Bistum Trier - Redaktion Saarbrücken https://www.bistum-trier.de/ de-de Bistum Trier - Redaktion Saarbrücken Thu, 18 Jul 2019 11:33:36 +0200 Thu, 18 Jul 2019 11:33:36 +0200 Bistum Trier news-102017 Wed, 17 Jul 2019 11:02:09 +0200 „Beratung kann Motor für Veränderung sein“ https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/beratung-kann-motor-fuer-veraenderung-sein/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/5/1/csm_Logo-Lebensberatung-im-Bistum-Trier-web_c1f0679594.jpg" width="150" height="150" alt="" title="Logo Lebensberatung im Bistum Trier web" />2018 haben insgesamt 1.146 Kinder, Jugendliche und Erwachsene das Angebot der Lebensberatung Saarbrücken in Anspruch genommen. Saarbrücken – „Unser Beratungsangebot ist vor allem Hilfe zur Selbsthilfe.“ So erklärt Diplom-Psychologin Maria Weber die Aufgabe der Lebensberatung Saarbrücken. „Wir, die Beratenden, können mit unserer Fachlichkeit unterstützen, einen Weg zu finden. Den Weg gehen müssen die Ratsuchenden selbst.“ Die Lebensberatung Saarbrücken wurde 2018 von mehr als 1.000 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aufgesucht, die sich mit ganz unterschiedlichen Problemen an die Lebensberatung gewandt haben. „Menschen, die bei uns Hilfe suchen, müssen sich zutrauen, etwas verändern zu können“, sagt Maria Weber. Viele haben beispielsweise die Vorstellung, keinen Einfluss auf das Verhalten ihrer Kinder zu haben, wenn diese sich außerhalb ihres zu Hauses auffällig benehmen. „Möglicherweise sind sie mit der Erfahrung groß geworden, bestimmten Menschen oder Situationen im Leben ohnmächtig ausgeliefert zu sein, ohne selbst Einfluss nehmen zu können.“ Beratung könne aber große Wirkung erzielen und ein Motor für Veränderung sein, so die Diplom-Psychologin.

Die Lebensberatung bietet zu ihrer Regelberatung Sprechstunden für Eltern in der Kita Lindenhof in Saarbrücken-Burbach sowie in der Kita St. Paulus in Malstatt im 14-tägigen Rhythmus an. Zudem steht in den Willi-Graf-Schulen und der Marienschule in Saarbrücken alle zwei Wochen eine Mitarbeiterin der Lebensberatung zu Sprechstunden für Eltern, Lehrer, Schülerinnen und Schüler zur Verfügung.

Insgesamt haben 2018 1.146 Kinder, Jugendliche und Erwachsene das Angebot der Lebensberatung Saarbrücken in Anspruch genommen. 512 weitere Personen nahmen an Elternkursen, offenen Sprechstunden oder Weiterbildungen der Lebensberatung teil. Das geht aus dem Jahresbericht 2018 hervor. Die wichtigsten Themen bei Kindern und Jugendlichen waren: Partnerschaftskonflikte der Eltern, deren Trennung und Scheidung, Umgangs- und Sorgerechtsstreitigkeiten, Erschöpfung oder Überlastung der Eltern sowie oppositionelles Verhalten. Mehr als 48 Prozent aller beratenen Kinder und Jugendlichen lebten nicht in ihrer Ursprungsfamilie.

Pro abgeschlossenen Fall erbrachte die Lebensberatung durchschnittlich rund sieben Stunden Beratungszeit. Für alle Ratsuchenden ist das Angebot der Saarbrücker Lebensberatung kostenfrei. Die Beratungsarbeit kostete im vergangenen Jahr rund 458.000 Euro. Finanziert wurde das Angebot zu 55 Prozent durch das Bistum Trier und zu 45 Prozent durch den Regionalverband Saarbrücken.

Die Lebensberatung Saarbrücken des Bistums Trier befindet sich im Johannes-Foyer, Ursulinenstraße 67 und hat die Telefonnummer 0681-66704.

(dh)

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news-101975 Mon, 15 Jul 2019 14:52:58 +0200 Boliviensammlung im Bistum wieder erfolgreich https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/boliviensammlung-im-bistum-wieder-erfolgreich/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/4/3/csm_Logo_Boliviensammlung_01_79c9a63a1f.jpg" width="150" height="62" alt="" />Bei den drei Kleidersammlungen im rheinland-pfälzischen Teil des Bistums kamen insgesamt 830 Tonnen Kleidung und Schuhe zusammen. Trier – 6.000 Helferinnen und Helfer haben die Frühjahrssammlung des Bundes der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Trier wieder zu einem Erfolg werden lassen: Bei den drei Kleidersammlungen im rheinland-pfälzischen Teil des Bistums kamen insgesamt 830 Tonnen Kleidung und Schuhe zusammen. Damit verzeichnet der BDKJ nur einen leichten Rückgang von 43 Tonnen im Vergleich zum Vorjahr. Mit den Erlösen aus dem Verkauf der gebrauchten Kleidung unterstützt der BDKJ seit vielen Jahren kontinuierlich die bolivianischen Partner vor Ort.

„Der solidarische Einsatz der vielen Engagierten an den Sammeltagen ist immer wieder beeindruckend. Er ermöglicht konkrete Zukunftsperspektiven durch Bildung für Kinder und Jugendliche in Bolivien“, unterstreicht Matthias Pohlmann vom BDKJ-Bolivienreferat. Ein aktuelles Thema ist für den BDKJ die Krise auf dem Altkleidermarkt, die den Absatz der Sammelware erschwert und die Erlöse mindert. Hintergrund sind die durch „Fast-Fashion“ verursachten immer schneller werdenden Modetrends, die eine Schwemme von Altkleidern in minderer Qualität produzieren. Inzwischen werden in Deutschland eine Million Tonnen im Jahr in Sammlungen gegeben. Der Dachverband FairWertung analysiert und bewertet diese Marktentwicklungen sehr kritisch (www.fairwertung.de). Der BDKJ ruft deshalb zu einem bewussten Umgang mit Kleidung auf, sowohl beim Kauf und bei der Abgabe in die Sammlung.

Die Erlöse aus den Boliviensammlungen fließen an die Partnerorganisationen in Bolivien und gewährleisten die wichtige und unerlässliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen: Die Nationale und Jugend- und Berufungspastoral (PJV) koordiniert die Jugendpastoral in ganz Bolivien. Ein besonderer Erfolg der PJV war die 72-Stunden-Aktion 2019 mit rund 3.000 engagierten Jugendlichen. Die Stiftung „Solidarität und Freundschaft Chuquisaca – Trier“ unterhält 25 Ausbildungseinrichtungen in den ländlichen Regionen des Erzbistums Sucre für ca. 2.000 Kinder und Jugendliche. Wichtige Schwerpunkte der Arbeit sind die Ermöglichung von Schulbildung, die Förderung von jungen Menschen mit Beeinträchtigungen und die Entwicklung von Maßnahmen angesichts des deutlich spürbaren Klimawandels.

Ein Beispiel der konkreten Bildungsarbeit ist ein Projekt zur Prävention von häuslicher Gewalt gegen Kinder und der Gewalt an Schulen. 175 Kinder der Zentren zur sozialen Unterstützung haben in Workshops gelernt, wie Gewalt gegen Kinder und Gewalt in schulischem Kontext verhindert werden kann. Außerdem gab es Fortbildungsveranstaltungen für Eltern und Lehrer. Die Kinder und Schüler gründeten Streitschlichtungs-Teams, die für die anderen Schüler an ihren gelben Westen erkennbar sind. Das Projekt fördert sichtbar eine Kultur des guten Miteinanders und des Friedens bei Kindern, Eltern und in den Gemeinden insgesamt.

Weitere Informationen gibt es unter: www.boliviensammung.de

(red/sb)

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news-101896 Sun, 14 Jul 2019 11:14:00 +0200 Nützliche Kleinigkeiten und aufrüttelnde Informationen https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/nuetzliche-kleinigkeiten-und-aufruettelnde-informationen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/e/csm_AktionArbeit_Aktionsbox_Steyven_070687511b.jpg" width="150" height="100" alt="" />Die ausleihbaren Aktionsboxen der Aktion Arbeit richten den Blick auf die Langzeitarbeitslosen. Sie sind gefüllt mit kleinen, nützlichen Dingen wie einem saarländischen Schwenker-Wender. Trier – Die Aktion Arbeit im Bistum Trier, eine Initiative zur Unterstützung von Langzeitarbeitslosen, bietet an verschiedenen Standorten Aktionsboxen zum Ausleihen an. Die Boxen sollen über die Situation von Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit informieren. Sie sind gefüllt mit kleinen, nützlichen Dingen, die gegen eine Spende zugunsten der Aktion Arbeit angeboten werden können, etwa bei Pfarrfesten oder anderen Veranstaltungen.

Wer sich schon immer gefragt hat, ob es beim Grillen eine gute Alternative zur Grillzange gibt, dem sei ein echter saarländischer Schwenker-Wender ans Herz gelegt. Diesen und weitere sinnvolle Dinge finden sich in den Aktionsboxen. Dazu gibt es fundierte Informationen über die Aktion Arbeit selbst. „Mit unseren Aktionsboxen wollen wir vor allem die Arbeit in den Beschäftigungsbetrieben in unserem Bistum ein wenig darstellen“, so die Geschäftsführerin der Aktion Arbeit, Andrea Steyven. In den Boxen finden sich in verschiedenen Fächern kleine Dinge, die in den Beschäftigungsbetrieben gefertigt oder verkauft werden. So etwa Flaschenöffner der Erwerbslosenselbsthilfe in Püttlingen oder auch Magnet-Engel der Jugendhilfe Don Bosco aus Welschbillig. Auch die Aktionsboxen selbst wurden in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Trier hergestellt, ebenso das zugehörige Inhaltsverzeichnis und der erklärende Flyer.

Derzeit sind zwei Aktionsboxen im Umlauf. Sie stehen bei der Aktion Arbeit in Trier und im Kleiderladen der CarMen gGmbH in Koblenz. An beiden Orten können sie ausgeliehen und bei Festen oder Veranstaltungen ausgestellt werden. Zusammen mit dem erklärenden Flyer sprechen sie für sich selbst. Die kleinen Dinge, die sich in den Kisten befinden, dürfen Interessierte mitnehmen – eine Spende zu Gunsten der Aktion Arbeit ist willkommen. Weitere sechs Aktionsboxen werden in den nächsten Wochen an unterschiedlichen Orten im Bistum Trier platziert und stehen dann auch für die Ausleihe bereit, unter anderem im Haus der Jugend Bitburg, in der Fachstelle Jugend Bad Kreuznach und im Dekanatsbüro Dillingen. Es besteht auch die Möglichkeit, die Ausstellung einer Aktionsbox mit dem Einsatz eines Glücksrads zu kombinieren.

Die Boxen können gebucht werden über: Aktion Arbeit im Bistum Trier, Almedina Mujic, Mustorstr. 2, 54290 Trier, Tel.: 0651-7105144, aktionarbeit(at)bgv-trier.de und im Kleiderladen in der Geschäftsstelle des Caritasverbandes, Hohenzollernstr. 118-120, 56068 Koblenz, Tel.: 0261-13906600, kleiderladen(at)carmenggmbh.de.

Das Ziel der Aktion Arbeit ist seit 1983, Menschen beim Einstieg oder Wiedereinstieg in die Erwerbstätigkeit zu helfen, über Ursachen und Folgen von Arbeitslosigkeit aufzuklären und sich mit Projekten und Vorschlägen an einer aktiven Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik zu beteiligen. Weitere Informationen gibt es unter Tel.: 0651-7105-301 oder auf: www.aktionarbeit.bistum-trier.de

(tef)

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news-101877 Thu, 11 Jul 2019 16:21:43 +0200 Aufarbeitung mit und für Betroffene https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/aufarbeitung-mit-und-fuer-betroffene/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/c/b/csm_zitat-projektskizze-albertinum-4_0aa996e8c3.gif" width="150" height="150" alt="" />Bischof Dr. Stephan Ackermann beauftragt ein Projekt zur Aufarbeitung am bischöflichen Internat Albertinum in Gerolstein. Trier/Gerolstein – Bischof Dr. Stephan Ackermann hat ein Projekt „Gewalt am bischöflichen Internat Albertinum Gerolstein – Aufarbeitung mit und für Betroffene“ in Auftrag gegeben. Die Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Claudia Bundschuh (Mönchengladbach) und die Rechtsanwältin und Mediatorin Dr. Bettina Janssen (Köln) werden die unabhängige Untersuchung durchführen.

Das Projekt startet mit einer Auftaktveranstaltung im Herbst und ist bis Sommer 2021 angelegt. In der Projektskizze heißt es, „sowohl sexuelle als auch psychische und physische Gewalt sollen Gegenstand des Projektes zur Aufarbeitung sein“. Anlass sind Rückmeldungen von ehemaligen Schülern des seit Anfang der 1980er Jahre geschlossenen Internats zu Gewalterfahrungen durch Mitarbeitende des Albertinums.

Zu den Bedingungen des jetzt geschlossenen Vertrags gehört, dass die beiden beauftragten Personen diesen Auftrag ohne Vorgaben durch das Bistum angehen und in eigener Verantwortung ein Konzept zur Aufarbeitung erstellen. Das Projekt folgt einem beteiligungsorientierten Ansatz und ist dementsprechend als Projekt gemeinsam mit Betroffenen angelegt. Die Interessen von Betroffenen und die Möglichkeiten und Grenzen des Projektträgers sollen gleichermaßen in die Feinkonzeption der einzelnen Projektbausteine einfließen. An der Auftaktveranstaltung teilnehmen können alle an der Aufarbeitung interessierten ehemaligen Schüler des Albertinums unabhängig von Opfererfahrungen, teilen Bundschuh und Janssen mit. Sie wollen transparent über die Ziele, Methoden, Beteiligungsmöglichkeiten und Maßnahmen informieren, um das Vertrauen von ehemaligen Schülern des Internats zu gewinnen und sie zu ermutigen, sich aktiv am Projekt zu beteiligen. Unter www.albertinum-gerolstein.de informieren die Beauftragten fortlaufend über das Projekt. Auf dieser Seite kann die Projektskizze eingesehen werden, und dort wird am Ende auch der Abschlussbericht veröffentlicht.

Im September soll der Lenkungsausschuss mit Vertretungen von Betroffenen und des Auftraggebers sowie Fachleuten aus der Wissenschaft gebildet und die Auftaktveranstaltung terminiert werden. Die Einladung zu der Veranstaltung erfolgt unter anderem über die Presse.

(JR)

 

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news-101844 Wed, 10 Jul 2019 14:22:37 +0200 Ehrenamtlich mitentscheiden und Verantwortung tragen https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/ehrenamtlich-mitentscheiden-und-verantwortung-tragen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/e/0/csm_SynDok_Handeln_Orientierung_Engagement_e32042f251.jpg" width="150" height="150" alt="" />Im Rahmen von drei Infoveranstaltungen wird das Bistum über die Arbeit im Leitungsteam der Pfarrei und im Rat der Pfarrei informieren. Trier/Vallendar/Illingen – Die Pfarreien der Zukunft im Bistum Trier sollen künftig von Teams geleitet werden, die sich aus jeweils drei Hauptamtlichen und bis zu zwei ehrenamtlich Engagierten zusammensetzen. Gemeinsam mit dem Rat der Pfarrei, dem bis zu 22 Ehrenamtliche angehören können, tragen sie die Verantwortung für die pastorale Entwicklung in der Pfarrei, für das Personal und die Ressourcen. Unterstützt werden die Leitungsteams dabei von den Fachabteilungen des Bischöflichen Generalvikariates Trier.

Um einen Einblick in die Aufgaben und das Anforderungsprofil sowie in die generelle Arbeit der Leitungsteams und die Arbeit im Rat der Pfarrei zu bekommen, bietet das Bistum Trier in drei Informationsveranstaltungen an. Eingeladen sind alle interessierten Ehrenamtliche, die an der Umsetzung der Synode mitarbeiten möchten, das Rahmenleitbild der Pfarrei anerkennen, „mit Zuversicht und Offenheit Veränderungsprozesse gestalten und begleiten wollen“ und „aus einem emanzipierten Christsein heraus ihren Glauben bezeugen können“, schreibt Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg in seiner Einladung zu den Veranstaltungen.

Die Informationsveranstaltungen finden an folgenden Terminen statt:

am Freitag, 6. September, 15 bis 21 Uhr, im Forum Vinzenz Pallotti (Aula), Pallottistr. 3 in 56179 Vallendar;

am Freitag, 20. September, 15 bis 21 Uhr, im Kulturforum Illipse, Burgweg 4 in 66557 Illingen;

am Samstag, 21. September, 10 bis 16 Uhr im Tagungs- und Gästehaus der Barmherzigen Brüder Trier, Albertus-Magnus-Saal, Nordallee 1, 54292 Trier/Trier-Nord (Achtung, geänderter Ort!)

Um eine Anmeldung bis zum 23. August für Vallendar und bis zum 6. September für Illingen und Trier wird gebeten beim Arbeitsbereich Ehrenamtsentwicklung im Bischöflichen Generalvikariat, Mustorstr. 2, 54290 Trier, Tel.: 0651-7105-566 oder E-Mail: ehrenamt(at)bistum-trier.de.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen gibt es unter www.ehrenamt.bistum-trier.de. Allgemeine Informationen zum Leitungsteam, dem Rat der Pfarrei und dem aktuellen Stand der Umsetzung der Synode sind unter www.bistum-trier.de/heraus-gerufen zu finden.

(JR)

 

 

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news-101809 Tue, 09 Jul 2019 10:36:25 +0200 923 Kinder, Jugendliche und Erwachsene beraten https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/923-kinder-jugendliche-und-erwachsene-beraten/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/7/f/csm_LB_NK_01_a59dcbeb14.jpg" width="150" height="82" alt="" title="Logo Lebensberatung NK" />Im vergangenen Jahr haben 923 Kinder, Jugendliche und Erwachsene das Angebot der Lebensberatung in Neunkirchen in Anspruch genommen. Neunkirchen – 923 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben im vergangenen Jahr das Angebot der Lebensberatung Neunkirchen des Bistums Trier in Anspruch genommen. 25 weniger als noch im Jahr 2017. 413 weitere Personen nahmen an Elternkursen, offenen Sprechstunden oder Weiterbildungen der Lebensberatung teil, das weist der Jahresbericht 2017 aus.

Die wichtigsten Themen bei den Kindern und Jugendlichen waren: eine psychische Erkrankung von Mutter oder Vater, Partnerschaftskonflikte der Eltern, Trennung und Scheidung, Probleme durch inkonsequentes Erziehungsverhalten sowie Vernachlässigung. 42 Prozent aller beratenen Kinder und Jugendlichen lebten nicht in ihrer Ursprungsfamilie. Die Erwachsenen kamen am häufigsten mit folgenden Themen in die Beratung: Belastung durch traumatische Erlebnisse, Depression, Kritische Lebensereignisse und Verlusterlebnisse, Selbstwertproblematik und Kränkungen sowie Probleme durch körperliche Erkrankungen oder Behinderungen. Die durchschnittliche Beratungsdauer für einen abgeschlossenen Fall lag bei etwas mehr als 8 Stunden. 2017 waren es etwa 11 Stunden pro Fall.

Das Fachberatungsteam um Diplom-Soziologe Martin Ludwig, dem Leiter der Lebensberatung, hat auch im vergangenen Jahr regelmäßig zusätzliche Sprechstunden in der Ottweiler Kindertagesstätte Lehbesch und im Neunkircher „Momentum“ angeboten. Hier bestehe die Möglichkeit, sich ohne Terminvereinbarung beraten zu lassen. Zusätzlich zum normalen Beratungsangebot bietet das Beratungsteam Mediation als Verfahren zur Konfliktregelung bei Familien- und Partnerschaftsproblemen an. Für Fachkräfte der Jugendhilfe sowie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im medizinischen Dienst oder in Bildungseinrichtungen wird eine fachliche Beratung bei der Einschätzung von Kindeswohlgefährdung angeboten. Für traumatisierte Flüchtlinge bietet das Team eine Erststabilisierung an. Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit werden durch Weiterbildung und Supervision unterstützt. Das Angebot in der Flüchtlingsarbeit erfolgt zusätzlich zum Regelangebot und wird durch das Bistum Trier extra finanziert. Im Jahr 2018 hat die Beratungsstelle zudem das Projekt „Stärkung der Erziehungskompetenz von (traumatisierten) Geflüchteten“ entwickelt.

Für Ratsuchende ist das Angebot kostenfrei. Die Arbeit der Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle kostete im vergangenen Jahr rund 280.000 Euro, finanziert zu 60,1 Prozent durch den Landkreis Neunkirchen, zu 34,8 Prozent durch das Bistum Trier und 5,1 Prozent durch die Stadt Neunkirchen.

Die Lebensberatung Neunkirchen befindet sich in der Hüttenbergstraße 42, Telefon 06821-21919. E-Mail: lb.neunkirchen@bistum-trier.de
(dh)

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news-101807 Tue, 09 Jul 2019 09:48:41 +0200 Pierre Fourier als „Patron der Reform“ https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/pierre-fourier-als-patron-der-reform/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/f/csm_Bischof_WallfahrtMattaincourt_ec00c4ba46.jpg" width="150" height="103" alt="" />Bischof Dr. Stephan Ackermann predigt bei der Wallfahrt der Diözese St.-Dié zum Grab des Heiligen, der 1589 in Trier geweiht worden ist. Mattaincourt/Trier – „In all den Veränderungen unserer Zeit in Politik, Gesellschaft und vor allem auch in unserer Kirche kann uns der heilige Pierre Fourier ein guter ‚Patron der Reform‘ sein.“ Das hat Bischof Dr. Stephan Ackermann am 7. Juli, dem 430. Jahrestag der Priesterweihe des Heiligen, im Gottesdienst im französischen Mattaincourt betont. Ackermann nahm zusammen mit mehreren Domgeistlichen auf Einladung von Bischof Didier Berthet bei der jährlich am ersten Sonntag im Juli stattfindenden Wallfahrt der Diözese St. Dié (Vogesen) zum Grab des heiligen Pierre Fourier teil. Die Delegation hatte auch Épinal besucht, wo sich der Bischofssitz von Bischof Berthet befindet. Berthet hatte Trier zu den Heilig-Rock-Tagen besucht.

Fourier war 1589 in Trier geweiht worden. Heute lebe das Gedächtnis von Fourier vor allem in der Kirche weiter, die bis heute den volkstümlichen Namen der Kongregation von Pierre Fourier und Alix Le Clerc trägt, der „Welschnonnen“-Kirche, erläuterte Ackermann in seiner Predigt. In der Gestalt des „bon père de Mattaincourt“, wie Pierre Fourier schon zu Lebzeiten genannt worden sei, und im Besuch der Trierer Delegation an seinem Grab „leuchtet so die starke Beziehung auf, die uns seit Jahrhunderten miteinander verbindet“, betonte der Trierer Bischof. Mehr als 1.400 Jahre waren das Bistum Trier und die Diözesen Lothringens eng verbunden. „Und Dank der europäischen Einigung finden diese Räume heute wieder näher zueinander. So soll dieser Wallfahrtstag heute hier in Mattaincourt auch ein Zeichen dafür sein, dass diese gemeinsamen Lebensräume, die die heutigen nationalen Grenzen überschreiten, auch eine Frucht des christlichen Glaubens und des kirchlichen Lebens waren und wieder stärker werden sollen.“

Mit Blick auf das Wallfahrtsmotto, den Glauben an Jesus Christus öffentlich zu bezeugen und ihn weiterzugeben an andere („Aujourd`hui transmets ta foi!“) nannte Ackermann drängende Fragen der Zeit: Wie geht es weiter mit unserem Europa? Wie geht es weiter mit unserer Erde? Wie geht es weiter mit unserer Kirche? Christen seien dazu berufen, diese anstehenden Veränderungen, „auch wenn sie uns zuerst einmal Angst machen, mitzugestalten, damit aus ihnen etwas Fruchtbares für die Menschen erwachsen kann, damit so ein Stück mehr des Reiches Gottes im Heute erfahrbar wird“. Der Bischof ermutigte dazu, sich vom Beispiel des Heiligen Pierre Fourier anziehen zu lassen, der ein „glaubhafter Zeuge und missionarischer Bote“ gewesen sei.  Er sei zeitlebens bereit gewesen, sich selbst vom Evangelium her verwandeln zu lassen: „Er war offen für Gottes verwandelndes Wort und konnte sich so immer wieder auf Neues einlassen, auch abenteuerliche Wege beschreiten, um die Botschaft vom Reich Gottes zu den Menschen zu bringen.“ Als Seelsorger habe er ganz konkret gesehen, „was nottut, was die Anforderungen des Reiches Gottes im Hier und Jetzt waren: Bildung für die Kinder und spirituelle und wirtschaftliche Hilfen für die Familien und die Armen“. Fourier habe um die „Dynamik des Reiches Gottes“ gewusst: „Er hatte das Vertrauen, dass die zarten Pflänzchen, die er säen konnte, in der Lage sind, wirklich etwas zu bewirken. Sie können diese Welt verwandeln.“ 

(red/JR)

Die Predigt zum Nachlesen in deutsch / französisch.

 

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news-101641 Wed, 03 Jul 2019 09:07:55 +0200 Hilfe beim Verlust eines geliebten Menschen https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/hilfe-beim-verlust-eines-geliebten-menschen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/a/5/csm_Lebensberatung_Logo_01_200e227d19.jpg" width="150" height="47" alt="" title="Lebensberatung Logo 01" />Im Vergleich zum Vorjahr nahmen 100 Personen mehr die Angebote der Beratungsstelle wahr. Das geht aus der aktuellen Statistik der Lebensberatung Merzig für das Jahr 2018 hervor. Merzig – 1164 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben im letzten Jahr die Lebensberatung des Bistums Trier in Merzig aufgesucht. Das waren über 100 Personen mehr als noch im Jahr 2017. Zusätzlich nahmen 111 Erwachsene, Kinder und Jugendliche an weiteren Angeboten der Lebensberatung wie Elternkursen, offenen Sprechstunden oder Weiterbildungen teil. Das geht aus der aktuellen Statistik der Lebensberatung Merzig für das Jahr 2018 hervor.

Im Blickpunkt des Jahresberichts steht die Trauerbewältigung. „Trauernde pendeln nach unserer Erfahrung zwischen der Realisierung des Unfassbaren und dem Versuch, eine innere Beziehung zu dem Verstorbenen aufzubauen“, sagte Renato Barachino, Diplom-Psychologe in der Lebensberatung Merzig. „Wir begleiten diesen Pendelprozess mit unterschiedlichen therapeutischen Methoden.“ Die Trauernden werden zum Beispiel dazu ermuntert, sich einen Ort zu suchen, an dem sie sich sicher fühlen und sich zurückziehen können, um den Verlustschmerz zuzulassen. Zudem werden die Betroffenen ermutigt, Abschiedsrituale zu finden oder Rituale, um die eigenen Trauergefühle zuzulassen, die als stabilisierendes Element dienen können.

Neben Trauer kamen die Menschen, die die Lebensberatung in Merzig 2018 aufgesucht hatten, aus unterschiedlichen Gründen; bei Kindern und Jugendlichen waren die wichtigsten Themen Trennung oder Scheidung der Eltern, Partnerschaftskonflikte, Eltern-Kind-Konflikte oder Überlastung und Erschöpfung. Etwas weniger als die Hälfte der Kinder und Jugendlichen leben nicht in ihrer Ursprungsfamilie. Erwachsene, die in die Lebensberatung kamen, hatten am häufigsten Probleme mit einer dysfunktionalen Interaktion oder Kommunikation, mit Umgangs- oder Sorgerechtsstreitigkeiten oder mit kritischen Lebensereignissen sowie Verlusterlebnissen. Die Beratungsdauer betrug bei rund 43 Prozent der Fälle bis zu drei Stunden, etwa 38 Prozent zwischen vier und zehn, und nur etwa ein Fünftel benötigte mehr als 10 Stunden.

Ergänzend zu denen, die in die Beratungsstelle kamen, haben 11 Kinder und Jugendliche sowie 4 Erwachsene das Angebot der Online-Beratung im Bistum Trier genutzt.

Die Arbeit der Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatung des Bistums Trier kostete im vergangenen Jahr rund 340.000 Euro, finanziert zu 44 Prozent durch den Landkreis Merzig-Wadern und zu 56 Prozent durch das Bistum Trier. Für Ratsuchende ist das Angebot kostenfrei.

Die Lebensberatung Merzig befindet sich in der Trierer Straße 20, Telefon 06861-2549 oder 74847

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Beratung Caritas / Soziales Information Jugend Seelsorge Vermischtes
news-101504 Fri, 28 Jun 2019 11:20:15 +0200 20 Bands rocken das Saarufer https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/20-bands-rocken-das-saarufer/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/d/9/csm_Rockwiese-Cafe-Exodus-2019-dh_1ba915df57.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Rockwiese Cafe Exodus 2019 dh" />Zum 19. Mal organisiert das Café Exodus die Rockwiese am Saarbrücker Altstadtfest. 20 Bands treten über drei Tage verteilt am Saar-Ufer auf.  

Saarbrücken – Zum 19. Mal organisiert das Café Exodus die Rockwiese am Saarbrücker Altstadtfest. 20 Bands treten über drei Tage verteilt auf der Wiese hinter der Hochschule für Musik, am Saar-Ufer auf.

„Wir hatten dieses Jahr besonders viele Bewerbungen von Bands“, sagt Hannan Chalabi, pädagogische Fachkraft im Café Exodus, „vor allem auch von außerhalb des Saarlands: Aus Berlin, Hamburg, Darmstadt, oder Luxemburg.“ Besonders stolz sei das Café Exodus auch in diesem Jahr wieder zwei Bands aus den beiden Partnerstädten Saarbrückens präsentieren zu dürfen: Am Samstag treten „The Psychotic Unicorns“ aus Nantes auf sowie die Gruppe „The Black Marrows“ aus der Ggeorgischen Hauptstadt Tbilissi.

Die Rockwiese organisieren die Jugendlichen des Café Exodus selbst. Mehr als 60 junge Menschen sind vom Aufbau am Donnerstag bis zum Abbau am Montag dabei. Der 16-jährige Sascha Aleksandrov ist zum ersten Mal bei der Rockwiese dabei. Ins Café Exodus hatte ihn ein Freund zum ersten Mal mitgenommen. „Ich bin anfangs nur hingegangen, um mir das mal anzuschauen“, erzählt er, „aber ich habe hier so viele sympathische Menschen kennen gelernt, mit denen ich viel gemeinsam habe.“ Nach einiger Zeit wollte er sich auch aktiv im Exodus engagieren, sagt er. „Ich bin irgendwann in den AK Rock, der die Rockwiese organisiert und vor kurzem bin ich auch ins Leitungsteam des Exodus gewählt und Mitglied im Förderverein geworden.“ Über sein Engagement im Café Exodus habe er im Vorfeld zur Rockwiese auch die Chance gehabt, zum ersten Mal in seinem Leben nach Luxemburg zu kommen. Dorthin hat das Café Exodus einen Ausflug zusammen mit den beiden Gast-Bands aus Nantes und Tbilissi organisiert.

Auch für die 17-jährige Andreea Croitoru ist die Arbeit im Café Exodus und speziell im AK Rock etwas Besonderes. „Ich liebe Rock und fand es sehr geil, dass wir vorher schon wussten, welche Bands dieses Jahr dabei sind.“ Sie durfte beim Auswahlverfahren der Bands, die sich für die Rockwiese beworben hatten, dabei sein. Während der drei Tage ist sie Backstage für die Betreuung der Bands zuständig.

In diesem Jahr seien viele Jugendliche zum allerersten Mal bei der Rockwiese dabei, sagt Hannan Chalabai. „Es sind aber teilweise auch ehemalige Exodusler da, die jedes Jahr zur Rockwiese kommen, um uns zu helfen und uns zu unterstützen.“ Darauf seien sie besonders stolz und dankbar.

Die Rockwiese startet am Freitag, 28. Juni um 18.00 Uhr. Am Samstag, 29. Juni spielen die ersten Bands bereits ab 15.00 Uhr und am Sonntag, 30. Juni sogar ab 14.00 Uhr.

Weitere Informationen: www.café-exodus.de und www.altstadtfest.saarbruecken.de/programm/rockwiese

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Saarbrücken bistum-trier Jugend Vermischtes
news-101483 Thu, 27 Jun 2019 16:13:17 +0200 Dem Menschen Zuwendung schenken https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/dem-menschen-zuwendung-schenken/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/8/f/csm_Einzug_1_03706223b2.jpg" width="150" height="107" alt="Einzug in den Dom mit den Vertreterinnen und Vertretern der Schornsteinfeger-Innung" title="Einzug" />Die BBT-Gruppe hat den 200. Geburtstag des Ordensgründers Peter Friedhofen gefeiert. Trier – Unter dem Motto „Entschieden für Menschen“ haben die Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf und die BBT-Gruppe (Barmherzige Brüder Trier gGmbH) am Donnerstag, 27. Juni, den 200. Geburtstag ihres Ordensgründers Peter Fried-hofen gefeiert. Rund 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Einrichtungen der BBT-Gruppe in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und dem Saarland nahmen an den Festlichkeiten teil. Neben einem Pontifikalamt im Hohen Dom zu Trier unter der Mitwirkung des Generaloberen Peter Berg und dem BBT-Projektchor standen ein Fest der Begegnung in Sankt Maximin und eine Abschlussandacht in Sankt Paulin auf dem Programm.

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news-101453 Wed, 26 Jun 2019 15:04:34 +0200 Die Geschichte hinter dem Objekt erzählt https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/die-geschichte-hinter-dem-objekt-erzaehlt/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/f/csm_ATT00001_43de5b9ded.jpg" width="111" height="150" alt="Zu sehen ist die Plastik Ayler Madonna mit Kind. " title="Die Ayler Madonna. Bildnachweis: Museum am Dom." />Das Museum am Dom präsentiert neue Veranstaltungsreihe. Den Auftakt gibt Kunsthistoriker Dr. Jürgen von Ahn mit einem Vortrag über die Ayler Madonna. Trier – Museen stecken voller spannender Geschichten – man muss nur wissen, wie sie zu lesen sind. Jedes Objekt kann mehr über seine Entstehungszeit und -umstände erzählen, als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Die neue Veranstaltungsreihe im Museum am Dom widmet sich in jeweils 60-minütigen Führungen oder Vorträgen der verborgenen „Geschichte hinter dem Objekt“, so der Titel der Reihe.

Der erste Termin ist am Freitag, 5. Juli, um 14.30 Uhr. Dr. Jürgen von Ahn, Kunsthistoriker an der Universität Trier, spricht über das Thema "Zwischen Götzenbild und Gnadenfigur. Der schmale Grat der Bildverehrung im Mittelalter". Als exemplarisches Beispiel dient die sogenannte Ayler Madonna – eine Holzfigur der thronenden Muttergottes, die wohl um 1000 entstanden ist und damit zu den frühesten noch erhaltenen vollplastischen Heiligenbildern zählt. Weshalb die Christen zunächst figürliche Heiligendarstellungen vermieden hatten und was sich um das Jahr 1000 an dieser Tradition änderte, wird unter anderem beleuchtet.

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Kultur
news-101423 Wed, 26 Jun 2019 08:44:00 +0200 Mehr als 28.000 Euro für einen guten Zweck https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/mehr-als-28000-euro-fuer-einen-guten-zweck/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/7/3/csm_Maximilian-Kolbe-Schulen-Spendenaktion_Walter-Meiser_474b2181dc.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Maximilian Kolbe Schulen Spendenaktion Walter Meiser" />Die 19. Solidaritätsaktion der Maximilian-Kolbe-Schulen in Wiebelskirchen hat Spenden in Höhe von 28.657 Euro eingebracht. Wiebelskirchen – Die 19. Solidaritätsaktion der Maximilian-Kolbe-Schulen in Wiebelskirchen hat Spenden in Höhe von 28.657 Euro eingebracht. Das Ergebnis wurde am Montag, dem 24. Juni in der Aula der Schule vorgestellt und an drei soziale und caritative Projekte übergeben.

Am 11. April begann die Aktion mit dem Solidaritätsmarsch zum Lübbener Platz in Neunkirchen. Seitdem haben die Schülerinnen und Schüler der Maximilian Kolbe Schule Spenden gesammelt. „Ihr seid zu euren Eltern, Verwandten und Bekannten, seid durch die Straßen eures Ortes gegangen, habt erklärt wofür ihr geht, wofür ihr steht und wofür ihr sammelt. Selbst im Ostertal und in Orten, wo man nur mit Navi hinfindet, ward ihr gewesen“; sagte Schulleiter Walter Meiser bei der Bekanntgabe der Spendensumme. Er dankte den Kindern und Jugendlichen für ihren Einsatz.

Das gesammelte Geld geht an das Kinderhaus Malstatt, das Projekt „Habakuk“ um Pfarrer Horst Holzer, der zusammen mit seiner ehemaligen Haushälterin Norbertina Scherschel ein Projekt für Aidswaisen und Straßenkinder im Kongo ins Leben gerufen hat, sowie den Verein WiWo e.V.

Seit Beginn der Solidaritätsaktion der MKS haben die Schülerinnen und Schüler bereits knapp 440.000 Euro für soziale und caritative Projekte in aller Welt gesammelt.

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Caritas / Soziales Politik / Gesellschaft Schule
news-101305 Fri, 21 Jun 2019 08:54:06 +0200 "Das Frauenhaus ist ein Zukunftshaus" https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/das-frauenhaus-ist-ein-zukunftshaus/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/d/e/csm_Dieckmann-Nardmann_4a377c8680.jpg" width="150" height="113" alt="" />Es gibt zu wenige Schutzräume für Frauen, die von massiver Gewalt durch ihren Partner bedroht sind - darauf weist das Päpstliche Missionswerk der Frauen hin. Koblenz – Gerade einmal 351 Frauenhäuser gibt es in Deutschland. Darauf hat die Leiterin des „Frauenhauses Koblenz“, Alexandra Neisius, beim „Tag der Begegnung“ des Päpstlichen Missionswerkes der Frauen (PMF, Frauenmissionswerk) in Koblenz hingewiesen. Darüber hinaus fehlt es an Schutz- und Notfallwohnungen – auch in Koblenz selbst. Und das angesichts der Tatsache, dass im Durchschnitt jeden Tag ein Mann in Deutschland versucht, seine Partnerin zu töten.

Neisius und die früher im Koblenzer Frauenhaus ehrenamtlich engagierte Dr. Verena Hammes informierten über die Arbeit und Situation der Frauenhäuser. Das weltweit für Frauen und Mädchen engagierte Frauenmissionswerk hatte sich zum Ziel gesetzt, beim diesjährigen Begegnungstag über das Thema häusliche Gewalt aufzuklären und das gesamtgesellschaftliche Problem von Gewalt gegen Frauen in Deutschland zu enttabuisieren. „Wenn sich heute eine Frau entscheidet, ihren gewalttätigen Ehemann oder Partner zu verlassen und mit ihren Kindern im Frauenhaus Schutz zu suchen, müssen wir ihr in 99 Prozent der Fälle leider absagen“, berichtet Neisius. Sieben Plätze für Frauen mit Kindern gibt es im „Frauenhaus Koblenz“, dazu einen Raum für besondere Notfälle. Fast immer sind alle Plätze belegt. Auf das Problem weist die bundesweite Frauenhauskoordinierung die Bundesregierung bereits seit einigen Jahren hin.

Es mangelt nicht nur an Raum für von Gewalt betroffene und bisweilen mit dem Tod bedrohte Frauen. Auch die finanzielle Ausstattung der Frauenhäuser ist problematisch, erklärt Neisius. Gerade einmal 20 Prozent der benötigten Mittel kommen aus den öffentlichen Kassen von Stadt und Land. Der Rest wird im „Frauenhaus Koblenz“ vom gleichnamigen Förderverein und durch Spenden finanziert. Je nach Situation fehlt es den Frauen mitunter an allem, viele haben kein eigenes Geld. Manchmal werden Kinder direkt aus der Kita oder Schule abgeholt und mit der Mutter ins Frauenhaus gebracht. In solchen Fällen muss vom Bleistift und Schulheft bis zur Kleidung alles neu angeschafft werden.

Die fünf hauptamtlichen Mitarbeiterinnen – alle haben nur Teilzeitstellen – und die Ehrenamtlichen unterstützen die Frauen auch bei Behördengängen. Ziel ist es, dass die Frauen möglichst bald wieder ein selbstbestimmtes und sicheres Leben führen können. Dazu gehört auch, ihnen bei der Suche nach einer eigenen Wohnung und einer Aus- oder Weiterbildung beziehungsweise einer Arbeitsstelle zu helfen. „Das Frauenhaus ist ein Zukunftshaus“, betont Neisius.

Deutlich wurde beim „Tag der Begegnung“ auch, dass es nicht reicht, nur die Frauen in den Blick zu nehmen. Auch für die Männer, die gewalttätig werden, müsste es mehr Hilfsangebote geben. Und vor allem muss die Arbeit früher einsetzen – nämlich in der Erziehung von Jungen und Mädchen, waren sich die Referentinnen und die Teilnehmerinnen einig.

 „Es gilt, Gewalt gegen Frauen zu verhindern durch eine Veränderung der Struktur, die das Gewaltpotenzial hervorruft. Das muss eine Aufgabe der Politik, Gesellschaft und Kirche sowie der Organisationen sein“, erklärt die Präsidentin, Margret Dieckmann-Nardmann. Gemeinsam mit anderen Frauenverbänden und Unterstützern solle bis zum internationalen Aktionstag gegen Gewalt an Frauen am 25. November ein entsprechendes Projekt initiiert werden.

(red)

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Beratung Caritas / Soziales Ehrenamt Information Politik / Gesellschaft Vermischtes
news-101211 Mon, 17 Jun 2019 16:08:18 +0200 Von Weggefährten und Pilgerstäben https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/von-weggefaehrten-und-pilgerstaeben/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/c/d/csm_Familienwallfahrt_MariaLaach_LennardGerdJakob_Zimmermann_6338a30d4d.jpg" width="150" height="113" alt="" />Im Wechsel organisieren die Diözesen Aachen, Köln, Limburg und Trier die Familienwallfahrt. Im diesen Jahr fand sie auf dem Gelände des Benediktinerklosters in Maria Laach statt. Maria Laach – „Wir suchen nach anderen christlichen Familien, denn die sind nicht mehr in den Pfarreien anzutreffen“, berichtet Kathrin Schmidt aus Koblenz. Daher ist sie mit ihrem Mann Achim und den vier Kindern zur Familienwallfahrt in Maria Laach aufgebrochen. Seit vielen Jahrzehnten bieten die (Erz-)Bistümer Aachen, Köln, Limburg und Trier in Kooperation die Wallfahrt an.

„Es gefällt uns sehr gut. Die Abläufe und der ganze Tag sind super organisiert“, erzählen Pia und Thomas Paolazzi aus Koblenz. Die fünfjährige Clara und der dreieinhalbjährige Johannes ziehen an der Hand ihrer Mama weiter zur nächsten Aktion: Steine bemalen; während Johannes (eineinhalb Jahre) im Buggy ermattet schläft. „Das Wandern war schön“, fällt Clara noch schnell ein und dann geht es auch schon weiter.

Der Tag startete mit einer spirituell gestalteten Sternwallfahrt, die auf unterschiedlich langen Pilgerstrecken verlief; darunter rollstuhl- und kinderwagengerechte Wege. In Maria Laach (Start- und Zielort) freuten sich dann alle auf ein gemeinsames Mittagessen und familienbezogene Programmpunkte wie Konzerte, Offenes Singen, Trendsportarten, Bastelangebote und Workshops.

Lennard (sieben Jahre) und der ein Jahr ältere Jakob haben viel Spaß beim Schnitzen von Pilgerstäben. Familie Zimmermann aus der Nähe von Karlsruhe macht Urlaub auf dem Zeltplatz am See. Sie sind zufällig auf die Familienwallfahrt aufmerksam geworden.

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Bischof Familienbildung Information Jugend Seelsorge Wallfahrten/ Pilgern
news-101120 Fri, 14 Jun 2019 09:33:53 +0200 Ein lebendiger Freiwilligendienst https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/ein-lebendiger-freiwilligendienst/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/c/csm_FO-J-Kita-Klarenthal-dh_c4c007bed7.jpg" width="150" height="100" alt="" title="FO J Kita Klarenthal dh" />Die Kita St. Bartholomäus in Klarenthal bietet ein Freiwilliges Ökologisches Jahr an - mit Bienen, Hühnern, Obstbäumen und einem großen Nutzgarten. Klarenthal – Bienen summen und fliegen emsig durch die Luft auf der Suche nach Blüten. Acht Hühner picken aufgeregt gackernd auf dem Boden herum und suchen nach ein paar Körnern. Ein Kaninchen springt plötzlich auf und hoppelt ein paar Schritte. Daneben wird geschuftet: Kein Landwirt, sondern ein paar Kinder schaufeln im Sandkasten. Das Außengelände der Katholischen Kita St. Bartholomäus in Klarenthal erinnert mehr an einen kleinen Bauernhof als eine Kita. Vor sechs Jahren hatte die Leiterin der Kita, Karin Lorson, einen Plan: „Die Kinder wussten nicht mehr, wo Möhren herkommen. Da war klar, wir müssen verloren gegangene Lebensräume wieder erfahrbar machen.“

Dazu hat die Kita nicht nur einen Hühner- und einen Hasenstall mit den jeweiligen Tieren bekommen. Seit kurzem leben auch zwei Bienenvölker auf dem Gelände der Kita. „Wir haben im letzten Jahr den Garten vom Pfarrer bekommen, wo die Bienen jetzt zu Hause sind“, erzählt die Leiterin. „Wir kooperieren mit dem Imkerverein in Gersweiler und zwei unserer Erzieherinnen machen eine Imkerausbildung.“ Außerdem gibt es zehn Schutzanzüge für die Kinder, damit sie sich die Bienenstöcke auch aus der Nähe angucken können. Der Honig kommt natürlich beim Frühstück auf den Tisch. Daneben gibt es in der Kita auch ein Beet, in dem Möhren, Kohlrabi, Kartoffeln, Johannisbeeren, aber auch Minze, oder Melisse wachsen, aus denen frischer Tee gebraut wird. Den Zaun um das Beet herum haben die Kinder mitgestalten dürfen: Tiere und andere Motive verzieren die einzelnen Latten. Auch die Nachbarn freuen sich über den lebendigen Garten der Kita. Seit es das Insektenhotel gibt, habe einer der Nachbarn wieder mehr Früchte an seinen Obstbäumen hängen, erzählt Karin Lorson.

Herrin über das Außengelände ist die 20-jährige Cindy Wiesen aus Großrosseln. Sie absolviert in der Kita St. Bartholomäus ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ). „Morgens füttere ich die Kaninchen und die Hühner und gehe oft mit den Kindern in den Garten. Wir haben zusammen Tomaten gesetzt oder Möhren gesät“, berichtet Cindy. „Selbst beim Unkraut jäten sind die Kinder begeistert dabei, oder beim Hühnerstall sauber machen.“ Wenn sie nicht im Garten werkelt, ist sie auch für das Frühstück mit verantwortlich und hilft im „Spatzennest“, der Krippengruppe der Kita aus. „Für mich ist es eine unglaubliche Freude, mit den Kindern im Garten zu sein.“ Beispielsweise bei der Kartoffelernte: Die Kinder haben ihr zuerst nicht glauben wollen, dass Kartoffeln in der Erde wachsen. „Als wir die erste Kartoffel gefunden hatte, war die Freude riesengroß!“

„Unser Garten ist mit viel Arbeit verbunden“, sagt Kita-Leiterin Lorson. „Deshalb benötigen wir unbedingt Unterstützung!“ Seit letztem Jahr gibt es die FÖJ-Stelle. „Anfangs dachte ich, mit Kindern zu arbeiten könnte mich große Überwindung kosten“, erzählte Cindy Wiesen. „Aber nach nur einer Woche war es, als hätte ich nie etwas anderes gemacht. Die Kombination aus ökologisch und sozial gefällt mir sehr gut!“ Erzieherin möchte sie aber trotzdem nicht werden. „Die Arbeit hier ist toll, aber die Vergütung als Erzieherin passt einfach nicht.“ Nach dem FÖJ will sie eine Ausbildung zur Bürokauffrau machen und danach vielleicht noch studieren. Das Freiwillige Ökologische Jahr kann sie aber jedem wärmstens empfehlen: „So ein Jahr ist immer eine Bereicherung!“

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Caritas / Soziales Kindergarten Schöpfung Vermischtes
news-101103 Thu, 13 Jun 2019 14:33:28 +0200 Ein wesentlicher Faktor in den Pfarreien https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/ein-wesentlicher-faktor-in-den-pfarreien/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/7/csm_DiAG_ih_120619_7a5a5928d5.jpg" width="150" height="122" alt="" />Die Katholischen Familienbildungsstätten positionieren sich für die Zukunft und wählen auf ihrer Jahres-Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand. Bistumsweit/Trier – Die Diözesan-Arbeitsgemeinschaft Katholische Familienbildungsstätten im Bistum Trier (DiAG) hat am 12. Juni einen neuen Vorstand gewählt. Weitere Themen auf der Jahres-Mitgliederversammlung waren die aktuelle Programmplanung, die Umsetzung der Bistumssynode, regionale Schwerpunktsetzungen sowie die Präsentation des neuen Corporate Design (Erscheinungsbild) der DiAG.

Iris Emmerich (FBS Mayen), Sprecherin der DiAG, wurde in ihrem Amt bestätigt und bildet ab sofort für die Dauer von vier Jahren gemeinsam mit ihren Kolleginnen Felicitas Flöthner (FBS Koblenz), Anne Schmidt (FBS Neunkirchen) und Brunhilde Steinmetz (FBS Remise Ehrang) sowie Pfarrer Michael Frevel (Geistlicher Beirat) den neuen DiAG-Vorstand.

Die Arbeit der 15 Katholischen Familienbildungsstätten (FBS) im Bistum Trier ist ebenso vielseitig wie die Sozialräume, in denen sie sich abspielt. Schwerpunkte sind Angebote an Schulen und Kitas, beispielsweise in Form von Sprachförderung, Hilfe bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Projekte für sozial Benachteiligte, Integrationsförderung und generationenübergreifende Arbeit wie das Projekt „Leihgroßeltern“ der FBS Saarbrücken. Ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit ist die enge Zusammenarbeit mit den Pfarreien vor Ort. Die Familienbildungsstätten unterstützen beispielsweise bei der Trauerarbeit, bei der Förderung des interreligiösen Dialogs und bei der Sakramenten-Vorbereitung. Dort füllen sie mitunter wichtige Leerstellen – wenn es etwa darum geht, Paare vor der eigentlichen Taufvorbereitung zu beraten. Brunhilde Werner von der FBS Trier nennt ein konkretes Beispiel: „Wir bieten ein unverbindliches Gespräch mit Eltern v o r der Taufe. Da kann es schlicht darum gehen, ob die Eltern ihr Kind überhaupt taufen lassen möchte. Bei uns haben sie den Raum und die Möglichkeit, Fragen und Bedenken völlig ohne Druck zu besprechen.“

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Familienbildung
news-101098 Thu, 13 Jun 2019 12:13:57 +0200 Bischof weiht drei Männer zu Ständigen Diakonen https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/bischof-weiht-drei-maenner-zu-staendigen-diakonen-1/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/d/f/csm_diakone-2019-greiner-mahlmann-schlosser-von-links_77ae26a743.jpg" width="150" height="100" alt="" />Drei Männer wird Bischof Dr. Stephan Ackermann am Samstag, 22. Juni, im Trierer Dom zu Ständigen Diakonen weihen. Trier – Bischof Stephan Ackermann wird am Samstag, 22. Juni Dr. Markus Greiner, Sebastian Mählmann und Andreas Schlösser zu Ständigen Diakonen weihen. Der Gottesdienst findet um zehn Uhr im Trierer Dom statt.

Dr. Markus Greiner stammt Schwalbach-Hülzweiler, ist verheiratet und hat einen Sohn. Sein zukünftiger Einsatzort als Diakon ist die Pfarrei Schwalbach Heilig Kreuz. Sebastian Mählmann kommt aus Koblenz, ist verheiratet und hat zwei Söhne Er wird künftig in der Pfarreiengemeinschaft Koblenz (Neuendorf) arbeiten. Andreas Schlösser stammt aus Schuld, ist ledig und übernimmt künftig pastorale Dienste in der Pfarreiengemeinschaft Andernach.

Im Bistum Trier gibt es momentan 178 Ständige Diakone. 90 von ihnen gehen einem Zivilberuf nach und leisten ihren Dienst gegen eine Aufwandsentschädigung in der Gemeinde. 36 Ständige Diakone sind hauptberuflich tätig. Die Mehrzahl ist verheiratet und hat Frau und Kinder, einige Ständige Diakone haben bei der Weihe den Zölibat als Lebensform gewählt. Weitere Informationen gibt es bei Axel Berger, Tel.: 0651-7105-130, E-Mail: axel.berger(at)bistum-trier.de, online www.diakonat.bistum-trier.de
(red)

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Bischof Seelsorge
news-101079 Wed, 12 Jun 2019 15:57:08 +0200 „Einsamkeit ist das große Thema der Gesellschaft https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/einsamkeit-ist-das-grosse-thema-der-gesellschaft/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/a/csm_TelefonSeelsorge_Telefon_dh_468ca45605.jpg" width="150" height="100" alt="" title="02/2017-Arbeitsblatt" /> Immer mehr Menschen rufen bei der Evangelisch-Katholischen Telefonseelsorge Saar an, weil sie einsam und alleine sind. "Einsamkeit" stand als Thema im Mittelpunkt des Jahresberichts. Saarbrücken - Immer mehr Menschen rufen bei der Evangelisch-Katholischen Telefonseelsorge Saar an, weil sie einsam und alleine sind. Von mehr als 9.000 Gesprächen, die im Jahr 2018 geführt wurden, ging es in etwa jedem fünften um Einsamkeit. Deshalb hat die Telefonseelsorge Saar das Thema in den Mittelpunkt Ihres Jahresberichtes 2018 gestellt, der am 12. Juni in Saarbrücken vorgestellt wurde.

Mehr als die Hälfte der Menschen, die sich an die Telefonseelsorge wenden, leben alleine. Diese Zahl ist über die letzten Jahre gestiegen. „Am Telefon spiegelt sich eine gesellschaftliche Veränderung wider: Immer mehr Menschen leben nicht mehr in Familien oder festen Gemeinschaften“, sagt Pfarrer Volker Bier, der evangelische Leiter der Telefonseelsorge Saar. Dies gelte insbesondere für ältere Menschen und Menschen mit körperlichen oder psychischen Krankheiten. „Einsamkeit ist das große Thema der Gesellschaft, die verarmt. Verarmt an Begegnungen, verarmt an Augenblicken, verarmt an Umarmungen oder einfach nur ärmer geworden ist an freundlichen Worten zwischen Tür und Angel“, betont Bier.

Häufig werde die Einsamkeit von den Betroffenen schamhaft erlebt, als persönliches Versagen. „Deshalb helfen auch keine Tipps, wie der Einsamkeit zu entkommen wäre. Es geht in den Gesprächen vielmehr um Verständnis und Akzeptanz, wenn jemand nicht auf andere zugehen kann oder Angst hat, anderen nicht zu genügen“, erklärt die Diplompsychologin Heidrun Mohren-Dörrenbächer, die katholische Leiterin der Einrichtung. Für viele Betroffene stelle eine Kontaktaufnahme zu anderen Menschen eine viel zu große Hürde dar.

„In den Begegnungen mit der TelefonSeelsorge geht es deshalb vor allem darum, kurze Augenblicke des Kontaktes zu erleben. „Es ist kein Zufall, dass einsame Ratsuchenden vor allem das Medium Telefon wählen, um mit uns in Kontakt zu treten. Sie wollen eine Stimme hören. Mail- und Chat bieten diese direkte Begegnung nicht“, erläutert Bier.

42 Prozent der Menschen, die mit dem Thema „Einsamkeit“ anrufen, sind Männer. „Dabei ist nach Auswertung unserer Zahlen vor allem der Übergang in den Ruhestand eine kritische Phase. So waren unter den Anrufenden mehr als ein Drittel im Ruhestand und nur 13 Prozent berufstätig“, erläutert Bier.

Auch wenn die meisten Kontakte über das Telefon erfolgten, gewinnt die Onlineberatung insbesondere bei jüngeren Menschen an Bedeutung. 250 Kontakte liefen über Mail und 184 im Chat. Die Themen sind dort anders gewichtet. Bei jedem vierten waren „Depressive Stimmungen“ und jedem fünften „Suizidalität“ in der Mailberatung die häufigsten Themen. „Wir vermuten, die Menschen suchen sich das Medium sehr bewusst aus, um mit uns Kontakt aufzunehmen“, erläutert Mohren-Dörrenbächer. Dabei sei nicht nur das Alter entscheidend für die Wahl, sondern auch das Thema. „Die Hemmschwelle, um über schambesetzte Themen wie Suizid zu reden, ist im Chat oder per Mail geringer als am Telefon“, so Mohren-Dörrenbächer.

Die Gespräche und die Online-Seelsorge führten vor allem die rund 80 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Telefonseelsorge Saar. Sie sind 365 Tage im Jahr rund um die Uhr bereit, Menschen in Krisensituationen zuzuhören, sie zu unterstützen, zu trösten und neue Blickwinkel zu eröffnen. Neben den telefonischen oder elektronischen Gesprächen gibt es im Saarland zudem die Möglichkeit, die Beratung persönlich und vor Ort mit vier ausgebildeten Hauptamtlichen fortzusetzen.

Weitere Informationen: www.telefonseelsorge-saar.de

Die Telefonseelsorge ist in Deutschland durch über 100 Stellen bundesweit 24 Stunden, gebührenfrei und anonym unter der Telefonnummer 0800 111 0 111 erreichbar.  Die Evangelisch-Katholische Telefonseelsorge und Beratungsstelle Saar ist für das gesamte Saarland und damit für rund eine Million Einwohner per Telefon aus dem Fest- und den Handynetzen ansprechbar. In der Onlineberatung ist die Telefonseelsorge auch bundesweit per Mail und Chat erreichbar. Bei der Telefonseelsorge Saar engagieren sich rund  80 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die 24 Stunden rund um die Uhr seelsorgerliche Gespräche am Telefon und/oder Seelsorge per Mail und/oder Chat anbieten. Für diese Aufgabe werden sie über ein Jahr lang sorgfältig ausgebildet. Vier hauptamtliche Kräfte (zwei Psychologinnen, ein Psychologe und ein evangelischer Pfarrer) begleiten die Beratungen am Telefon und in der Onlineberatung. Sie unterstützen die ehrenamtlich Mitarbeitenden und bieten persönliche Gespräche in der Beratungsstelle an.

(red/dh)

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Saarbrücken bistum-trier Caritas / Soziales Ehrenamt Politik / Gesellschaft Seelsorge
news-101067 Wed, 12 Jun 2019 08:54:21 +0200 Unentbehrlich für die Gesellschaft https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/unentbehrlich-fuer-die-gesellschaft/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/4/csm_Ehrung-FSJ-BuFDis-19-dh_f630e40179.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Ehrung FSJ BuFDis 19 dh" />In der Marienhausklinik St. Josef Kohlhof sind am Dienstag, 11. Juni mehr als 100 Freiwillige für ihr soziales Engagement geehrt worden. Neunkirchen – In der Marienhausklinik St. Josef Kohlhof sind am Dienstag, 11. Juni mehr als 100 Freiwillige für ihr soziales Engagement geehrt worden. Geehrt wurden Jugendlichen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BuFDi) über die Marienhaus Holding gGmbH oder die Sozialen Lerndienste des Bistums Trier absolviert haben oder noch absolvieren.

„Es ist großartig, so viele junge Menschen zu sehen, die einen Freiwilligendienst machen“, sagte Monika Bachmann, Saarlands Ministerin für Gesundheit, Familie, Frauen und Soziales. ‚“Menschen, die einen Freiwilligendienst machen, sind bereit, sich für die Gesellschaft zu engagieren, für die Schwächeren.“ Die Freiwilligendienste seien kein Ersatz für Fachkräfte, sagte die Ministerin in ihrer Rede. „Sie sind wichtig und leisten unersetzbare Unterstützung an ihren Einsatzorten. Sie setzen freiwillig ihre Energie für Arbeit ein, die gar nicht zu bezahlen ist.“

Die Jugendlichen erhielten eine Urkunde sowie eine Rose als Dank für ihre Dienste. Johannes Ernsdorf, Bildungsreferent bei den Sozialen Lerndiensten verglich die Bedeutung der Freiwilligendienste mit den Kommunal- und Europawahlen im Mai. „Möchte ich nur passiv sein und andere machen lassen oder lieber aktiv Zukunft gestalten und direkt für und bei dem Menschen sein? Durch euren Einsatz seid ihr unentbehrlich für die Gesellschaft und die in den Einsatzstellen gemachten Erfahrungen prägen euch ein Leben lang.“

Die beiden 19-jährigen Finn Ehm und Lena Karslyan haben ihren Freiwilligendienst in der Landesaufnahmestelle der Caritas in Lebach absolviert. Für Finn war es eine bewusste Entscheidung: „Ich wollte da hin und mir angucken, welche Menschen da wie leben“, sagte er. Die Arbeit in der Flüchtlingsberatung und bei der Hausaufgabenbetreuung habe ihm großen Spaß bereitet. Auch Lena nimmt viel aus ihrem Freiwilligendienst mit. „Ich will nach dem Dienst soziale Arbeit studieren und wer weiß – vielleicht kehre ich ja irgendwann in die Landesaufnahmestelle zurück, um dort zu arbeiten“, sagt sie.

Derzeit gibt es im Saarland 44 Freiwillige, die einen Dienst über die Sozialen Lerndienste des Bistums Trier machen. Davon sind 10 Freiwillige über 27 Jahre alt. Ein Freiwilliger stammt aus Bolivien und absolviert derzeit seinen Dienst im Café Exodus in Saarbrücken. Die Sozialen Lerndienste bieten rund 400 Plätze für ein Freiwilliges Soziales Jahr und etwa 180 Bundesfreiwilligendienst-Stellen an. Bewerben kann man sich jederzeit, ein monatlicher Quereinstieg ist immer möglich. Weitere Informationen zu den Freiwilligendiensten gibt es auf www.soziale-lerndienste.de

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Bildung Caritas / Soziales Jugend Politik / Gesellschaft Vermischtes
news-101050 Tue, 11 Jun 2019 15:12:27 +0200 Wo Gottes Geist wirkt, ist der Mensch frei https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/wo-gottes-geist-wirkt-ist-der-mensch-frei/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/b/9/csm_Firmung-Illingen-2019_8c685bff31.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Firmung Illingen 2019" />Am Pfingstwochenende hat Weihbischof Robert Brahm 130 Jugendlichen aus dem Dekanat Illingen das Sakrament der Firmung gespendet. Illingen/Merchweiler - Am Pfingstwochenende hat Weihbischof Robert Brahm 130 Jugendlichen aus dem Dekanat Illingen das Sakrament der Firmung gespendet. In zwei Gottesdiensten in Merchweiler feierte er zusammen mit Pfarrer Patrik Krutten, und Pfarrier i.R. Albrecht Dörrenbächer sowie den Jugendlichen, deren Eltern und Paten das Fest der Firmung.

“Das Pfingstereignis bringt die Menschen zusammen, sie schauen nicht mehr auf Trennendes”, sagte Weihbischof Robert Brahm in seiner Predigt. Der Heilige Geist, der die Jünger an Pfingsten erfüllt hatte, habe die Menschen in Jerusalem zusammengeführt. Dieser Geist sei auch heute noch sichtbar, beispielsweise dort, wo Menschen wahrhaftig frei sind, so der Weihbischof. “Freie Menschen fühlen sich auch immer getragen; sie wissen, dass sie nicht allein sind. Wo Gottes Geist wirkt, ist der Mensch frei. Dort, wo Menschen einander vertrauen, wo der Mensch Freunde findet, sind die Spuren des Geistes Gottes spürbar.” Freundschaft, die trägt, um frei zu sein, sei das kostbarste Geschenk auf der Welt, sagte der Weihbischof. Eine Freundschaft, auf die Christen immer zählen könnten, sei die Freundschaft Jesu Christi, „die er uns bedingungslos gibt, wenn wir Ja sagen. So wie ihr heute an eurer Firmung Ja sagt”, so Weihbischof Brahm. Die Vorbereitung auf die Firmung habe die Jugendlichen auf diesem Weg bestärkt, indem sie in dieser Zeit intensiv auf ihr Leben geschaut haben.

Im Zuge ihrer Firmvorbereitung haben die Jugendlichen unter anderem den Berufungs-Parcours des Bistums Trier durchlaufen, der am Firmgottesdienst auch in der Kirche aufgebaut war. Dabei stellten sich die Jugendlichen an den einzelnen Stationen des Parcours verschiedenen Fragen zu ihrem Leben: “Was ruft mich heraus?”, “Was interessiert mich?”, oder “Wer liebt mich?”. “Firmung, das heißt, für mein eigenes Leben Orientierung und Maßstab haben”, sagte der Weihbischof. Dafür sei es wichtig, ein Gespür dafür zu haben, “was in euch steckt und was euch antreibt.” Die sieben Gaben des Heiligen Geistes sollen den Jugendlichen helfen, ihre eigene Berufung im Leben zu erkennen und zu fördern. “Alles, was ihr Gutes tut, wird Früchte tragen in eurem Leben”.

Die Jugendlichen aus den Pfarreiengemeinschaften Eppelborn, Uchtelfangen, Illingen, Merchweiler und Ottweiler hatten die Zeit der Vorbereitung gemeinsam verbracht. “Das Konzept  beruht auf Freiwilligkeit”, erklärte Pastoralreferent Benjamin Pauken. Die Firmlinge müssen sich nur anmelden und am Firmgottesdienst teilnehmen, alles andere sei ihnen überlassen. Das Konzept funktioniere, erklärte der Pastoralreferent: “Die Jugendlichen engagieren sich viel. Sie nehmen an den Projekttagen und den verschiedenen Workshops, die die Haupt- und Ehrenamtlichen anbieten teil.” Das Thema “Berufung” stand dieses Jahr im Mittelpunkt der Vorbereitung.

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Saarbrücken bistum-trier Jugend
news-101049 Tue, 11 Jun 2019 15:03:04 +0200 Auf eigenen Wunsch https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/auf-eigenen-wunsch-1/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/f/1/csm_bwg_logo_11b65839e7.png" width="150" height="123" alt="" title="Bwg logo" />Güterdirektor Dr. Karsten Weyand verlässt die Bischöflichen Weingüter Trier Ende September 2019. Trier – Dr. Karsten Weyand, seit 2010 Geschäftsführer der Bischöflichen Weingüter Trier, wird den größten Weinbaubetrieb der Region Ende September 2019 auf eigenen Wunsch hin verlassen. Das hat Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Bischöflichen Weingüter, am 11. Juni der Belegschaft der Weingüter bei einer Betriebsversammlung mitgeteilt.

Von Plettenberg äußerte sein Bedauern über den Weggang des Güterdirektors: „Dr. Weyand hat in den vergangenen neun Jahren als Güterdirektor hervorragende Arbeit geleistet und den Weinbaubetrieb in ‚sicheres Fahrwasser‘ gebracht. Er hat wesentlich dazu beigetragen, dass sich der Bischöfliche Wein in der Region und weit darüber hinaus einen guten Ruf erworben hat.“

Bis zum Ende seines Vertrages habe Weyand die Verantwortung für die Geschäftsführung inne und genieße dabei weiterhin das volle Vertrauen der Gesellschafter Hohe Domkirche, Bischöfliches Priesterseminar und Bischöfliches Konvikt, betonte von Plettenberg. Die Nachfolge von Dr. Weyand werde zeitnah geregelt.

(JR)

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news-101022 Mon, 10 Jun 2019 11:18:02 +0200 Geburtagsfeier in Harry Potters Zauberschule https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/geburtagsfeier-in-harry-potters-zauberschule/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/8/4/csm_Malteserjugend_D_Lager_2019_02_HGS_4308f925ef.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Malteserjugend D Lager 2019 02 HGS" />Das Diözesan-Pfingstzeltlager der Malteser Jugend in Lebach drehte sich in diesem Jahr rund um die Zauberwelt von Harry Potter. Lebach – Schönschreiben lernen beim „Tagespropheten“, Fahnen herstellen für „Hufflepuff“, „Gryffindor“, „Slytherin“ und „Ravenclaw“, Fabelwesen kennenlernen in Hagrids Dschungelcamp … 320 Kinder und Jugendliche der Malteser Jugend waren über Pfingsten in die Zauberwelt von Harry Potter und seinen Mitschülerinnen und Mitschülern in „Hogwarts“ eingetaucht. In Lebach hatten sich die Jugendlichen aus dem Bistum Trier zum diesjährigen Diözesanlager getroffen, mit dabei Gäste aus dem Bistum Limburg und - schon traditionell - eine Gruppe aus Ivano-Frankivsk in der Ukraine.

Schauplatz der Abenteuer in der Zauberschule sind die weißen Gerüstzelte der Malteser und die schwarzen Jurten mit Lagerfeuer und Kerzenlicht auf dem Gelände der Lebacher Schulen in der Dillinger Straße. Ein „sprechender Hut“ - liebevoll selbst gebaut von Klaus Abstein aus Lebach – hat am Auftaktabend alle Lagerteilnehmer den verschiedenen Häusern von Hogwarts, von Hufflepuff bis Ravenclaw“ zugeteilt. In diesen Gruppen, in denen man viele neue Freundinnen und Freunde kennenlernen konnte, galt es nun die Abenteuer und Herausforderungen in Hogwarts zu bestehen. Dazu gehörte Kräuterkunde und Zauberschach ebenso wie Akrobatik oder das Erlernen von Tänzen. In einem Magischen Turnier konnten alle am Sonntag ihre erlernten neuen Kenntnisse anwenden. An alles ist gedacht: Im „Krankenflügel“, betreut von den Gruppen aus Lebach und Föhren, kann man sich - bei Bedarf - mit Zaubertränken gegen Heimweh oder Bauchschmerzen wappnen. In der großen Jurte - dem „Wohnzimmer“ des Lagers - lädt ein Lagerfeuer zum Singen und Erzählen ein, im benachbarten Shop sind Süßigkeiten und T-Shirts zu kaufen, die Lagerpost verteilt die Karten, die die jungen Malteser sich gegenseitig schicken können. Die Saarlouiser Malteser haben ihre Großküche aufgebaut und sorgen – wie schon oft – für eine Verpflegung, die sich am Geschmack von jungen Leuten orientiert.

 

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Saarbrücken bistum-trier Jugend
news-100954 Fri, 07 Jun 2019 13:49:06 +0200 Schulleiter der Nikolaus-Groß-Schulen in Ruhestand verabschiedet https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/schulleiter-der-nikolaus-gross-schulen-in-ruhestand-verabschiedet/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/a/2/csm_Verabschiedung-Schulleiter-NGS-Schulen_9eb510b0ac.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Verabschiedung Schulleiter NGS Schulen" />Am Freitag ist der langjährige Schulleiter der Nikolaus-Groß-Schulen in Lebach, Bernhard Britz, feierlich in den Ruhestand verabschiedet worden. Lebach – Am Freitag, dem 7. Juni, ist der langjährige Schulleiter der Nikolaus-Groß-Schulen in Lebach, Bernhard Britz, in den Ruhestand verabschiedet worden. Er war seit 2003 Leiter der Nikolaus-Groß-Schulen (NGS) und seit 2017 Rektor der Gemeinschaftsschule. Die NGS befinden sich in Trägerschaft des Bistums Trier.

Albrecht Adam, Leiter der Schulabteilung des Bistums, würdigte Britz in einer Dankesrede in der Lebacher Stadthalle. „Du hast Deine Nikolaus-Groß-Schule als kompetenter Pädagoge, engagierter Manager und geschickter Motivator in den letzten 16 Jahren beispielhaft geleitet“, sagte Adam, „dafür gilt Dir unsere Anerkennung und unser Dank.“ Bernhard Britz habe geholfen, dass die Schule „ganz bewusst aus eigenem Antrieb alle schulstrukturellen Veränderungen des Landes mit vollzogen hat: Aus der Hauptschule wurde eine Sekundarschule, dann eine Erweiterte Realschule und letztlich eine Gemeinschaftsschule“, so Albrecht Adam. Er betonte, dass die Verzahnung mit der Grundschule dabei immer ein wesentliches Anliegen gewesen sei. Das neue Gebäude für die Grundschule sei auch dem „unermüdlichen Treiben und Drängen von Bernhard Britz zu verdanken“.

Der Leiter der Schulabteilung würdigte auch den Einsatz des scheidenden Schulleiters im Zuge der Wiederbelebung der Michaelskapelle auf dem Gelände der Nikolaus-Groß-Schulen: „`Micha – Kirche meets Campus` ist ein schulpastorales Konzept, das deutschlandweit sicher einmalig ist. Die Michaelskapelle steht dafür, dass Schule mehr ist als Unterricht. Dass Schule nicht nur ein Lern-, sondern auch ein Lebensort ist, an dem Menschen sich in vielfältiger Weise begegnen können“, sagte Adam. Er überreicht eine Dankesurkunde des Bistums Trier, unterzeichnet von Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg.
 

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Saarbrücken bistum-trier Personal Schule
news-100931 Thu, 06 Jun 2019 14:42:30 +0200 Orte des Sterbens und Orte des Lebens https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/orte-des-sterbens-und-orte-des-lebens/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/b/2/csm_25-Jahre-St-Jakobus-Hospiz-1-dh_28356e0ddb.jpg" width="150" height="100" alt="" title="25 Jahre St Jakobus Hospiz 1 dh" />Im Pontifikalamt zum 25-jährigen Bestehen des St. Jakobus Hospizes in Saarbrücken dankte Bischof Ackermann allen, die sich für schwerkranke Menschen an deren Lebensende einsetzen. Saarbrücken – Mit einem Pontifikalamt mit Bischof Dr. Stephan Ackermann begannen die Feierlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum des St. Jakobus Hospizes in Saarbrücken. Der anschließende Festakt fand im Saarbrücker Schloss statt.

„25 Jahre sind Grund zur Freude und zur Dankbarkeit, diese Arbeit und auch die Menschen zu würdigen, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten für diese Arbeit eingesetzt haben und an der Seite von Menschen waren, um sie auf dem letzten Wegstück ihres irdischen Lebens zu begleiten“, sagte Bischof Ackermann zu Beginn des Gottesdienstes, den er zusammen mit Dechant Benedikt Welter und Pfarrer Anthony Antwi Bosiako in der Kirche St. Jakob leitete.

In seiner Predigt betonte der Bischof, dass Hospizarbeit unentbehrlich sei. „Wie anders sähe die Welt aus, wenn es sie und die Pflanzen ihrer Arbeit nicht gebe?“. Gleichzeitig seien Hospize auch „Orte der Spannung“. Es sind „Häuser zum Sterben, aber man spüre dort auch immer wieder, dass es Orte des Lebens und der Lebensfreude sind“, die oftmals intensiver wirkten als andere alltägliche Orte. Diese Gegensätzlichkeit hänge zum einen mit „Grenzen“ zusammen. „Überall da, wo wir Erfahrungen machen, von denen wir wissen, da kommt eine Grenze, steigert und intensiviert es die Erfahrung, die wir machen.“ In der Hospizarbeit sei noch ein weiterer Faktor dafür verantwortlich, dass die Lebenserfahrung dort intensiver wirke: Menschen, die sich vorbehaltlos anderen zuwenden, weil sie an deren Seite sein wollen, ohne etwas von ihnen im Gegenzug zu erwarten. „Und es steht nur noch das pure Leben im Vordergrund und keine Statistiken oder Leistungen. Das Leben selbst kommt nirgendwo sonst so in den Blick wie in diesen Situationen.“

Bischof Ackermann verwies darauf, dass auch auf Bistumsebene die Versorgung von schwerstkranken Menschen am Ende ihres Lebens ein wichtiges Anliegen sei. Ziel eines gemeinsamen Projekts des Diözesan-Caritasverbands und des Bistums Trier sollen einheitliche Standards in den verschiedenen Palliativ- und Hospiz-Einrichtungen sein. „Wir möchten mit unseren katholischen Einrichtungen mit gutem Beispiel vorangehen und uns für ein Sterben in Würde einsetzen“, hatte der Bischof beim Projektauftakt vor zwei Jahren gesagt.

Das St. Jakobus Hospiz wurde 1994 gegründet. Es ist eine gemeinnützige kirchliche Einrichtung, zu der die ambulanten Hospizdienste in Saarbrücken, das ambulante Hospiz St. Michael Völklingen und der Kinder Hospizdienst Saar gehören. Etwa 100 hauptamtliche und 180 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kümmern sich täglich um schwerkranke Menschen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden auf Ihre Tätigkeit am Krankenbett vorbereitet und begleiten gemeinsam mit den Hospizfachkräften Schwerkranke und ihre Angehörige, wie es auf der Homepage des St. Jakobus Hospizes heißt. Zu den Aufgaben gehört daneben auch eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung, Trauerbegleitung sowie die Fort- und Weiterbildung von Fachkräften, aber auch von Menschen, die sich privat um Angehörige kümmern.  

Weitere Informationen: www.stjakobushospiz.de

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Bischof Caritas / Soziales Hospiz Seelsorge
news-100851 Tue, 04 Jun 2019 08:08:00 +0200 Vom Projekt zum festen Bestandteil https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/vom-projekt-zum-festen-bestandteil/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/f/a/csm_Momentum-U-bergang-dh_2e105fdef5.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Momentum U bergang dh" />Das Momentum - Kirche am Center in Neunkirchen ist kein Projekt des Bistums Trier mehr, sondern fester Bestandteil des Dekanats Neunkirchen. Neunkirchen – Das Momentum – Kirche am Center in Neunkirchen wird bis mindestens 2023 fortbestehen. Nach sechs Jahren als Projekt des Bistums Trier ist das Momentum ab sofort fester Bestandteil des Dekanats Neunkirchen. Zum Übergang wurden bei einem kleinen Empfang auch die Kooperationsverträge erneuert. Viele Institutionen wie die Caritas, das Kinderhospiz, die Katholische Erwachsenenbildung oder die Pfarrei St. Marien in Neunkirchen kooperieren seit Gründung mit dem Momentum, um es als Plattform zu nutzen. Dechant Olaf Harig dankte den Partnern: „Sie zeigen durch Ihre Unterschrift, dass Sie das Momentum weiterhin unterstützen, gestalten und beleben wollen.“

 

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Vermischtes
news-100839 Mon, 03 Jun 2019 10:30:49 +0200 „Durch euer Handeln kann sich etwas ändern in der Welt“ https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/durch-euer-handeln-kann-sich-etwas-aendern-in-der-welt/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/9/csm_Firmung-Bous-2019-2-dh_4fa21ff0a6.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Firmung Bous 2019 2 dh" />Zum Abschluss seiner Firmreise durch das Dekanat Saarlouis spendete Weihbischof Robert Brahm 53 Jugendlichen in der Pfarreiengemeinschaft Bous-Ensdorf das Sakrament der Firmung. Bous – Weihbischof Robert Brahm hat am Sonntag, dem 1. Juni 53 Jugendlichen der Pfarreiengemeinschaft Bous-Ensdorf das Sakrament der Firmung gespendet. Zum Abschluss seiner Firmreise durch das Dekanat Saarlouis leitete der Weihbischof zusammen mit Pfarrer Dr. Frank Kleinjohann den Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter in Bous. Insgesamt spendete Weihbischof Brahm mehr als 400 jungen Christinnen und Christen im Dekanat Saarlouis die Firmung.
„Wir haben uns mit Firmlingen aus ganz Saarlouis, Bous und Ensdorf in verschiedenen Gruppen getroffen und konnten uns unsere Vorbereitung selbst zusammenstellen, je nach Interesse und Motivation“, erzählten Leonie und Louisa Neis, die zu Beginn der Messe Weihbischof Brahm im Namen aller Firmlinge begrüßten. „Dadurch sind wir vielen verschiedenen Menschen begegnet, die in uns unseren Glauben wecken und uns für Gott begeistern durften.“

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Saarbrücken bistum-trier Jugend Pfarreien Vermischtes
news-100838 Mon, 03 Jun 2019 09:55:04 +0200 Christen sind Menschen der Gegenwart und Zukunft https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/christen-sind-menschen-der-gegenwart-und-zukunft/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/a/csm_700JahreBalduinstein_BistumLimburg_5037688b1a.jpg" width="150" height="108" alt="" />Die Bischöfe Dr. Stephan Ackermann und Dr. Georg Bätzing feierten gemeinsam den Festgottesdienst anlässlich des 700. Jubiläums der Gemeinde Balduinstein. Balduinstein – Voller Stolz und Dankbarkeit blickt Balduinstein, eine kleine Gemeinde im unteren Lahntal zwischen Limburg und Bad Ems, auf ihre 700-jährige Geschichte zurück. Ein Jahr lang wird dieses besondere Jubiläum im Ort gefeiert. Ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr war der Festgottesdienst am 2. Juni mit dem Limburger Bischof Dr. Georg Bätzing und Bischof Dr. Stephan Ackermann. Balduin - von ihm leitet sich der Name des Ortes ab - war Erzbischof von Trier und wirkte an der Lahn, als es das Bistum Limburg noch nicht gab. Die Diözese wurde 1827 neu gegründet und umfasst ehemalige Gebiete der Bistümer Trier und Mainz.

Einsatz für Frieden und Sicherheit

Bischof Ackermann war es eine sichtliche Freude, im Gottesdienst an das Wirken eines großen Trierer Erzbischofs erinnern zu können. Dabei sei er mit einem „mulmigen Gefühl“ von Trier nach Balduinstein aufgebrochen. „Balduin war Erzbischof. Er war Kurfürst und Landesvater. Alles Titel, die sich mit meinem heutigen Verständnis eines Bischofs nicht zusammenbringen lassen“, sagte Ackermann. Dennoch sei es wichtig und richtig, an den großen Namensgeber von Balduinstein zu erinnern. Er habe den Glauben in der Region gestärkt und die Botschaft des Evangeliums, die Menschen verbindet, verkündet und weitergegeben. Dies gelte es zu feiern und voll Stolz wertzuschätzen.

An die Persönlichkeit Balduins, der 50 Jahre Erzbischof von Trier war und in Balduinstein eine Burg baute, knüpfte auch Bischof Bätzing in seiner Predigt an. „Heute würden wir sagen, Balduin war ein ausgeprägter Europäer. Er dachte und agierte in großen Bezügen, sowohl territorial wie auch zeitlich“, sagte Bätzing. Er habe dabei die Auseinandersetzung mit Rittern und Landadeligen nicht gescheut, wenn es um die Sicherung seines politischen Einflusses ging. Und er baute eine solide Infrastruktur auf, um die Kommunikation im Großraum zu gewährleisten, um Waren und Informationen auszutauschen und Frieden zu sichern. „Das eigentliche Ziel seiner Politik, so sagen es die Historiker, war nicht Beherrschung, sondern Befriedung oder auch Beherrschung durch Befriedung. Balduin war mithin ein ‚moderner’ Fürst in seiner Zeit“, so der Limburger Bischof. Es sei Balduin also um Frieden und Sicherheit und um das Recht für seine Untertanen gegangen. Er sei nicht nur ein geschickter Stratege gewesen, sondern auch ein tiefgläubiger Mensch und ein gewissenhafter Priester und Bischof, der seine Aufgaben voll erfüllte. Auch deshalb nehme Balduin in der langen Reihe der Trierer Bischöfe einen herausragenden Platz ein.

Ein neues Sehen lernen

Drei Akzente sind es, die nach den Worten von Bätzing, mit Blick auf das Wirken von Erzbischof Balduin heute Bedeutung haben sollten: Glaube brauche Strukturen, die wichtigen Inhalten dienen müssten. „Ich sehe den Zusammenhang von Glaube und Strukturen in den derzeitigen Bemühungen unserer Bistümer, beides so aufeinander auszurichten, dass wir uns als Kirche unter den konkreten Bedingungen dieser Zeit bewegen können und dass wir als Kirche dem Glauben an das Evangelium Christi sowie den Menschen dienen“, sagte der Bischof. Es dürfe in der Kirche aber nicht nur um Strukturen gehen. Vielmehr gelte es „neu zu lernen, wozu wir als Kirche da sind“. Es solle nicht gefragt werden, was wohl aus der Kirche werde. „Wir wollen ein neues Sehen lernen, um zu entdecken, wo etwas wächst, wen wir mit unserem persönlichen Zeugnis vom Evangelium sprechen und Menschen damit in Kontakt bringen, die vielleicht lange schon abgeschlossen haben mit dem ‚Kapitel Kirche’ oder bisher gar nicht mit uns in Berührung waren“, so Bätzing. Es gehe nicht darum, Menschen zu nötigen oder gar zu „kriegen“, damit die Institution Kirche aufrechterhalten werden könne. Es sei entscheidender zu fragen, was Menschen heute brauchen, um ihr konkretes Leben mit dem Glauben an Gott in Verbindung zu bringen. Hier könne die Kirche ein hilfreicher Kooperationspartner sein.

Kommunikation und Authentizität

Kirche brauche als zweiten Akzent mehr Kommunikation. Es müsse gelingen untereinander ins Gespräch zu kommen, und es brauche viel Verständigung mit Menschen außerhalb der Kirche. Angesichts der vielen Fragen und Herausforderungen für die Kirche, hänge ganz viel an einer Kommunikation, die sich nicht damit begnüge, in selbst bestätigenden Blasen zu bleiben. Und drittens brauche es heute eine gute Balance zwischen Innerlichkeit und äußerem Handeln, zwischen Glauben und Leben, Kontemplation und Aktion. „Offenbar ist Erzbischof Balduin dafür ein gelungenes Beispiel. Wir brauchen authentische Christinnen und Christen, denen man anmerkt, dass sie mit beiden Füßen im Leben stehen und doch ihre Wurzeln im Himmel haben, die anpacken und glauben“, so Bätzing. Das größte Hindernis auf dem Weg zueinander sei der Traum von der Vergangenheit. Überall, wo er Raum gewinne, lähme er viel stärker, als dass er Mut mache. „Die Zeit der Christinnen und Christen ist nicht die Vergangenheit, sondern die Gegenwart und die Zukunft. Denn Christus kommt von vorne auf uns zu. In den Zeichen der Zeit spricht er uns an. Und diese Zeichen im Licht des Evangeliums zu deuten, das ist unsere Aufgabe“, sagte der Limburger Bischof.

(red)

 

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news-100836 Mon, 03 Jun 2019 08:54:08 +0200 Katholische Büchereien sind lebendige Orte von Kirche https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/katholische-buechereien-sind-lebendige-orte-von-kirche/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/6/8/csm_IMG_6096_0e6ad3e4d0.jpg" width="150" height="100" alt="" />Die Katholischen Öffentlichen Büchereien (KÖB) im Bistum Trier bauen ihre Angebote aus und haben mehr Besucher. Das zeigt die jetzt veröffentlichte Jahresstatistik 2018 Trier/Koblenz/Saarbrücken – Ob spannender Schmöker, anspruchsvolles Hörbuch, Brettspiel oder digitale Medien: Für alle Zielgruppen halten die Katholischen Öffentlichen Büchereien (KÖB) im Bistum Trier das passende Angebot vor. Dass große und kleine Besucher das gut annehmen, beweist auch die jetzt veröffentlichte Jahresstatistik 2018: Mit 212.656 Besuchern und damit einer Steigerung von 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr zeichnen sich die KÖB als wichtige Treffpunkte und Orte der Begegnung in den Pfarreien aus. Betreut werden die Büchereien bistumsweit von über 1.200 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die 2018 zusammen rund 113.000 Stunden im Einsatz waren und sich für die örtliche Literatur- und Leseförderung einsetzten.

„Die KÖB schaffen schon seit Jahren mit einer Vielzahl von Veranstaltungen eine besondere Kultur der Begegnung, bieten Räume für Austausch und Gespräch – so, wie es die Trierer Bistumssynode fordert“, erklärt Dorothee Steuer, Leiterin der Fachstelle Büchereiarbeit im Bistum Trier. Dort, wo Pfarreien sich in immer größer werdende Räume ausdehnten, wo die Sorge wachse, dass sich direkte menschliche Kontakte mehr und mehr verflüchtigen, seien verlässliche Fixpunkte mit regelmäßigen Öffnungszeiten wichtiger denn je. So gab es im vergangenen Jahr rund 2.900 unterschiedliche Angebote für unterschiedliche Zielgruppen – von Autorenlesungen, Medienausstellungen, Leseförderaktionen, Vorlesestunden bis hin zu Literaturgesprächskreisen. Das waren über 18 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Diese Zahlen belegten eindrucksvoll, wie Katholische öffentliche Büchereien sich immer mehr zu wichtigen Treffpunkten und zu lebendigen Kommunikations- und Begegnungsorten in den Pfarreien entwickelten – zu ‚Orten von Kirche‘. Im Vordergrund des Engagements der Mitarbeitenden stünden dabei das Gespräch und die Begegnungen mit den Menschen. „Auf die Frage, ob die Bücherei ein ‚Kirchenort‘ sei, kann ich nur mit ja antworten“, bestätigt beispielsweise Rita Lillig, langjährige Leiterin der KÖB in Losheim. Am Sonntagvormittag oder Mittwochnachmittag treffen sich in ihrer KÖB Menschen, die nicht immer nur Bücher ausleihen wollen. Oft erzählten die Leute, was ihnen gefallen oder was sie verärgert habe, was sie interessiere und worüber sie gerne mehr lesen würden. Solche Gespräche berührten dann oft Alltagsfragen, aber auch zentrale Lebensfragen. „Wenn es also ein pastorales Anliegen ist, Menschen mit ihren Fragen, Freuden und Sorgen anzunehmen, so sind KÖBs Orte, an denen solche Seelsorge geschieht“, ist sich Lillig sicher.

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news-100716 Sun, 02 Jun 2019 10:55:00 +0200 Ich will vor Ort bei den Menschen sein https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/ich-will-vor-ort-bei-den-menschen-sein/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/9/csm_Sebastian-Kuhn-_-ZeljkoJakobovac_d40821bc89.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Sebastian Kuhn ZeljkoJakobovac" />Am 8. Juni wird Sebastian Kühn im Hohen Dom zu Trier zum Priester geweiht. Erst während des Theologiestudiums hat sich der gebürtige Saarländer dazu entschlossen, Priester zu werden. Trier/Eppelborn – Eigentlich wollte er nur Antworten auf Fragen erhalten, die in ihm brannten. Fragen zu seinem Glauben. In der Vorbereitungszeit zu seinem Abitur am Saarbrücker Wirtschaftsgymnasium hat sich Sebastian Kühn deshalb dazu entschlossen, Theologie zu studieren. Am 8. Juni wird der 29-jährige Saarländer um 10.30 Uhr im Dom zu Trier zum Priester geweiht.

Sebastian Kühn stammt aus Eppelborn-Calmesweiler, „aus dem Herzen des Saarlandes“, wie er sagt. Dort ist er zur Realschule gegangen und anschließend auf das Wirtschaftsgymnasium nach Saarbrücken, um sein Abitur zu machen. „Ich komme aus einem sehr volkskirchlichen Milieu“, erzählt Kühn. „Meine Eltern waren Katecheten zur Kommunion und Firmung. Ich war lange Zeit Messdiener, auch noch als ich studiert habe und war auch im Pfarrgemeinderat aktiv.“ Dass er einmal Priester werden könnte, kam ihm damals noch nicht in den Sinn. „Während des Abiturs habe ich mich entschieden, Theologie zu studieren. Ich wollte einfach mehr über das wissen, was ich glaube. Ich habe dann in Trier angefangen zu studieren, ohne den Plan: ich werde jetzt Priester, Gemeinde-, oder Pastoralreferent. Meine Neugierde wurde gestillt, in dem Sinn, dass ich mich dort beheimatet gefühlt habe.“ Am Theologiestudium schätzt er insbesondere die spirituellen Elemente. „Man lernt in der Beschäftigung mit der Theologie nochmal neu zu beten und die Beziehung zu Gott zu schätzen.“ Während eines Praktikums im Zuge des Studiums hat er schließlich die Erfahrung gemacht, „dass der pastorale Dienst überhaupt eine Möglichkeit ist. Dort habe ich gemerkt, die pastorale Arbeit, die Arbeit in der Gemeinde mit den Menschen zusammen, das ist auch etwas, was zu mir passen würde.“ Den letzten Ausschlag gaben besondere „spirituelle Momente wie Wallfahrten, der Weltjugendtag 2011 in Madrid und die Erfahrungen, die ich 2012 bei der Heilig-Rock-Wallfahrt in Trier gemacht habe. Dort habe ich mir zum ersten Mal eingestanden, ich könnte mich ja im Priesterseminar melden, um weiter zu erforschen, ob ich Priester werden will.“

Obwohl er der einzige Priesteramtskandidat für dieses Jahr ist, war er in den Pastoralkursen nicht alleine: „Ich war zunächst mit dem Jahrgang über mir zusammen und dann mit angehenden Pastoralreferentinnen und -referenten. Da sind wir gemeinsam unterwegs und das schätze ich sehr, dass ich mit dem ganzen Spektrum an kirchlichen Berufen, die jetzt angefangen haben, zusammen sein konnte.“ Sein Pastoralpraktikum absolvierte der 29-Jährige in der Pfarreiengemeinschaft Niederfischbach-Mudersbach. „Ich habe jetzt schon gemerkt, dass ich in das Feld der Trauerbegleitung gut hineingewachsen bin“, erzählt er. „Was ich dagegen nie gedacht hätte, dass Unterrichten so ein Feld ist, wo ich mich persönlich wohl fühle. Ich würde nicht sagen, dass ich jetzt schon den perfekten Unterricht mache, aber das war nie was, was ich auf dem Plan hatte, dass das etwas ist, wo ich gern hingehe.“ Sebastian Kühn unterrichtet Religion an der Integrierten Gemeinschaftsschule Betzdorf-Kirchen

Kurz vor seiner Weihe ist Sebastian Kühn für zwei Wochen in Trier, um verschiedene Kurse zu absolvieren. Dabei geht es unter anderem um Gesprächsführung: Seelsorgegespräche, aber auch um die Beichte und geistliche Prozesse. „Und Messen zu halten. Das muss man üben, auch wenn man schon tausend Mal in einer Messe war. Es ist doch nochmal anders in der Rolle des Priesters. Wie es sein wird, Gottesdienste zu feiern und zu leiten, das wird sich im priesterlichen Leben in den nächsten Jahren auch nochmal neu justieren.“ Als Priester will er aber vor allem eines: „Ich will vor Ort bei den Menschen Seelsorger sein.“

(dh)

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news-100791 Sat, 01 Jun 2019 11:40:50 +0200 Zeugenschaft für Jesus Christus https://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/zeugenschaft-fuer-jesus-christus/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/4/d/csm_178F1539-CFE6-402A-AE75-94A1B1974431_21d79b2333.jpeg" width="150" height="100" alt="" title="178F1539 CFE6 402A AE75 94A1B1974431" />Mit einem festlichen Gottesdienst mit Weihbischof Franz Josef Gebert hat an Christi Himmelfahrt in Mettlach die diesjährige Lutwinus-Wallfahrt begonnen. Mettlach – Mit einem festlichen Gottesdienst mit Weihbischof Franz Josef Gebert hat an Christi Himmelfahrt in Mettlach die diesjährige Lutwinus-Wallfahrt begonnen. Pfarrer Hans-Thomas Schmitt begrüßte vor den zahlreichen Pilgerinnen und Pilgern des ersten Wallfahrtstages neben Weihbischof Gebert, „als einem Nachfolger des Heiligen Lutwinus“, auch den Dechanten von Echternach François Erasmy und viele weitere Geistliche, die zur Erhebung des Lutwinusschreines gekommen waren und den Gottesdienst mitfeierten. Schmitt dankte zu Beginn der neuntägigen Wallfahrt den Mitwirkenden, von den Ministranten bis zu den Musikerinnen und Musikern für ihr Engagement, ohne das diese Tage des Gebetes um die Gaben des Heiligen Geistes nicht möglich wären. 

„Wir haben uns am Grab eines herausragenden Zeugen des Evangeliums versammelt“, sagte Weihbischof Gebert in seiner Predigt. Hier seien die Gläubigen mit dem Heiligen vereint und eingeladen, an Lutwinus Maß zu nehmen. Dabei gehe es nicht darum, in „ferne Zeiten zu schauen“, sondern sich mit dem Heiligen in der Gegenwart verbunden zu wissen. Lutwinus sei in seiner Zeit den Weg der Zeugenschaft für Jesus Christus gegangen um den Menschen der Region die großartige Vision des Evangeliums in deren oft mühevollen Alltag zu bringen. Als Mönch und Bischof habe er sich „nicht fromm in eine Ecke zurückgezogen“, sondern in den Gegebenheiten des Alltags Wege gesucht, die mit der Botschaft des Evangeliums übereinstimmen. „Zeugenschaft, zu der wir heute berufen sind“, schaue nicht in den Himmel, über die Wolken. „Die Mitte unseres Lebens finden wir nicht über den Wolken sondern bei Jesus Christus, mitten in der Gemeinschaft der Gläubigen, die sich versammeln um das Geheimnis der Liebe Gottes zu uns Menschen zu feiern“, sagte Gebert. Ein wichtiges Zeugnis der Frohen Botschaft sei es, dass „wir aneinander spüren, wie wir uns gegenseitig respektieren und in dem Anderen die Größe sehen, die Gott in ihm sieht“. Das sei die die Botschaft der Heiligen, die über Jahrhunderte zu den Gläubigen kommt.

Als Höhepunkte der 17. Mettlacher Wallfahrt nach deren Wiederbelebung nannte Pfarrer Schmitt das zum ersten Mal veranstaltete Ökumenische Abendlob am Freitag, die Prozession mit dem Schrein des Heiligen durch den Ort an der Mettlacher Kirmes, den Tag der geistlichen Berufe am Freitag mit der Wallfahrt der Jugend und den Solidaritätsmarsch. Den Abschluss der Wallfahrt bildet ein Gottesdienst mit dem Tholeyer Abt Mauritius Choriol am Pfingstsamstag um 18 Uhr. Eingerahmt werden die Wallfahrttage vom täglichen Morgenlob und den musikalischen Abendlob-Feiern. 

Das genaue Programm gibt es im Internet unter www.lutwinuswerk-mettlach.de


(Hans Georg Schneider)

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