Bistum Trier - Redaktion Saarbrücken http://www.bistum-trier.de/ de-de Bistum Trier - Redaktion Saarbrücken Sat, 24 Feb 2018 11:50:05 +0100 Sat, 24 Feb 2018 11:50:05 +0100 Bistum Trier news-87178 Thu, 22 Feb 2018 12:31:04 +0100 Frühstück als Dankeschön für Ehrenamtliche http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/fruehstueck-als-dankeschoen-fuer-ehrenamtliche/ Ehrenamtlich Engagierte aus der Pfarrei St. Johann in Saarbrücken verteilen seit zehn Jahren Schulbrote in der Bruchwiesenschule. Saarbrücken – „Zweimal die Woche treffen wir uns morgens um sieben, schmieren Brote mit Wurst und Käse, packen die Brote in Tüten, dazu gibt es etwas Obst und eine Flasche Sprudel; damit gehen wir in die Halle und warten, bis die Kinder kommen“, erzählt Elisabeth Staudt. Sie und neun weitere ehrenamtlich Engagierte aus der Pfarrei St. Johann in Saarbrücken verteilen seit zehn Jahren Schulbrote in der Bruchwiesenschule an Schüler, die von zu Hause keine Verpflegung mitbekommen oder es sich nicht leisten können, sich im Bistro der Schule etwas zu kaufen.

Zum Anlass des zehnten Geburtstages der gemeinschaftlichen Aktion der Pfarrei St. Johann und des Caritasverbands Saarbrücken und Umgebung e.V. hat die Caritas die zehn Ehrenamtlichen zu einem Frühstück eingeladen. „Die Aktion, die sie vor zehn Jahren ins Leben gerufen haben ist ein Erfolg. Danke für das, was sie seit zehn Jahren für die Schülerinnen und Schüler machen“, sagte Caritasdirektor Michael Groß. „Wir wollten Sie zum Frühstück einladen, damit Sie sich einmal bedienen lassen können und nicht dienen müssen.“ Pfarrer Eugen Vogt bedankte sich ebenfalls bei den Ehrenamtlichen: „Es ist etwas Besonderes, dass es so eine Aktion gibt und das hängt mit ganz konkreten Personen zusammen, die sich engagieren. Ich bin sehr dankbar dafür und darf Ihnen auch im Namen der Pfarrei St. Johann herzlich gratulieren“, sagte Vogt gegenüber den Ehrenamtlichen.

Mehr als 100 Tüten packen die Ehrenamtlichen jeden Tag für die Schüler. „In Spitzenzeiten sogar mehr als 120 Tüten“, sagte Stephan Franz vom Caritasverband Saarbrücken und Umgebung e.V., der die Aktion vor zehn Jahren mitinitiiert hatte. „Wir wollten die Tüten allerdings nicht ganz kostenlos hergeben und verkaufen sie deshalb für einen symbolischen Preis von 20 Cent.“ Vor der ersten Verteilaktion dachten sie noch, sie würden im Anschluss viele weggeworfene Brote und Äpfel finden, gestand Franz. „Aber dem war nicht so. Und wenn nach dem Verteilen etwas übrig bleibt, geben wir die restlichen Tüten an die Nachmittagsbetreuung.“ Dort werde auch noch häufig von Seiten der Schüler gefragt, ob es etwas zu essen gäbe. 3.000 Euro kostet die Aktion im Jahr, erklärte Stephan Franz. Die Summe kommt allein durch Spenden von der Pfarrei St. Johann und der Caritas zustande. „Es ist ein Angebot, das nichts direkt mit Schule zu tun hat, aber eines, das hilft!“

Elisabeth Staudt verteilt die Brote mittlerweile an die dritte Generation Schüler, erzählt sie. „Anfangs hat uns noch eine Sozialarbeiterin unterstützt. Von ihr haben wir viel gelernt. Sie hat uns einen Blick für die Kinder beigebracht, dass man sich nicht von der teuren Marken-Jacke täuschen lassen soll. Denn die ist oft nur geliehen.“ In den zehn Jahren hat sie viel erlebt und dabei eines festgestellt: „Früher war die Armut offensichtlicher. Ein Kind hat einmal gefragt, ob es Brote mit nach Hause nehmen könne für seine Geschwister. Das hat mir nächtelang keine Ruhe gelassen.“ Immer wieder kommen Kinder zu den Ehrenamtlichen, die keine 20 Cent haben. „Wir sagen dann immer, dass es nicht schlimm ist, wenn ihr kein Geld dabei habt. Am Geld soll’s nicht liegen!“, erklärt Staudt.

(dh)

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news-87154 Wed, 21 Feb 2018 15:21:59 +0100 Neue Leitung im Dekanat Saarlouis http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/neue-leitung-im-dekanat-saarlouis/ Pfarrer Hans-Georg Müller übernimmt kommissarisch die Leitung im Dekanat Saarlouis. Dechant und Pfarrer Heinz Haser muss das Amt aus gesundheitlichen Gründen abgeben. Saarlouis/Schwalbach – Pfarrer Hans-Georg Müller übernimmt kommissarisch die Leitung im Dekanat Saarlouis. Bischof Dr. Stephan Ackermann hat den stellvertretenden Dechanten und Pfarrer der Pfarrei Schwalbach Heilig Kreuz mit Wirkung vom 17. Februar ernannt. Der bisherige Dechant, Pfarrer Heinz Haser, kann das Amt aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr wahrnehmen.

Haser verzichtet auch auf die Pfarrstelle in der Pfarreiengemeinschaft Bous-Ensdorf, wo er seit 2000 tätig war. 2004 wurde er erstmals zum Dechanten von Saarlouis ernannt, 2012 erfolgte seine Wiederernennung. Die Verwaltung der Pfarreiengemeinschaft Bous-Ensdorf hat zurzeit ebenfalls Pfarrer Müller inne.

Pfarrer Hans-Georg Müller wurde 1988 in Trier zum Priester geweiht. Er war Kaplan in Altenkessel und Vikar in Sulzbach. 1993 wurde er Pfarrer in Elm, 1994 Definitor des damaligen Dekanates Schwalbach, dessen Dechant er von 1999 bis zur Auflösung 2004 war. 2003 wurde Müller zum Moderator des zwischenzeitlich gebildeten Seelsorgebezirkes Schwalbach ernannt. Seit dem 1. September 2007 ist Müller der erste Pfarrer der neu gebildeten Pfarrei Schwalbach Heilig Kreuz. 2009 wurde er von Bischof Ackermann zum stellvertretenden Dechant von Saarlouis ernannt.

(dh)

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news-86941 Wed, 14 Feb 2018 16:07:58 +0100 Delegationsreise nach Bolivien http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/delegationsreise-nach-bolivien/ Mit einer Delegation aus Politik und Bistumsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern fliegt Bischof Stephan Ackermann Ende Februar nach Bolivien. Trier/La Paz – Bischof Dr. Stephan Ackermann wird Ende Februar zu einer Reise nach Bolivien aufbrechen. Vom 24. Februar bis zum 5. März wird der Trierer Bischof zusammen mit Vertretern aus Politik sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Bistum Trier auf Einladung der Bolivianischen Bischofskonferenz durch das lateinamerikanische Land reisen. „Ich freue mich sehr auf die Reise nach Bolivien und die zahlreichen Begegnungen mit den Menschen dort“, sagte Bischof Ackermann. „Wir wollen durch unsere Reise zeigen, dass die Partnerschaft zwischen dem Bistum Trier und der Bolivianischen Kirche auch nach mehr als 50 Jahren immer noch lebendig ist und wir – gerade in Zeiten des Klimawandels – als Christen weltweit zusammenstehen in unserer Verantwortung für Gottes Schöpfung.“

Das Bistum Trier ist seit 1960 partnerschaftlich mit der Bolivianischen Kirche verbunden. Im Fokus der diesjährigen Delegationsreise stehen die derzeitigen Schwerpunkte der Bolivienpartnerschaft: Schöpfungsverantwortung und Klimagerechtigkeit. Bischof Ackermann und die Delegation, die ihn begleiten wird, werden sich verschiedene Projekte in unterschiedlichen Teilen des Landes ansehen, aber auch Vertreter der Bolivianischen Bischofskonferenz zu Beratungen über die weitere Entwicklung der Partnerschaft treffen.

Eine Station der Reise ist Tarija, im Süden Boliviens, wo sich die Gruppe um den Bischof auf einem Weingut ein Projekt zur effizienteren Weinproduktion ansehen wird. In dem Projekt wird Wein mit deutlich reduziertem Energie- und Wasserverbrauch hergestellt. Das Projekt ist von der Entwicklungszusammenarbeit des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert. Im Südwesten des Landes wird die Delegation eine Pilotanlage zum Abbau von Lithium besuchen: Am Salar de Uyuni, der größten Salzpfanne der Welt, befindet sich eines der größten Vorkommen von Lithium, ein Material, das insbesondere zur Herstellung von Batterien verwendet wird und für die Entwicklung der E-Mobilität eine große Rolle spielt. Des Weiteren stehen Besuche von Partnerschulen der Bistumsschulen auf dem Programm. Dr. Helene Neis und Stefan Kilz, die beiden Schulleiter der Willi-Graf-Schulen (WGS) in Saarbrücken werden die Reise nutzen, um dem Colegio San Juanillo in Sucre, der Partnerschule der WGS, einen Besuch abzustatten.

Der Abschluss der Reise wird die Station in La Paz, dem Regierungssitz des Landes, und El Alto sein. Bischof Ackermann wird die Pfarrei von Pfarrer Konrad Lisowski besuchen, der als Trierer Priester seit 2013 in der Millionenstadt tätig ist. Dort trifft sich Bischof Ackermann außerdem mit Freiwilligen aus dem Bistum Trier, die in dieser Zeit einen sozialen Friedensdienst in verschiedenen Teilen Boliviens leisten. Jedes Jahr entsendet das Bistum etwa 30 Jugendliche aus dem ganzen Bistum in soziale Projekte weltweit, einen Großteil von ihnen nach Bolivien.

(dh)

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news-86940 Wed, 14 Feb 2018 16:03:38 +0100 Die Kirchen im Saarland rufen zum Autofasten 2018 auf http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/die-kirchen-im-saarland-rufen-zum-autofasten-2018-auf/ In Saarbrücken ist die Aktion Autofasten eröffnet worden. Dabei wurden verschiedene Alternativen zum eigenen Auto vorgestellt. Saarbrücken – Es muss ja nicht immer das Auto sein! Das Bistum Trier und die Evangelische Kirche im Rheinland laden auch in diesem Jahr wieder ein, die eigene Mobilität und das Verhältnis zum Automobil zu überdenken. Ziel der Aktion Autofasten ist es, das eigene Auto so oft wie möglich stehen zu lassen und Alternativen auszuprobieren. Während der Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostern sind alle Teilnehmer angehalten, statt mit dem eigenen Auto, mit dem Bus, der Bahn und dem Fahrrad unterwegs zu sein, oder ein Auto mit vielen anderen zu teilen.

Die unzähligen Skandale der Automobilindustrie seien Grund genug, „unser Verhältnis zu Autos zu überdenken“, sagte Prälat Dr. Peter Prassel bei der Eröffnung der Aktion im welt:raum am St. Johanner Markt in Saarbrücken. Die Fastenzeit biete den idealen Rahmen dazu: „Fasten heißt nicht nur Verzicht. Fasten heißt vor allem, etwas ganz bewusst zu tun“, so Prassel. „Deshalb ist die Fastenzeit eine gute Zeit, ganz bewusst ganz anders zu denken.“

Die Teilnehmer der Aktion Autofasten versuchen vom 14. Februar bis zum 31. März so wenig wie möglich ihr Auto zu benutzen. Wie lange und in welchem Umfang jeder mitmacht, entscheiden die Teilnehmer selbst. Unterstützt wird die Aktion vom SaarVV, der wieder 200 Zwei-Wochen-Tickets für das gesamte Netz des Verkehrsverbunds zur Verfügung stellt. Diese Tickets werden unter allen angemeldeten Teilnehmern verlost. Auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) und Cambio CarSharing unterstützen die Aktion.

Der Beauftragte der Evangelischen Kirchen im Saarland bei Landtag und Landesregierung, Frank-Matthias Hofmann, rief ebenfalls dazu auf, sich Alternativen zum Auto zunutze zu machen: „Es kann helfen, einmal die Radfahrerbrille aufzusetzen und öfter an der frischen Luft sich mit eigenen Kräften fortzubewegen. Das ist gesund, muskelauf- und fettabbauend, umweltfreundlich, kontakschaffend und steigert letztlich die eigene Lebensqualität.“ Gleichzeitig forderte er die Politik dazu auf, mehr in die nicht-automobile Infrastruktur zu investieren. „Es reicht nicht, nur ein paar Linien auf die Straßen aufzumalen und zu hoffen, dass das mit der Sicherheit der besonders schützenswerten Radfahrer schon gut gehe.“ Es brauche mehr Konzepte wie der geplante Radschnellweg zur Universität, so Hofmann.

An der Aktion Autofasten haben sich im letzten Jahr rund 400 Personen im Saarland beteiligt. In den letzten Jahren haben mehr als 25.000 Frauen und Männer versucht, im Rahmen der Aktion Autofasten auf ihr Auto zu verzichten. Die Anmeldung für die Tickets des SaarVV läuft noch bis zum 22. Februar. Danach werden die Fahrkarten unter allen Angemeldeten verlost.

Weitere Informationen und Anmeldung zur Aktion Autofasten: www.autofasten.de

(dh/red)

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news-86514 Wed, 31 Jan 2018 16:50:34 +0100 Herausforderungen der Religionslehrerinnen und -lehrer http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/herausforderungen-der-religionslehrerinnen-und-lehrer/ Mehr als 100 Religionslehrer*Innen sowie Studierende der Evangelischen und Katholischen Theologie haben am 5. Tag des Religions-Unterrichts teilgenommen. Saarbrücken – Mehr als 100 Religionslehrerinnen und -lehrer sowie Studierende der Evangelischen und Katholischen Theologie sind am Mittwoch, dem 31. Januar zum 5. Tag des Religions-Unterrichts an die Universität des Saarlandes gekommen. Unter dem Motto „Ach, Sie unterrichten Religion…!?“ standen die Lehrerinnen und Lehrer selbst im Mittelpunkt der Tagung. „Es wird von Ihnen erwartet, dass Sie nicht nur Fachlehrer und Fachlehrerin sind, sondern gleichzeitig auch Wegbegleiterin und Wegbegleiter, vermutlich gar Seelsorgerin und Seelsorger.“ So versuchte der Bildungs- und Kulturminister des Saarlandes, Ulrich Commerçon in seinem Grußwort das Spannungsfeld, in dem Religionslehrerinnen und -lehrer stehen, zusammenzufassen. Auch zwischen der „persönlichen Glaubensbiographie“ und dem Auftrag der Kirchen, in deren Namen die Lehrerinnen und Lehrer unterrichten könne sich eine Spannung ergeben, sagte Commerçon in der Aula der Universität. Neben dem Kultusminister wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch vom Leiter der Schulabteilung des Bistums Trier, Wolfgang Müller, sowie dem Vizepräsidenten der Universität des Saarlandes, Professor Dr. Roland Brünken begrüßt.

Die verschiedenen Spannungsfelder wurden auch in den Workshops aufgegriffen, die im zweiten Teil des Tages angeboten wurden. Die Workshops dienten dem Austausch der Religionslehrerinnen und -lehrer untereinander sowie zur Diskussion über bestimmte Themen. So ging es in einem der Workshops beispielsweise um naturwissenschaftlichen Populismus. Sascha Jahn, vom Gymnasium am Stadtgarten in Saarlouis ging in seinem Workshop der Frage nach, wie sich die Lehrerinnen und Lehrer ihre Glaubhaftigkeit gegenüber den Schülerinnen und Schülern bewahren können und gleichzeitig nicht zu fern und fundamentalistisch wirken. Ein anderer Workshop stellte Methoden vor, mit denen Studierende der Evangelischen und Katholischen Theologie auf ihren künftigen Alltag als Lehrer vorbereitet werden können, insbesondere in Hinblick auf die unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründe der Schülerinnen und Schüler, denen sie begegnen werden.

Im Anschluss an den Tag des Religions-Unterrichts wird das Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung (ILF) die Workshops auswerten und dabei vor allem auf die Rückmeldungen seitens der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingehen, um künftige Fortbildungen für Religionslehrerinnen und -lehrer entsprechend den Wünschen und Problemen, die sich in den Workshops herauskristallisiert haben, anzupassen.

Der Tag des Religions-Unterrichts findet alle zwei Jahre statt. Er wird vom Institut ILF und den beiden Fachrichtungen Evangelische und Katholische Theologie der Universität des Saarlandes gemeinsam mit den Bistümern Trier und Speyer, dem Deutschen Katecheten-Verein (München), dem Evangelischen Schulreferat Heusweiler, dem Religionspädagogischen Zentrum St. Ingbert, den Vereinigungen katholischer Religionslehrer/-innen an Berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz, im Saarland und an Gymnasien im Bistum Trier sowie im Bistum Speyer sowie dem Zentrum für Lehrerbildung der Universität des Saarlandes veranstaltet.

Weitere Informationen: www.ilf-saarbruecken.de

(dh)

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news-86459 Mon, 29 Jan 2018 15:31:15 +0100 Gegensätze mit Humor ins Bild gesetzt http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/gegensaetze-mit-humor-ins-bild-gesetzt/ Ökumenische Jury zeichnet „Landrauschen“ beim Ophüls-Filmfestival in Saarbrücken aus. Gewinnerin ist Lisa Miller  

Saarbrücken - Der Spielfilm „Landrauschen“ der jungen deutschen Regisseurin Lisa Miller ist der große Gewinner beim 39. Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken. Er hat die Preise für den besten Spielfilm, die beste Regie und den Preis der Ökumenischen Jury gewonnen. Wie seit Jahrzehnten bei internationalen Filmfestivals bewertet seit vier Jahren auch bei dem Wettbewerb für den deutschsprachigen Nachwuchsfilm in Saarbrücken eine ökumenische Jury die 16 Beiträge in der Kategorie Spielfilm. Koordiniert von der internationalen kirchlichen Filmorganisation Interfilm (Bern) und der internationalen katholischen Vereinigung für Kommunikation Signis (Brüssel) hat die international besetzte Ökumenische Jury den von den beiden Landesarbeitsgemeinschaften der Katholischen und Evangelischen Erwachsenenbildung im Saarland mit 2500 Euro dotierten Preis vergeben.

Die Ärztin und Theologin Dr. Waltraud Verlaguet (Fayence, Frankreich), die Filmdokumentaristin und Kinoprogrammiererin Bernadette Meier (Uster, Schweiz), der Theologe Dr. Martin Ostermann (Würzburg, Deutschland) und Gerhard Alt, pädagogischer Mitarbeiter der Katholischen Erwachsenenbildung im Kreis Saarlouis (Dillingen, Deutschland), bildeten die Ökumenische Jury.

Bei der Preisverleihung im Saarbrücker E-Werk begründete die Ökumenische Jury ihre Entscheidung wie folgt: „Die Menschen sind verschieden. Anpassung ist nötig. ‚An dich oder an mich ?‘ Ein dynamischer Rhythmus und viel Humor schaffen ein liebevolles Kaleidoskop aller nur möglichen Gegensätze, Stadt und Land, Mann und Frau, Alt und Jung, Tradition und Moderne, Einheimische und Fremde, Konvention und Mut, vielfältige Formen der Liebe – und all das in Bubenhausen! ‚Heimat ist da, wo Du Dich selbst findest‘, sagt uns Lisa Miller in ‚Landrauschen‘.“ Als Auswahlkriterium galt unter anderem, ob es dem Film mit künstlerischen Mitteln gelingt, die Zuschauer für spirituelle, menschliche oder soziale Fragen und Werte zu sensibilisieren.

Die glückliche Regisseurin Lisa Miller bedankte sich bei der Ökumenischen Jury ganz besonders, weil sie sich darüber freue, dass es Christen gebe, die für Toleranz plädierten, wie sie sagte. Von den drei gewonnenen Preisstatuen stehe deshalb die von der Ökumenischen Jury ganz vorne im Regal, kündigte Lisa Miller im Gespräch an – und die Preis-Urkunde werde im Pfarrheim von Bubenhausen aufgehängt.

Weitere Informationen: www.landrauschen-film.de sowie www.max-ophuels-preis.de

(red)

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news-86324 Thu, 25 Jan 2018 08:33:54 +0100 Stabwechsel im Katholischen Büro http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/stabwechsel-im-katholischen-buero/ Joachim Zimmer ist neuer Justiziar im Katholischen Büro Saarland. Er übernimmt von Hartmut Junkes, der Ende 2017 in den Ruhestand gegangen ist Saarbrücken – Nach 35 Jahren hat sich der Justiziar des Katholischen Büros Saarbrücken, Hartmut Junkes, offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Die Generalvikare der beiden Bistümer Trier und Speyer dankten Junkes für seine langjährige Arbeit und begrüßten gleichzeitig vor zahlreichen Gästen im Johannesfoyer seinen Nachfolger, Joachim Zimmer. Neben den beiden Generalvikaren aus Trier und Speyer war auch der aktuelle Leiter des Katholischen Büros, Prälat Dr. Peter Prassel sowie sein Vorgänger, Prälat Warnfried Bartmann zugegen, ebenso Vertreter der Katholischen Büros Mainz und Wiesbaden, Kirchenrat Frank-Matthias Hofmann für die Evangelische Kirche sowie zahlreiche weitere Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft.

„Als Sie vor 35 Jahren angefangen haben, bin ich noch zur Schule gegangen“, sagte Dr. Ulrich Graf von Plettenberg, Generalvikar des Bistums Trier an Junkes gewandt. „35 Jahre sind ein Zeitraum, der kaum zu überblicken ist.“ Der Generalvikar des Bistums Speyer, Dr. Franz Jung, ging in seiner Abschiedsrede ebenfalls auf die lange Zeit ein, die Junkes im Katholischen Büro tätig gewesen war: „Sie waren die einzige Konstante im Katholischen Büro“, so Jung. Junkes habe drei Leiter des Katholischen Büros erlebt, drei Päpste, drei Bischöfe in Speyer und drei Bischöfe in Trier, fasste Jung die größten Veränderungen in der kirchlichen Hierarchie während der Amtszeit des ehemaligen Justiziars zusammen. „Die vergangenen zehn Jahre waren eine tolle Zeit. Dafür bin ich, auch im Namen aller Mitarbeiterinnen im Katholischen Büro sehr dankbar“, sagte Prälat Prassel. Gleichzeitig wünschte er dem neuen Justiziar alles Gute: „Ihnen, Herr Zimmer, viel Erfolg und Gottes Segen!“

Zimmer, der im St. Wendeler Land aufwuchs, begann nach dem Abitur zunächst eine Lehre zum Bankkaufmann bei der Sparkasse. Später studierte er dann Jura und arbeitete im Anschluss an das Studium als Anwalt in Neunkirchen, wo er sich mit einem Kollegen zusammen selbstständig machte. 2013 wechselte er schließlich ins Bistum Trier, wo er als Volljurist in der Rechtsabteilung, insbesondere in den Bereichen Arbeitsrecht sowie Datenschutz, tätig war. Seit 1. Januar ist er Justiziar im Katholischen Büro im Saarland. „Die neue Aufgabe weitet meinen Blick“, sagte Zimmer. Er werde sich mit Themen befassen, die er in der Rechtsabteilung „so grundsätzlich“ nie behandeln würde. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die neuen Kollegen auch in Speyer.“

Die Katholischen Büros in Deutschland sind die Kontakt- und Verbindungsstellen der Bistümer zu den politischen und gesellschaftlichen Akteuren der Bundesländer. Das Katholische Büro im Saarland mit Sitz in Saarbrücken vertritt die beiden Bistümer Trier und Speyer bei der Saarländischen Landesregierung, dem Parlament, Gewerkschaften, Verbänden und anderen Institutionen.

(dh)

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news-86276 Tue, 23 Jan 2018 14:47:20 +0100 Wechsel im CaritasKlinikum Saarbrücken http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/wechsel-im-caritasklinikum-saarbruecken/ Im CaritasKlinikum Saarbrücken übernimmt Margret Reiter ab dem 2. Februar die Leitung der Klinik.  

Saarbrücken – Margret Reiter übernimmt zum 2. Februar die Klinikleitung des CaritasKlinikums Saarbrücken mit den beiden Standorten St. Theresia und St. Josef Dudweiler. Sie tritt damit die Nachfolge von Susanne Klein an, die sich beruflich neu orientiert.

Margret Reiter ist Fachärztin für Allgemeinmedizin mit den Zusatzqualifikationen Ärztliches Qualitätsmanagement und Notfallmedizin. Sie ist seit 2012 für den cts-Verbund tätig, zunächst zuständig für das Strategische Medizincontrolling in der Trägerzentrale, seit 2015 zudem für das Zentrale Qualitätsmanagement. Zuletzt hatten sich ihre Aufgaben zusätzlich ausgeweitet auf die Organisation und Unternehmensentwicklung des CaritasKlinikums Saarbrücken.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Frau Reiter für diese anspruchsvolle Aufgabe gewinnen konnten“, sagt cts-Geschäftsführer Rafael Lunkenheimer. „Durch ihre  intensive Zusammenarbeit mit der Klinik besonders in den vergangenen Monaten ist sie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dort keine Unbekannte – das wird ihr den Einstieg leicht machen. Die Stellvertretung liegt – wie bisher – bei Herrn Thomas Quirin. Wir danken Frau Klein ganz herzlich für ihre sehr engagierte Arbeit in den vergangenen Jahren und wünschen ihr für ihre neue berufliche Aufgabe alles Gute und Gottes Segen.“

Das CaritasKlinikum Saarbrücken mit den beiden Standorten St. Theresia und St. Josef Dudweiler und rund 1.600 Mitarbeitenden ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität des Saarlandes und verfügt über mehr als 20 medizinische Fachabteilungen. Es gehört zu den leistungsstärksten, kompetentesten und modernsten medizinischen Einrichtungen im südwestdeutschen Raum.

 Als Klinikum in kirchlicher Trägerschaft verbindet es moderne Medizin, aktuelle Medizintechnik und höchste Ansprüche bei der Auswahl unserer Ärzte und Pflegefachkräfte mit einer wohltuenden und heilungsfördernden Atmosphäre.  Unter dem Dach des CaritasKlinikums befinden sich ein Onkologisches Zentrum, ein Brustzentrum, ein Darmkrebszentrum, ein Zentrum für Kopf-Hals-Tumore, ein Schilddrüsenzentrum, ein Gefäßzentrum, ein Traumazentrum, ein Dialysezentrum sowie eine Stroke Unit. Diesem Angebot schließen sich mehrere Tageskliniken, kooperierende Institute sowie Belegabteilungen an.

(red)

 

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news-86087 Wed, 17 Jan 2018 14:39:43 +0100 Bundesjugendtag des Sportverbandes DJK in Homburg http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/bundesjugendtag-des-sportverbandes-djk-in-homburg/ Am zweiten Januar-Wochenende war Weihbischof Jörg Michael Peters als "Sportbischof" beim Bundesjugendtag des katholischen Sportverbandes DJK in Homburg dabei.  

Homburg – Vom 12.-14. Januar fand der Bundesjugendtag des katholischen Sportverbands DJK in Homburg statt. Während der dreitägigen Tagung wurde unter anderem eine neue Bundesjugendleitung gewählt. Saskia Zitt von der DJK-SG St. Ingbert im Bistum Speyer ist neue Bundesjugendleiterin, Simon Winter aus Augsburg neuer Bundesjugendleiter. Daniel Schnack vom DJK-Diözesanverband Trier wurde unter anderen als stellvertretender Bundesjugendleiter gewählt. Sina Radermacher und Michael Wilbert, ebenfalls vom DJK-Diözesanverband Trier, wurden zu Beisitzern gewählt.

Im Rahmen des Bundesjugendtages wurde außerdem ein Kooperationsvertrag mit dem jüdischen Sportverband Makkabi Deutschland unterzeichnet. Nach der offiziellen Eröffnung des Bundesjugendtages am Freitag fand zu diesem Anlass eine Lichterprozession zur Synagoge statt. Über 100 Menschen, darunter auch der Trierer Weihbischof und Sportbischof der Deutschen Bischofskonferenz, Jörg Michael Peters, folgten der Prozession durch Homburg. In der Synagoge fanden sich die jungen Sportlerinnen und Sportler beider Konfessionen ein, um gemeinsam zu singen und um den Frieden bei uns und in der Welt zu beten. Als Zeichen der Verbundenheit hielten während der Feier alle ein blaues Band, auf dem in verschiedenen Sprachen das Wort „Frieden“ stand, fest.

Am Samstag fand ein Festgottesdienst in der Stadtkirche St. Michael mit dem Speyrer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und Weihbischof Jörg Michael Peters statt. In seiner Predigt wies Bischof Wiesemann auf die Verbindung von Leib und Seele hin. Glauben bewege und bleibe in Bewegung, so der Bischof. Jesus selbst war als Wanderprediger unterwegs und bewegte die Menschen, die sich ihm zuwandten. Wiesemann erinnerte insbesondere an Prälat Carl Mosterts, der den DJK1920 in Würzburg gegründet und die Verbindung von Spiritualität und Körpererfahrung sowie die Freude an der Bewegung betont hatte. „Jeder von uns, von euch ist ein Tempel des Heiligen Geistes – verherrlicht also Gott in eurem Leib!“, sagte Wiesemann.

(dh)

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news-85912 Thu, 11 Jan 2018 15:33:17 +0100 Mitmachparcours für Kinder: Prävention gg. sexuelle Gewalt http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/mitmachparcours-fuer-kinder-praevention-gg-sexuelle-gewalt/ Die Katholische Jugendarbeit in Saarlouis und Merzig-Wadern hat eine Wanderausstellung zur Prävention vor sexuellem Missbrauch organisiert.  

Roden – Die Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral Dillingen hat zusammen mit dem Verein gegen sexuelle Ausbeutung von Mädchen, Nele e.V. und der Grundschule in Roden einen Mitmachparcours zur Prävention vor sexuellem Missbrauch organisiert. Die interaktive Wanderausstellung „Echt Klasse!“ war einen Monat lang in der Grundschule Roden für Schulklassen, Eltern und Kinder sowie Jugendgruppen zu Gast.

„Die Ausstellung ist vor allem für Kinder im Grundschulalter gedacht“, erklärt Jörg Ries, Leiter der Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral, der viele Schulklassen und Jugendgruppen durch die Ausstellung begleitete. „Wir wollten die Ausstellung auch für unsere Jugendarbeit nutzen und waren zum Beispiel mit unseren Jugendgruppen und Pfadfindern da.“ Aber auch viele Eltern, die ihre Kinder von der Schule abholten, besuchten die Ausstellung nach dem Unterricht, so Ries.

„Die Idee hinter der Ausstellung ist, dass sich die Kinder alleine darin bewegen sollen.“ Der Parcours beinhaltet insgesamt sechs Stationen, mit denen die Kinder interagieren konnten: Diese reichen von einfachen Stellwänden über einen Sinnespfad, bei dem die Kinder barfuß über verschiedene grobe und weiche Materialien laufen sollen, bis hin zu einem Thron, der Beifall aus Lautsprechern spendet, sobald man sich auf ihn setzt. Eine der Stationen trägt beispielsweise den Namen: „Mein Körper gehört mir“. Hier sollen die Kinder zunächst die Körperteile einer männlichen oder einer weiblichen Figur bestimmen. Die Kinder verteilen Kärtchen mit den Namen der Körperteile an die richtigen Stellen auf dem aufgemalten Körper. Als zweite Aufgabe sollen sie nun sagen, an welchen dieser Körperstellen sie eine Berührung in Ordnung finden, oder nicht. „Die Kinder haben ganz klar, wo sie berührt werden wollen und wo nicht“, erzählt der Leiter der Fachstelle. Eine weitere Station geht beispielsweise der Frage nach, was gute und was schlechte Geheimnisse seien. Eine dritte Station heißt „Ich darf Nein sagen“. „Der Fokus der Ausstellung liegt auf den Prinzipien der Prävention“, sagt Jörg Ries. „Es ist interaktiv und soll den Kindern aber deutlich machen, welche Rechte sie haben.“

Die Wanderausstellung befindet sich aktuell in der Vogelsang-Schule in Saarlouis, wo sie noch bis zum 19. Januar steht. Ab dem 22. Januar wird sie dann in der Grundschule Beaumarais zu sehen sein.

Weitere Informationen zur Ausstellung: www.echt-klasse.org

(dh)

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news-85864 Wed, 10 Jan 2018 11:34:45 +0100 Telefonseelsorge setzt auf Digitalisierung http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/telefonseelsorge-setzt-auf-digitalisierung/ Die Telefonseelsorge Saar integriert jetzt auch die Beratung per E-Mail und im Chat in ihre Ausbildung für Ehrenamtliche. Saarbrücken – In ihre Ausbildung für die Ehrenamtlichen integriert die Evangelisch-Katholische Telefonseelsorge Saar als eine der ersten Einrichtungen in Deutschland auch die Beratung per E-Mail und im Chat. „Wir stellen fest, dass die bereits eingerichteten Möglichkeiten der Beratung und Seelsorge im Internet mehr und mehr gesucht und genutzt werden“, sagt Mitarbeiterin Friederike Walla. Diesem Trend will die Telefonseelsorge mit dem neuen Schulungskonzept nachkommen.

Der erste Kurs damit soll im August 2018 beginnen. Interessierte können sich schon jetzt dafür bei der Telefonseelsorge melden. Im März wird es dazu auch wieder einen Info-Abend in Saarbrücken geben, zu dem rechtzeitig eingeladen wird.

Eine wesentliche Voraussetzung für die Teilnahme an der Ausbildung ist die Bereitschaft der zukünftigen Telefonseelsorge-Mitarbeitenden, sich mit eigenen Erfahrungen, Gedanken, Gefühlen im Zusammenhang mit zwischenmenschlichen Beziehungen auseinanderzusetzen. Außerdem sollten sie Lust an gemeinschaftlichem Lernen und am Austausch mitbringen. Die Ausbildungszeit erstreckt sich über ein dreiviertel Jahr mit insgesamt rund 180 Ausbildungsstunden.

Informationen: Telefon 0681-96869-22, und unter www.telefonseelorge-saar.de.

 

Die Telefonseelsorge ist in Deutschland durch über 100 Stellen, bundesweit, 24 Stunden, gebührenfrei und anonym unter der Telefonnummer 0800 111 0 111 erreichbar.

Bei der Evangelisch-katholischen TelefonSeelsorge Saar engagieren sich rund 80 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die 24 Stunden, rund um die Uhr seelsorgerliche Gespräche am Telefon anbieten. Für diese Aufgabe werden sie über ein Jahr lang sorgfältig ausgebildet. Vier hauptamtliche Kräfte (zwei Diplom-Psychologinnen, ein Diplom-Psychologe und ein evangelischer Pfarrer) begleiten die Beratungen am Telefon, die Mail- und Chat-Beratung, unterstützen die ehrenamtlich Mitarbeitenden und bieten persönliche Gespräche in der Beratungsstelle an.

(dh)

 

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news-85828 Tue, 09 Jan 2018 11:17:21 +0100 „Wir haben gesungen wie Könige!“ http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/wir-haben-gesungen-wie-koenige/ Beim Treffen der Sternsinger aus allen Bistümern Deutschlands mit der Bundeskanzlerin am Montag haben vier Saarländer das Bistum Trier vertreten. Schwalbach/Berlin – Vier Sternsinger aus dem Bistum Trier haben sich am Sonntagmorgen auf den Weg nach Berlin gemacht. Dort hat am Montag im Bundeskanzleramt das alljährliche Treffen der Sternsinger-Delegationen aus allen Bistümern Deutschlands mit Bundeskanzlerin Angela Merkel stattgefunden. Das Bistum Trier wurde vertreten durch Johanna, Matthias, Henning und Simon aus der Pfarreien Schwalbach Heilig Kreuz im Saarland.

„Es war aufregend und schön, mal an den Orten zu sein, die man höchstens aus dem Fernseher kennt und natürlich Angela Merkel zu treffen“, berichtet Matthias am Abend nach dem Treffen. Begonnen hatten die vier Jugendlichen ihren Tag in einer Jugendherberge, wo sie zusammen mit den anderen Sternsingerinnen und Sternsingern aus der ganzen Republik untergebracht worden waren. „Es war richtig cool, auch mal mit Sternsingern aus Bayern zu reden“, erzählt Henning, der zusammen mit Simon, Matthias und zwei Jugendlichen aus dem Bistum Passau auf einem Zimmer war. „Das war ein richtiger Kulturaustausch.“

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news-85655 Wed, 03 Jan 2018 13:14:55 +0100 Glaube, Vernunft und Mut http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/glaube-vernunft-und-mut/ Vor 100 Jahren wurde der Widerstandskämpfer Willi Graf geboren. Aus diesem Anlass feierte Bischof Ackermann einen Gedenkgottesdienst in der Basilika St. Johann Saarbrücken. Saarbrücken – „Die Verlogenheit der Nazidiktatur zu entlarven und den Mut zu haben, dagegen aufzustehen - das ist es, was mich so sehr beeindruckt!“ Mit diesen Worten hat Bischof Dr. Stephan Ackermann den Widerstandskämpfer Willi Graf während eines Gedenkgottesdienstes aus Anlass des 100. Geburtstages Grafs geehrt. Zusammen mit Dechant Benedikt Welter, Pfarrer Eugen Vogt und weiteren Saarbrücker Priestern feierte der Bischof den Gottesdienst in der Basilika St. Johann, in der Willi Graf Ministrant gewesen war. Neben Ministerin Monika Bachmann, die in Vertretung von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer kam, nahm auch Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz an dem Gedenkgottesdienst teil. Auch eine Nichte und ein Neffe des 1943 von den Nationalsozialisten hingerichteten Widerständlers waren zu dem Pontifikalamt gekommen.

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news-84832 Fri, 08 Dec 2017 10:14:48 +0100 Bewegung und Kommunikation in Kitas fördern http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/bewegung-und-kommunikation-in-kitas-foerdern/ Gesundheitsministerin Monika Bachmann hat den Kindern der Kita St. Erasmus in Eiweiler eine Bewegungsbaustelle übergeben. Eiweiler – Gesundheitsministerin Monika Bachmann hat den Kindern der Kindertageseinrichtung St. Erasmus in Eiweiler eine Bewegungsbaustelle übergeben. Die Kinder können die verschiedenen Elemente, aus denen die Bewegungsbaustelle besteht, selbst in unterschiedlicher Art und Weise zusammenstellen, um ihren eigenen Parcours zu entwerfen. Die Übergabe erfolgte Ende November im Anschluss an eine erfolgreiche Fortbildung der Erzieherinnen der Kita.

Das Team der Erzieherinnen der Kita St.Erasmus wurden für das Programm „Kindergarten Plus“, das von der Deutschen Liga für das Kind entwickelt wurde, qualifiziert. Es handelt sich dabei um ein Programm, dass die Stärkung der Persönlichkeit von Kindern in Kindertagesstätten zum Ziel hat. Die Fortbildung der Erzieherinnen wird vom Landesinstitut für Präventives Handeln und der AOK Rheinland-Pfalz / Saarland durchgeführt. Die Erzieherinnen, die die Fortbildung erfolgreich abgeschlossen haben, sollen die Inhalte des Programms an die Kinder weitergeben: „Die Kinder werden mit Hilfe zweier Handpuppen kindgerecht durch das Programm begleitet: Kreative Methoden und Impulse in Spielen, Übungen, Gesprächen, Bewegung und Liedern leiten die Kinder dazu an, Körperbewusstsein zu entwickeln, ihre Sinne zu erfahren, Gefühle ausdrücken und benennen zu können, Konflikte gewaltfrei zu lösen und Eigenarten wahrzunehmen“, heißt es auf der Homepage des Programms. „Im Alltag lässt sich das Programm einfach umsetzen “, erklärte Petra Oberhauser von der Katholischen KiTa gGmbH Saarland, zu der die Kita St. Erasmus gehört. Die Kinder bewegen sich gerne und mithilfe der Bewegungsbaustelle, die von den Kindern immer wieder neu gestaltet werden kann wird auch neben der Kreativität das gemeinsame Tun und die Kommunikation miteinander gefördert. „Ich freue mich sehr, dass die AOK erneut Geld in die Hand genommen hat, um die Bewegungsbaustelle zu finanzieren“, sagte Ministerin Bachmann. „Bewegungsbaustellen sind ein wunderbares Instrument, um Bewegung, Kreativität und soziale Interaktion zu fördern und noch mehr in den Einrichtungsalltag einfließen lassen zu können.“ Insgesamt wurden im Saarland bisher mehr als 110 Einrichtungen qualifiziert, das Programm „Kindergarten Plus“ an die Kinder weiterzugeben.

(dh)

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news-84780 Wed, 06 Dec 2017 15:58:54 +0100 Ein Schutzpatron für die Kinder http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/ein-schutzpatron-fuer-die-kinder/ Im CaritasKlinikum Saarbrücken wurden die neue Kinderstation und eine Statue des Heiligen Nikolaus für die Station gesegnet. Saarbrücken – Zur Einweihung der neu renovierten und modernisierten Kinderstation des CaritasKlinikums in Saarbrücken hat Chefarzt Professor Dr. Klaus Bumm der Station eine Statue des Heiligen Nikolaus gestiftet. Krankenhauspfarrer Erwin Graus segnete die Statue und die neue Station.

Zusammen mit 36 Kindern der beiden Caritas Kindertagesstätten Rastpfuhl und Thomas Morus brachte Krankenhauspfarrer Erwin Graus die Statue von der Krankenhauskapelle aus auf die neue Station. Pastoralreferent und Krankenhausseelsorger Hermann-Josef Mayers begleitete die Kinder als Sankt Nikolaus im Bischofsgewand mit Mitra und Hirtenstab. Auf der Station zog er mit den Kindern von Zimmer zu Zimmer, wo sie den kranken Jungen und Mädchen Geschenke brachten und Lieder sangen.

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news-84582 Thu, 30 Nov 2017 13:32:25 +0100 Beratung, Sprechstunden, Elternkurse http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/beratung-sprechstunden-elternkurse-1/ 798 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben im Jahr 2016 vom Angebot der Lebacher Lebensberatung des Bistums Trier Gebrauch gemacht. Das weist der jetzt veröffentlichte Jahresbericht aus. Lebach – 798 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben im Jahr 2016 vom Angebot der Lebacher Lebensberatung des Bistums Trier Gebrauch gemacht. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl leicht. Wie der jetzt veröffentlichte Jahresbericht weiter ausweist, nahmen weitere 174 Personen an den angebotenen Elternkurse, Sprechstunden und Weiterbildungen der Lebensberatung teil.

Bei den Kindern und Jugendlichen waren die wichtigsten Themen: Trennung und Scheidung, Umgangs- und Sorgerechtsstreitigkeiten, wechselhafter Erziehungsstil, Partnerkonflikte der Eltern sowie psychische Erkrankungen eines Elternteils. 31 Prozent der beratenen Kinder und Jugendliche lebten nicht in ihrer Ursprungsfamilie. Wichtigste Themen bei den erwachsenen Ratsuchenden waren: Kommunikationsprobleme, Kränkungen und Selbstwertprobleme, Verlusterlebnisse, Ängste und Zwänge sowie Depressionen. Letztere waren im Vorjahr noch das am häufigsten genannte Thema gewesen. Über die Hälfte der Beratungen, nämlich 52 Prozent, erforderten eine Dauer von bis zu drei Stunden, 28,5 Prozent von vier bis zehn Stunden. Für 19,5 Prozent waren mehr als zehn Stunden nötig. 2015 lag der Prozentsatz hier noch bei 25 Prozent.

Für die Ratsuchenden ist das Angebot der Lebensberatung Lebach kostenfrei. Die Arbeit der Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatung des Bistums Trier kostete im Jahr 2015 rund 306.000 Euro, finanziert zu 58 Prozent vom Bistum Trier und zu 42 Prozent vom Landkreis Saarlouis.

Die Lebensberatung Lebach befindet sich in der Pfarrgasse 9, Telefon 06881-4065, E-Mail: lb.lebach@bistum-trier.de

(dh)

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news-84481 Mon, 27 Nov 2017 14:53:19 +0100 Neu renovierte Orgel in der Kirche St. Ludwig eingeweiht http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/neu-renovierte-orgel-in-der-kirche-st-ludwig-eingeweiht/ Neun Jahre hat es gedauert und mehr als 200.000 Euro gekostet: Die Renovierung der Orgel in der Kirche St. Ludwig am Großen Markt in Saarlouis ist am Sonntag offiziell beendet worden. Saarlouis – Neun Jahre hat es gedauert und mehr als 200.000 Euro gekostet: Die Renovierung der Orgel in der Kirche St. Ludwig am Großen Markt in Saarlouis ist am Sonntag offiziell beendet worden. Zur Sonntagsmesse erklangen die ersten Töne auf dem renovierten Instrument, das zuvor von Prälat Dr. Georg Holkenbrink gesegnet und eingeweiht wurde.

„Wir wollen heute Danke sagen, dass ein so großes Projekt möglich geworden ist“, freute sich Pfarrer Frank Kleinjohann zu Beginn der Messe. „Insbesondere danke ich den Mitarbeitern der Orgelbaufirma Mayer, aber auch allen Spendern und vor allem dem Orgelbauverein. Ein solches Projekt gelingt nur, wenn alle für eine lange Zeit an einem gemeinsamen Strang ziehen.“ Der Orgelbauverein hat mit Konzerten, dem Verkauf von CDs und anderen Aktionen rund 142.000 Euro gesammelt und damit den Großteil der Gesamtsumme für die Renovierung selbst gestemmt. Die Kosten für den letzten Teil der Renovierungsarbeiten haben sich die Pfarrei und der Orgelbauverein geteilt. „Ich bin froh über das große Engagement, dass es uns leichter gemacht ‚nur’ 80.000 Euro aufzubringen“, sagte Pfarrer Kleinjohann. 60.000 Euro hat der Orgelbauverein beigesteuert.

„Ich freue mich mit Ihnen, dass dieses schöne Instrument nach neun Jahren in neuem Glanz erstrahlt“, sagte Prälat Holkenbrink während des Gottesdienstes am Sonntag. „Mit ihren 3.261 Pfeifen und 50 Registern taucht diese Orgel die Zuhörer in ein Meer aus Tönen. Ihre neu renovierte Orgel ist ein Instrument, ein Mittel, das einem bestimmten Zweck dient; ein Instrument um Gott und unseren Herrn, Jesus Christus zu loben. Die Königin aller Instrumente steht im Dienst des höchsten und einzigen Königs, Jesus Christus.“ Sie helfe der Gemeinde, den Gottesdienst aktiv mitzugestalten, so Holkenbrink. Die Orgelmusik ergänze den Gesang der Gemeinde zu einer größeren Harmonie und diene, von einem Künstler bespielt, zur Verkündigung selbst. Vor seiner Predigt stieg der Prälat zusammen mit Pfarrer Kleinjohann und Diakon Christoph Nenno auf die Empore, um die Orgel zu segnen, mit Weihwasser und Weihrauch zu weihen und ihrer Bestimmung zu übergeben.

Vor Ende des Gottesdienstes bedankte sich auch der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates für den erfolgreichen Abschluss der Renovierungen. „Ich möchte mich im Namen der Gemeinde insbesondere beim Orgelbauverein und den beiden Vorsitzenden Jörg Sonnet und Armin Lamar bedanken. Ohne euch hätten wir heute nichts einzuweihen gehabt.“ Lamar, Regionalkantor des Bistums Trier, durfte die ersten Töne auf der Orgel, die mit der Renovierung fünf neue Register hat, spielen. Am Sonntagabend fand zudem ein großes Orgelkonzert in der Kirche St. Ludwig in Saarlouis. Zu hören ist die Orgel künftig während der Gottesdienste unter der Woche und am Wochenende. Am Samstag, dem 2. Dezember, findet von 11.30 Uhr bis 12.00 Uhr eine Orgelmeditation statt. Christian Payarolla wird die Orgel spielen. Die Meditationstexte trägt Helga Kloster vor.

Weitere Informationen: www.kirche-saarlouis.de

(dh)

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news-84480 Mon, 27 Nov 2017 14:44:31 +0100 Weihnachten für Menschen auf der Schattenseite des Lebens http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/weihnachten-fuer-menschen-auf-der-schattenseite-des-lebens/ Seit 48 Jahren laden die Katholische und Evangelische Kirche einsame und sozial benachteiligte Menschen ins E-Werk nach Saarbrücken ein, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Saarbrücken – „Weihnachten weist auf etwas Unerhörtes hin, das erhört werden will.“ Pastoralreferent Heiner Buchen ist einer der Mitorganisatoren der Heilig-Abend-Aktion der Katholischen und Evangelischen Kirche im Saarland. Seit 48 Jahren laden die Kirchen einsame und sozial benachteiligte Menschen ins E-Werk nach Saarbrücken ein, um gemeinsam mit ihnen Weihnachten zu feiern. „Es ist die vornehmste Aufgabe für Christen, den Menschen, die verwundbar sind, aufgrund der sozialen Bedingungen unter denen sie leben, eine solche Möglichkeit zu bieten."

„Es kommen viele Menschen, die einsam sind oder zu Hause nicht mehr richtig Weihnachten feiern können“, sagt Diakon Horst-Peter Rauguth, der die Gesamtleitung innehat. „Zum Beispiel: Eine Familie, der Vater arbeitslos geworden, man hat keine finanzielle Möglichkeit und der Vater sagt, komm wir gehen zur Heilig-Abend-Aktion. Da gibt’s was für Kinder, wir kriegen was zu essen, es wird ein schönes Fest gefeiert und am Ende gibt’s noch ein Geschenk. Dann ist Weihnachten doch nochmal irgendwie hergestellt.“

Rund 800 Menschen kommen Jahr für Jahr ins E-Werk, das den Kirchen an diesem Abend als Spende kostenfrei zur Verfügung steht. Hier erwartet die Gäste mehr als nur eine warme Mahlzeit zu Weihnachten. „Es ist wunderschön, wenn die Gäste reinkommen und sehen die dekorierte Halle“, erzählt Esther-Ruth Dörr, eine der Ehrenamtlichen. „Man sieht ihnen in den Augen an, im Glanz, wie sehr sie sich freuen. Vor allem die Kinder. Sie sind fröhlich an dem Tag. Es gibt Leute, die sind auf der Schattenseite des Lebens und kriegen dann etwas geboten, das kriegen sie sonst nie.“ Zusammen mit anderen freiwilligen Helfern richtet Esther-Ruth Dörr das E-Werk schon am Tag zuvor festlich her. Weihnachtsbäume werden aufgestellt und dekoriert, Tische gestellt und gedeckt. „Damit alles in festlichem Glanz erstrahlt.“

Hinter den Kulissen sind Leo Blaß, der extra aus Riegelsberg kommt, und die dienstälteste Ehrenamtliche, Christel Persch aus Fischbach, die sich schon seit 25 Jahren an der Heilig-Abend-Aktion beteiligt. Leo Blaß ist für die Technik zuständig und für das Geschirr. Christel Persch kümmert sich um die Küche und die Materialverwaltung. „Ich hab die halbe Garage voll mit Kisten stehen“, sagt sie. Den Abend über hat sie in der Küche alle Hände voll zu tun. „Man lebt in jedem Jahr von der Improvisation. Irgendwo klappt was nicht, und dann muss man sich durchsetzen, um irgendeine Linie in das ganze reinzubringen. Aber das hat noch immer geklappt.“ Das Bindeglied zwischen Küche und Halle ist Karl-Heinz Hauck. Er kümmert sich darum, dass jeder Gast etwas zu essen bekommt, und ist für die Verteilung der Geschenktaschen zuständig, die am Ende des Abends verteilt werden. „Da sind genug Lebensmittel und Hygieneartikel drin, damit die Gäste über die Weihnachtstage haushalten können.“ Hauck achtet auch darauf, dass sich die Menschen am Abend selbst wohlfühlen. „Ich gucke, dass die Mitarbeiter mithelfen und auch würdevoll und respektvoll mit unseren Gästen umgehen. Sie sind unsere Gäste, als hätten wir die zu Hause bei uns eingeladen. Es geht darum, den Menschen einen schönen Abend zu bereiten.“

Die Heilig-Abend-Aktion freut sich über jede helfende Hand, aber auch über Spenden. Weitere Informationen dazu gibt es bei der Fachstelle Plus für Kinder- und Jugendpastoral, Alexandra Klein: Tel. 0681-9068161, e-Mail: alexandra.klein@bistum-trier.de

(dh)

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news-84476 Mon, 27 Nov 2017 13:41:04 +0100 Weihbischof Brahm trifft Firmlinge in der Jugendkirche MIA http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/weihbischof-brahm-trifft-firmlinge-in-der-jugendkirche-mia/ Zum Abschluss der Firmvorbereitung im Dekanat Losheim-Wadern traf Weihbischof Robert Brahm die Firmlinge in der Jugendkirche MIA in Rappweiler. Rappweiler – „Ich hab gedacht, dass da jemand was erzählt und wir nur zuhören müssen“, erzählt der 14-jährige Felix aus Wadrill. Im Rahmen der der Vorbereitung auf ihre Firmung haben sich die Mädchen und Jungen aus dem Dekanat Losheim-Wadern verschiedene Aktionen und Projekte aus einem breiten Angebot aussuchen dürfen. Felix hatte unter anderem am Besinnungsweg in der Pfarrkirche in Nunkirchen teilgenommen. Im Abstand von fünf Minuten hatten die Jugendlichen auf sich allein gestellt acht verschiedene Stationen durchlaufen, die in der Kirche aufgebaut waren. „Drinnen war es komplett leise, während wir die Stationen durchlaufen haben“, erklärt Felix. Die Aktion war ganz anders als das, was er erwartet hatte. „Das war sehr schräg!“, gesteht er. „Das waren Stationen wie ‚Schaue dich selbst in einem Spiegel an’, ‚Zünde eine Kerze an’, oder ‚Bastle ein Kreuz’“, erzählt er. Diese ungewöhnliche Angebot scheint trotzdem den größten Eindruck bei ihm hinterlassen zu haben: „Bei den anderen Sachen konnte man nix selbst machen.“ Felix ist einer von mehr als 250 Jugendlichen aus dem Dekanat Losheim-Wadern, die ab Freitag von Weihbischof Robert Brahm das Sakrament der Firmung empfangen. Im Zuge ihrer Vorbereitung durften sich die Jugendlichen aus den drei Themengebieten „Gottesdienst“, „Caritas“ und „Lebensthemen“ jeweils ein Angebot wählen. Neben dem Besinnungsweg konnten sie zum Beispiel einen Nachmittag in einem Altenheim verbringen, so wie Johanna aus Rappweiler. “Wir haben mit den alten Menschen Plakate zum Thema Herbst gestaltet und die Räume dekoriert. Am Anfang war es etwas schwer, mit den Menschen in Kontakt zu kommen, weil man die ja nicht kannte“, erzählt die 14-jährige. „Das schönste war, zu sehen wie die Menschen aufgeblüht sind und wie toll sie es fanden, dass sie eine Aufgabe bekommen haben. Die hatten richtig Spaß an der Sache.“

Am Sonntag, dem 19. November, fand in der Jugendkirche MIA in Rappweiler die Abschlussveranstaltung der Vorbereitung statt, zu der auch Weihbischof Brahm kam. Der Nachmittag begann in Kleingruppen, in denen sich die Jugendlichen über ihre Vorbereitung und die Angebote, an denen sie teilgenommen hatten, austauschten. Weihbischof Brahm setzte sich ebenfalls zu einer der Gruppen, um mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Während eines gemeinsamen Gottesdienstes im Anschluss, sagte Brahm, dass er als Firmling am Projekt „Insektenhotel“ teilgenommen hätte. „Ich konnte damit zunächst nichts anfangen, aber die Jugendlichen haben mir das sehr schön erklärt. Da hätte ich spontan zugesagt, weil ich denke, dass man dabei lernen kann, auf das Kleine zu achten.“

Zum Ende ihrer Vorbereitung gab der Weihbischof den Firmlingen noch einen guten Rat mit auf ihren Weg: „Wir sind beauftragt zu handeln. Dabei gibt es Dinge, die jeder gut kann, aber nicht jeder kann alles. Hier können wir einander ergänzen. Gott gibt uns die Talente und die Kraft, die Talente auszubauen. Es geht dabei nicht um Leistungsdenken, sondern darum, dass ich das, was ich habe, einsetze – auch wenn mal etwas schief geht. Dann darf ich nicht aufgeben und aufhören, sondern darf noch einmal anfangen. Für manches im Leben braucht man einen langen Atem. Der Heilige Geist, den wir in der Firmung empfangen, gibt uns diese Kraft und diese langen Atem.“ Die erste Firmung im Dekanat Losheim-Wadern findet am 24. November ebenfalls in der Jugendkirche MIA in Rappweiler statt.

(dh)

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news-84378 Fri, 24 Nov 2017 12:10:14 +0100 Hilfe in der größten seelischen Not http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/hilfe-in-der-groessten-seelischen-not/ Pfarrer Erwin Graus und Pastoralreferent Hermann-Josef Mayers über ihre Arbeit als Krankenhausseelsorger in der Caritasklinik auf dem Rastpfuhl in Saarbrücken. Saarbrücken – Pfarrer Erwin Graus und Pastoralreferent Hermann-Josef Mayers haben ihr Büro nicht in einem Pfarrhaus. Sie sind Krankenhausseelsorger in der Caritasklinik auf dem Rastpfuhl in Saarbrücken. Zusammen mit Pastoralreferentin Ursula Kaspar und ihrem Evangelischen Kollegen, Pfarrer Axel Weber, kümmern sie sich vor allem um die Patientinnen und Patienten in dem Krankenhaus.

„Unser Schwerpunkt sind die Patienten, die von ihrem seelischen Zustand her die größte Not haben“, sagt Pastoralreferent Mayers. „Unsere Aufgabe ist die seelische Betreuung dieser Patienten und ihrer Angehörigen.“ Der Kontakt zu den Patienten entsteht durch vielfältige Weise: „Wir werden von den Patienten oder Angehörigen selbst angesprochen“, erklärt Pfarrer Graus. „Aber auch durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die uns darauf hinweisen.“ Die vier Seelsorger haben sich das Krankenhaus nach Stationen aufgeteilt: Jeder übernimmt bestimmte Stationen. Die Konfession spielt dabei keine Rolle. Vorbehalte gegen „die Kirche“ seitens der Patienten beobachten sie immer mal wieder, erzählt Mayers : „Es gelingt uns aber in der Regel sehr gut, diese Vorbehalte zu relativieren, indem wir den Patienten klar machen, dass wir nicht da sind, um ihr Verhältnis zur Kirche zu beurteilen. Unser Zugang zu den Patienten ist die Krankheit und die Not und Krise, in die eine solche Krankheit die Menschen stürzen kann.“ „Wir gehen auf die Patienten zu in der Haltung, ihnen als Mensch zu begegnen“, ergänzt Pfarrer Graus. „Die Menschen sind hier fremd im Krankenhaus. Es ist wichtig, dass der Patient spürt, er ist in der Fremde aufgehoben und braucht keine Angst zu haben.“ Eine große Herausforderung für die Krankenhausseelsorger ist der Umgang mit den unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen der Patienten und deren Angehörigen. Der Stadtteil, in dem die Caritasklinik liegt, hat einen Ausländeranteil von etwa 25 Prozent. „Von Italien bis hin zu arabischen Ländern hat die Familie zum Beispiel eine ganze andere Bedeutung als in Deutschland“, erläutert Mayers. „Wenn auf einmal im Drei-Bett-Zimmer von morgens bis abends eine Großfamilie auftaucht, um ihre Kranke oder ihren Kranken zu begleiten, dann ist das für uns befremdlich und auch störend. Das führt zu Konflikten hier im Krankenhaus. Weil wir in Deutschland eine ganz andere Vorstellung von Intimsphäre und Individualität haben, die man in anderen Kulturkreisen so gar nicht kennt.“ Durch den Kontakt mit Menschen anderer Kulturen und Religionen sei man aber auch herausgefordert, sich selbst neu kennen zu lernen und hinterfrage immer wieder die eigene Identität. „Wir sind Lernende hier“, ergänzt Graus. „Das Krankenhaus ist wie eine Schule für uns.“

Die Begegnung mit dem Fremden war auch Thema der Jahrestagung der Krankenhausseelsorger und -seelsorgerinnen im Bistum Trier Ende Oktober. Auf der Tagung ging es beispielsweise um den Umgang mit Muslimen. „Für mich ist der Islam fremd. Aber für Muslime sind wir genauso fremd“, fasste Pfarrer Graus die Quintessenz eines Impulsreferats zusammen. „Die Ermutigung war, Mensch zu bleiben und von Mensch zu Mensch den Kontakt zu suchen. Wir öffnen hier einen Raum, in dem der Mensch mit seinen Gefühlen und seinem Leben Platz findet. Das Paradox der Seelsorge liegt dann darin, dass wir den Gott, den wir den Menschen nahebringen wollen, im Leben der Menschen finden können.“

(dh)

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news-84377 Fri, 24 Nov 2017 12:01:10 +0100 Ein köstliches Dankeschön an Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/ein-koestliches-dankeschoen-an-ehrenamtliche-in-der-fluechtlingsarbeit/ Mit einem kostenloses Abendessen haben sich fünf Dekanate im Saarland und ein Caritas-Verband bei Ehrenamtlichen bedankt. Dillingen – Die fünf Dekanate Wadgassen, Saarlouis, Merzig, Losheim-Wadern und Dillingen haben sich bei den vielen Ehrenamtlichen aus den Landkreisen Saarlouis und Merzig, die sich für Flüchtlinge einsetzen, erkenntlich gezeigt. Am Donnerstagabend luden die Dekanate sie zu einem Abendessen ein. Rund 90 Ehrenamtliche folgten der Einladung.

Daniel Boost vom Caritas-Verband Saar-Hochwald e.V. kümmert sich zusammen mit Pastoralreferenten der fünf Dekanate um die Ehrenamtskoordination. Die Tandems sind Teil der Flüchtlingshilfe Willkommensnetz des Bistums Trier. „Unser Ziel ist es, vor Ort zu gucken, welchen Bedarf die Ehrenamtlichen haben und sie dort zu unterstützen“, sagte Boost. Neben der Unterstützung der bereits aktiven gehört auch die Gewinnung neuer Ehrenamtlicher zu den Aufgaben der Hauptamtlichen. „Wir gehen zu Treffen von Ehrenamtlichen, knüpfen Kontakte und führen Schulungen durch.“ „Am Anfang ging es vor allem um die Basics, aber mittlerweile haben sich unsere Angebote verändert“, berichtet Joachim Kreuter, Dekanatsreferent in Wadgassen und einer der Tandempartner von Daniel Boost. „Wir haben zum Beispiel auch Schulungen zum Thema ‚Trauma’ durchgeführt, damit die Ehrenamtlichen den Umgang mit Menschen lernen, die Traumata erlebt haben. Mit den Bedürfnissen der Flüchtlingen ändern sich auch unsere Aufgaben.“ Ging es Anfangs vor allem um das Ankommen in einem fremden Land, stehen heute andere Dinge im Vordergrund. „Es hat sich vom Willkommen zur Integration gewandelt“, so Kreuter. Boost bestätigt diese Entwicklung. In den Schulungen gehe es mittlerweile verstärkt um die Integration der nachgezogenen Familien der Flüchtlinge, um die Betreuung der Kinder, aber auch um die Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Man sei froh, dass es so viele Ehrenamtliche gebe, die den Menschen helfen.

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news-84350 Thu, 23 Nov 2017 15:03:15 +0100 956 Kinder, Jugendliche und Erwachsene beraten http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/956-kinder-jugendliche-und-erwachsene-beraten/ Die Lebensberatung Neunkirchen des Bistums Trier hat im vergangenen Jahr wieder mehr Zulauf bekommen. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht 2016 hervor. Neunkirchen – 956 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben im vergangenen Jahr das Angebot der Lebensberatung Neunkirchen des Bistums Trier in Anspruch genommen. 120 mehr als noch im Jahr 2015. 403 weitere Personen nahmen an Elternkursen, offenen Sprechstunden oder Weiterbildungen der Lebensberatung teil, das weist der Jahresbericht 2016 aus.

Die wichtigsten Themen bei den Kindern und Jugendlichen waren: Trennung und Scheidung oder Partnerschaftskonflikte der Eltern, Umgangs- und Sorgerechtsstreitigkeiten, Probleme bei Alleinerziehenden sowie die psychische Erkrankung von Mutter oder Vater. 45 Prozent aller beratenen Kinder und Jugendlichen lebten nicht in ihrer Ursprungsfamilie. Die Erwachsenen kamen am häufigsten mit folgenden Themen in die Beratung: Depression, Belastung durch traumatische Erlebnisse, Kritische Lebensereignisse und Verlusterlebnisse, Selbstwertproblematik und Kränkungen sowie Probleme mit der Kommunikation. Die durchschnittliche Beratungsdauer für einen abgeschlossenen Fall lag bei knapp neun Stunden. 2015 waren es noch etwa sechs Stunden pro Fall.

Das Fachberatungsteam um Diplom-Soziologe Martin Ludwig, dem Leiter der Lebensberatung, hat auch im vergangenen Jahr regelmäßig zusätzliche Sprechstunden in der Ottweiler Kindertagesstätte Lehbesch und im Neunkircher „Momentum“ angeboten. Hier bestehe die Möglichkeit, sich ohne Terminvereinbarung beraten zu lassen. Zusätzlich zum normalen Beratungsangebot bietet das Beartungsteam Mediation als Verfahren zur Konfliktregelung bei Familien- und Partnerschaftsproblemen an. Für Fachkräfte der Jugendhilfe sowie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im medizinischen Dienst oder in Bildungseinrichtungen wird eine fachliche Beratung bei der Einschätzung von Kindeswohlgefährdung angeboten. Für traumatisierte Flüchtlinge bietet das Team eine Erststabilisierung an. Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit werden durch Weiterbildung und Supervision unterstützt. Das Angebot in der Flüchtlingsarbeit erfolgt zusätzlich zum Regelangebot und wird durch das Bistum Trier extra finanziert.

Für Ratsuchende ist das Angebot kostenfrei. Die Arbeit der Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle kostete im vergangenen Jahr rund 300.000 Euro, finanziert zu 53 Prozent durch den Landkreis Neunkirchen, zu 42,2 Prozent durch das Bistum Trier und 4,8 Prozent durch die Stadt Neunkirchen.

Die Lebensberatung Neunkirchen befindet sich in der Hüttenbergstraße 42, Telefon 06821-21919. E-Mail: lb.neunkirchen@bistum-trier.de

(dh)

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news-84320 Wed, 22 Nov 2017 16:32:04 +0100 10 Jahre Einsatz für Opfer Häuslicher Gewalt im Saarland http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/10-jahre-einsatz-fuer-opfer-haeuslicher-gewalt-im-saarland/ Die Beratungs- und Interventionsstelle für die Opfer häuslicher Gewalt des Sozialdienstes Katholischer Frauen e.V. (SKF) hat zehnjähriges Bestehen gefeiert. Saarbrücken – Seit zehn Jahren gibt es im Saarland die Beratungs- und Interventionsstelle für die Opfer häuslicher Gewalt des Sozialdienstes Katholischer Frauen e.V. (SKF). Am Mittwoch hat die Stelle Ihr Jubiläum im Festsaal des Saarbrücker Rathauses begangen. Rund 90 Gäste fanden sich dazu im Rathaus ein, darunter auch die Frauenministerin Monika Bachmann, Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz, Caritas-Direktor Michael Groß sowie Vertreter der Saarländischen Polizei.

 

Über 3.300 Fälle häuslicher Gewalt wurden im Saarland im vergangenen Jahr von der Polizei registriert. „Das können wir so nicht hinnehmen“, sagte Ministerin Bachmann, die Schirmherrin der Beratungsstelle ist. „Laut Studien wird jede vierte Frau in Deutschland Opfer von häuslicher Gewalt ist. Bei Migrantinnen ist es sogar jede Zweite. Der Schutz dieser Opfer steht für unsere Landesregierung an erster Stelle. Deshalb möchte ich der Beratungsstelle Dankeschön sagen für ihre geleistete Arbeit!“

Die Beratungsstelle bearbeitet jedes Jahr zwischen 700 und 800 Fälle. „Dass die Zahlen die letzten Jahre über konstant geblieben und nicht gestiegen ist, liegt an der guten Kooperation mit der Polizei im Saarland“, sagte die Leiterin der Beratungsstelle, Christine Theisen. Da viele Opfer aus Scham keine Hilfe suchen, wählt die Beratungsstelle einen speziellen Ansatz, um mit ihnen in Kontakt zu kommen. „Wir arbeiten pro-aktiv, das heißt wir kontaktieren die Opfer, wenn wir von der Polizei mit Einverständnis der Betroffenen die Kontaktdaten zugeschickt bekommen. Oft ist der Kontakt mit uns der erste Schritt für eine Veränderung, ein Umdenken und manchmal sogar für ein Leben ganz ohne Gewalt“, so Theisen

Die Beratungs- und Interventionsstelle für Opfer häuslicher Gewalt befindet sich in Trägerschaft des SKF. Die Stelle kooperiert sehr eng mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, mit den 20 Polizeidienststellen im ganzen Saarland sowie mit zahlreichen Vereinen und Initiativen, die sich um Frauen und den Schutz von Opfern kümmern. Neben der Beratung für Erwachsene, sowohl Frauen als auch Männer, gibt es auch Beratungen für Kinder. Bei Bedarf werden Betroffene an andere Beratungsstellen, Rechtsanwältinnen und -anwälte, Frauenhäuser, Psychotherapeutinnen und –therapeuten weiter vermittelt.

Weitere Informationen unter: interventionsstelle@skf.de

 

 

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news-84310 Wed, 22 Nov 2017 12:29:11 +0100 Nikolaus inspiriert zu fairem Konsum http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/nikolaus-inspiriert-zu-fairem-konsum/ Der Bund der Katholischen Jugend Trier bietet auch 2017 Schokoladen-Nikoläuse an. „Vorfahrt für den Nikolaus“ macht Mut, den Bischof Nikolaus und dessen Tugenden wiederzuentdecken. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Weihnachten rückt näher. Bevor aber an Heiligabend das Christkind kommt, heißt es am 6. Dezember erst einmal „Vorfahrt für den Nikolaus – der BDKJ fairändert den Advent“. Mit dieser Aktion möchte der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) dazu ermutigen, in der Vorweihnachtszeit nachhaltiger und kritischer zu konsumieren – und verkauft fair gehandelte Schokoladenfiguren vom „echten“ Nikolaus. Der Heilige Nikolaus lebte im 4. Jahrhundert und war Bischof von Myra, das in der heutigen Türkei liegt. Sein Gedenktag ist der 6. Dezember. Er soll besonders den Armen, Benachteiligten und Kindern geholfen haben.

Der BDKJ hat sich dies zum Vorbild genommen und möchte auf die Ungerechtigkeit im Welthandel aufmerksam machen und Alternativen anbieten. Rainer Schulze, Vorsitzender des BDKJ im Bistum Trier betont: „Konsumieren mit offenen Augen und Ohren, zum Beispiel durch den Einkauf von fair gehandelten Produkten, ist gerade in der oft von Konsumwahn geprägten Vorweihnachtszeit wichtiger denn je“. Die Aktion findet in diesem Jahr bereits zum siebten Mal, gemeinsam mit dem BDKJ im Bistum Speyer, statt.

Der fair gehandelte Schoko-Nikolaus kann online unter www.vorfahrt-fuer-den-nikolaus.de bestellt werden. Dort gibt es auch Informationsmaterial und Aktionsideen zu den Themen „Heiliger Nikolaus“ und „Kritischer Konsum“ für die Kinder-und Jugendarbeit.

Der BDKJ informiert am Montag, 4. Dezember, am Sozialstand auf dem Trierer Weihnachtsmarkt über die Aktion und verkauft Schokoladen-Nikoläuse. Für die Jüngeren gibt es vom „echten Nikolaus“ ein kleines Geschenk.

(dk)

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news-84287 Tue, 21 Nov 2017 16:06:57 +0100 Ein Zeichen für die Opfer http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/ein-zeichen-fuer-die-opfer/ Die Pfarrei Heilig Kreuz in Schwalbach gedachte am Sonntag der Kinder, die Opfer sexuellen Missbrauchs und sexueller Gewalt wurden. #endchildsexabuseday Schwalbach – „Wir wollen, dass Kinder geschützt werden. Wir stehen zu allererst auf der Seite der Opfer.“ So hat sich Pfarrer Hans-Georg Müller in der Sonntagsmesse in der Kirche St. Martin in Schwalbach an seine Gemeinde gewandt. Aus Anlass des Europäischen Tags des Kinderschutzes griff Müller das Thema Kinderschutz in seiner Predigt auf.

„Habt Mut, Kinder des Lichtes zu sein, sagt der Apostel Paulus. Der Papst würde sagen, das heißt, ein Kind des Lichtes steht auf der Seite der Armen und der Geschundenen. Es heißt auch, Optionen zu treffen. Wir wollen die Option für Kinder treffen. Als Christen wollen wir aus Fehlern lernen, auch aus Fehlern, die in der Kirche gemacht wurden.“ Müller betonte, man wolle dazu ermutigen, alles zu tun, damit Kinder in unserer Gesellschaft geschützt werden. Er lud die Gemeinde im Anschluss an den Gottesdienst ein, gemeinsam in einer Prozession zum Friedhof hinter der Kirche zu ziehen. „Nehmen sie sich eine Kerze als Zeichen der Solidarität und der Hoffnung, als Zeichen unserer Option für die vielen Opfer. Für eine Welt, in der Kinder ohne Gewalt leben können.“ Rund siebzig Männer, Frauen und Kinder folgten Pfarrer Müller auf den Friedhof zu der Gedenkstele für die Opfer von Kindesmissbrauch, die im Sommer dieses Jahres dort errichtet wurde. Sie entzündeten Kerzen, die sie am Fuß der säulenartigen Stele niederlegten, und beteten in einer kurzen Andacht für alle Kinder, die Opfer von Missbrauch und sexueller Gewalt geworden sind.

Der Europäische Tag zum Schutz vor sexueller Ausbeutung und sexueller Gewalt stand in diesem Jahr unter dem Thema „Würde des Kindes in der digitalen Welt“. Dabei sollte vor allem auf den Missbrauch von Kindern in sozialen Netzwerken aufmerksam gemacht werden. Bei einer Fachtagung der Deutschen Bischofskonferenz zu Fragen sexuellen Missbrauchs in Köln betonte Bischof Dr. Stephan Ackermann, dass man im Bemühen, dieses Thema wach zu halten, nicht nachlassen dürfe. Jede Mitarbeiterin, jeder Mitarbeiter bis hin zum Bischof stehe in der Verantwortung, die Kirche zu einem sicheren Raum für Kinder und Jugendliche zu machen. Als Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Fragen des sexuellen Missbrauchs im kirchlichen Bereich und für Fragen des Kinder- und Jugendschutzes forderte Ackermann weiterhin Engagement in der Prävention gegen sexuelle Gewalt.

Weitere Informationen. www.praevention.bistum-trier.de

(dh)

 

 

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news-84286 Tue, 21 Nov 2017 15:53:52 +0100 Ein eigenständiger und gut geführter Kirchort http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/ein-eigenstaendiger-und-gut-gefuehrter-kirchort/ Nach mehr als vier Jahren wurde das Projekt "Momentum - Kirche am Center" in Neunkirchen in einem Auswertungsworkshop evaluiert. Neunkirchen – „Heute kommt das Momentum auf den TÜV!“ Mit diesen Worten begrüßte Dechant Olaf Harig die Haupt- und Ehrenamtlichen des „Momentum – Kirche am Center“, Kooperationspartner, sowie Vertretungen der Bistumsleitung, am vergangenen Freitag im KOMMzentrum in Neunkirchen. Im Mai 2013 war das Projekt gestartet; nach fast fünf Jahren wurde das Momentum in einem Auswertungsworkshop evaluiert. Der Workshop wurde von Professor Dr. Martin Lörsch von der Universität Trier moderiert.

Die rund 30 Gäste beantworteten zunächst in Gruppen verschiedene Fragen zum Momentum: „Worauf kann das Momentum stolz sein?“, „Welche Risiken, Gefahren sehen Sie für die Zukunft des Momentums?“, oder „Wo soll die Reise in den nächsten vier Jahren hingehen?“. Pfarrer Michael Wilhelm zeigte sich erstaunt, dass bei der Frage zu den bislang ungenutzten Chancen so viele Rückmeldungen kamen: „Es zeigt, dass noch viel Energie da ist!“

Insbesondere die Arbeit der Ehrenamtlichen wurde im Zuge der Auswertung positiv hervorgehoben. Seit den Anfängen habe man über 60 Frauen und Männer gewinnen können, die sich ehrenamtlich für und im Momentum engagieren. Mechthild Schabo, Direktorin des Zentralbereichs Pastoral und Gesellschaft im Bischöflichen Generalvikariat, sagte: „Das Ehrenamt im Momentum bieten wir so in den klassischen Gremien der Pfarreien gar nicht an: Der Dienst so nah an den Menschen ist anders als die Arbeit in Gremien, oder als der Lektorendienst. Das gute Miteinander zwischen den Haupt- und Ehrenamtlichen stellt die Rahmenbedingungen für ein attraktives Betätigungsfeld.“

Lob bekam das Momentum auch von Seiten der Stadt. Gertrud Backes vom Amt für Soziales der Stadt Neunkirchen betonte die Funktion des Momentums als wichtiger Knotenpunkt: „Bei vielen Institutionen, die wir hier haben, muss man sein Problem oft genau kennen und wissen, wo man hinmuss. Das Tolle am Momentum ist, dass man da hingehen kann, auch wenn man nicht genau weiß, wo es hingehen soll. Das Momentum hat hier eine Nische gefunden, die sehr wichtig ist.“ Die Caritas, der Kinderhospizdienst Saar, die Lebensberatung oder der Landkreis Neunkirchen bieten regelmäßig Fachberatungen im Momentum an. Die Ehrenamtlichen sind zudem geschult, in den alltäglichen Gesprächen mit den Gästen des Momentum, an verschiedene Institutionen zu verweisen, die bei möglichen Problemen weiterhelfen können. Dr. Gundo Lames, Direktor des Strategiebereichs Ziele und Entwicklung des Bistums Trier, lobte die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Beratungsstellen: „Das Ernstnehmen der Kooperationspartner auch untereinander ist etwas, von dem das Bistum noch lernen kann.“ Ebenso wie von der vorbildlichen Zusammenarbeit zwischen dem Projekt, der Pfarrei St. Marien in Neunkirchen und dem Dekanat Neunkirchen, so Lames. „Oft ist es so, dass die Pfarreien Angst haben, dass die Projekte ihnen die Leute wegnehmen“, sagte er. „Aber das Momentum ist ein eigener, eigenständiger und gut geführter Kirchort. Netzwerkartige Strukturen stehen als Perspektivwechsel im Abschlussdokument der Synode. Genau das sehen wir hier.“ Wo das Momentum als Schwerpunkt in der Zukunft verankert werde, müsse jetzt erarbeitet werden.

(dh)

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news-84285 Tue, 21 Nov 2017 15:45:31 +0100 Saarländische Kinder in Not unterstützen http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/saarlaendische-kinder-in-not-unterstuetzen/ Die Spendenaktion „Sternenregen“ des Vereins „RADIO SALÜ – Wir helfen e.V.“ der Katholischen und Evangelischen Kirche in Zusammenarbeit mit Radio Salü ist wieder gestartet. Neunkirchen – Am Freitag, dem 17. November, ist die Spendenaktion „Sternenregen“ des Vereins „RADIO SALÜ – Wir helfen e.V.“ der Katholischen und Evangelischen Kirche in Zusammenarbeit mit Radio Salü gestartet. Zum ersten Mal seit Beginn der Aktion konnte man mit bereits gesammelten Spenden in Höhe von über 100.000 Euro starten. Viele der Spendensammlungen, die den Verein und die Aktion unterstützen, finden über das Jahr verteilt statt.

„Fast 25.000 Saarländische Kinder leben in Familien, die Hartz IV beziehen“, sagte Pfarrer Glitt, der Vorsitzende des Vereins bei der Auftaktveranstaltung im neu gebauten Haus der Diakonie in Neunkirchen. „Es war ein Grundansatz der Reformation, dass alle Menschen gleich viel wert sind. Auch unsere Kinder müssen sich entwickeln können. Dies geht nur durch Chancengleichheit und Bildung.“ Deshalb sei es wichtig, den Menschen, die in die Beratungsstellen der Caritas oder der Diakonie kommen, zu zeigen, dass sie etwas wert sind. Dabei könne die Aktion „Sternenregen“ helfen, so Glitt. Die Spenden, die bei der Aktion gesammelt werden, fließen zu gleichen Teilen an die Beratungsstellen der Caritas und der Diakonie im Saarland. Christian Weyer, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Diakonie Saar und Superintendent des Kirchenkreises Saar-West hofft auf viele Spender, die saarländische Kinder in Not unterstützen: „Ich bin immer wieder erschüttert, wenn ich von Mitarbeitenden der Diakonie Saar erfahre, dass vielen Menschen das Nötigste zum Leben fehlt: etwa warme Kleidung für den Winter, eine brauchbare Matratze, ein Kühlschrank oder die Erstausstattung für ein Kind.“ Dies sei in unserem reichen Land ein Skandal. „Deshalb bin ich sehr froh, dass es die Spendenaktion „Sternenregen“ gibt“, sagte Weyer.

„Seit 2004 haben wir insgesamt über 2,7 Millionen Euro im Saarland gesammelt“, freute sich Sascha Thiel, Geschäftsführer von Radio Salü. „Das ist nicht nur eine Leistung der Kirchen und uns, sondern von jeder noch so kleinen Spende.“ Neben den regelmäßigen Großspendern habe man auch etliche anonyme Spender. Besonders stolz sei man vor allem auf die zahlreichen kreativen Ideen. Wie zum Beispiel Christof Scheid vom Caritas-Verband Schaumberg-Blies e.V., der neben seiner Arbeit Kabarettist ist. Er hatte im Frühjahr sein 20-jähriges Bühnenjubiläum gefeiert. Er veranstaltete eine Benefizgala und lud befreundete Künstler, wie die ehemalige Grand-Prix-Siegerin Nicole, ein und konnte insgesamt über 6.000 Euro sammeln, die er der Aktion „Sternenregen“ spendete. Ein weiteres Beispiel ist die Aktion der Krankenkasse IKK-Südwest, die mit der Bäckerinnung Saarland ein IKK-Brot mit Ingwer, Kürbiskernen und Kleie entwickelt hat, das in über 60 Bäckereien im Saarland verkauft wird. 30 Cent pro verkauftem Brot gehen direkt an den Verein RADIO SALÜ – Wir helfen e.V.

Spenden für die Aktion „Sternenregen“ können auf das Spendenkonto bei der Sparkasse Saarbrücken (IBAN: DE02 5905 0101 0090 0219 99) eingezahlt werden. Nähere Informationen zur Verwendung der Spenden und zu den Spendern sind im Internet unter www.salue.de zu finden. Ansprechpartner für den Ablauf der Spendenaktion ist der Vorsitzende des Vereins RADIO SALÜ – Wir helfen e.V., Pfarrer Wolfgang Glitt. E-Mail: wglitt@web.de.

(dh)

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news-84139 Thu, 16 Nov 2017 16:40:05 +0100 Tagespflegeeinrichtung "Gudd Stuff" eingeweiht http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/tagespflegeeinrichtung-gudd-stuff-eingeweiht/ Der Caritasverband Saar-Hochwald e.V. hat eine Tagespflegeeinrichtung für Senioren innerhalb des Alten- und Pflegeheims St. Maria in Wadern eingeweiht. Wadern – Der Caritasverband Saar-Hochwald e.V. hat eine Tagespflegeeinrichtung für Senioren innerhalb des Alten- und Pflegeheims St. Maria in Wadern eingeweiht. Die Einrichtung, die insbesondere für Menschen mit Demenzerkrankung ausgerichtet ist, trägt den Namen „Gudd Stuff“. Von den 15 Plätzen sind derzeit etwa 10 belegt.

„Viele Menschen, die zu Hause gepflegt werden, sind auf ihre Angehörigen angewiesen“, sagte Caritasdirektor Hermann-Josef Niehren. „Die Angehörigen stoßen dabei aber oftmals an ihre Grenzen. Deshalb sind wir froh über solche Angebote wie das der ‚Gudd Stuff’ in Wadern.“ Die Landrätin des Landkreises Merzig-Wadern, Daniela Schlegel-Friedrich, begrüßte die Eröffnung der Tagespflegeeinrichtung ebenfalls: „Ich freue mich, ein Angebot in Betriebe nehmen zu können, das es Patienten ermöglicht, länger zu Hause bleiben zu können und nicht gleich in ein Heim zu müssen.“ Man verfolge schon länger das Konzept, ambulante Behandlung stationärer vorzuziehen, sagte die Landrätin. Dies sei besser für die Menschen und oftmals kostengünstiger. Waderns Bürgermeister Jochen Kuttler lobte die „Gudd Stuff“ als „eine gute Ergänzung zu bestehenden Angeboten.“

„Mit der Einrichtung schließt der Caritasverband eine Versorgungslücke im teilstationären Angebot des Hochwaldraumes“, sagte Caritasdirektor Niehren. Das Team aus Pflegekräften setze bei der Betreuung der Patienten auf körperliche und geistige Aktivierung und die Förderung noch vorhandener Fähigkeiten, erklärte Niehren. Zum Betreuungsangebot zählt auch ein Fahrdienst, der es auch Patientinnen und Patienten, die im Rollstuhl sitzen, ermöglicht, in die „Gudd Stuff“ zu gelangen.

Im Rahmen der Einweihung wurden außerdem zwei Kooperationsverträge zwischen dem Caritasverband und den Marienhaus Senioreneinrichtungen GmbH geschlossen. „In den Verträgen verpflichten sich beide Seiten gemeinsam an der weiteren bedarfsgerechten Versorgung der älter werdenden Menschen in der Hochwaldregion zu arbeiten“, ließ Niehren verlauten. Dazu zählt auch die Betreuung der Bewohner des Altenheimes St. Maria in Wadern durch das Ambulante Hospiz- und Palliativzentrum des Caritasverbandes Saar-Hochwald e.V. Die Eröffnung der „Gudd Stuff“ wurde zum Anlass genommen, die Kooperationsverträge offiziell zu unterzeichnen. Im Anschluss an die Grußworte und die Unterzeichnung der Verträge, stellte Pfarrer Stefan Sänger die Tagespflegeeinrichtung unter den Segen Gottes. Im Rahmen einer Andacht weihte er die Räumlichkeiten feierlich ein.

(dh)

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news-84107 Wed, 15 Nov 2017 15:29:48 +0100 Hingehen und Hinhören http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/hingehen-und-hinhoeren/ Im Mittelpunkt des Pastoralen Studientags in Eppelborn standen die Synode und deren Umsetzung. Insbesondere die kommende Erkundungsphase war Thema. Eppelborn – „Wir wollen uns nicht nur neu organisieren, sondern unsere Kirche auch mit einem neuen Geist beleben. Dazu möchten wir sie auch in die Pflicht nehmen, denn sie sind unsere ersten Ansprechpartner vor Ort.“ Mit diesen Worten hat Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg die rund 200 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums Trier zum pastoralen Studientag, der am Montag in Eppelborn stattgefunden hat, begrüßt. Auch Bischof Dr. Stephan Ackermann und Weihbischof Robert Brahm, der für den Visitationsbezirk Saarland zuständig ist, waren aus Trier angereist.

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news-84082 Tue, 14 Nov 2017 16:53:22 +0100 Synodenumsetzung im Mittelpunkt http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/synodenumsetzung-im-mittelpunkt/ Die Spitzen der Bistümer Trier und Speyer haben sich mit der Saarländischen Landesregierung zu einem Meinungsaustausch in der Saarbrücker Staatskanzlei getroffen. Saarbrücken – Die Saarländische Landesregierung und die Spitzen der Bistümer Speyer und Trier haben sich am Dienstag in der Staatskanzlei des Saarlandes in Saarbrücken zu ihrem traditionellen Meinungsaustausch getroffen. Das fünfte Gespräch der schwarz-roten Landesregierung mit den Bischöfen Dr. Karl-Heinz Wiesemann und Dr. Stephan Ackermann zeigte viele Übereinstimmungen in politischen und gesellschaftlichen Fragen. Insbesondere die Strukturreform in den Bistümern Speyer und Trier war ein breit diskutiertes Thema.

„Die Landesregierung ist an einer guten und zielorientierten Zusammenarbeit mit den Kirchen und anderen Religionsgemeinschaften sehr interessiert“, sagte die stellvertretende Ministerpräsidentin, Ministerin Anke Rehlinger. „Die Gespräche mit der Katholischen Kirche sind getragen von einer konstruktiven und angenehmen Atmosphäre.“

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