Bistum Trier - Redaktion Saarbrücken http://www.bistum-trier.de/ de-de Bistum Trier - Redaktion Saarbrücken Fri, 22 Jun 2018 15:01:04 +0200 Fri, 22 Jun 2018 15:01:04 +0200 Bistum Trier news-90809 Thu, 21 Jun 2018 08:56:58 +0200 Unsere Tür ist immer offen http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/unsere-tuer-ist-immer-offen/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/5/csm_KABimWeltRaum_dh_216fe4f946.jpg" width="150" height="100" alt="" />Die Synode im Bistum Trier will, dass Kirche neu gedacht wird. In Saarbrücken wurde über drei Orte gesprochen, die schon lange nicht mehr „typisch“ Kirche sind. Saarbrücken – Die Synode im Bistum Trier will, dass Kirche neu gedacht wird. In Saarbrücken gibt es drei Orte, die schon lange nicht mehr „typisch“ Kirche sind: Das Café Exodus, der welt:raum am St. Johanner Markt und die Kirche der Jugend eli.ja. Bei einer Gesprächsrunde im welt:raum, zu der die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) jeden zweiten Dienstag einlädt, ging es um diese „Kirchorte“, ihre Rolle und ihr Blick auf die Synode.

„Ich habe am Anfang erstmal geguckt, wo sind wir hier eigentlich? Und nicht: Was will Kirche hier“, erklärte Martina Fries, Pastoralreferentin im Dekanat Saarbrücken und Leiterin des welt:raum, zu Beginn der Runde. „Ich habe versucht, die Logik des St. Johanner Marktes zu verstehen: Es gibt hier Kneipen, Restaurants, Cafés, die Leute gehen shoppen, es gibt Museen, hier finden Demos statt. Da versuchen wir Anknüpfungspunkte zu finden: Wir bieten auch Dinge zum Verkauf an, oder haben Ausstellungen. Hier ist alles so wie draußen, nur anders. Es gibt hier auch Themen, die es draußen nicht gibt.“ Das Besondere an diesem Kirchort sei, so Fries, dass Kirche hier in den Dialog tritt, mit den Menschen, mit dem Ort, dem Stadtteil und dem Sozialraum, in dem der welt:raum sich befindet. „Hier passiert nichts zum Selbstzweck, sondern es geht immer um den Anderen.“

Jugendpfarrer Christian Heinz hat mit seiner Kirche der Jugend eli.ja einen ganz anderen Kirchort. „Wir wuchern vor allem mit dem Raum, den wir haben“, sagt er. „Wir hatten irgendwann einmal den Slogan ‚Eine Kirche zu verschenken‘. Und genau das machen wir. Jeder, der die Kirche oder das Pfarrheim nutzen will, kann das machen.“ Zwei Wochen zuvor sei zum Beispiel eine Gruppe Schüler, die auf Pilgerschaft waren, da gewesen und hätte in der Kirche übernachtet. „So kommen wir mit vielen Gruppen in Kontakt, die zum Teil auch gar nichts mit der Kirche zu tun haben.“ Ein Beispiel dafür sei die Gruppe der Pfadfinder des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), die von Mittwoch bis Freitag zwei Räume im Pfarrheim nutzt, obwohl sie kein christlicher Pfadfinderverbund sind. „Als bei uns in der Kirche eingebrochen wurde und die Kirche nicht mehr genutzt werden konnte, haben die Pfadfinder aber sofort gesagt: ‚Wir stellen euch ein Zelt auf, damit ihr eure Gottesdienste feiern könnt‘“, berichtet Christian Heinz von der spontanen Hilfe der Pfadfinder.

Mit Menschen, die erst einmal nichts mit Glauben oder Kirche zu tun haben, kommt auch Maximilian Schmitt, Gemeindereferent und Leiter des Café Exodus täglich in Kontakt. „Bei uns spielt es erstmal keine Rolle, wer da kommt. Unsere Tür ist immer offen.“ Oft werde das Schülercafé des Dekanats Saarbrücken mit Jugendzentren gleichgesetzt, doch so einfach ist das nicht, erklärt Schmitt: „Die Caritas ist beispielsweise auch eine kirchliche Einrichtung, aber da denkt nicht jeder gleich an Kirche. Bei uns steht auch nicht Kirche dran, aber ich als hauptamtlicher Mitarbeiter werde beispielsweise vom Bistum bezahlt. Wir sind für eine bestimmte Zielgruppe und bieten einen Ort, an dem die Jugendlichen aufschlagen können, wo sie aber auch Beratung finden und wo immer jemand da ist.“ Zudem bietet das Jugendkulturcafé den Jugendlichen die Möglichkeit der Selbstentwicklung, in dem sie nicht nur Verantwortung in gewählten Gremien im Café übernehmen können, sondern auch ihre eigenen Themen miteinbringen dürfen.

Im Blick auf die Synode sind die drei gespannt, was es auch für sie bedeutet, wenn alles auf den Prüfstein gestellt wird. Gleichzeitig setzen sie viele Hoffnungen in den Prozess: „Im Moment traut sich keiner zu tanzen“, sagte Christian Heinz, „weil alle Angst haben, jemandem auf die Füße zu treten. Da erhoffe ich mir, dass die Synode noch einmal frischen Wind reinbringt und die Menschen wieder Mut fassen.“

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Kirchliche Verbände Synode: Umsetzung
news-90784 Wed, 20 Jun 2018 13:47:09 +0200 Kirche als Teil eines großen Flickenteppichs http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/kirche-als-teil-eines-grossen-flickenteppichs/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/c/7/csm_CaritasGesprach_PatchWorkCity_190a109518.jpg" width="150" height="113" alt="" />Seit 2017 gibt es in Saarbrücken die Kampagne „PatchWork City“. Wie die Kirche in dieses Netzwerk passt, wurde bei der Diskussionsrunde „Caritas Gespräche“ diskutiert. Saarbrücken – Seit 2017 gibt es in Saarbrücken die Kampagne „PatchWork City“. Verschiedene Ämter der Stadt Saarbrücken kommen in diesem Projekt, das sich rund um die Vielfalt in Saarbrücken dreht, zusammen. PatchWork City arbeitet aber nicht nur allein, sondern mit vielen anderen Institutionen, Vereinen und Zentren zusammen, u.a. auch mit den Vertretern der Kirche in Saarbrücken. Wie die Kirche in dieses Netzwerk passt, wurde bei der Diskussionsrunde „Caritas Gespräche“ diskutiert.

„Es geht uns vor allem darum, die Ankunftsorte von Migranten zu stärken. Das geht nicht nur die Verwaltung der Stadt Saarbrücken etwas an, sondern alle Bürgerinnen und Bürger“, erläuterte Frank Schmitz von der Kampagne PatchWork City zu Beginn der Diskussion, die von Christian Otterbach vom Saarländischen Rundfunk moderiert wurde. „Wie bei einer Patchwork-Familie ist auch bei uns nicht immer alles nur schön und gut, sondern kann auch mal anstrengend sein“, sagte Schmitz. Neben Schmitz waren Irene Krohn vom Deutsch-Ausländischen Jugendclub Saarbrücken (DAJC), Albert Ottenbreit von der Wärmestube, Irene Portugall vom Lesben- und Schwulenverband Saar (LSVD) sowie Martina Fries, Pastoralreferentin und Leiterin des welt:raum am St. Johanner Markt anwesend. „Wir machen jeden Tag Patchwork“, sagte Krohn vom DAJC. „Zum Beispiel in unserer Zusammenarbeit mit dem Café Exodus. Über gemeinsames Tun entstehen Beziehungen und Freundschaften. Es ist uns sehr wichtig, dass wir diesen Austausch fördern.“ Irene Portugall konnte die Einschätzung, dass Patchwork-Arbeit oder das sogenannte Netzwerken nichts Neues seien, teilen. „Verknüpfungen gibt es schon sehr lange“, sagte sie. „Durch Verknüpfungen können wir eine Decke knüpfen, die uns ein gutes Miteinander gibt.“ Das helfe auch, Narben, die durch Ausgrenzung entstanden sind, zu heilen.

Wie groß die Vielfalt in Saarbrücken ist, konnte Albert Ottenbreit gut beschreiben: „Wir von der Wärmestube stehen natürlich erst einmal für eine bestimmte Gruppe: die Ausgegrenzten, die Wohnungslosen und Armen. Wir sind ein Teil und ein Patch dieser Stadt. Gleichzeitig gibt es bei uns junge Menschen, alte Menschen, Einheimische, Ausländer, Männer, Frauen. Diese große Vielfalt der Personen, die zu uns kommen, ist natürlich eine Herausforderung.“ „Es braucht Nähte, weil eine Stadt mit losen Patches nicht funktioniert“, sagte Frank Schmitz. Manche Dinge laufen bereits sehr gut und bedürften keines Eingreifens. „Dort wo Dinge schwerer laufen, sollte stärker eingreifen und nicht alles laufen lassen, aber nicht unter Zwang, sondern im Dialog miteinander.“ Patchwork betreffe jeden. Ottenbreit lobte die Unterstützung, die die Wärmestube von Seiten der Kirche erfahre: „Wir werden durch die Caritas, die Pfarrgemeinden immer aktiv unterstützt.“ Trotzdem forderte er, dass sich Kirche im Hinblick auf die Vielfalt in der Gesellschaft noch mehr öffnen müsse. Aus den Reihen der Zuhörer wurde die Synode des Bistums Trier gelobt, die versuche, dass Kirche sich noch stärker als bisher mit anderen Akteuren in der Gesellschaft zusammenschließt und gemeinsam handelt. Dabei solle der Blick aber nicht nur in Städte wie Saarbrücken gehen, wo Vielfalt offensichtlich wird. „Auf dem Land sind die Themen vielleicht anders, aber auch da muss man sich überlegen, wie man miteinander und zusammen leben möchte.“

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Caritas / Soziales Politik / Gesellschaft
news-89710 Mon, 14 May 2018 14:57:54 +0200 Ein Christ kann nicht nur zum Himmel starren http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/ein-christ-kann-nicht-nur-zum-himmel-starren/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/3/csm_LutwinusWallfahrt18_2_dh_47d7a146fb.jpg" width="150" height="100" alt="" title="LutwinusWallfahrt Mettlach 2018" />Der Apostolische Nuntius, Erzbischof Dr. Nikola Eterović, hat an Christi Himmelfahrt die Lutwinus-Wallfahrt in Mettlach eröffnet. Mettlach – Der Botschafter des Heiligen Stuhls in Deutschland, der Apostolische Nuntius, Erzbischof Dr. Nikola Eterović, hat an Christi Himmelfahrt feierlich die 16. Lutwinus-Wallfahrt in Mettlach eröffnet. Zusammen mit Pfarrer Hans-Thomas Schmitt und Francois Erasmy, dem Dechant von Echternach in Luxemburg sowie zahlreichen weiteren Priestern aus der Umgebung von Mettlach zelebrierte der Nuntius das Pontifikalamt zur Eröffnung der Wallfahrtswoche.

Erzbischof Eterović ging in seiner Predigt auf das Tagesevangelium der Himmelfahrt Jesu ein. Nachdem Jesus in den Himmel aufgenommen wurde, wird den Jüngern laut der Apostelgeschichte die Frage gestellt: „Was steht ihr da und schaut zum Himmel empor?“ „Für religiöse Menschen ist diese Frage eine Aufforderung, zu den täglichen Pflichten zurückzukehren und insbesondere das zu tun, was Jesus gesagt hatte“, erklärte der Erzbischof diese Stelle. „Auch für den heutigen Menschen bleibt das Evangelium auf die gleiche Weise bedeutsam.“ Gleichzeitig könne der Blick in den Himmel hilfreich sein, „um die Schönheit der Schöpfung zu entdecken und die Spuren des Schöpfers zu sehen.“

Eterović ging zudem darauf ein, dass in dem Evangelium bereits die Sendung des Heiligen Geistes an Pfingsten angedeutet wird: „Wir alle haben den Heiligen Geist nicht nur für uns empfangen, sondern auch, um anderen davon zu berichten“, sagte er. Wenn der Heilige Paulus schreibe, jeder von uns empfing die Gnade in dem Maß, wie Christus sie ihm geschenkt hat, „so sind alle aufgerufen aktiv zu werden.“ Auch Papst Franziskus unterstreiche dies, indem er alle Christen auffordere, Heilige zu werden. „Heilig zu sein heißt, praktizierende Christen, eifrige Missionare des Evangeliums und überzeugte Zeugen Jesu Christi zu werden.“ So habe beispielsweise der Heilige Lutwinus gezeigt, dass ein Christ nicht passiv bleiben könne, also nur zum Himmel starren solle, sondern sich für die Verkündigung des Evangeliums und für die Förderung der menschlichen Person einsetzen solle, so Eterović. Der Apostolische Nuntius überbrachte den Lutwinus-Pilgern zudem die herzlichen Grüße von Papst Franziskus und erteilte ihnen den päpstlichen Segen.

Zu Beginn des Gottesdienstes hatte Pfarrer Schmitt den Vertreter des Vatikans im Namen aller Pilger begrüßt, unter denen sich in der vollbesetzten Mettlacher Pfarrkirche auch Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans befand. Anschließend erhob Nuntius Eterović den Lutwinusschrein. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Mettlach trugen den Schrein, in dem sich die Reliquien des Heiligen Lutwinus befinden, durch die Kirche vor den Altar, wo er bis zum Ende der Wallfahrt zur Anbetung stehen wird. Die Mettlacher Wallfahrt dauert noch bis zum 19. Mai. Zum Abschluss der Wallfahrt findet ein weiteres Pontifikalamt statt. Dann wird Bischof Thomas Mar Antonius aus Pune in Indien den Gottesdienst mit den Pilgern feiern.

(dh)

 

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Saarbrücken bistum-trier Wallfahrten/ Pilgern
news-89709 Mon, 14 May 2018 14:34:56 +0200 Musik, Tanz, Chaos und Integration http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/musik-tanz-chaos-und-integration/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/6/7/csm_BeatOfLife_Abschlusskonzert_3_dh_d7534e00c1.jpg" width="150" height="100" alt="" title="BeatOfLife Abschlusskonzert Dillingen 3 dh" />Wie Musik verbindet, haben Jugendliche aus Dillingen mit Wurzeln in sechs verschiedenen Nationen beim Abschlusskonzert von „Beat of Life“ gezeigt. Dillingen – Musik verbindet. Das haben etwa 20 Jugendliche aus Dillingen, die ihre Wurzeln in sechs verschiedenen Nationen haben, beim Abschlusskonzert des Projekts „Beat of Life“ am Mittwochabend in der Stadthalle Dillingen gezeigt. Mit Besenstielen, Plastikeimern und anderen Alltagsgegenständen haben Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund gemeinsam Musik gemacht.

„Das Projekt ist über fünf Monate hinweg gewachsen“, erklärte Jörg Ries, Leiter der Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral in Dillingen den rund 100 Zuschauern während des Abschlusskonzertes. „Es gibt seit Jahren Angebote für Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund im Rahmen der Interkulturellen Woche, aber wir haben gesagt, wir müssen ein nachhaltigeres Angebot machen. Daraus ist dann das Projekt entstanden.“ In Zusammenarbeit mit dem Caritasverband Saar-Hochwald e.V., dem Sozialpädagogischen Netzwerk der Arbeiterwohlfahrt Saar, der Stadt Dillingen und dem Landkreis Saarlouis hat die Fachstelle des Bistums Trier das musisch-kulturelle Integrationsprojekt ins Leben gerufen. „Die Jugendlichen sollten miteinander in Kontakt kommen, aufeinander zugehen und voneinander lernen“, beschrieb Ries die Idee, die hinter dem Projekt stand.

Während der fünf Monate trafen sich die Jugendlichen einmal pro Woche, um miteinander Musik zu machen: Mit Besenstielen, Eimern, Plastikbechern, Tonnen und anderen Alltagsgegenständen sollten sie kleine Stücke erarbeiten. Die Integrationsbeauftragte der Stadt Dillingen, Melanie Meiser, begleitete die Jugendlichen neben Jörg Ries: „Es lief nicht immer alles so wie geplant“, gestand sie. „Es war oft laut und chaotisch. Aber der Wendepunkt war, als die Jugendlichen klar hatten, das ist ihr Projekt, bei dem sie sich selbst mit ihren Talenten einbringen konnten.“ Neben der wöchentlichen Treffen, fand auch ein ganztägiger Kennenlerntag statt, bei dem es um Teambuilding, aber vor allem um die Lebensgeschichten der Jugendlichen ging: Wer bin ich und was macht mein Leben aus, waren die zentralen Fragen an diesem Tag. Die Ergebnisse haben die Jugendlichen aufgemalt. Die Bilder hingen während des Abschlusskonzertes an den Wänden der Stadthalle in Dillingen aus.

„Die Jugendlichen haben ganz viel aus ihrer eigenen Lebenswelt mitgebracht: Lieblingsmusik oder Rhythmen aus ihrer Heimat“, erzählte die Musikpädagogin Dr. Melanie Caspar. Sie war im Projekt für die Koordination der Musik verantwortlich, aber auch für den Tanz. Einige Jugendliche hatten ihr Talent im Tanz und weniger in Rhythmen und Musik gefunden und führten eine eigenständig erarbeitete Choreografie beim Abschlusskonzert vor.

Das Projekt Beat of Life wurde finanziell unterstützt von der Aktion Mensch, der Pfeiffer&May-Stiftung, der Aktion Wunschbaum, der Jugendstiftung des Bistums Trier sowie dem willkommen-netz, der Flüchtlingshilfe im Bistum Trier, Farben Klein, dem Landkreis Saarlouis und der Kreissparkasse Saarlouis.

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Information Jugend Kultur
news-89479 Mon, 07 May 2018 15:16:49 +0200 Zeit für eine gute Sache einbringen http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/zeit-fuer-eine-gute-sache-einbringen/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/f/csm_Ehrung_FSJ_Bufdi_18_SozialeLerndienste_dh_266d7828b8.jpg" width="150" height="100" alt="" />Mehr als 150 junge Menschen machen jedes Jahr ein Freiwilliges Sozial Jahr oder einen Bundesfreiwilligendienst im Saarland. am 7. Mai wurden sie für ihr Engagement geehrt. Neunkirchen – Mehr als 150 junge Menschen machen jedes Jahr ein Freiwilliges Soziales Jahr oder einen Bundesfreiwilligendienst im Saarland über die Sozialen Lerndienste des Bistums Trier oder die Marienhaus Holding gGmbH. Am Montag, 7. Mai, wurden sie im Gymnasium am Steinwald in Neunkirchen für ihr Engagement durch die beiden Träger sowie das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie im Namen der Landesregierung geehrt.

Alexandra Heinen Referatsleiterin in der Jugendabteilung des Sozialministeriums dankte den anwesenden Freiwilligen: „Der Freiwilligendienst ist eine ganz besondere Form des bürgerlichen Engagements. Wir als Gesellschaft brauchen Menschen, die sich engagieren. Sie werden dafür geehrt, dass Sie Ihre Zeit für eine gute Sache eingebracht haben.“ Es erfordere viel Mut, so die Referatsleiterin, den Schritt in einen solchen Dienst nach der Schule zu tun. Auch Peter Nilles, Leiter der Sozialen Lerndienste im Bistum Trier bestätigte dies: „Der Freiwilligendienst ist ein Weg weg von der Karriereautobahn“, sagte Nilles. Er lobte ebenfalls das große Engagement der jungen Männer und Frauen und betonte, dass diejenigen, die keinen Freiwilligendienst gemacht haben, viel von denen lernen können, die einen solchen Dienst machen.

Nilles wies außerdem auf das breite Angebot an Freiwilligendiensten hin, die von den Sozialen Lerndiensten, die sich in gemeinsamer Trägerschaft des Bistums Trier und des Caritasverbands für die Diözese Trier e.V. befindet, angeboten werden. So gebe es nicht nur „klassische“ Stellen, beispielsweise in der Pflege in Einrichtungen der Caritas. Das Projekt „Integration und Teilhabe“ habe beispielsweise zum Ziel, Freiwilligendienste für Geflüchtete zu ermöglichen und Geflüchteteninitiativen, bzw. Einrichtungen der Geflüchtetenhilfe durch Freiwilligendienste zu unterstützen. Zudem gebe es derzeit 15 Freiwillige aus Ländern wie Bolivien, Ruanda oder der Ukraine, die einen Freiwilligendienst im Bistum Trier absolvieren. Einer von ihnen ist David, der zurzeit einen Dienst in der Kirche der Jugend eli.ja macht und dort, sowie in der Marienschule in Saarbrücken, Pfarrer Christian Heinz unter die Arme greift.

Annika, die zurzeit einen Freiwilligendienst im Caritas SeniorenHaus St. Augustin in Püttlingen absolviert, zeigte sich mehr als zufrieden mit ihrem Dienst: „Ich bin in der Pflege tätig und muss da beispielsweise Betten herrichten oder Dinge anreichen. Je länger ich dabei bin, desto mehr Spaß macht es mir“, erzählte sie. Als sie angefangen hat, wurde sie im hauswirtschaftlichen Teil des Seniorenheims eingesetzt, doch sie wollte unbedingt in die Pflege. Dort gefällt es ihr sogar so gut, dass sie ab dem 1. Oktober eine Ausbildung im SeniorenHaus St. Augustin beginnen wird. Thomas Bömer fiel bei der Ehrung am Montag optisch aus dem Rahmen: Er ist bereits 56. Seinen Bundesfreiwilligendienst absolviert er im Bruder-Konrad-Haus in Saarbrücken, wo er acht Monate lang als Wohnungsloser gelebt hatte. „Ich war selbst einmal in dieser Situation und wollte jetzt etwas zurückgeben“, berichtete er. „Manche Bewohner kenne ich noch von früher, aber ich werde von allen akzeptiert, auch wenn sich meine Rolle jetzt natürlich geändert hat.“

(dh)

 

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Saarbrücken bistum-trier Caritas / Soziales Jugend
news-89347 Thu, 03 May 2018 11:05:20 +0200 Das Gespräch miteinander bleibt unersetzlich http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/das-gespraech-miteinander-bleibt-unersetzlich/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/4/8/csm_DialogDigitalisierung270418_HGS_1_73feb72f67.jpg" width="150" height="100" alt="" />Digitalisierung als Chance für den Zusammenhalt der Generationen - Darüber wurde in der CEB-Akademie in Hilbringen diskutiert. Merzig-Hilbringen – Die Großeltern wohnen schon ihr Leben lang auf dem Dorf, jetzt im Alter oft allein. Die Kinder sind längst ausgezogen, wohnen weit weg, näher bei ihrer Arbeit. Die Wege zu den Nachbarn und Freunden im Ort fallen im Alter nicht immer leicht. Hilfe bei Problemen ist oft schwer erreichbar, gemeinsame Unternehmungen - über den eigenen Haushalt hinaus - werden seltener und sind schwer zu organisieren. Verbindungen und Kontakte nehmen ab. Viele Seniorinnen und Senioren machen solche Erfahrungen. Auf der anderen Seite stellt die Digitalisierung immer mehr Möglichkeiten zur Kommunikation bereit. Sind die neuen Kommunikationstechnologien eine Chance zur Stärkung des Zusammenhalts der Generationen? Und wie kann das aussehen? Darum ging es bei einer Informations- und Dialogveranstaltung am 27. April in der CEB-Akademie Merzig-Hilbringen. Eingeladen hatten der Familienbund der Katholiken, das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Saarlandes und die Christliche Erwachsenbildung (CEB).

Ziel der Digitalisierung sollte mehr Lebensqualität für alle sein. Im Mittelpunkt müsse der Mensch stehen, forderte Hildegard Weber, Vorsitzende des Familienbundes im Bistum Trier in ihrer Begrüßung der rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung, darunter auch Weihbischof Franz Josef Gebert. Die neue Technologie solle die Nachbarschaftshilfe und das Zusammenrücken der Generationen erleichtern, gab Weber vor. Dass das schon länger ein Ziel der saarländischen Politik sei, betonte Familienministerin Monika Bachmann. Für Seniorinnen und Senioren mache man besondere Angebote um sie an die Möglichkeiten der internetgestützten Kommunikation heranzuführen. Eltern und Großeltern liefen Gefahr, über große Teile der Lebenswelt der jungen Leute nicht Bescheid zu wissen. Es sei aber für jede Generation wichtig, „zu wissen was los.“ „Die Technik zum Guten einsetzen, damit die Menschen nicht vereinsamen“, will die Ministerin, die aber auch mahnte, dass das Gespräch untereinander und miteinander „das allerwichtigste“ bleibe. Gisbert Eisenbarth, Vorsitzender der CEB nannte einen besonderen Aspekt im Umgang der Generationen mit der neuen Technik. Hier hätten Jüngere die Möglichkeit den Älteren Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten: Ein ganz konkreter Beitrag zum Zusammenhalt der Generationen. Eisenbarth lud Interessierte ein, die Gärten der CEB zu besuchen und dabei auch das kostenlose WLAN auf dem Gelände zu nutzen. Ina Goedert von der Landesmedienanstalt Saarland stellte mit „Onlinerland Saarland“ und dem bundesweit einmaligen Projekt „Virtuelles Mehrgenerationenhaus“ zwei konkrete Angebote für „Best Ager“ vor. Einführung in die Videotelefonie, in Chats und in Soziale Netzwerke gehören ebenso zum Pensum der - immer mit Kaffee und Kuchen - angebotenen Kurse, wie Schutzmaßnahmen gegen Angriffe oder sicheres Einkaufen im Internet. Mithilfe von Tablets und deren Möglichkeiten werden im „Virtuellen Mehrgenerationenhaus“ ganz unterschiedliche Menschen einer Gemeinde zusammen gebracht. Ziel dabei ist die gegenseitige Hilfe von Jung und Alt. Das kann reichen von der Hausaufgabenhilfe per digitaler Technik über die Verbreitung von Stadtnachrichten, dem Führen von gemeinsamen Erlebnis-Tagebüchern bis zu Lese- oder Vorleseclubs im Netz. Michael Hoffeld, Mitglied des Virtuellen Mehrgenerationenhauses Merzig freute sich über die von Anfang an erfahrene gegenseitige Hilfe in dem Projekt. Wichtig sei es allerdings, sich nicht nur im Netz zu treffen, das Vertrauen entstehe im persönlichen Kennenlernen. Entwicklungsfähig bleibe noch der generationenübergreifende Kontakt im Netz, da bleibe man derzeit noch weitgehend unter sich. Das Modell biete allerdings viele Chancen für alle Beteiligten. Die digitale Kommunikation sei schnell, doch solle man sich für seine Beiträge im Netz Zeit nehmen, um Fehler zu vermeiden, meinte Hoffeld.

Ohne Frage biete die Digitalisierung viele Chancen, meinte Gisela Rink, die saarländische Vorsitzende des Familienbundes der Katholiken. Wichtig sei es deshalb, dass man in den Familien lerne damit umzugehen. Das Gespräch miteinander sei dabei allerdings nicht zu ersetzen. „Wenn der Enkel in der gleichen Stadt wohnt, dann soll er sich aufmachen und die Oma besuchen“, meinte Rink. Für die Landtagabgeordnete Dagmar Heib ist das „A und O“, dass durch die Netzkommunikation das Miteinander gefördert wird. Die im Saarland angebotenen Virtuellen Mehrgenerationenhäuser seien ein gutes Instrument um das Bewusstsein zu schärfen, wie man mit dem Internet richtig umgeht.

(red)

 

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Saarbrücken bistum-trier Bildung Politik / Gesellschaft Vermischtes
news-89143 Thu, 26 Apr 2018 14:34:40 +0200 Interaktive Wanderausstellung im LKW zum Thema Flucht http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/interaktive-wanderausstellung-im-lkw-zum-thema-flucht/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/2/csm_missioTruck_Lara_Thorben_dh_e25a8ec960.jpg" width="150" height="100" alt="" title="MissioTruck Lara Thorben dh" />Am Beispiel von Flüchtlingen aus dem Kongo informiert das Katholische Hilfswerk missio in einem LKW über das Thema Flucht. Saarbrücken – Mehr als 65 Millionen Menschen waren Ende 2016 auf der Flucht gewesen. Das geht aus dem letzten Bericht des UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) hervor. Das wäre so, als ob ganz Frankreich plötzlich fliehen müsste. Am Beispiel von Flüchtlingen aus dem Kongo informiert das Katholische Hilfswerk missio über das Thema Flucht. Unter dem Motto „Menschen auf der Flucht“ zieht derzeit eine Wanderausstellung in einem LKW durch das Bistum Trier. Der missio-Truck stand am Mittwoch vor der Marienschule in Saarbrücken. Marcus Composs und Manuela Vosen stellten Schülerinnen und Schülern in Workshops die konkrete Problematik im Kongo vor. Im LKW selbst durften sich die Schülerinnen und Schüler dann frei bewegen.

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Saarbrücken bistum-trier Politik / Gesellschaft Schule Weltkirche
news-88999 Sun, 22 Apr 2018 12:44:39 +0200 Kirche als Heimat neu denken http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/kirche-als-heimat-neu-denken/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/4/6/csm_Podiumsdiskussion_Synodenumetzung_1_dh_84ac50d049.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Podiumsdiskussion Synodenumetzung 1 dh" />Kommunalpolitiker und Hauptamtliche des Bistums Trier diskutierten über die Umsetzung der Synode. Trier – Kirche bietet vielen Menschen eine Heimat. Im Zuge der Umsetzung der Synode des Bistums Trier fürchten aber auch viele, diese Heimat zu verlieren. Rund um diese These hat am Samstag, 21. April, im Rahmen der Heilig-Rock-Tage eine Podiumsdiskussion zur Umsetzung der Synode im Zelt auf dem Bischof-Stein-Platz stattgefunden. Moderiert von Christian Otterbach vom Saarländischen Rundfunk diskutierten Bischof Dr. Stephan Ackermann, Mechthild Schabo, Direktorin des Zentralbereichs „Pastoral und Gesellschaft“ im Bischöflichen Generalvikariat Trier, Martina Fries, Pastoralreferentin und Leiterin des welt:raum in Saarbrücken, sowie die beiden Bürgermeister der Verbandsgemeinden Südeifel und Kell am See, Moritz Petry und Martin Alten miteinander.

Heimat zeichne sich dadurch aus, dass Menschen durch gemeinsame Themen miteinander verbunden seien und sich dazu regelmäßig treffen und austauschen, sagte Mechthild Schabo. Dies sei kein statischer, sondern ein dynamischer Prozess, der sich immer wieder verändere. Dass dies durch die Umsetzung der Synode verloren gehe, sehe sie nicht: „Warum sollten die Menschen das jetzt verlieren?“, fragte sie. „Dann müssten sie sich ja aktiv aus dieser Verbundenheit herausziehen. Das will von den Hauptamtlichen im Bistum keiner!“ Moritz Petry sagte, dass Pfarrgemeinden wichtige Eckpfeiler für Heimat sind. Er kritisierte jedoch, dass es zu wenig Austausch zwischen Zivil- und Pfarrgemeinden gebe. „Der kirchliche Raum wird zu wenig genutzt. Es gibt große Berührungsängste auf beiden Seiten. Man lebt oft aneinander vorbei.“ Trotzdem habe er die Hoffnung, dass sich das durch die Umsetzung der Synode ändern könne. Hier sei vieles im Um- und im Aufbruch.

SR-Reporter Christian Otterbach verglich die Errichtung der 35 Pfarreien der Zukunft mit der Fusion von Gemeinden zu Verbandsgemeinden wie es in Rheinland-Pfalz geschehen ist. Dagegen wehrte sich Bischof Ackermann: „Wir wollen keine Räume zusammenführen“, erläuterte er. Das habe bei den bisherigen Strukturreformen des Bistums Trier zwar im Mittelpunkt gestanden. „Immer war der Punkt, wir müssen das zusammen machen. Das hat auch vielerorts funktioniert. Aber das ist nicht der Punkt der Synode. Wir brauchen mehr Luft!“ Seit vielen Jahren höre er, dass es immer weniger Ehrenamtliche gebe, bei Wahlen von Räten gebe es oft Ausstände, weil sie niemand zur Wahl stelle. „95 Prozent der Katholiken sagen: das ist nicht meine Heimat, was ihr da als Kirche beschreibt. Hier gibt es eine Enge.“ Man brauche weiterhin eine Präsenz vor Ort, um Nähe zu schaffen, aber es dürfe keine Enge geben. Deshalb gehe es nicht darum, dass viele ehemalige Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften jetzt in noch größeren Gebilden zusammenarbeiten sollen. Vielmehr gehe es darum, durch die großen Räume Weite für eine neue Art, Kirche zu sein, die mehr ist als der Kirchturm und das Pfarrheim, zu schaffen.

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Saarbrücken bistum-trier Bischof Bistumsleitung Heilig-Rock-Tage Politik / Gesellschaft Synode: Umsetzung
news-88896 Thu, 19 Apr 2018 12:00:44 +0200 Neues entdecken – Neues anstoßen http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/neues-entdecken-neues-anstossen/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/4/a/csm_Erkundungsphase_Flyer_dh_d8a17e1428.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Erkundungsphase Flyer dh" />Zum Auftakt der Erkundungsphase haben zwei Erkunder in Schwalbach erklärt, was genau es mit dem Erkunden auf sich hat. Schwalbach – Die Umsetzung der Synode des Bistums Trier verunsichert viele Gläubige in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Das hat auch Oliver Besch, Diakon in Oberthal-Namborn, am Mittwoch, 18. April bei einer Veranstaltung zur sogenannten „Erkundungs-Phase“ in Schwalbach festgestellt: „Sie alle haben eine Vorstellung von Pfarrei. Jetzt kommt eine Veränderung, die sehr gravierend ist.“ Fragen wie: „Wie soll das weiter funktionieren?“, oder „Wie soll das kirchliche Leben weiter stattfinden?“, seien berechtigt, sagte Besch vor rund 50 Interessierten aus Schwalbach und Umgebung. „Vieles wird anders werden und anders funktionieren. Unsere Aufgabe als Erkunder ist es jetzt, zu schauen, was ist gut und wie können wir uns als Kirche, als Christen neu ausrichten. Dazu ist die Phase der Erkundung da.“ Diakon Besch ist einer von insgesamt 30 Erkundern, die im ganzen Bistum unterwegs sind. In Teams zu dritt, die aus zwei Hauptamtlichen Mitarbeitern oder Mitarbeiterinnen des Bistums bestehen, sowie einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter der Caritas, gehen sie in die künftigen Pfarreien der Zukunft. Besch erkundet zusammen mit Gemeindereferentin Anne Kiefer die Pfarreien der Zukunft Lebach, Völklingen, Saarlouis und Dillingen.

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Saarbrücken bistum-trier Pfarreien Synode Synode: Umsetzung
news-88787 Mon, 16 Apr 2018 11:42:42 +0200 Einmal Jenseits und zurück http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/einmal-jenseits-und-zurueck/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/d/d/csm_Auswahl-der-Koffer_32339da4dd.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Ausstellung in Lebach &quot;Einmal Jenseits und zurück&quot;" />In der Pfarrkirche „Hl. Dreifaltigkeit und St. Marien“ in Lebach ist die Ausstellung „Einmal Jenseits und zurück – Koffer für die letzte Reise“ eröffnet worden. Lebach – In der Pfarrkirche „Hl. Dreifaltigkeit und St. Marien“ ist am Freitagabend die Ausstellung „Einmal Jenseits und zurück – Koffer für die letzte Reise“ eröffnet worden. Stellvertretend für Schirmherrin Annegret Kramp-Karrenbauer hat der Präsident des saarländischen Landtags, Stephan Toscani, die Ausstellung eröffnet.

 

Für viele der knapp 300 Gäste der Eröffnung bot sich beim Hereinkommen in die Kirche ein ungewöhnlicher Blick: Wo sonst in den Seitenschiffen Bänke stehen, sind seit Freitag aufgeklappte, schwarze Koffer zu sehen. Über einhundert an der Zahl. Jeder von ihnen gefüllt mit Dingen, die der Kofferpacker im Leben und auch im Tod nicht missen will. Da gibt es Koffer, die sind vollgepackt mit Bildern, in anderen liegen Zettel mit Schlagwörtern. In vielen Gepäckstücken liegen auch Gegenstände: CDs, Wein, Bücher und vieles mehr. Wieder andere Koffer sind leer. Erklärt werden die Kofferinhalte durch Begleittexte, die von dem jeweiligen Kofferpacker verfasst wurden. Landtagspräsident Stephan Toscani betonte: „Sich mit dem Tod zu beschäftigen ist die beste Voraussetzung für ein erfülltes Leben.“ Toscani hat ebenfalls einen Koffer gepackt. In ihm der Bibelvers aus dem Buch Kohelet (5, 14): „Von seinem Besitz darf er überhaupt nichts forttragen, nichts, das er als ihm zugehörig mitnehmen könnte.“

 

Getreu dem Sprichwort „Das letzte Hemd hat keine Taschen“ hat auch der ehemalige saarländische Umweltminister Stefan Mörsdorf seinen Koffer gepackt. Zur Eröffnung wollte er allerdings nicht „mit einem leeren Koffer“ auftauchen: Er hat drei Kerzen hineingelegt, die ihn an seine Erstkommunion, an seine Tochter und an das Leben bei Gott erinnern. Neben den beiden Politikern haben auch andere Persönlichkeiten aus der Region ihre Koffer für die Ausstellung gepackt. Darunter sind auch Koffer von Weihbischof Robert Brahm, Superintendent Christian Weyer und SR-Moderator Joachim Weyand.

 

Die Pfarreiengemeinschaft hat sich knapp zwei Jahre auf die Ausstellung vorbereitet. Über 150 ehrenamtliche Helfer aus der ganzen Pfarreiengemeinschaft und darüber hinaus sind dafür im Einsatz. Gemeindereferentin Marlene Schenk hat sich maßgeblich um die Organisation der Kofferausstellung gekümmert. Ihr komme es vor allem darauf an, Menschen mit der christlichen Botschaft im wahrsten Sinne des Wortes in Berührung zu bringen: „Die Koffer sind ein wunderbares Instrument für die Botschaft vom Leben nach und vor dem Tod, das es zu gestalten gilt.“

 

Neben den eigentlichen Exponaten wird auch ein umfangreiches Begleitprogramm angeboten. In Vorträgen, Konzerten und Gottesdiensten sollen die Themen Tod, Sterben und Leben vertieft werden. Das gesamte Programm ist auf der Internetseite der Pfarreiengemeinschaft abrufbar: https://www.pg-lebach.de/ausstellung.html

 

In der Nacht der Kirchen am 20. Mai werden die Koffer geschlossen. Bis dahin ist die Ausstellung täglich von 09.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Donnerstags sogar bis 20.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.

 

(red)

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Saarbrücken bistum-trier Vermischtes
news-88027 Thu, 22 Mar 2018 13:25:05 +0100 Baustellen des Lebens http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/baustellen-des-lebens/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/c/0/csm_kumenischerKreuzwegNK_2_dh_da67d6c1a5.jpg" width="150" height="100" alt="" />Unter dem Motto „Baustellen des Lebens“ hat am Mittwoch, 21. März, der ökumenische Kreuzweg des Dekanats Neunkirchen durch die Innenstadt von Neunkirchen stattgefunden. Neunkirchen – Unter dem Motto „Baustellen des Lebens“ hat am Mittwoch, 21. März, der ökumenische Kreuzweg des Dekanats Neunkirchen durch die Innenstadt von Neunkirchen stattgefunden. In Begleitung von Diakon Oswald Jenni und dem Evangelischen Pfarrer Michael Hilka zogen mehr als 60 Gläubige von der ehemaligen Kirche Herz-Jesu aus an den Bliesterrassen vorbei über den Stummplatz bis zum Unteren Markt und in die Evangelische Christuskirche.

In einer kurzen Einführung zu Beginn der Prozession erläuterte Dekanatsreferent Klaus Becker das Motto des Kreuzwegs: „In Neunkirchen gibt es derzeit viele Baustellen, sie leiten uns auf Umwege, führen uns in Einbahnstraßen, lassen uns an Ampeln warten oder ärgern uns, wenn sie über längere Zeit laute Geräusche und Schmutz verursachen. Ist das ein guter Vergleich für unser Leben? Wir laden Sie ein, diesem Vergleich von Station zu Station nachzusinnen.“

An den fünf Stationen lasen Teilnehmer des Kreuzwegs Texte aus Bibel vor, um die Leidensgeschichte Jesu nachzuvollziehen. Die Lesungen wurden anschließend in Bezug auf das Motto des Ökumenischen Kreuzwegs gedeutet. „Im Kreuzweg Jesu erkennen wir unser eigenes Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Da gibt es Stationen der Krankheit, Trauer, Angst und Erschöpfung. An diesen ‚Baustellen des Lebens‘ begegnen wir aber auch Enttäuschung, Wut und Verzweiflung“, sagte Margit Reinhardt vom Caritasverband Neunkirchen an der zweiten Station. In Bezug auf den Kreuzweg Jesu, der dreimal unter der Last des Kreuzes zusammengebrochen war, erklärte sie: „Menschen fallen zu Boden, wenn ihnen die Last, die sie tragen, zu schwer wird oder sie werden rückfällig, wenn ihre Abhängigkeit von Suchtmitteln trotz Therapie und Abstinenz gesiegt hat. Sie fallen zurück in ihr altes Suchtverhalten.“ An Beispielen von Suchtkranken machte sie deutlich, was eine Sucht bedeuten kann und versuchte allen, die darunter leiden, Mut zu machen: „Suchtkranke Menschen und ihre Angehörigen versuchen wie Jesus auf den Beinen zu bleiben, nicht aufzugeben, langsam einen Schritt vor den anderen zu setzen. Wir alle können auf unserem Lebensweg hinfallen. Fallen gehört zu unserem Leben, doch die Botschaft dieser Kreuzwegstation gibt Hoffnung: sie will dazu ermutigen, immer wieder aufzustehen und weiterzugehen.“

An der dritten Station auf dem Stummplatz vor dem Saarpark-Center, stellte sich der Verein „Horizont Neunkirchen e.V.“ vor: „Wir sind eine Art Selbsthilfegruppe, in der sich Menschen zusammengeschlossen haben, anderen zu helfen. Wir wollen uns gegenseitig unterstützen. Wir reden über unsere Erfahrungen mit Ämtern und Behörden“, erklärte Hans Jürgen Krieger, der Vorstand des Vereins. „Wir möchten mit unserem Verein Menschen Mut machen am sozialen Leben in unserer Stadt teilzunehmen. Wir helfen mit bei den Straßenfesten. Viele können mit ihrem kleinen Geldbeutel nicht zur Kappensitzung in die Gebläsehalle gehen, und können kein Konzert besuchen. Wir organisieren dann etwas Eigenes für diese Menschen.“

Dekanatsreferent Becker sagte: „Der Weg Jesu von der Gefangennahme bis hin zur Kreuzigung gibt uns Antworten darauf, wie wir als Menschen mit Kreuzen des heutigen Lebens oder den eigenen Baustellen im Leben umgehen können.“

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Ökumene Seelsorge
news-87938 Mon, 19 Mar 2018 15:01:22 +0100 Eine Kiste voll Gottvertrauen http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/eine-kiste-voll-gottvertrauen/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/b/2/csm_Firmung_Wallerfangen_2_dh_ea303f70cf.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Firmung Wallerfangen 2018" />Weihbischof Robert Brahm hat am Sonntag 36 Jugendlichen der Pfarreiengemeinschaft Wallerfangen das Sakrament der Firmung gespendet. Wallerfangen – Mit einer großen blauen Kiste, auf der das Wort „Gottvertrauen“ steht, kommen die Jugendlichen vor den Altar der Pfarrkirche St. Katharina in Wallerfangen. Was das für eine komische Kiste sei, fragt ein Mädchen die Gruppe. „Das ist keine komische, sondern eine ganz besondere Kiste“, erklärt eine der Jugendlichen. Die Kiste stehe für das Gottvertrauen. „Bei der Firmung bekommen wir eine Bestätigung, dass Gott zu allen Zeiten für uns da ist und uns auch in der größten Not hilft. Und das macht stark und gibt Sicherheit.“ Aus der Kiste holen die Firmlinge nach und nach verschiedene Dinge heraus: Eine Hantel, die für Stärke im Glauben und die eigene Verantwortung Entscheidungen zu treffen steht. Bunte Farben, mit denen sie die Welt positiv gestalten wollen. „Dauernd schwarz sehen, schlecht drauf und humorlos sein, dass passt überhaupt nicht zur Botschaft Jesu.“ Und zuletzt ein Bild mit vielen Smileys darauf, ein Bild eines glücklichen Miteinanders und der Nächstenliebe. Um diese Dinge gehe es ihnen bei der Firmung, erklären die Jugendlichen, dieses Sakrament möge ihnen deshalb Weihbischof Robert Brahm spenden.

 

Dieser Einladung folgend hat Weihbischof Brahm 36 Firmlingen aus der Pfarreiengemeinschaft Wallerfangen am Sonntag, 18. März, gefirmt. Die Firmung bildete den Abschluss seiner Firmreise durch das Dekanat Wadgassen. Insgesamt hat Brahm dabei mehr als 280 Jugendlichen das Sakrament der Firmung gespendet.

 

Weihbischof Brahm sagte in seiner Predigt, dass die Firmvorbereitung und die Spendung des Firmsakramentes den Jugendlichen dabei helfen wolle, sich an einem christlichen Lebenskonzept zu orientieren, das sich dem Wohl der Menschen zuwendet. Er lobte dabei die Projekte der Firmlinge, die sie während der Vorbereitung durchgeführt hatten: „Wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott die vielen kleinen Schritte, die wir zur besseren Gestaltung unserer Welt tun, groß macht. Deshalb ist der Beistand Gottes, der Heilige Geist, für euch und für uns so wichtig“, betonte Brahm. Spuren des Gottesgeistes finde man dort, so der Weihbischof, wo die Pfarrgemeinde junge Menschen ernst nehme und ihren Weg stärken und begleiten will. „Die Firmbegleiterinnen und -begleiter haben sich bewusst Zeit für euch genommen. Sie wollen euch Interesse und Vertrauen schenken.“ Es sei wichtig, dass es Menschen gebe, die jungen Christen zur Seite stehen und mit ihnen den Weg gehen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass euch der Geist Gottes in dieser Stunde geschenkt wird. Wo Menschen sich auf den Geist Gottes einlassen, erfahren sie, wenn sie sich für andere einsetzen, wenn sie Zeit und Aufmerksamkeit verschenken, dass sie selber auf dem Weg sind, glücklich zu werden.“

 

Seit Oktober vergangenen Jahres hatten sich die Mädchen und Jungen auf ihre Firmung vorbereitet. Neben einem längeren Treffen, bei dem sie sich intensiv mit den Zehn Geboten auseinander gesetzt hatten, führten die Jugendlichen verschiedene Projekte selbstständig durch. Einige Firmlinge backten Muffins, die sie in die OASE, einer Einrichtung für Wohnungslose in Saarlouis, brachten. Andere bauten eine Bibelstelle aus Lego-Steinen nach, führten ein Interview mit der Oberin der Borromäerinnen in Wallerfangen oder besuchten das Denkmal für zu früh verstorbene Kinder.

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Jugend Seelsorge
news-87815 Thu, 15 Mar 2018 10:01:46 +0100 Saarlouiser Pilotprojekt hilft jungen Menschen auf die Beine http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/saarlouiser-pilotprojekt-hilft-jungen-menschen-auf-die-beine/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/5/0/csm_WBB_Josefstag18_RESPEKT_SLS_kickern_dh_9b630a5d78.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Josefstag - Weihbischof Brahm bei RESPEKT in SLS" /> Im Rahmen der Aktion Josefstag hat Weihbischof Robert Brahm das Pilotprojekt „RESPEKT“ in Saarlouis besucht. Saarlouis – Im Rahmen der Aktion Josefstag hat Weihbischof Robert Brahm das Pilotprojekt „RESPEKT“ in Saarlouis besucht. Das Projekt versucht Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren Hilfestellungen auf verschiedenen Ebenen anzubieten. Zielgruppe sind dabei junge Menschen, bei denen staatliche Sozialprogramme nicht oder nicht mehr greifen. Das Projekt ist in Trägerschaft der Katholischen Erwachsenenbildung und der Diakonie Saar.

„Zu uns kommen zum Beispiel Jugendliche, die mit 20 noch nichts haben und dann von zu Hause rausfliegen“, erklärt Matthias Schindel, einer der Mitarbeiter in dem Projekt, „andere werden vom Jugendamt oder vom Jobcenter an uns verwiesen.“ Das Projekt hat auch einen mobilen Dienst, mit dem sie an Schulen unterwegs sind und Jugendliche auffangen, bevor sie auf der Straße landen. 

Mehr als 300 Jugendliche haben die Angebote des Projektes RESPEKT seit dem Start vor zwei Jahren bereits in Anspruch genommen. „Es gibt immer wieder Gerüchte, dass bei uns nur hoffnungslose Fälle landen, denen nicht mehr geholfen werden kann“, sagt Schindel. „Aber wenn man sich die Zahlen ansieht, ist genau das Gegenteil der Fall.“ Bis Ende 2017 hatten etwa 270 Jugendliche an dem Projekt teilgenommen, erklärt der ehemalige Streetworker, davon habe man rund 90 Prozent vermitteln können. Vermitteln bedeutet in diesem Fall, dass die Jugendlichen wieder zur Schule gehen, eine Ausbildung machen oder an einer berufsvorbereitenden Schule sind.

In den Räumen des Projekts gibt es verschiedenste Angebote für die Jugendlichen: Von Beratungsgesprächen mit den Mitarbeitern, über eine Bildungs- oder eine Kreativwerkstatt bis hin zu einer Notschlafstelle: Drei mal drei Betten stehen je drei Männern und Frauen, die ohne Obdach sind zur Verfügung. Manche bleiben ein paar Tage, andere mehrere Wochen – bis sie eine eigene Bleibe gefunden haben. Bis halb neun Abends müssen sie sich für einen Schlafplatz angemeldet haben. Um acht Uhr morgens müssen sie raus aus den Zimmern. Wer möchte, kann sich dann in den Tagesablauf integrieren. Von 9.00 bis 13.00 Uhr gibt es verschiedene Angebote in der Bildungswerkstatt. Hier haben die Jugendlichen auch die Möglichkeit eigene Themen einzubringen, die dann behandelt werden. Von einfachen Dingen wie Deutsch-, oder Englisch-Unterricht über Hochkulturen, Drogen, Psychologie bis hin zu Bewerbungstrainings richten sich die Mitarbeiter nach den Wünschen und Vorschlägen der Jugendlichen. In der Kreativwerkstatt haben sie noch bis 16.00 Uhr die Möglichkeit zu malen, zu basteln, oder anderen handwerklichen Tätigkeiten nachzugehen. Weihbischof Brahm wurde bei seinem Besuch eingeladen, selbst ein Glas zu gravieren. Die 20-jährige Ausilia Fratalia half dem Weihbischof die Vorlage im Glas zu justieren und beäugte seine Arbeit.

Im Café, dem „Eingangstor“ zu dem vom Bundesamt für Arbeit und Soziales sowie dem Landkreis Saarlouis finanzierten Projekt, können die Jugendlichen bis abends um 22.00 kickern, sich unterhalten und miteinander ins Gespräch kommen. Hier findet meist auch der erste Kontakt zwischen dem Projekt und Jugendlichen statt. „Man wird hier einfach verstanden, wenn man Probleme hat“, erklärt die 15-jährige Celine, die seit Januar an dem Projekt teilnimmt. „Das ist ein schönes Urteil“, kommentierte Weihbischof Brahm. „Das kann jungen Menschen Auftrieb geben, ihr eigenes Leben noch einmal in die eigene Hand zu nehmen.“ Zudem lobte er die intensive Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Projekt, die sich Tag und Nacht um die Jugendlichen kümmern, um ihnen eine Perspektive zu bieten.

Die Aktion Josefstag findet jedes Jahr rund um den 19. März statt. Der Heilige Josef ist Schutzpatron der Arbeiter und Jugendlichen. Sein Gedenktag ist der 19. März. Der Josefstag ist eine Aktion der Initiative „arbeit für alle“ des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Bischofskonferenz (afj) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS). Zum Josefstag laden Einrichtungen der katholischen Jugendsozialarbeit bundesweit neben kirchlichen Würdenträgern auch gesellschaftliche Entscheiderinnen und Entscheider zu einem Besuch bei und Begegnung mit benachteiligten Jugendlichen ein.

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Bildung Caritas / Soziales
news-87783 Wed, 14 Mar 2018 12:32:04 +0100 Schülerinnen und Schüler fragen den Weihbischof http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/schuelerinnen-und-schueler-fragen-den-weihbischof/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/8/5/csm_WBB_Hochwaldgymnasium_Fragen_dh_5b800752c9.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Weihbischof Brahm am Hochwaldgymnasium" />Weihbischof Robert Brahm hat das Hochwaldgymnasium in Wadern besucht und sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler gestellt. Wadern – Was ist eigentlich ein Titularbischof? Was erfüllt Sie am Glauben? Was ist die biblische Botschaft? Diesen und vielen anderen Fragen der Schülerinnen und Schülern eines 11er- und eines 12er-Kurses des Hochwaldgymnasiums in Wadern hat sich Weihbischof Robert Brahm am Montag, 12. März, gestellt. Auf Einladung der Schulleiterin, Ellen Küneke, besuchte der Trierer Weihbischof die Schule.

„Als ich in der 11. Klasse war, 1972, wurde in Wiesbaden gerade das Bundeskriminalamt aufgebaut. Die haben damals Leute gesucht und ich war drauf und dran, da hinzugehen“, antwortete Brahm auf die Frage eines Schülers, was er wohl geworden wäre, wenn er nicht ins Priesterseminar eingetreten wäre. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich auf den Besuch des Weihbischofs gut vorbereitet und einen Katalog verschiedener Fragen gesammelt. Dabei ging es nicht immer nur um den Weihbischof persönlich oder um das Christentum. „Haben Sie sie sich auch schon einmal mit anderen Religionen beschäftigt?“, wollte eine Schülerin wissen. „Ich habe mich viel mit dem Islam beschäftigt“, antwortete dieser. „Aber nicht nur mit anderen Religionen, sondern auch mit anderen christlichen Konfessionen.“ In Bezug auf den Islam erklärte der Weihbischof den Schülerinnen und Schülern, dass das Bistum mit Islamischen Gemeinden in Kontakt stehe und man sich regelmäßig über verschiedene Fragen austausche. „Im Dialog mit den Jüdischen Gemeinden hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan“, hob er hervor. „Hier gibt es eine Geschwisterlichkeit zwischen Christen und Juden.“ Er betonte dabei die Bedeutung des Dialogs: Wo Menschen nicht mehr miteinander sprechen, bestehe die Gefahr, dass sie übereinander sprechen, so Weihbischof Brahm.

Auch kritische Themen wurden von den Schülerinnen und Schülern nicht ausgelassen: Zum Thema Ehe für Alle sagte der Weihbischof, dass die Positionen der Kirche „nicht immer leicht und auch nicht leicht zu vermitteln sind.“ Ob ihm die hohe Zahl der Kirchenaustritte Sorgen bereite? „Das finde ich natürlich nicht gut“, stellte Brahm fest. Mit Blick auf die Studie zu Kirchenaustritten aus dem Bistum Essen erklärte er, dass die Kirche um Lösungen bemüht sei: „Die Menschen sind oft vor Ort von der Kirche enttäuscht worden. Wir müssen aufmerksam sein, auf die Menschen zu gehen und ihnen wieder etwas Gutes anbieten.“ Dabei spiele auch die Jugendarbeit eine große Rolle. „Es ist wichtig, dass wir Begegnungen schaffen, wo ich als Mensch zu allererst Mensch sein kann. Uns geht es darum das, was der Mensch hat, zu unterstützen: Seine Gaben, seine Charismen zu fördern.“ Weihbischof Brahm betonte: „Mir ist es dabei auch wichtig, mit jungen Menschen wie euch zusammen zu kommen und von eurem Leben zu erfahren.“

Im Rahmen des Austauschs stellten einige Schülerinnen und Schüler des Hochwaldgymnasiums Projekte vor, an denen sie arbeiteten. Neben dem Projekt „Fair Trade Klassenzimmer“, bei dem sich Schülerinnen mit Fairem Handel auseinandersetzen, stellten zwei Schüler der 9. Klasse ihr Glockengießen-Projekt vor. Aus einem alten Ölfass hatten sie einen Schmelzofen gebaut und im Winter versucht, eine Glocke aus Bronze zu gießen. Brahm zeigte sich sehr beeindruckt von dem Vortrag und wünschte ihnen für den nächsten Versuch viel Erfolg.

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Bildung
news-87756 Tue, 13 Mar 2018 15:59:06 +0100 Das Geheimnis des Glaubens mit allen Sinnen begreifen http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/das-geheimnis-des-glaubens-mit-allen-sinnen-begreifen/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/8/csm_Photo-2018-03-12-12-02-09_5052_5da29cb1ce.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Photo 2018 03 12 12 02 09 5052" />Vom 12. bis zum 30. März hat der Ostergarten in Wadrill geöffnet - jeden Tag finden zehn Führungen durch die Räume statt. Wadrill – Am Anfang seien die Kinder noch sehr gespannt, was sie im Ostergarten in Wadrill erwartet, erzählt Lisa Gorges. „Manche Kinder denken: Ah! Ostergarten, das hat was damit zu tun, Ostereier sammeln zu gehen, wie sie das vielleicht aus anderen Bräuchen kennen.“ In den ersten beiden Räumen des Ostergartens herrsche meist auch noch Unruhe – denn Ostereier finden sich hier keine. Stattdessen gibt es hier einen alten Marktstand, eine Stadtmauer, einen Esel und viele Kleider, die auf dem Boden ausgebreitet sind. Die Wände sind bemalt: eine Stadt ist zu erkennen – Jerusalem. „Dann merkt man: okay, jetzt sind die Kinder angekommen. Jetzt wissen sie, es geht um viel mehr als Ostereier suchen“, fährt die Studentin fort. „Danach kann man feststellen, jetzt haben sie eine erste Idee was Christentum eigentlich ausmacht, was feiern die Christen überhaupt an Ostern und warum ist dieses Fest so enorm wichtig in unserem Glauben.“

Lisa Gorges studiert Grundschullehramt im Masterstudium. Ihre Bachelor-Abschlussarbeit hat sie im letzten Jahr über den Ostergarten in Wadrill geschrieben. Ursprünglich wollte sie zusammen mit den etwa 30 Ehrenamtlichen nur bei dem Projekt mitarbeiten. „Ich war gerade dabei, mir ein Thema zu suchen. Fest stand, es muss in Religionspädagogik sein. Ich hab dann hier angefangen im Projekt mitzuarbeiten und dann entschieden: Genau das ist die Idee! Weil ich gemerkt habe, da steckt unheimlich viel Potential drin. Bei den ersten Führungen habe ich dann auch direkt gemerkt, das ist ein super spannendes Thema, weil die Kinder davon auch ganz viel mitnehmen; nicht nur die Kinder, auch Erwachsene.“

Es ist bereits das zweite Mal, dass der Ostergarten in Wadrill seine Pforten öffnet. Dahinter steckt das Konzept eines sogenannten Sinnesparkt, wie Jörg Mang, Gemeindereferent in der Pfarreiengemeinschaft Weiskirchen erklärt: „In diesem Sinnespark durchlebt man die letzten Tage Jesu, indem man sie erlebt und mit allen Sinnen begreift: vom Schmecken, Fühlen, Riechen bis zum Erleben.“ In mehreren Räumen sind die letzten Stationen im Leben von Jesus von Nazareth dargestellt: Sein Einzug in Jerusalem auf einem Esel, das letzte Abendmahl, die Verurteilung und Kreuzigung, die Grablege bis hin zur Auferstehung. Die Ehrenamtlichen aus Wadrill und Umgebung bieten jeden Tag zehn Führungen an. Von acht Uhr morgens bis sieben Uhr abends. 120 Gruppen haben sich bereits angemeldet. Vom 12. März bis Karfreitag, am 30. März, hat der Ostergarten jeden Tag geöffnet.

Letztes Jahr haben mehr 2.700 den Ostergarten besucht: Von überall kamen sie nach Wadrill, aus Trier, Saarbrücken, sogar aus Köln kam eine Familie, erzählt Mang. „Für jedes Alter ist es ansprechend“, sagt Hermann Holzemer, der für die Raumplanung und Konstruktionen des Ostergartens zuständig ist. „Ich hab voriges Jahr Jugendliche gesehen, die locker, cool hergekommen sind und mit Jerusalem und dem letzten Abendmahl nichts anfangen konnten; die Hände in den Hosen, den Hut auf; und habe nachher gesehen wie sich die Personen verwandelt, geändert haben: Im Garten Gethsemane wurden sie ergriffen, haben im Ostergarten mitgetanzt und beim Vater Unser nachher die Hände genommen und mitgebetet. Da weiß man wie sich das einwirkt auf einen.“

Weitere Informationen: www.ostergarten-hochwald.de

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Kultur Vermischtes
news-87505 Mon, 05 Mar 2018 15:27:31 +0100 Chancen und Risiken der Digitalisierung nicht ganz absehbar http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/chancen-und-risiken-der-digitalisierung-nicht-ganz-absehbar/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/4/5/csm_Nell-Breuning-Digitalisierung-2_1069dd9336.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Nell Breuning Digitalisierung -Gerhad Alt" />Gegensätzliche Meinungen zur Digitalisierung: spontan sahen bei der Nell-Breuning-Gedenkveranstaltung der KEB in Dillingen zwei Drittel des Publikums mehr Chancen, ein Drittel mehr Risiken... Dillingen - Die Meinungs- und Stimmungslage wegen der Digitalisierung ist nicht einheitlich.  Zwei Drittel des Publikums sehen mehr Chancen, ein Drittel mehr Risiken. Das hat eine spontane Befragung des Moderators Mathias Winters (Journalist der Saarbrücker Zeitung) der rund 80 Teilnehmer der Oswald-von-Nell-Breuning-Gedenkveranstaltung der KEB im Kreis Saarlouis in der Dillinger Stadthalle ergeben. Zuvor referierten Professor Dr. Bernhard Emunds und die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger zum von der KEB gewählten Thema: „Wird der Mensch noch gebraucht? Chancen und Risiken der Digitalisierung.“ Der KEB-Vorsitzende Horst Ziegler ermunterte in der Begrüßung zu „Fragen und guten Vorschlägen“ in Sinne Nell-Breunings, welcher einst  forderte, die durch Modernisierung gewonnene Zeit solle in „das Leben mit Sinn erfüllende Zeit“ umgewandelt werden. 

Nach drei Stunden „völlig analog gesprochen“ (Winters), sind einige Positionen deutlicher geworden: Seitens der Arbeitgeber, vertreten durch Dr. Heino Klingen, Hauptgeschäftsführer der IHK Saarland, wird die Digitalisierung als Modernisierungsschub wie andere auch gesehen; diesem fielen „leider“, wie er sagte, einige Arbeitsplätze zum Opfer, dafür entstünden andere. Unternehmen könnten durch die Digitalisierung ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern und die Produktivität erhöhen, das erwirtschaftete Geld könne zum „Re-Investieren“ verwendet werden.  Anke Rehlinger betonte die Wichtigkeit von Weiterbildung, dafür stelle das Saarland Geld und Programme bereit. Eugen Roth, stellvertretender DGB-Vorsitzender Rheinland-Pfalz/Saarland, forderte „ein gesetzlich verbrieftes Recht auf Weiterbildung“ und hob die Rolle der Betriebsräte und Tarifpartner hervor. Roths Einschätzung nach birgt die mit der Digitalisierung verbundene Steigerung der Produktivität auch die Gefahr, dass die Beschäftigten überfordert und sogar krank würden. Im Übrigen wies er darauf hin, dass nicht nur bestausgebildete Menschen gebraucht würden, sondern auch solche, die Lebenserfahrung mitbrächten.

Bernhard Emunds, Professor für Christliche Gesellschaftsethik und Sozialphilosophie an der Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt und Leiter des Nell-Breuning-Instituts, präsentierte in seinem Vortrag das Schlagwort „Industrie 4.0“ als eine Strategie der Öffentlichkeitsarbeit der Wirtschaft. Mit der digitalen Vernetzung sei mehr Flexibilität der Mitarbeitenden verbunden, diese komme aber weniger den Menschen und ihren Familien zugute als – je nach Bedarf - den Unternehmen. Unsere demokratische Gesellschaft setze sich aber zusammen aus Freien und Gleichen. Dies gehe aber nur, wenn die Arbeitszeit begrenzt sei. Ständige Verfügbarkeit oder gar „der gläserne Mitarbeiter“ über dessen Aufenthalt und Tätigkeit die Firma jederzeit informiert sei, gefährdeten dies.  Außerdem drohe durch die Digitalisierung eine Aufspaltung in „hochtechnisierte Top-Ingenieure“ und „Jobs für Geringqualifizierte“.  Es könne auch zu immer mehr prekären Arbeitsverhältnissen kommen, demgegenüber  sei eine stabile Demokratie auf eine breite Mittelschicht mit auskömmlichem Einkommen angewiesen. In der durch Erwerbsarbeit geprägten Gesellschaft strebe  der Einzelne nach Anerkennung als Gleichberechtigter, sein Selbstwertgefühl hänge davon ab, dass er Arbeit habe, von der er leben könne.

Wenn durch Digitalisierung ein Mensch in einer Arbeitsstunde mehr produzieren könne, das Wirtschaftswachstum insgesamt aber nur schwach sei, drohe der Verlust von Arbeitsplätzen.  Darin sähen einige die Chance, die Arbeitsgesellschaft zu überwinden. Ob jedoch ein bedingungsloses Grundeinkommen die richtige Antwort sei, ließ Professor Emunds offen. Die Skepsis teilten die anderen im Podium. Ausdrücklich erwähnte Emunds, dass im Rahmen der katholischen Soziallehre die „Beteiligungsgerechtigkeit“ darin bestehe, dass jeder etwas zur Gesellschaft beitragen könne, das von den anderen wertgeschätzt werde. Insofern bestehe ein „ethisches Recht auf Erwerbsarbeit“. Oswald von Nell-Breuning habe angesichts der steigenden Arbeitsproduktivität  bereits 1985 die Acht-Stunden-Woche gefordert, gleichzeitig aber die Grenzen des Wachstums erkannt und vor einer Überfülle der Produkte gewarnt. Die Verkürzung der Arbeitszeit sollte nach Empfehlung Nell-Breunings mehr Zeit für sinnvolle Tätigkeiten und für Zuwendung lassen. Dies dürfe nicht nur den „Honoratioren“ zukommen, sondern daran sollten möglichst alle gemäß ihrer Menschenwürde teilhaben.

Außerdem machte Emunds deutlich, dass der Anstieg der Arbeitsproduktivität durch Digitalisierung nicht in allen Bereichen der Arbeitswelt gleich sei. In den Bereichen Pflege, Gesundheit, Bildung und Soziale Arbeit  komme es auf faire Arbeitsverhältnisse an, so dass sich die Dienstleister selbst auch Dienstleistungen kaufen könnten. Dazu sei in bestimmten Bereichen, wie haushaltsnahen Dienstleistungen, auch eine staatliche Förderung nötig. Und es ei eine öffentliche Debatte über die Gestaltung der Digitalisierung zu führen, wobei die Kirchen mit den Gewerkschaften zusammen arbeiten sollten, befand Emunds.

Auf Einladung der  KEB wurde nun in Dillingen diese Debatte geführt. Sie hat Anstöße zur Reflexion über die Chancen und Risiken der Digitalisierung gegeben. Aber es bleiben viele Fragen offen – wie die nach den Chancen der Digitalisierung für diejenigen, die jetzt schon schlecht qualifiziert sind und keine Arbeit haben. Da konnte der Eindruck entstehen, als hätten sich die meisten schon damit arrangiert, dass die Gesellschaft in die Reichen und Gutsituierten auf der einen und die Armen und Chancenlosen andererseits geteilt ist.  An dieser Spaltung würde auch eine sowohl von Emunds, Rehlinger und Roth geforderte höhere Steuer auf die großen Vermögen kaum etwas ändern. Die Debatte muss also weitergehen.

(red)

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Saarbrücken bistum-trier Bildung
news-87178 Thu, 22 Feb 2018 12:31:04 +0100 Frühstück als Dankeschön für Ehrenamtliche http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/fruehstueck-als-dankeschoen-fuer-ehrenamtliche/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/6/3/csm_SchulbrotAktion_ElisabethStaudt_dh_0c4f40721e.jpg" width="150" height="100" alt="" />Ehrenamtlich Engagierte aus der Pfarrei St. Johann in Saarbrücken verteilen seit zehn Jahren Schulbrote in der Bruchwiesenschule. Saarbrücken – „Zweimal die Woche treffen wir uns morgens um sieben, schmieren Brote mit Wurst und Käse, packen die Brote in Tüten, dazu gibt es etwas Obst und eine Flasche Sprudel; damit gehen wir in die Halle und warten, bis die Kinder kommen“, erzählt Elisabeth Staudt. Sie und neun weitere ehrenamtlich Engagierte aus der Pfarrei St. Johann in Saarbrücken verteilen seit zehn Jahren Schulbrote in der Bruchwiesenschule an Schüler, die von zu Hause keine Verpflegung mitbekommen oder es sich nicht leisten können, sich im Bistro der Schule etwas zu kaufen.

Zum Anlass des zehnten Geburtstages der gemeinschaftlichen Aktion der Pfarrei St. Johann und des Caritasverbands Saarbrücken und Umgebung e.V. hat die Caritas die zehn Ehrenamtlichen zu einem Frühstück eingeladen. „Die Aktion, die sie vor zehn Jahren ins Leben gerufen haben ist ein Erfolg. Danke für das, was sie seit zehn Jahren für die Schülerinnen und Schüler machen“, sagte Caritasdirektor Michael Groß. „Wir wollten Sie zum Frühstück einladen, damit Sie sich einmal bedienen lassen können und nicht dienen müssen.“ Pfarrer Eugen Vogt bedankte sich ebenfalls bei den Ehrenamtlichen: „Es ist etwas Besonderes, dass es so eine Aktion gibt und das hängt mit ganz konkreten Personen zusammen, die sich engagieren. Ich bin sehr dankbar dafür und darf Ihnen auch im Namen der Pfarrei St. Johann herzlich gratulieren“, sagte Vogt gegenüber den Ehrenamtlichen.

Mehr als 100 Tüten packen die Ehrenamtlichen jeden Tag für die Schüler. „In Spitzenzeiten sogar mehr als 120 Tüten“, sagte Stephan Franz vom Caritasverband Saarbrücken und Umgebung e.V., der die Aktion vor zehn Jahren mitinitiiert hatte. „Wir wollten die Tüten allerdings nicht ganz kostenlos hergeben und verkaufen sie deshalb für einen symbolischen Preis von 20 Cent.“ Vor der ersten Verteilaktion dachten sie noch, sie würden im Anschluss viele weggeworfene Brote und Äpfel finden, gestand Franz. „Aber dem war nicht so. Und wenn nach dem Verteilen etwas übrig bleibt, geben wir die restlichen Tüten an die Nachmittagsbetreuung.“ Dort werde auch noch häufig von Seiten der Schüler gefragt, ob es etwas zu essen gäbe. 3.000 Euro kostet die Aktion im Jahr, erklärte Stephan Franz. Die Summe kommt allein durch Spenden von der Pfarrei St. Johann und der Caritas zustande. „Es ist ein Angebot, das nichts direkt mit Schule zu tun hat, aber eines, das hilft!“

Elisabeth Staudt verteilt die Brote mittlerweile an die dritte Generation Schüler, erzählt sie. „Anfangs hat uns noch eine Sozialarbeiterin unterstützt. Von ihr haben wir viel gelernt. Sie hat uns einen Blick für die Kinder beigebracht, dass man sich nicht von der teuren Marken-Jacke täuschen lassen soll. Denn die ist oft nur geliehen.“ In den zehn Jahren hat sie viel erlebt und dabei eines festgestellt: „Früher war die Armut offensichtlicher. Ein Kind hat einmal gefragt, ob es Brote mit nach Hause nehmen könne für seine Geschwister. Das hat mir nächtelang keine Ruhe gelassen.“ Immer wieder kommen Kinder zu den Ehrenamtlichen, die keine 20 Cent haben. „Wir sagen dann immer, dass es nicht schlimm ist, wenn ihr kein Geld dabei habt. Am Geld soll’s nicht liegen!“, erklärt Staudt.

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Caritas / Soziales
news-87154 Wed, 21 Feb 2018 15:21:59 +0100 Neue Leitung im Dekanat Saarlouis http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/neue-leitung-im-dekanat-saarlouis/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/f/7/csm_Haser_Muller_DekSLS_dh_bb6aabb829.jpg" width="150" height="106" alt="" />Pfarrer Hans-Georg Müller übernimmt kommissarisch die Leitung im Dekanat Saarlouis. Dechant und Pfarrer Heinz Haser muss das Amt aus gesundheitlichen Gründen abgeben. Saarlouis/Schwalbach – Pfarrer Hans-Georg Müller übernimmt kommissarisch die Leitung im Dekanat Saarlouis. Bischof Dr. Stephan Ackermann hat den stellvertretenden Dechanten und Pfarrer der Pfarrei Schwalbach Heilig Kreuz mit Wirkung vom 17. Februar ernannt. Der bisherige Dechant, Pfarrer Heinz Haser, kann das Amt aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr wahrnehmen.

Haser verzichtet auch auf die Pfarrstelle in der Pfarreiengemeinschaft Bous-Ensdorf, wo er seit 2000 tätig war. 2004 wurde er erstmals zum Dechanten von Saarlouis ernannt, 2012 erfolgte seine Wiederernennung. Die Verwaltung der Pfarreiengemeinschaft Bous-Ensdorf hat zurzeit ebenfalls Pfarrer Müller inne.

Pfarrer Hans-Georg Müller wurde 1988 in Trier zum Priester geweiht. Er war Kaplan in Altenkessel und Vikar in Sulzbach. 1993 wurde er Pfarrer in Elm, 1994 Definitor des damaligen Dekanates Schwalbach, dessen Dechant er von 1999 bis zur Auflösung 2004 war. 2003 wurde Müller zum Moderator des zwischenzeitlich gebildeten Seelsorgebezirkes Schwalbach ernannt. Seit dem 1. September 2007 ist Müller der erste Pfarrer der neu gebildeten Pfarrei Schwalbach Heilig Kreuz. 2009 wurde er von Bischof Ackermann zum stellvertretenden Dechant von Saarlouis ernannt.

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Personal Pfarreien
news-86941 Wed, 14 Feb 2018 16:07:58 +0100 Delegationsreise nach Bolivien http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/delegationsreise-nach-bolivien/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/c/a/csm_Bischof-Ackermann-nah-HT_01_caf580499b.jpg" width="150" height="150" alt="" title="Bischof Ackermann nah HT 01" />Mit einer Delegation aus Politik und Bistumsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern fliegt Bischof Stephan Ackermann Ende Februar nach Bolivien. Trier/La Paz – Bischof Dr. Stephan Ackermann wird Ende Februar zu einer Reise nach Bolivien aufbrechen. Vom 24. Februar bis zum 5. März wird der Trierer Bischof zusammen mit Vertretern aus Politik sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Bistum Trier auf Einladung der Bolivianischen Bischofskonferenz durch das lateinamerikanische Land reisen. „Ich freue mich sehr auf die Reise nach Bolivien und die zahlreichen Begegnungen mit den Menschen dort“, sagte Bischof Ackermann. „Wir wollen durch unsere Reise zeigen, dass die Partnerschaft zwischen dem Bistum Trier und der Bolivianischen Kirche auch nach mehr als 50 Jahren immer noch lebendig ist und wir – gerade in Zeiten des Klimawandels – als Christen weltweit zusammenstehen in unserer Verantwortung für Gottes Schöpfung.“

Das Bistum Trier ist seit 1960 partnerschaftlich mit der Bolivianischen Kirche verbunden. Im Fokus der diesjährigen Delegationsreise stehen die derzeitigen Schwerpunkte der Bolivienpartnerschaft: Schöpfungsverantwortung und Klimagerechtigkeit. Bischof Ackermann und die Delegation, die ihn begleiten wird, werden sich verschiedene Projekte in unterschiedlichen Teilen des Landes ansehen, aber auch Vertreter der Bolivianischen Bischofskonferenz zu Beratungen über die weitere Entwicklung der Partnerschaft treffen.

Eine Station der Reise ist Tarija, im Süden Boliviens, wo sich die Gruppe um den Bischof auf einem Weingut ein Projekt zur effizienteren Weinproduktion ansehen wird. In dem Projekt wird Wein mit deutlich reduziertem Energie- und Wasserverbrauch hergestellt. Das Projekt ist von der Entwicklungszusammenarbeit des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert. Im Südwesten des Landes wird die Delegation eine Pilotanlage zum Abbau von Lithium besuchen: Am Salar de Uyuni, der größten Salzpfanne der Welt, befindet sich eines der größten Vorkommen von Lithium, ein Material, das insbesondere zur Herstellung von Batterien verwendet wird und für die Entwicklung der E-Mobilität eine große Rolle spielt. Des Weiteren stehen Besuche von Partnerschulen der Bistumsschulen auf dem Programm. Dr. Helene Neis und Stefan Kilz, die beiden Schulleiter der Willi-Graf-Schulen (WGS) in Saarbrücken werden die Reise nutzen, um dem Colegio San Juanillo in Sucre, der Partnerschule der WGS, einen Besuch abzustatten.

Der Abschluss der Reise wird die Station in La Paz, dem Regierungssitz des Landes, und El Alto sein. Bischof Ackermann wird die Pfarrei von Pfarrer Konrad Lisowski besuchen, der als Trierer Priester seit 2013 in der Millionenstadt tätig ist. Dort trifft sich Bischof Ackermann außerdem mit Freiwilligen aus dem Bistum Trier, die in dieser Zeit einen sozialen Friedensdienst in verschiedenen Teilen Boliviens leisten. Jedes Jahr entsendet das Bistum etwa 30 Jugendliche aus dem ganzen Bistum in soziale Projekte weltweit, einen Großteil von ihnen nach Bolivien.

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Bischof Bolivienpartnerschaft Schöpfung Weltkirche
news-86940 Wed, 14 Feb 2018 16:03:38 +0100 Die Kirchen im Saarland rufen zum Autofasten 2018 auf http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/die-kirchen-im-saarland-rufen-zum-autofasten-2018-auf/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/c/2/csm_Autofasten_18_a798e1cd99.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Autofasten 18" />In Saarbrücken ist die Aktion Autofasten eröffnet worden. Dabei wurden verschiedene Alternativen zum eigenen Auto vorgestellt. Saarbrücken – Es muss ja nicht immer das Auto sein! Das Bistum Trier und die Evangelische Kirche im Rheinland laden auch in diesem Jahr wieder ein, die eigene Mobilität und das Verhältnis zum Automobil zu überdenken. Ziel der Aktion Autofasten ist es, das eigene Auto so oft wie möglich stehen zu lassen und Alternativen auszuprobieren. Während der Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostern sind alle Teilnehmer angehalten, statt mit dem eigenen Auto, mit dem Bus, der Bahn und dem Fahrrad unterwegs zu sein, oder ein Auto mit vielen anderen zu teilen.

Die unzähligen Skandale der Automobilindustrie seien Grund genug, „unser Verhältnis zu Autos zu überdenken“, sagte Prälat Dr. Peter Prassel bei der Eröffnung der Aktion im welt:raum am St. Johanner Markt in Saarbrücken. Die Fastenzeit biete den idealen Rahmen dazu: „Fasten heißt nicht nur Verzicht. Fasten heißt vor allem, etwas ganz bewusst zu tun“, so Prassel. „Deshalb ist die Fastenzeit eine gute Zeit, ganz bewusst ganz anders zu denken.“

Die Teilnehmer der Aktion Autofasten versuchen vom 14. Februar bis zum 31. März so wenig wie möglich ihr Auto zu benutzen. Wie lange und in welchem Umfang jeder mitmacht, entscheiden die Teilnehmer selbst. Unterstützt wird die Aktion vom SaarVV, der wieder 200 Zwei-Wochen-Tickets für das gesamte Netz des Verkehrsverbunds zur Verfügung stellt. Diese Tickets werden unter allen angemeldeten Teilnehmern verlost. Auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) und Cambio CarSharing unterstützen die Aktion.

Der Beauftragte der Evangelischen Kirchen im Saarland bei Landtag und Landesregierung, Frank-Matthias Hofmann, rief ebenfalls dazu auf, sich Alternativen zum Auto zunutze zu machen: „Es kann helfen, einmal die Radfahrerbrille aufzusetzen und öfter an der frischen Luft sich mit eigenen Kräften fortzubewegen. Das ist gesund, muskelauf- und fettabbauend, umweltfreundlich, kontakschaffend und steigert letztlich die eigene Lebensqualität.“ Gleichzeitig forderte er die Politik dazu auf, mehr in die nicht-automobile Infrastruktur zu investieren. „Es reicht nicht, nur ein paar Linien auf die Straßen aufzumalen und zu hoffen, dass das mit der Sicherheit der besonders schützenswerten Radfahrer schon gut gehe.“ Es brauche mehr Konzepte wie der geplante Radschnellweg zur Universität, so Hofmann.

An der Aktion Autofasten haben sich im letzten Jahr rund 400 Personen im Saarland beteiligt. In den letzten Jahren haben mehr als 25.000 Frauen und Männer versucht, im Rahmen der Aktion Autofasten auf ihr Auto zu verzichten. Die Anmeldung für die Tickets des SaarVV läuft noch bis zum 22. Februar. Danach werden die Fahrkarten unter allen Angemeldeten verlost.

Weitere Informationen und Anmeldung zur Aktion Autofasten: www.autofasten.de

(dh/red)

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Saarbrücken bistum-trier Autofasten Schöpfung
news-86514 Wed, 31 Jan 2018 16:50:34 +0100 Herausforderungen der Religionslehrerinnen und -lehrer http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/herausforderungen-der-religionslehrerinnen-und-lehrer/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/6/4/csm_Tag_des_RU_dh_fa7d06e1ca.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Tag des RU dh" />Mehr als 100 Religionslehrer*Innen sowie Studierende der Evangelischen und Katholischen Theologie haben am 5. Tag des Religions-Unterrichts teilgenommen. Saarbrücken – Mehr als 100 Religionslehrerinnen und -lehrer sowie Studierende der Evangelischen und Katholischen Theologie sind am Mittwoch, dem 31. Januar zum 5. Tag des Religions-Unterrichts an die Universität des Saarlandes gekommen. Unter dem Motto „Ach, Sie unterrichten Religion…!?“ standen die Lehrerinnen und Lehrer selbst im Mittelpunkt der Tagung. „Es wird von Ihnen erwartet, dass Sie nicht nur Fachlehrer und Fachlehrerin sind, sondern gleichzeitig auch Wegbegleiterin und Wegbegleiter, vermutlich gar Seelsorgerin und Seelsorger.“ So versuchte der Bildungs- und Kulturminister des Saarlandes, Ulrich Commerçon in seinem Grußwort das Spannungsfeld, in dem Religionslehrerinnen und -lehrer stehen, zusammenzufassen. Auch zwischen der „persönlichen Glaubensbiographie“ und dem Auftrag der Kirchen, in deren Namen die Lehrerinnen und Lehrer unterrichten könne sich eine Spannung ergeben, sagte Commerçon in der Aula der Universität. Neben dem Kultusminister wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch vom Leiter der Schulabteilung des Bistums Trier, Wolfgang Müller, sowie dem Vizepräsidenten der Universität des Saarlandes, Professor Dr. Roland Brünken begrüßt.

Die verschiedenen Spannungsfelder wurden auch in den Workshops aufgegriffen, die im zweiten Teil des Tages angeboten wurden. Die Workshops dienten dem Austausch der Religionslehrerinnen und -lehrer untereinander sowie zur Diskussion über bestimmte Themen. So ging es in einem der Workshops beispielsweise um naturwissenschaftlichen Populismus. Sascha Jahn, vom Gymnasium am Stadtgarten in Saarlouis ging in seinem Workshop der Frage nach, wie sich die Lehrerinnen und Lehrer ihre Glaubhaftigkeit gegenüber den Schülerinnen und Schülern bewahren können und gleichzeitig nicht zu fern und fundamentalistisch wirken. Ein anderer Workshop stellte Methoden vor, mit denen Studierende der Evangelischen und Katholischen Theologie auf ihren künftigen Alltag als Lehrer vorbereitet werden können, insbesondere in Hinblick auf die unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründe der Schülerinnen und Schüler, denen sie begegnen werden.

Im Anschluss an den Tag des Religions-Unterrichts wird das Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung (ILF) die Workshops auswerten und dabei vor allem auf die Rückmeldungen seitens der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingehen, um künftige Fortbildungen für Religionslehrerinnen und -lehrer entsprechend den Wünschen und Problemen, die sich in den Workshops herauskristallisiert haben, anzupassen.

Der Tag des Religions-Unterrichts findet alle zwei Jahre statt. Er wird vom Institut ILF und den beiden Fachrichtungen Evangelische und Katholische Theologie der Universität des Saarlandes gemeinsam mit den Bistümern Trier und Speyer, dem Deutschen Katecheten-Verein (München), dem Evangelischen Schulreferat Heusweiler, dem Religionspädagogischen Zentrum St. Ingbert, den Vereinigungen katholischer Religionslehrer/-innen an Berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz, im Saarland und an Gymnasien im Bistum Trier sowie im Bistum Speyer sowie dem Zentrum für Lehrerbildung der Universität des Saarlandes veranstaltet.

Weitere Informationen: www.ilf-saarbruecken.de

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Bildung Schule
news-86459 Mon, 29 Jan 2018 15:31:15 +0100 Gegensätze mit Humor ins Bild gesetzt http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/gegensaetze-mit-humor-ins-bild-gesetzt/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/c/5/csm_OEKUMENISCHE-JURY_39-Filmfestival-Max-Ophu-ls-Preis-3760-WOITHE_c65065c98f.jpg" width="150" height="74" alt="" />Ökumenische Jury zeichnet „Landrauschen“ beim Ophüls-Filmfestival in Saarbrücken aus. Gewinnerin ist Lisa Miller  

Saarbrücken - Der Spielfilm „Landrauschen“ der jungen deutschen Regisseurin Lisa Miller ist der große Gewinner beim 39. Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken. Er hat die Preise für den besten Spielfilm, die beste Regie und den Preis der Ökumenischen Jury gewonnen. Wie seit Jahrzehnten bei internationalen Filmfestivals bewertet seit vier Jahren auch bei dem Wettbewerb für den deutschsprachigen Nachwuchsfilm in Saarbrücken eine ökumenische Jury die 16 Beiträge in der Kategorie Spielfilm. Koordiniert von der internationalen kirchlichen Filmorganisation Interfilm (Bern) und der internationalen katholischen Vereinigung für Kommunikation Signis (Brüssel) hat die international besetzte Ökumenische Jury den von den beiden Landesarbeitsgemeinschaften der Katholischen und Evangelischen Erwachsenenbildung im Saarland mit 2500 Euro dotierten Preis vergeben.

Die Ärztin und Theologin Dr. Waltraud Verlaguet (Fayence, Frankreich), die Filmdokumentaristin und Kinoprogrammiererin Bernadette Meier (Uster, Schweiz), der Theologe Dr. Martin Ostermann (Würzburg, Deutschland) und Gerhard Alt, pädagogischer Mitarbeiter der Katholischen Erwachsenenbildung im Kreis Saarlouis (Dillingen, Deutschland), bildeten die Ökumenische Jury.

Bei der Preisverleihung im Saarbrücker E-Werk begründete die Ökumenische Jury ihre Entscheidung wie folgt: „Die Menschen sind verschieden. Anpassung ist nötig. ‚An dich oder an mich ?‘ Ein dynamischer Rhythmus und viel Humor schaffen ein liebevolles Kaleidoskop aller nur möglichen Gegensätze, Stadt und Land, Mann und Frau, Alt und Jung, Tradition und Moderne, Einheimische und Fremde, Konvention und Mut, vielfältige Formen der Liebe – und all das in Bubenhausen! ‚Heimat ist da, wo Du Dich selbst findest‘, sagt uns Lisa Miller in ‚Landrauschen‘.“ Als Auswahlkriterium galt unter anderem, ob es dem Film mit künstlerischen Mitteln gelingt, die Zuschauer für spirituelle, menschliche oder soziale Fragen und Werte zu sensibilisieren.

Die glückliche Regisseurin Lisa Miller bedankte sich bei der Ökumenischen Jury ganz besonders, weil sie sich darüber freue, dass es Christen gebe, die für Toleranz plädierten, wie sie sagte. Von den drei gewonnenen Preisstatuen stehe deshalb die von der Ökumenischen Jury ganz vorne im Regal, kündigte Lisa Miller im Gespräch an – und die Preis-Urkunde werde im Pfarrheim von Bubenhausen aufgehängt.

Weitere Informationen: www.landrauschen-film.de sowie www.max-ophuels-preis.de

(red)

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Saarbrücken bistum-trier Bildung Ökumene
news-86324 Thu, 25 Jan 2018 08:33:54 +0100 Stabwechsel im Katholischen Büro http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/stabwechsel-im-katholischen-buero/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/e/csm_Zimmer_Junkes_dh_75c00d61c8.jpg" width="150" height="100" alt="" />Joachim Zimmer ist neuer Justiziar im Katholischen Büro Saarland. Er übernimmt von Hartmut Junkes, der Ende 2017 in den Ruhestand gegangen ist Saarbrücken – Nach 35 Jahren hat sich der Justiziar des Katholischen Büros Saarbrücken, Hartmut Junkes, offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Die Generalvikare der beiden Bistümer Trier und Speyer dankten Junkes für seine langjährige Arbeit und begrüßten gleichzeitig vor zahlreichen Gästen im Johannesfoyer seinen Nachfolger, Joachim Zimmer. Neben den beiden Generalvikaren aus Trier und Speyer war auch der aktuelle Leiter des Katholischen Büros, Prälat Dr. Peter Prassel sowie sein Vorgänger, Prälat Warnfried Bartmann zugegen, ebenso Vertreter der Katholischen Büros Mainz und Wiesbaden, Kirchenrat Frank-Matthias Hofmann für die Evangelische Kirche sowie zahlreiche weitere Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft.

„Als Sie vor 35 Jahren angefangen haben, bin ich noch zur Schule gegangen“, sagte Dr. Ulrich Graf von Plettenberg, Generalvikar des Bistums Trier an Junkes gewandt. „35 Jahre sind ein Zeitraum, der kaum zu überblicken ist.“ Der Generalvikar des Bistums Speyer, Dr. Franz Jung, ging in seiner Abschiedsrede ebenfalls auf die lange Zeit ein, die Junkes im Katholischen Büro tätig gewesen war: „Sie waren die einzige Konstante im Katholischen Büro“, so Jung. Junkes habe drei Leiter des Katholischen Büros erlebt, drei Päpste, drei Bischöfe in Speyer und drei Bischöfe in Trier, fasste Jung die größten Veränderungen in der kirchlichen Hierarchie während der Amtszeit des ehemaligen Justiziars zusammen. „Die vergangenen zehn Jahre waren eine tolle Zeit. Dafür bin ich, auch im Namen aller Mitarbeiterinnen im Katholischen Büro sehr dankbar“, sagte Prälat Prassel. Gleichzeitig wünschte er dem neuen Justiziar alles Gute: „Ihnen, Herr Zimmer, viel Erfolg und Gottes Segen!“

Zimmer, der im St. Wendeler Land aufwuchs, begann nach dem Abitur zunächst eine Lehre zum Bankkaufmann bei der Sparkasse. Später studierte er dann Jura und arbeitete im Anschluss an das Studium als Anwalt in Neunkirchen, wo er sich mit einem Kollegen zusammen selbstständig machte. 2013 wechselte er schließlich ins Bistum Trier, wo er als Volljurist in der Rechtsabteilung, insbesondere in den Bereichen Arbeitsrecht sowie Datenschutz, tätig war. Seit 1. Januar ist er Justiziar im Katholischen Büro im Saarland. „Die neue Aufgabe weitet meinen Blick“, sagte Zimmer. Er werde sich mit Themen befassen, die er in der Rechtsabteilung „so grundsätzlich“ nie behandeln würde. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die neuen Kollegen auch in Speyer.“

Die Katholischen Büros in Deutschland sind die Kontakt- und Verbindungsstellen der Bistümer zu den politischen und gesellschaftlichen Akteuren der Bundesländer. Das Katholische Büro im Saarland mit Sitz in Saarbrücken vertritt die beiden Bistümer Trier und Speyer bei der Saarländischen Landesregierung, dem Parlament, Gewerkschaften, Verbänden und anderen Institutionen.

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Personal Politik / Gesellschaft
news-86276 Tue, 23 Jan 2018 14:47:20 +0100 Wechsel im CaritasKlinikum Saarbrücken http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/wechsel-im-caritasklinikum-saarbruecken/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/e/a/csm_Reiter_78592c34f7.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Reiter" />Im CaritasKlinikum Saarbrücken übernimmt Margret Reiter ab dem 2. Februar die Leitung der Klinik.  

Saarbrücken – Margret Reiter übernimmt zum 2. Februar die Klinikleitung des CaritasKlinikums Saarbrücken mit den beiden Standorten St. Theresia und St. Josef Dudweiler. Sie tritt damit die Nachfolge von Susanne Klein an, die sich beruflich neu orientiert.

Margret Reiter ist Fachärztin für Allgemeinmedizin mit den Zusatzqualifikationen Ärztliches Qualitätsmanagement und Notfallmedizin. Sie ist seit 2012 für den cts-Verbund tätig, zunächst zuständig für das Strategische Medizincontrolling in der Trägerzentrale, seit 2015 zudem für das Zentrale Qualitätsmanagement. Zuletzt hatten sich ihre Aufgaben zusätzlich ausgeweitet auf die Organisation und Unternehmensentwicklung des CaritasKlinikums Saarbrücken.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Frau Reiter für diese anspruchsvolle Aufgabe gewinnen konnten“, sagt cts-Geschäftsführer Rafael Lunkenheimer. „Durch ihre  intensive Zusammenarbeit mit der Klinik besonders in den vergangenen Monaten ist sie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dort keine Unbekannte – das wird ihr den Einstieg leicht machen. Die Stellvertretung liegt – wie bisher – bei Herrn Thomas Quirin. Wir danken Frau Klein ganz herzlich für ihre sehr engagierte Arbeit in den vergangenen Jahren und wünschen ihr für ihre neue berufliche Aufgabe alles Gute und Gottes Segen.“

Das CaritasKlinikum Saarbrücken mit den beiden Standorten St. Theresia und St. Josef Dudweiler und rund 1.600 Mitarbeitenden ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität des Saarlandes und verfügt über mehr als 20 medizinische Fachabteilungen. Es gehört zu den leistungsstärksten, kompetentesten und modernsten medizinischen Einrichtungen im südwestdeutschen Raum.

 Als Klinikum in kirchlicher Trägerschaft verbindet es moderne Medizin, aktuelle Medizintechnik und höchste Ansprüche bei der Auswahl unserer Ärzte und Pflegefachkräfte mit einer wohltuenden und heilungsfördernden Atmosphäre.  Unter dem Dach des CaritasKlinikums befinden sich ein Onkologisches Zentrum, ein Brustzentrum, ein Darmkrebszentrum, ein Zentrum für Kopf-Hals-Tumore, ein Schilddrüsenzentrum, ein Gefäßzentrum, ein Traumazentrum, ein Dialysezentrum sowie eine Stroke Unit. Diesem Angebot schließen sich mehrere Tageskliniken, kooperierende Institute sowie Belegabteilungen an.

(red)

 

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Saarbrücken caritas-trier Caritas / Soziales Personal
news-86087 Wed, 17 Jan 2018 14:39:43 +0100 Bundesjugendtag des Sportverbandes DJK in Homburg http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/bundesjugendtag-des-sportverbandes-djk-in-homburg/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/e/a/csm_trier-Bundesjugendleitung_31a3591b05.jpg" width="150" height="113" alt="" />Am zweiten Januar-Wochenende war Weihbischof Jörg Michael Peters als "Sportbischof" beim Bundesjugendtag des katholischen Sportverbandes DJK in Homburg dabei.  

Homburg – Vom 12.-14. Januar fand der Bundesjugendtag des katholischen Sportverbands DJK in Homburg statt. Während der dreitägigen Tagung wurde unter anderem eine neue Bundesjugendleitung gewählt. Saskia Zitt von der DJK-SG St. Ingbert im Bistum Speyer ist neue Bundesjugendleiterin, Simon Winter aus Augsburg neuer Bundesjugendleiter. Daniel Schnack vom DJK-Diözesanverband Trier wurde unter anderen als stellvertretender Bundesjugendleiter gewählt. Sina Radermacher und Michael Wilbert, ebenfalls vom DJK-Diözesanverband Trier, wurden zu Beisitzern gewählt.

Im Rahmen des Bundesjugendtages wurde außerdem ein Kooperationsvertrag mit dem jüdischen Sportverband Makkabi Deutschland unterzeichnet. Nach der offiziellen Eröffnung des Bundesjugendtages am Freitag fand zu diesem Anlass eine Lichterprozession zur Synagoge statt. Über 100 Menschen, darunter auch der Trierer Weihbischof und Sportbischof der Deutschen Bischofskonferenz, Jörg Michael Peters, folgten der Prozession durch Homburg. In der Synagoge fanden sich die jungen Sportlerinnen und Sportler beider Konfessionen ein, um gemeinsam zu singen und um den Frieden bei uns und in der Welt zu beten. Als Zeichen der Verbundenheit hielten während der Feier alle ein blaues Band, auf dem in verschiedenen Sprachen das Wort „Frieden“ stand, fest.

Am Samstag fand ein Festgottesdienst in der Stadtkirche St. Michael mit dem Speyrer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und Weihbischof Jörg Michael Peters statt. In seiner Predigt wies Bischof Wiesemann auf die Verbindung von Leib und Seele hin. Glauben bewege und bleibe in Bewegung, so der Bischof. Jesus selbst war als Wanderprediger unterwegs und bewegte die Menschen, die sich ihm zuwandten. Wiesemann erinnerte insbesondere an Prälat Carl Mosterts, der den DJK1920 in Würzburg gegründet und die Verbindung von Spiritualität und Körpererfahrung sowie die Freude an der Bewegung betont hatte. „Jeder von uns, von euch ist ein Tempel des Heiligen Geistes – verherrlicht also Gott in eurem Leib!“, sagte Wiesemann.

(dh)

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DJK Sportverband Saarbrücken bistum-trier Verbände / kirchliche Verbände Weihbischöfe in Trier
news-85912 Thu, 11 Jan 2018 15:33:17 +0100 Mitmachparcours für Kinder: Prävention gg. sexuelle Gewalt http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/mitmachparcours-fuer-kinder-praevention-gg-sexuelle-gewalt/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/5/csm_EchtKlasse_Ausstellung_PraeventionSexuellerMissbrauch_1_dh_b548dff11f.jpg" width="150" height="100" alt="" />Die Katholische Jugendarbeit in Saarlouis und Merzig-Wadern hat eine Wanderausstellung zur Prävention vor sexuellem Missbrauch organisiert.  

Roden – Die Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral Dillingen hat zusammen mit dem Verein gegen sexuelle Ausbeutung von Mädchen, Nele e.V. und der Grundschule in Roden einen Mitmachparcours zur Prävention vor sexuellem Missbrauch organisiert. Die interaktive Wanderausstellung „Echt Klasse!“ war einen Monat lang in der Grundschule Roden für Schulklassen, Eltern und Kinder sowie Jugendgruppen zu Gast.

„Die Ausstellung ist vor allem für Kinder im Grundschulalter gedacht“, erklärt Jörg Ries, Leiter der Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral, der viele Schulklassen und Jugendgruppen durch die Ausstellung begleitete. „Wir wollten die Ausstellung auch für unsere Jugendarbeit nutzen und waren zum Beispiel mit unseren Jugendgruppen und Pfadfindern da.“ Aber auch viele Eltern, die ihre Kinder von der Schule abholten, besuchten die Ausstellung nach dem Unterricht, so Ries.

„Die Idee hinter der Ausstellung ist, dass sich die Kinder alleine darin bewegen sollen.“ Der Parcours beinhaltet insgesamt sechs Stationen, mit denen die Kinder interagieren konnten: Diese reichen von einfachen Stellwänden über einen Sinnespfad, bei dem die Kinder barfuß über verschiedene grobe und weiche Materialien laufen sollen, bis hin zu einem Thron, der Beifall aus Lautsprechern spendet, sobald man sich auf ihn setzt. Eine der Stationen trägt beispielsweise den Namen: „Mein Körper gehört mir“. Hier sollen die Kinder zunächst die Körperteile einer männlichen oder einer weiblichen Figur bestimmen. Die Kinder verteilen Kärtchen mit den Namen der Körperteile an die richtigen Stellen auf dem aufgemalten Körper. Als zweite Aufgabe sollen sie nun sagen, an welchen dieser Körperstellen sie eine Berührung in Ordnung finden, oder nicht. „Die Kinder haben ganz klar, wo sie berührt werden wollen und wo nicht“, erzählt der Leiter der Fachstelle. Eine weitere Station geht beispielsweise der Frage nach, was gute und was schlechte Geheimnisse seien. Eine dritte Station heißt „Ich darf Nein sagen“. „Der Fokus der Ausstellung liegt auf den Prinzipien der Prävention“, sagt Jörg Ries. „Es ist interaktiv und soll den Kindern aber deutlich machen, welche Rechte sie haben.“

Die Wanderausstellung befindet sich aktuell in der Vogelsang-Schule in Saarlouis, wo sie noch bis zum 19. Januar steht. Ab dem 22. Januar wird sie dann in der Grundschule Beaumarais zu sehen sein.

Weitere Informationen zur Ausstellung: www.echt-klasse.org

(dh)

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Jugend Prävention gegen sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen Saarbrücken bistum-trier Sexueller Missbrauch (Prävention / Vorbeugung) Jugend Prävention
news-85864 Wed, 10 Jan 2018 11:34:45 +0100 Telefonseelsorge setzt auf Digitalisierung http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/telefonseelsorge-setzt-auf-digitalisierung/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/f/5/csm_Telefonseelsorge_Logo_28ad5b29ef.png" width="150" height="62" alt="" />Die Telefonseelsorge Saar integriert jetzt auch die Beratung per E-Mail und im Chat in ihre Ausbildung für Ehrenamtliche. Saarbrücken – In ihre Ausbildung für die Ehrenamtlichen integriert die Evangelisch-Katholische Telefonseelsorge Saar als eine der ersten Einrichtungen in Deutschland auch die Beratung per E-Mail und im Chat. „Wir stellen fest, dass die bereits eingerichteten Möglichkeiten der Beratung und Seelsorge im Internet mehr und mehr gesucht und genutzt werden“, sagt Mitarbeiterin Friederike Walla. Diesem Trend will die Telefonseelsorge mit dem neuen Schulungskonzept nachkommen.

Der erste Kurs damit soll im August 2018 beginnen. Interessierte können sich schon jetzt dafür bei der Telefonseelsorge melden. Im März wird es dazu auch wieder einen Info-Abend in Saarbrücken geben, zu dem rechtzeitig eingeladen wird.

Eine wesentliche Voraussetzung für die Teilnahme an der Ausbildung ist die Bereitschaft der zukünftigen Telefonseelsorge-Mitarbeitenden, sich mit eigenen Erfahrungen, Gedanken, Gefühlen im Zusammenhang mit zwischenmenschlichen Beziehungen auseinanderzusetzen. Außerdem sollten sie Lust an gemeinschaftlichem Lernen und am Austausch mitbringen. Die Ausbildungszeit erstreckt sich über ein dreiviertel Jahr mit insgesamt rund 180 Ausbildungsstunden.

Informationen: Telefon 0681-96869-22, und unter www.telefonseelorge-saar.de.

 

Die Telefonseelsorge ist in Deutschland durch über 100 Stellen, bundesweit, 24 Stunden, gebührenfrei und anonym unter der Telefonnummer 0800 111 0 111 erreichbar.

Bei der Evangelisch-katholischen TelefonSeelsorge Saar engagieren sich rund 80 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die 24 Stunden, rund um die Uhr seelsorgerliche Gespräche am Telefon anbieten. Für diese Aufgabe werden sie über ein Jahr lang sorgfältig ausgebildet. Vier hauptamtliche Kräfte (zwei Diplom-Psychologinnen, ein Diplom-Psychologe und ein evangelischer Pfarrer) begleiten die Beratungen am Telefon, die Mail- und Chat-Beratung, unterstützen die ehrenamtlich Mitarbeitenden und bieten persönliche Gespräche in der Beratungsstelle an.

(dh)

 

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Saarbrücken bistum-trier Beratung
news-85828 Tue, 09 Jan 2018 11:17:21 +0100 „Wir haben gesungen wie Könige!“ http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/wir-haben-gesungen-wie-koenige/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/f/f/csm_IMG-20180108-WA0075_8f85ac24d0.jpg" width="150" height="100" alt="" title="IMG 20180108 WA0075" />Beim Treffen der Sternsinger aus allen Bistümern Deutschlands mit der Bundeskanzlerin am Montag haben vier Saarländer das Bistum Trier vertreten. Schwalbach/Berlin – Vier Sternsinger aus dem Bistum Trier haben sich am Sonntagmorgen auf den Weg nach Berlin gemacht. Dort hat am Montag im Bundeskanzleramt das alljährliche Treffen der Sternsinger-Delegationen aus allen Bistümern Deutschlands mit Bundeskanzlerin Angela Merkel stattgefunden. Das Bistum Trier wurde vertreten durch Johanna, Matthias, Henning und Simon aus der Pfarreien Schwalbach Heilig Kreuz im Saarland.

„Es war aufregend und schön, mal an den Orten zu sein, die man höchstens aus dem Fernseher kennt und natürlich Angela Merkel zu treffen“, berichtet Matthias am Abend nach dem Treffen. Begonnen hatten die vier Jugendlichen ihren Tag in einer Jugendherberge, wo sie zusammen mit den anderen Sternsingerinnen und Sternsingern aus der ganzen Republik untergebracht worden waren. „Es war richtig cool, auch mal mit Sternsingern aus Bayern zu reden“, erzählt Henning, der zusammen mit Simon, Matthias und zwei Jugendlichen aus dem Bistum Passau auf einem Zimmer war. „Das war ein richtiger Kulturaustausch.“

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Saarbrücken bistum-trier Caritas / Soziales Jugend Messdiener / Ministranten Weltkirche
news-85655 Wed, 03 Jan 2018 13:14:55 +0100 Glaube, Vernunft und Mut http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/glaube-vernunft-und-mut/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/d/5/csm_WilliGraf_Geb_GoDi_2_dh_3439e563e5.jpg" width="150" height="100" alt="" title="WilliGraf Geb GoDi 2 dh" />Vor 100 Jahren wurde der Widerstandskämpfer Willi Graf geboren. Aus diesem Anlass feierte Bischof Ackermann einen Gedenkgottesdienst in der Basilika St. Johann Saarbrücken. Saarbrücken – „Die Verlogenheit der Nazidiktatur zu entlarven und den Mut zu haben, dagegen aufzustehen - das ist es, was mich so sehr beeindruckt!“ Mit diesen Worten hat Bischof Dr. Stephan Ackermann den Widerstandskämpfer Willi Graf während eines Gedenkgottesdienstes aus Anlass des 100. Geburtstages Grafs geehrt. Zusammen mit Dechant Benedikt Welter, Pfarrer Eugen Vogt und weiteren Saarbrücker Priestern feierte der Bischof den Gottesdienst in der Basilika St. Johann, in der Willi Graf Ministrant gewesen war. Neben Ministerin Monika Bachmann, die in Vertretung von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer kam, nahm auch Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz an dem Gedenkgottesdienst teil. Auch eine Nichte und ein Neffe des 1943 von den Nationalsozialisten hingerichteten Widerständlers waren zu dem Pontifikalamt gekommen.

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Saarbrücken bistum-trier Bischof Politik / Gesellschaft
news-84832 Fri, 08 Dec 2017 10:14:48 +0100 Bewegung und Kommunikation in Kitas fördern http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/bewegung-und-kommunikation-in-kitas-foerdern/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/f/csm_Bewegungsbaustelle_Kita_StErasmus_884f321551.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Bewegungsbaustelle Kita StErasmus" />Gesundheitsministerin Monika Bachmann hat den Kindern der Kita St. Erasmus in Eiweiler eine Bewegungsbaustelle übergeben. Eiweiler – Gesundheitsministerin Monika Bachmann hat den Kindern der Kindertageseinrichtung St. Erasmus in Eiweiler eine Bewegungsbaustelle übergeben. Die Kinder können die verschiedenen Elemente, aus denen die Bewegungsbaustelle besteht, selbst in unterschiedlicher Art und Weise zusammenstellen, um ihren eigenen Parcours zu entwerfen. Die Übergabe erfolgte Ende November im Anschluss an eine erfolgreiche Fortbildung der Erzieherinnen der Kita.

Das Team der Erzieherinnen der Kita St.Erasmus wurden für das Programm „Kindergarten Plus“, das von der Deutschen Liga für das Kind entwickelt wurde, qualifiziert. Es handelt sich dabei um ein Programm, dass die Stärkung der Persönlichkeit von Kindern in Kindertagesstätten zum Ziel hat. Die Fortbildung der Erzieherinnen wird vom Landesinstitut für Präventives Handeln und der AOK Rheinland-Pfalz / Saarland durchgeführt. Die Erzieherinnen, die die Fortbildung erfolgreich abgeschlossen haben, sollen die Inhalte des Programms an die Kinder weitergeben: „Die Kinder werden mit Hilfe zweier Handpuppen kindgerecht durch das Programm begleitet: Kreative Methoden und Impulse in Spielen, Übungen, Gesprächen, Bewegung und Liedern leiten die Kinder dazu an, Körperbewusstsein zu entwickeln, ihre Sinne zu erfahren, Gefühle ausdrücken und benennen zu können, Konflikte gewaltfrei zu lösen und Eigenarten wahrzunehmen“, heißt es auf der Homepage des Programms. „Im Alltag lässt sich das Programm einfach umsetzen “, erklärte Petra Oberhauser von der Katholischen KiTa gGmbH Saarland, zu der die Kita St. Erasmus gehört. Die Kinder bewegen sich gerne und mithilfe der Bewegungsbaustelle, die von den Kindern immer wieder neu gestaltet werden kann wird auch neben der Kreativität das gemeinsame Tun und die Kommunikation miteinander gefördert. „Ich freue mich sehr, dass die AOK erneut Geld in die Hand genommen hat, um die Bewegungsbaustelle zu finanzieren“, sagte Ministerin Bachmann. „Bewegungsbaustellen sind ein wunderbares Instrument, um Bewegung, Kreativität und soziale Interaktion zu fördern und noch mehr in den Einrichtungsalltag einfließen lassen zu können.“ Insgesamt wurden im Saarland bisher mehr als 110 Einrichtungen qualifiziert, das Programm „Kindergarten Plus“ an die Kinder weiterzugeben.

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Kindergarten