Bistum Trier - Redaktion Saarbrücken https://www.bistum-trier.de/ de-de Bistum Trier - Redaktion Saarbrücken Sat, 19 Sep 2020 19:39:11 +0200 Sat, 19 Sep 2020 19:39:11 +0200 Bistum Trier news-103581 Thu, 17 Sep 2020 09:12:49 +0200 Im Gespräch bleiben https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/im-gespraech-bleiben-1/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/7/csm_IMG_9408_2b38acc4a9.jpg" width="150" height="79" alt="" title="Geistliche Gemeinschaften treffen sich mit Bischof" />Die Geistlichen Gemeinschaften im Bistum trafen sich mit Bischof Dr. Stephan Ackermann zum Austausch. Trier – „Im Gespräch zu bleiben ist vielleicht das Wichtigste.“ Das hat Msgr. Helmut Gammel, Bischöflicher Beauftragter für die Neuen Geistlichen Gemeinschaften im Bistum Trier, am 15. September betont. Anlass war ein Treffen des Arbeitskreises Geistlicher Gemeinschaften im Bistum mit Bischof Dr. Stephan Ackermann und Mechthild Schabo, die den Bereich Pastoral und Gesellschaft im Bischöflichen Generalvikariat Trier leitet. Mit Mechthild Schabo stehe der Kreis in jährlichem Austausch, betonte Gammel, aber auch der persönliche Kontakt mit dem Bischof sei für den Arbeitskreis gut. Das Treffen fand im Park des Schönstattzentrums Trier statt, und Bischof Ackermann dankte Gastgeberin Schwester Anne-Meike für die „wohltuende Gastfreundschaft“.

Für den Bischof ist der Austausch „ein Stück Seismograph: Ich möchte gerne von Ihnen erfahren, wie Sie das kirchliche Leben und die Situation von Kirche und Welt wahrnehmen, denn Sie sind sowohl pfarrlich gebunden als auch in den Gemeinschaften aktiv“. Mechthild Schabo würdigte das Engagement des Arbeitskreise: „Ich nehme die Bemühungen des Arbeitskreises um gemeinsame Initiativen und Fortbildungen wahr; und sehe gleichzeitig die Anstrengungen, die es kostet, zusammenzuführen und zu motivieren.“ Sie dankte für die Möglichkeit, bei diesem Austausch die Eindrücke „offen und ungeschminkt“ zu hören.

Prägende Themen waren die Einschränkungen und Möglichkeiten von kirchlichem und geistlichem Leben angesichts der Corona-Pandemie. Die konkreten Erfahrungen und Beispiele öffneten den Blick aber auch weiter. So sagte eine Teilnehmerin: „Corona lehrt uns, mit Ungewissheiten umzugehen.“ Sie frage sich mit ihrer Gemeinschaft immer wieder: „Wo begegnet uns der Auferstandene im Alltag?“ Eine andere Gesprächsteilnehmerin treibt die Frage um, was zu tun sei, „damit sich Menschen willkommen geheißen fühlen in unserer Kirche“. Die Sorge um die Einheit der Kirche angesichts der Veränderungen im Bistum, aber auch auf der Ebene der Kirche in Deutschland und weltweit wurde geäußert. Immer wieder schwang auch die Synodenumsetzung im Bistum Trier mit, etwa wenn die Frage aufkam, wie sich Geistliche Gemeinschaften in den neuen pastoralen Räumen verstehen.

Bischof Ackermann dankte den Anwesenden für ihr Wirken ebenso wie für ihre Einschätzungen und Hinweise. Seinem Eindruck nach sei vieles in Bewegung, manches auch „abschüssig“; und durch die kirchliche Situation insgesamt gebe es eine Destabilisierung. Immer mehr erweise sich die Corona-Pandemie als Brennglas, das Dinge demaskiere und zur Ehrlichkeit zwinge. Er nehme die Kreativität wahr und den Wunsch nach Gemeinschaft, und gleichzeitig auch eine Besonnenheit, die der Situation angemessen ist. Den Frauen und Männern mit „ihren territorialen und pfarrlichen Erfahrungen, aber auch dem Standbein in der Gemeinschaft“ sprach er Mut zu als einen Impuls aus dem gelebten Glauben. Bei dem Treffen waren Vertreterinnen und Vertreter der Charismatischen Erneuerung, von Cursillo, der Fokolarbewegung, der Franziskanischen Gemeinschaft, der Gemeinschaften Charles des Foucault, der Gemeinschaft Christlichen Lebens, von Marriage Encounter, der Schönstattbewegung und der Vereinigung des Katholischen Apostolats UNIO dabei. Informationen zum Arbeitskreis Geistliche Gemeinschaften sowie Links zu den einzelnen Gemeinschaften sind unter www.gemeinschaften.bistum-trier.de/ zu finden.

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news-103578 Tue, 15 Sep 2020 14:16:39 +0200 Ankommen und abreisen im Ausnahmezustand https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/ankommen-und-abreisen-im-ausnahmezustand/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/d/8/csm_Marie-Hagenbourger_ih_b9ccbea4ee.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Marie Hagenbourger ih" />Die 19-jährige Marie Hagenbourger verbrachte ihren Auslandsfreiwilligendienst in Bolivien. Durch die Pandemie musste sie früher als geplant nach Deutschland zurückreisen. Concepción/St. Wendel – Kurz vor Weihnachten macht es plötzlich „klick“ bei Marie Hagenbourger. Zwischen zwei Schulstunden steht die gebürtige Saarländerin im Lehrerzimmer der bolivianischen Schule „Guadalupe Fe Y Alegria“ und lacht über den Witz eines Kollegen. „Das war für mich das Zeichen, dass ich richtig angekommen bin und in die Sprache gefunden hab“, erzählt sie. Die Sprache, die Marie innerhalb weniger Monate gelernt hat, ist Spanisch – und zwar mit bolivianischem Akzent. Denn dort im Tiefland des Andenstaates, nicht weit entfernt von der Großstadt Santa Cruz, verbrachte die 19-Jährige ihren Auslandsfreiwilligendienst mit SoFiA Trier e.V. (Soziale Friedensdienste im Ausland).

Gerüstet mit ein paar Brocken Spanisch und ihrer Klarinette im Gepäck, kommt Marie im September vergangenen Jahres in der Kleinstadt Concepción an – und landet mitten im Ausnahmezustand: Bereits seit Wochen wüten in der Gegend verheerende Waldbrände. Die kirchliche Schule „Guadalupe Fe Y Alegria“, in der Marie assistieren soll, ist zum Feuerwehr-Stützpunkt umfunktioniert worden. Wo für gewöhnlich Kinder und Jugendliche Lesen, Schreiben und Rechnen lernen, kampieren nun rund 200 Feuerwehrleute, die aus dem ganzen Land gekommen sind, um die Löscharbeiten vor Ort zu unterstützen. Und das ist auch bitter nötig, denn bereits Ende August sprachen Berichte von geschätzten 800.000 Hektar zerstörten Regenwaldes auf bolivianischem Staatsgebiet – eine Fläche, die mehr als dreimal so groß ist wie das Saarland. Also wird der Schulunterricht vorerst in die Turnhalle und auf den Pausenhof verlagert. Marie zögert nicht lange, krempelt die Ärmel hoch und packt überall dort mit an, wo eine helfende Hand gebraucht wird: in der Küche, der Apotheke und in der Kleidersortierstelle. „Das war anfangs schon eine beängstigende Situation, denn man weiß ja, um einen herum brennt es gerade. In der ersten Zeit habe ich keinen blauen Himmel sehen können, es war super heiß und dunkel, und man konnte den Rauch deutlich wahrnehmen.“ Wirkliche Angst, dass die Feuersbrunst Concepción erreichen könnte, hat sie jedoch nicht. „Nach einiger Zeit bin ich mit einem Bekannten weiter ins Land reingefahren und habe dort gesehen, was das Feuer angerichtet hat: verkohlte Baumstümpfe und überall abgebranntes Gras. Dieser Anblick hat mich schon traurig gemacht, denn die Natur braucht ewig, um sich zu regenerieren. Die ganze Vielfalt an Pflanzen und Tieren ist nun für lange Zeit zerstört.“

Die universelle Sprache der Musik neu erfahren

Nach einiger Zeit kehrt erst mal wieder Ruhe ein. Marie findet nach und nach in den bolivianischen Alltag, knüpft immer festere Bindungen zu den Menschen vor Ort und lehrt und musiziert in der Musikschule „Padre Martin Schmitt“, wenn sie ihre Aufgaben am Vormittag erledigt hat. „Anfangs habe ich mir schon Sorgen gemacht, wie die Kommunikation mit den Kindern funktionieren soll“, gesteht Marie. „Aber Musik verbindet, denn sie ist eine universelle Sprache.“ Schnell war klar, dass die junge Frau das Orchester der Musikschule unterstützen sollte – und zwar als einzige Holzbläserin unter Streichern. So ungewöhnlich die Kombination, so fruchtbar das Ergebnis: Marie wird ein fester Bestandteil des Ensembles, spielt regelmäßig sonntags im Gottesdienst und auch bei größeren Festlichkeiten wie dem Patronatsfest. „Das Musizieren mit den Bolivianern war sehr lustig, weil es immer spontan und voller Improvisationen war. Ein Lied wurde nie zweimal gleich gespielt, sondern immer ein wenig variiert.“ Dass es außerdem keine Noten gab, irritierte Marie zunächst. „Doch nach und nach habe ich gemerkt, dass ich immer freier werde beim Spielen. Zum Schluss hat das ziemlich gut funktioniert.“

Privatsphäre mit Familienanschluss

Zwar bewohnte Marie ein eigenes Zimmer im Vikariat, doch musste sie nicht auf Familienanschluss verzichten: „Martha, eine Lehrerin, hat mich wie ihre dritte Tochter adoptiert, sie war für mich 24 Stunden am Tag ansprechbar und schon fast wie eine Mutter.“ Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich eine stille Vereinbarung zwischen Marie und ihrer Mentorin, die die junge Deutsche gleich mit „hija“ (Tochter) ansprach. „Am Wochenende bin ich immer durch den Ort spaziert, habe Freunde getroffen und bin danach bei ihr zum Abendessen eingekehrt. Das hatten wir nie so vereinbart. Es war unausgesprochen klar und wurde schnell zum Ritual“, berichtet Marie. „Das ist wirklich eines der schönsten Erlebnisse im Freiwilligendienst, dass man in so kurzer Zeit so herzliche Begegnungen macht und im Herzen seiner Mitmenschen einen Platz finden kann. Auch wenn man nicht mehr vor Ort präsent ist, lebt die Freundschaft weiter.“

Heute, knapp ein halbes Jahr nach dem Corona-bedingt frühzeitigen Ende des Freiwilligendienstes, ist Marie schon wieder auf dem Sprung: Im Wintersemester studiert sie Physik an der Deutsch-Französischen Hochschule Saarbrücken; im ersten Semester allerdings im französischen Nancy. „Die beste Möglichkeit, Naturwissenschaft und Sprachen zu verbinden“, sagt sie, während sie sich einerseits auf den neuen Lebensabschnitt freut, dem alten in Bolivien aber doch noch wehmütig hinterhertrauert. Als sie im März 2020 die Nachricht bekam, dass sie schnellstmöglich wegen der Pandemie nach Deutschland zurückreisen müsse, hatte sie gerade ihren Verlängerungsvertrag unterschrieben. Sechs zusätzliche Monate, also insgesamt anderthalb Jahre, wollte Marie bei ihren neuen Freunden in Conceptión bleiben.

„Ich habe so viele schöne Erfahrungen gemacht, das kann man gar nicht in drei Sätzen zusammenfassen“, schwärmt sie. Diese Erfahrungen könne man zuhause weitergeben. Bewusst entschied sie sich dafür, nicht durch ganz Bolivien zu reisen, sondern in das echte bolivianische Alltagsleben einzutauchen. „Das ist völlig anders, als wenn man als Tourist dort ist. Jetzt weiß ich, dass Bolivien ganz anders ist, als die clichéhafte Vorstellung, die man als oft Europäer hat.“ Vor allem diese Erfahrung wirke später nach: „Nach dem Dienst ist ja nicht alles schlagartig vorbei, im Gegenteil. Die Zeit im Ausland gibt den Impuls, und der Freiwilligendienst arbeitet im Kopf nach.“ Und eins ist klar: „Ich kann gar nicht so viel zurückgeben, wie ich von meinen Mitmenschen dort bekommen habe.“

SoFiA e.V. Trier realisiert seit 1992 internationale Freiwilligendienste und bringt so junge Menschen aus vier Kontinenten miteinander in Kontakt – und das auf Augenhöhe. Die Bewerbung auf www.sofia-trier.de steht jeder und jedem Interessierten offen, unabhängig von der religiösen Zugehörigkeit. Die Dienste von SoFiA e.V. sind kirchlich und staatlich gefördert; die Freiwilligen bemühen sich um den Aufbau eines Solidaritätskreises, sodass für die Freiwilligen selbst keine Kosten anfallen. Die nächsten Begegnungstreffen zum Reinschnuppern und Kennenlernen sind vom 13. bis 15. November 2020 in Vallendar und vom 29. bis 31. Januar 2021 auf der Marienburg in Bullay.

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Saarbrücken bistum-trier Bildung Bolivienpartnerschaft Caritas / Soziales Information Jugend Vermischtes
news-103572 Mon, 14 Sep 2020 14:53:00 +0200 „Wunderbares und ausdruckstarkes Zeichen“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/wunderbares-und-ausdruckstarkes-zeichen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/b/csm_Kreuzerhohung20_048xx_HGS_d84896b27d.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Kreuzerhohung20 048xx HGS" />Bischof Dr. Stephan Ackermann hat den neu errichteten „Corona-Altar“ am Püttlinger Kloster Heilig Kreuz eingesegnet. Püttlingen – „Ein gelungenes, wunderbares und ausdrucksstarkes Zeichen“: Das ist für Bischof Dr. Stephan Ackermann der „Corona-Altar“, der am Püttlinger Kloster Heilig Kreuz direkt vor dem Griesenbrock-Kreuz neu errichtet worden ist. Am 13. September ist Bischof Ackermann nach Püttlingen gekommen, um zum Fest Kreuzerhöhung, dem Namenstag des Klosters, den Altar zu segnen und zusammen mit rund 120 Gottesdienstbesuchern die Eucharistie zu feiern.

Schwester Mercy, Oberin des Klosterkonvents der Nazarethschwestern, konnte zum Festtag auch die Dechanten Pfr. Franz-Josef Werle (Dekanat Völklingen) und Pfr. Hans-Georg Müller (Dekanat Saarlouis) und weitere Geistliche begrüßen. Der Gottesdienst zwischen Kloster und Kreuzkapelle war bei schönstem Spätsommerwetter der feierliche Abschluss umfangreicher Renovierungsarbeiten rund um die Klostergebäude im 60. Jahr nach deren Fertigstellung. Die von Mitgliedern des Kirchenchores St. Sebastian unter Leitung von Claus Bär musikalisch gestaltete Feier fand statt unter strenger Beachtung der Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und des Schutzkonzeptes des Bistums Trier.

Kreuz und Altar seien ein Ort, an dem „wir Menschen zugeben können, dass wir verwundbar sind“, sagte Bischof Ackermann; aber auch eine Gelegenheit zu danken, für den medizinischen Fortschritt, für kluge Politik und das Verständnis und Verhalten der allermeisten Menschen. Aber man dürfe auch klagen an diesem Ort. „Wir sind nicht Gott, wir bleiben verletzlich. Aber wir dürfen zu Gott kommen, der sich uns in Jesus Christus zuneigt. Alle, die hierher kommen, sollen sich daran erinnern und Trost empfangen“, sagte der Bischof in seiner Begrüßung zum Gottesdienst.

In seiner Predigt ging Bischof Ackermann auf die Geschichte der Errichtung von Altären ein. Immer schon hätten Menschen an Altären die Nähe zur Gottheit gesucht. Dort hätten sie für die Erhörung ihrer Gebete mit der Opferung von kostbaren Gaben gedankt. Wenn aber eine christliche Gemeinschaft einen Altar errichte, dann komme sie zu diesem Altar zwar auch mit ihren Bitten, aber mit leeren Händen. „Eigentlich legen wir nichts auf den Altar“, sagte Ackermann. Hier komme das Kreuz ins Spiel: „Gott kommt uns mit seiner Gabe zuvor. Gott selber kommt und gibt seine Nähe, ergibt sein Leben.“ Das Kreuz bedeute die völlige Umdeutung dessen, was Menschen sonst mit Altären verbinden. „Das Kreuz hilft uns zu verstehen, was wir hier tun. Nicht Gott bestechen mit Gaben: Nein, Gott gibt sich selber, der Altar wird zum Tisch der Freundschaft“, sagte Ackermann. Das Kreuz spende auch Kraft, die schwierigen Situationen anzuschauen, wo Menschen oft wegsehen. Es öffne die Augen für die Not von Menschen und ganzen Völkern.

Bischof Ackermann dankte allen, die mitgeholfen haben, das Griesenbrock-Kreuz zwischen Kloster und Kapelle zu renovieren und den Altar neu zu errichten. Der für den Abschlussgottesdienst des Katholikentags 2006 in Saarbrücken erbaute Altar passe in seiner Monumentalität gut zu dem Kreuz. Dass Kreuz und Altar im Freien stehen, mache deutlich: „Gott ist offen für alle“. Kreuz und Altar stünden aber auch mitten in der Natur; das sei verbunden mit der „wichtigen Botschaft“, die „Schöpfung als gute Gabe Gottes zu bewahren“.

Als Rector Ecclesiae (zuständiger „Leiter der Kirche“) der Klosterkirche dankte Dechant Müller allen, die in den letzten Wochen bei den umfangreichen Renovierungsarbeiten im und um das Kloster mitgeholfen haben; von der Püttlinger Bürgermeisterin Denise Klein und Mitarbeitenden der Stadt über die Erwerbslosenselbsthilfe (ESH) Püttlingen, der Aktion Arbeit des Bistums Trier, THW bis zum Freundeskreis des Klosters Heilig Kreuz. Müller kündigte an, dass demnächst eine Chronik zum 60-jährigen Bestehen des Klosters vorgestellt werde.

Das unterhalb der Klostergebäude 1964 errichtete Kreuz wurde vom deutsch-niederländischen Künstler Frans Griesenbrock (1916-2010) geschaffen. Ursprünglich hing dieses Kruzifix über dem Altar der 1960 fertig gestellten Klosterkirche. Wegen der zu großen Belastung für die Statik der Kirche wurde das rund 30 Zentner schwere Kreuz 1964 an seinem jetzigen Ort unterhalb des Klosters errichtet. Von Griesenbrock stammen zahllose Kirchenfenster in mehr als 120 Kirchen in aller Welt, unter anderem auch in der Synagoge von New York.                                    

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news-103565 Sat, 12 Sep 2020 10:00:00 +0200 Helfende Engel im Dekanat Saarbrücken fliegen weiter https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/helfende-engel-im-dekanat-saarbruecken-fliegen-weiter/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/9/csm_Wir-sagen-danke-Start_f5ec3ec18c.jpg" width="150" height="150" alt="" title="Schmuckanhänger &quot;Helfende Engel&quot;" />Das Dekanat Saarbrücken verkauft die Restexemplare der "Helfende Engel" für den guten Zweck. Saarbrücken -  Ein sichtbares Dankeschön für all jene, die Stadt und Land während der Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen am Laufen gehalten haben: Kassierer, Apotheker, Bäcker, Mitarbeiter im Gesundheitsamt. Das war die Idee, die das Dekanat Saarbrücken jetzt in Form von schicken Schmuckstücken umgesetzt hat. 2.000 Anhänger in Engelsform hat der Corona-Krisenstab des Dekanats bei dem Saarbrücker Schmucklabel „GEM SESSIONS” bestellt und zum Einkaufspreis erwerben können. Geschäftsführer Gregor Theado war sofort angetan von der Idee: „Wir sind ein Unternehmen, dem Nachhaltigkeit und regionales Engagement wichtig sind. Deshalb war für uns schnell klar, dass wir die Aktion unterstützen.” Danach ging es Hand in Hand weiter: „GEM SESSIONS” und das Dekanat organisierten gemeinsam die Verpackung der individuellen Engel-Anhänger, die aus gespielten Schlagzeugbecken und dadurch mit jeweils einzigartiger Oberfläche hergestellt wurden. Zahlreiche Haupt- und Ehrenamtliche brachten die Schmuckanhänger dann persönlich bei den „Helfenden Engeln” vorbei. Begleitet wurde die Aktion im Zeitraum von Ende Mai bis Mitte August über Facebook und Instagram. „Mit dieser großen Resonanz haben wir nicht gerechnet, das hat uns umgehauen”, freut sich Pfarrer Clemens Grünebach, der die Aktion mitorganisiert hat: Die 25 Beiträge in den sozialen Medien erreichten über 40.000 Menschen, rund 3.000 Klicks gab es für die Links und Fotos. Die Pfarreiengemeinschaft St. Jakob in Saarbrücken hat daraufhin einen Schwerpunkt zur Aktion auf ihrer Webseite realisiert. „So haben wir uns das gewünscht: Wir wollten einen Impuls setzen und sind froh, dass viele die ‚Helfenden Engel‘ für sich entdeckt haben”, so Grünebach weiter.

Nun geht die Aktion „Helfende Engel” in Phase 2: Gemeinsam mit den vier Saarbrücker Lions-Clubs wird nun der Verkauf der Restexemplare organisiert, wobei der Reinerlös der saarländischen Veranstaltungswirtschaft zugutekommt. „Das sind diejenigen, die die Corona-Pandemie besonders hart getroffen hat. Es waren die ersten, die ihre Locations schließen mussten und sie werden die letzten sein, die wieder öffnen dürfen”, weiß Theado, der in der saarländischen Kreativwirtschaft gut vernetzt ist.

Sandra Behrend, Präsidentin des Lions-Clubs „Am Schloss” in Saarbrücken, ist froh, dass die Kooperation zustande gekommen ist: „So helfen wir gleich dreifach: Erstens wurde der Schmuck lokal aus alten Schlagzeugbecken in Handarbeit hergestellt und damit nachhaltig in der Region produziert. Zweitens kann sich jedes Lions-Club-Mitglied bei seinem persönlichen helfenden Engel bedanken und drittens wird das durch den Verkauf eingenommene Geld zugunsten der Branche der Veranstaltungswirtschaft gespendet.”

Die Aktion läuft bis zum Beginn der saarländischen Herbstferien am 12. Oktober. Bis dahin können auch alle, die die Aktion unterstützen möchten, einen Engel im „welt:raum” am St. Johanner Markt zu den regulären Öffnungszeiten oder per Mail an info@weltraum-saarbruecken.de erwerben.                                                                                                   

Weitere Infos zur Aktion gibt es bei Facebook und Instagram über dem Hashtag „#HelfendeEngel” oder auf der Webseite der Pfarreiengemeinschaft St. Jakob: www.sanktjakob.de/.

(se)

 

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Saarbrücken bistum-trier Caritas / Soziales Diakonische Kirchenentwicklung Information Politik / Gesellschaft Vermischtes
news-103570 Sat, 12 Sep 2020 06:06:00 +0200 Wallfahrt in Barweiler trotzt Corona https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/wallfahrt-in-barweiler-trotzt-corona/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/3/csm_Barweiler_Wallfahrt_Brahm_Foto_Froder_e848db3b4d.jpg" width="150" height="113" alt="" />Auch wenn es in diesem Jahr eine andere Wallfahrt war - sie fand aber statt: Weihbischof Robert Brahm feiert ein Pontifikalamt zum Fest Mariä Geburt. Barweiler – In die Hocheifelgemeinde Barweiler pilgern seit dem 18. Jahrhundert Menschen, um beim Gnadenbild „Unserer Lieben Frau mit der Lilie, der Königin des Friedens“ um Heilung von Krankheiten und um Hilfe in anderen Lebenslagen zu bitten. Der Trierer Weihbischof Robert Brahm hat zum Fest Mariä Geburt (8. September) gemeinsam mit Gläubigen ein Pontifikalamt in der Wallfahrtskirche St. Gertrud gefeiert.

„Trotz Corona haben wir uns entschieden, die Wallfahrtszeit nicht ausfallen zu lassen“, erklärte Pfarrer Dr. Rainer Justen. Der Gottesdienst fand unter den bereits bekannten Maßnahmen zum Infektionsschutz statt. So mussten sich die Gläubigen im Vorfeld anmelden und eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. „Die geltenden staatlichen Verordnungen und das Schutzkonzept des Bistums Trier geben die Rahmenbedingungen vor“, erklärte Justen. Daher sei die Wallfahrt in diesem Jahr anders, aber sie könne stattfinden. „Durch das Engagement vieler Ehrenamtlicher ist das möglich“, sprach Justen gleich zu Beginn des Gottesdienstes seinen Dank und seine Anerkennung für die Frauen und Männer aus, die unterschiedliche Dienste übernahmen.

„Von denjenigen, die in guter Tradition nach Barweiler pilgern, wird in diesem Jahr nur ein kleiner Teil in der gewohnten Weise dabei sein“, vermutete der Pfarrer. Doch er und Weihbischof Brahm ermunterten dazu, für diejenigen zu beten, die nicht dabei sein konnten. „Indem Pilgerinnen und Pilger aneinander denken und füreinander beten, kann ein Netz der Verbundenheit miteinander und mit der Wallfahrt geknüpft werden“, schrieb Justen im aktuellen Pfarrbrief der Pfarreiengemeinschaft Adenauer Land dazu.

Weibischof Brahm zeichnete in seiner Predigt das Leben der Gottesmutter und somit auch ein Stück weit das Leben ihres Sohns Jesus in Form von Filmszenen nach. „Maria spielt eine zentrale Rolle, weil sie ganz und gar auf Jesus bezogen ist“. In diesem Sinne sei auch die Kirche immer eine Kirche für andere. „Das ist leichter gesagt als getan“, gab Brahm zu. „Wir wissen, dass die Kirche nicht immer so mütterlich ist, wie sie sein sollte. Aber dennoch haben Menschen in der Kirche dieses Mütterliche in Form von einer sorgenden, tröstenden und kümmernden Gemeinschaft erfahren.“

Die Wallfahrt in Barweiler geht auf eine Begebenheit im Jahre 1726 zurück: Im Sommer schmückten Mädchen aus dem Ort ihre Pfarrkirche mit Blumen und gaben der Statue der Muttergottes eine Lilie in die rechte Hand. Sie welkte und verdorrte schließlich. Doch um das Fest Mariä Geburt begann der Stängel wieder zu grünen. Dieses sogenannte Lilienwunder wiederholte sich in den darauffolgenden zwei Jahren. Bis heute pilgern insbesondere von Anfang September bis Anfang Oktober zahlreiche Menschen zur Holzskulptur der Muttergottes.

Die Spenden der Pilgerinnen und Pilger werden in diesem Jahr in großen Teilen für die Restaurierung der historischen Klais-Orgel der Pfarr- und Wallfahrtskirche genutzt. Darüber hinaus wird ein sozial-caritatives Projekt unterstützt.

Die Konzelebranten des Gottesdienstes waren Kooperator P. Mathew Kureekattil und Pfarrer Michael Schaefer. Organist war Dekanatskantor und Diakon Werner Steines.

Weitere Informationen gibt es auf www.pfarreiengemeinschaft-adenauer-land.de oder unter Tel.: 02691-9357510.
(jf)

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Seelsorge
news-103561 Mon, 07 Sep 2020 15:10:05 +0200 Plätze für Mitfeier der Chrisam-Messe im Hohen Dom frei https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/plaetze-fuer-mitfeier-der-chrisam-messe-im-hohen-dom-frei/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/b/c/csm_Chrisammesse-2_e20a08a44d.jpg" width="150" height="113" alt="" />Am 12. September wird Bischof Dr. Stephan Ackermann im Trierer Dom die Heiligen Öle weihen. Trier – In diesem Jahr findet die Chrisam-Messe am 12. September um 10 Uhr im Hohen Dom statt. Aufgrund der Umstände im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie konnten die Heiligen Öle, die im gesamten Bistum Trier bei der Spendung der Sakramente wie Taufe oder Krankensalbung verwendet werden, nicht wie gewohnt in der Karwoche geweiht werden. Im Anschluss an die Liturgie werden die Heiligen Öle an die Vertreter der Dekanate im Bistum Trier verteilt. Aufgrund der Corona-Hygieneauflagen ist das Platzangebot in der Domkirche begrenzt, es stehen jedoch rund 120 Plätze zur Verfügung, die über die Dominformation reserviert werden können und nach der Reihenfolge der Eingänge vergeben werden. Dabei ist zu beachten, dass eine Mitfeier nur nach vorheriger Bestätigung durch die Dominformation möglich ist. Anmeldungen können erfolgen per E-Mail an info(at)dominformation.de sowie per Telefon von Montag bis Donnerstag von 9.30 bis 17.15 Uhr und Freitag von 9.30 bis 16.30 Uhr, Tel.: 0651-979079-0. Weitere Informationen – auch zu den geltenden Hygienebestimmungen – gibt es auf www.dominformation.de.

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Bischof
news-103558 Mon, 07 Sep 2020 09:20:47 +0200 Attraktive Alternative zum Status Quo anbieten https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/attraktive-alternative-zum-status-quo-anbieten/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/a/e/csm_IMG_9171_01_aa63892b4b.jpg" width="150" height="93" alt="" />Bischof Dr. Stephan Ackermann berät sich erneut mit den Gremien über den Weg der Synodenumsetzung. Die Mehrheit trägt die Überlegungen der Bistumsleitung mit. Trier – „In welche Richtung sollen wir den Weg vorantreiben?“ Diese Frage hat Bischof Dr. Stephan Ackermann am Ende eines Treffens mit rund 170 Frauen und Männern aus dem ganzen Bistum am 5. September gestellt. Sie waren teils vor Ort in Trier St. Maximin zusammengekommen, teils online zugeschaltet, um die weiteren Schritte der Synodenumsetzung zu beraten. Der überwiegende Teil der Frauen und Männer aus Räten, Berufsgruppen und Einrichtungen signalisierten dem Bischof, dass sie die Überlegungen der Bistumsleitung (siehe https://t1p.de/Synodenumsetzung-September2020) mittragen.

„Raum der Nähe – Raum der Weite“

„Mit der Pfarrei haben wir einen Raum der Nähe, mit dem Pastoralen Raum einen Raum der Weite“: So beschrieb Mechthild Schabo, Direktorin für den Bereich Pastoral und Gesellschaft im Bischöflichen Generalvikariat Trier, die überarbeitete Planung. Die Pfarrei stelle für die Gläubigen ein erreichbares und überschaubares Territorium dar, mit allen Rechten, Pflichten und Aufgaben, die eine Pfarrei ausmachten. Mechthild Schabo zeigte zwei Varianten als Startpunkt auf: Eine Möglichkeit sei, die derzeit 172 Pfarreiengemeinschaften zu Pfarreien zu fusionieren – das bedeute einen strukturellen Impuls für die Kirchenentwicklung und reduziere etwa die Anzahl der Gremien, bedürfe aber eines starken Eingriffs des Bischofs. Die zweite Variante sei, die bisherigen Dekanate und Pfarreiengemeinschaften aufzulösen und mit den bestehenden 887 Pfarreien zu starten, die dann auf freiwilliger Basis fusionieren könnten (siehe auch https://t1p.de/Synodenumsetzung-September2020, Folien 14-31). Hierzu gab die Versammlung kein eindeutiges Stimmungsbild; insgesamt zeichnete sich aber Zustimmung zu einem Weg mit mehr Gestaltungsspielraum vor Ort und einem weniger straffen Zeitplan ab.

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Synode Synode: Umsetzung
news-103557 Mon, 07 Sep 2020 07:38:13 +0200 Eine besondere Ehre https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/eine-besondere-ehre/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/6/c/csm_Bildergalerie_3_Orden_fe953c9451.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Bildergalerie 3 Orden" />Eine besondere Auszeichnung erhielt Prof. Ewerhart aus Wassenach. Der Kirchenmusiker wurde von Papst Franziskus mit dem Gregoriusorden geehrt. Wassenach – Eine besondere Auszeichnung hat Prof. Dr. Rudolf Ewerhart aus Wassenach aus den Händen des Trierer Bischofs Dr. Stephan Ackermann erhalten: Der Musikwissenschaftler erhält den Orden des Heiligen Gregors des Großen; kurz Gregoriusorden. Dieser ist eine der höchsten Auszeichnungen, die der Papst an Laien vergibt und somit herausragende Verdienste für die katholische Kirche würdigt.

„Als der Bischof am Telefon war und mitteilte, dass ich den Orden erhalte, war ich sehr überrascht und zu Tränen gerührt“, berichtet Ewerhart von seinen Emotionen. Die Auszeichnung sieht der Kirchenmusiker auch als Lob und Dank für seine Zunft. „Ich bedanke mich ganz, ganz herzlich“.

In Lebach (Saarland) 1928 geboren, wuchs er in Trier auf und sang als Jugendlicher im Chor der Trierer Domsingknaben. Nach dem Krieg studierte Ewerhart katholische Kirchenmusik an der Musikhochschule Köln, woran sich das Studium der Musikwissenschaften mit dem Abschluss der Promotion anschloss. Er war an Hunderten von Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen beteiligt – als Dirigent oder Musiker. Zudem dirigierte Ewerhart jahrzehntelang den Trierer Motettenchor und den Santini-Kammerchor Münster/Köln.

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Koblenz Saarbrücken Trier bistum-trier Bildung Bischof Personal Vermischtes
news-103554 Fri, 04 Sep 2020 12:18:38 +0200 Priesterweihe und Weihe der Ständigen Diakone im Bistum https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/priesterweihe-und-weihe-der-staendigen-diakone-im-bistum/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_trier_domliebfrauen_W_6d4cb4cc53.jpg" width="150" height="100" alt="" />Die beiden Weihe-Gottesdienste werden live übertragen. Corona-bedingt können nur geladene Gäste im Dom teilnehmen. Trier – Sechs Männer werden am 26. September um 9 Uhr von Bischof Dr. Stephan Ackermann zu Priestern geweiht. Ebenfalls in der Hohen Domkirche findet am darauffolgenden Tag um 14.30 Uhr die Weihe der Ständigen Diakone statt. Da aufgrund der Corona-Hygieneauflagen nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, können nur geladene Gäste an den Weihe-Gottesdiensten im Dom teilnehmen. Wer dennoch mitfeiern möchte, kann die Pontifikalämter live im Fernsehen oder Internet verfolgen.

Empfangsmöglichkeiten der Gottesdienst-Übertragungen

Haushalte mit Kabelanschluss können die Übertragungen im Fernsehprogramm des OK54 Bürgerrundfunk sehen (Raum Trier, untere Saar, Ruwer, Mittelmosel, Süd- und Vulkaneifel – die Liste aller Kabelnetze gibt es auf www.ok54.de/technik-produktion-empfang). Der OK54 Bürgerrundfunk ist außerdem bundesweit über MagentaTV zu empfangen. Ob weitere OK-TV-Sender die Übertragungen übernehmen, ist noch nicht entschieden.

Wer diese Möglichkeiten nicht nutzen kann, hat die Möglichkeit, die Gottesdienste via Internet-Stream zu verfolgen auf https://t1p.de/medial-mitbeten oder über den YouTube-Kanal des OK54 Bürgerrundfunks auf www.ok54.de/mediathek. Im Anschluss an die Liveübertragung sind die Videos dort jederzeit als Aufzeichnung abrufbar.
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news-103549 Fri, 04 Sep 2020 08:13:03 +0200 „Fünf Orte – ein Weg“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/fuenf-orte-ein-weg/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/c/2/csm_Synodaler-Weg_square_250x250_blau_75776a5f6b.jpg" width="150" height="150" alt="" title="Synodaler Weg square 250x250 blau" />Statt der vorgesehenen Synodalversammlung wird es für alle Synodalen eine eintägige Konferenz geben, die zeitgleich heute an fünf verschiedenen Orten stattfindet. Ludwigshafen – Die Vorstellung der MHG-Studie über sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche im Jahr 2018, die Fragen nach der Rolle der Frau, klerikalem Machtmissbrauch oder der Position der Kirche zu Sexualität und Partnerschaft: Angesichts der Krise, der sich die katholische Kirche spätestens seit Bekanntwerden des Ausmaßes an (Macht)-Missbrauch gegenüber sieht, haben die Bischöfe 2019 den „Synodalen Weg“ beschlossen. Getragen von der deutschen Bischofskonferenz und dem obersten Laien-Gremium, dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), sollen in dem auf zwei Jahre angelegten Reformprozess die drängenden Fragen der Zeit und die Zukunft der Kirche diskutiert und beraten werden.

Nach der Eröffnung im Februar 2020 in Frankfurt musste die nächste Vollversammlung mit über 230 Personen wegen der Corona-Pandemie in fünf Regionalkonferenzen in Berlin, Frankfurt, Dortmund, Ludwigshafen und München aufgeteilt werden. Mit dabei sind auch zehn Synodale aus dem Bistum Trier – die sich in ganz unterschiedlichen Funktionen am Synodalen Weg beteiligen. Am 4. September tagen die Delegierten in Ludwigshafen zu drei Schwerpunktthemen: „Kirche in Zeiten der Corona-Pandemie“, „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“, und „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“.

Kaupp und Stürmer sind Delegierte aus dem Bistum Trier

Diakon Stefan Stürmer ist gespannt auf den Austausch. Er ist delegiert für die „Bundesarbeitsgemeinschaft Ständiger Diakonat“, die die Interessen seiner Berufsgruppe vertritt. „In unseren eigenen Konferenzen haben wir Standpunkte erarbeitet und versuchen, diese durch Arbeitsvorlagen in die Synodalversammlung einzubringen.“ Ihn interessiere besonders der neu eingeschobene Impuls zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie: „Ich finde es spannend zu hören, wie das in anderen Bistümern wahrgenommen wird, wie sie mit der Krise umgehen. Aber auch die Frage nach Weiheämtern für Frauen, wie dem Diakonat der Frau, ist für uns spannend, da wir ja in unserem alltäglichen Berufsleben häufig damit konfrontiert sind und uns da sehr involviert sehen.“

Auch Professorin Angela Kaupp vom Institut für Katholische Theologie an der Universität Koblenz-Landau ist eine der Delegierten aus dem Bistum Trier. Sie vertritt die Interessen der Theologischen Institute aus ganz Deutschland. Kaupp lehrt praktische Theologie an einer staatlichen Universität und bildet künftige Religionslehrerinnen und -lehrer aus. „Uns ist wichtig, dass theologische Forschungsergebnisse auch ernstgenommen werden und in die Diskussionen mit einfließen. Ich hoffe auf eine ehrliche und offene Diskussion“. Dass es „heiß her gehen wird“, vermutet Kaupp jedoch nicht. Da die Regionalkonferenzen so zusammengesetzt sind, dass Vertreterinnen und Vertreter benachbarter Bistümer dort teilnehmen, seien „diejenigen, die mit den meisten Vorstößen nicht klarkommen“ eher in anderen Konferenzen vertreten. Obwohl sie die Situation in Deutschland als schwierig ansieht, da es verschiedene Lager gebe und die Deutsche Bischofskonferenz in vielen Fragen gespalten sei, setzt sie Hoffnung in den synodalen Prozess. „Ich hoffe darauf, dass am Ende etwas Gutes herauskommt, sonst kehren die verbleibenden Gutwilligen der Kirche auch noch den Rücken.“ Mehr Informationen gibt es unter: www.synodalerweg.de.

(sb)

                          

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Synode
news-103548 Thu, 03 Sep 2020 12:50:34 +0200 Weltkirche: Leidtragende der Corona-Krise brauchen internationale Hilfe https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/weltkirche-leidtragende-der-corona-krise-brauchen-internationale-hilfe/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/e/b/csm_csm_Img_1781_d461db296c_acbf9aeefb.jpg" width="150" height="100" alt="" />Bischof Dr. Stephan Ackermann ruft zu Gebet und Solidarität mit den Leidtragenden der Corona-Pandemie auf. In allen Gottesdiensten wird eine Sonderkollekte abgehalten. Bistumsweit/Trier – Am kommenden Sonntag, 6. September, begeht die Katholische Kirche in Deutschland den „Weltkirchlichen Sonntag des Gebets und der Solidarität mit den Leidtragenden der Corona-Pandemie“. Die Solidaritätsaktion wird von der Deutschen Bischofskonferenz, den (Erz-)Diözesen, den weltkirchlichen Hilfswerken und den Ordensgemeinschaften getragen. In allen Gottesdiensten wird eine Sonderkollekte abgehalten, zu der Bischof Dr. Stephan Ackermann gemeinsam mit anderen Bischöfen in der vergangenen Woche aufgerufen hat. Darüber hinaus werden auch auf anderen Wegen Spenden zur Finanzierung internationaler Corona-Hilfsprojekte eingeworben.

In ihrem Aufruf schreiben die Bischöfe: „Die Corona-Pandemie hat die Welt nach wie vor fest im Griff. Überall fürchten Menschen, sich mit dem Virus anzustecken. Die Infektionen haben weitreichende Folgen. Die Krankheitsverläufe sind unterschiedlich, nicht wenige enden tödlich.“ Ältere Menschen fielen der Krankheit besonders häufig zum Opfer, aber auch Kinder würden in Mitleidenschaft gezogen. Zugleich bedrohe Corona das öffentliche Leben. „Als Kirche sind wir auch betroffen: Ein reges Gemeindeleben ist kaum möglich und die Gottesdienste können nur eingeschränkt gefeiert werden. Das alles besorgt uns sehr. Wir nehmen Teil an den Nöten und Ängsten, die die Corona-Pandemie auslöst, und tragen mit unseren Möglichkeiten dazu bei, die Krise zu bewältigen.“

Situation im Partnerland Bolivien ist kritisch

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Bischof Bolivienpartnerschaft
news-103546 Thu, 03 Sep 2020 12:05:07 +0200 Von der Gemeinschaft getragen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/von-der-gemeinschaft-getragen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/4/e/csm_Carsten-Mayer_0e96ff9639.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Carsten Mayer" />Wenn Carsten Mayer am 26. September im Trierer Dom zum Priester geweiht wird, dann war seine Ausbildung auf der einen Seite ganz regulär ‒ und doch durch seine Auslandserfahrung auch besonders. Saarlouis – Wenn Carsten Mayer am 26. September im Trierer Dom zum Priester geweiht wird, dann war seine Ausbildung auf der einen Seite ganz regulär ‒ und doch durch seine Auslandserfahrung auch besonders.

Viel Erfahrung mit dem Glauben und der Kirche hat Carsten Mayer bereits als Jugendlicher in der Pfarreiengemeinschaft Gillenfeld gesammelt: Er war Messdiener, regelmäßig im französischen Taizé und nutzte viele kirchliche Angebote für Jugendliche. Das Marienbild, das er oft betrachtete, wenn er bei seiner Großmutter zu Besuch war, habe ihn bereits als Jugendlicher herausgefordert: „Maria liebt dich, will dein Bestes. Wie wirst du dem gerecht?”.

Im Rahmen seiner Firmung landete dann ein Flyer bei ihm, der zu den „Infotagen Priester werden” einlud. Zunächst einmal belächelte er den Gedanken, dass das auch sein Weg sein könnte. Mayer durfte auf seinem Glaubensweg verschiedene Priester kennenlernen, die ihr Amt auf unterschiedliche Weise mit Leben füllten und deutlich machten: „Als Priester kann man glücklich sein”. Während der eine selbst die Kommunionkatechese gehalten habe und die Hingabe an Jesus stark im Mittelpunkt seines Wirkens stand, fokussierte sich ein anderer auf Besuche bei seinen älteren Gemeindemitgliedern: „Er war sehr geduldig und hat viel Zeit gehabt.” Aber ob dieser Lebensweg auch für ihn infrage käme? Die Neugier war geweckt und er nahm an den Infotagen teil. Wie ernst die Seminaristen den Glauben nehmen und ganz Jesus folgen möchten, habe ihn sehr beeindruckt. Hinzu kam eine weitere Erfahrung: In seiner Heimatpfarrei brauchte der Pfarrer einen Teilnehmer, um das Ritual der Fußwaschung durchzuführen. Hier sei dem heute 28-Jährigen bewusst geworden, dass das Priesteramt die Nachfolge Jesu im Dienst am Menschen bedeute.

 

Nach Gesprächen und einem weiteren Besuch der Infotage entschied sich Mayer nach seinem Abitur am Thomas-Morus-Gymnasium in Daun für den Eintritt ins Priesterseminar. Auch durch die verschiedenen Priesterpersönlichkeiten, die er kennenlernen durfte, sei ihm klar geworden: „Ich kann so Priester werden, wie ich bin. Es geht nicht in erster Linie darum, ein Förmchen auszufüllen”. Sein Studium führte ihn auch nach Dublin und Chicago. In der dortigen Stadtpfarrei habe ihn besonders das aktive Engagement für die Gruppe der jungen Erwachsenen beeindruckt. Seit 2016 fand sein Studium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt/Main statt. Auch hier habe er den Austausch mit Studierenden aus aller Welt sehr geschätzt. 2018 ging es dann ins Pfarrpraktikum und Diakonat in die Pfarreiengemeinschaft Andernach.

Der erste Schritt auf dem Weg zum Priester, seine Diakonenweihe, fand im November letzten Jahres statt: „Was mich überrascht hat, war, die Gemeinschaft der Kirche zu fühlen. Man weiß, man wird von ihr mitgetragen.” Durch das Priesteramt habe er Verantwortung in verschiedene Richtungen: gegenüber Jesus, der Kirche und den Menschen. Dass diese Lebensentscheidung die Gefahr der Einsamkeit bergen könnte, sieht er aktuell für sich persönlich nicht: Er sei in einem sozialen Netz verwoben, sei ein Familienmensch.

Bis jetzt habe es an seinen Einsatzorten und während des Studiums immer eine Gemeinschaft gegeben, die ihn freundlich aufgenommen habe. Das zeichne sich jetzt auch an seinem künftigen Einsatzort als Kaplan, in der Pfarreiengemeinschaft Saarlouis „Links der Saar” ab. Auf was sich Carsten Mayer nach der Priesterweihe am meisten freut? „Darauf, Messe zu feiern, den Primiz-Segen zu spenden und das Sakrament der Versöhnung zu feiern.”

(se)

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Saarbrücken bistum-trier Personal Pfarreien Seelsorge Vermischtes
news-103535 Fri, 28 Aug 2020 13:37:37 +0200 Hilfe und Rat für über 1.000 Kinder, Frauen und Männer https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/hilfe-und-rat-fuer-ueber-1000-kinder-frauen-und-maenner/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/5/csm_Logo-Lebensberatung-im-Bistum-Trier-web_01_f913d1c8b6.jpg" width="150" height="113" alt="" title="Logo Lebensberatung im Bistum Trier web 01" />Über 1.000 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen konnte die Lebensberatungsstelle St. Wendel mit Rat und Hilfe zur Seite stehen. St. Wendel – Die Eltern haben sich gerade getrennt und die Situation zuhause ist schwierig? Der Druck auf der Arbeit ist zu groß und ein Burnout die Konsequenz? Ein geliebter Angehöriger stirbt und es fällt schwer, mit dem Verlust umzugehen? In all diesen Fällen helfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebensberatungsstellen (LB) im Bistum Trier – so auch in St. Wendel. 2019 haben dort 1.034 Kinder, Jugendliche und Erwachsene Hilfe und Rat gesucht und weitere 137 Personen an Angeboten wie Elternkursen, offenen Sprechstunden oder Weiterbildungen teilgenommen, wie aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht hervorgeht. Das Team aus Sozialarbeiterinnen, Psychologinnen, Lerntherapeuten und Verwaltungsangestellten fördert durch Zusatzangebote beispielsweise auch lese- und rechtschreibschwache Kinder oder bietet das Erziehungstraining „Liebevoll und Kompetent“ an. Außerdem führte die LB St. Wendel mit Förderung durch das Bistum Trier Schulungen und Fortbildungen im Bereich Prävention sexuellen Missbrauchs durch.

Die wichtigsten Themen, mit denen Kindern und Jugendliche zur Beratung kamen, waren Partnerschaftskonflikte der Eltern, Trennung und Scheidung und damit verbunden Umgangs- und Sorgerechtsstreitigkeiten, psychische Erkrankungen eines Elternteils oder Probleme mit konsequentem Erziehungsverhalten. Knapp die Hälfte der beratenen Kinder und Jugendlichen leben nicht in ihrer Ursprungsfamilie, sondern bei einem alleinerziehenden Elternteil, bei Großeltern oder Verwandten, oder in einer Patchworkfamilie. Bei Erwachsenen sind es vor allem kritische Lebensereignisse und Verlusterlebnisse, Depressionen, Überlastung und Stress oder Belastungen durch das familiäre Umfeld, die die Frauen und Männer Hilfe und Rat suchen lassen.

Finanziert werden die Beratungs- und Weiterbildungsangebote mit 152.270 Euro (42 Prozent) vom Bistum Trier, und mit 210.540 Euro (58 Prozent) vom Landkreis St. Wendel. Insgesamt wendet das Bistum Trier rund 3,5 Millionen Euro für seine 20 Beratungsstellen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland auf; hinzu kommen Landes- und Kommunalzuschüsse von 3,48 Millionen Euro. Mit ihren Leistungen erreichten die 20 Beratungsstellen 20.347 Menschen, sodass rund 343 Euro Steuer- und Kirchensteuergelder für jede Person eingesetzt wurden.

Mehr Informationen und den Kontakt zur Lebensberatung St. Wendel gibt es unter: www.st-wendel.lebensberatung.info und per Telefon unter: 06851-4927.

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Saarbrücken bistum-trier Beratung
news-103532 Wed, 26 Aug 2020 15:03:42 +0200 Mergener Hof: Einnahmen aus Veranstaltungsbereich weggebrochen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/mergener-hof-einnahmen-aus-veranstaltungsbereich-weggebrochen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/8/csm_Miezkeller_2_b5bd57077c.jpg" width="150" height="113" alt="" />Momentan können keine Veranstaltungen angeboten werden, mit denen auch Einnahmen erzielt werden. Trier – Der „Miez-Keller“ in der Trierer Rindertanzstraße am 25. August: Wo normalerweise Konzerte und andere kulturelle Events stattfinden, ist zurzeit Baustelle, denn der MJC e.V. nutzt die Corona-bedingte Veranstaltungspause, um die Schallisolierung im Untergeschoss des Jugendzentrums Mergener Hof auszubauen. Im Gespräch mit Katarina Barley (SPD, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, 2.v.l.) und Dirk Bootz (SPD, Mitglied im Jugendausschuss Kreis Trier-Saarburg) erklärt Meike Mertes (MJC-Finanzreferentin, 2.v.r.) die derzeitige Problematik: „Aufgrund der Hygienebestimmungen können wir hier momentan keine Veranstaltungen anbieten, mit denen wir auch Einnahmen erzielen würden.“ Diese bräuchte der Verein allerdings dringend, denn die Zuschüsse vom Bistum, der Stadt Trier, dem Land Rheinland-Pfalz und dem Landkreis decken lediglich 80 Prozent der laufenden Personalkosten. „Was uns momentan am meisten zu schaffen macht, ist die Unsicherheit – nicht zu wissen, wie es weitergeht; nichts planen zu können“, ergänzt Kai Wichmann (Mitte, Hausleiter des Mergener Hofs). In den kommenden Monaten könne das Defizit in der Finanzierung der kultur-, sport-, und bildungspädagogischen Jugendarbeit im Herzen der Trierer Altstadt noch aufgefangen werden, „aber langfristig ist das natürlich nicht zu stemmen“ sagte der Vorsitzende des MJC e.V., Diözesanjugendpfarrer und Leiter der Abteilung Jugend im Bistum Trier, Domvikar Matthias Struth (rechts).

(ih)

 

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Jugend Kultur
news-103529 Tue, 25 Aug 2020 09:37:02 +0200 Online-Vorträge zur Bolivienpartnerschaft https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/online-vortraege-zur-bolivienpartnerschaft/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/7/9/csm_Img_1922_66abc369fd.jpg" width="150" height="100" alt="" />Die Geschichte der Bolivien-Partnerschaft, ökologische Herausforderungen oder die Situation der Jugend in Bolivien sind Themen von drei Online-Vorträgen zur Bolivienpartnerschaftswoche. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Obwohl sie rund 10.000 Kilometer trennen, sind das Bistum Trier und die Kirche in Bolivien schon seit 60 Jahren durch eine Partnerschaft eng verbunden. Konkrete gelebte Solidarität, etwa durch die Bolivienkleidersammlung, bei der sich jedes Jahr tausende junge Menschen im Bistum engagieren, das gemeinsame Eintreten für globale Gerechtigkeit und viele Begegnungen auf Augenhöhe machen das partnerschaftliche Engagement der beiden Kirchen aus. Trotz der Corona-Krise feiern das Bistum und die Partner in Bolivien das 60. Jubiläum mit verschiedenen Angeboten und der Partnerschaftswoche vom 27. September bis 4. Oktober.

Zur Einstimmung und Vorbereitung auf die Woche unter dem diesjährigen Motto „Miteinander lernen - gemeinsam handeln“ bietet die Diözesanstelle Weltkirche im Bistum Trier drei Online-Vorträge zu Geschichte, aktuellen Herausforderungen und weiteren Themenfeldern der Bolivienpartnerschaft an. Die Vorträge richten sich an bereits in der Partnerschaft Engagierte sowie an alle interessierten Menschen im Bistum.

Mit dem Vortrag „Als Partner unterwegs – seit 60 Jahren – und weiter!“ startet die Reihe am Mittwoch, 2. September um 18 Uhr. Darin geht es um die Entwicklung der Partnerschaft während der letzten sechs Jahrzehnte – von der Bolivienhilfe zum gesellschaftspolitischen Engagement angesichts des Klimawandels bis hin zu gemeinsamen Wegen, heute Kirche zu sein. Die Referenten gehen auch der Frage nach, welche Chancen die Partnerschaft für Veränderungsprozesse in Gemeinden, für globales Lernen und für zivilgesellschaftliches Engagement bietet.

Weiter geht es am Dienstag, 8. September um 19 Uhr zum Thema „Jugend in Zeiten von Corona – in Deutschland und Bolivien“. Dazu wird in Kooperation mit der Bolivienpartnerschaft des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend ein virtueller Austausch zum Thema Jugend und dem Umgang mit der Corona-Pandemie stattfinden.

Im letzten Vortrag der Online-Seminare am Mittwoch, 16. September um 19 Uhr steht die Schöpfungsverantwortung im Fokus: Die Folgen und Herausforderungen des Klimawandels in Bolivien werden thematisiert und Initiativen der Partner vorgestellt.

Wer gerne an den Online-Vorträgen teilnehmen möchte, kann sich unter weltkirche(at)bgv-trier.de anmelden und erhält dort weitere Informationen und die Zugangsdaten zu den Online-Plattformen.

(sb)

 

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Koblenz Saarbrücken Trier bistum-trier Bolivienpartnerschaft Information
news-103528 Mon, 24 Aug 2020 12:11:59 +0200 Acht Frauen und Männer werden für pastoralen Dienst beauftragt https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/acht-frauen-und-maenner-werden-fuer-pastoralen-dienst-beauftragt/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/b/d/csm_200615e_001_7ca568a3a3.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Pastoral-undGemeinderef/cüppers" />Das Bistum überträgt die Beauftragungsfeier ab 10 Uhr live im Offenen Kanal und im Internet. Trier – Fünf künftige Gemeindereferentinnen, eine Pastoralreferentin und zwei Pastoralreferenten werden am 29. August von Weihbischof Jörg Michael Peters für ihren Dienst im Bistum Trier beauftragt. Aufgrund der Corona-Hygieneauflagen werden voraussichtlich alle verfügbaren Plätze im Hohen Dom besetzt sein. Wer dennoch mitfeiern möchte, kann die Eucharistiefeier ab 10 Uhr im Offenen Kanal oder per Internet-Livestream verfolgen.

Designierte Gemeindereferentinnen

Sabine Dettinger (Heimatpfarrei: St. Laurentius, Ahrweiler) wird künftig in der Pfarreiengemeinschaft (PG) Grafschaft tätig sein, Carolin Godderis (St. Erasmus, Rheinböllen) in der PG Ottweiler, Kerstin Leonhard (Christkönig Güdesweiler) in der Pfarrei Neunkirchen St. Marien, Martina Phlepsen (St. Martin, Wiesbaum) in der PG Neuerburg und Kerstin Trierweiler (St. Michael, Trier-Mariahof) in der PG Bleialf.

Designierte Pastoralreferentin und -referenten

Madeleine Esch (Heimatpfarrei St. Antonius, Bleckhausen) wird künftig im Dekanat Rhein-Wied eingesetzt, Niklas Hirtz (St. Martin, Siersburg) im Dekanat Kirchen und Michael Michels (St. Laurentius, Dockweiler) im Dekanat Birkenfeld.  

Empfangsmöglichkeiten der Gottesdienst-Übertragung

Haushalte mit Kabelanschluss können die Übertragung im Fernsehprogramm folgender OK-TV-Sender (Offene Kanäle) verfolgen: OK54 Bürgerrundfunk (Raum Trier, untere Saar, Ruwer, Mittelmosel, Süd- und Vulkaneifel – die Liste aller Kabelnetze gibt es auf www.ok54.de/technik-produktion-empfang); OK4 (Raum Koblenz, Mittelrhein, Untermosel, Eifel, Ahr, Westerwald – die Liste aller Kabelnetze kann hier eingesehen werden: www.ok4.tv/sendegebiet); und naheTV (Raum Idar-Oberstein und Bad Kreuznach). Das Fernsehprogramm des OK54 Bürgerrundfunk ist außerdem bundesweit über MagentaTV zu sehen.

Wer dies nicht nutzen kann, hat die Möglichkeit, den Gottesdienst via Internet-Stream zu verfolgen auf www.t1p.de/medial-mitbeten oder über den YouTube-Kanal des OK54 Bürgerrundfunks auf www.ok54.de/mediathek.

Weitere Informationen zu den neuen Seelsorgerinnen und Seelsorgern gibt es auf der Homepage des Bistums.  Aufgrund der Umstände im Zusammenhang mit der Corona-Krise werden außerdem die Priesterweihe am 26. September sowie die Weihe der Ständigen Diakone am 27. September im Fernsehen und Internet übertragen werden.

(ih)

Update 26. August: Es sind inzwischen alle Plätze im Dom belegt, sodass keine persönliche Teilnahme vor Ort mehr möglich ist. Bitte nutzen Sie das mediale Angebot!

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Seelsorge
news-103524 Thu, 20 Aug 2020 14:49:19 +0200 Energiewende im Bistum Trier vorangetrieben https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/energiewende-im-bistum-trier-vorangetrieben/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/e/c/csm_PV-AMG-1_2c0a246712.jpg" width="150" height="113" alt="" />Bistumsweit werden vier kirchliche Schulen mit Solarenergie ausgestattet. Zusammen bilden sie den Startschuss für weitere Photovoltaik-Anlagen auf Schulen und Immobilien des Bistums. Trier – Es ist ein Schlüsselprojekt für den Klimaschutz im Bistum Trier: In den vergangenen Wochen wurden, angefangen beim Trierer Angela-Merici-Gymnasium (AMG), bistumsweit vier kirchliche Schulen mit Photovoltaik-Anlagen (PV) ausgestattet. Es handelt sich in der Summe um eine Fläche von knapp 1.000 Quadratmetern, die jährlich bis zu 165.000 Kilowattstunden Strom produzieren, und damit fast 96 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen einsparen kann. Neben dem AMG befinden sich die Anlagen auf den Dächern der Grundschule am Dom in Trier, der St. Matthias-Grundschule in Bitburg und der St. Franziskus-Schule in Koblenz. Zusammen bilden sie den Startschuss für weitere PV auf weiteren Schulen und Immobilien des Bistums.

„Das Bistum hat das ehrgeizige Ziel, seine CO2-Emissionen bis 2040 zu halbieren. Durch CO2-Einsparung bei den bistumseigenen Liegenschaften wollen wir auch ein öffentliches Zeichen setzen“, betonte Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg. Weitere mit dem Ausbau der Photovoltaik auf Schuldächern verbundene Ziele seien grundsätzlich der Ausbau der erneuerbaren Energien und die Bildungsarbeit im Zuge der Energiewende. Die Entscheidung der Bistumsleitung, dass künftig Dächer von Schulgebäuden als Flächen für Photovoltaik genutzt werden können, fiel bereits 2018. Für die weitere Planung wurde unter Federführung der Klimaschutzmanagerin der Diözese Trier, Charlotte Kleinwächter, eine abteilungsübergreifende Arbeitsgruppe gebildet. Noch im selben Jahr wurde eine erste Eignungsanalyse für alle Bistums-Schuldächer präsentiert.

Zusammenarbeit mit kirchlicher Energiegenossenschaft

Das Bistum Trier hat sich grundsätzlich für die Zusammenarbeit mit Energiegenossenschaften beim PV-Bau entschieden. Dabei erhält das Bistum die Pachteinnahmen von der Genossenschaft und kauft ihr im Gegenzug den erzeugten Strom wieder ab. Der Strompreis ist für die Dauer der Dachverpachtung festgelegt und gibt dem Bistum somit Planungssicherheit. Mit dieser für das Bistum neuartigen Kooperationsform wird Klimaschutz finanzierbar. Die Partnerin, die zunächst vom Bistum den Zuschlag erhielt, ist die EnergieVISION eG, eine kirchliche Energiegenossenschaft mit Sitz im Bistum Augsburg. Gebaut wurden die Photovoltaik-Anlagen von der Firma SchoEnergie aus Föhren.

„Unsere Idee war und ist es, die Schöpfungsverantwortung im Raum der Kirche zu stärken“, betont Dr. Thomas Wienhardt. Er ist Vorstandsvorsitzender von EnergieVISION eG. Gegründet wurde die Genossenschaft 2012. „Nachdem Beratung nicht ausreichte, entschlossen wir uns, eine Genossenschaft zu gründen – als Dienstleisterin für kirchliche Einrichtungen.“ EnergieVISION eG projektiert, finanziert und betreibt die Anlagen. In der Zwischenzeit betreiben die Augsburger elf Projekte, eines davon in der Ukraine. Nun kommen noch die vier im Bistum Trier dazu. Obwohl der gesellschaftliche Diskurs in Richtung erneuerbarer Energien weise, werde das gesetzliche Umfeld für Projekte dieser Art komplizierter. „Es gibt heute viel mehr Regeln, und die Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz ist massiv zurückgegangen, was zum Teil sicher richtig war, um marktfähig zu werden“, erklärt Wienhardt. „Uns aber führt es momentan ans Limit der Wirtschaftlichkeit.“ Die Lieferung von Strom sei an viele Details gebunden.

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news-103523 Wed, 19 Aug 2020 15:47:56 +0200 Den Alltag auch während Corona mit Musik füllen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/den-alltag-auch-waehrend-corona-mit-musik-fuellen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/d/a/csm_singing-days_Sanger-in-Ravengiersburg_4e99351fb7.jpg" width="150" height="113" alt="" />Digitale Konzepte wie Singing Days und Musik-Gottesdienste sind zukunftsweisend. Gerade in diesen Zeiten fehlt vielen das gemeinsame Singen und Musizieren sehr. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Wer schon einmal Mitglied in einem Chor, einem Musikverein oder einer Band war, weiß: Es ist gerade das Gemeinschaftsgefühl, dass das gemeinsame Singen und Musizieren ausmacht. Durch die Beschränkungen in der Corona-Krise war und ist dieses Erlebnis aber nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt möglich.

Als eine geplante Singfreizeit auf dem Kyllburger Stiftsberg für interessierte Chorsänger und -sängerinnen abgesagt werden musste, ließ das Pastoralreferentin und Musikerin Judith Schwickerath und ihrem Kollegen Bernd Loch, Kirchenmusiker aus Simmern, keine Ruhe. Während des Shutdowns suchten die beiden nach einer  kreativen und inklusiven Möglichkeit, doch noch so viele Menschen wie möglich mit einem Angebot zu erreichen – die Idee der „singing days“ wurde geboren. „Das gemeinsame Singen und Musizieren vermissen wir in dieser Corona-Zeit besonders. Ein Singwochenende und auch Chorproben sind unter den hohen Hygienevorschriften kaum möglich. Viele Chöre haben bis heute den Probenbetrieb noch nicht wieder aufgenommen. Da haben wir nach einer Alternative gesucht“, beschreibt Loch ihre Motivation. Und Schwickerath ergänzt: „Die ‚singing days‘ sind kleine Musikexerzitien im Alltag. Musik, Meditationstexte und Impulse laden dazu ein, den eigenen Alltag bewusst zu unterbrechen. Ich bin überzeugt davon, dass das Singen eine wichtige Ausdrucksweise des Menschen ist, die sich positiv auf Körper, Geist und Seele auswirkt. Gerade in diesen Zeiten fehlt vielen das gemeinsame Singen und Musizieren sehr. Und genau dazu wollten die ‚singing days‘ einladen und animieren – den Alltag mit mehr Musik zu füllen.“

Vom 13. bis 16. August eröffneten sich den Teilnehmenden dann vier sogenannte Klangräume: Lebensklang, Zusammenklang, Weltenklang und Gottesklang. Neben dem im Vorfeld per Post zugesandten Begleitheft konnten sich die Sängerinnen und Sänger über ein eigens eingerichtetes Padlet, eine digitale Pinnwand, weiter informieren und Klangbeispiele hören, die zuvor von einem Projektchor eingesungen worden waren. Die Tage starteten mit dem musikalischen Impuls am Morgen, der dazu einladen sollte, über den Tag hinweg weiterzuklingen und den Alltag bewusst zu gestalten. Abends gab es dann ein musikalisches Abendgebet. Das Padlet diente auch als eine Art Austauschforum: Hier konnten die Sängerinnen und Sänger Beiträge kommentieren, eigene Musikbeiträge hochladen oder ihre Gedanken und Erfahrungen mit den anderen teilen. Die Resonanz: 80 Teilnehmer aus dem Bistum und darüber hinaus nutzten das digitale Angebot der „singing days“. Schwickerath und Loch waren sehr zufrieden mit den Rückmeldungen: „Die Teilnehmer haben uns beispielsweise geschrieben, dass die Texte und Lieder ihren Tagen einen wohltuenden Rahmen gegeben haben, oder dass es schön war, zu wissen, dass alle in Gedanken miteinander verbunden waren. So wurde einigen bewusst, wie sehr sie das gemeinsame Singen im Chor vermissen“, berichtet Schwickerath. Natürlich könnten die „singing days“ kein Singwochenende mit gemeinsamen Chorproben, Begegnungen, Gottesdiensten und gemeinsamen Abenden ersetzen. Dennoch sei es ein „gelungenes Experiment“, das weiterklingen werde und ermutige und inspiriere, solche Formen auch weiterhin auszuprobieren, fassen die beiden Initiatoren zusammen.

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Kultur Seelsorge
news-103512 Tue, 11 Aug 2020 15:22:16 +0200 Gesucht: Jung, motiviert, engagiert https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gesucht-jung-motiviert-engagiert/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/e/f/csm_Sportteam_Stefan_Schranz_Pixabay_28f6d95108.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Sportteam Stefan Schranz Pixabay" />Der DJK-Sportverband möchte Jugendliche mit dem Jugend Award fördern, die sich besonders durch ihr Engagement auszeichnen. Vorschläge sind willkommen! Trier/Koblenz/Saarbrücken – „Wir bringen unseren Verein weiter“: So lautet das Motto des „Jugend Awards“, den die DJK-Sportjugend im Bistum Trier auslobt. Der Preis richtet sich an engagierte Jugendliche, die ihren DJK-Verein durch ihr Ehrenamt bereichern und andere zum Mitmachen mobilisieren. Der Verband möchte so die Arbeit eines Jugendausschusses, einer Jugendleitung oder von Einzelpersonen auszeichnen. Dazu heißt es in der Ausschreibung: „Eine engagierte Jugend, die begeistert mitwirkt, ist für die Zukunft des Vereins wertvoll und bereichernd. Darum wollen wir mit dem DJK-SPORTJUGEND-AWARD diese Jugendlichen für ihr Tun würdigen und belohnen.“ Mit dem Preisgeld könnten Aktionen oder Ausflüge umgesetzt oder ein Projekt verwirklicht werden. Bewerberinnen und Bewerber können Jugendausschüsse, Jugendleitungen, engagierte Personen oder eine Projektgruppe sein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen 14 bis 27 Jahre alt sein und aktiv in einem DJK-Verein im Bistum Trier mitwirken. Der Preis wird im Rahmen der 5. DJK-Ethikpreis-Verleihung im Jubiläumsjahr vergeben.

Vorschläge können eingereicht werden bei Carina Bappert, DJK-Jugendleiterin, E-Mail: carina.bappert(at)djk-dv-trier.de. Anmeldeschluss ist der 15. September.Weitere Informationen gibt es bei der DJK-Geschäftsstelle in Trier unter Tel.: 0651-24040 oder per E-Mail: info(at)djk-dv-trier.de.

Seit 100 Jahren setzt sich der Sportverband DJK für Kinder- und Jugendarbeit ein und möchte so die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen fördern. Der DJK-Sportverband und seine Vereine verstehen sich als christlicher Verband, der in der katholischen Kirche seine Wurzeln hat. Er orientiert sich an einem christlichen Menschenbild. Wesentlich ist die Verantwortung für sich selbst, für die Mitmenschen und für die Umwelt.

(red / sb)

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier bistum-trier Jugend Kirchliche Verbände Vermischtes
news-103511 Sat, 08 Aug 2020 05:23:00 +0200 Nach Erfolg im vergangenen Jahr https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/nach-erfolg-im-vergangenen-jahr/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/6/8/csm_Flyer-1_dbc79a0340.jpg" width="110" height="150" alt="" />Original-Lithographien des expressionistischen Künstlers Marc Chagall sind ab 21. August in der Pfarreiengemeinschaft Saarburg zu sehen. Saarburg – Zu einer besonderen Ausstellung lädt die Pfarreiengemeinschaft Saarburg vom 21. August bis 13. September in die Pfarrkirche Sankt Laurentius: Zu sehen sind dort 48 Original-Lithographien des expressionistischen Künstlers Marc Chagall, der als einer der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts gilt. Die ausgestellten Bilder gehören den Zyklen „La bible“ (1956) und „Dessins pour la bible“ (1960) an und thematisieren die Schöpfungsgeschichte sowie zentrale Figuren des Alten Testaments. Bereits im vergangenen Jahr begeisterte die Pfarreiengemeinschaft Saarburg mit einer Chagall-Ausstellung. Gezeigt wurde damals der Exodus-Zyklus, der ebenfalls alttestamentliche Themen aufgreift.

Den Auftakt der Ausstellung bildet eine Vernissage am 21. August um 19 Uhr mit einem Grußwort von Pfarrer Georg Goeres. Den musikalischen Rahmen gestaltet Organist Edwin Fell. Bis einschließlich 13. September ist die Ausstellung täglich zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet. An zwei Sonntagen (23. August und 6. September) gibt es um 19.30 Uhr ein Abendlob mit Bildern von Marc Chagall. In Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) im Bistum Trier bietet die Pfarreiengemeinschaft darüber hinaus mehrere Workshops für Kinder und Erwachsene. In „Die Symbole bei Marc Chagall“ am 28. August, 19 bis 21 Uhr, im Pfarrsaal St. Marien Beurig können die Teilnehmenden unter der Leitung der Bildenden Künstlerin Cordue etwa einfache Drucktechniken erproben.

Der Eintritt zur Ausstellung ist frei, Spenden für die Pfarrei sind willkommen. Die Teilnahme an den Workshops kostet 15 Euro pro Person und schließt die Materialkosten ein. Weitere Workshop-Termine und Informationen zur Ausstellung gibt es im Flyer oder im Pfarrbüro St. Laurentius Saarburg, Kunohof 25, 54439 Saarburg, Tel.: 06581-2260, E-Mail: kath-kirche-saarburg(at)t-online.de.

(ih)

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Kultur
news-103507 Fri, 07 Aug 2020 11:19:58 +0200 Bunt und barrierefrei https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/bunt-und-barrierefrei/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/f/9/csm_legosteine_weltraum_2e412428c0.jpg" width="150" height="71" alt="" />Die Zukunftswerkstatt Saar baut vor dem “welt:raum”, einem Treffpunkt der katholischen Kirche, Rollstuhlrampen aus Legosteinen. Saarbrücken – Viele Gastrotische, Marktstände, bummelnde Menschen, Straßenmusiker, der große Brunnen: Auf den ersten Blick ein normaler Mittwochvormittag am St. Johanner Markt in Saarbrücken. Doch an diesem Morgen sind zusätzlich noch viele kleine bunte Steine auf dem Marktplatz. Die Zukunftswerkstatt Saar baut vor dem “welt:raum”, einem Treffpunkt der katholischen Kirche, Rollstuhlrampen aus Legosteinen. Damit will der Verein das Saarland barrierefreier machen. Initiator der Idee war Stefan Schulz, Projektleiter der Aktion. Nach dem Vorbild der “Lego-Oma” Rita Ebel aus Hanau soll das Projekt “Rollstuhlrampen aus Klemmbausteinen” mit den farbenfrohen Rampen auf die Bedürfnisse von Menschen mit Rollstühlen, Kinderwagen und Rollatoren aufmerksam machen und gleichzeitig Teil der Problemlösung sein.

Von Anfang an war geplant, dass die erste saarländische Rampe an den “welt:raum” kommt: “Wenn wir das hier machen können, wäre das ideal”, dachte Schulz damals und freut sich, dass die Idee jetzt Gestalt annimmt. Der “welt:raum” ist ein Ort der katholischen Kirche, zentral am Markt gelegen. Hier können sich Menschen mit unterschiedlichen Interessen vernetzen und austauschen. Katrin Altmaier, die als Pastoralreferentin mit im Team ist, musste nicht überlegen, als Stefan Schulz auf sie zukam: Seit kurzem ist der “welt:raum” eine von mehreren saarländischen Sammelstellen, wo Legosteine als Spende für die Zukunftswerkstatt Saar abgegeben werden können. Wenn es nach Schulz geht, werden hier auch regelmäßige Treffen stattfinden, um weiter an den Rampen zu bauen und sich auszutauschen: “Nur ein paar Steine zusammensetzen – so einfach ist das nicht.” Zum Glück gibt es die Baupläne der Hanauer „Lego-Oma“ und mit ein bisschen Übung und Kleber gelingt der Zusammenbau der einzelnen Steine zur Rampe. Familie Schröder, die im “welt:raum” ehrenamtlich mitarbeitet, hat auch fleißig gesammelt: “Wir waren auf einmal eine Außensammelstelle. Familie und Freunde haben die Legosteine bei uns abgegeben.” Insgesamt braucht man 16 Kilogramm Steine, um eine Rampe zu bauen. Neben dem “welt:raum” unterstützt auch das “SteineWerk” in Dillingen die Zukunftswerkstatt. Dort gibt es Klemmbausteine verschiedener Hersteller zu kaufen. 15 Kilogramm hat das “SteineWerk” selbst gespendet. Stefan Schulz braucht aber noch einige mehr: “Ich habe nicht erwartet, dass da so viele Anfragen von Geschäften kommen, die eine Rampe wollen. Jetzt ist die Frage, ob wir genug Steine zusammenbekommen.”

Wer Steine abgeben möchte, kann dies an folgenden Stellen tun:

welt:raum Saarbrücken, St. Johanner Markt

Cargo Velo Saarbrücken, Rotenbergstr. 33

Stadtbibliothek Merzig, Hochwaldstr, 47

Rathaus Merzig, Brauerstr. 7

SteineWerk Dillingen, Stummstr. 47

Freunde historischer Fahrzeuge und Technik Saarlouis, Am Alten Eisenwerk 23a

Künstleratelier Sam Birster Blieskastel, Raintal 42

Weitere Infos zum “welt:raum” und zur Aktion unter www.weltraum-saarbruecken.de/rollstuhlrampen. Die Zukunftswerkstatt Saar stellt sich unter http://www.zwsaar.de/ vor.
(se)

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news-103503 Wed, 05 Aug 2020 11:47:39 +0200 Bewegt bis in die Nacht für Bolivien https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/bewegt-bis-in-die-nacht-fuer-bolivien/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/d/1/csm_Solidaritatslauf_O-kosee1_5f91108dba.jpg" width="150" height="100" alt="" />Für das Partnerland Bolivien werden die Schritte in Geld umgewandelt: Solidaritätslauf am Dillinger Öko-See erbringt 4.500 Euro an Spenden Dillingen/Saar – Am Ende des Abends hat Frank Kettern die 200-Kilometer-Marke geknackt. Der Caritas-Direktor, zuständig für die Region Saar-Hochwald, ist bereits im Juli für den guten Zweck gejoggt und gewandert: „Ich habe viele Freunde in Bolivien. Das ist mir einfach ein Anliegen, hier dabei zu sein.” Kettern nimmt an diesem Abend des 4. August am Lauf „Solidarität bewegt in die Nacht“ rund um den Dillinger Öko-See teil und legt hier die letzten noch fehlenden Kilometer zurück. Unter Federführung der Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral in Dillingen hat die Katholische Jugend in der Region den Spendenlauf organisiert. Damit sind sie Teil der großen Aktion „Solidarität bewegt” der Katholischen Jugend im Bistum Trier, bei der auch die Jugendverbände mitmachen. Ziel der Aktion ist es, bis zum Ende der Sommerferien die Wegstrecke zwischen Trier und Bolivien in Form von Spendenläufen zurückzulegen. Das wären 10.300 Kilometer. Die 78 Läuferinnen und Läufer, die zwischen 18 und 22 Uhr in Dillingen ihre Runden gedreht haben, kommen am Ende des Abends gemeinsam auf 183 zurückgelegte Runden und damit auf 732 Kilometer ‒ allein, als Duo, in der Gruppe oder mit Walking-Stöcken. Für das Partnerland Bolivien werden die Schritte in Geld umgewandelt: Dafür hatten sich alle Aktiven zuvor Sponsorinnen und Sponsoren gesucht oder sich selbst gesponsert. So sind am Ende des Solidaritätslaufs um den See 4.500 Euro zusammengekommen. Prominente Unterstützung gab es auch, beispielsweise von Sozialministerin Monika Bachmann. Ihr Ministerkollege Reinhold Jost hat selbst ein paar Runden zurückgelegt. Auch der Saarlouiser Landrat Patrik Lauer und Dillingens Bürgermeister Franz-Josef Berg waren auf der Strecke zu sehen.

Durch die Bolivien-Kleidersammlung der Bistumsjugend werden Partnerprojekte vor Ort in Bolivien unterstützt und so beispielsweise 2.000 Kindern und Jugendlichen der Schulbesuch für ein Jahr ermöglicht. Ein Schwerpunkt liegt dabei auch auf dem Einsatz für junge Menschen mit Behinderung. Durch Corona konnten in diesem Jahr zum einen keine Kleidersammlungen stattfinden, zum anderen stockt auch der Abverkauf bereits gesammelter Ware. „Die Stärke einer Partnerschaft beweist sich besonders im Zusammenhalt in schweren Zeiten. Deshalb wollen wir alles in unseren Kräften Stehende tun, um unseren Partnerinnen und Partnern weiterhin helfen zu können”, erklärt Jörg Ries, Leiter der Fachstelle Jugend Dillingen, die Motivation für den Soli-Lauf. Im letzten Jahr sind allein in den Landkreisen Merzig-Wadern und Saarlouis rund 160.000 kg gebrauchte Kleidung gesammelt worden. Damit konnten 219 Kindern und Jugendlichen ein Jahr zur Schule gehen.

Weitere Informationen zur Solidaritätsaktion der Katholischen Jugend und zu Teilnahmemöglichkeiten gibt es unter www.boliviensammlung.de.

(se)

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Bolivienpartnerschaft
news-103487 Fri, 31 Jul 2020 09:00:00 +0200 Glaubenszeugin mit ökumenischer Erfahrung https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/glaubenszeugin-mit-oekumenischer-erfahrung/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/5/0/csm_Carolin-Godderis_b9291c9049.jpg" width="100" height="150" alt="Carolin Godderis - Foto: Cüppers/Paulinus" title="Carolin Godderis" />Die 27-Jährige Carolin Godderis wird am 29. August durch Weihbischof Jörg Michael Peters zur Gemeindereferentin im Bistum Trier beauftragt. Ottweiler – „Ich hatte schon immer den Wunsch, meinen Glauben mit meinem Beruf zu verbinden. Ich wollte Zeugin meines Glaubens sein”. Wer sich mit Carolin Godderis unterhält, merkt, wie intensiv sie sich mit ihrem eigenen Glauben auseinandersetzt. Die 27-Jährige wird am 29. August durch Weihbischof Jörg Michael Peters zur Gemeindereferentin im Bistum Trier beauftragt.

Vor ihrem Abitur in Kastellaun war sie als Messdienerin, Lektorin und als Betreuerin bei Ferienfreizeiten aktiv, da könnte man meinen, dass die berufliche Entscheidung schnell klar war. Doch es schlugen zwei Herzen in Godderis’ Brust: Ihre Eltern, beide im betriebswirtschaftlichen Bereich unterwegs, haben ihr die Liebe zu Zahlen und Verwaltung vererbt. So war sie während des Studiums der Praktischen Theologie in zwei Welten unterwegs: In Mainz hat sie während der Studienzeit im Kolleg gelebt und konnte Leben und Glauben mit Studierenden aus den Bistümern Mainz, Speyer, Limburg und Trier teilen. Parallel dazu hatte sie ihren Nebenjob in der Personalabteilung der Uni-Klinik und dort die Möglichkeit, in die Verwaltungswelt einzutauchen. „Auch dieses Arbeiten hat mir unheimlich viel Freude gemacht. Es war ein Ringen”, erinnert sie sich. Die Entscheidung fiel dann während ihrer Thailand-Rundreise, die sich an ihr Studium anschloss. Hier erreichte sie der Anruf, dass sie einen Platz im Pastoralkurs, so nennt man die dreijährige Ausbildung im pastoralen Dienst, bekommen kann. „Da habe ich mir gesagt: Es soll so sein, lass dich darauf ein, das wird bestimmt gut. Ab da begann eine Reise, die will ich nicht mehr missen”, beschreibt sie den weiteren Ausbildungsweg. Das erste Jahr der Ausbildung verbrachte sie in Mayen. Die Gemeindereferentin Evelyne Schumacher betreute sie, wurde zu ihrer Mentorin und prägte sie intensiv: „Sie lebt mit Leidenschaft für ihren Job, das hat mich mitgerissen.”

Godderis schätzt an ihrem Beruf die vielen Möglichkeiten, die sich ihr bieten. Sie ist gern mit jungen Erwachsenen unterwegs, aber auch die Arbeit mit Familien, mit den Eltern und Kindern, macht ihr viel Freude. Für all die Themen hat sie nun nach der Ausbildungszeit an ihrem Einsatzort in der Pfarreiengemeinschaft Ottweiler mehr Zeit, weil der Prüfungsstress vorbei ist. „Ich kann mit den Menschen in Kontakt sein und mich mit ihnen über den Glauben austauschen. Es ist schön, zu sehen, dass die Arbeit anderen gut tut.” Im Mittelpunkt stehen dabei immer die Menschen, für die sie arbeitet. Wie muss sie die Angebote gestalten, damit sie Interesse wecken?

Eine große Bereicherung für sie ist, dass sie schon sehr lange über den katholischen Tellerrand hinausschaut und auch Glaubenserfahrungen in einer evangelischen Freikirche in Simmern sammeln konnte: „Während ich das Katholische vor allem damit verbinde, dass es für das Majestätische von Gott steht und dafür, dass er einfach größer ist, als wir uns das vorstellen können, haben mir meine Erfahrungen in der Freikirche den Freund Jesus nahe gebracht. Ich brauche beides.” Sie kann auch erklären, wie die Räumlichkeiten der jeweiligen Kirchen diese Erfahrung bestätigen: „In der katholischen Kirche wird durch das Kirchengebäude und die Liturgie der Gottvater bewusst, der über mich wacht und nur das Beste für mich will – im Gegensatz zu den freikirchlichen Gemeinderäumen, die eher für Treffen und Austausch ausgestattet sind.”

Gerade ihre Lieblingsfächer Dogmatik und Exegese, also die Beschäftigung mit den Glaubensgrundsätzen und der Interpretation der Bibel, hat ihr die Weite und Offenheit der katholischen Lehre vor Augen geführt: „Da ist kein Schwarz-Weiß-Denken, sondern sehr viel Grau, das ist überhaupt nicht engstirnig.”                                                                               

Umso trauriger machen sie die Kirchenaustrittszahlen: „Unsere Kernbotschaft ist: Wir haben einen liebenden und zuwendenden Gott. Diese Botschaft will ich weitertragen. Ich erlebe auch viel Suchen bei den Leuten. Viele orientieren ja ihr Leben an christlichen Werten, ohne dass sie sich selbst Christen nennen würden.”

Weitere Informationen zu Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten im Bistum Trier gibt es auf www.wirglaubenandich.de.

(se)

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Saarbrücken bistum-trier Beratung Bildung Bischof Information Jugend Personal Pfarreien Politik / Gesellschaft Seelsorge Vermischtes
news-103494 Tue, 28 Jul 2020 12:04:45 +0200 Ein Zeichen, das in die Zukunft weist https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/ein-zeichen-das-in-die-zukunft-weist/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/f/6/csm_Altar_ih_0513bfa9ed.jpg" width="150" height="100" alt="" />Bischof Dr. Stephan Ackermann hat den neuen Altar in der Pfarrkirche St. Georg in Urmitz geweiht. Urmitz-Rhein – Die Kirchengemeinde Urmitz (Pfarreiengemeinschaft Mülheim-Kärlich) hat einen neuen Altar. Bischof Dr. Stephan Ackermann hat den Tisch des Herrn in der Pfarrkirche St. Georg, der nach den Entwürfen der Künstlerin Eva von der Stein aus Pfälzer Sandstein gefertigt wurde, in einem Pontifikalamt am 26. Juli geweiht. Zum neuen Gesamtkonzept des Kirchraumes gehören außerdem ein Ambo aus dem roten Gestein, moderne Altarleuchten und ein Altarkreuz, das in seiner Form an den Heiligen Rock erinnert. Rund 60 Gläubige konnten unter Beachtung der Corona-Hygieneregeln an der Eucharistiefeier teilnehmen.

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Bischof Seelsorge
news-103489 Fri, 24 Jul 2020 12:46:27 +0200 Diskrepanz zwischen Vision und Möglichkeit der Verwirklichung https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/diskrepanz-zwischen-vision-und-moeglichkeit-der-verwirklichung/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/f/f/csm_IMG_1050_HT_11db8c0294.jpg" width="150" height="100" alt="" />Bischof Dr. Stephan Ackermann hat die römische Instruktion zu den Pfarreienreformen kommentiert. Trier – Für Bischof Ackermann gibt es „eine Diskrepanz zwischen einer durchaus ansprechenden Vision von Pfarrei als Ort des gelebten Evangeliums und den Hinweisen zur konkreten Verwirklichung“ in der römischen Instruktion „Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche“ (20. Juli 2020). Das hat der Trierer Bischof im Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (kna) und der Trierer Bistumszeitung „Paulinus“ am 24. Juli erklärt.

In dem Dokument stünden Aussagen unverbunden nebeneinander. Manches weise klar nach vorne, aber an anderen Stellen habe er sich „schon gefragt, was von unseren Realitäten und unseren Schwierigkeiten, die wir in Rom vorgetragen haben, verstanden wurde“, sagt Ackermann. Zwar sei von Kreativität für die Weiterentwicklung des pfarrlichen Lebens die Rede, aber tatsächlich bleibe dafür „wenig Spielraum“: „Vielmehr werden Möglichkeiten für Veränderungen stark eingeschränkt.“ Auch wenn von der „Verantwortung des Volkes Gottes“ die Rede sei, bleibe das „vage und wird in den Möglichkeiten eher reduziert“. Mit Blick auf die Aussage im Papier, die Kirche werde durch den Fortschritt des gesellschaftlichen Lebens bereichert, stellt der Bischof klar: „Da gehören für mich unsere demokratische Kultur und auch die Stellung der Frau dazu.“ Die Anliegen von Papst Franziskus, was die Bedeutung der Synodalität und die Bedeutung der Ortskirche angehe, erkenne er in der Instruktion nicht, sagt Ackermann: „Eher im Gegenteil, ich sehe die Eigenverantwortung der Diözese und des Bischofs eingeschränkt.“ Ihn irritiere auch, dass die Instruktion mit keinem Wort auf das Thema Missbrauch und Prävention eingehe und kein Problembewusstsein dafür gezeigt werde, „dass Pfarreien Orte von sexueller Gewalt waren und sein können“.

Der Umsetzung der Trierer Diözesansynode setze die Instruktion „spürbar enge Grenzen“. Er sei aber zuversichtlich, dass sich mit Rom für die konkreten Situationen auch flexible Lösungen finden lassen, so Ackermann. „Und wir werden sicher nicht hinter einen Standard von Beteiligung zurückgehen, der schon lange Praxis ist. Wir bleiben auf der Spur in dem Sinne, dass wir die Anliegen der Synode in eine Realisierung bringen, die kirchlich ist.“ Ackermann betont, er wolle im Dialog mit Rom bleiben. Das sage er auch mit Blick auf den synodalen Weg. „Ich sehe das Papier nicht als Endstation. Es fordert vielmehr zu noch intensiveren Gesprächen mit Rom auf. Und zwar nicht nur von Seiten des Bistums Trier, sondern gemeinsam mit anderen Bistümern in Deutschland, die vor denselben Herausforderungen stehen wie wir.“

Das gesamte Interview ist auf www.paulinus.de zu finden. Auch Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg hatte sich zur Instruktion geäußert (https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/kritisch-und-konstruktiv-an-kompromiss-mitarbeiten/) und sich mit einem Video an die Gläubigen gewandt.

(JR)

                                        

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Bischof Synode Synode: Umsetzung
news-103488 Thu, 23 Jul 2020 14:52:34 +0200 Kritisch und konstruktiv an Kompromiss mitarbeiten https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/kritisch-und-konstruktiv-an-kompromiss-mitarbeiten/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/e/7/csm_IMG_0770_HT_d3369fe2f1.jpg" width="150" height="100" alt="" />Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg wendet sich nach römischer Instruktion mit einem Video an die Gläubigen. Trier – „Warum es sich weiterhin lohnt, sich für die Synodenumsetzung einzusetzen“: Dafür wirbt Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg in einem Video, das das Bistum Trier am 23. Juli veröffentlicht hat. Anlass ist die Instruktion der Kleruskongregation mit dem Titel “Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche”. Er nehme unterschiedliche Reaktionen aus dem Bistum wahr, sagt von Plettenberg: „Einige fühlen sich in ihrer bewahrenden Haltung bestärkt - nicht wenige aber sind irritiert und enttäuscht bis dahin, dass sie sich von Kirche abwenden wollen.“

Von Plettenberg betont, seine Motivation zur Synodenumsetzung sei ungebrochen und werde bestärkt durch „die guten Diskussionen mit vielen konstruktiven Beiträgen seit Mitte Juni“. Sie bestärkten ihn „im Willen zur Einheit in der Kirche von Trier, zum Zusammenbleiben der Gläubigen in aller Verschiedenheit, auch bezüglich der zukünftigen Ausrichtung unserer Kirche“. Sicher werde es keine Lösung geben, die alle Vorstellungen erfülle. „Wie so oft liegt auch hier die Lösung in einem Kompromiss. Statt sich abzuwenden oder zu verharren, ermutige ich alle, an einem solchen Kompromiss kritisch und konstruktiv mitzuarbeiten.“

Ziel der aktuellen römischen Instruktion sei es, Möglichkeiten und Einschränkungen für die Reformprozesse von Pfarreien zu formulieren: „Für uns im Bistum Trier sind viele der Aussagen nicht fremd. Wir kennen sie schon aus unseren Gesprächen in Rom“, sagt der Generalvikar. Die Instruktion bringe diese nun in eine kirchenrechtliche Fassung und auf eine weltkirchliche Ebene. Für die Umsetzung des Synodenergebnisses im Bistum habe die Instruktion zunächst keine Auswirkungen, „denn unsere Vorüberlegungen für eine neue Orientierung nach der römischen Intervention, die ich am 20. Juni gegenüber der Presse und der Öffentlichkeit vorgestellt habe, greifen die von Rom gesetzten roten Linien bereits auf“.

An manchen Stellen, etwa in der Analyse und Vision einer erneuerten Pfarrei, teile die Instruktion die Einschätzungen des Bistums und bestätige Synodenergebnisse: angefangen von der Analyse der Herausforderungen, in denen die Kirche angesichts der gesellschaftlichen Entwicklungen stehe, über die „Perspektivwechsel“, die eine Entsprechung in der „pastoralen Umkehr“ finden bis hin zu den pastoralen Optionen einer missionarischen, diakonischen und lokalen Kirchenentwicklung. „Die Instruktion verschweigt nicht, dass eine missionarische Umkehr auch eine Strukturreform der Pfarrei bedarf.“

Der für ihn lesenswerteste Teil sei Abschnitt IV „Die Mission – Leitmotiv der Erneuerung“. Dort finde sich eine Beschreibung dessen, „was wir mit dem Prinzip der Sozialraumorientierung und dem Konzept der „Orte von Kirche“ meinen“. Auch wenn die Instruktion sich deutlich gegen Leitungsformen mit geteilter Verantwortung wende, werde das nicht die Bestrebungen mindern, etwa auf Ebene der pastoralen Räume, Führungsaufgaben und Verantwortung verbindlich und verlässlich zu teilen. „Hier werden wir weiter um angemessene Formen eines „neuen Gemeinschaftsstils“ ringen, zu dem die Instruktion ja auch ausdrücklich auffordert“, versichert von Plettenberg. Gleiches gelte für die Gremien: „Im Bistum Trier werden wir zukünftig sehr darauf achten, dass der neue Gemeinschaftsstil sich auch in der konkreten Praxis der Beratungen und Entscheidungsfindungen verbindlich etablieren kann. Für mich heißt das, dass wir die Mündigkeit der Getauften und Gefirmten und die Würde des Volkes Gottes als Ganzes ernst nehmen.“

Der gesamte Wortlaut des Statements ist auf unseremSynoden-Blog zu finden.

(JR)

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Synode Synode: Umsetzung
news-103483 Wed, 22 Jul 2020 14:33:16 +0200 „Sonntag der Solidarität“ für Corona-Leidtragende weltweit https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/sonntag-der-solidaritaet-fuer-corona-leidtragende-weltweit/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/0/csm_csm_Villa_Flores_1_e9611c5f40_73a436cf50.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Csm Villa Flores 1 e9611c5f40" />Die Bistümer, weltkirchlichen Hilfswerke und Ordensgemeinschaften starten eine gemeinsame Solidaritätsaktion. Im September findet eine Sonderkollekte statt. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Angesichts der dramatischen globalen Auswirkungen der Corona-Pandemie starten die Deutsche Bischofskonferenz, die (Erz-)Bistümer, die weltkirchlichen Hilfswerke und die Ordensgemeinschaften eine gemeinsame internationale Solidaritätsaktion für die Leidtragenden der Pandemie. Im Mittelpunkt steht dabei der erste Sonntag im September (6. September 2020), den die Deutsche Bischofskonferenz zum „Sonntag der Solidarität“ ausgerufen hat. An diesem Tag soll in allen Gottesdiensten eine Sonderkollekte abgehalten werden. Darüber hinaus werden Spenden zur Finanzierung internationaler Projekte eingeworben.

Diese Solidaritätsaktion ergänzt die Hilfsprogramme, die bereits in den zurückliegenden Monaten von den Bistümern, den weltkirchlichen Werken und den Orden aufgelegt wurden. Dabei konnten erhebliche finanzielle Mittel mobilisiert werden. Allerdings konnten auch mehrere weltkirchliche Kollekten seit März wegen der Corona bedingten Einschränkungen öffentlicher Gottesdienste nicht oder nur in begrenzter Form stattfinden.

Die im September vorgesehene Solidaritätsaktion umfasst drei Dimensionen: Gebet, Information und Spenden/Kollekten. Die Deutsche Bischofskonferenz versteht den „Sonntag der Solidarität“ ausdrücklich auch als geistliches Ereignis, das die Verbundenheit der deutschen Katholiken mit den notleidenden Menschen in aller Welt zum Ausdruck bringt. Die weltkirchliche Solidarität gehört zum Selbstverständnis der Kirche und setzt das Evangelium Jesu Christi in die Tat um.

Die Pfarrgemeinden erhalten im August Plakate, Flyer und Gebetszettel zur Solidaritätsaktion. Ab 20. August 2020 stehen dann auf der Aktions-Homepage www.weltkirche.de/corona-kollekte weitere Informationen, Beispiele für Hilfsprojekte der Bistümer, weltkirchlichen Hilfswerke und Orden sowie das Corona-Gebet, Fürbitten und andere liturgische Hilfen zum Download für die Gestaltung von Gottesdiensten am 6. September 2020 zur Verfügung.

Die katholische Kirche in Deutschland thematisiert in der Woche vor dem „Sonntag der Solidarität“ verstärkt die Hintergründe der Aktion: Das Corona-Virus betrifft alle Menschen weltweit. Während jedoch die meisten europäischen Staaten die Pandemie derzeit unter Kontrolle haben, bedeutet das Virus in Lateinamerika, Afrika und Asien, aber auch im Osten Europas Krankheit, Hunger, Arbeitslosigkeit und einen Kampf ums Überleben. Es droht eine gesundheitliche, soziale und ökonomische Katastrophe. Die Kirche in Deutschland erreicht diese Regionen mit einem dichten Netzwerk. Damit kann den Ärmsten in den von der Corona-Pandemie besonders betroffenen Gebieten direkt geholfen werden. 

Für die Aktion ist ein Sonderkonto eingerichtet worden, auf das ab sofort Spenden eingehen können (Darlehnskasse Münster, IBAN DE53 4006 0265 0003 8383 03, GENODEM1DKM). Mit dem Erlös fördert die Kirche in Deutschland die Arbeit ihrer weltkirchlichen Partnerorganisationen.

(sb)

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Weltkirche
news-103482 Tue, 21 Jul 2020 08:23:20 +0200 Neustart mit 47 https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/neustart-mit-47/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/5/8/csm_Kerstin_Leonhard_8f7e8455ed.jpg" width="100" height="150" alt="Kerstin Leonhard - Foto: Cüppers/Paulinus" title="Kerstin Leonhard" />Am 29. August beauftragt Weihbischof Jörg Michael Peters neue Gemeindereferentinnen und -referenten. Kerstin Leonhard erzählt über ihren Weg durch die Ausbildung. Neunkirchen – Wenn Kerstin Leonhard am 29. August von Weihbischof Jörg Michael Peters gemeinsam mit vier weiteren Frauen zur Gemeindereferentin beauftragt wird, dann war ihre dreijährige Berufsausbildung im Bistum Trier in vielen Bereichen außergewöhnlich.

Das letzte halbe Jahr war durch Corona beeinflusst; Veranstaltungen mussten abgesagt und neue Formen gefunden werden, um beispielsweise mit den Kommunionkindern und ihren Eltern in Kontakt zu bleiben. Langweilig wurde es Leonhard in der Homeoffice-Zeit also nicht. Sie konnte die Zeit auch für ihre Hausarbeit nutzen, die zum Ende des Pastoralkurses – so nennt man die Ausbildungszeit – abgegeben werden muss.

Mit der Unsicherheit, die viele auch wegen des Vetos gegen die geplanten Strukturreform-Pläne durch Rom im Bistum spüren, geht Kerstin Leonhard gelassen um: „Ich war schon traurig, dass wir so ausgebremst wurden, denn die Synode hat mich total motiviert: Dass das eingefahrene Traditionelle aufgebrochen wird, dass die Perspektivwechsel kommen.” Doch sie bleibt optimistisch: „Momentan ist die Freude groß, mit 47 Jahren Berufsanfängerin zu sein, und ich packe das an, was jetzt kommt.” Anpacken und immer den nächsten Schritt im Blick haben – diese Einstellung hat sie durch die Ausbildungszeit getragen. Alleinerziehend mit zwei Kindern war diese schon eine Herausforderung: „Als Erzieherin in einer katholischen Kindertagesstätte war ich seit Jahrzehnten gewohnt, montags bis freitags zu festen Zeiten zu arbeiten. Deshalb bedeuteten die flexiblen Arbeitszeiten in der Gemeindearbeit schon eine Umstellung. Jetzt merke ich, dass es auch Vorteile hat, wenn man mit den Arbeitszeiten etwas jonglieren kann.”

Seit 2010 hat sie sich in ihrer Heimat, der Pfarreiengemeinschaft Oberthal-Namborn, ehrenamtlich engagiert. Nach der Erstkommunion ihrer Tochter half sie mit im Familiengottesdienstkreis. Nach Teilnahme und Mitarbeit im Vorbereitungsteam eines Glaubenskurses für Erwachsene ließ sich Leonhard als Ehrenamtliche ausbilden, um Exerzitien begleiten zu können. Dort erfuhr sie von der Möglichkeit, Theologie im Fernkurs in Würzburg zu studieren. Mit viel persönlichem Interesse absolvierte sie den Grundlagenkurs und während dieser Zeit wurde ihr klar, dass sie als Erzieherin nicht bis zur Rente arbeiten möchte. Also entschied sie sich, weiter Theologie im Fernkurs zu studieren, neben ihrer Rolle als alleinerziehende Mutter – die Kinder waren damals fünf und zwölf Jahre alt – und ihrer Arbeit als Erzieherin: „Ich habe immer den nächsten Schritt im Blick gehabt”, sagt sie. Finanzielle Unterstützung gab es vom bischöflichen Konvikt. So konnte Leonhard den Stellenumfang in ihrem Hauptberuf reduzieren. Dankbar ist sie auch für die Unterstützung des Vaters ihrer Kinder und ihrer Familie. Auch wenn ihre persönliche Situation während der Ausbildung herausfordernd gewesen sei, sei sie sicher, gerade mit diesen Erfahrung das Gemeindeleben bereichern zu können: „Über die Hälfte der Familien in meiner Pfarrei St. Marien Neunkirchen sind Patchwork-Familien. Ich verstehe deren Lebenssituation besser. Menschen wie mich muss es auch unter den Hauptamtlichen geben.”

Mit ihrer Ausbildung ist sie zufrieden: „Ich fühlte mich gut begleitet mit Supervision und einer Supervisionsgruppe.” Auch den Austausch mit den anderen Teilnehmenden des Pastoralkurses und den vertrauensvollen Kontakt zu ihrem Ausbildungsleiter hat sie sehr geschätzt. Ihre Gruppe wird sie künftig vermissen. „Aber der ganze Ausbildungs- und Prüfungsstress ist jetzt weg. Da fällt eine Last von mir.”

Weitere Informationen zu Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten im Bistum Trier gibt es auf www.wirglaubenandich.de.

(se)

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Saarbrücken bistum-trier Beratung Bildung Bischof Ehrenamt Information Personal Pfarreien Politik / Gesellschaft Seelsorge Vermischtes
news-103473 Tue, 14 Jul 2020 10:19:51 +0200 kirche:mobil! ist „einfach wunderbar“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/kirchemobil-ist-einfach-wunderbar/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/a/c/csm_MP_Hans_KircheMobil_HGS_03_5e92255aba.jpg" width="150" height="100" alt="" title="MP Hans KircheMobil HGS 03" />Im Rahmen seiner Sommertour durchs Land besuchte Ministerpräsident Tobias Hans das Projekt kirche:mobil! aus dem Dekanat Völklingen. Püttlingen – Montagmorgen vor dem Rathaus in Püttlingen. Zwischen bunten Marktständen steht am 13. Juli auch kirche:mobil!, das rollende Informations- und Gesprächsangebot der katholischen Kirche im Dekanat Völklingen. Nicht zum ersten Mal sind Pastoralreferent Christoph Morgen, Gemeindereferentin Carla Martin und Diakon Christoph Storb hier auf dem Kardinal Maurer Platz, um mit Passanten ins Gespräch zu kommen. Immer mit dabei sind kirchliche Dienste und Gruppen, heute die Caritas und das Ambulante Hospiz St. Michael Völklingen. Kaum ist der bunt dekorierte Transporter geparkt, die seitliche Markise herausgerollt und Tische aufgebaut, schon bleiben die ersten Interessierten stehen. Die meisten sind zunächst neugierig und fragen, was da los ist. Für das Team von „kirche:mobil!“ ein prima Anknüpfungspunkt für ein Gespräch.

Dorthin fahren, wo die Menschen sind

Doch an diesem Morgen ist „noch mehr los“ als sonst, erklärt Christoph Morgen. Tobias Hans, Ministerpräsident des Saarlandes, hat seinen Besuch angekündigt. Im Rahmen seiner Sommertour durchs Land will er die Initiative aus dem Dekanat Völklingen kennenlernen. Um 9 Uhr ist es dann so weit, Hans und seine Begleitung treffen ein und erhalten vom Team des mobilen Kirchenstandes einen Einblick in dessen Ziele und Arbeitsweise. „Wir sind ausnahmslos für alle da, nicht nur für Kirchgänger“, sagt Diakon Storb. Man lasse sich ansprechen, höre zu, und bei Problemen versuche man – wenn möglich – zu helfen oder Hilfe zu vermitteln. Begegnungen zu ermöglichen, das ist das Programm des Kirchenmobils, das dorthin fährt, wo die Menschen sind. „Wir wollen zu den Menschen rausgehen und erfahren, was sie bewegt“, erklärt Pastoralreferent Morgen. Unterwegs sei man dann im ganzen Dekanat Völklingen, von Eiweiler bis in den Warndt, und das am liebsten gemeinsam mit den Ehrenamtlichen.

 

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news-103472 Mon, 13 Jul 2020 13:20:10 +0200 Legosteine machen das Saarland barrierefreier https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/legosteine-machen-das-saarland-barrierefreier/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/6/csm_yDFDfHIw_0615b7b207.jpeg" width="150" height="150" alt="" title="Y D F Df H Iw" />Die Zukunftswerkstatt Saar und Rita Erbel aus Hanau bauen Rollstuhlampen aus gespendeten Klemmbausteinen. Die erste soll am welt:raum in Saarbrücken angebracht werden. Saarbrücken/Dillingen – Stufen und Absätze in der Innenstadt machen es Menschen, die im Rollstuhl, mit dem Rollator oder dem Kinderwagen unterwegs sind, schwer. Leichter wird es durch Rollstuhlrampen - und die sollen im Saarland nun aus kunterbunten Klemmbausteinen gebaut werden. Die bekannteste Marke ist Lego, es gibt aber auch viele andere Hersteller der kleinen Bausteine, die nun zu Helfern werden, um in Saarbrücken Barrieren abzubauen.

Die Zukunftswerkstatt Saar organisiert die Aktion und hat mit Rita Erbel aus Hanau kompetente Unterstützung. Sie setzt sich für Inklusion ein und hat die Idee nach Deutschland gebracht. Erbel liefert die Baupläne, damit die Legorampen auch sicher sind. Die erste Rampe wird am welt:raum in Saarbrücken gebaut. Der Treffpunkt der katholischen Kirche in der Saarbrücker Innenstadt vernetzt ganz unterschiedliche Gruppen und Menschen miteinander.

Alle, die Legosteine spenden wollen können diese im „welt:raum“ am St. Johanner Markt in Saarbrücken oder im „SteineWerk“ in der Stummstraße in Dillingen abgegeben.

Weitere Infos gibt es unter https://www.weltraum-saarbruecken.de/.

(red)

 

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