Bistum Trier http://www.bistum-trier.de/ de-de Bistum Trier Sat, 15 Dec 2018 00:04:32 +0100 Sat, 15 Dec 2018 00:04:32 +0100 Bistum Trier news-95922 Fri, 14 Dec 2018 12:31:03 +0100 Sprache als Schlüssel zur Welt http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/sprache-als-schluessel-zur-welt/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/8/csm_kita_fruhstuck_9829df93e6.jpg" width="150" height="100" alt="" />Im Rahmen des neuen Bundesprogramms „Sprach-Kitas" ist Caritas-Fachberaterin Janine Louis in Kindertageseinrichtungen unterwegs. Trier – „Wer bist du-u?“ Janine Louis wird von einem Paar Kinderaugen neugierig fixiert. „Ich bin die Janine und heute hier zu Besuch“, antwortet die Fachberaterin des Caritasverbands im Bistum Trier. Als das geklärt ist, bekommt sie von der kleinen Amelia gleich zwei aneinander geklebte Toilettenpapierrollen gereicht: „Ok, kannst du mir bitte meine Rakete ausmalen?“ Es ist halb neun in der katholischen Kindertagesstätte Maria Königin im Trierer Stadtteil Pallien. Dass Louis hier ist, scheint für die Kinder nach anfänglicher Neugier und ein paar zu ihrer Zufriedenheit beantworteten Nachfragen nicht mehr sonderlich spektakulär. Dass sie aber hier ist, ist doch nicht ganz alltäglich.

Die Erziehungswissenschaftlerin ist Sprach-Fachberaterin beim Diözesancaritasverband. Ihre Stelle und eine weitere Teilzeitstelle hat die Caritas im Rahmen des vom Bundesfamilienministeriums geförderten Programms „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ geschaffen. Rund jede zehnte Kita in Deutschland ist mittlerweile eine „Sprach-Kita“, damit profitieren rund eine halbe Million Kinder und ihre Familien von dem Bildungsprogramm. Seit 2017 wird es auch im Bistum Trier umgesetzt und richtet sich vor allem an Kitas, die von überdurchschnittlich vielen Kinder mit einem erhöhten Sprachförderbedarf besucht werden. Louis und ein Kollege beraten insgesamt 33 Kindertageseinrichtungen von Hermeskeil, Saarburg über Konz bis Jünkerath in Themenbereichen wie der besseren Integration von Sprache in den Kita-Alltag, der Inklusion und der Zusammenarbeit mit den Familien. Ziel dieser Prozessbegleitung sei die Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Einrichtungskonzepte, so Louis. Vier Jahre lang bezuschusst der Bund in den Einrichtungen eine halbe Stelle „Sprach-Fachkraft“ sowie die Fachberater bei Trägern wie der Caritas. Louis schult die Sprach-Fachkräfte und Kita-Leitungen zu den Schwerpunktthemen, so dass sie diese Inhalte in ihre Teams tragen können.

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Caritas / Soziales Kindergarten
news-95888 Thu, 13 Dec 2018 11:26:44 +0100 Sorgsam wirtschaften in Zeiten der Synodenumsetzung http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/sorgsam-wirtschaften-in-zeiten-der-synodenumsetzung/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/f/csm_pressekonferenz_haushalt_8d0af0354b.jpg" width="150" height="113" alt="" />Das Bistum hat seinen Haushaltsplan 2019 sowie den Geschäftsbericht 2018 vorgestellt. Trier – „Die aktuelle Herausforderung besteht darin, sorgsam mit den langfristig zurückgehenden Ressourcen zu wirtschaften und gleichzeitig nicht die Umsetzung der Synodenergebnisse durch finanzielle Restriktionen zu beschneiden.“ Das hat Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg bei der Vorstellung der Haushaltsplanungen des Bistums Trier für das Jahr 2019 am 13. Dezember betont.

Der Plan sieht einen Verlust von 21,3 Mio. Euro vor. Der Haushalt sieht Erträge in Höhe von 426,6 Mio. Euro vor, denen Ausgaben von 413,6 Mio. Euro gegenüberstehen. Diesem positiven geplanten Verwaltungsergebnis stehen Finanzerträge von 17,7 Mio. Euro und Finanzaufwendungen von 52,1 Mio. Euro entgegen, so dass der Haushaltsplan insgesamt ein Defizit ausweist.

Die Synodenumsetzung sei kein „Freifahrtschein für unkontrollierte Ausgaben“, betonte von Plettenberg. Ein Haushaltsicherungskonzept sei in Arbeit. Es gehe einher mit einer strategischen Zielplanung, die wiederum den Zielen der Synodenumsetzung folgt, und werde darauf abgestimmt werden. „‘Das Pferd von hinten aufzuzäumen‘, sprich: zuerst operative Maßnahmen zur Kostensenkung beschließen, ohne dass strategische Ziele beschlossen sind, bringt uns nur in die Gefahr, die Strategie nach den operativen Maßnahmen auszurichten. Das ist mir zu kurzfristig gedacht“, sagte der Generalvikar. Für die Synodenumsetzung sind für das Jahr 2019 rund 1,5 Mio. Euro eingeplant.

Finanzdirektorin Kirsten Straus sagte, mit dem Jahresabschluss 2017 und den Haushaltsplanungen für das kommende Jahr liege das Bistum „auf Kurs“ der mittelfristigen strategischen Planung. In beiden Zahlenwerken gebe es keine größeren Abweichungen von den Grundlinien oder Besonderheiten. Dass das Ergebnis für gewöhnlich leicht über der Planung liege, wie beim Jahresabschluss 2017 mit einem Defizit von 11,4 Mio. Euro statt der geplanten 18 Mio. Euro, hänge damit zusammen, dass das Bistum in seinen Planungen eher vorsichtig sei. „Der nach wie vor systematisch sinkende Rechnungszins zwingt uns weiter, die erforderlichen Rückstellungen von Pensionen und Beihilfe aufzustocken“, erläuterte Straus; dies präge den Jahresabschluss 2017 ebenso wie im Haushaltsplan 2019.

Im operativen Geschäft sei ein positives Ergebnis zu verzeichnen; das defizitäre Finanzergebnis führe jedoch insgesamt zu einem Defizit und schmälere damit die freie Rücklage des Bistums. Wir gehen davon aus, dass das voraussichtlich und systematisch auch in den kommenden zwei bis drei Jahren so sein wird. Diesen Effekt kann und möchte das Bistum noch aus den Rücklagen ausgleichen. Den längerfristigen finanziellen Risiken aus steigenden Personalkosten und Unsicherheiten auf der Ertragsseite wollen wir mittelfristig inhaltlich begegnen; der Generalvikar hat auf das Haushaltssicherungskonzept verwiesen. Mit dem aktuellen Haushalt sind wir für die derzeitige Situation gut aufgestellt. 

Mit geplanten 332 Mio. Euro machen die Kirchensteuermittel den größten Teil der erwarteten Erträge (74,7%) aus. Dazu kommen Zuschüsse in Höhe von 64,4 Mio Euro (14,5%), 18,4 Mio. Euro (4,1%) Staatsleistungen, Erträge aus Finanzanlagevermögen und Zinsen in Höhe von 17,7 Mio. Euro (4%) sowie Teilnehmerbeiträge, Mieten, Pacht (1,7%), Spenden und Kollekten (0,2%) und sonstige Erträge (0,8%). Die Aufwendungen setzen sich zusammen aus Zuschüssen an kirchliche Rechtsträger in Höhe von 185,8 Mio. Euro (39,9%), 174,9 Mio. Euro (37,5%) für Personalaufwendungen, Finanzaufwendungen von 52,1 Mio. Euro (11,2%) und Sachaufwendungen von 39,3 Mio. Euro (8,4%), Abschreibungen in Höhe von 7,7 Mio. Euro (1,7%) und 6 Mio. Euro (1,3%) für den Bauunterhalt. Baukostenzuschüsse gehen vor allem an Kirchen (52%), Pfarrhäuser (16%), Kindertagesstätten (14%) und Pfarrheime (12%). Betrachtet man die Aufwendungen nach den Aufgabenbereichen, zeigt sich, dass der größte Teil (33,2%) mit 154,4 Mio. in die territoriale Seelsorge und die verwaltungsbezogene Unterstützung fließt; mit 63,2 Mio. Euro sind 13,6% für katholische Schulen und den Religionsunterricht vorgesehen; 51,9 Mio. Euro (11,1%) für die Kindertagesstätten und 50,1 Mio. Euro (10,8%) für die Altersversorgung. Weitere Aufgabenfelder sind unter anderem die Bistumsverwaltung, Caritas, berufliche Bildung und Erwachsenenbildung, Beratung und Jugend.

Im Blick auf die Umsetzung der Synodenbeschlüsse sagte Dr. Gundo Lames, Direktor des Bereichs Ziele und Entwicklung im Bischöflichen Generalvikariat, mit den Pfarreien der Zukunft wolle das Bistum Akzente setzen, die „diakonisch und missionarisch sowie lokal, also mit und für die Menschen in ihren Lebens- und Sozialräumen“, aufgestellt werden. „Die wirtschaftliche und verwaltungsbezogene Arbeit sorgt hier für Entlastung. Sie zeigt an, was zukünftig finanzierbar ist und wie sie der Seelsorge auch den Rücken stärken kann.“ Lames erläuterte, mit der Synodenumsetzung steuere das Bistum auf eine neue kirchliche Sozialgestalt zu. Deren Basis seien die bereits existierenden Orte von Kirche, etwa Gottesdienstgemeinden, kirchliche Einrichtungen oder Caritasverbände, genauso wie sich neu bildende Orte von Kirche. Als Beispiel nannte er die „Musikkirche live“ in Neuwied-Block, das Momentum in Neunkirchen, sowie lokale Kirchenentwicklungsprozesse. Dies seien neue Formen kirchlicher Präsenz, die auch Menschen erreichten, die nicht in der bisherigen Pfarreistruktur im Blick waren. „Es geht um neue Formen der Glaubenskommunikation genauso wie um die diakonische Kirchenentwicklung.“

Lames gab auch einen Einblick in den Geschäftsbericht 2018. Der Geschäftsbericht nimmt die kirchliche Bildungsarbeit in den Blick, befasst sich mit „Caritas und Seelsorge im Sozialraum“ sowie „Personalarbeit im Zeichen der Synode“, und lässt den Beitrag „LebensWertArbeit“ des Bistums Trier zum Karl-Marx-Jahr Revue passieren.

(JR)

Alle Zahlen und Grafiken finden Sie auf unserer Haushaltsseite.

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Abgeltungssteuer - Kirchensteuer RSS Feeds bistum-trier Finanzen
news-95867 Thu, 13 Dec 2018 08:20:00 +0100 Ein Bolivianer in Saarbrücken http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/ein-bolivianer-in-saarbruecken/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/9/csm_JhamirTicona_dh_cee7fa4db2.jpg" width="150" height="100" alt="" title="JhamirTicona dh" />Jhamir Ticona aus Bolivien macht seit Januar einen Freiwilligendienst im Café Exodus in Saarbrücken. Trier/Saarbrücken – Mehr als 10.000 Kilometer liegen zwischen der bolivianischen Stadt La Paz und Saarbrücken. Der 27-jährige Jhamir Ticona aus Bolivien hat diesen Weg auf sich genommen, um für ein Jahr einen Freiwilligendienst in Deutschland über den Verein Soziale Friedensdienste im Ausland (SoFiA) e.V. des Bistums Trier zu machen. Seit Januar ist er hier und arbeitet im Café Exodus in Saarbrücken.

„Ich habe in Bolivien schon mit Jugendlichen in meiner Pfarrei gearbeitet“, erzählt der junge Bolivianer. Jhamir ist eigentlich Marketingberater. In Bolivien hat er Marketing studiert, Theologie sowie Soziale Kommunikation. Sein Kommunikationsstudium hat er für seinen Freiwilligen dienst unterbrochen. Nach dem Studium würde er am Liebsten alle seine Interessen verbinden und für die Kirche im Bereich Soziale Kommunikation oder Marketing arbeiten. „Am Besten auch noch mit Jugendlichen“, sagt er. Auf die Idee einen Freiwilligendienst in Deutschland zu machen kam eine gute Freundin von ihm, berichtet er. „Ich hatte überhaupt keine Vorstellung. Sie hat zu mir gesagt ‚WIR sollten uns dort bewerben‘.“ Leider bekam nur er eine Zusage. Seine Freundin wurde nicht genommen. „Das ist sehr traurig“, gesteht er. „Aber ich bin jetzt hier und sie freut sich für mich.“

„Ich wusste, dass Deutschland und Europa eine ganz andere Welt als Bolivien ist“, fasst er eine seine Vorstellung, was ihn erwarten würde, zusammen. „Ich hatte keine Ahnung, wie das Leben hier ist. Ich kannte Deutschland nur aus Filmen oder Erzählungen von anderen und dachte, Deutschland ist ein starkes Land, es gibt hier keine Armut, aber die Leute sind alle sehr kühl.“ Seine erste Zeit in Deutschland hat er in Trier bei einer Gastfamilie verbracht. Seine Vorstellungen, die er von dem Land und den Menschen hier hatte, haben sich sehr schnell verflüchtigt. „Es war toll! Meine Gastfamilie hat mich herzlich empfangen und wir waren spazieren. Sie haben kein Spanisch gesprochen und ich nur ganz wenig Deutsch. Trotzdem haben wir uns verstanden.“ Die Sprache beherrscht er mittlerweile sehr gut; doch die ersten Monate im Café Exodus waren schwierig für ihn. „Die Arbeit hier ist vor allem soziale Arbeit, sich mit den Jugendlichen, die hierher kommen zu unterhalten. Wenn sie Probleme haben, oder verliebt sind. Meine Aufgabe ist dann vor allem, mit ihnen zu reden.“ Gerade das war am Anfang nicht leicht für ihn. Doch die Arbeit bereitet ihm große Freude. Er kann auch sein Studium einbringen: Er hilft, Plakate zu gestalten und ist im Arbeitskreis „Film“ des Café Exodus aktiv. „Ich wusste nicht genau, was mich hier erwarten würde“, erzählt Jhamir. „Ich wollte vor allem alles kennen lernen: die Sprache, die Kultur und mich hier integrieren. Ich fühle mich sehr wohl hier und habe das Gefühl, dass die Jugendlichen mich akzeptieren. Deshalb kann ich sagen, dass ich mein Ziel erreicht habe.“

Im Januar ist sein Freiwilligendienst zu Ende. Dann fliegt er zurück in seine Heimat. Ob er lieber in Deutschland bleiben wolle? Nein. Jhamir will sein Studium zu beenden, sagt er. Vielleicht kommt er aber wieder, um einen Master hier zu machen. Solange genießt er noch die Zeit hier und sein erstes Weihnachten in Deutschland, das er mit seiner Gastfamilie und Freunden verbringen wird.

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Bolivienpartnerschaft Politik / Gesellschaft
news-95864 Wed, 12 Dec 2018 14:52:29 +0100 Abschied von der „klassischen Pfarrer-Rolle“ http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/abschied-von-der-klassischen-pfarrer-rolle/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/0/csm_PlattformP_147baee811.jpg" width="150" height="100" alt="" />Die Plattform P (das "P" steht für Priester) - ein Zusammenschluss von rund 120 Priestern im Bistum Trier - diskutierte über das Priestersein in der Pfarrei der Zukunft. Trier – Über das Priestersein in der Pfarrei der Zukunft hat sich die „Plattform P“, ein Zusammenschluss von rund 120 Priestern im Bistum Trier, jetzt ausgetauscht. Das Thema sei virulent, betont Pfarrer Clemens Kiefer, einer der Sprecher der Plattform. Mit der Bildung der Pfarreien der Zukunft ab Januar 2020 heiße es für viele Priester, Abschied von der „klassischen Pfarrer-Rolle“ zu nehmen. Das habe Auswirkungen auf das Priesterbild und das Selbstverständnis und sei daher auch mit Ängsten verbunden.

Rund 60 Priester waren gekommen, um Impulse von Dr. Valentin Dessoy (Coach und Theologe, Mainz), Msgr. Dr. Michael Bollig (Pfarrer der Pfarrei Hl. Edith Stein, Trier) und Pfarrer Clemens Kiefer (Dechant im Dekanat Birkenfeld) zu hören und über das Thema zu diskutieren. Unter anderem haben die Priester sich gefragt, was die Arbeit des Priesters künftig stärker präge: das Territorium, also die räumliche Zuordnung, oder die Zielgruppe oder das Thema? In diesem Zusammenhang steht auch die Suche nach der geistlichen und menschlichen Beheimatung der Priester in den neuen Räumen. Wie die Priester bewährte Angebote und Gruppen weiter gut begleiten können und gleichzeitig Raum für Neues geben, wurde ebenfalls besprochen. „Wir Priester werden künftig nicht mehr nur der ‚klassische Pastor“ sein, sondern eine Vielzahl von Rollen einnehmen“, ist sich Pfarrer Kiefer nach den Diskussionen sicher. Das gebe die Möglichkeit, sich wieder mehr auf die eigenen Stärken und Fähigkeiten zu besinnen. Die Priester seien sich ihrer verantwortungsvollen Rolle bei der Synodenumsetzung bewusst, sagt Kiefer. Es hänge viel davon ab, wie sie die Pläne und Überlegungen kommunizierten und mit den Gläubigen darüber ins Gespräch kommen.

„Die Rolle der Priester in der Pfarrei der Zukunft ist mit diesem Workshop noch lange nicht ausdiskutiert“, glaubt Kiefer. Das Presbyterium (die Gemeinschaft der Priester des Bistums) müsse weiter im Gespräch bleiben. Mit der Gründung der Pfarreien der Zukunft am 1.1.2020 werde die Diskussion noch einmal an Fahrt gewinnen, vermutet Kiefer, und bringt noch einen weiteren Aspekt ein: „Wir müssen uns gemeinsam mit unserem Bischof fragen, wie die Priesterrolle so attraktiv werden kann, dass sich wieder junge Männer für diesen großartigen Beruf entscheiden.“

Die Weiterarbeit am Thema ist bereits verabredet. Im kommenden Jahr wird sich die Plattform auch mit Bischof Ackermann über das Thema austauschen.

Die Plattform P ist aus der Bistumssynode und den Unterstützungskursen für Priester entstanden und versteht sich als selbstverwaltete Berufsstands-Vertretung. In regelmäßigen Abständen treffen sich die Priester mit Gästen und Experten und tauschen sich zu verschiedenen Themen aus. Die Plattform ist nicht mit dem Priesterrat des Bistums Trier zu verwechseln, der ein Beratungsgremium des Bischofs ist und dessen Vertreter aus dem Presbyterium gewählt werden. Zur Steuerungsgruppe der Plattform P gehören die Priester Thomas Darscheid, Peter Dörrenbächer (Sprecher), Engelbert Felten, Joachim Fey, Clemens Grünebach, Clemens Kiefer (Sprecher) und Jonas Weller.

(JR)

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news-95860 Wed, 12 Dec 2018 12:28:00 +0100 Hunderte „Könige“ in Ahrweiler http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/hunderte-koenige-in-ahrweiler/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/6/2/csm_Sternsinger-Steffi-Knoor-Kindermissionswerk_323dd3a995.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Sternsinger Steffi Knoor Kindermissionswerk" />In farbenfrohen Gewändern mit Kronen und Turbanen auf den Köpfen kommen Kinder und Jugendliche am 28. Dezember zur bistumsweiten Eröffnung der Sternsingeraktion nach Ahrweiler. Ahrweiler – In farbenfrohe Gewänder gekleidet und mit Kronen und Turbanen auf den Köpfen kommen am 28. Dezember Kinder und Jugendliche zur bistumsweiten Eröffnung der Sternsingeraktion nach Ahrweiler. Zusammen mit Weihbischof Jörg Michael Peters, Diözesanjugendpfarrer Matthias Struth, Jugendpfarrer Martin Laskewicz und Dechant Jörg Meyrer feiern sie den Aussendungsgottesdienst um 11 Uhr in der katholischen Pfarrkirche St. Laurentius. Dazu laden der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Trier und die Pfarreien-gemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler alle Sternsingerinnen und Sternsinger aus den Pfarreien und Jugendverbänden des Bistums ein.

Rund um den 6. Januar ziehen die Kinder und Jugendlichen dann in ihren prachtvollen Kostümen von Tür zu Tür, bringen den Segen für das neue Jahr und sammeln Spenden für Not leidende Menschen weltweit. Das Beispielland der Sternsingeraktion 2019 ist Peru „Segen bringen – Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“, lautet das Motto. Kinder mit Behinderung stehen im Mittelpunkt der kommenden Aktion Dreikönigssingen. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen haben 165 Millionen Mädchen und Jungen weltweit eine Behinderung. In Entwicklungs- und Schwellenländern leben besonders viele Kinder mit Behinderung – die meisten in großer Armut. In vielen Ländern werden diese als Last oder Schande empfunden; häufig leiden sie unter Gewalt oder werden von ihren oft überforderten Eltern versteckt und vernachlässigt.

Die 61. Sternsingeraktion setzt sich dafür ein, den Blick auf Kinder mit Behinderung zu verändern, da sie - wie alle anderen Kinder - neugierige und bereichernde Geschöpfe Gottes sind.

Insgesamt unterstützen die Sternsinger über 1500 Projekte weltweit, die sich etwa um Straßen- oder Flüchtlingskinder kümmern, um ihnen eine Ausbildung zu ermöglichen und damit eine Zukunftsperspektive zu bieten. Mittlerweile ist die Sternsingeraktion die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Die gemeinsame Aktion des Kindermissionswerks und des Bundes der BDKJ existiert seit 1959. Seitdem haben die Sternsinger rund eine Milliarde Euro gesammelt.

Die Kinder und Jugendlichen, die im Januar an von Haus zu Haus ziehen und Spenden sammeln, lernen im Vorfeld durch Spiele, Informationen und Aktionen zum Beispielland die Lebenssituation ihrer Altersgenossen in anderen Ländern kennen. Sie sollen so die Zusammenhänge in der „Einen Welt“ besser verstehen lernen.

Weitere Informationen gibt es unter www.sternsinger.de oder unter Tel.: 0651-9771-100. (red)

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news-95858 Wed, 12 Dec 2018 11:55:20 +0100 Nicht auf den Errungenschaften der Vergangenheit ausruhen http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/nicht-auf-den-errungenschaften-der-vergangenheit-ausruhen/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/c/8/csm_bischof-ackermann-abt-ignatius-und-dechant-ralf-schmitz-zelebrierten-in-der-Mattheiser-Krypta-die-Pontifikalvesper-anl-n-sslich-des-euchariusfestes-1_3d8b761066.jpg" width="150" height="113" alt="Bischof Ackermann, Abt Ignatius und Dechant Schmitz zelebrierten in der Mattheiser Krypta die Pontifikalvesper anlässlich des Euchariusfestes." />Zusammen mit den Mönchen von St. Matthias und Vertretern des Domkapitels hat Bischof Ackermann in der St. Matthias-Kirche das Eucharius-Fest gefeiert. Trier – Rund 70 Gläubige sind am vergangenen Montag in der Krypta von St. Matthias zusammengekommen, um gemeinsam mit Bischof Dr. Stephan Ackermann und den Mattheiser Benediktinerbrüdern das Euchariusfest zu begehen. Eucharius war der erste Trierer Bischof.

„In Trier blicken wir auf mehr als 1700 Jahre Christentum“, stellte Bischof Ackermann fest – eine lange Zeit, verglichen etwa mit Ländern wie Tansania, die erst seit circa 150 Jahren zum Teil christianisiert sind. Man dürfe sich allerdings nicht auf den Errungenschaften dieser Zeitspanne ausruhen, denn die Kirche brauche stetige Erneuerung.

„Wir stehen hier am Anfang der Kirche von Trier und nicht an ihrem Ende“, bekundete auch Abt Ignatius Maaß am Grab des heiligen Eucharius. Ebenso wie die späteren Bischöfe Eucharius und Valerius samt Papststab im dritten Jahrhundert von Rom nach Trier gesandt wurden, gingen heute die Mattheiser Benediktiner zur Huysburg (Benediktinerkloster in Sachsen-Anhalt), um ihre Glaubensbrüder zu unterstützen. Die Katholikinnen und Katholiken dort müssten keine Verfolgung fürchten – wie die Christen im antiken Trier –, seien aber mit nur drei Prozent der Bevölkerung im Bistum Magdeburg deutlich unterrepräsentiert.

Weitere Informationen zur Benediktinerabtei St. Matthias Trier – Huysburg gibt es unter www.huysburg.de und www.abteistmatthias.de.

(red)

 

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news-95836 Tue, 11 Dec 2018 15:30:41 +0100 Könige treffen Kanzlerin und bringen den Segen http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/koenige-treffen-kanzlerin-und-bringen-den-segen/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/5/2/csm_Sternsinger_Rekordergebnis-2018_1ae135a00b.jpg" width="150" height="84" alt="" />Vier Kinder aus Konz-Könen vertreten das Bistum beim Sternsinger-Empfang von Bundeskanzlerin Merkel in Berlin. Trier - Vier Kinder aus der katholischen Pfarrgemeinde St. Amandus in Konz-Könen vertreten am Montag, 7. Januar, um 11 Uhr das Bistum Trier beim Sternsinger-Empfang von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Die Mädchen und Jungen aus Konz-Könen hatten sich am Sternsinger-Wettbewerb der 60. Aktion Dreikönigssingen beteiligt und beim Preisrätsel die richtige Lösung gefunden. Bei der anschließenden Ziehung der diözesanen Gewinner hatten sie zudem das nötige Losglück.

Seit 1984 bringen die Sternsinger jedes Jahr ihren Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ ins Bundeskanzleramt. Kanzlerin Merkel heißt die kleinen und großen Könige bereits zum 14. Mal willkommen. Unter dem Motto: „Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit!“ werden sich die Sternsinger bei der 61. Aktion Dreikönigssingen an die Seite von Kindern mit Behinderung stellen. Am 28. Dezember 2018 wird die Aktion in Altötting bundesweit eröffnet. 

Hinter den 300.000 engagierten Mädchen und Jungen, die bundesweit von Tür zu Tür gehen, stehen zwei starke Partner: Das Hilfswerk der Sternsinger und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Gemeinsam blicken beide Akteure auf eine erfolgreiche Geschichte zurück, denn seit ihrem Start im Jahr 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Insgesamt haben die Sternsinger bisher über eine Milliarde Euro gesammelt. Weltweit konnten dadurch mehr als 73.000 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert werden.

Alle Informationen zur 61. Aktion Dreikönigssingen finden Sie auf www.sternsinger.de

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news-95812 Mon, 10 Dec 2018 15:55:08 +0100 Ein Abschied, der wehmütig stimmt http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/ein-abschied-der-wehmuetig-stimmt/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/b/6/csm_Abschied-Jesuiten_f53fcc5aaa.jpg" width="150" height="100" alt="" />Mit einer Eucharistiefeier verabschiedete Bischof Dr. Stephan Ackermann die Trierer Jesuiten-Kommunität. Trier – In einer Eucharistiefeier am vergangenen Freitagabend hat Bischof Dr. Stephan Ackermann die Trierer Jesuiten-Kommunität verabschiedet. Im anschließenden Festakt ließ Pater Klaus Schatz SJ die Geschichte der Gesellschaft Jesu in Trier Revue passieren.  

Das Trierer Ignatiushaus schließt Ende des Jahres aufgrund der personellen Situation seine Pforte – nur drei Jesuitenpatres lebten dort noch während der vergangenen Monate. Ihre Verabschiedung am Freitagabend, 7. Dezember, stand unter den Leitworten „Dank und Abschied“. Ersteren formulierte Bischof Ackermann „ganz ausdrücklich dafür, dass sie den Menschen geholfen haben, mit Gottes Hilfe den Weg des Glaubens zu gehen“. Das Wirken der Jesuiten in Trier, das sich durch den ignatianischen Grundgedanken „adiuvare animas“ (den Seelen helfen) ausgezeichnet habe, sei eingeschrieben in die Herzen und auch in die Biographien vieler Gläubiger. Der Abschied stimme ihn wehmütig, denn die Mission der Jesuiten vor Ort sei noch nicht vollbracht und ihre Präsenz wirke weiter. Der Anspruch, den Menschen bei ihrer freiheitlichen Wahl zwischen dem Guten und dem Bösen zur Seite zu stehen, bleibe weiterhin wichtig.

Im darauffolgenden Festakt in der Promotionsaula des Priesterseminars lieferte Pater Klaus Schatz SJ, emeritierter Professor für Kirchengeschichte, einen informativen wie amüsanten historischen Abriss der zwei Wirkphasen der „Societas Jesu“ in Trier. Den Schwerpunkt legte er dabei auf die neuere Geschichte ab 1919. Zu diesem Zeitpunkt – zwei Jahre nach dem Fall des sogenannten „Jesuitengesetzes“, das deutsche Niederlassungen des Jesuitenordens innerhalb des Deutschen Kaiserreiches verboten hatte, – siedelten sich die Jesuiten zum zweiten Mal in der Moselstadt an. Fortan arbeiteten sie vorwiegend in der Beicht- und Krankenhaus-Seelsorge, der Bildungs- und Jugendarbeit sowie als Spirituale (geistliche Begleiter). „Es war eine Zeit mit Licht und Schatten, mit Leistungen und Versäumnissen, mit pastoralen Optionen, die jeweils ihre Vorzüge und Nachteile hatten, die jedoch immer aus dem Bestreben nach dem größeren Dienst Gottes und der tieferen Nachfolge Christi kamen“, resümierte Schatz seine Ausführungen.

Pater Johannes Siebner, Provinzial der deutschen Provinz der Jesuiten, formulierte in seinen abschließenden Worten folgenden Wunsch: „Die Verbindungen und die Freundschaften sollen bleiben.“ Zugleich kündigte er umfassende Umstrukturierungen des Ordens in ganz Europa an, die zur Verbesserung der „drei großen Bereiche Bildung und Erziehung, Spiritualität und Exerzitien sowie apostolische Pastoral“ beitragen sollen.

Weitere Informationen zur Gesellschaft Jesu gibt es hier: www.jesuiten.org.

(ih)

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Redaktion Trier RSS Feeds bistum-trier Bischof Seelsorge
news-95804 Mon, 10 Dec 2018 11:30:19 +0100 Das Haus bereiten für die Gemeinschaft der Kirche http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/das-haus-bereiten-fuer-die-gemeinschaft-der-kirche/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/1/csm_IMG_0187_64d7ed827f.jpg" width="150" height="92" alt="" />51 Frauen und Männer haben erfolgreich die Küster-Ausbildung absolviert und ihre Prüfungsurkunden bekommen. Trier – 51 Frauen und Männer haben im Jahr 2018 die beiden Grundkurse für Küsterinnen und Küster absolviert. Im Anschluss an das Pontifikalamt zum Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariens (8. Dezember) überreichten Pfarrer Carsten Rupp, im Bischöflichen Generalvikariat Trier für Liturgie zuständig, und Kursleiter Achim Müller (Sakristan in Trier St. Martin) die Prüfungsurkunden.

Pfarrer Rupp erinnerte in seiner Begrüßung an Psalm 69, der ihn im Priesterseminar beim Küsterdienst begleitet hatte: „Der Eifer für dein Haus verzehrt mich.“ Das könne gut als „Motto“ für den Küsterdienst gelten, sagte er. Denn auf der einen Seite „zehre“ der Dienst, etwa an der Zeit und manchmal auch an den Nerven. Aber letztlich sei es ein „Eifer, der zur Freude führt“ – an der Freude, das „Haus, nämlich den Kirchenraum zu bereiten“ und dadurch mitzubauen an der Gemeinschaft der Kirche. Küsterinnen und Küster seien ganz nah dran am Geschehen, schon allein deswegen, weil sie den Schlüssel zur Sakristei und damit zu den Kunst- und Gebrauchsgegenständen für die Feier der Gottesdienste hätten. Viele der Küsterinnen und Küster hätten während der Ausbildung davon gesprochen, dass die Kirche, in der sie Dienst tun, auch ihr Zuhause sei: „Wie schön ist das!“ würdigte Rupp dieses Engagement. Mit der Überreichung der Zertifikate für die bestandenen Kurse hätten die Frauen und Männer das Ziel erreicht, künftig „mit Sicherheit Ihre Kirche gestalten zu können für die Menschen, die sich dort versammeln“.

Die Frauen und Männer, die die beiden Kurse 2018 absolviert haben, kommen aus dem gesamten Bistum Trier und sind künftig dazu berechtigt, den Dienst des Sakristans oder Sakristanin (so die offizielle Bezeichnung) auszuüben. Zu den Inhalten der Ausbildung gehören die Einführung in den Gottesdienst, liturgische Grundbegriffe, Abfolge des Kirchenjahres, Handhabung des liturgischen Kalenders, Einführung in die liturgischen Bücher, Einführung in die Theologie der Eucharistie, Umgang und Pflege liturgischer Geräte und liturgischer Gewänder sowie Unterweisungen zu rechtlichen Fragen und den Besonderheiten im kirchlichen Dienst. Im Bistum Trier gibt es an nahezu allen Kirchen und Kapellen Küsterinnen und Küster, die diesen Dienst in der Regel ehren- oder nebenamtlich leisten.

Der nächste Küstergrundkurs findet im Januar 2019 in St. Thomas statt. Anmeldungen sind bis zum 20. Dezember möglich unter https://www.bistum-trier.de/kuester-kurse/; dort finden sich auch weitere Informationen.

(JR)

 

 

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news-95801 Mon, 10 Dec 2018 10:54:33 +0100 Auf die Mitte des Glaubens besinnen http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/auf-die-mitte-des-glaubens-besinnen/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/0/csm_Altarweihe_andernachU-1_317d830998.jpg" width="150" height="100" alt="" />Bischof Dr. Stephan Ackermann weihte im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes den Altar der Andernacher St. Michaelskapelle. Andernach – Einem Neuanfang geht auch immer ein Abschied voraus. Das weiß seit einiger Zeit auch die St.-Albert-Gemeinde in Andernach. Denn dort hatte man sich entschieden, statt der zu groß gewordenen St.-Albert-Kirche künftig die Kapelle St. Michael auf dem heutigen Hof der St. Thomas Realschule zu nutzen. Am 9. Dezember hat Bischof Dr. Stephan Ackermann in einem feierlichen Gottesdienst dort den Altar geweiht.

Gemeinsam mit Pfarrer Stefan Dumont leitete Ackermann den Gottesdienst, und gleich zu Beginn wurde deutlich, dass es um mehr ging als die Weihe des Altars. Es gehe darum, sich zurückzubesinnen auf die Mitte des Glaubens: „Einige mögen denken, dass die Aufgabe der St.-Albert-Kirche und der Umzug in die wesentlich kleinere Kapelle sinnbildlich für den christlichen Glauben und seine weniger werdende Anhängerschaft steht“, sagte Ackermann. Doch sei dies aus seiner Sicht nicht der Fall. Vielmehr gehe es darum, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, den Fokus neu zu setzen und die eigentliche Mitte des Glaubens wiederzufinden.

Dazu wird künftig auch der Altar beitragen. Dieser wurde aus dem Basalt des Altars aus St. Albert gestaltet, wodurch eine symbolische Verbindung zwischen der alten Kirche und der rund 800 Jahre alten Kapelle geschaffen wird. Bevor die erste Eucharistiefeier stattfinden konnte, galt es, den Ritus der Altarweihe zu vollziehen. So wurden zunächst in einer goldenen Kapsel die Reliquien des Heiligen Albertus Magnus im Altar beigesetzt. Diese stammen ebenso wie der Basalt aus der ehemaligen St. Albert-Kirche. Anschließend wurde der Altar mit Weihwasser besprengt, bevor der Bischof ihn feierlich mit Chrisam salbte. „So wie wir bei unserer Taufe mit Chrisam gesegnet werden, wird auch der Altar diesen Segen empfangen“, erklärte Ackermann den Gemeindegliedern. Dann folgte das Verbrennen von Weihrauch auf dem Altar. Dies geschah an fünf Stellen, die an die Wundmale Christi erinnern sollten. Bevor das Altartuch aufgelegt und die Kerzen entzündet wurden, brachte Ackermann im Weihegebet zum Ausdruck, dass der Altar von nun an für immer dem Herrn geweiht sei. Danach konnte erstmalig die Eucharistie in der Kapelle St. Michael gefeiert werden.

Die Feier der Altarweihe wurde für diejenigen, die keinen Platz mehr in der Kapelle bekommen hatten, ins Thomas-Becket-Haus übertragen. Im Anschluss an den Gottesdienst kam die Gemeinde zu Mittagessen, Kaffee und Kuchen zusammen. Das Weihefest endete mit einem Abendlob.

(red)

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news-95716 Sun, 09 Dec 2018 09:19:00 +0100 Pfadfinder bringen Friedenslicht zur Marienburg http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/pfadfinder-bringen-friedenslicht-zur-marienburg/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/b/6/csm_Friedenslicht2015_WWW_a9b9eaf305.jpg" width="150" height="100" alt="" />Am dritten Adventssonntag kommt das Friedenslicht aus Bethlehem auf die Marienburg. Bereits seit 1986 wird es von den deutschen Pfadfinderverbänden nach Deutschland gebracht. Buchholz/Blankenrath/Kröv/Wittlich/Zell-Marienburg – Das Friedenslicht aus Bethlehem kommt am dritten Adventssonntag, 16. Dezember, 17 Uhr, auf die Marienburg. Bereits seit 1986 wird es von den deutschen Pfadfinderverbänden von Wien, wo es per Flugzeug von Bethlehem ankommt, nach Deutschland gebracht. Nach der Aussendungsfeier mit dem Jugendchor B 53 kann das Licht in die Gemeinden und Häuser rund um die Marienburg mitgenommen werden. Am selben Tag, um 18 Uhr, erreicht das Licht aus Bethlehem auch die Pfarrkirche in Buchholz und wird von dort in die ganze Pfarreiengemeinschaft Manderscheid verteilt. Am Montag, 17. Dezember, findet in der Pfarrkirche in Kröv um 19 Uhr ein Lichter-Gottesdienst mit dem Friedenslicht aus Bethlehem statt, der vom Jugendchor B 53 mitgestaltet wird. Am 18. Dezember gibt es um 18 Uhr eine Feier in der Pfarrkirche in Blankenrath mit Aussendung des Friedenslichtes. Nach dem Abendlob lädt die Musik-Gruppe ein zum Verweilen in der Kirche bei musikalischer Gestaltung. Die Georgspfadfinder feiern am Samstag, 22. Dezember, 17.30 Uhr, in der Pfarrkirche St. Bernhard in Wittlich einen Gottesdienst zur Aktion „Friedenslicht“. Nähere Informationen zur Aktion „Friedenslicht“ gibt es bei Pastoralreferent Armin Surkus-Anzenhofer, Tel.: 06571-1469415, und auf der Internetseite www.friedenslicht.de.

(ih)

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news-95746 Sat, 08 Dec 2018 11:56:48 +0100 Selbstbewusst den Auftrag Gottes annehmen http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/selbstbewusst-den-auftrag-gottes-annehmen/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/2/csm_IMG_0183_da4b2be273.jpg" width="150" height="100" alt="" title="MariaImmaculata2018_Liebfrauenkirche_JR" />Wach zu sein für Zeichen, Willen und Botschaft Gottes sollte die normale Haltung jeder Christin und jedes Christen sein. Das hat Bischof Ackermann am Hochfest Maria Immaculata gesagt. Trier – Vom Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Gottesmutter Maria geht die Ermutigung aus: „Ich habe Verantwortung, die ich aus meiner persönlichen Berufung heraus wahrnehmen soll.“ Das hat Bischof Dr. Stephan Ackermann beim Pontifikalamt zum Fest Maria Immaculata am 8. Dezember im Trierer Dom betont. Gleichzeitig dürften die Gläubigen darauf vertrauen, dass der Herr selbst wirkt: „Gott setzt immer neue Anfänge – es hängt nicht bloß an unseren Kräften.“ Die Gläubigen sollten Maria als Urbild des Glaubens darum bitten, „dass sie uns hilft mit ihrer Wachheit und ihrer Bereitschaft und ihrem Selbstbewusstsein, den Auftrag Gottes anzunehmen.“

Bischof Ackermann sagte in seiner Predigt, wenn Maria dem Engel entgegne „Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach Deinem Wort“, werde das oft als Inbegriff einer Haltung der Demut verstanden. Es könne aber auch ein Ausdruck des Selbstbewusstseins und der Größe sein. Maria stelle sich mit der Bezeichnung als „Magd“ in die Nachfolge des „Knechtes Gottes“. So wird Israel im Alten Testament bezeichnet als Ausdruck der Erwählung des Volkes, das seinen Auftrag und seine Würde von Gott selbst hat. Mit der Erwählung Marias setze Gott einen neuen Anfang gerade nicht im Tempel, bei den Männern oder den religiös gebildeten Schriftgelehrten, sondern bei einer jungen Frau aus Nazareth. Marias „Ja“ sei ein Ausdruck von Würde; davon, dass sie verstanden habe, was Gottes Auftrag ist und dass sie ihn für das ganze Volk annehme. Dieser Auftrag, nämlich Gottes Sohn zur Welt zu bringen, sei „unvergleichlich“. Und trotzdem werde Maria bei aller Exklusivität auch als Urbild des Glaubens bezeichnet. Ihre Haltung, „wach zu sein für die Zeichen und den Willen und die Botschaft Gottes“ sollte die normale Haltung jeder Christin und jedes Christen sein, ermutigte Ackermann die Gottesdienstbesucher.

Das sei auch für das Bistum Trier eine gute Botschaft in Zeiten der Verwirklichung der Synodenbeschlüsse. „Wir wollen stärker auf den Einzelnen, auf seine Würde und den Auftrag schauen.“ Und gleichzeitig gebe es Verunsicherungen, weil Menschen sich fragten, ob sie künftig noch einen Platz haben werden in der Kirche und ob ihr Engagement gewollt sei. „Dazu sagt uns dieses Fest: Keine und keiner muss darauf warten, eine Erlaubnis zu erhalten. Als Getaufte dürfen und sollen wir uns einbringen.“

Im Anschluss an das Pontifikalamt zog die Gottesdienstgemeinde, zu der an diesem Morgen auch rund 50 Frauen und Männer, die die Küsterausbildung absolviert haben, Interessenten für den Priesterberuf sowie Mitglieder des Besucherdienstes des Bistums gehörten, in die benachbarte Liebfrauenbasilika. Dort erneuerte der Bischof die Weihe des Bistums an die Gottesmutter. Das Patronatsfest des Bistums Trier hat eine lange Tradition. Schon Erzbischof und Kurfürst Karl Kaspar von der Leyen (1652-1676) hatte im 17. Jahrhundert das Trierer Land unter den Schutz der Gottesmutter gestellt. 1939 erneuerte Bischof Franz Rudolf Bornewasser die Weihe an die „Unbefleckte Empfängnis“ und erweiterte sie auf das ganze Bistum.

(JR)

 

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Trier bistum-trier Bischof Seelsorge
news-95694 Thu, 06 Dec 2018 16:22:01 +0100 „Uns schickt der Himmel“ http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/uns-schickt-der-himmel-1/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/c/e/csm_72-Stunden_5839a6500c.jpg" width="150" height="91" alt="" title="72 Stunden" />Drei Tage lang Gutes tun in sozialen, ökologischen oder interkulturellen Projekten - 72-Stunden-Aktion im Mai 2019 Trier/Saarbrücken – Drei Tage lang etwas Gutes tun und soziale, ökologische oder interkulturelle Projekte umsetzen, und das zeitgleich mit Tausenden jungen Menschen in ganz Deutschland: Das ist die 72-Stunden-Aktion, die von Donnerstag, 23. Mai, bis Sonntag, 26. Mai 2019, stattfinden wird. Unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ organisiert der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seine Diözesan- und Mitgliedsverbände die Aktion. Mitmachen können nicht nur Gruppen aus der katholischen Jugendarbeit, sondern auch Schulklassen, Jugendeinrichtungen und andere Gruppen. Bei der vergangenen 72-Stunden-Aktion 2013 waren über 170.000 Kinder und Jugendliche in fast 4.000 Aktionsgruppen im Einsatz. Der Fokus soll 2019 besonders auf sozialen Projekten liegen – also auf nachhaltig erlebbaren Aktionen, die im besten Falle auch danach noch gesellschaftliche Entwicklungen vor Ort anstoßen können.

Bereits bei der Anmeldung geben die Gruppen an, mit welcher  Aktionsvariante sie sich beteiligen möchten. Möglich ist die „Get-it“-Variante, bei der sie am Starttag der Aktion ein Überraschungsprojekt zugeteilt bekommen. Die Gruppe kann sich aber auch selbst ein Projekt überlegen und somit die „Do-it“-Variante wählen. Ergänzend zur jeweiligen Option  gibt es das sogenannte „Connect-it“. Dabei wird die Aktion zusammen mit einer anderen Gruppe oder Organisation durchgeführt. Im Bistum Trier besteht außerdem die Möglichkeit, sich mit einer bolivianischen Jugendgruppe zusammen zu tun. Während der parallel laufenden Sozialaktionen tauschen sich die Partnergruppen über Skype aus. Die Zusammenarbeit setzt ein Zeichen der Solidarität und stärkt die Bolivien-Partnerschaft des Bistums. Deshalb sollten die Projekte möglichst im Zusammenhang mit dem Partnerland stehen. Im Vorfeld der Aktion besuchen Koordinationskreise (KoK) die einzelnen Gruppen. Sie sind Ansprechpartnerinnen und -partner wie Helfer und Helferinnen und unterstützen die Planungen, zum Beispiel wenn es darum geht, sich für die Aktion vom Unterricht befreien zu lassen. 

Die Schirmherrschaften für die 72-Stunden-Aktion haben die rheinlandpfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans übernommen. Als offizielle Medienpartner begleiten und informieren der SR im Saarland und der SWR3 im Gebiet Rheinland-Pfalz die Aktion über den gesamten Zeitraum. Bei den Sendern können auch Hilfegesuche für Materialspenden, Musikwünsche oder Erfolgsmeldungen abgegeben werden.  

Anmeldeschluss für die Aktion auf www.72stunden.de ist Ende Februar 2019. Wer teilnehmen will, sollte sich schon bald anmelden.

(dk)
 

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Jugend
news-95663 Wed, 05 Dec 2018 16:22:00 +0100 Auf den Spuren der Jesuiten in Trier http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/auf-den-spuren-der-jesuiten-in-trier/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/4/3/csm_Ignatiushaus_7efe905496.jpg" width="150" height="100" alt="" />Mit einem Gottesdienst am kommenden Freitag wird Bischof Dr. Stephan Ackermann die Jesuiten aus der Stadt und aus dem Bistum verabschieden. Trier – Noch erscheint ein rotes Fähnchen im südwestlichen Teil der Deutschlandkarte auf der offiziellen Internetpräsenz der Gesellschaft Jesu (jesuiten.org) unter dem Menüpunkt „Wo wir sind“. Doch das wird sich bald ändern: Ende des Jahres werden die Jesuiten Trier verlassen – und das nicht zum ersten Mal. Mit einem  Gottesdienst am 7. Dezember wird Bischof Dr. Stephan Ackermann den Orden aus der Stadt und aus dem Bistum verabschieden.

Die Geschichte der Jesuiten in Trier ist eine lange und ereignisreiche – und hat unzählige Spuren in der Stadt sowie im ganzen Bistum hinterlassen. Manchmal sind sie offensichtlich: etwa in den Namen der Jesuitenkirche oder der Jesuitenapotheke. Häufiger braucht es einen zweiten Blick, um die Überreste jesuitischen Einflusses im heutigen Trier zu entdecken.

Ihr Wirken vor Ort begann im Jahre 1560, als der Trierer Erzbischof die Jesuiten „zur Festigung der Religion“ nach Trier rief. Die folgenden Jahre bis zur Zeit der Aufklärung zeichneten sich durch vorwiegend stabile Beziehungen zwischen der Ordensgemeinschaft und den Trierer Kurfürsten aus. Überliefert ist für diese Zeitspanne lediglich ein einziger Zwist: Während des Dreißigjährigen Krieges, im März 1635, sind die spanischen Truppen im Begriff, in Trier einzumarschieren. Deshalb weist der damalige Erzbischof die Jesuiten an, ihre Bildungsanstalten zu schließen. Die Ordensleute jedoch weigern sich, dem Befehl Folge zu leisten. Als Orden „päpstlichen Rechts“ konnten sie sich das herausnehmen.

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Bischof Seelsorge
news-95664 Wed, 05 Dec 2018 16:16:22 +0100 „Wer es will, kann es auch schaffen!“ http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/wer-es-will-kann-es-auch-schaffen/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/6/2/csm_Caritas_Betzdorf_ac131dab7d.jpg" width="150" height="113" alt="" title="Caritas Betzdorf" />Die Caritas in Betzdorf hilft Menschen, die sonst keine Chance am Arbeitsmarkt hätten. Dabei wird sie von der "Aktion Arbeit" unterstützt. Betzdorf – Mit mehr als 110.000 Euro wird die Aktion Arbeit im Bistum Trier auch im kommenden Jahr Projekte zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen unterstützen. Auch der Caritasverband Rhein-Wied-Sieg zählt zu den Einrichtungen, die von dem Geld profitieren und dadurch Menschen auf unterschiedlichste Art und Weise helfen können.

„Als Caritas sind wir nicht gezwungen, Angebote für Arbeitssuchende vorzuhalten. Aber wir haben uns auf die Fahne geschrieben, Menschen in Arbeit zu bringen“, erklärt Olaf Hoffmann, Assistent der Geschäftsführung des Caritasverbands Rhein-Wied-Sieg. „Wir sehen nämlich die Bedeutung von Arbeit für Frauen und Männer und möchten daher weiter daran festhalten“. Die Caritas in Betzdorf habe eine lange Tradition bei der Schaffung von verschiedenen Angeboten für Menschen, die sonst keine Chance haben, sagt Andrea Steyven, Geschäftsführerin der Aktion Arbeit. „Den Menschen wird hier geholfen und damit kommen wir dem Auftrag der Kirche nach“, begründet sie das Engagement. „Arbeit ist wertvoll und wichtig für Menschen“, betont Andrea Steyven. „Die Aktion Arbeit ist ein wichtiger Bestandteil, ohne sie wäre eine durchgängige Finanzierung oftmals nicht immer möglich“, berichtet Hoffmann und bedankt sich für die bereits jahrelange Hilfe.

Das Perspektivenbüro und CARi-AP (Caritas inklusives Aktivierungsprojekt) sind zwei Maßnahmen, die unter anderem durch die Aktion Arbeit gefördert werden. Dadurch werden Geflüchtete, Arbeitssuchende und Jugendliche an das Ausbildungs- und Beschäftigungssystem herangeführt.

Die Teilnehmenden von CARi-AP arbeiten vormittags in einer Werkstatt der Caritas. Am Nachmittag haben sie beispielsweise Bewerbertrainings, Gesundheitscoachings oder Deutschkurse. Seit drei Monaten ist Nitisihit Fesahye im Programm. Die 24-Jährige aus Eritrea hat einen großen Wunsch: Sie will Friseurin werden. Die Verantwortlichen von CARi-AP können sie dabei unterstützen. Rehana Mohameds Traum ist eine Ausbildung zur Krankenschwester. Sie hat bereits im Rahmen von CARi-AP ein Praktikum bei einem Pflegedienst in Betzdorf absolviert. „Mir fehlt aber leider der Schulabschluss“, erzählt die Eritreerin. Mizgin Akyol ist in Deutschland geboren. Er hat vor Jahren eine Ausbildung zum Verkäufer begonnen, doch durch eine schwere Erkrankung konnte er diese nicht beenden. Seit eineinhalb Jahren ist er bei CARi-AP. „Ich habe schon viele Maßnahmen hinter mir, aber hier ist es ganz anders. Die Unterstützung ist individueller“, berichtet der 26-Jährige. Im nächsten Jahr wird er Fahrer der Möbeltransporte für die Möbelbörse der Caritas. „Doch eine Ausbildung abzuschließen, das habe ich noch nicht aus dem Auge verloren“, sagt er.

Einer der es geschafft hat, ist Yosof Faead. Vor zweieinhalb Jahren ist er nach Deutschland geflüchtet. Er war Teilnehmer von CARi-AP. Heute arbeitet er bei einem Betrieb für Autoteile in Morsbach. Er lebt mit seinem Cousin in einer eigenen Wohnung, lernt weiterhin Deutsch und hat mit dem Führerschein angefangen. Der gelernte Informatiker möchte aber noch mehr: „Ich strebe eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration an“. Sein Beispiel macht den anderen Mut und er sagt: „Wer es will, kann es auch schaffen!“.

Die Aktion Arbeit wurde 1983 vom damaligen Bischof Dr. Hermann Josef Spital ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, Menschen beim Einstieg oder Wiedereinstieg in die Erwerbstätigkeit zu helfen, über Ursachen und Folgen von Arbeitslosigkeit aufzuklären und sich mit Projekten und Vorschlägen an einer aktiven Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik zu beteiligen. Die Aktion Arbeit finanziert sich durch Spendengelder. Personal- und Sachkosten trägt das Bistum Trier.

Weitere Informationen gibt es auf www.caritas-betzdorf.de oder unter Tel.: 02741-936904. (jf)

 

 

 

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Redaktion Koblenz RSS Feeds bistum-trier Aktion Arbeit
news-95660 Wed, 05 Dec 2018 14:27:21 +0100 Um Frieden ringen, sich angreifbar machen http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/um-frieden-ringen-sich-angreifbar-machen/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/b/2/csm_Logo-Forum-Koblenz_01_d0469c170c.jpg" width="150" height="55" alt="" title="Logo Forum Koblenz 01" />Sein Leben war ein Balanceakt zwischen klösterlicher Stille und gewaltfreiem Protest in Zeiten des Vietnamkriegs: Der vor 50 Jahren verstorbene Mönch Thomas Merton war Thema im Katholischen Forum Koblenz Koblenz - Es war ein Vortrag unter Gleichgesinnten, den Prof. Dr. Hildegund Keul im Rahmen des Katholischen Forum Koblenz im Bischöflichen Cusanus Gymnasiums hielt. Vermutlich haben ihre Erzählungen deswegen vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern so gut getan und Mut gemacht.

Im Zentrum stand der Mönch und Aktivist Thomas Merton – genau 50 Jahre nach seinem Tod. Sein Leben war ein Balanceakt zwischen klösterlicher Stille und gewaltfreiem Protest in Zeiten des Vietnamkriegs. Wie brandaktuell auch heute noch diese Gratwanderung zu einer Faszination werden kann, machte Keul deutlich und ließ dabei immer wieder Merton selbst zu Wort kommen.

So entfaltete sich dem Publikum eine schillernde Person und mit ihr ein Konzept von Gewaltlosigkeit, das keineswegs abgehoben oder theoretisch blieb sondern durch und durch menschlich. Gerade als Eremit floh Merton nach eigenem Verständnis nicht vor der Welt sondern sah den Rückzug als Notwendigkeit, sich zu einem späteren Zeitpunkt wieder mitten in die Welt zu katapultieren. Zur Durchsetzung politischer Ziele verfolgte er die Gewaltfreiheit als effektivstes Mittel. Denn während er den USA die „Herodes-Strategie“ attestierte – andere verwunden, um selbst nicht verwundet zu werden – sah er in der Gewaltlosigkeit die Antwort auf die Verwundbarkeit der anderen. Die einzige Chance zur Beendigung der Gewaltspirale – hochaktuell und zeitlos.

Das Katholische Forum Koblenz verabschiedete sich mit dieser gut besuchten Veranstaltung in die Winterpause. Das Vorbereitungsteam hat mit Veranstaltungshinweisen unter anderem zur Rolle der Frau in der katholischen Kirche sowie einem Abend mit Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth bereits spannende Veranstaltungen für das kommende Jahr angekündigt. Weitere Informationen gibt es bei der Katholischen Erwachsenenbildung Koblenz, Tel.: 0261 9635590, E-Mail keb.koblenz(at)bistum-trier.de

(red)

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Redaktion Koblenz RSS Feeds bistum-trier Schulen, kirchliche/katholische Schule Vermischtes
news-95653 Wed, 05 Dec 2018 11:39:50 +0100 Mit über 110.000 Euro Langzeitarbeitslose fördern http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/mit-ueber-110000-euro-langzeitarbeitslose-foerdern/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/7/9/csm_PM-Vergabeausschuss-Aktion-Arbeit_f578583bde.jpg" width="150" height="113" alt="" />Der Vergabeausschuss der Aktion Arbeit im Bistum Trier wird auch 2019 wieder Projekte zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen unterstützen. Trier - Mit über 110.000 Euro wird die Aktion Arbeit im Bistum Trier auch im Jahr 2019 Projekte zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen unterstützen. Das hat der Vergabeausschuss der Initiative auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Unterstützt werden 2019 bistumsweit 13 Projekten. Es handelt sich dabei um Maßnahmen sowohl für Jugendliche als auch für ältere Menschen, sowie zum Teil kombinierte Maßnahmen auch für Geflüchtete in Trier, Betzdorf, Treis-Karden, Neuwied‚ Bad Kreuznach, Birkenfeld, Andernach und Altenkirchen. Dabei sind auch Hilfen im Ordnen schwieriger Lebenssituationen, etwa um die Voraussetzungen für eine Arbeitsaufnahme zur schaffen, niedrigschwellige Arbeitsangebote für sehr arbeitsmarktferne Personen, Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche oder Vorbereitungskurse.

Mit der größten Einzelsumme von 35.000 Euro werden in Trier beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitische Projekte der Bürgerservice gGmbH gefördert. Ein weiteres der geförderten Projekte ist der begleitende Erwerb eines Hauptschulabschlusses. Der Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr führt seit mehreren Jahren sehr erfolgreich die Maßnahme „Fit für die Pflege“ durch. Hier werden Menschen, zum Teil mit Migrationshintergrund, auf eine Ausbildung in der Alten- und Krankenpflege vorbereitet. Für die Aufnahme einer solchen Ausbildung wird der Hauptschulabschluss vorausgesetzt. Bisher konnte der Abschluss parallel zur Maßnahme bei der VHS erworben werden. Dieser Bildungsgang wird dort kurzfristig nicht mehr angeboten, so dass für acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Erfolg der Maßnahme „Fit für die Pflege“ in Frage gestellt war. Der Caritasverband hat nun einen Schulleiter gefunden, der den Unterricht organisiert und die Prüfungen abnimmt. Die Aktion Arbeit wird diesen Zusatzaufwand mit 8.000 Euro fördern, um damit acht Menschen die Chance auf eine Ausbildung zu ermöglichen.

Über die Zuteilung der Gelder entscheidet der Vergabeausschuss der Aktion Arbeit, der je nach Finanzlage ein- bis zweimal im Jahr tagt. Dessen Mitglieder werden vom Bischöflichen Generalvikar für vier Jahre berufen. Aktuell sind dies Domvikar Dr. Hans Günther Ullrich, Bischöflicher Beauftragter für die Aktion Arbeit, Weihbischof Franz Josef Gebert, vertreten durch Dr. Martina Messan, Referentin für Grundsatzfragen und Arbeitsmarktpolitik, Susanne Kramer, Dekanatsreferentin in Merzig, Karl-Heinz Ney, Vorsitzender TINA e.V., und Andrea Steyven als Geschäftsführerin der Aktion Arbeit.

Die Aktion Arbeit wurde 1983 vom damaligen Bischof Dr. Hermann Josef Spital ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, Menschen beim Einstieg oder Wiedereinstieg in die Erwerbstätigkeit zu helfen, über Ursachen und Folgen von Arbeitslosigkeit aufzuklären und sich mit Projekten und Vorschlägen an einer aktiven Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik zu beteiligen. Die Aktion Arbeit finanziert sich durch Spendengelder. Personal- und Sachkosten trägt das Bistum Trier. Spenden für den Solidaritätsfonds der Aktion Arbeit gehen ausschließlich in die Maßnahmenförderung.

Spenden für die Aktion Arbeit: IBAN: DE 13 3706 0193 3001 3990 11. Weitere Information bei Aktion Arbeit, Tel. 0651-7105-301; www.aktionarbeit.bistum-trier.de

(tef)

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news-95628 Tue, 04 Dec 2018 15:59:56 +0100 Die eigene kleine Welt weiten lassen auf den großen Horizont des Glaubens http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/die-eigene-kleine-welt-weiten-lassen-auf-den-grossen-horizont-des-glaubens/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/d/4/csm_img_3428_H-T_b6e4dd4c27.jpg" width="150" height="100" alt="" />Der am 4. Dezember verstorbene Trierer Weihbischof Leo Schwarz wurde heute im Domkreuzgang beigesetzt. Trier – Leo Schwarz zuzuhören, das hieß, die eigene kleine Welt weiten zu lassen hin auf den großen Horizont des Lebens und des Glaubens. So hat Bischof Dr. Stephan Ackermann den emeritierten Trierer Weihbischof Leo Schwarz am 4. Dezember im Trierer Dom gewürdigt. In seiner Predigt im Sterbeamt sprach Ackermann über das „bewegte und bewegende“ Leben des am 26. November verstorbenen Weihbischofs. (hier die Predigt im Wortlaut)

Leo Schwarz habe die Menschen „mit der Größe des Lebens in Berührung gebracht, indem er von der Würde des Lebens sprach und dem Großen, zu dem Menschen fähig sind“. Diese Größe des menschlichen Lebens habe er immer zusammen gesehen mit der Größe der christlichen und biblischen Botschaft. Dazu passe die Lesung des Tages, die die neue Welt Gottes verheißt, in der in der ganzen Schöpfung Gerechtigkeit und Friede herrscht. „Aus dieser Vision heraus hat Leo Schwarz gelebt. Für diese Vision hat er als Mensch, als Priester und Bischof gearbeitet.“ Ackermann erinnerte daran, dass Leo Schwarz schon lange, bevor Papst Franziskus der ganzen Kirche eine verstärkte Aufmerksamkeit für die Armen verordnet habe, schon gemahnt habe: Vergesst die Armen nicht! Dabei habe er zwar zuerst die materiell Armen im Sinn gehabt, aber auch alle, die nicht „in der ersten Reihe des Lebens stehen: Menschen, die benachteiligt sind, Kranke, Menschen mit Behinderung, Alte, aber immer wieder auch die Kinder“.

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news-95624 Tue, 04 Dec 2018 12:57:09 +0100 Nah dran am Leben und den Menschen http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/nah-dran-am-leben-und-den-menschen/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/e/c/csm_NahDran_Betzdorf_Gruppe_89c2bd71b1.jpg" width="150" height="112" alt="" />Dekanat, Lebensberatung und Caritasverband bieten in der Betzdorfer Fußgängerzone ein gemeinsames Projekt an - "nah dran - an Himmel und Erde". Betzdorf – Mitten hinein ins Leben der Menschen geht das Projekt des katholischen Dekanats Betzdorf, der Lebensberatung und des Caritasverbands. Schon die Lage der Räumlichkeiten in der Fußgängerzone von Betzdorf gegenüber dem Bahnhof verdeutlicht das Ziel des Projekts mit dem Titel „nah dran – an Himmel und Erde“.

„Wir sind nah an der Erde und kümmern uns um soziale Bedürfnisse, und durch pastorale Angebote sind wir nah am Himmel“, erklärt Caritasdirektor Eberhard Köhler. Es soll ein Ort von Kirche werden. „Wir greifen hier viele, von der Synode im Bistum gegebenen Impulse auf“, erklärt Dekanatsreferent Christian Ferdinand.

In der Nachbarschaft befinden sich die Sozialstation, der Weltladen und dienstags sowie donnerstags der Markt. Hierdurch können vielleicht weitere Synergieeffekte entstehen. „Wir schauen: wer kann was. Wir stellen Charismen vor Aufgaben, wie es im Abschlussdokument der Synode heißt“, erklärt Köhler das Vorgehen, das sich an den Gegebenheiten vor Ort, dem Sozialraum, orientiert. „Hier soll Kirche in ihrer ganzen Bandbreite sichtbar und erfahrbar werden“, berichten die Verantwortlichen des gemeinschaftlichen Vorhabens.

Für die Betzdorfer ist die Präsenz der katholischen Kirche während des Marktes nicht neu. „Kirche zur Marktzeit“ hieß es damals. „Wir greifen die Idee wieder auf und beleben sie neu“, sagt Ferdinand. Es sei ein entscheidender Vorteil, dass die Gruppe aus Haupt- und Ehrenamtlichen nun einen witterungsunabhängigen Raum habe.

Bereits jetzt trifft sich eine Elterngruppe in der Bahnhofstraße 4, und für Menschen mit Handicap gibt es Einzelcoachings und Gruppenangebote zum Themenfeld „Arbeitsmarkt“. Die drei kleineren und zwei größeren Büroräume sowie eine Küche bilden „nah dran“. Alles ist barrierefrei.

An den Dienstagen im Dezember bietet die Lebensberatung von 9 bis 11 Uhr kurzfristige Termine an. Geplant sind darüber hinaus Einzelveranstaltungen zu christlichen Themen oder auch Filmabende. Im Juni wird es eine Ausstellung mit dem Titel „Lebens.Kunst.Weisheit“ geben. Diese wird durch ein Rahmenprogramm der drei Initiatoren begleitet. „Uns geht es darum zu zeigen, dass Glauben etwas mit dem Leben zu tun hat und aktuell ist“, erklärt Pastoralreferentin Ulrike Ferdinand. „Wir merken, dass die Menschen auf der Suche nach etwas sind“, fügt sie hinzu „Auch unbequeme Gespräche haben hier ihren Raum“.

„Wir sind wie eine Bühne, die für Interessierte ein Forum bietet. Gleichzeitig arbeiten wir an einem eigenen Ensemble, das mit eigenen Stücken zu wichtigen Fragen und Themen der Zeit seinen Beitrag leisten möchte“, fasst Georg Krämer von der Lebensberatung in einem Bild zusammen.

Die Kosten teilen sich Dekanat und Caritas zu gleich Teilen. Darüber hinaus freut sich die Gruppe über Unterstützung und Spenden. Die drei Einrichtungen wollen, dass „nah dran“ ein Bistumsprojekt wird. Sie bringen eine Bewerbung hierzu auf den Weg. Das Bistum Trier fördert innovative und zukunftsgerichtete Projekte im Bereich der Pastoral.

Weitere Informationen gibt es unter anderem im Dekanatsbüro unter Tel.: 02741-93878-0 oder per E-Mail an dekanat.kirchen(at)bistum-trier.de.

(jf)

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Redaktion Koblenz RSS Feeds bistum-trier Themenart Beratung Bildung Caritas / Soziales Ehrenamt Familienbildung Flüchtlinge Information Inklusion Kultur Personal Pfarreien Politik / Gesellschaft Seelsorge Synode: Umsetzung
news-95618 Tue, 04 Dec 2018 09:22:42 +0100 Gott und den Menschen zugewandt http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gott-und-den-menschen-zugewandt/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/2/csm_weihbischof_leo_schwarz_neu2010_01_ff408a4f36.jpg" width="150" height="100" alt="" />Zum Tod von Weihbischof Leo Schwarz erreichen Bischof Dr. Stephan Ackermann Nachrufe und Würdigungen aus aller Welt. Trier/Rom – „Bescheiden und kraftvoll, klar und konsequent, Gott und den Menschen zugewandt verkündete er die Frohe Botschaft“: So würdigt Papst Franziskus den verstorbenen Trierer Weihbischof Leo Schwarz. Der Papst vereine sich mit den Gläubigen der Diözese Trier im Gebet, schreibt Pietro Kardinal Parolin, Staatssekretär des Papstes, an Bischof Dr. Stephan Ackermann.

Reinhard Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und früherer Bischof von Trier, trauert mit dem Bistum „um einen wachen Geist, Menschenfreund und unerschütterlichen Streiter der ‚Option für die Armen‘, nach der er schon seit langem im Sinne des Heiligen Vaters, Papst Franziskus, lebte und wirkte“. Das Wirken für und unter den Menschen sei für Weihbischof Schwarz stets wichtiger gewesen als das Ansehen des hohen kirchlichen Würdenträgers.

Der Bischof von Münster, Felix Genn, der von 1999 bis 2003 Weihbischof im Bistum Trier und damit eine Zeitlang zusammen mit Weihbischof Schwarz dieses Amt ausgeübt hat, schreibt von vielen Erinnerungen: an Gespräche und Kontakte, an „beeindruckende Gottesdienste, packende Predigten, die nicht nur den Ernst der Botschaft enthielten, sondern hin und wieder auch zum Schmunzeln anregten“. Er sei überzeugt, dass „der Herr dieses reiche Leben lohnen wird“.

Der Erzbischof von Bamberg, Ludwig Schick, der bei der Bischofskonferenz für die Weltkirche zuständig ist und auf dieser Ebene mit Weihbischof Schwarz gearbeitet hat, würdigt ihn als engagierten und kompetenten Bischof, der mit Klarheit und Weitsicht seine Aufgaben im weltkirchlichen Bereich ausübte und sich sein Leben lang für die armen und benachteiligten Menschen eingesetzt habe. Die weltkirchlichen Werke und Einrichtungen wie Renovabis oder das von ihm mit initiierte Exposure- und Dialogprogramm e.V. trauern ebenso um den Verstorbenen wie Misereor, dessen hauptgeschäftsführer Schwarz war: „Wir verlieren mit Weihbischof Schwarz einen großen und bedeutenden Anwalt und Fürsprecher der Sache MISEREORs und danken ihm für seinen unermüdlichen Einsatz zugunsten der ärmsten und verletzlichsten Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika“, schreibt sein Nachfolger Pirmin Spiegel.

Aus vielen Diözesen und Einrichtungen oder Orden in Bolivien kommen Beileidsbezeugungen. Etwa von Javier del Rio, dem Bischof von Tarija, der Weihbischof Schwarz „ein Geschenk Gottes an Tarija“ nennt, wo Schwarz in seinem Ruhestand wirkte. „Bischof Leo war ein großer Zeuge des Evangeliums in unserem Land und ein unermüdlicher Prediger der Barmherzigkeit Gottes. Er hat mit Freude und Leidenschaft gelebt, was seine Lippen sagten.“

Auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer gedenkt Weihbischof Schwarz „mit Dankbarkeit und großem Respekt“: „Er hat sich für Menschen eingesetzt, denen es nicht gut ging, und gab ihnen Orientierung, Halt, Verständnis und Zuneigung.“ Die Würdigungen und Nachrufe sind auf der Seite https://www.bistum-trier.de/weihbischof-leo/ gesammelt.

(JR)

 

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news-95600 Mon, 03 Dec 2018 16:35:52 +0100 „Das Wort Gottes will verkündet werden“ http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/das-wort-gottes-will-verkuendet-werden/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/6/b/csm_uebergabe_lektionar_3_46f592e4a4.jpg" width="150" height="100" alt="" />Jetzt ist es da: das neue Lektionar für die Biblischen Textlesungen im Gottesdienst. Bischof Dr. Stephan Ackermann überreicht es an 800 Männer und Frauen. Trier – Seit dem ersten Advent gilt für die katholischen Gottesdienste das neue Lektionar – also das Buch mit den Schriftlesungen aus der Bibel für den Gottesdienst, das nun die neue Einheitsübersetzung der Bibel von 2016 verwendet. Bei einer Übergabe-Feier in Trier hat Bischof Dr. Stephan Ackermann den nun erschienenen ersten Band an rund 800 Lektorinnen und Lektoren sowie Ehrenamtliche aus den Gemeinden des Bistums überreicht. Die Frauen und Männer waren in der ehemaligen Reichsabtei Sankt Maximin zusammengekommen, um sich von Professor Hans-Georg Gradl von der Theologischen Fakultät Trier und Pfarrer Dr. Marius Linnenborn, Leiter des Liturgischen Instituts, über Änderungen und Neuerungen informieren zu lassen und sich auszutauschen.

Das neue Lektionar verwendet die Texte aus der neuen deutschen Einheitsübersetzung der Bibel von 2016. Welche Änderungen oder Neuerungen es im Vergleich zur alten Einheitsübersetzung von 1979 gibt, veranschaulichte Professor Gradl an einigen Beispielen. So habe man zunächst einmal offensichtliche Übersetzungsfehler ausgemerzt: Früher habe es geheißen „David war blond“ nun heiße es, er war „rötlich“. Bei einem bereits blind geborenen Mann, den Jesus heilte, hieß es früher „ich konnte wieder sehen“, nun heiße es „ich konnte sehen“. JAHWE habe man durch HERR ersetzt, da auch die Juden den Namen Gottes nie aussprachen. Außerdem habe man sich sprachlich nun wieder enger an den Originaltexten aus dem Hebräischen und Griechischen orientiert.

Marius Linnenborn und sein Mitarbeiter Dominik Bodenstein ergänzten Gradls Ausführungen noch um einige Details. Über die Briefe des Apostels Paulus heiße es nun nicht mehr „an die Römer“ sondern „an die Gemeinde in Rom“, denn erstens seien nicht alle Römer, sondern nur die christliche Gemeinde im alten Rom gemeint gewesen und zweitens schließe es somit sinngemäß auch Frauen und Kinder ein. Etwas mehr Gleichberechtigung gebe es nun bei der Anrede an die Gläubigen: Es heiße nun „liebe Schwestern und Brüder“, nicht mehr nur „Brüder“. Bei dreisilbigen Namen seien Betonungszeichen gesetzt worden, die das Vorlesen unterstützen sollen. Die Einteilung in acht Bände und die Leseordnung – also welche Texte wann gelesen werden sollen – seien gleich geblieben. Linnenborn empfahl, die Einführung des neuen Lektionars zu nutzen, um dem Wort Gottes mehr Raum zu geben, denn „es will nicht nur studiert werden, es will verkündet werden.“

Auch Bischof Ackermann ging in seiner Predigt im anschließenden Wortgottesdienst darauf ein. Auch wenn heute die Übergabe eines neuen Buchs gefeiert werde, gehe es darum, dass das Wort Gottes nicht zwischen zwei Buchdeckeln verbleibe, sagte Ackermann in seiner Predigt. Am Ende des Gottesdienstes übergab der Bischof die Lektionare an Männer und Frauen, die die Botschaft vortragen und weitergeben. „Es soll lebendig werden, hinausgetragen werden, von Angesicht zu Angesicht, von Mund zu Herz.“ Worte seien zwar flüchtig, könnten jedoch eine ungeheure Wirkung entfalten und bis in die körperliche Existenz wirken. „Ein Wort kann mich von einem auf den anderen Moment traurig machen oder zornig, es kann Herzklopfen verursachen oder mich zum Lachen bringen.“                                                                                  

Wenn schon menschliche Worte so wirkten, wie sehr müsse das dann erst für das Wort Gottes gelten, fragte Ackermann. Maria, die Gottesmutter, sei hierfür das beste Beispiel. „Bald feiern wir wieder das Weihnachtsfest und wir feiern damit auch, dass Maria Gottes Wort so sehr aufgenommen hat, dass Gott Mensch werden konnte. Es hat sie sozusagen mit Haut und Haaren ergriffen. Was haben wir also für eine große Verantwortung, wenn wir dieses Wort verkünden?“ Bei allem, was die Gläubigen im Bistum derzeit umtreibe, bleibe der Kirche doch letztlich vor allem eine Aufgabe: „Das Wort Gottes zu verkünden und sich darüber auszutauschen. Da baut der Herr seine Kirche auf, auch in heutiger Zeit.“ 

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news-95599 Mon, 03 Dec 2018 15:57:42 +0100 Gut gerüstet für die Mitarbeit in der Seelsorge http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gut-geruestet-fuer-die-mitarbeit-in-der-seelsorge/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/5/4/csm_uebergabe_zertfikate_37e9516f4a.jpg" width="150" height="100" alt="" />Mit einem Gottesdienst und der Übergabe der Zertifikate haben die zukünftigen Seelsorgemitarbeiterinnen und -mitarbeiter das Ende ihrer Ausbildung gefeiert. Trier – 16 Frauen und ein Mann, die in Einrichtungen der Altenhilfe im Bistum Trier arbeiten, haben sich in einem einjährigen Kurs für die Mitarbeit in der Seelsorge ihrer Einrichtungen qualifiziert. Mit einem Gottesdienst mit Weihbischof Franz Josef Gebert am 30. November und der Übergabe der Zertifikate haben die zukünftigen Seelsorgemitarbeiterinnen und -mitarbeiter das Ende ihrer Ausbildung gefeiert.

Der nun abgeschlossene zweite Ausbildungskurs ist Teil eines Modellprojektes von zunächst vier einjährigen Kursen, mit denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem sozialen und pflegerischen Bereich für die Arbeit in der Seelsorge in ihren Einrichtungen qualifiziert werden. Getragen wird das Projekt vom Bistum Trier, dem Diözesan-Caritasverband, den Barmherzigen Brüdern (BBT-Gruppe), der Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken (cts), den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz  und der Marienhaus-Unternehmensgruppe.

Weihbischof Gebert sprach im Gottesdienst in der Trierer Marktkirche St. Gangolf am Gedenktag des Apostels Andreas über Berufung und Nachfolge und erläuterte den damit verbundenen Auftrag für Verkündigung und Seelsorge. „Wir sind Boten einer Botschaft, die wir selber empfangen haben und die wir mit der Hilfe des Heiligen Geistes weiterschenken“, sagte er mit Blick auf die Aufgaben der zukünftigen Betreuerinnen und -betreuer in der Seelsorge. Dies dürfe, sagte der Weihbischof, „in selbstbewusster und gleichsam bescheidener Haltung geschehen“.

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Caritas / Soziales Ehrenamt Seelsorge
news-95510 Sat, 01 Dec 2018 10:48:00 +0100 Bistum veranstaltet Wallfahrten nach Italien und Lourdes http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/bistum-veranstaltet-wallfahrten-nach-italien-und-lourdes/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/c/csm_csm_Bistumswallfahrt_Lourdes-2017_6b25ddb27a_be3533a6c3.jpg" width="150" height="100" alt="Pilgergruppe vor einem Pilgerbus" />Das Bistum Trier lädt 2019 wieder zu Pilgerreisen ein. Die Ziele sind Norditalien und Lourdes. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Wallfahrten sind lebendiger Ausdruck des Glaubens, der in Gemeinschaft erlebt wird. Deshalb lädt das Bistum Trier im Jahr 2019 wieder zu Pilgerreisen ein. Die Ziele sind Norditalien und Lourdes. Die Weihbischöfe Franz Josef Gebert und Jörg Michael Peters werden die Reisen als geistliche Leiter begleiten.

Von Mittwoch, 15. Mai, bis Mittwoch, 22. Mai, reisen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Bus nach Norditalien „Auf den Spuren großer Heiliger“. Neben Weihbischof Peters wird Pfarrer Joachim Waldorf die Wallfahrt begleiten. Die Kosten belaufen sich auf 990 Euro pro Person im Doppelzimmer. Im Spätsommer haben gesunde und kranke Menschen die Möglichkeit, nach Lourdes zu pilgern. Dabei besteht die Wahl zwischen einer Bus- und einer Flugreise. Die einwöchige Busreise von Dienstag, 3. September, bis Dienstag, 10. September, kostet 695 Euro pro Person im Doppelzimmer. Zustiege werden an verschieden Orten im Bistum angeboten. Wer seine Pilgerreise lieber per Flugzeug antreten möchte, kann vom Flughafen Hahn nach Lourdes fliegen. Die Reisedaten sind Donnerstag, 5. September, bis Montag, 9. September. Die Kosten betragen 815 Euro pro Person im Doppelzimmer. Die geistliche Leitung übernehmen Weihbischof Franz Josef Gebert und Pfarrer Joachim Waldorf.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen erhält man im Bischöflichen Generalvikariat bei Doris Fass, Tel.: 0651-7105592 oder online unter: pilgerfahrten(at)bgv-trier.de und www.wallfahrten.bistum-trier.de. Anmeldungen und organisatorische Fragen bearbeitet das Team von Arche Noah Reisen, Tel.: 0651-975550, E-Mail: info(at)arche-noah-reisen.de.

(ih)

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news-95481 Fri, 30 Nov 2018 12:27:00 +0100 Menschenwürdiges Wohnen ermöglichen http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/menschenwuerdiges-wohnen-ermoeglichen/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/e/c/csm_Spendenubergabe_Koblenz_9f4162aa6b.jpg" width="150" height="113" alt="" title="Spendenubergabe Koblenz" />Zwei Hilfsprojekte für wohnungsloser Menschen in Koblenz werden von der Stiftung "Menschen in Not" des Bistums Trier mit 5500 Euro unterstützt Koblenz – Langsam wird es immer kälter und auch in Koblenz begegnen Passanten im Stadtbild Männern und Frauen, die sich mit Decken in der Fußgängerzone, in Hauseingängen oder in anderen Nischen ein Übernachtungslager bauen. Die Stiftung „Menschen in Not“ des Bistums Trier unterstützt die Hilfsangebote für wohnungslose Menschen in Koblenz mit 5500 Euro.

In der Fachberatungsstelle bündelt der Caritasverband Koblenz Projekte, deren Ziel es ist, Menschen ohne festen, eigenen Wohnsitz niedrigschwellig und nachhaltig unter die Arme zu greifen – dazu zählt die „Hilfe zur hygienischen und gesundheitlichen Versorgung“.

„Hier geht es darum, Menschen, die sich in den Räumen unseres Tagesaufenthaltes bewegen, im Sinne einer Gesundheitsförderung zu unterstützen“, erklärt die Ordensschwester Andrea Wagner. Die 77-Jährige und weitere ehrenamtliche Kräfte geben Duschcreme, Handtücher oder Unterwäsche heraus und bieten Hilfestellungen für eine gesunde Ernährung. Im Haus erhalten die Besucher ein Frühstück und weitere warme Malzeiten. „Ich verteile gerade in der Erkältungszeit viele Taschen- oder Desinfektionstücher“, benennt die gelernte Krankenschwester ein weiteres Beispiel für kleine, aber effiziente Maßnahmen. Das Angebot ist auf Spenden angewiesen und freut sich daher über 3.000 Euro aus dem Topf der Stiftung „Menschen in Not“.

Darüber hinaus gibt es das Kooperationsprojekt „Ambulante Nachbetreuung ehemals wohnungsloser Menschen“. Träger ist der Arbeitskreis „Menschen ohne Wohnung“. Darin haben sich der Caritasverband, die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Koblenz-Stadt und der Verein „Die Schachtel“ zusammengeschlossen. Damit Bürgerinnen und Bürger ohne oder mit wenig Einkommen ein angemessenes Zuhause finden, akquiriert der Arbeitskreis Wohnungen auf dem freien Markt. „Es ist sehr schwierig, Wohnungen  zu finden, denn es gibt viele Vorurteile gegenüber obdachlosen Menschen“, weiß Markus Fröhlich, Sozialarbeiter in der Beratungsstelle. Seit 2011 wurden durch die Zusammenarbeit mit der Koblenzer Wohnungsbaugesellschaft und privaten Vermietern 50 Männer und 16 Frauen in Wohnraum vermittelt. Sie werden durch das Projekt bis zu einem halben Jahr professionell begleitet. „Die Menschen können sich dadurch in ihrer Lebenssituation wieder stabilisieren“, erklärt Fröhlich. Auch dieses Projekt ist auf Spenden angewiesen. Es erhält 2.500 Euro durch die Bistumsstiftung.

Beide Projekte helfen Menschen, die oftmals durch einschneidende persönliche Lebensereignisse obdachlos geworden sind. „Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum“, fordert Fröhlich. „Damit ein menschwürdiges Leben möglich ist“, ergänzt Achim Meis, Leiter Soziale Dienste im Caritasverband.

Weitere Infos zur Fachberatungsstelle (Neustadt 20) gibt es unter Tel.: 0261-9144078 und per E-Mail an mow(at)caritas-koblenz.de.

Durch die Stiftung „Menschen in Not – Caritas-Stiftung im Bistum Trier“ können Projekte, Initiativen und Maßnahmen, die Lösungen für einen bezahlbaren Wohnraum entwickeln, die Betroffene unterstützen, die Menschen Chancen zur Teilhaben bieten, gefördert werden. Weitere Infos: Tel.: 0651-14519570 oder per E-Mail an stiftungszentrum(at)bistum-trier.de. (jf)

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Redaktion Koblenz RSS Feeds bistum-trier Seelsorge / Pastoral Stiftungen
news-95506 Fri, 30 Nov 2018 09:29:55 +0100 Frische Ideen und neue Konzepte gemeinsam erarbeiten http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/frische-ideen-und-neue-konzepte-gemeinsam-erarbeiten/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/7/csm_Gruppenbild_ministranten-arbeitskreis_67d1ca5556.jpg" width="150" height="113" alt="" />Erstmals hat ein bundesweites Vernetzungstreffen der ehrenamtlichen Arbeitskreise Ministrantenpastoral stattgefunden. Trier/Miltenberg – 22 Vertreterinnen und Vertreter aus zehn Diözesen haben vom 23. bis 25. November in Miltenberg im Bistum Würzburg gemeinsam getagt. Ihr Ziel: Die bundesweite Vernetzung von Ministrantinnen und Ministranten.

„Solch ein Treffen hat es bisher noch nie gegeben“, erklärt Sebastian Volk, Referent der Fachstelle Ministrantenpastoral der Diözese Würzburg. „Dahinter steht die Überzeugung, dass man viel von den anderen Diözesen lernen kann, wenn man über den eigenen Tellerrand hinausblickt“, berichtet Volk, der gemeinsam mit seinen Kollegen Tobias Fraas (Offizialat Vechta) und Benedikt Welter (Diözese Trier) zur Zusammenkunft eingeladen hat.

Zu Beginn erläuterten Haupt- und Ehrenamtliche in ihrer jeweiligen Gesprächsgruppe, wie die Ministrantenpastoral in ihrer Diözese organisiert und strukturiert ist. Im Folgenden wurden einzelne Themen wie Schulungskonzepte oder ministrantenspezifische Spiritualität diskutiert. Dabei kristallisierte sich schnell heraus: Naturgemäß gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Diözesen, doch Vieles ist auch sehr ähnlich. Vom Austausch inspiriert, entstanden im Verlauf des Wochenendes zudem Ideen für verschiedene gemeinsame überdiözesane Projekte. „Dieses Treffen soll auf jeden Fall weiterhin stattfinden“, resümierte Fabian, Ehrenamtlicher aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart, den allgemeinen Tenor des Treffens. Die nächste Zusammenkunft ist bereits geplant, nämlich für November 2019.

In jeder (Erz-)Diözese Deutschlands gibt es eine Fachstelle, die die Ministrantenpastoral des jeweiligen Bistums betreut und von theologisch qualifizierten, pastoralen Mitarbeitenden geleitet wird. Viele Bistümer haben darüber hinaus ein Team von erfahrenen Ehrenamtlichen aufgebaut, das die Hauptamtlichen unterstützt.

Weitere Informationen gibt es bei Benedikt Welter, Pädagogischer Referent in der Abteilung Jugend im Bistum Trier (b.welter(at)bgv-trier.de) und auf der Homepage www.Jugend-Bistum-Trier.de.

(ih)

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Jugend
news-95485 Thu, 29 Nov 2018 14:07:35 +0100 „Komm, geh mit.“ http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/komm-geh-mit/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/7/5/csm_IMG_0846_aacf5d081c.jpg" width="150" height="100" alt="" />Erinnerung an einen Besuch beim jetzt verstorbenen Weihbischof Leo Schwarz in Bolivien im Jahre 2015 Trier – „Umkehr, Teilhabe, Gemeinschaft in Christus“: Das war der Wahlspruch des emeritierten Trierer Weihbischofs Leo Schwarz. Was das für ihn hieß, wurde deutlich im Gespräch mit ihm, aber vor allem in seiner alltäglichen Arbeit. Leo Schwarz wollte nah bei den Menschen sein, mit ihnen ein Stück ihres Weges gehen – hin zu Christus.

Seit seiner Emeritierung als Weihbischof 2006 lebte und arbeitete „Padre Leo“, wie die Bolivianer ihn nannten, mehr als die Hälfte des Jahres in Bolivien. „Ich wollte einen Dienst tun, der einen wirklich erfüllt, wo man spürt, dass die Menschen mit einem zusammen auf dem Weg sind“, sagte er. Diese Erfüllung hatte er schon sehr früh in dem lateinamerikanischen Land gefunden. „Das ist eine Liebesgeschichte.“ Ursprünglich wollte Schwarz als junger Priester nach Afrika, doch weil die junge Bolivienpartnerschaft des Bistums Trier im lateinamerikanischen Partnerland Priester brauchte, ging er dorthin. Zuvor hatte er ein Gespräch geführt mit dem damaligen Erzbischof von Sucre, dem im saarländischen Püttlingen geborenen Clemens Maurer. „Er hat gesagt: Komm, geh mit. Das war, wie wenn ein Vater zum Sohn sagt: Komm und arbeite mit uns“, erinnerte sich Schwarz.

 Und Leo Schwarz arbeitete in Bolivien mit den Menschen. Nicht mehr mit dicht gefülltem Terminkalender wie als Weihbischof oder zuvor als Hauptgeschäftsführer von Misereor. Schwarz wollte einfach „Antwort geben auf das, was die Menschen brauchen“. Da müsse man nicht lange zu suchen: „Da ist eine Sehnsucht der Menschen, dass sie mit Gott verbunden sein wollen, und dann sind sie froh, wenn ein Seelsorger da ist, der sie begleitet.“ Er mache die „ganz normale Arbeit eines Seelsorgers“, mit Gottesdiensten, Beichten, Besuchen, Taufen, Trauungen und Beerdigungen.

Etwa wenn er Philomena Lopez besuchte: Die alte Frau ist Jahrgang 1936 und ihr Leben spielt sich wesentlich in einem kleinen Stück Garten ab. Zum Schlafen hat sie eine Art Unterstand. Wenn Padre Leo den Garten betrat, leuchteten die Augen der Frau. Früher war sie in der kleinen Kirche gegenüber aktiv, heute kann sie kaum mehr gehen und ist auf Besuch und Unterstützung angewiesen. Der Weihbischof redete mit ihr über Alltägliches, schaute nach ihrem Huhn und der Katze, betete mit ihr. Oder wenn er Gottesdienst feierte in einem anderen Ort der insgesamt 54 Dörfer umfassenden Pfarrei; dorthin musste er erst einmal mit dem Truck über weitgehend unbefestigte Straßen fahren. Bevor er überhaupt in die Kirche betreten konnte, sprachen die Menschen ihren Padre schon an, erzählten ihm ihre Sorgen und Nöte. Und noch vor Beginn des Gottesdienstes - der Weihbischof hatte schon die Stola umgelegt - kam eine junge Frau auf ihn zu, mit verweinten Augen. Er nahm sie beiseite, setzte sich in eine Bank mit ihr und hörte ihr zu. Als sie wieder ging, sah sie fast schon wieder froh aus.

Bei den Menschen sein, mit ihnen den Weg gehen, das hieß für Leo Schwarz auch lernen – und in seinem konkreten Fall auch weltkirchliches Lernen: Er habe erst „nach und nach verstanden, was Bolivien heißt. Und man wird nie fertig mit dem Lernen und das ist wahrscheinlich auch gut so. Denn solange wir bereit sind zu lernen, haben wir die Chance lebendig zu bleiben“. Das wichtigste, was man lernen könne, sei, „dass man füreinander da ist“. Da könne die deutsche Kirche noch etwas nachlegen: „Bei uns sind die Türen oft verschlossen, die Klingeln sind hoch. Bis man zueinander kommt, ist es schwierig.“

Vor diesem Hintergrund war Weihbischof Schwarz dankbar für die Trierer Synode: „Eines meiner Stichworte war ja immer Beteiligung. Durch eine Synode wird eine ganz neue Beteiligungsstruktur in einer Diözese geschaffen.“ Sicher werde man nicht alle Probleme auf einen Schlag lösen können. „Aber wenn man miteinander spricht und hört, was die verschiedenen Gruppierungen sagen, dann erwächst daraus etwas Neues.“ Deshalb werde auch aus der Trierer Synode etwas Neues wachsen: „Morgen und übermorgen wird man das spüren.“ Er war sicher, dass daraus ein Impuls werde, „der uns mehr Kraft gibt für die Zukunft und der uns mehr Beteiligung schafft für die Zukunft“.

Bis zum Schluss hat Weihbischof Schwarz Anteil genommen am Leben der Kirche im Bistum Trier und weltweit. Am 26. November 2018 ist er in Trier gestorben.

Judith Rupp

(Ernst Mettlach und Judith Rupp von der Bischöflichen Pressestelle Trier haben Weihbischof Schwarz 2015 in Bolivien besucht. Gerade mal 24 Stunden haben die beiden mit Weihbischof Schwarz in Cuevo im Süden von Santa Cruz verbracht, wo Weihbischof Schwarz zu dem Zeitpunkt als Seelsorger tätig war. In Erinnerung an diese kurze, aber sehr intensive Zeit entstand der Text.)

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news-95478 Thu, 29 Nov 2018 11:15:54 +0100 Zeitgeschehen durch Botschaft der Bibel interpretieren http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/zeitgeschehen-durch-botschaft-der-bibel-interpretieren/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/5/f/csm_Dok2_9af622f563.jpg" width="150" height="83" alt="" />Die ökumenisch getragene Internetplattform "Nachhaltig predigen" bietet ökumenische Predigtanregungen und Impulse. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Predigtanregungen zum Kirchenjahr 2018/2019 sind ab dem 26. November auf der Internetseite www.nachhaltig-predigen.de zu finden. Bereits zum 14. Mal gibt es dieses ökumenische Angebot von 24 katholische Bistümern und evangelischen Landeskirchen. Seit 2016 ist auch die „Diocese in Europe“ der Anglikanischen Kirche beteiligt. Die Predigtanregungen zur Nachhaltigkeit behandeln Themen wie Frieden, Gerechtigkeit und Schöpfungsbewahrung. So werden beispielsweise die negativen Folgen des Klimawandels angesprochen, die inzwischen aber auch zu einem Wertewandel in der Gesellschaft führen: „Die Bewahrung der Schöpfung“ wird inzwischen als übergreifender Wert konsensfähig. Aufgabe der Predigt ist es, die christliche Botschaft und damit christliche Ethik aus der Bibel in die Zeitgeschichte hinein zu übertragen und jeweils aktuell zu interpretieren. Im neuen Kirchenjahr wird „Teilhabe“ als Schwerpunktthema behandelt – ein Thema, das von Armut in armen und reichen Ländern und von Bildung ebenso handelt wie von der Teilhabe an wirtschaftlicher Unterdrückung und an Verantwortung.

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news-95477 Thu, 29 Nov 2018 11:12:39 +0100 „Das packt mich!“ http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/das-packt-mich/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/7/3/csm_Pastoralassistentin-Madeleine-Schneider_2b2ca79ecf.jpg" width="150" height="112" alt="" title="Pastoralassistentin Madeleine Schneider" />Gemeinsam mit Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen Gemeindeleben gestalten: Madeleine Schneider und Vivian Lion haben sich für den Beruf der Pastoralreferentin entschieden. Neuwied/Ochtendung – Aus ihrem neuen Büro schaut sie auf das Neuwieder Schloss. In ihrem Kinderzimmer hörte sie die Motoren vom Nürburgring. Zwischendurch lief sie während ihres Studiums oft an der Porta Nigra vorbei. Ihr momentaner Wohnort liegt in einem ehemaligen Vulkangebiet. Madeleine Schneider kommt als angehende Pastoralreferentin im Bistum Trier viel rum. Doch von Anfang an:

„Ich bin mit christlichen Werten aufgewachsen“, berichtet die 26-Jährige, die ursprünglich aus Daun kommt. In der „Kirche der Jugend“ auf der Marienburg, bei der Firmvorbereitung, als Messdienerin oder Lektorin hat sie sich ehrenamtlich engagiert. Doch der Berufswunsch entwickelte sich erst später, obwohl Kirche ihr schon immer eine Heimat geboten habe. Die junge Frau, die in Ochtendung wohnt, begann ein Lehramtsstudium inklusive Katholischer Religion. „Im ersten Semester habe ich gemerkt: Das packt mich!“ Daher entschied sie sich für ein Theologiestudium in Trier. Während des fünfjährigen Studiums lernte sie den Beruf „der Pastoralreferentin erst so richtig kennen“, erklärt sie.

Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten üben einen hauptberuflichen pastoralen Dienst aus, der getauften und gefirmten Katholiken offen steht. Ihre Aufgabe ist es, gemeinsam mit anderen pastoralen Berufsgruppen und Ehrenamtlichen das Gemeindeleben mitzugestalten. So ist Madeleine Schneider im Dekanat Rhein-Wied derzeit die Ansprechpartnerin für die Umsetzung der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend; sie leitet das Welcome-Team der MusikkircheLive und arbeitet mit im Projekt „AnsprechBar“.Die Ausbildung künftiger Pastoralreferenten und Pastoralreferentinnen umfasst ein Studium der Katholischen Theologie sowie begleitende Veranstaltungen zur spirituellen, pastoral-praktischen und pastoral-psychologischen Vorbereitung. Nach dem Studienabschluss beginnt die Berufseinführung über 36 Monate. Hier erwerben die jungen Seelsorgerinnen und Seelsorger durch begleitende Kurse und Studientage wichtige Schlüsselkompetenzen. Während dieser Zeit lautet die Berufsbezeichnung Pastoralassistentin beziehungsweise Pastoralassistent.

Madeleine Schneider ist es wichtig – ganz im Sinne der Bistumssynode – den Einzelnen in den Blick zu nehmen. „Und der Glaube soll etwas mit dem Leben der Menschen zu tun haben“, ergänzt sie. Zu diesem Anspruch passt auch das Thema ihrer Magisterarbeit „Das zeitgemäße Gestalten von Ehevorbereitung“. Es ist ihr ein Anliegen, die Vielfalt von Kirche zu zeigen. „Und jede Form hat ihre Berechtigung“.

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news-95476 Thu, 29 Nov 2018 09:44:45 +0100 Weihnachtszeit versüßen – auch ohne Schokolade http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/weihnachtszeit-versuessen-auch-ohne-schokolade-1/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/a/b/csm_Adventskalender_d5aa432322.jpg" width="150" height="150" alt="" />Der "Klingende Adventskalender" für Blinde und Sehbehinderte ist wieder erhältlich. Er begleitet Menschen mit und ohne Behinderung durch die Adventszeit. Trier - Jeden Tag nur „Last Christmas“ im Radio hören? Eine abwechslungsreiche Alternative zu den alljährlichen Weihnachtshits bietet das Bistum Trier mit seinem „Klingenden Adventskalender 2018“.

Hinter den 24 akustischen Türchen verbergen sich Musik, Gedichte und Rezepte, kleine Geschichten, Gebete und ein Weihnachtshörspiel. Diese sollen Blinde, Sehbehinderte und alle, die sich sonst noch auf Weihnachten freuen, durch die besinnliche Adventszeit begleiten. Seit über 40 Jahren produzieren ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der „Trierischen Tonpost“ im Bistum Trier den Klingenden Adventskalender. 
Der Kalender ist als Daisy-MP3-CD oder auf vier Musik-CDs erhältlich. Blinde und sehbehinderte Menschen können den Kalender kostenlos bestellen, die Abonnenten des Hörmagazins „Trierische Tonpost“ bekommen ihn automatisch zugeschickt. Jeder, der den Klingenden Adventskalender selbst genießen oder verschenken möchte, kann ihn für 18 Euro bestellen, unter der E-Mail: tonpost(at)bistum-trier.de oder per Tel.: 0651-7105-430,www.bistum-trier.de/tonpost

(tef)

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news-95456 Wed, 28 Nov 2018 14:58:43 +0100 Zukunftsforum öffnet Räume http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/zukunftsforum-oeffnet-raeume/ <img src="http://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/e/csm_Zukunftsforum_Bad-Kreuznach_1d7d611ea0.jpg" width="150" height="113" alt="" />Wie kann das Lernen in Zukunft aussehen?, fragten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des BarCamps der Initiative "Inklusiv leben lernen" in Bad Kreuznach. Bad Kreuznach – „Wir wünschen uns, dass wir ernstgenommen werden“; „Wir wollen eine Schule, wo wir einzigartig sein können“ – die Jungen und Mädchen der Grundschule Gau-Odernheim wissen ganz genau, was sie wollen. Wie können ihre Wünsche umgesetzt werden? Diesen und weiteren Fragen hat sich das Zukunftsforum in Bad Kreuznach gestellt. Mehr als 80 Personen haben sich im Rahmen eines BarCamps dazu ausgetauscht.

Bei einem BarCamp kann jeder Teilnehmende mit seinem Thema eine sogenannte Session erstellen und sich mit anderen austauschen. Der Ablauf eines BarCamps wird spontan vor Ort strukturiert. In Bad Kreuznach kamen mehr als 20 unterschiedliche Punkte rund um den Schwerpunkt „Bildung“ auf dem Stundenplan zusammen.

Organisiert hatte die Veranstaltung das Projekt „inklusiv leben lernen in und um Bad Kreuznach“. Gabriele Kloep-Weber und Sonja Welp übernahmen die Hauptverantwortung und erarbeiteten die Idee. „Ich mache gerade persönlich die Erfahrung, dass meine zehnjährige Tochter nicht gerne zur Schule geht“, erklärt Sonja Welp schmunzelnd. Zudem beschäftigt sich das Projekt mit der umfassenden Teilhabe aller Menschen – dazu zählt auch der Bereich „Lernen“.

„Wir alle haben das Recht und viele haben auch den Wunsch, sich lebenslang zu bilden“, erklären die zwei Frauen. „Wir brauchen lebensdienliche Bildung, die über reines Faktenwissen hinausgeht, Fähigkeiten und Werte vermittelt und zu vorausschauendem Denken anregt“, verdeutlicht Sonja Welp ihre Motivation, sich mit der Thematik auf vielfältige Weise auseinanderzusetzen. „Mit dem Zukunftsforum möchten wir Raum für aktuelle Fragen eröffnen und einen Rahmen bieten, in dem Austausch stattfindet und in dem über Bildung in ihrer Praxis, in ihrer Entwicklung und als Chance für die Zukunft diskutiert werden kann“, berichtet die Pastoralreferentin Gabriele Kloep-Weber.

Dass dieses Thema hoch aktuell ist, belegen die Besucherzahlen: 140 Menschen kamen zur Podiumsdiskussion mit Staatsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler tags zuvor und 80 zum BarCamp. Darunter viele Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher.

Unterstützung fanden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von „inklusiv leben lernen“ bei gut 30 Kooperationspartnern, darunter die Lebensberatung Bad Kreuznach, die Katholische Erwachsenenbildung Rhein-Hunsrück-Nahe und das Land Rheinland-Pfalz.

Ein weiteres Netzwerktreffen findet am 21. Januar ab 15 Uhr in den Räumen der Katholischen Erwachsenenbildung (Bahnstraße 26) in Bad Kreuznach statt.

Das Projekt „inklusiv leben lernen“ begleitet Menschen, Institutionen und Unternehmen auf dem Weg zu einer umfassenden Teilhabe. Kooperationspartner sind das Bistum Trier, die Caritas Rhein-Hunsrück-Nahe, das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Bad Kreuznach und die Stiftung Kreuznacher Diakonie. Finanziert wird das Projekt über drei Jahre durch die Aktion Mensch. Die Schirmherrin des Projektes ist die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Weitere Informationen gibt es hier www.inklusiv-leben-lernen.de oder unter Tel.: 0671-9212072.

(jf)

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