diözesanverband der DPSG unter Tel.: 0651-9771180 oder E-Mail: info(at)dpsg-trier.de.
(aw)

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Jugend Kirchliche Verbände
news-103972 Thu, 25 Mar 2021 10:16:47 +0100 Umkehr zu Wahrheit und Geschwisterlichkeit https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/umkehr-zu-wahrheit-und-geschwisterlichkeit/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/b/7/csm_San-Ignacio11_fb54393754.jpg" width="150" height="100" alt="" />Aus „großer Sorge“ wegen der aktuellen politischen Lage in Bolivien nach den Regionalwahlen schreibt Bischof Ackermann an den Vorsitzenden der bolivianischen Bischofskonferenz. Trier/La Paz – Aus „großer Sorge“ wegen der aktuellen politischen Lage in Bolivien nach den Regionalwahlen vom 7. März 2021 hat sich Bischof Dr. Stephan Ackermann an Erzbischof Ricardo Centellas, den Vorsitzenden der bolivianischen Bischofskonferenz, gewandt. „Verbunden in Partnerschaft und Freundschaft“ sage er den Bischöfen und den Gläubigen im Partnerland des Bistums Trier seine Unterstützung zu, „für eine Entwicklung des Landes in Frieden, Wahrheit und Versöhnung einzutreten“, heißt es in dem Schreiben.

Angesichts der Vorgänge um die Anschuldigungen gegen die ehemalige Interimspräsidentin Jeanine Anez sowie weitere Minister und hinsichtlich der Versuche, den Wahlbetrug von 2019, der zur Abdankung des Präsidenten führte, in einen Staatsstreich umzudeuten, hatten die bolivianischen Bischöfe die Botschaft „Die Demokratie verlangt den Respekt vor den Menschenrechten“ veröffentlicht. In der Botschaft heißt es: „Wir fordern die Verantwortlichen der politischen Macht auf, sich für den Fortschritt in Bolivien, für Gerechtigkeit, Wahrheit und Versöhnung unter allen Bolivianern einzusetzen.“ Die Politik der Rache und des Hasses und eine von der politischen Macht abhängige Justiz schafften kein Vertrauen bei den Menschen. „Wir rufen alle auf, sich zu besinnen und unserem Volk zu helfen, mit Hoffnung in die Zukunft zu blicken, um ein Land der Versöhnung und des Friedens für alle Bolivianer zu erreichen, und wir fordern die Regierung des Plurinationalen Staates auf, von der totalen Kontrolle der Macht, von Rache und Verfolgung abzulassen“, so die bolivianischen Bischöfe weiter.

Bischof Ackermann erinnerte in dem Brief daran, dass der Misereor-Sonntag (21. März) das soziale und gesellschaftliche Wirken der bolivianischen Kirche in den Mittelpunkt gestellt hatte. Er wünsche, dass die Tage der Fastenzeit „die Umkehr zu Wahrheit und Geschwisterlichkeit stärken“.

(JR)

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Bolivienpartnerschaft
news-103964 Tue, 23 Mar 2021 09:00:00 +0100 „Im Traum kann Gott zu uns wie durch eine Übersetzungs-App sprechen“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/im-traum-kann-gott-zu-uns-wie-durch-eine-uebersetzungs-app-sprechen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/5/a/csm_FirmungMIA-wb-uk_7547340245.jpg" width="150" height="107" alt="" title="FirmungMIA wb uk" /> „Es geht! Anders“ – so lautete am vergangenen Freitag und Samstag das Motto der sechs Firmgottesdienste im Dekanat Losheim-Wadern. Weihbischof Robert Brahm spendete 153 jungen Menschen das Sakrament der Firmung. Weiskirchen – „Es geht! Anders“ – so lautete am vergangenen Freitag und Samstag das Motto der sechs Firmgottesdienste im Dekanat Losheim-Wadern. Weihbischof Robert Brahm hat in der Jugendkirche Mia in Weiskirchen-Rappweiler insgesamt 153 Jugendlichen das Sakrament der Firmung gespendet. Zum vierten Mal war die Jugendkirche zentraler Firmort für die Jugendlichen des Dekanats. „Wir sind bei der Firmvorbereitung auf spannende Fragen gestoßen, die uns zum Nachdenken über uns selbst, über unsere Träume und Wünsche und auf welche Stimme wir hören, anregten“, berichtete Alina dem Weihbischof, als sie stellvertretend für alle Firmbewerber um das Sakrament bat.

 

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Saarbrücken bistum-trier Jugend Pfarreien Vermischtes
news-103967 Mon, 22 Mar 2021 15:34:55 +0100 Gemeinsam für den Klimaschutz https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gemeinsam-fuer-den-klimaschutz/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/c/9/csm_kopfbild-umweltseiten-anthony-choren-hcvXH4Ss11A-unsplash_01_d2a9af665b.jpg" width="150" height="59" alt="" />Das Bistum Trier startet eine Vortragsreihe zum Thema „Klimawandel und wir“. Die Reihe möchte aufzeigen, wie Klimaschutz funktioniert und warum er so dringend ist. Trier/Birkenfeld – „Wenn wir vom Klima reden, denn reden wir vom Leben, von einem Leben, das uns von Gott geschenkt wurde“. Das hat der Trierer Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg bei der Online-Konferenz „Impulse für den Weg in eine klimagerechte Zukunft“ betont. Die Veranstaltung am 19. März war Start der Reihe „Klimawandel und wir“ der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier zusammen mit dem Klimaschutzmanagement der Diözese. Weitere Partner sind die ‚Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien West‘ sowie das „Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel“. Zum Auftakt diskutierte Plettenberg mit Prof. Dr. Peter Heck, Direktor des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) am Umweltcampus Birkenfeld der Hochschule Trier, mit Charlotte Kleinwächter, Klimaschutzmanagerin im Bistum Trier und mit Prof. Dr. Dorit Schumann, Präsidentin der Hochschule Trier. Ziel war es, gemeinsame Perspektiven einer Kooperation von Hochschule und Bistum anzudenken.

„Unsere größten Handhandlungsfelder sind sicher die Liegenschaften“, führte Charlotte Kleinwächter aus. Wenn man die Kirchengemeinden miteinbeziehe, so spreche man von über 3000 Gebäude im Bistum Trier. „Von unseren CO2-Emmissionen entfallen rund 80 Prozent auf das Beheizen der Gebäude, rund 15 Prozent auf den Stromverbrauch und rund fünf Prozent auf die betriebliche Mobilität.“ Das größte Einsparpotential liege bei den Schulen und den Verwaltungsbauten: „Unsere Analysen zeigen, dass man 190 Tonnen CO2 pro Jahr sparen könnte, wenn man die Heizungssituation bei den Schulen optimiert.“ Auch das Thema Mobilität rücke zunehmend in den Mittelpunkt. So sei das Bistum seit diesem Jahr Mitglied des Netzwerks „Mobilität und Kirche“, gemeinsam mit acht evangelischen Landeskirchen und fünf katholischen Bistümern.

In der digitalen Diskussion wurden verschiedene Ideen entwickelt, wie das Bistum den nächsten Schritt zu mehr Klimaschutz gehen könnte und welche Rolle dabei die Hochschule Trier und im Speziellen der Umwelt-Campus in Birkenfeld (UCB)  spielen könnte. Vor 25 Jahren war der UCB gegründet worden und hat als erste Hochschule in Europa das Konzept „Null-Emissions-Campus“ etabliert. In Verbindung mit zahlreichen Forschungsprojekten am IfaS konnte das Thema kontinuierlich fortentwickelt werden. Dafür ist der Campus national und international ausgezeichnet worden – bereits zum vierten Mal als „grünste Hochschule Deutschlands“.

Prof. Heck brachte die Idee einer vom Bistum ausgegründeten GmbH zur energetischen Optimierung von Liegenschaften ins Spiel. „Oft gibt es das Problem, dass man auf der einen Seite energetisch sinnvoll erneuern muss, auf der anderen Seite das Budget fehlt oder zu knapp kalkuliert ist – und man deswegen nur die zweitbeste Lösung verwirklichen kann. In einer Energiegesellschaft könnte Know-how gebündelt werden.“

Weitere Themen waren die Förderung der E-Mobilität im Bistum und in den Kirchengemeinden sowie die Nutzung von Fördergeldern für die energetische Sanierung. Aber auch neue Impulse für ökologische Bildungsarbeit in den Kindertagesstätten und Schulen wurden thematisiert, wie auch die Frage, wie regenerative Energiequellen mit dem Denkmalschutz vereinbar sein können. Eine Zusammenarbeit von Hochschule und Bistum wurde in verschiedenen Formen beschrieben, etwa in Patenschaften von Studierenden mit Kindertagesstätten oder in einer Kooperation des Bistums mit dem neuen Studiengang ‚Nonprofit und NGO-Management (B.A.)‘.

Sowohl Prof. Dorit Schumann als auch Generalvikar von Plettenberg betonten den Wunsch, in Bezug auf den Klimaschutz in Zukunft gemeinsam etwas bewegen zu wollen. „Wir sind froh, neue Felder für Kooperationen gefunden zu haben“, sagte von Plettenberg zum Abschluss der Diskussion.

Die Veranstaltungsreihe ‚Klimawandel und wir‘ umfasst rund 25 Vorträge und Seminare und geht bis Ende Juni. Die Reihe möchte aufzeigen, wie Klimaschutz funktioniert, warum er so dringend ist und möchte spirituelle Impulse setzen sowie den gesellschaftlichen Zusammenhang ergründen. Weitere Informationen gibt es auf https://www.umwelt.bistum-trier.de/angebote/veranstaltungsreihe-klimawandel/

(tef)

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news-103963 Mon, 22 Mar 2021 12:21:28 +0100 Chrisam-Messe: Mitfeier im Dom möglich https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/chrisam-messe-mitfeier-im-dom-moeglich/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/0/csm_Chrisammesse2020_JR_224be06203.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Chrisammesse2020 JR" />Am 31. März wird Bischof Dr. Stephan Ackermann im Trierer Dom die Heiligen Öle weihen. Das Platzangebot in der Domkirche ist begrenzt, es stehen jedoch noch rund 50 Plätze zur Verfügung. Trier – Die Chrisam-Messe findet in diesem Jahr am 31. März, um 10 Uhr, im Hohen Dom statt. In dem Pontifikalamt weiht Bischof Dr. Stephan Ackermann die Heiligen Öle, die im gesamten Bistum Trier bei der Spendung der Sakramente wie Taufe oder Krankensalbung verwendet werden. Im Anschluss an die Liturgie werden die Heiligen Öle an die Vertreter der Dekanate im Bistum Trier verteilt. Aufgrund der Corona-Hygieneauflagen ist das Platzangebot in der Domkirche begrenzt, es stehen jedoch noch rund 50 Plätze zur Verfügung. Um eine vorherige Anmeldung bei der Dominformation wird gebeten. Sollten zu Beginn des Gottesdienstes noch freie Plätze vorhanden sein, werden diese vom Empfangsdienst vergeben; es wird empfohlen, einen Zettel mit den persönlichen Kontaktdaten mitzubringen.

Das Anmeldeformular für die Chrisam-Messe gibt es auf der Homepage der Dominformation Trier unter https://www.dominformation.de/aktuelles/anmeldung-zum-gottesdienst/. Weitere Informationen gibt es auch unter Tel.: 0651-979079-0 oder E-Mail: info(at)dominformation.de. Das Schutzkonzept des Bistums findet man auf: https://www.t1p.de/bistum-tr-schutzkonzept-corona.

(ih)

 

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news-103959 Sat, 20 Mar 2021 06:50:00 +0100 Diakonische und missionarische Kirche auch am Lebensende https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/diakonische-und-missionarische-kirche-auch-am-lebensende/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/8/a/csm_Rahmenkonzept_Bestattungsdienst_Titelseite_fd815f9d27.jpg" width="104" height="150" alt="" />Bischof Dr. Stephan Ackermann setzt das „Rahmenkonzept für den Bestattungsdienst“ in Kraft. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Bischof Dr. Stephan Ackermann hat heute das „Rahmenkonzept für den Bestattungsdienst im Bistum Trier“ in Kraft gesetzt. Das Konzept setzt den verbindlichen Rahmen, der auf der örtlichen Ebene je nach den lokalen Bedingungen und Erfordernissen ausgestaltet werden soll. Die 28 Seiten starke Broschüre wird an die Priester, Diakone, Pastoralreferentinnen und –referenten sowie Gemeindereferentinnen und -referenten im Bistum versandt und ist unter www.bistum-trier.de/bestattung abrufbar.

Die Verwirklichung des Rahmenkonzepts sei ihm ein wichtiges Anliegen, sagt Bischof Ackermann, weil es zu den im Synodenabschlussdokument beschriebenen Festlegungen gehöre. „Gerade in der Konfrontation mit dem Lebensende muss sichtbar und erfahrbar werden, was eine diakonische und missionarische Kirche ausmacht, die sich an den Perspektivwechseln orientiert“, so Ackermann. Dazu gehöre, dass der einzelne Mensch in seinen Lebensbezügen und Lebenswelten im Mittelpunkt der Zuwendung stehe. Auch würden die verschiedenen Dienste rund um das Begräbnis in einer größeren Vielfalt ermöglicht und eröffneten auch ehrenamtlich Engagierten ein Tätigkeitsfeld. Zudem stelle das Konzept die Kooperation aller an einem Begräbnis Beteiligten sicher und werde in der Praxis immer wieder anhand der Frage überprüft, „ob wir den Menschen mit unserem Tun gerecht werden“. Künftig werden sowohl Kleriker als auch haupt- und ehrenamtlichen Laien den Bestattungsdienst im Bistum übernehmen. Hier orientiere sich das Bistum auch an den guten Erfahrungen, die in anderen Bistümern bereits gemacht werden. Der Bischof zeigt sich überzeugt, dass „wir mit dem Rahmenkonzept einen wichtigen Schritt in der Umsetzung der Synode gehen und so der zeitgemäßen Verkündigung der Frohen Botschaft dienen“.

Auch Mechthild Schabo, Leiterin des Bereichs Pastoral und Gesellschaft im Bischöflichen Generalvikariat Trier, sieht im Rahmenkonzept „ein Beispiel, wie wesentliche Themen und Anliegen der Synode in einem bedeutsamen pastoralen Handlungsfeld aufgenommen und sichtbar gemacht werden können“. Denn neben den strukturellen und organisatorischen Fragen zur Gestalt von Pfarrei und Pastoralem Raum sollten nun mehr und mehr die inhaltlichen Themen der Synode in den Vordergrund treten. Schabo lädt die Verantwortlichen vor Ort ein, das Rahmenkonzept in der Weise aufzugreifen, wie es aktuell möglich sei und „in einer den örtlichen Gegebenheiten angepassten Weise mit Schritten in die im Rahmenkonzept vorgegebene Richtung zu beginnen“. Die im Rahmenkonzept beschriebene Qualität solle dort, wo es sie gibt, gewahrt werden; wo Weiterentwicklung notwendig ist, sollen die nötigen Schritte gegangen werden. „In diesem prozesshaften Verständnis ist auch das Rahmenkonzept selbst angelegt. Es versteht Qualität im Bestattungsdienst als ein verbindliches Zielbild, auf das wir beständig hinarbeiten.“

Das Rahmenkonzept geht im ersten Kapitel auf die Grundorientierungen ein, nimmt im zweiten Kapitel das Thema Qualität in den Blick und beleuchtet im dritten Kapitel die Aufgaben und Rollen auf diözesaner und lokaler Ebene. Es wurde im Auftrag der Bistumsleitung von einer Arbeitsgruppe erarbeitet. Dabei haben Menschen mit entsprechender pastoraler Praxis mitgearbeitet und, ähnlich wie es Resonanzphasen bei den Teilprozessgruppen zur Synodenumsetzung gab, aus unterschiedlichen Perspektiven beraten. Das jetzt vorgelegte Konzept wurde auch im Diözesanpastoralrat und im Priesterrat beraten und fand dort breite Zustimmung.
(JR)

 

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news-103962 Fri, 19 Mar 2021 17:18:21 +0100 Die Zeit drängt https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/die-zeit-draengt/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/f/csm_GVundWeber_3353adb8a3.jpg" width="150" height="113" alt="" />Bei einer Ökumenischen Andacht rufen Generalvikar von Plettenberg und Superintendent Weber zum Umdenken und konsequentem Handeln angesichts der Klimakatastrophe auf. Trier – Im Rahmen einer Ökumenischen Andacht zum Weltklimastreik am heutigen Freitag im Trierer Dom haben der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Trier, Dr. Jörg Weber, sowie der Generalvikar des Bistums Trier, Dr. Ulrich Graf von Plettenberg, nachdrücklich zum Umdenken und konsequentem Handeln angesichts der Klimakatastrophe, „auf die wir uns als globale Gesellschaft zubewegen und die bereits spürbar begonnen hat“, aufgerufen.

„Die Zeit drängt“, betonte von Plettenberg, und verwies auf die biblische Losung für diesen Tag: „Haltet meine Satzungen und tut sie; ich bin der Herr, der euch heiligt.“ Dabei gelte es, diese Satzungen eben auch durch konkrete Taten zu halten und vor allem umzusetzen: „Wenn es heißt – Bewahrt die Schöpfung – dann müssen wir alles dransetzen, dies auch in die Tat umzusetzen, wir müssen unser Menschenmögliches tun und Maßnahmen ergreifen, damit der Klimawandel gestoppt werden kann.“ Alles Tun aber, so der Generalvikar, werde dabei getragen durch die Hoffnung auf Gott, „der unser Tun zum Guten führen kann und wird“.

Es ginge darum, „wirklich ernst zu machen mit der Wertschätzung und der Feinfühligkeit, die Gottes Schöpfung in unserem alltäglichen Handeln verdient“, betonte auch Weber. „Wenn wir immer weiter die Folgen der Klimaveränderung ignorieren, bauen wir auf Sand“, so der Superintendent. Es sei dringend an der Zeit, Verantwortung zu übernehmen: „Alle von uns aber können etwas tun, um im klugen Sinne die Umwelt zu schützen.“

Alle können etwas tun – angefangen bei der eigenen täglichen Fahrt zur Arbeit mit dem Fahrrad statt mit dem Auto über Maßnahmen wie dem Klimaschutz-Förderprogramm im Evangelischen Kirchenkreis Trier, mit dem seit 2019 in Kirchengemeinden zum Beispiel der Bau von Photovoltaikanlagen bezuschusst werden kann, oder auch dem Einbau einer Pellet-Heizung für das Museum am Dom im Bistum Trier, bis hin zum Ökumenischen Netzwerk Mobilität und Kirche – jetzt gilt es, einzutreten „für unsere Umwelt, die ein Geschenk Gottes ist, damit sie Lebenswelt bleibt für uns alle“.

Und nicht zuletzt mit der heutigen Ökumenischen Andacht, die auch von der Diözesanstelle Weltkirche im Bistum Trier sowie der Evangelischen Jugend im Kirchenkreis Trier mitgestaltet wurde, unterstützen das Bistum sowie der Kirchenkreis Trier ausdrücklich den Aufruf „Churches for Future“ des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit aus Solidarität mit der weltweiten „Fridays for Future“-Bewegung.

Mit einem gemeinsamen Aufruf hatten von Plettenberg und Weber zum Gebet sowie auch zur Teilnahme an der nachfolgenden Klimastreik-Demonstration „#NoMoreEmptyPromises“ des Netzwerkes „Fridays for Future“ auf dem Trierer Domfreihof, unter Einhaltung der Corona-Abstandsregeln, aufgerufen: „Als Kirchen insgesamt und auch als einzelne Christinnen und Christen sind wir aufgerufen, aus dem Glauben heraus für die Bewahrung der Schöpfung einzustehen.“ Unter www.umwelt.bistum-trier.de findet sich der gemeinsame ökumenische Aufruf. 
(red/tef)

 

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news-103960 Fri, 19 Mar 2021 13:43:00 +0100 „Pastoraler Raum“ und Fusion von Pfarreien https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/pastoraler-raum-und-fusion-von-pfarreien/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/6/d/csm_DigitalesForumDekanatSB_HGS_d3218d1572.jpg" width="150" height="100" alt="" />Dazu gab es jetzt ein dreiteiliges „Digitales Forum“ des Dekanates Saarbrücken, an dem sich auf Einladung von Dechant Benedikt Welter rund 60 Interessierte beteiligt haben. Saarbrücken – 35 „Pastorale Räume“ sollen im Bistum Trier errichtet werden, räumlich entsprechend den ursprünglich geplanten und von Rom gestoppten „Pfarreien der Zukunft“. In diesen Pastoralen Räumen sollen sich die heutigen Pfarreien und Kirchengemeinden zu neuen größeren Pfarreien zusammenschließen, orientiert an der Größe der aktuellen Pfarreiengemeinschaften. Die Aufgaben der bisherigen Dekanate werden dann schrittweise von den neuen Pastoralen Räumen übernommen. Wie diese Grundentscheidungen des Trierer Bischofs Dr. Stephan Ackermann im Dekanat Saarbrücken umgesetzt werden sollen, dazu gab es jetzt ein dreiteiliges „Digitales Forum“ des Dekanates, an dem sich auf Einladung von Dechant Benedikt Welter rund 60 Interessierte beteiligt haben.

„Saarbrücken und Umgebung“ wäre ein möglicher Name für den Pastoralen im Gebiet des Dekanates Saarbrücken. Er wird maximal zwölf Pfarreien und Kirchengemeinden umfassen, informierte Dechant Welter. Derzeit gibt es im Dekanat noch 29 Pfarreien. Klaus Becker, zusammen mit Pfarrer Clemens Grünebach von Bischof Ackermann zum „diözesanen Sondierer“ für den Prozess der Errichtung des Pastoralen Raumes „Saarbrücken und Umgebung“ eingesetzt, informierte über dessen Merkmale. Die Pfarrei im Pastoralen Raum sei ein „klassischer Ort von Kirche“ unter Leitung eines Pfarrers. Das Handeln der Pfarrei bleibe allerdings nicht beschränkt auf deren Gebiet. Ziel sei es in der Zukunft die territoriale Seelsorge noch stärker mit der mit der kategorialen Seelsorge und den sozial-caritativen Diensten zu verweben. Der Pastorale Raum wird die Seelsorge in den Pfarreien und in anderen Orten von Kirche dabei unterstützen und gemeinsame Themen und Projekte initiieren, fördern und ermöglichen. So soll ein wesentliches Ziel der Synode erreicht werden indem die Lebenssituationen der Einzelnen in den Blick genommen werden. Aufgabe des Pastoralen Raumes sei auch die Förderung der Zusammenarbeit von Christinnen und Christen untereinander sowie mit Kommunen und anderen, die nicht zur Kirche gehören, sagte Becker. Im Pastoralen Raum werde es einen Pastoralen Rat geben – ähnlich dem jetzigen Pfarreienrat in der Pfarreiengemeinschaft. Vorgesehen sei auch eine Synodalversammlung mit Vertretungen unterschiedlicher Orte von Kirche. Die Leitung des Pastoralen Raumes übernehme ein Team aus bis zu drei hauptamtlichen Personen unter Leitung eines Priesters. Zur Vermögensverwaltung im Pastoralen Raum, der als juristische Person eingesetzt wird, werden genauere Informationen noch erwartet.

Nach dem „römischen Lockdown“ komme es jetzt darauf an, die Gesprächsfäden zu den Personen vor Ort wieder aufzunehmen, sagte Pfarrer Grünebach in seiner Funktion als zuständiger Sondierer. Welche Themen beschäftigen derzeit die Verantwortlichen vor Ort? Wie weit sind die Anliegen der Synode? Wie steht es um die personellen und materiellen Möglichkeiten der Pfarreien? Welche Überlegungen zum Zusammenschluss von Pfarreien gibt es schon? Wie kommt die Verkündigung der Botschaft Jesu Christin noch stärker in den Mittelpunkt unseres Handelns? Diese und viele weiteren Fragen bestimmten die geplanten Gespräche in der aktuellen Sondierungsphase. Die Sondierer wollen mit einer großen Anzahl von kirchlich Engagierten im Dekanat Saarbrücken sprechen. Einbezogen würden auch die Bürgermeister, die Vertretung des Regionalverbandes und Vertretungen anderer Kirchen. Aus dem Forum wurde angeregt, die in Saarbrücken vertretenen muttersprachlichen Gemeinden und die kirchlichen Schulen nicht zu vergessen. Von großer Bedeutung seien in der Sondierung die Gespräch mit den Verwaltungsräten, wurde mehrfach betont. Die Verwaltungsräte seien eine „Kerngruppe“ für die Gespräche der nächsten Monate, erklärte Grünebach dazu.

„Wir müssen dazulernen aus der Kritik der Verwaltungsräte und deren Know How“, meinte Dechant Welter. Was daraus an konstruktiven Elementen zur Pfarrei der Zukunft entwickelt wurde, müsse es auch in künftigen Pastoralen Raum geben. Wichtig sei es, dass die Sondierung dem Erkenntnisgewinn diene. Sondierer Becker betonte, dass die Ergebnisse der Gespräche transparent gemacht werden müssen. Es gelte „gemeinsam eine Form von Kirche zu finden, die wir auch nachfolgenden Generationen anbieten können“. Aber das sei „nicht streitfrei“. Aus dem Forum wurde mehrmals deutlich gemacht, dass nicht der Eindruck entstehen dürfe, dass das was bisher in den Pfarreien gemacht wurde, schlecht war. Veränderung sei nur im Dialog möglich, meinte Pastoralreferent Heiner Buchen, Strukturentscheidungen seien immer mit Inhalten zusammen zu sehen. Was für „A“ gilt, müsse für „B“ nicht gut sein, warb ein Beitrag aus der Teilnehmerschaft für differenzierte Betrachtung der kirchlichen Wirklichkeit. Pfarrer Grünebach stellte in diesem Zusammenhang klar, dass es bei der jetzt anstehenden Sondierung nicht mehr um eine sozialräumliche Erkundung gehe, sondern um den Dialog mit den vor Ort aktiven Personen mit dem Ziel gemeinsam „gute Entwicklungsschritte“ zu gehen.

Leider erschwere die aktuelle pandemische Lage die angezielte intensive Kommunikation. Es müsse deshalb jeweils überprüft werden, welche Kommunikationsformen möglich sind, sagte Becker. Zur Information über die Fortschritte im Projekt zur Errichtung des Pastoralen Raumes Saarbrücken und Umgebung soll auch ein Newsletter erscheinen, kündigte er an. Im Sommer müssten Entscheidungen getroffen werden: Wer fusioniert mit wem und wann? Es müsse geklärt werden, ob der Pastorale Raum zum 1. Januar 2022 errichtet werden kann. Zum Teil abhängig von diesen Entscheidungen sei auch die Vorbereitung der für Ende des Jahres geplanten Gremienwahlen. Dazu gab es im Forum erste Informationen.

Dechant Welter, selbst als lokaler Sondierer in dem Prozess aktiv, war mit dem Austausch in digitaler Form zufrieden. Es sei um Information und Austausch zu den nächsten Schritten gegangen. Jetzt komme es darauf an, diese Schritte zum Pastoralen Raum und zum Zusammenschluss von Pfarreien auch gemeinsam zu gehen. „Dabei soll es keine Verlierer geben. Ein großer gemeinsamer Gewinn aber wäre miteinander noch glaubwürdiger als Kirche Jesu Christi zu leben. So wie es die Synode beschrieben hat.“
(red)

 

 

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news-103943 Fri, 19 Mar 2021 12:06:00 +0100 Kostenloses Aufnahmestudio für krisengebeutelte Künstlerinnen und Künstler https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/kostenloses-aufnahmestudio-fuer-krisengebeutelte-kuenstlerinnen-und-kuenstler/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/5/3/csm_Weltraum_www_4df9c31212.jpg" width="150" height="37" alt="" title="Weltraum_www.jpg" />Unter dem Motto „kunst:raum – Füll unseren Raum mit Deiner Kunst“ lädt der welt:raum am St. Johanner Markt in Saarbrücken alle Kreativen ein, professionell ihre Kunst aufzunehmen. Saarbrücken – Unter dem Motto „kunst:raum – Füll unseren Raum mit Deiner Kunst“ lädt der welt:raum am St. Johanner Markt in Saarbrücken alle Kreativen ein, professionell ihre Kunst aufzunehmen. Im Zeitraum vom 22. März bis 4. April verwandelt sich der welt:raum in ein digitaltes Aufnahmestudio, in dem die Künstlerinnen und Künstler, die derzeit ohne Publikum, Probenraum und Aufnahmeequipment sind, hochwertige Aufnahmen produzieren können. Ob Musik, Malerei, Literatur, Poetry-Slam oder Kunsthandwerk – eingeladen sind alle, die sich selbst als Künstlerinnen und Künstler verstehen.

Die Aufnahmen sind für die Künstlerinnen und Künstler kostenfrei. Um die Technik kümmert sich die Firma Inszene-Media. Die Aufnahmen werden gefilmt und das Premierenvideo vom welt:raum-Team und Inszene-Media ab dem 8. April immer donnerstags und montags ab 19 Uhr auf ihren Facebook-Kanälen gestreamt und somit die Kunst einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Im Anschluss stehen die Videos auf der Homepage des welt:raum: www.weltraum-saarbruecken.de zum weiteren Anschauen und den Kreativen zur eigenen Verwendung zur Verfügung.

Die Idee für das Projekt „kunst:raum“ habe zwei Quellen, erklärt Pastoralreferentin Martina Fries vom welt:raum-Team: „Zum einen ist unser welt:raum seit Beginn der Pandemie nur eingeschränkt nutzbar und momentan ganz geschlossen. Diesen Raum wollen wir mit dem Projekt so zur Verfügung stellen und mit Programm für Menschen füllen wie sonst auch, aber anders.“ Gleichzeitig wolle man auf die Situation von Künstlerinnen und Künstlern aufmerksam machen: „Sie vermissen ihr Publikum und haben auch massive Einnahmeeinbußen bis hin zu finanzieller Existenzangst“, sagt Fries. Nicht alle seien finanziell so gut aufgestellt und verfügten über das notwendige Equipment, sich im Netz zu präsentieren. „Diese wollen wir unterstützen“, sagt Fries.

Info:

Das Projekt „kunst:raum“ wird bisher von Saartoto und der Sparkassen-Finanzgruppe unterstützt.

Weitere Auskünfte beim welt:raum unter info(at)weltraum-saarbruecken.de oder telefonisch bei Katrin Altmaier (0160-98153092) und Martina Fries (0151-53831212). Informationen zu Inszene Media gibt es unter in-szene.net

(uk)

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news-103953 Thu, 18 Mar 2021 09:37:18 +0100 Weihbischof Brahm firmt Jugendliche im Dekanat Losheim-Wadern https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/weihbischof-brahm-firmt-jugendliche-im-dekanat-losheim-wadern/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/f/9/csm_DOM_5552_2457c9000b.jpg" width="150" height="115" alt="" title="Firmung mit WB Brahm in Wadgassen" />Weihbischof Robert Brahm wird im März 153 Jugendlichen im Dekanat Losheim-Wadern das Sakrament der Firmung spenden. Rappweiler – Weihbischof Robert Brahm wird im März 153 Jugendlichen im Dekanat Losheim-Wadern das Sakrament der Firmung spenden. Auf seiner Firmreise sind folgende Termine geplant:

Freitag, 19. März, um 17 Uhr und um 19 Uhr; und am Samstag, 20. März, um 9.30 Uhr, 11.30 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr.

Die Firmungen finden alle im Rahmen einer Wort-Gottes-Feier in der Jugendkirche MIA in Rappweiler statt.

(red)

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