Bistum Trier - Redaktion Saarbrücken https://www.bistum-trier.de/ de-de Bistum Trier - Redaktion Saarbrücken Wed, 08 Apr 2020 18:45:21 +0200 Wed, 08 Apr 2020 18:45:21 +0200 Bistum Trier news-103296 Tue, 07 Apr 2020 08:58:31 +0200 Überrascht von dem enormen Zuspruch https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/ueberrascht-von-dem-enormen-zuspruch/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/2/csm_printer-790396_1920_d038b1a995.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Printer 790396 1920" />Mittlerweile gibt es den Ausdruckservice in zehn Einrichtungen der kirchlichen Jugendarbeit im Bistum Trier. Trier – Die ursprüngliche Idee war durchaus eine Nummer kleiner gedacht, gesteht Jan Lehmann, Jugendpfarrer und Leiter der Kirche der Jugend Marienburg in Zell an der Mosel und FachstellePlus für Kinder- und Jugendpastoral Marienburg und Zell: „Für die Besucher des Jugendzentrums in Saarburg sollten in der Zeit, da die Schule wegen der Corona-Pandemie geschlossen ist, die von Lehrern zugesendeten Arbeitsmaterialen ausgedruckt werden.“ Mittlerweile gibt es diesen Druckservice in zehn Einrichtungen der kirchlichen Jugendarbeit im Bistum Trier. Allein Rund 300 Druckaufträge wurden auf der Marienburg und in Wittlich in den zurückliegenden Wochen bearbeitet. Anfragen kommen aus dem ganzen Bistum – sogar aus der Nähe von Köln und Mainz.

„Wir waren selbst überrascht von diesem enormen Zulauf“, erzählt Lehmann. Auch nachdem man zuvor mit Lehrerinnen und Lehrern gesprochen habe, sei dies so nicht erwartet worden. „Es ist ein sehr niederschwelliges Angebot.“ Oft sind es Schülerinnen und Schüler  aus Familien mit mehreren schulpflichtigen Kindern. „Bei vielen gibt es zwar einen Drucker im Haus. Der ist aber in der Regel nicht dafür gedacht, solche Mengen in so kurzer Zeit auszudrucken.“ Verschärft werde die Situation in den Haushalten dadurch, dass mancherorts offenbar keine Druckerpatronen mehr zu bekommen seien.

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Jugend
news-103287 Sat, 04 Apr 2020 07:27:00 +0200 Kar- und Ostertage medial mitfeiern https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/kar-und-ostertage-medial-mitfeiern/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/f/7/csm_Fernsehgottesdienste_86330e28ed.jpg" width="150" height="64" alt="" />Auch an den Kar- und Ostertagen überträgt das Bistum Trier über die Medien Gottesdienste aus dem Dom. Bischof Dr. Stephan Ackermann wird diesen vorstehen. Trier – Weiterhin gibt es aufgrund der Corona-Epidemie keine öffentlich gefeierten Gottesdienste. Dennoch können die Gläubigen im Bistum Trier die Gottesdienste der Kar- und Ostertage über die Medien mitfeiern. Das Bistum Trier überträgt in Zusammenarbeit mit dem OK54 Bürgerrundfunk die Gottesdienste an Gründonnerstag, 9. April, um 19 Uhr, an Karfreitag, 10. April um 15 Uhr, die Feier der Osternacht am Karsamstag, 11. April um 21.30 Uhr, sowie die Gottesdienste an Ostersonntag, 12. April um 10 Uhr und am Weißen Sonntag, 19. April um 10 Uhr live aus dem Trierer Dom. Allen Gottesdiensten steht der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann vor. Mit Ausnahme des Weißen Sonntags werden die Gottesdienste auch in einem speziellen Internet-Stream mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache übertragen, außerdem gibt es für alle Gottesdienste einen Facebook-Stream mit automatisch erzeugter Untertitelung (siehe unten).

In Haushalten mit Kabelanschluss im Raum Trier-Eifel-Mosel-Saar-Ruwer können die Übertragungen im Fernsehprogramm des OK 54 Bürgerrundrundfunk verfolgt werden (Liste der Kabelnetze unter www.ok54.de/technik-produktion-empfang, untere Seitenhälfte).

In Haushalten mit Kabelanschluss in Bad Kreuznach und Idar-Oberstein sind die Übertragungen im Fernsehprogramm naheTV zu empfangen.

Da Fernsehprogramm des OK54 Bürgerrundfunk ist außerdem bundesweit über MagentaTV (ehemals Telekom Entertain TV) zu sehen.

Wer diese Möglichleiten nicht nutzen kann, kann die Gottesdienste über das Internet mitfeiern, sowohl über die Homepage des Bistums Trier unter t1p.de/bistum-tr-domstream als auch über den YouTube-Kanal des OK54 Bürgerrundfunk www.youtube.com/user/OK54mediathek.

Für Menschen mit Hörbehinderung gibt es ein Angebot mit Gebärdendolmetschern, der über www.ok54.de zu erreichen ist. Das Facebook-Video mit (automatisch erzeugten) Untertiteln findet sich auf www.facebook.com/OK54Buergerrundfunk/

Anhören kann man die Gottesdienste auch bei Studio Nahe, dem Lokalradio der Pfarrei Maria Geburt, Bretzenheim - regional auf UKW und DAB+, überall im Webradio von Studio Nahe (Empfangsmöglichkeiten unter www.studio-nahe.de).

Bei den Gottesdienstübertragungen wird das Bistum Trier unterstützt von der Trierer Firma Pro Musik. Finanziell gefördert werden die Übertragungen durch die Bischof-Stein-Stiftung.

Weitere Möglichkeiten, medial Gottesdienste mitzufeiern, sind unter https://t1p.de/medial-mitbeten zu finden. Auf den Seiten des Bistums Trier wie auf den Webseiten vieler Pfarreiengemeinschaften finden sich auch Vorschläge für Gottesdienste in der Hausgemeinschaft.         

Änderung am 8. April:
Palmsonntag wurde entfernt. Der Weiße Sonntag und Hinweis auf Untertitelung bei Facebook ergänzt.                

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Bischof Seelsorge
news-103289 Fri, 03 Apr 2020 15:51:05 +0200 Hilfe für Christen im Heiligen Land https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/hilfe-fuer-christen-im-heiligen-land/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/f/csm_CF004080_21x30_quer_01_7d53724267.jpg" width="150" height="105" alt="" title="Bischof Ackermann" />Bischof Ackermann ruft zu Spenden anstelle der Heilig-Land-Kollekte auf. Diese findet in der Regel an Palmsonntag statt. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Bischof Dr. Stephan Ackermann ruft gemeinsam mit den deutschen Bischöfen zu Spenden für die Christen im Heiligen Land auf. Wegen der Aussetzung öffentlicher Gottesdienste im Zuge der Corona-Pandemie kann die traditionelle Heilige-Land-Kollekte an Palmsonntag in diesem Jahr nicht stattfinden.

„Die Situation vieler Christen im Heiligen Land ist bedrückend“, sagt Bischof Ackermann. „Palästinensische Christen erleben sich in doppelter Weise als ausgegrenzt: als Palästinenser, die immer noch keinen eigenen Staat haben, und als christliche Minderheit unter der großenteils muslimischen Bevölkerung. Viele sind schon ausgewandert; die Zahl der Ausreisewilligen ist nach wie vor hoch.“ Gleichwohl gebe es auch Zeichen der Hoffnung, betont der Trierer Bischof: „Dazu gehören die christlichen Schulen und Bildungseinrichtungen im Westjordanland. Sie legen einen Schwerpunkt auf die interreligiöse Friedenserziehung von Juden, Christen und Muslimen und fördern damit eine offene und tolerante Atmosphäre. Die Schülerinnen und Schüler lernen, Gemeinsamkeiten wie Unterschiede miteinander zu diskutieren und Stereotype zu überwinden.“

Mit den Spenden für die Christen im Heiligen Land werden der Deutsche Verein vom Heiligen Lande (DVHL) und die Franziskaner vor Ort unterstützt, die kirchliches Leben und christliche Bildung fördern. Spenden sind über das Konto des DVHL möglich: IBAN: DE81 3706 0193 0021 9900 19.

Weitere Informationen finden Sie auf www.palmsonntagskollekte.de.

 

 

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Saarbrücken bistum-trier Bischof Caritas / Soziales Politik / Gesellschaft Weltkirche
news-103288 Fri, 03 Apr 2020 13:34:00 +0200 Eine Fachfrau für die Bischöflichen Weingüter https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/eine-fachfrau-fuer-die-bischoeflichen-weingueter/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/a/b/csm_JuliaLubcke_FotoPrivat_5c922cbbaf.png" width="150" height="131" alt="" title="JuliaLubcke FotoPrivat" />Julia Lübcke, bisherige Geschäftsführerin des Karthäuserhofs, übernimmt als Interimsmanagerin die Geschäftsführung der Bischöflichen Weingüter Trier. Trier – Julia Lübcke übernimmt als Interimsmanagerin die Geschäftsführung der Bischöflichen Weingüter Trier. Das hat Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg als Vorsitzender des Verwaltungsrates der Weingüter am 3. April in Trier mitgeteilt. Die aus Wuppertal stammende Lübcke übernimmt die Leitung der Weingüter ab 1. Mai bis vorerst 31. Oktober 2020.

Von Plettenberg zeigte sich erfreut, dass mit Julia Lübcke eine Fachfrau aus der Region zunächst für die übergangsweise Leitung der Weingüter gefunden werden konnte. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Frau Lübcke und kann ihr ein gut aufgestelltes Weingut übergeben“, sagte der Generalvikar. Gleichzeitig dankte er dem stellvertretenden Geschäftsführer der Bischöflichen Weingüter, Udo Zimmer, der „mit bewundernswertem Einsatz und Verantwortungsbewusstsein“, unterstützt von den Mitarbeitenden der Weingüter, das Unternehmen in der Vakanz geleitet habe. Dass man sich mit Julia Lübcke zunächst auf eine befristete Übertragung der Leitung verständigt habe, hänge mit den derzeitigen Umständen durch die Corona-Krise zusammen: Die sonst in solchen Bewerbungsverfahren üblichen umfangreicheren Abläufe hätten nicht durchgeführt werden können, erläuterte der Generalvikar. Eine längerfristige Zusammenarbeit wird von beiden Seiten ausdrücklich nicht ausgeschlossen.

Die 50-jährige Lübcke hatte seit 2017 das VDP-Weingut Karthäuserhof in Trier-Eitelsbach als Geschäftsführerin geleitet. Sie hat Weinbau und Getränketechnologie an der Fachhochschule in Geisenheim studiert und bringt langjährige Erfahrung aus den Bereichen Marketing, Vertrieb und Geschäftsführung im Weinhandel und anderen Branchen mit.

Hintergrund: Die Bischöflichen Weingüter Trier sind aus dem Weinbergsbesitz des Bischöflichen Konvikts, des Bischöflichen Priesterseminars und der Hohen Domkirche hervorgegangen. Die jahrhundertealte Weinbautradition wird bis heute gepflegt. Selten sind Kultur, Tradition und Natur so eng verwoben wie in den Steilhängen an Mosel, Saar und Ruwer. Die Kreation unnachahmlicher Rieslingweine mit Finesse, Eleganz und Tiefgründigkeit sind das erklärte Ziel der Bischöflichen Weingüter Trier. Das dazu notwendige Kapital bildet eine unglaubliche Vielfalt an Herzstücken in legendären Steillagen auf insgesamt 98 Hektar Fläche. (Quelle: www.bischoeflicheweingueter.de)

Weitere Informationen sind unter www.bischoeflicheweingueter.de oder https://www.facebook.com/BischoeflicheWeingueterTrier  zu finden.

(JR)

 

 

 

                                     

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Personal
news-103286 Fri, 03 Apr 2020 07:55:12 +0200 Beratungsbedarf für Betroffene von häuslicher Gewalt nimmt zu https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/beratungsbedarf-fuer-betroffene-von-haeuslicher-gewalt-nimmt-zu/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/2/csm_Kinderrechte_08_VorGewaltGeschutztnase_d9cbf62b6f.jpg" width="150" height="84" alt="" />In Zeiten der Corona-Pandemie nehmen Konflikte innerhalb der Familie zu. Darunter leiden vor allem Kinder und Jugendliche. Bistumsweit/Trier – In Zeiten der Corona-Pandemie nehmen Konflikte innerhalb der Familie zu. Darunter leiden vor allem Kinder und Jugendliche. Ihr Schutz wird mehr denn je zur Herausforderung. Die Fachstelle Kinder- und Jugendschutz des Bistums Trier bietet ab dem 2. April die Homepage www.grenzenzeigen.de an, die sich speziell an Betroffene richtet. 

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend meldete Ende März einen erhöhten Beratungsbedarf für Kinder und Familien im Vergleich zum Vormonat. Bereits nach wenigen Wochen, in denen die Maßnahmen zu Ausbreitung des Corona-Virus von Bund und Ländern umgesetzt wurden, verzeichnete das Ministerium einen Anstieg von 21 Prozent in der Telefonberatung und 26 Prozent in der Onlineberatung. Dies sei vor allem dem Umstand geschuldet, dass der persönliche Kontakt in unterstützenden Systemen und sozialen Netzwerken wie Schule, Nachmittagsbetreuung oder Vereinen zurzeit stark eingeschränkt sei. Das Problem spitze sich dadurch zu, dass durch die finanziellen und sozialen Einschränkungen, welche die Covid-19-Pandemie mit sich bringen kann, Existenzängste und Konflikte innerhalb der Familie verschärft werden können. Dies könne insbesondere in vorbelasteten Haushalten in Gewalt gegen Kinder und Jugendliche münden, so Eva Römheld, Psychologin in der Fachstelle Kinder- und Jugendschutz des Bistums Trier.  

Um Betroffene im Alltag zu unterstützen, hat die Präventionsstelle eine Homepage speziell für junge Menschen entwickelt, auf der sie sich zu den Themen „meine Rechte“ und „Gewalt“ altersgerecht informieren können. Die Homepage www.grenzenzeigen.de ist eine interaktive Seite mit Quizzen, bunten Illustrationen, Filmen, Comics sowie Tipps, wie Betroffene von Gewalt das Schweigen brechen können und wo sie bundesweit wie regional Hilfe finden. 

Weitere Informationen gibt es bei der Fachstelle Kinder- und Jugendschutz im Bistum Trier auf www.praevention.bistum-trier.de, Tel.: 0651-7105-562, E-Mail: kinderundjugendschutz(at)bistum-trier.de

(ih)

 

 

 

 

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Saarbrücken bistum-trier Beratung Caritas / Soziales Information Jugend Prävention Vermischtes
news-103284 Thu, 02 Apr 2020 12:13:04 +0200 „Der Freiwilligendienst ist vorbei, ihr müsst sofort nach Hause“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/der-freiwilligendienst-ist-vorbei-ihr-muesst-sofort-nach-hause/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/c/6/csm_sofiaFOFT6110_16071f05d5.jpg" width="150" height="113" alt="Stephan Mertes, Bildungsreferent bei SoFiA, Niklas Graf (Saarwellingen), Lisa Arenz, Daphne Antoniadis (Koblenz)" />SoFiA, der Verein Soziale Friedensdienste im Ausland, holt junge Männer und Frauen aus elf Ländern zurück nach Deutschland. Trier/Chennai – Als Stephan Mertes am 9. März in Indien eintrifft, ahnt er noch nicht, dass dies keine normale Dienstreise werden soll. Der Endzwanziger ist Mitarbeiter des Vereins Soziale Friedensdienste im Ausland, kurz SoFiA, der vom Bistum Trier getragen wird und seit 1992 jungen Leuten Freiwilligendienste in der ganzen Welt vermittelt. Auch 2019 sind 27 junge Männer und Frauen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland zu ihrem Auslandsdienst nach Afrika, Südamerika, Europa oder Indien aufgebrochen. In den Partnerprojekten engagieren sie sich etwa für alte oder behinderte Menschen, benachteiligte Kinder und Jugendliche oder im Bildungsbereich. Zu den Standards des Vereins gehört auch, dass sich die Bildungsreferenten regelmäßig vor Ort von der Arbeit der Partner und Einsatzstellen überzeugen. In diesem Jahr steht für Mertes ein Besuch in Indien an, genauer im südöstlichen Bundesstaat Tamil Nadu.

Zunächst läuft alles wie geplant: Mertes beginnt seine Reise im Norden des 70 Millionen Einwohner zählenden Bundesstaates und nutzt dabei die guten Fernbus-Verbindungen. „In Indien ist das Reisen mit Bus und Bahn wirklich bequem und dazu auch noch sehr günstig; die meisten Menschen nutzen hier öffentliche Verkehrsmittel“, erzählt er. Mertes besucht eine junge Frau in ihrem Projekt und bleibt zwei Tage dort. Zu diesem Zeitpunkt sind die deutschen Grenzen noch offen, es gibt bis auf wenige Ausnahmen keine Reisewarnungen des Auswärtigen Amts. Jedoch häufen sich auch hierzulande die Meldungen über mit Covid-19 infizierte Personen – 1.300 Fälle sollen es nach offiziellen Angaben sein. In Italien hingegen wird an diesem Tag, bedingt durch die exponentiell steigenden Fallzahlen, bereits eine Ausgangssperre verhängt. Noch ahnt in Deutschland niemand, dass nur acht Tage später eine weltweite Reisewarnung gelten wird.

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Caritas / Soziales
news-103279 Wed, 01 Apr 2020 10:37:59 +0200 Auf die positiven Kräfte schauen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/auf-die-positiven-kraefte-schauen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/c/9/csm_Bischof-Ackermann-Debatte-2-HT_01_e2f6a7418e.jpg" width="150" height="106" alt="" />Im Interview mit der Bistumszeitung Paulinus äußert sich Bischof Dr. Stephan Ackermann zur aktuellen Situation. Trier – Als eine „ganz und gar außergewöhnliche Fastenzeit“ hat der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann die diesjährige Fastenzeit bezeichnet. Mit Blick auf die Corona-Pandemie sagte Ackermann der Bistumszeitung „Paulinus“ am 1. April, jede Krise enthalte auch ihre Chancen, etwa zur Selbstbesinnung. „Ob Fastenzeit oder Krisenzeit: Beide laden dazu ein, aufmerksam zu sein auf das, was vorgeht in der Welt und in mir selbst.“

Ackermann nannte die derzeitigen Einschränkungen der Seelsorge durch die notwendigen Auflagen der staatlichen Behörden „schmerzlich“, etwa wenn er daran denke, dass man möglicherweise im Familienkreis auswählen müsse, wer an einer Beisetzung teilnehmen kann. „Wir verstehen alle den Sinn der Maßnahmen und tragen sie mit, aber das nimmt nicht den Schmerz.“ Gleichzeitig würdigte er den Einsatz in den Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften, der entwickelt werde, „um trotz allem einander nahe zu sein“. Der Bischof lenkte den Blick auch auf die vielen Menschen, die in pflegerischen und sozialen Berufen tätig sind und in dieser Zeit ganz besonders gefordert werden. „Auf einmal merken wir, dass nicht nur Banken für unsere Gesellschaft ‚systemrelevant‘ sind. Es ist das Miteinander von politischen, wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Kräften, die unser gesellschaftliches System ausmachen. Ich will mich mit dafür einsetzen, dass die, die gerade jetzt oft bis zu Erschöpfung das System am Laufen halten, nach der Krisenzeit nicht wieder aus dem Blick geraten.“

Nach Ackermanns Einschätzung kommen in einer solchen Krise sowohl die positiven wie auch die negativen Kräfte in einer Gesellschaft zum Vorschein. Er betonte, es sei entscheidend, „dass wir auf die positiven Kräfte schauen und diese stärken. Dann besteht sogar die Chance, dass wir überrascht werden von dem Erfindungsreichtum und der positiven Widerstandskraft, die wir gegen die Corona-Pandemie entwickeln. Aber es ist klar: Das geht nur gemeinsam.“ Auch wenn die Krise überwunden sei, dürften Themen wie Verantwortung und Solidarität füreinander nicht aus dem Blick geraten, damit es nicht zu sozialen Verwerfungen im Land kommt. „Verantwortung und Solidarität wird es auch international verstärkt brauchen. Wir spüren ja ganz unmittelbar, wie sehr alles mit allem zusammenhängt und wie wir als Menschheit miteinander verflochten sind. Kein Mensch und kein Land ist eine Insel für sich. Deshalb bleibt auch die Frage nach einem Lebensstil, der nicht zulasten der Schwachen und der kommenden Generationen geht, auf der Agenda.“

An Ostern werde er sicher die Festlichkeit der Gottesdienste vermissen, sagte der Bischof. „Aber das Großartige an diesem Fest und der christlichen Botschaft insgesamt ist ja, dass sie nicht nur eine Botschaft für gute Zeiten ist.“ Die Gottesdienste im kleinsten Kreis – ob in der Hausgemeinschaft gefeiert und durch die Livestreams - könnten etwas von den Hausgemeinschaften der Urkirche an sich haben. „Das Osterhalleluja wird in unseren Kirchen in diesem Jahr verhaltener klingen, wird aber hoffentlich mehr als sonst zu Hause gesungen. Das wäre wunderbar!“

Das gesamte Interview ist auf www.paulinus.de zu finden und wird in der Osterausgabe der Bistumszeitung „Paulinus“ zu lesen sein.

(JR)

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Bischof
news-103277 Tue, 31 Mar 2020 10:16:12 +0200 Masken nähen zum Schutz anderer https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/masken-naehen-zum-schutz-anderer/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/a/csm_Photo-2020-03-31-09-37-20_0609_6c8a8fbc3a.jpg" width="150" height="150" alt="" title="Photo 2020 03 31 09 37 20 0609" />Um den akuten Mangel an Atemschutzmasken entgegenzuwirken, bittet die Caritas Näherinnen und Näher, Schutzmasken anzufertigen. Saarbrücken/Trier/Koblenz – Immer mehr Krankenhäuser beklagen derzeit einen akuten Mangel an Atemschutzmasken. Aber auch andere Einrichtungen leiden unter der Knappheit. 

„Selbst die einfachen Einmal-Schutzmasken sind kaum noch zu bekommen“, beklagt beispielsweise Michael Groß Direktor des Caritasverbands für Saarbrücken und Umgebung. „Sehr zum Leidwesen der Mitarbeitenden unserer Caritas Sozialstationen und der Trägergesellschaft Kirchliche Sozialstationen gGmbH (TKS). Um unsere Mitarbeiter und auch unsere Patienten vor einer Ansteckung zu schützen, benötigen wir dringend Schutzmasken“, erklärt Groß. Da die Masken derzeit nicht zu bekommen sind, hofft die Caritas auf Hilfe der Bevölkerung: „Wir würden uns freuen, wenn fleißige Näherinnen und Näher Schutzmasken anfertigen könnten, die wir dann an die Mitarbeitenden verteilen“, so Caritas-Direktor Groß.

Im Internet finden sich derzeit zahlreiche Anleitungen zum Nähen einfacher Mund-Nase-Schutz-Masken (MNS-Masken). So beispielsweise vom Nähcafé Lotte aus Bautzen, die schon seit einiger Zeit Atemmasken für krebskranke Kinder nähen. Der Vorteil dieser Masken ist, dass ein Draht eingenäht werden kann, der für einen besseren Halt im Nasenbereich sorgt. Eine weitere beliebte Anleitung ist die der Feuerwehr Essen, die diese ebenfalls kostenlos ins Netz gestellt hat.

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Saarbrücken bistum-trier Caritas / Soziales Information Politik / Gesellschaft Vermischtes
news-103276 Tue, 31 Mar 2020 09:46:28 +0200 #WirKlappernZuHause https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/wirklappernzuhause/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/f/a/csm_Rappler-2017-1_b103c39c32.jpg" width="150" height="48" alt="" title="Rappler 2017 1" />Aufgrund der Corona-Krise kommt es zu vielen Einschränkungen im kirchlichen Leben. Um das Klappern während der Kartage zu ersetzen, hat sich die Jugend im Bistum etwas Anderes überlegt. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Die Corona-Krise führt zu vielen Einschränkungen im kirchlichen wie dem gesellschaftlichen Leben. So können auch die Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften das traditionelle Klappern, Kleppern, Rappeln oder Ratschen, das in vielen Orten während der Kartage das Glockengeläut ersetzt, in seiner gewohnten Form nicht durchführen. 

Das gewohnte Miteinander muss sich also neu organisieren. Viele Pfarreien suchen derzeit nach Möglichkeiten, wie das Klappern auch in Zeiten von Corona stattfinden kann. „Die Lösungen, die die Verantwortlichen in der Jugendarbeit gefunden haben, orientieren sich an den Solidaritätsaktionen, die zurzeit in vielen Sozialen Netzwerken geteilt werden“, erklärt Benedikt Welter von der Jugendabteilung des Bistums Trier. Die Kinder und Jugendlichen sind dazu eingeladen, zu den gewohnten Klapperzeiten morgens, mittags und abends am Karfreitag und Karsamstag von ihrem Fenster, Balkon oder Garten aus zu klappern. Jung und Alt können sich beteiligen und so ein Zeichen der Verbundenheit setzen, lädt Benedikt Welter zu der Aktion ein: "Klappern von zuhause aus unter dem Motto '#WirKlappernZuHause'" Er hofft, dass sich viele Gemeinden der Aktion anschließen und die Kartage hörbar werden lassen. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass das mancherorts übliche Einsammeln von Dankesgaben durch die Klapperkinder an den Haustüren in der jetzigen Situation natürlich nicht stattfinden kann. „Aber auch das lässt sich vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt, eventuell verbunden mit einer anderen Aktion, nachholen.“

Die ungewollte „Dienstpause“ durch die Ausgangsbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie nutzen die Ministrantinnen und Ministranten nicht nur für die Klapper-Aktion. Viele Gruppen engagieren sich in ihren Gemeinden in Nachbarschaftsprojekten, gehen für ältere Menschen einkaufen, bieten einen „Gassi-Service“ oder basteln Papierblumen für Altenheime.

Weitere Informationen zu dieser Aktion finden sich auf der Homepage der Abteilung Jugend www.jugend-bistum-trier.de. Hier finden sich auch andere Ideen und Unterstützungsangebote in Zeiten der Corona-Krise.

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Jugend Messdiener / Ministranten Vermischtes
news-103275 Mon, 30 Mar 2020 09:07:56 +0200 Gremien übernehmen auch in „Zwischenzeit“ Verantwortung https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gremien-uebernehmen-auch-in-zwischenzeit-verantwortung/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/0/csm_herausgerufen-wobimarke_5825c7812e.gif" width="150" height="64" alt="" />Erfreulich: Eine große Mehrzahl der amtierenden Ratsmitglieder nimmt ihr Übergangsmandat an. Im Bistum sind rund 10.000 Menschen ehrenamtlich in den verschiedenen Gremien engagiert. Trier – Der überwiegende Teil der bisherigen Gremienmitglieder bleibt für eine Übergangszeit im Amt. Das hat die Abfrage aller Pfarreien-, Pfarrgemeinde- und Kirchengemeinderäte sowie der Verbandsvertretungen im Bistum Trier ergeben. Verwaltungsräte waren von dieser notwendigen Klärung nicht betroffen. Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg hatte die Frauen und Männer Ende 2019 in einem Brief gebeten, auch über die reguläre Amtszeit hinaus mit einem sogenannten Übergangsmandat weiter in der Verantwortung zu bleiben. Diese Bitte war infolge der Aussetzung des Umsetzungsgesetzes durch die römische Kleruskongregation notwendig geworden (siehe www.bistum-trier.de/heraus-gerufen/einblicke/zeitung-einblicke-3-oktober-2019/einblicke-iii-6-pfarreiengemeinschaft-im-uebergang/). Im Bistum Trier sind rund 10.000 Menschen ehrenamtlich in den verschiedenen Gremien engagiert.

Dr. Carola Fleck, im Bischöflichen Generalvikariat zuständig für die Räte, teilte im März mit, lediglich 10 Prozent aller amtierenden angeschriebenen Ratsmitglieder hätten ihr Mandat schriftlich zurückgegeben. „Dazu gehören sicher auch viele, die ohnehin geplant hatten, ihre Tätigkeit im Rat zu beenden“, schätzt die Referentin für die Räte. Gut 60 Prozent derer, die sich zurückgemeldet haben, hätten das Übergangsmandat durch die ausdrückliche schriftliche Annahme bekräftigt: „Das zeigt uns, dass auch in dieser Übergangszeit viele Frauen und Männer bereit sind, Verantwortung für das kirchliche Leben im Bistum zu übernehmen – das ist ein gutes Zeichen.“ Etwa ein Viertel der angeschriebenen amtieren Ratsmitglieder habe sich nicht zurückgemeldet; damit gilt das Übergangsmandat als angenommen. Auf dieses vereinfachte Verfahren zur Annahme der Mandate hatte der Generalvikar in seinem Schreiben ausdrücklich hingewiesen.

Lediglich sieben Pfarrgemeinde-, ein Kirchengemeinde- und ein Pfarreienrat in acht unterschiedlichen Dekanaten hätten ihre Ämter komplett niedergelegt. Hier greifen die gültigen Regelungen im Bistum, nach denen der Generalvikar anstelle des zurückgetretenden Kirchengemeinderates einen Verwalter beauftragt hat. Die zurückgetretenen Pfarrgemeinde- und Pfarreienräte werden derzeit nicht nachgewählt.

Fleck dankte allen Frauen und Männern, die sich auch weiterhin engagieren wollen, sowie den zuständigen Personen in den Dekanaten, die die Abfragen vor Ort übernommen hatten: „Gerade die Frauen und Männern in den Gremien sind wichtige ‚Gesichter der Kirche vor Ort‘. Dass sie durch die Annahme der Übergangsmandate zeigen, dass sie weitermachen, ist ein starkes Signal.“

Zwar können die Gremien aktuell wegen der Einschränkungen durch die Corona-Krise nicht tagen. Der Generalvikar des Bistums Trier, Dr. Ulrich Graf von Plettenberg, bittet die gewählten Mandatsträgerinnen und –träger jedoch, gemeinsam mit den Seelsorgeteams auf andere Weise auch im diakonischen Bereich zu überlegen, wo gerade jetzt tatkräftige Hilfe nötig und möglich ist; etwa durch Nachbarschaftshilfe, Telefonkontakt zu Alleinstehenden oder Personen in Quarantäne.

(JR)

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Themenart Pfarreien Synode: Umsetzung
news-103274 Fri, 27 Mar 2020 11:38:22 +0100 Eine Brücke nach Jerusalem https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/eine-bruecke-nach-jerusalem/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/5/e/csm_Glocken-Jerusalem_Foto_StephanWahl_c644fe9223.jpg" width="150" height="85" alt="" title="Glocken Jerusalem Foto StephanWahl" />Monsignore Stephan Wahl, der derzeit in Jerusalem lebt, baut mit geistlichen Angeboten eine Brücke von seinem Heimatbistum ins Heilige Land. Jerusalem/Trier – Eine Fürbitte, ein geistlicher Impuls, Glockengeläut und Gebet: Mit einer Reihe von geistlichen Angeboten baut der Trierer Bistumspriester, Monsignore Stephan Wahl, der derzeit in Jerusalem lebt, eine Brücke von seinem Heimatbistum ins Heilige Land.

Ab sofort gibt es die Möglichkeit, Sorgen, Gebete und andere Anliegen per Mail an ihn zu senden. Diese wird er als Fürbitten zu den heiligsten Stätten der Christenheit in Jerusalem tragen. Jeden Tag wird er diese ausdrucken und in die Grabeskirche, den Ort des Todes und der Auferstehung Jesu Christi und das christliche Zentrum der Stadt, bringen. „Ich gehe auf jeden Fall, selbst wenn mal nur eine Bitte eintreffen sollte“, sagte der Leiter des Paulus-Hauses, einer Pilgerherberge in Jerusalem. Sollte die Grabeskirche geschlossen sein, wird er die Fürbitten in die Egeria-Kapelle in Jerusalem bringen. 

Als Zeichen der Verbundenheit zu den Menschen im Bistum Trier und in ganz Deutschland und des gemeinsamen Gebetes in Zeiten der Corona-Pandemie wird er zudem jeden Tag um 19.30 Uhr die Glocken des Paulus-Hauses in Jerusalem läuten – dann, wenn auch hierzulande die Kirchenglocken läuten. Stephan Wahl wird das Läuten der Glocken live auf seinem facebook-Account teilen und mit einem kurzen Gruß und einem Gebet begleiten. Das Läuten soll „eine Gebetsbrücke aus dem Bistum nach Jerusalem und zurück“ sein. Die Videoclips werden auf dem YouTube-Kanal von Stephan Wahl gesammelt: t1p.de/youtube-stephanwahl.

Auf diesem Kanal wird Stephan Wahl, der elf Jahre lang das Wort zum Sonntag in der ARD gesprochen hat, jeweils freitags mit einem Wort aus Jerusalem melden. Dabei möchte er seine Gedanken zu den kommenden Sonntagsevangelien oder zu anderen Glaubensthemen teilen. 

Alle Angebote sind hier zu finden: t1p.de/bruecke-nach-jerusalem

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Diakonische Kirchenentwicklung Seelsorge Vermischtes
news-103273 Fri, 27 Mar 2020 11:18:43 +0100 Kirchenglocken läuten zum Gebet und als Zeichen der Verbundenheit https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/kirchenglocken-laeuten-zum-gebet-und-als-zeichen-der-verbundenheit/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/0/csm_Kirchenglocken_Foto_filip-sochor--unsplash_602d4c0805.jpg" width="150" height="64" alt="" title="Kirchenglocken Foto filip sochor unsplash" />Evangelische und katholische Kirche im Saarland setzen gemeinsames Zeichen mit Glockenläuten um 19.30 Uhr - Ministerpräsident begrüßt Aktion Saarbrücken/Trier/Speyer – Die beiden katholischen Bistümer im Saarland und die beiden evangelischen Kirchen im Saarland setzen in Zeiten der Kontaktsperre wegen Corona ein Zeichen der Ermutigung und der Verbundenheit. Ab sofort werden jeden Abend um 19.30 Uhr die Kirchenglocken läuten – bei Kirchen, die das aus organisatorischen Gründen nicht schaffen, zumindest sonntags um 19.30 Uhr.

Die Bistümer Speyer und Trier sowie die Evangelische Kirche der Pfalz und die Evangelische Kirche im Rheinland rufen ihre Gemeinden zum gemeinsamen Geläut für etwa fünf Minuten auf. Ziel ist es, in der Kontaktsperre ein hörbares Zeichen der christlichen Gemeinschaft, des gegenseitigen Trosts und der Ermutigung in der Öffentlichkeit zu setzen.

Alle sind eingeladen, in dieser Zeit auch eine Kerze ins Fenster zu stellen. “Alle Saarländerinnen und Saarländer, die sich an der Aktion beteiligen möchten, können beispielsweise ein Vaterunser beten”, schlägt Kirchenrat Frank-Matthias Hofmann vom Evangelischen Büro im Saarland vor. "Neben Gebeten zur Corona-Krise, können sie auch einfach für Menschen bitten, die ihnen lieb sind, die krank sind oder die mithelfen, in dieser schwierigen Zeit die sogenannte 'kritische' Infrastruktur am Leben zu erhalten.” Ordinariatsdirektorin Katja Göbel vom Katholischen Büro verwies auf die Webseiten der Kirchengemeinden: “Dort gibt es Texte mit guten Gedanken zum Umgang mit der Krise und zur persönlichen Ermutigung in dieser Krise.”

Der Präses der Evangelische Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski betont: "Ich finde es wichtig, dass in Zeiten, in denen das Zusammensein nicht möglich ist, Gemeinsames getan wird: Andacht halten und Beten. Dass dies mit einem gemeinsamen Läuten vieler Kirchenglocken im Saarland verbunden ist, ist ein sehr schönes ökumenisches Zeichen." Der Bischof des Bistums Speyer, Karl-Heinz Wiesemann, fügte hinzu: “Mit dem Glockenläuten wollen wir ein sicht- und hörbares Zeichen der Gemeinschaft im Glauben und der Hoffnung und ein Zeichen der Solidarität mit allen von der Krise besonders Betroffenen setzen.”

Der saarländische Ministerpräsident, Tobias Hans, begrüßt und unterstützt diese Initiative der christlichen Kirchen: „Gerade in diesen schwierigen Zeiten brauchen wir Formen, die für alle erlebbar machen, dass wir im Saarland eine Gemeinschaft sind und solidarisch zusammenstehen. Weil das im direkten Kontakt derzeit nicht zum Ausdruck gebracht werden kann, erinnert uns das Geläut der Glocken daran, dass wir nicht alleinstehen, sondern mit allen Menschen im Saarland verbunden sind.“ Der Ministerpräsident dankt den Kirchen, dass sie diese Initiative ergriffen haben. Er kündigt an, dass er sich am kommenden Sonntag selbst mit einem Gebet an der Aktion beteiligen wird und eine Kerze in sein Fenster stellen werde.

Weitere Impulse finden Sie auf der Bistumshomepage unter t1p.de/medial-mitbeten.

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Saarbrücken bistum-trier Ökumene Politik / Gesellschaft Seelsorge Vermischtes
news-103271 Thu, 26 Mar 2020 07:53:29 +0100 Gottesdienst online oder am Telefon mitfeiern https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gottesdienst-online-oder-am-telefon-mitfeiern/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/0/csm_IMG_1488_02_d447d54e98.jpg" width="150" height="113" alt="" title="IMG 1488 02" />Obwohl im Bistum Trier wegen der Corona-Pandemie derzeit keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert werden, müssen Gläubige nicht darauf verzichten. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Obwohl im Bistum Trier wegen der Corona-Pandemie derzeit keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert werden, müssen Gläubige nicht darauf verzichten. Kreativität ist gefragt – und die entwickeln ganz viele Gemeinden oder Pastoralteams. Dabei haben sie auch die die Menschen im Blick, die nicht regelmäßig online sind.

Der Gottesdienst aus dem Trierer Dom wird beispielsweise jeden Sonntag live im Internet und in den Kabelnetzen im Raum Trier übertragen. Auch andere Gemeinden im Bistum bieten mittlerweile einen Livestream ihrer Gottesdienste an. Im Grunde braucht es dazu lediglich ein Handy mit integrierter Kamera, eine stabile Internetverbindung – am besten via WLAN – sowie eine Plattform, auf der der Stream übertragen werden kann. Facebook oder Instagram zählen dazu. Wer über YouTube streamen möchte, kann das Handy nur dann nutzen, wenn er oder sie bereits einen Kanal mit mehr als 1.000 Abonnenten hat.

Wer einen qualitativ hochwertigeren Stream erstellen möchte, kann es wie die Kirche der Jugend eli-ja in Saarbrücken handhaben. Die Sonntags- und Mittwochsgottesdienste werden im Stream auf deren YouTube-Kanal übertragen. Niclas Michely, Organist in eli.ja, nutzt für den Stream aus der Jugendkirche die rückseitige Webcam seines Laptops. Für den Ton hat er ein externes Mikrofon angeschlossen. Das sei „je nach örtlichen Gegebenheiten“ von Vorteil, so Michely, „sofern die externe Videokamera den Raumklang nicht überzeugend abbilden kann“. Um Bild und Ton zusammen zu bringen, nutzt er einen sogenannten Livestream-Encoder als Software: „Es empfiehlt sich die Open-Source-Software OBS Studio.“

Einen ganz anderen Weg der medialen Teilnahme an einem Gottesdienst geht die Jugendkirche auf der Marienburg. Pfarrer Jan Lehmann hat einen Telefongottesdienst ins Leben gerufen. Dazu wurde bei einer Telefongesellschaft ein sogenannter „Konferenzraum“ gemietet. „Für diesen Konferenzraum bekommt man eine Telefonnummer und einen Pin-Code zugewiesen, mit dem sich dann die Teilnehmer einwählen können“, erklärt Simone Zenz. Sie macht gerade ein FSJ auf der Marienburg. Der Konferenzraum wird von einer Person als Administrator gesteuert. „Dieser schaltet zunächst alle Anrufer auf stumm, damit nicht die Stimmen, Geräusche, Gebete und Gesänge von 200 Personen gleichzeitig übertragen werden“, erklärt die FSJlerin. „Stattdessen gibt der Admin immer die Person frei, die als nächstes spricht, oder einen Text vorliest und stellt sie im Anschluss wieder auf stumm. Außerdem ist der Admin dafür zuständig, die Musik einzuspielen.“ Die Musik muss vorher aufgezeichnet werden.

 

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Saarbrücken bistum-trier Pfarreien
news-103270 Wed, 25 Mar 2020 15:46:11 +0100 Weiterhin an der Seite der Ratsuchenden https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/weiterhin-an-der-seite-der-ratsuchenden/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/5/csm_Logo-Lebensberatung-im-Bistum-Trier-web_01_f913d1c8b6.jpg" width="150" height="113" alt="" />Die Lebensberatungsstellen im Bistum bauen in der momentanen Extremsituation ihre Telefon- und Onlineberatung aus. Bistumsweit – Das am Sonntag von Bund und Ländern beschlossene Kontaktverbot zur Eindämmung der Corona-Pandemie stellt die Lebensberatungsstellen im Bistum Trier vor neue Herausforderungen. Wo man sich bislang zum persönlichen Gespräch treffen konnte, müssen nun alternative Wege gefunden werden, damit Menschen in schwierigen Lebenssituationen nicht auf sich allein gestellt sind. Deshalb haben alle 20 Stellen im Bistum nun die Anzahl ihrer telefonischen Zugänge erhöht. Wer nicht telefonieren möchte, kann das Online-Beratungsangebot über das bereits bestehende sichere Portal nutzen. 

Die psychische Belastung der Bevölkerung sei in der momentanen Extremsituation erhöht, erklärt Dr. Andreas Zimmer, Leiter der Abteilung Beratungsstellen und Telefonseelsorge im Bischöflichen Generalvikariat Trier, mit Verweis auf das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). „Die Pandemie bringt viel Verunsicherung und Ängste mit sich. Im Moment sind zwar viele noch damit beschäftigt, die dringendsten Fragen des Alltags zu lösen. Aber schon jetzt nimmt ein Gefühl von Belastung und Sorge zu, das sich noch verstärken kann, wenn immer weniger soziale Kontakte möglich sind. Das ist ein normaler Effekt“, so Zimmer. Er betont, dass die Lebensberatungsstellen des Bistums weiterhin an der Seite von Ratsuchenden stehen. „Dabei wird das Angebot nach und nach für die Zeit der Pandemie in Telefon und Online-Beratung umgelenkt. Für viele Klientinnen und Klienten ist das zunächst ungewohnt. Manche denken, dass ihre Probleme noch nicht so schlimm seien und wollen die Termine lieber verschieben.“ Doch alles, was sonst im Alltag entlaste, von der Betreuung durch Kita und Schule bis hin zu den Möglichkeiten im Freizeitbereich, falle zurzeit weg. „Je länger das dauert, desto mehr zehrt das an den Nerven. Beratung kann da helfen, einen Weg zu finden.“

Die Lebensberatungsstellen im Bistum Trier bieten Hilfe in Fragen der Erziehung sowie Ehe-, Familien- und Lebensberatung und unterliegen der Schweigepflicht. Die Teams stellen sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den Bereichen Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Heilpädagogik, Psychologie und Pädagogik zusammen; Grundlage ist eine anerkannte Beratungs- bzw. Therapieausbildung.

Auf www.lebensberatung.info gelangt man direkt zu dem Online-Angebot. Dort finden sich auch Links zu den integrierten örtlichen Beratungsstellen im Visitationsbereich Trier: Bitburg (Tel.: 06561-8987), Gerolstein (Tel.: 06591-4153), Hermeskeil (Tel.: 06503-6031 /-6032), Saarburg (Tel.: 06581-2097), Trier (Tel.: 0651-75885) und Wittlich (Tel.: 06571-4061); im Visitationsbereich Koblenz: Bad Kreuznach (Tel.: 0671-2459), Bad Neuenahr-Ahrweiler (Tel.: 02641-3222), Betzdorf (Tel.: 02741-1060), Cochem (Tel.: 02671-7735), Koblenz (0261-37531), Mayen (Tel.: 02651-48085), Neuwied (Tel.: 02631-22031), Simmern (Tel.: 06761-4344) und im Visitationsbereich Saarbrücken: Lebach (Tel.: 06881-4065), Merzig (Tel.: 06861-3549 /-74847), Neunkirchen (Tel.: 06821-21919), Saarbrücken (Tel.: 0681-66704), Saarlouis (Tel.: 06831-2577) St. Wendel (Tel.: 06851-4927).

Darüber hinaus gibt es auf der Homepage Informationen und Tipps zu Corona-spezifischen Fragen wie etwa „Wie mit Kindern über Corona reden?“ oder „Wie gehe ich am besten mit der Quarantäne und der sozialen Isolation um?“.
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news-103268 Wed, 25 Mar 2020 11:16:09 +0100 Auf anderen Wegen für MISEREOR spenden https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/auf-anderen-wegen-fuer-misereor-spenden/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/f/csm_CF004080_21x30_quer_01_7d53724267.jpg" width="150" height="105" alt="" />Das katholische Hilfswerk zeigt Alternativen zur Fastenkollekte. Bischof Dr. Stephan Ackermann bittet gemeinsam mit allen deutschen Bischöfen um Unterstützung. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Die Not jener Menschen lindern, deren Existenz vom Krieg bedroht ist: Das möchte das katholische Hilfswerk MISEREOR mit seiner Fastenaktion unter dem Leitwort „Gib Frieden!“. Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann hat gemeinsam mit allen deutschen Bischöfen um Unterstützung für die Fastenaktion gebeten. In diesem Jahr liegt der Fokus der Aktion auf Syrien und den umliegenden Ländern.

Da im Zuge der Corona-Krise vorerst keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden, entfällt auch die Fastenkollekte für MISEREOR am 29. März – eine zentrale finanzielle Säule der MISEREOR-Projektarbeit. Aktuell laufen vielfältige Bemühungen, auf anderen Wegen Spenden für das Hilfswerk zu sammeln: Digitale Klingelbeutel, private Mailverteiler, Videobotschaften in den sozialen Netzwerken und Versandaktionen der „Gib Frieden!“-Plakate sind nur einige Beispiele.

„Der Krieg in Syrien hat bereits 500.000 Menschen das Leben gekostet. Auf der Suche nach Zuflucht haben mehr als 5,5 Millionen Syrer ihr Land verlassen, weitere 6,5 Millionen sind zu Vertriebenen im eigenen Land geworden“, schreibt der Trierer Bischof in seinem Spendenaufruf. Das Hilfswerk leiste in Syrien und den Nachbarländern wichtige Beiträge, ein friedliches Miteinander in der Region wieder aufzubauen. „Dafür sind Bildung, gesundheitliche Basisdienste und psychosoziale Begleitung wichtig“, so der Bischof. Viele traumatisierte Menschen müssen ihre Gewalterfahrung verarbeiten, um wieder Kraft zu schöpfen und den Blick in die Zukunft richten zu können. „Tragen Sie die Friedensbotschaft in Ihre Gemeinde! Unterstützen Sie die Opfer der Kriege mit Ihrem Gebet und unterstützen Sie die Friedensarbeit der Kirche mit einer großherzigen Spende!“, appelliert Ackermann an die Gläubigen.

Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, bittet die Gläubigen, dem Spendenaufruf Beachtung zu schenken. Möglich sei eine direkte Spende auf das MISEREOR-Konto: IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10, BIC GENODED1PAX, Pax-Bank Aachen. Auch seien in Kirchen Opferstöcke mit der Aufschrift „Spenden für MISEREOR“ aufgestellt und Spendentüten ausgelegt. Man habe auch die Möglichkeit, im Nachgang einen Briefumschlag entsprechend zu kennzeichnen und in einen Opferstock zu werfen.

MISEREOR wurde 1958 gegründet. Zurzeit fördert das Bischöfliche Hilfswerk rund 3.300 Projekte in rund 95 Ländern, vor allem in Asien, Ozeanien, Afrika und Lateinamerika. Weitere Informationen und Ideen zur Fastenaktion gibt es auf www.fastenaktion.misereor.de/fastenaktion-aktionen/kollekte und www.misereor.de

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news-103265 Mon, 23 Mar 2020 15:59:11 +0100 Telefonseelsorge hat offenes Ohr für Sorgen der Menschen – gerade jetzt https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/telefonseelsorge-hat-offenes-ohr-fuer-sorgen-der-menschen-gerade-jetzt/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/a/e/csm_csm_TelefonSeelsorge_Telefon_dh_fec4f1a44a_bd7c6e6b4c.jpg" width="150" height="100" alt="" />Telefonseelsorgestellen sind derzeit sehr gefragt: Die Zahl der Anfragen dort ist bundesweit um 50 Prozent gestiegen. Trier – Die Corona-Pandemie wirkt sich gravierend auf den Alltag in Deutschland aus. Die Kinderbetreuung muss organisiert werden, viele Branchen sind von Kurzarbeit betroffen, manchen Arbeitnehmern droht sogar die Kündigung. Hinzu kommt, dass (direkte) soziale Kontakte reduziert werden müssen, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Für viele Menschen bedeuten diese Umstellungen zusätzliche Sorgen. Dies schlägt sich in den Statistiken der Telefonseelsorge nieder.

„Bundesweit gehen wir davon aus, dass aktuell 50 Prozent mehr Anfragen als im Vergleichsmonat Januar eingehen“ berichtet Dr. Bernd Steinmetz, Leiter der Telefonseelsorge in Trier. Corona spiele zunehmend eine Rolle bei den Anrufen. Auch gibt er zu bedenken, dass bei den aktuell notwendigen Schutzmaßnahmen die psychische Belastung noch nicht genügend berücksichtigt werde. Denn „wir wissen“, so Steinmetz, „dass fehlender sozialer Austausch sich bei fast allen Menschen negativ auf das psychische Wohlbefinden und die seelische Gesundheit auswirkt.“ Ein Telefongespräch mit der Telefonseelsorge könne Entlastung bieten. Rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche, beraten die Haupt- und Ehrenamtlichen der Telefonseelsorge Menschen, die sich in Lebenskrisen mit ihren Sorgen und Nöten an sie wenden. Die Telefonseelsorge Trier gehört zu den 47 Stellen im Bundesgebiet, die auf einer gesicherten Plattform auch die Beratung via E-Mail anbieten.

Umfangreiche Tipps, wie man in häuslicher Quarantäne zurechtkommt, gibt es auf der Homepage des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.bbk.bund.de, Tel.: 0228-99550-0, E-Mail: poststelle(at)bbk.bund.de.

Alle Angebote der Telefonseelsorge unter dem Motto „Anonym. Kompetent. Rund um die Uhr.“ gibt es hier: www.telefonseelsorge.de/. Die Nummer der Telefonseelsorge ist bundesweit: 0800-111 0 111, 0800-111 0 222 oder 116 123. Der Anruf ist kostenfrei.

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news-103264 Fri, 20 Mar 2020 15:14:50 +0100 „Lasst uns nicht in Panik und Egoismus verfallen!“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/lasst-uns-nicht-in-panik-und-egoismus-verfallen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/f/d/csm_San-20Ignacio10_f49a6deac9.jpg" width="150" height="100" alt="" />Bolivien, das Partnerland des Bistums Trier, reagiert mit einem Maßnahmenpaket auf die Corona-Krise. Trier/La Paz/Santa Cruz – Die Verbreitung des Corona-Virus zeigt gravierende Auswirkungen auf das öffentliche Leben in Bolivien, Partnerland des Bistums Trier. In dem südamerikanischen Andenstaat gibt es bisher 12 bestätigte Fälle von Corona-Infektionen (Stand: 19. März). Die bolivianische Übergangsregierung hatte am Dienstag mit einem Maßnahmenpaket reagiert.

Bis Ende März gelte eine allgemeine Ausgangssperre für die Zeit zwischen 17 und 5 Uhr, die Arbeitszeit werde vorrübergehend auf fünf Stunden pro Tag verkürzt und gesellschaftliche Aktivitäten außerhalb der Hausgemeinschaft seien zurzeit verboten, meldete die argentinische Tageszeitung Clarín. Gestern ordnete die bolivianische Übergangsregierung an, die Landesgrenzen zu schließen und den internationalen Flugverkehr einzustellen, heißt es in einer Meldung der bolivianischen Tageszeitung El Deber.

Cecilia Dörfelt, Geschäftsführerin der Partnerschaftskommission in La Paz, hält die Maßnahmen für zu zögerlich: „Diese Maßnahmen hätten schon viel früher ergriffen werden müssen.“ Des Weiteren weist sie darauf hin, dass gerade jene besonders von der Situation betroffen seien, die im informellen Sektor arbeiten. „Ihre Einkünfte fallen plötzlich weg.“

In mehreren Bistümern Boliviens wurden die Sonntagsmessen zunächst ausgesetzt. Die Bischöfe riefen zum einzelnen Gebet und zu Zusammenhalt auf: „Jetzt ist der Moment zusammenzustehen und den Kampf gegen das Virus oben anzustellen. Dazu ist es nötig, die Maßnahmen der Regierung zu befolgen. Jetzt ist der Moment für verantwortliches, herzliches und vorsichtiges Handeln. Lasst uns nicht in Panik und Egoismus verfallen“, so Sergio Gualberti, Erzbischof von Santa Cruz, in seiner Predigt am vergangenen Sonntag.

Die Bolivienpartnerschaft im Bistum Trier wurde vor 60 Jahren ins Leben gerufen. Weitere Informationen gibt es auf www.bolivienpartnerschaft.bistum-trier.de/

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news-103262 Fri, 20 Mar 2020 09:23:12 +0100 Geschlossen, aber erreichbar https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/geschlossen-aber-erreichbar/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/9/csm_bgv-Pforte_95685cef2f.jpg" width="150" height="73" alt="" />Die Verwaltungszentrale des Bistums stellt in den kommenden Tagen seine Arbeitsweise um. Alle Abteilungen, Arbeitsbereiche und Stabsstellen sind aber auch weiterhin telefonisch und per Mail erreichbar. Trier – Das Bischöfliche Generalvikariat (BGV), die Verwaltung des Bistums Trier, stellt in den kommenden Tagen angesichts der Corona-Krise seine Arbeitsweise um. Soweit es möglich ist, werden die Mitarbeitenden von zuhause aus arbeiten. Dies sei Dank des großen Engagements innerhalb der Verwaltung möglich geworden, sagte Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg am 20. März in Trier. In Abteilungen, in denen die Präsenz zwingend notwendig sei, werde abwechselnd gearbeitet. „Diese Maßnahmen dienen dazu, unsere Mitarbeitenden zu schützen, und reduzieren die Anzahl der Menschen, die sich täglich auf den Weg zur Arbeit machen müssen. So tragen wir hoffentlich auch dazu bei, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.“ Die Vorgabe gilt auch für die angeschlossenen Dienststellen und Einrichtungen.

Alle Abteilungen, Arbeitsbereiche und Stabsstellen des BGV sind auch weiterhin telefonisch und per Mail erreichbar. Für den Publikumsverkehr wird das Bischöfliche Generalvikariat geschlossen.

Der Generalvikar weist darauf hin, dass viele Arbeiten und Dienstleistungen heute zwar dank moderner Kommunikationstechnik möglich seien; die Abläufe dazu seien aber nicht in allen Bereichen erprobt und eingeübt. „Ich bitte daher um Geduld und Nachsicht, wenn wir ein wenig Zeit brauchen, uns auf diese für uns neue Arbeitsweise einzustellen.“

Information rund um die Maßnahmen des Bistums Trier in der Corona-Krise sind unter www.bistum-trier.de/home/corona-virus-informationen/ zu finden.
(JR)

 

 

 

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news-103257 Tue, 17 Mar 2020 16:19:43 +0100 Erweiterte Maßnahmen gegen Ausbreitung des Corona-Virus https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/erweiterte-massnahmen-gegen-ausbreitung-des-corona-virus/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/a/1/csm_logo_gr_rgb_fe991e479e.jpg" width="150" height="121" alt="" />Das Bistum hat auf die Leitlinien der Bundesregierung reagiert und erweiterte Maßnahmen getroffen. Damit werden die Handhabungen konkretisiert, die bereits eingeleitet wurden. Bistumsweit/Trier – Das Bistum Trier hat am 17. März erweiterte Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus getroffen. Die Dienstanweisung, die die territoriale und kategoriale Seelsorge im Bistum betrifft, gelte „ab sofort und ohne Ausnahme“, heißt es in dem Schreiben von Generalvikar Ulrich Graf von Plettenberg an alle Pfarreien, Dekanate und kirchlichen Einrichtungen im Bistum Trier. Damit konkretisieren die Verantwortlichen im Bischöflichen Generalvikariat die Handhabungen, die bereits am 13. März eingeleitet wurden. Das Bistum orientiert sich dabei an den Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Leben, die Bundesregierung und Länder am 16. März verfügt hatten.

Zunächst bis mindestens 30. April entfallen somit alle gottesdienstlichen Zusammenkünfte, sowohl in geschlossenen Räumen wie auch im Freien. Dies betrifft auch die kommenden Kar- und Ostertage sowie alle Kasualgottesdienste (Taufen, Trauungen, Sterbeämter). Beisetzungen auf dem Friedhof dürfen nur „im allerengsten Familienkreis stattfinden“. Firmungen und Erstkommunionen sind vorerst bis Ende Mai abgesagt. Pfarrbüchereien, Pfarrheime und weitere kirchliche Orte der Begegnung bleiben geschlossen – die Kirchen als Ort für das persönliche Gebet bleiben jedoch weiterhin geöffnet.

Die Priester seien angehalten, weiterhin die Heilige Messe für die Gläubigen zu feiern, so von Plettenberg, und weist noch einmal darauf hin, dass die physische Präsenz von Gläubigen bei diesen Gottesdiensten nicht gestattet ist. Zugleich lädt er die Gläubigen ein, Gottesdienste, die über Fernsehen und Internet übertragen werden, zuhause mitzufeiern und verweist ausdrücklich auf die Möglichkeit der Geistlichen Kommunion. Die Seelsorge soll weiterhin gewährleistet bleiben, indem Seelsorgerinnen und Seelsorger telefonisch und digital erreichbar sind.

Ständig aktualisierte Informationen zu den Maßnahmen des Bistums Trier zum Umgang mit dem Corona-Virus/COVID-19 gibt es auf www.bistum-trier.de/home/corona-virus-informationen/. Digitale Angebote zur Glaubensausübung gibt es auf www.bistum-trier.de/glaube-spiritualitaet/gottesdienst/medial-mitfeiern/.

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news-103254 Tue, 17 Mar 2020 12:15:30 +0100 Der Einsamkeit entgegenwirken – vorübergehend per Telefon https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/der-einsamkeit-entgegenwirken-voruebergehend-per-telefon/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/4/d/csm_Luxem_Walter-und-Wieser_ih_0371a4b8b6.jpg" width="150" height="100" alt="" />Bischof Dr. Stephan Ackermann hat die Mitarbeiterinnen des Lüxemer Senioren-Besuchsdienstes getroffen. Lüxem/Flußbach/Wittlich – Am vergangenen Mittwoch war die Lage im ältesten deutschen Bistum noch eine völlig andere. Doch innerhalb weniger Tage ist einiges geschehen, zum Teil haben sich die Ereignisse überschlagen. Grund dafür ist die Corona-Pandemie, die nun auch in Deutschland angekommen ist. Ein Termin wie der des Trierer Bischofs Dr. Stephan Ackermann bei den Frauen des Lüxemer Seniorenbesuchsdienstes in der Caritas-Geschäftsstelle Mosel-Eifel-Hunsrück e.V. in Wittlich am 11. März ist in den kommenden Wochen undenkbar. Denn inzwischen hat das Bistum Trier öffentliche Veranstaltungen und Treffen bis mindestens Ende März ausgesetzt, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und insbesondere Menschen, die einer Risikogruppe angehören, zu schützen.

Zu genau einer solchen Risikogruppe gehören die Seniorinnen und Senioren, die die neun Frauen aus der Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena Wittlich-Lüxem und der Filiale St. Servatius Flußbach regelmäßig besuchen. Viele der engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, wie Katharina Wieser und Matthia Walter, sind seit der ersten Stunde mit dabei. Vor genau sieben Jahren fand das erste Treffen statt. Beide hatten zuvor den damals bereits etablierten Seniorentreff mitorganisiert. „Anfangs sind wir immer zu zweit losgegangen, haben uns bei den Leuten vorgestellt und Karten verteilt, mit denen wir unseren Service bekannt machen wollten.“ Die Idee: Zu den älteren Menschen gehen, die wegen Krankheit oder Gebrechlichkeit nicht mehr am regulären Gemeindeleben teilhaben konnten. Ihnen zuhören, Neuigkeiten aus den Pfarrgemeinden austauschen, schlicht für sie da sein und der Einsamkeit entgegenwirken. Das sei sehr gut angekommen. „Die Senioren sagten zu uns, als wir uns verabschiedeten: ‚Wann kommt ihr denn wieder? Vergesst uns nicht!‘ Das war sehr berührend“, erzählt Katharina Wieser.

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news-103252 Sun, 15 Mar 2020 12:46:35 +0100 Hochamt im Trierer Dom wegen Corona-Prävention live übertragen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/hochamt-im-trierer-dom-wegen-corona-praevention-live-uebertragen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/4/f/csm_Hochamt_Liveuebertragung_ih_f4a6b07d39.jpg" width="150" height="100" alt="Corona-Prävention: Die Kirchenbänke im Trierer Dom mussten am dritten Fastensonntag leer bleiben. Dafür gab es eine Liveübertragung in Fernsehen und Internet. Zu sehen sind Kantorin Christina Elting, Diakon Johannes Schaffrath, Dompropst Werner Rössel, Bischof Dr. Stephan Ackermann und Generalvikar Ulrich Graf von Plettenberg (v.l.n.r.)." />Der Gottesdienst am dritten Fastensonntag wurde aufgrund von Corona-Prävention live aus dem Dom übertragen. Bischof Ackermann ermutigte die Gläubigen, nach Quellen der Kraft zu forschen. Bistumsweit/Trier – Bischof Dr. Stephan Ackermann hat am Sonntag, 15. März, den für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Sonntagsgottesdienst im Dom gefeiert. Um den Gläubigen die Mitfeier zu ermöglichen, wurde das Hochamt in Zusammenarbeit mit der Trierer Firma ProMusik und „OK54 Bürgerrundfunk" live übertragen (hier als Video). Das Bistum Trier hatte am 13. März darauf hingewiesen, dass alle öffentlichen Veranstaltungen – zunächst bis Ende März – zum Schutz vor einer weiteren Verbreitung des Corona-Virus abgesagt würden.

Mit Bezug auf die Lesungen aus dem Buch Exodus und dem Evangelium nach Johannes am dritten Fastensonntag regte Ackermann in der Predigt die Gläubigen vor den Bildschirmen an, sich zu fragen, aus welchen Quellen sie täglich Kraft schöpften. „Was ist mir im Alltag Lebenselixier? Ist der Glaube für mich eine dieser Quellen?“ Momentan komme das öffentliche Leben merklich zum Erliegen, soziale Kontakte seien zum Teil stark eingeschränkt. Zugleich intensivierten sich Kontakte, die man zuvor für selbstverständlich gehalten habe. Er ermunterte die Gläubigen zu kritischer Selbstreflexion und auch, dankbar zu sein, dass man Kräfte in sich trage, die man gerade jetzt zum Wohle der Mitmenschen einbringen könne. „Ich lade Sie ein: Nehmen Sie wahr, was in Ihnen vorgeht – ganz ohne vorzuverurteilen. Weder die anderen noch sich selbst.“ Auch wies er auf die digitalen Angebote aus dem gesamten Bistum hin, die es ermöglichen, am spirituellen Leben teilzunehmen.

Auch an den kommenden Sonntagen Liveübertragung aus dem Dom

Bis zur Aufhebung der Schutzmaßnahmen, mindestens jedoch bis Ende März, werden die Sonntagsmessen live aus dem Dom übertragen werden. Der Stream ist über die Bistums-Homepage www.bistum-trier.de zu sehen. Außerdem ist OK54 Bürgerrundfunk in den Fernseh-Kabelnetzen im Bereich Eifel, Mosel, Saar und Ruwer frei zu empfangen; ebenso unter bestimmten Voraussetzungen über Magenta-TV, Satellit und das digitale Antennenfernsehen DVB-T2. Alle Details zum Empfang sind unter https://ok54.de/technik-produktion-empfang (unten auf der Seite) zu finden. Zudem werden auf der Seite https://www.bistum-trier.de/glaube-spiritualitaet/gottesdienst/medial-mitfeiern/ digitale Angebote aus dem gesamten Bistum zur Verfügung gestellt. Alle Informationen zu den Maßnahmen des Bistums Trier zum Umgang mit dem Corona-Virus/COVID-19 sind unter https://www.bistum-trier.de/home/corona-virus-informationen/ zusammengefasst.

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news-103246 Thu, 12 Mar 2020 10:55:19 +0100 Teil der „Klima-Offensive“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/teil-der-klima-offensive/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/6/csm_KitaO-kostrom_HGS_011x_be6d179e94.jpg" width="150" height="100" alt="" title="KitaO kostrom HGS 011x" />energis übergibt ein erstes Strom-Herkunftszeugnis stellvertretend für die Kitas der KiTa gGmbH Saarland an den Dillinger Kindergarten St. Johann Dillingen – Die katholischen Kindergärten im zum Bistum Trier gehörenden Teil des Saarlandes verbrauchen seit Anfang des Jahres nur noch Ökostrom. In allen 157 Einrichtungen der Katholischen KiTa gGmbH Saarland wird demnächst ein Zertifikat den Bezug der elektrischen Energie nur aus erneuerbaren Quellen nachweisen. Ein erstes Strom- Herkunftszeugnis übergab Wolfgang Martin von energis am 11. März im Dillinger Kindergarten St. Johann an Rainer Borens, Geschäftsführer der KiTa gGmbH. Die ausgestellten Zertifikate sollen für die Verwendung von Strom aus nachhaltigen Anlagen werben.

Als Träger von Kindertageseinrichtungen habe man Verantwortung für die Zukunft und müsse sich zum Klimaschutz engagieren, meinte Geschäftsführer Borens. Es gelte mit den Kindern schon früh entsprechendes Verhalten einzuüben. Das geschehe in den Einrichtungen der Katholischen KiTa gGmbH Saarland in vielen Projekten. „Das kann dann auch dazu führen, dass die Kinder nach Hause kommen und den Eltern das Licht ausdrehen“, illustrierte Borens den Eifer der Kinder, die sehr wohl verstünden, um was es gehe. Der jetzt mit energis abgeschlossene Vertrag zur Abnahme von Ökostrom sei ein Teil der „Klima-Offensive“ des Trägers. Dazu zählten etwa auch die Möglichkeit eines Job-Tickets für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erste Überlegungen zur Einführung von „Job-Bikes“.

In Zusammenarbeit mit der ARGE-Solar werden seit 2017 Energiechecks durchgeführt. Zu den bisher untersuchten 34 Standorten kommen in diesem Jahr acht weitere, kündigte die Energie-Beauftragte der KiTa gGmbH, Tanita Hussinger an. Nach den Checks habe man etwa Beleuchtungen ausgetauscht, Dämmungen und Isolierungen verbessert oder Heizungen verbrauchsfreundlicher einstellen können. Das - für einen christlichen Träger selbstverständliche - Ziel zur Bewahrung der Schöpfung verpflichte dazu, dass der Klimaschutz „selbstverständlicher Teil des Alltags“ werde. „Was die Kinder in der Kita als gut erfahren, erwarten sie zunehmend auch in ihrem familiären Umfeld“, sagte Hussinger. Kinder seien ideale Multiplikatoren. Auch deshalb sei es eine aussichtsreiche Investition, sie zum Klimaschutz zu motivieren. Das geschehe im Kita-Alltag etwa in Projekten zu den Elementen Wasser oder Luft oder durch die Teilnahme am „Haus der kleinen Forscher“. An diesem Projekt zur Motivation für Wissenschaft und Technik, unterstützt und koordiniert von der Metall- und Elektroindustrie Saarland, beteiligen sich über 120 katholische Kindergärten im Saarland.

Für Wolfgang Martin von energis ist die öffentliche Dokumentation der Lieferung von Ökostrom auch eine gute Gelegenheit die Nachhaltigkeitsstrategie des regionalen Energieversorgers vorzustellen. Nicht zuletzt sei das auch eine Werbung zum Bezug von erneuerbarer Energie an die Adresse der Eltern.

Erstellt wurden die Zertifikate zum Nachweis des Bezugs von Ökostrom ausschließlich aus Anlagen erneuerbarer Energien mit den gesetzlich vorgesehenen Umweltstandards von „KlimaInvest Green Concepts“ aus Hamburg.

Mehr über die Katholische KiTa gGmbH Saarland unter www.kita-saar.de

(red)

 

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Saarbrücken bistum-trier Bildung Information Kindergarten Politik / Gesellschaft Schöpfung Vermischtes
news-103241 Tue, 10 Mar 2020 08:55:30 +0100 Zukunftsdialog der Caritas https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/zukunftsdialog-der-caritas/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/5/2/csm_B556B794-00DE-40BD-B459-BBF887D953CE_bff902d2b2.jpeg" width="150" height="100" alt="" title="B556B794 00DE 40BD B459 BBF887D953CE" />Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas sowie der Dekanate Saarbrücken und Völklingen tauschten sich über die Zusammenarbeit zwischen Kirche und Caritas aus. Saarbrücken – Wie können Kirche und Caritas in Zukunft besser zusammenarbeiten? Diese Frage stand im Zentrum einer Veranstaltung der Caritas in Saarbrücken und Umgebung, die im Rahmen der „Feuer und Flamme Tour. Zukunftsdialog 2020“ der Caritas Deutschland stattfand.

Rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas tauschten sich während der Veranstaltung untereinander, aber auch mit pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der beiden Dekanate Saarbrücken und Völklingen, aus. Dabei ging es vor allem darum, wie man in Zukunft verstärkt gemeinsam arbeiten kann. „Ich wünsche mir, dass wir das Know-how der Caritas nutzen können“, sagte Heiner Buchen, Pastoralreferent im Dekanat Saarbrücken. Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann hatte in seinem Hirtenbrief zur Fastenzeit eine diakonische Kirche gefordert, d.h. eine Kirche, die sich den Menschen zuwendet. Das bedeute eine grundlegende Veränderung für die Kirche, sagte Heiner Buchen. „Wir müssen uns innerhalb der Strukturen der großen Räume mit der Caritas, aber auch mit der Zivilgesellschaft zusammentun.“

Caritasdirektor Michael Groß freute sich darüber, dass so viele pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu der Veranstaltung gekommen waren. „Das ist ein Forum, um uns gegenseitig besser kennen zu lernen und diese Zusammenarbeit müssen wir verstetigen“, forderte er. In den Satzungen der Caritasverbände sei beispielsweise festgehalten, dass ein Vertreter der Dekanate Mitglied im Caritasrat sein soll. „Ich wünsche mir das auch von der anderen Seite.“ Die Zusammenarbeit müsse standardisiert werden. „Damit können wir den Gedanken der Caritas in Zukunft nochmal stärken und in den neuen Räumen verankern.“

Im Zuge des Treffens wurden die Schnittmengen, aber auch die Unterschiede im Wirken zwischen der Amtskirche und der Caritas noch einmal deutlich. Der Fokus auf eine diakonische Arbeit seitens der Kirche sei sehr zu loben, sagte Elisabeth Lauf, Mitarbeiterin bei der Gemeinwesenarbeit Folsterhöhe. „Es ist gut, dass die Kirche sich jetzt in die Sozialräume begibt“, so die Sozialarbeiterin. Gleichzeitig forderte sie auch von der Caritas „bekannter und als Kirche sichtbar zu werden“. Projekte der Zusammenarbeit zwischen Kirche und Caritas wie die „Pausenbrotaktion“ in Saarbrücken, einem Kooperationsprojekt zwischen der Caritas Saarbrücken und der Pfarrei St. Johann, wurden als besonders vorbildhaft gelobt.

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Caritas / Soziales Diakonische Kirchenentwicklung Information Pfarreien Politik / Gesellschaft Synode Vermischtes
news-103238 Mon, 09 Mar 2020 09:44:39 +0100 „Liebe Deinen Nächsten“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/liebe-deinen-naechsten/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/4/2/csm_Au_macher20_HGS_050x_d2376b0f95.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Au macher20 HGS 050x" />Am 7. März haben wieder die Passionsspiele in Auersmacher begonnen. Noch bis zum 19. April werden diese in 26 Aufführungen dargestellt. Auersmacher – Seit dem 7. März wird in Auersmacher wieder das Wirken und das Leiden Jesu im Passionsspiel aufgeführt. Alle fünf Jahre stellt sich die „junge bühne auersmacher“ seit 1974 dieser Herausforderung. 1935 hatte ein Wandertheater die Passion unter Mitwirkung des katholischen Kirchenchores in Auersmacher zum ersten Mal inszeniert. „Mit diesem Erbe übernehmen wir einen Auftrag, den wir ernst nehmen wollen. Tradition heißt für uns nicht nur Altes erhalten sondern auch: Fortschritt ohne Verlust der Tiefe, Reform ohne Verlust des Wesentlichen. Tradition und Auftrag sind nicht Gegensätze, sondern sollen Hand in Hand gehen.“ Was Josef Lang, 1962 einer der Gründer der jungen bühne auersmacher und seit 1990 Spielleiter der Passion, auf einer Pressekonferenz lange vor der Spielsaison formuliert, hat seine Auswirkungen im Spiel auf der Bühne. Aber auch in der Vorbereitung. Parallel zu den Vorbereitungen auf die Passionsspiele, an denen über 250 Personen aus dem Dorf mit 2800 Einwohnerinnen und Einwohner beteiligt sind, stellt sich immer wieder die Frage wie die Leidensgeschichte und die Botschaft Jesu Christi aktuell gestaltet werden soll. Das führe immer wieder zu Veränderungen im Text und neuen Darstellungsformen, erklärt Lang.

Die aktuellen Aufführungen hat Lang gemeinsam mit Sebastian Wagner inszeniert. Durch das Spiel sollen die Zuschauenden in Jesus und seiner zentralen Botschaft der Nächstenliebe ihren „Masterplan“ erkennen können. Das Spiel soll auch erklären, wieso es zur Verurteilung zum Tod kam. In der aktuellen Version geht es der jungen bühne auch darum, die Figur des Judas zu rehabilitieren. Im Spiel wird Judas als Verlierer erlebt, nicht so sehr als Verräter. Das wird deutlich, wenn Judas stellvertretend auf der Bühne viele Zweifel ausspricht, die Menschen - auch auf der Zuschauertribüne - an das Auftreten und die Botschaft Jesu haben könnten.
 

 

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Saarbrücken bistum-trier Fastenzeit Kultur Vermischtes
news-103236 Sun, 08 Mar 2020 07:11:00 +0100 Barrierefrei zu Unterstützungsangeboten im Alter https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/barrierefrei-zu-unterstuetzungsangeboten-im-alter/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/0/csm_Garbes_b3fb70a64c.jpg" width="150" height="100" alt="" />Die Vereinigte Hospitien weihen neue Räume der Gerontologischen Beratungsstelle ein. Trier – Die Vereinigten Hospitien Trier haben am 5. März die neuen barrierefreien Räumlichkeiten der Gerontologischen Beratungsstelle eingeweiht und das Leistungsspektrum ihrer Beratung vorgestellt. Durch ihren Umzug ist die Altenhilfeeinrichtung der Vereinigten Hospitien leichter erreichbar für Bewohner, Angehörige und Mitarbeitende, aber auch für Bürgerinnen und Bürger, die mit Fragen zum Altern psychologischen Rat suchen.

Nachdem Stiftungsdirektorin Dr. Yvonne Russell die Gäste begrüßt hatte, sprach die Trierer Bürgermeisterin Elvira Garbes, die auch Vorsitzende des Verwaltungsrates der Vereinigten Hospitien ist, über kritische Lebensereignisse, die im Prozess des Alterns auftreten können. Sie dankte, „dass die Bewohner, die Pflegekräfte und die Angehörigen bei all diesen herausfordernden Erlebnissen nicht alleine gelassen werden“. Dass die Nachfrage nach Unterstützungsangeboten für ältere Menschen und deren Angehörige aufgrund des demografischen Wandels zunehme, betonte die Leiterin der Gerontologischen Beratungsstelle, Psychologin Eva Christin Hähn. Die Beratungsstelle leiste einen wichtigen Beitrag zum psychischen Wohlbefinden der Menschen, die mit den Herausforderungen des Alterns konfrontiert seien. So etwa, wenn Frauen und Männer sich nach einer geeigneten Wohnform im Alter erkundigen wollen und Unterstützung während der Einzugsphase benötigen. Zudem ergänzen die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle die therapeutische Betreuung der Patienten der Geriatrischen Rehabilitationsklinik St. Irminen. Dazu gehören beispielsweise Maßnahmen zur kognitiven Aktivierung, das Vermitteln von Entspannungstechniken oder eine Gesprächsgruppe. Außerdem können Mitarbeitende der Pflege und Betreuung der Vereinigten Hospitien sowie Ehrenamtliche Beratung, Supervision und Fortbildungsangebote durch die Beratungsstelle wahrnehmen. Darüber hinaus ist die Gerontologische Beratungsstelle Kooperationspartner des Netzwerks Demenz Trier/Saarburg.

Gespräche in der Beratungsstelle sind kostenfrei und unterliegen der Schweigepflicht. Ratsuchende können sich Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 17 Uhr und Freitag von 8.30 bis 16 Uhr unter Tel.: 0651-945-1446 oder -1447 mit der Beratungsstelle in Verbindung setzen oder auch persönlich vorbei kommen.

(red)

 

 

 

 

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news-103237 Sat, 07 Mar 2020 07:00:00 +0100 „Ein absoluter Mehrwert für das Team!“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/ein-absoluter-mehrwert-fuer-das-team/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/d/0/csm_Reusch_raffael-im-Gesprach_ih-2_27edefe127.jpg" width="150" height="100" alt="" />Psychologe Uwe Reusch fördert Jugendliche im Bürgerservice Trier. Wenn ihm ein Problem zugetragen wird, ist er sofort zur Stelle. Trier – Seit rund einem halben Jahr ist der Diplom-Psychologe Uwe Reusch Mitglied im Team des Bürgerservice Trier. Dort steht er rund 25 Jugendlichen, die eine Berufsausbildung absolvieren oder sich noch darauf vorbereiten, mit Rat und Tat zur Seite. Möglich macht das die Initiative TAFF – Talente flexibel fördern – der Aktion Arbeit im Bistum Trier.

Bei seiner Tätigkeit wird Reusch mit einer Vielzahl von Problemstellungen und psychischen Krankheitsbildern konfrontiert, erzählt er. Wenn ihm ein Problem zugetragen wird, ist er sofort zu Stelle. „Entweder kommen die Jugendlichen von sich aus zu mir oder ich werde von meinen Kollegen, den Anleitern in den Werkstätten, darauf aufmerksam gemacht, dass etwas nicht richtig rund läuft. Viele der Jugendlichen hier sind traumatisiert von Erlebnissen aus ihrer Vergangenheit. Das hinterlässt Spuren.“ Christian Glessner, Werkstattleiter der Qualifizierungswerkstätten im BÜS, berichtet: „Die psychischen Probleme, die unsere Teilnehmer mitbringen, werden von Jahr zu Jahr größer. Das können wir als Anleiter inzwischen nicht mehr allein auffangen. Wir sind ja in erster Linie für die fachliche Ausbildung zuständig.“

Gewalterfahrungen in der Kindheit machen normalen Alltag unmöglich

In einzelnen Gruppen ist es üblich, dass bis zu Dreiviertel der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits Psychiatrieerfahrung haben. „Sie sind zum Teil massiv traumatisiert, wollen aber eine Ausbildung absolvieren oder sollen innerhalb eines Jahres darauf vorbereitet werden. Das klappt nicht ohne Hilfe. Und das kommt nicht daher, dass sie etwa faul wären oder keinen Bock haben, sondern weil sie durch die vorhandenen Traumata und Depressionen keine Energie für den Alltag aufbringen können. Es fehlt ihnen einfach die Kraft“, stellt Uwe Reusch klar. Oft sei bereits im Elternhaus oder in der Schule einiges schief gelaufen. Die Auslöser der Traumata können unterschiedlichster Natur sein, zum Beispiel der Tod eines Elternteils oder häusliche Gewalt. „Viele der betroffenen Jugendlichen haben Eltern, die selbst Gewalt in der Kindheit erlebt haben.“ Diese Erfahrung werde oft von Generation zu Generation weitergeben.

Diese Einschätzung teilt auch Simone Ebner, Psychologin beim Caritasverband Trier und Mitarbeiterin im Psychosozialen Zentrum: „Die Erfahrung häuslicher Gewalt am eigenen Leib ist sehr häufig ein auslösender Faktor für eine Wiederholung der erlebten Gewalt in der Folgegeneration. Die Weitergabe der Traumata erfolgt hierbei unbewusst und oftmals über mehrere Generationen hinweg. Ressourcenorientierte therapeutische und psychosoziale Konzepte und das Erarbeiten eines traumasensiblen Verständnisses für die eigene Biografie können ein ermächtigendes Instrument zur Durchbrechung generationenübergreifender Gewaltspiralen sein.“

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Aktion Arbeit Caritas / Soziales
news-103235 Fri, 06 Mar 2020 09:16:13 +0100 Aus fünf Ländern zum Freiwilligendienst nach Deutschland https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/aus-fuenf-laendern-zum-freiwilligendienst-nach-deutschland/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/d/0/csm_IMG-20200227-WA0007_eb8102ece1.jpg" width="150" height="113" alt="" />Ruanda, Bolivien, Burkina Faso, Rumänien und die Ukraine: Aus diesen Ländern kommen die neuen SoFiA-Freiwilligen. Trier – Für 12 junge Leute aus fünf verschiedenen Ländern beginnt ein spannendes Jahr: Sie absolvieren ein freiwilliges soziales Jahr in Einrichtungen des Bistums Trier. Begleitet werden sie dabei von den Sozialen Friedensdiensten im Ausland (SoFiA) im Bistum Trier. Die jungen Männer und Frauen aus Ruanda, der Ukraine, Bolivien, Burkina Faso und Rumänien werden unter anderem in einem Seniorenzentrum, Werkstätten für behinderte Menschen, in jugendpastoralen Einrichtungen oder in einer integrativen Kindertagesstätte arbeiten. Am 29. Februar sind die Freiwilligen mit einem Gottesdienst in der Domkrypta und anschließender Feier ausgesandt worden.

Die Freiwilligen sind (vlnr.):

(Vorne): Julie Cifuentes (Referentin Reverse-Dienste von SoFiA e.V.), Nina Paré aus Burkina Faso, die in der Integrativen Kita St. Josef in Stadtkyll eingesetzt ist; Csilla Szász aus Rumänien, die bei der Lebenshilfe-Trier e.V. ihr Jahr verbringt; Mayra Quispe aus Bolivien wird im Mergener Hof Trier arbeiten; Emmy Lima-Lobo aus Bolivien macht ihren Dienst beim Café Exodus in Saarbrücken; Susana Medina aus Bolivien, wird in der Lebenshilfe-Werke Hofgut Serrig eingesetzt.

(Mitte): Tomasz Welke (Weltkirchliche Bildung, Entwicklung und Pastoral International missio-Diözesanreferent); Olha Rudenko aus der Ukraine, ehrenamtliche Mitarbeiterin von SoFiA e.V.; Francine Mugwaneza aus Ruanda macht ihren Dienst im Haus Wasserburg in Vallendar; Carla Menacho aus Bolivien ist in der Altenpflege in der Villa Ausonius in Oberfell eingesetzt; Gabriela Arciénega, ebenfalls aus Bolivien, wird in der Caritas Werkstatt St. Johannes in Mayen arbeiten.

(Hinten): George Rukundo aus Ruanda wird in der Fahrradwerkstatt von der Caritas in Koblenz arbeiten; Ludwig Kuhn (Leiter Diözesanstelle Weltkirche), Maksym Andrusiak, beide aus der Ukraine werden in der integrativen Wohngemeinschaft SMiLE und in der Werkstatt der Lebenshilfe-Werke Trier tätig sein; Pablo Rocha aus Bolivien macht seinen Dienst in der HOT Koblenz; Katharina Nilles (Referentin Bolivienpartnerschaft)

Weitere Informationen zu den Sozialen Friedensdiensten im Ausland gibt es unter: www.sofia-trier.de.
(ih)

 

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news-103234 Thu, 05 Mar 2020 15:14:33 +0100 „Den ganzen Menschen bilden“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/den-ganzen-menschen-bilden/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/d/csm_Bischof_besucht_AMG_1858aa4922.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Bischof besucht AMG" />Die Bistums-Schulen geben mit ihrem Zweijahresbericht Einblick in ihre Arbeit. Trier/Koblenz/Saarbrücken – „Den ganzen Menschen bilden“ - Das ist Anspruch und Leitbild der Schulen in Trägerschaft des Bistums Trier. Mit ihrem kürzlich veröffentlichten Bericht über die beiden vergangenen Schuljahre geben sie Einblicke in ihre Arbeit.

Zahlen und Fakten

58,4 Millionen Euro fielen für den Betrieb der 20 Bistumsschulen im Schuljahr 2018/2019 Euro an, von denen das Bistum 14,5 Millionen Euro bezuschusste. Bei den Bistumsschulen in den rheinland-pfälzischen und saarländischen Teilen des Bistums handelt es sich um Grundschulen, Gymnasien, Berufsbildende Schulen, Kooperative Gesamtschulen, Förderschulen, Realschulen, Realschulen plus und Gemeinschaftsschulen. Rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hier beschäftigt. 9.600 Schülerinnen und Schüler verschiedener Konfessionen besuchen die verschiedenen Schultypen, drei Viertel von ihnen sind katholisch. Laut Jahresbericht belegten die gleichbleibend hohen Anmeldezahlen die Attraktivität der Schulen: Von rund 2.700 Anmeldungen konnten 2018 rund 1.600 aufgenommen werden, dabei sind rund 60 Prozent weiblich, rund 40 Prozent männlich.

Engagement

Die Schulen pflegen weltweit Kontakte durch Schüleraustausche mit Partnerschulen in Frankreich, England, Spanien, Belgien, Polen, Rumänien und Israel. Zudem engagieren sich die Schulgemeinschaften sozial für vielfältige Projekte, unter anderem in Burundi mit dem Schulbauprojekt „Bildung for Future“. Zudem nehmen die Schülerinnen und Schüler regelmäßig an Wettbewerben in Bereichen wie Mathematik, Naturwissenschaften, Literatur, Sport, Kunst und Gesellschaft teil. So belegte Marie Hendel von der Marienschule in Saarbrücken mit ihrer Violine den ersten Platz bei „Jugend musiziert“ und auch die Schülerzeitung der St. Matthias-Schule in Bitburg belegte den ersten Platz beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder mit ihrer Zeitung „der Mätthi“.

Qualitätsmanagement

Damit die Schulen ihren Anforderungen gerecht bleiben können, beteiligten sie sich am Projekt „Datenbasierte Qualitätsentwicklung an Katholischen Schulen“. Zudem gehört auf Grundlage des von Bischof Ackermann 2014 in Kraft gesetzten Rahmenleitbilds für die Bistumsschulen auch die Prävention sexualisierter Gewalt fest zum Qualitätsmanagement. Das Schutzkonzept beinhaltet Maßnahmen zur Prävention wie etwa einen Verhaltenskodex, Selbstverpflichtungserklärungen, Präventionsschulungen für Lehrkräfte und Nicht-Pädagogische Mitarbeiter.

Welche wichtige Rolle die Schulen im Bistum einnehmen, unterstreicht auch Bischof Dr. Stephan Ackermann durch regelmäßige Besuche. „Wir haben verschiedene Knotenpunkte kirchlichen Lebens in den Pfarreien der Zukunft und die Schulen spielen dabei eine wichtige Rolle“. Sie seien „Orte von Kirche“, an denen es ein vielfältiges Engagement auch über den Unterricht hinaus gebe. Er stelle eine hohe Identifikation mit den Schulen fest. Ackermann kündigte an, die Standorte weiter zu entwickeln und zu profilieren. Da ihm die Meinung der Schülerinnen und Schüler wichtig sei, plane er eine Art Forum, bei dem Schülervertretungen der 20 Bistums-Schulen einmal jährlich mit ihm zusammen kommen und sich austauschen können.

(aw)

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier bistum-trier Themenart Bildung Bischof Finanzen Information Jugend Personal Schule Stiftungen Vermischtes
news-103233 Thu, 05 Mar 2020 09:11:56 +0100 Gemeinsame Abteilungsleitung bei Beratung und Prävention https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gemeinsame-abteilungsleitung-bei-beratung-und-praevention/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/4/csm_schabo_zimmer_dieterich_027c3e83be.jpg" width="150" height="100" alt="" />Angela Dieterich wird künftig gemeinsam mit dem bisherigen Leiter, Dr. Andreas Zimmer, im Team zusammenarbeiten. Trier – Die Diplom-Psychologin Angela Dieterich wird neue Leiterin der Fachstelle Kinder- und Jugendschutz im Bistum Trier und übernimmt zugleich Führungsverantwortung in der Abteilung 1.7 Beratung und Prävention. Damit wird sie künftig im Team gemeinsam mit dem bisherigen Abteilungsleiter, Dr. Andreas Zimmer, als weitere Abteilungsleiterin arbeiten. Schabo, Direktorin des Bereichs Pastoral und Gesellschaft im Bischöflichen Generalvikariat, sagte bei der Einführung Dieterichs, dass sie sich freue und dankbar dafür sei, dass Dieterich mit ihrer „großen Fachkompetenz und ihrem bemerkenswerten Erfahrungsschatz in der Beratungs- und Präventionsarbeit diese Aufgabe übernehme“. Sie sei der Überzeugung, dass die einzelnen Bereiche der Abteilung von den unterschiedlichen Berufen der Leitungskräfte (Andreas Zimmer ist Diplom-Theologe und –Pädagoge) und der gemeinsamen Führung durch eine Frau und einen Mann profitieren würden, so Schabo, die das Modell der gemeinsamen Führungsverantwortung als Ergänzung zu bisher praktizierten Leitungsmodellen von Abteilungen im Generalvikariat hervorhob. Das Modell gemeinsamer Leitung befürworte der Generalvikar, Dr. Ulrich Graf von Plettenberg ausdrücklich.

Dieterich nehme ihre Aufgabe im Arbeitsbereich Prävention zusammen mit dem Team der Fachstelle, der Fachgruppe Prävention und mit den vielen Verantwortlichen für Prävention in den katholischen Einrichtungen, Gruppierungen, Verbänden und Diensten, Dekanaten und Pfarreien wahr. „Ich wünsche allen Beteiligten ein wirksames und erfolgreiches Miteinander, das unserem gemeinsamen Ziel dient, Kinder und Jugendliche vor jeglichen Übergriffen zu schützen“, unterstrich Schabo. 

Seit 1990 arbeitete Angela Dieterich in der Lebensberatungsstelle Bitburg, von 2010 bis 2019 als Stellenleiterin. Die 54-Jährige ist verheiratet und hat zwei Kinder. Bereits von 2005 bis 2010 arbeitete sie in der gleichen Abteilung im Bischöflichen Generalvikariat als Fachreferentin und war ab 2010 Mitglied der Fachgruppe Prävention, die unter anderem für die Etablierung der Hotline für von Missbrauch Betroffene verantwortlich zeichnete. Sie möchte sich dafür einsetzen, dass das Thema Prävention sich weiterentwickelt und Schutzbefohlene „sichere Räume haben. Das Thema wird uns zukünftig auch verstärkt in den Pfarreien beschäftigen.“ Sie sei zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit mit Zimmer fruchtbar sein werde, schließlich arbeiteten sie auf anderer Ebene bereits seit zwanzig Jahren erfolgreich zusammen. Auch Zimmer, der weiterhin für den Arbeitsbereich 1.7.1 „Beratungsstellen und Telefonseelsorge“ zuständig bleibt, schloss sich dem an: „Wir haben damit auch die Erreichbarkeit der Leitung durch das neue Modell erhöht. Ich empfinde das als sehr bereichernd und freue mich darauf, dass es konstruktiv weitergeht.“

(sb)

 

 

 

 

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news-103224 Sat, 29 Feb 2020 16:48:00 +0100 Gemeinschaft, die den Menschen dient https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gemeinschaft-die-den-menschen-dient/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/8/f/csm_CF004080_21x30_quer_02_4fbc3dafeb.jpg" width="150" height="105" alt="" />In seinem diesjährigen Fastenhirtenbrief stellt Bischof Dr. Stephan Ackermann das diakonische Engagement in den Fokus. Trier - Das diakonische Engagement, den Dienst am Menschen, stellt der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann in den Mittelpunkt seines Hirtenwortes zur Österlichen Bußzeit 2020. Er ruft dazu auf, in der diesjährigen Fastenzeit die Werke der Nächstenliebe neben dem Fasten und Beten besonders in den Blick zu nehmen. In der vierzigtägigen Vorbereitungszeit auf Ostern gehörten sie „unverzichtbar mit dazu:  Denn so wichtig und hilfreich Vorsätze zum Fasten sind, so sehr stehen sie für sich allein genommen in der Gefahr, dass die Person, die fastet, dabei doch um sich selbst kreist, weil sie die Konzentration vor allem auf sich selbst richtet.“ Das sei Fasten als Selbstoptimierung, das den eigentlichen Sinn ins Gegenteil verkehre: „Denn der freiwillige Verzicht soll dazu helfen, freier zu werden von sich selbst und sensibler für die Anderen, das heißt für Gott und die Menschen.“

Wenn die Bistumssynode von einer „diakonische Kirchenentwicklung“ spreche, gehe es darum, „bewusster und mehr als bisher den diakonischen Auftrag, den wir als Kirche haben, zu leben“, schreibt Ackermann in dem Wort, das in allen Gottesdiensten im Bistum Trier am 1. Fastensonntag (1. März) und den Vorabendgottesdiensten verlesen wird.  „Diakonische Kirchenentwicklung heißt also auch: Wir werden selbst mehr und wahrhaftiger Kirche Jesu Christi, wenn wir uns als eine Gemeinschaft verstehen, die den Menschen dient, anstatt ängstlich um uns selbst zu kreisen und nach Wegen zu suchen, wie wir uns selbst erhalten können.“

Der Bischof würdigt den vielfältigen diakonischen und sozialen Einsatz der ehren- wie hauptamtlich Engagierten im Bistum: „Wie viele Menschen engagieren sich ganz selbstverständlich für andere, ohne dass es ihnen besonders gedankt würde oder sie damit ein großes Vermögen verdienen könnten, etwa in der Pflege oder Betreuung von Menschen, die diese Unterstützung brauchen.“ Immer wieder beeindruckten ihn „die Hingabe und die Kreativität, mit der in unseren Gemeinden, Verbänden und Einrichtungen Hilfe geleistet wird“. Gleichzeitig regt er an, das helfende Engagement nicht nur bestimmten spezialisierten Akteuren zu überlassen, und erinnert an das „schöne Gefühl, wenn jemand anderes sich ehrlich für mich interessiert“.

Die Synode verstehe das Diakonische nicht bloß als einen bestimmten Teilbereich der Kirche, sondern „als eine Grundhaltung, die alle Getauften in ihrem Handeln prägen soll“. Bischof Ackermann ermutigt dazu, als einzelne und als Gemeinden in der diesjährigen Fastenzeit die diakonische Sensibilität und das diakonisches Engagement zu stärken: etwa indem eine Gruppe der Gemeinde eine Einrichtung der Caritas oder der Zivilgemeinde besucht, in der Menschen sind, die besondere Schwierigkeiten zu bewältigen haben oder im „toten Winkel“ der Gesellschaft leben.

Ergänzend zum Hirtenbrief gibt es ein Faltblatt mit Impulsen, das in den Kirchen ausgelegt wird und unter www.bistum-trier.de/heraus-gerufen/diakonische-kirchenentwicklung/ zu finden ist. Dort gibt es auch den Hirtenbrief des Bischofs im Wortlaut und als Video.

(JR)

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