Bistum Trier http://www.bistum-trier.de/ de-de Bistum Trier Sat, 24 Feb 2018 10:51:37 +0100 Sat, 24 Feb 2018 10:51:37 +0100 Bistum Trier news-87233 Sat, 24 Feb 2018 08:46:30 +0100 Zeuge für den lebendigen Christus sein http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/zeuge-fuer-den-lebendigen-christus-sein/ Bischof Ackermann hat die Erkunderinnen und Erkunder ausgesandt. Sie planen nun die ersten Kontakte und Begegnungen in den Pfarreien der Zukunft. Trier – „Unser Gott, dem keine Wege fremd sind, gehe mit uns ins Neuland. Er lasse unsere Kundschafterwege sicher sein und begleite uns auf unseren Wegen." So haben die Frauen und Männer gebetet, die im nächsten anderthalben Jahr als Erkundungsteams in den Pfarreien der Zukunft unterwegs sind. Bischof Dr. Stephan Ackermann sandte die Frauen und Männer am 23. Februar in einem Gottesdienst in der Krypta der Abtei St. Matthias Trier aus.

Dass nach der Qualifizierungsphase die Aussendung am Vorabend des Festes des Apostels Matthias (24. Februar) stattfinde, nannte der Bischof „eine schöne Fügung“. An diesem „besonderen Ort für unser Bistum, am Grab des Apostels und der ersten Trierer Bischöfe“ dürften sich die Erkunderinnen und Erkunder „von der Nähe Jesu Christi inspirieren und stärken lassen“.

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news-87214 Fri, 23 Feb 2018 16:00:00 +0100 Fasten-Predigt im Dom abgesagt http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/fasten-predigt-im-dom-abgesagt/ Die Fastenpredigt am Sonntag, 25. Februar, muss wg Erkrankung von Prof. Dr. Brantl leider ausfallen - die Vesper wird gebetet. Trier – Die Fastenpredigten im Trierer Dom widmen sich in diesem Jahr dem Thema „Fortschritt“. In unserer hochdynamischen Zeit ist Fortschritt ein gesellschaftliches Schlüsselthema. Auch mit Bezug zum Karl-Marx-Jahr 2018 in Trier sollen dazu Perspektiven aus christlicher Sicht aufgezeigt werden. An den Fasten-Sonntagen finden die Fastenpredigten im Rahmen der Dom-Vesper um 18 Uhr statt. Als Prediger sind Gäste eingeladen, unter ihnen der Bischof von Aachen, Dr. Helmut Dieser.

Am 18. Februar sprach Domvikar Dr. Hans Günther Ullrich über die Horizonte des Fortschritts nach dem Bibelwort „Was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt?“.

Predigt am 25. Februar: leider abgesagt

Um die Treiber des Fortschritts sollte es in der Predigt von Prof. Johannes Brantl, Rektor der Theologischen Fakultät Trier, am 25. Februar gehen. Er wollte sich die Geschichte vom „Turmbau zu Babel“ zum Beispiel nehmen. Die Dom-Vesper als Abendgebet der Kirche wird dennoch gefeiert.

Ziel - Grenzen - Sinn des Fortschritts

Gertrud Casel, Geschäftsführerin von Justitia et Pax, thematisiert am 4. März das Ziel des Fortschritts mit dem Bibelwort: „Das Senfkorn wuchs und wurde zu einem Baum und die Vögel des Himmels nisteten in seinen Zweigen.“

Wann die Grenzen des Fortschritts erreicht werden, darüber predigt Domvikar Prof. Martin Lörsch am 11. März.

Die Abschlusspredigt der Reihe hält der Aachener Bischof Dr. Dieser am 18. März. Er stellt noch einmal, unter dem Leitwort des Johannesevangeliums „damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“, die Frage: „Was ist Fortschritt?“.

(dk)

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news-87210 Fri, 23 Feb 2018 13:36:52 +0100 Strahlender Anziehungspunkt http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/strahlender-anziehungspunkt/ Die Künstlerin Kyra Spieker setzt den Altar in der Koblenzer Herz-Jesu-Kirche bis Ostermontag in ein neues Licht. Sie umhüllt ihn mit reflektierender Chromfolie. Koblenz – Metallisch glänzen die sieben miteinander verwobenen Bahnen aus perforierter Chromfolie. Die silbrige Folie spiegelt das Licht im Kirchenraum. Sie umhüllt den Altar in der Herz-Jesu-Kirche in Koblenz während der Fastenzeit bis Ostermontag (2. April). Die Installation der Künstlerin Kyra Spieker zieht den Blick auf sich. „wandeln“ lautet der Titel des Kunstwerkes, das den Altar als den zentralen Ort jeder Eucharistiefeier in der katholischen Kirche betont und thematisiert.

„Der Altar hat sich von einem statischen Steinkubus zu einem strahlenden Orientierungs- und Anziehungspunkt gewandelt“, sagt die Künstlerin aus Höhr-Grenzhausen. Dies sei ein Grund, warum das Werk den Titel „wandeln“ trägt. „Durch die gewählten Materialien empfängt der Altar das jeweilige Licht im Raum und sendet es zugleich wieder zurück“, erklärt sie weiter. Dadurch entstehe eine pulsierende Bewegung, die eine Anmutung von Leichtigkeit und eine gewandelte Atmosphäre um diesen zentralen Punkt schafft. „Auch der Besucher ist Teil der Installation, denn durch die Reflexionen auf den Silberfolien ist er eingeladen, sich im Kirchenraum neu wahrzunehmen und inne zu halten.“

Seit 20 Jahren widmet sich Kyra Spieker intensiv ortsbezogenen Arbeiten. „Ich überlege, was den jeweiligen Raum bereichern könnte und die Situation vor Ort betont.“ Im Zuge dieser individuellen Vorgehensweise arbeitet sie nun zum zweiten Mal in einem Kirchenraum. „Sakrale Räume haben eine starke Wirkung und bilden durch ihre kontemplative Ausstrahlung einen idealen Kontext für meine Ideen“, erläutert die Künstlerin.

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news-87184 Thu, 22 Feb 2018 15:09:09 +0100 Mehr Vernetzung und Kooperation http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/mehr-vernetzung-und-kooperation/ Experten und Theologiestudierende diskutierten in Trier über die Zukunft der Priesterausbildung. Trier – Wie sieht angesichts der sinkenden Zahl von Priesteramtskandidaten die Zukunft des Priesterberufs aus und was bedeutet das für die Ausbildung der Kandidaten? Darüber haben Experten und Theologiestudierende in Trier diskutiert. Bei einer Podiumsdiskussion plädierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine stärkere Vernetzung und gute Kooperationen in der Ausbildung und eine betont missionarische Ausrichtung des Priesterberufs.

Unter den Podiumsgästen war auch der Priester und Buchautor Thomas Frings, der mit seinem Buch „Aus, Amen, Ende. So kann ich nicht mehr Pfarrer sein“ 2016 ein großes öffentliches Echo auslöste. Von Moderator Professor Walter Euler auf seine Entscheidung angesprochen, erklärte der inzwischen in einem Benediktinerinnenkloster lebende Frings: „Meine Entscheidung war kein Schnellschuss. Im Lauf einiger Jahre wurden die Gemeinden, wo ich tätig war, immer wieder aufgelöst und fusionierten zu größeren Einheiten. Ich war also immer der letzte Pfarrer der Gemeinde.“ Das habe er als demotivierend empfunden, genau wie das Gefühl, nur noch eine „Kirche für Kinder“ zu machen. Die Eltern seien für Taufen, Kommunion und Firmung gekommen, hätten aber selbst nicht wirklich etwas mit Kirche zu tun haben wollen. Ob die jüngsten Podiumsteilnehmer, der angehende Priester Patric Schützeichel und die Theologiestudentin Carolin Müller, angesichts dieser Erfahrungen nicht abgeschreckt seien, Berufe in der Seelsorge zu ergreifen, wollte Moderator Euler wissen. Sie habe viel Lebendigkeit in der katholischen Jugendarbeit erfahren und fühle sich dadurch gestärkt, erwiderte Müller, die sich in der Schönstatt-Bewegung engagiert. Auf ihre Zukunft in einem Seelsorgeberuf gehe sie daher gelassen zu. Wichtig finden sie und Priesteramtskandidat Schützeichel eine theologische Ausbildung, die Schwerpunkte auf die Gemeinschaft setzt. „Es ist wichtig, dass man sich mit den anderen Kandidaten über den eigenen Glauben austauschen kann, dass man sprachfähig gemacht wird und so authentisch ein Zeugnis des eigenen Glaubens geben kann“, sagte Schützeichel. Die Kooperation und Vernetzung über das eigene Bistum hinaus sei daher wichtig, wenn in Priesterseminaren immer weniger Kandidaten lebten und studierten.

Die Podiumsgäste diskutierten in diesem Zusammenhang, ob es Alternativen zur Ausbildung im Seminar geben könne. In St. Georgen, einem Seminar bei Frankfurt, kämen die Seminaristen aus ganz Deutschland und könnten sich über ihre Berufung, ihren Glauben und ihre Berufswahl austauschen, berichtete der Regens Pater Herbert Rieger. „Es ist wichtig, dass die Kandidaten sehen: Ich mache mich nicht alleine auf den Weg.“ Modelle, wie sie etwa in Paris praktiziert werden, wo Priesteramtskandidaten einem Pfarrer zugeordnet werden und vor Ort lernen, sehe er für Deutschland kritisch. „Ich bin da skeptisch, denn schon jetzt haben die Pfarrer vor Ort ja immer weniger Ressourcen. Ich wüsste nicht, wie sie sich noch nebenbei um die Ausbildung kümmern sollten.“ Dem stimmte auch Professor Pater Karl Wallner, emeritierter Rektor der Hochschule Heiligenkreuz in Österreich zu. Die Hochschule und das dortige überdiözesane Priesterseminar Leopoldinum erfahren derzeit großen Zulauf, entgegen der Entwicklung andernorts, berichtete er.

 „Das Seminar ist eine unverzichtbare Erfahrung. Die jungen Leute, die zu uns kommen, sind sehr individuell, da braucht es eine Phase der ‚Einwurzelung‘, wo sie sich klar werden können über ihre Berufung.“ Theologiestudentin Müller mahnte aber an, dass die Kandidaten möglichst nicht isoliert in den Seminaren leben dürften – der Praxisbezug und die Nähe zur Lebenswelt der Menschen, auch den kirchenfernen, sei wichtig. So könne sie sich durchaus vorstellen, dass Priesteramtskandidaten zumindest eine Zeit lang in Wohngemeinschaften in Pfarreien lebten.

Einig waren sich die Podiumsgäste, dass der missionarische Charakter des Priesterberufs in Zukunft eine maßgebliche Rolle spielen muss. „Der Abwärtstrend bei den Zahlen von Gläubigen und von Priestern ist noch lange nicht unten angekommen. Dem müssen wir aktiv entgegensteuern“, forderte Wallner. „Wer nicht wirbt, stirbt, lautete mal ein Motto. Das gilt auch für uns.“ Die klassische Priesterausbildung, die die Bewerber darauf vorbereite, eine vorhandene Pfarrei gut zu betreuen und zu strukturieren, greife da nicht mehr. „Wir müssen die Leute erreichen wollen mit unserer Botschaft, und wir müssen auch wachsen wollen.“

(sb)

 

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news-87178 Thu, 22 Feb 2018 12:31:04 +0100 Frühstück als Dankeschön für Ehrenamtliche http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/fruehstueck-als-dankeschoen-fuer-ehrenamtliche/ Ehrenamtlich Engagierte aus der Pfarrei St. Johann in Saarbrücken verteilen seit zehn Jahren Schulbrote in der Bruchwiesenschule. Saarbrücken – „Zweimal die Woche treffen wir uns morgens um sieben, schmieren Brote mit Wurst und Käse, packen die Brote in Tüten, dazu gibt es etwas Obst und eine Flasche Sprudel; damit gehen wir in die Halle und warten, bis die Kinder kommen“, erzählt Elisabeth Staudt. Sie und neun weitere ehrenamtlich Engagierte aus der Pfarrei St. Johann in Saarbrücken verteilen seit zehn Jahren Schulbrote in der Bruchwiesenschule an Schüler, die von zu Hause keine Verpflegung mitbekommen oder es sich nicht leisten können, sich im Bistro der Schule etwas zu kaufen.

Zum Anlass des zehnten Geburtstages der gemeinschaftlichen Aktion der Pfarrei St. Johann und des Caritasverbands Saarbrücken und Umgebung e.V. hat die Caritas die zehn Ehrenamtlichen zu einem Frühstück eingeladen. „Die Aktion, die sie vor zehn Jahren ins Leben gerufen haben ist ein Erfolg. Danke für das, was sie seit zehn Jahren für die Schülerinnen und Schüler machen“, sagte Caritasdirektor Michael Groß. „Wir wollten Sie zum Frühstück einladen, damit Sie sich einmal bedienen lassen können und nicht dienen müssen.“ Pfarrer Eugen Vogt bedankte sich ebenfalls bei den Ehrenamtlichen: „Es ist etwas Besonderes, dass es so eine Aktion gibt und das hängt mit ganz konkreten Personen zusammen, die sich engagieren. Ich bin sehr dankbar dafür und darf Ihnen auch im Namen der Pfarrei St. Johann herzlich gratulieren“, sagte Vogt gegenüber den Ehrenamtlichen.

Mehr als 100 Tüten packen die Ehrenamtlichen jeden Tag für die Schüler. „In Spitzenzeiten sogar mehr als 120 Tüten“, sagte Stephan Franz vom Caritasverband Saarbrücken und Umgebung e.V., der die Aktion vor zehn Jahren mitinitiiert hatte. „Wir wollten die Tüten allerdings nicht ganz kostenlos hergeben und verkaufen sie deshalb für einen symbolischen Preis von 20 Cent.“ Vor der ersten Verteilaktion dachten sie noch, sie würden im Anschluss viele weggeworfene Brote und Äpfel finden, gestand Franz. „Aber dem war nicht so. Und wenn nach dem Verteilen etwas übrig bleibt, geben wir die restlichen Tüten an die Nachmittagsbetreuung.“ Dort werde auch noch häufig von Seiten der Schüler gefragt, ob es etwas zu essen gäbe. 3.000 Euro kostet die Aktion im Jahr, erklärte Stephan Franz. Die Summe kommt allein durch Spenden von der Pfarrei St. Johann und der Caritas zustande. „Es ist ein Angebot, das nichts direkt mit Schule zu tun hat, aber eines, das hilft!“

Elisabeth Staudt verteilt die Brote mittlerweile an die dritte Generation Schüler, erzählt sie. „Anfangs hat uns noch eine Sozialarbeiterin unterstützt. Von ihr haben wir viel gelernt. Sie hat uns einen Blick für die Kinder beigebracht, dass man sich nicht von der teuren Marken-Jacke täuschen lassen soll. Denn die ist oft nur geliehen.“ In den zehn Jahren hat sie viel erlebt und dabei eines festgestellt: „Früher war die Armut offensichtlicher. Ein Kind hat einmal gefragt, ob es Brote mit nach Hause nehmen könne für seine Geschwister. Das hat mir nächtelang keine Ruhe gelassen.“ Immer wieder kommen Kinder zu den Ehrenamtlichen, die keine 20 Cent haben. „Wir sagen dann immer, dass es nicht schlimm ist, wenn ihr kein Geld dabei habt. Am Geld soll’s nicht liegen!“, erklärt Staudt.

(dh)

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news-87154 Wed, 21 Feb 2018 15:21:59 +0100 Neue Leitung im Dekanat Saarlouis http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/neue-leitung-im-dekanat-saarlouis/ Pfarrer Hans-Georg Müller übernimmt kommissarisch die Leitung im Dekanat Saarlouis. Dechant und Pfarrer Heinz Haser muss das Amt aus gesundheitlichen Gründen abgeben. Saarlouis/Schwalbach – Pfarrer Hans-Georg Müller übernimmt kommissarisch die Leitung im Dekanat Saarlouis. Bischof Dr. Stephan Ackermann hat den stellvertretenden Dechanten und Pfarrer der Pfarrei Schwalbach Heilig Kreuz mit Wirkung vom 17. Februar ernannt. Der bisherige Dechant, Pfarrer Heinz Haser, kann das Amt aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr wahrnehmen.

Haser verzichtet auch auf die Pfarrstelle in der Pfarreiengemeinschaft Bous-Ensdorf, wo er seit 2000 tätig war. 2004 wurde er erstmals zum Dechanten von Saarlouis ernannt, 2012 erfolgte seine Wiederernennung. Die Verwaltung der Pfarreiengemeinschaft Bous-Ensdorf hat zurzeit ebenfalls Pfarrer Müller inne.

Pfarrer Hans-Georg Müller wurde 1988 in Trier zum Priester geweiht. Er war Kaplan in Altenkessel und Vikar in Sulzbach. 1993 wurde er Pfarrer in Elm, 1994 Definitor des damaligen Dekanates Schwalbach, dessen Dechant er von 1999 bis zur Auflösung 2004 war. 2003 wurde Müller zum Moderator des zwischenzeitlich gebildeten Seelsorgebezirkes Schwalbach ernannt. Seit dem 1. September 2007 ist Müller der erste Pfarrer der neu gebildeten Pfarrei Schwalbach Heilig Kreuz. 2009 wurde er von Bischof Ackermann zum stellvertretenden Dechant von Saarlouis ernannt.

(dh)

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news-87124 Tue, 20 Feb 2018 14:44:03 +0100 „Sie sind kirchliche Anlaufpunkte“ http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/sie-sind-kirchliche-anlaufpunkte/ Im Schuljahr 2016/17 haben 9.657 Kinder und Jugendliche eine der 20 Schulen in Trägerschaft des Bistums Trier besucht. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht hervor. Trier – Im Schuljahr 2016/17 haben 9.657 Kinder und Jugendliche eine der 20 Schulen in Trägerschaft des Bistums Trier besucht – 82 mehr als im Jahr zuvor. Das geht aus dem Jahresbericht für die Schuljahre 2015/16 und 2016/17 hervor, den die Abteilung Schule und Hochschule im Bistum Trier jetzt veröffentlicht hat. In Trägerschaft des Bistums gibt es sämtliche Schulformen – von der Grundschule über Förderschulen, Berufsbildende Schulen bis hin zu kooperativen Gesamtschulen und Gymnasien. „Dort, wo kirchliche Schulen sind, haben sie Ausstrahlungskraft und kommen vielen Kindern und Jugendlichen zugute“, sagt Bischof Dr. Stephan Ackermann im Jahresbericht.

Die Zahl der aufgenommenen Schüler hat sich von 1.600 im Schuljahr 2015/16 auf 1.640 in 2016/17 erhöht. Etwa die Hälfte aller Bewerberinnen und Bewerber konnten aufgenommen werden, davon waren 74 Prozent katholisch und 22 Prozent evangelisch. Die meisten der Schülerinnen und Schüler besuchten eines der vier Gymnasien (3.103). 719 Lehrkräfte waren 2016/17 an den Bistumsschulen beschäftigt, hinzukommen 89 nichtpädagogische Angestellte. Die Schulen werden finanziert durch öffentliche Mittel der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland und durch Zuschüsse des Bistums. 2016 betrugen die Gesamtausgaben beispielsweise 53,9 Millionen Euro, von denen das Bistum rund 10 Millionen Euro, also 19 Prozent, bezuschusste. In den vergangenen beiden Jahren investierte das Bistum rund 861.000 Euro in die Einrichtung und Ausstattung seiner Schulen.

Im Sinne des 2014 in Kraft gesetzten Rahmenleitbildes „Den ganzen Menschen bilden“, wollen die Bistumsschulen nicht nur Kenntnisse vermitteln, sondern Kindern und Jugendlichen bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung helfen, erklärt Wolfgang Müller, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule im Bistum Trier. Dass der Schulalltag aus mehr als reiner Faktenvermittlung besteht, illustriert der Jahresbericht unter anderem an den Beispielen Inklusion und Willkommenskultur. Seit 2015 entwickeln die Nikolaus-Groß-Grundschule Lebach und die Maximilian-Kolbe-Grundschule Neunkirchen ein Konzept für inklusive Bildung. Zwar hätten die Schulen schon viel Erfahrung mit der Integration von Kindern mit Beeinträchtigung, aber die wirkliche Teilhabe, also Inklusion für alle Kinder, unabhängig von Herkunft, Fähigkeiten oder Behinderungen, sei für alle Beteiligten eine Herausforderung. Ein weiteres Schlaglicht wirft der Jahresbericht auf die Willkommenskultur und Integration von Flüchtlingskindern. So werden die Kinder an der Marienschule Saarbrücken und der St. Franziskusschule Koblenz in normale Regelklassen integriert, um eine Ghettoisierung zu vermeiden. Sprachtandems, Lernpatenschaften, Projekttage und ein Forschungsprojekt stehen ebenfalls im Zeichen der Integration.

Die Schulen seien ähnlich wie die Kindertagesstätten „kirchliche Anlaufpunkte im Sinne der Synode“, erläutert Bischof Ackermann im Jahresbericht. „Wo es Vernetzungen in die Fläche hinein gibt, ist dies eine Bereicherung für alle.“ Damit steht auch für Wolfgang Müller die Richtung für die Zukunft fest: „Für die kommenden Jahre steht die Aufgabe an, im Rahmen der Umsetzung des Synodenbeschlusses die Katholischen Schulen als Ort der Kirche in den Pfarreien der Zukunft zu profilieren.“

(sb/lb)

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news-87115 Tue, 20 Feb 2018 10:37:56 +0100 Mittagspause bei den Mönchen http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/mittagspause-bei-den-moenchen/ Johannes absolviert ein freiwilliges soziales Jahr in Maria Laach. Als erster FSJ-ler in der Benediktinerabtei erhält der 20-Jährige mehr als nur einen Blick hinter die Klostermauern. Glees – Johannes schaut über das verschneite Gelände der Benediktinerabtei Maria Laach. Auf dem Turm der Klosterkirche weht der Wind eisig über die Giebeldächer. „Dort ist die Gärtnerei, hier die Schmiede, da hinten die Klosterbücherei und links ist der Friedhof zu sehen.“ An vielen dieser Orte hat Johannes Heuft während seines freiwilligen sozialen Jahrs (FSJ) schon gearbeitet. Der 20-Jährige aus Kottenheim ist der erste FSJler bei den Mönchen.

Die Idee, einen FSJler einzusetzen, habe es schon länger gegeben, so Pater Philipp, der Johannes betreut. Bei einer Feierlichkeit in der Nachbargemeinde hat der Pater von dem Vorhaben erzählt; Johannes war von diesem Angebot direkt begeistert. „Ich dachte, die Chance bekommst du nie wieder, so hinter die Kulissen zu schauen“, sagt der Abiturient über die Entscheidung für das FSJ in der Benediktinerabtei.

Er kennt das Kloster schon seit seiner Kindheit, doch nun hat er einen ganz anderen Einblick in das Leben der Mönche. „Viele Dinge habe ich vorher gar nicht so gekannt oder gesehen. Der Hase läuft hier schon anders und ich bin froh, dass ich das hier so mitbekommen darf.“

Sein Tagesablauf hängt davon ab, in welchen Bereichen er eingeteilt ist. In der Elektrowerkstatt, in der kleinen Schreinerei von Bruder Jakobus, im Veranstaltungsbereich „Klosterforum“, an der Klosterpforte oder bei der Pflege des Mönchsfriedhofs hat er schon geholfen. In der Elektrowerkstatt macht er die Inventur oder repariert Lampen auf dem Gelände. Kurz vor dem Mittagessen kann Johannes am Mittagsgebet mit den Brüdern teilnehmen; oder er geht gleich ins Refektorium. Dort isst er zusammen mit den Mönchen. „Das ist eine sehr gute Erfahrung – Tag für Tag. Ich finde es klasse, dass ich da mitessen darf.“ Nachmittags geht es dann zum Beispiel an die Pforte, wo er sich um das Telefon oder Besucher an der Tür kümmert.

Viele seiner Freunde zeigen sich begeistert von Johannes' FSJ-Stelle und möchten sich von ihm durch die Abtei führen lassen. „Das ist schon etwas Besonderes hier“, zieht er nach der Hälfte seiner FSJ-Zeit Bilanz. Wie es für ihn nach dem 31. August weitergeht, steht noch nicht ganz fest, doch es sollte etwas Musikalisches sein. „Entweder Klavierbauer; oder ich studiere Musikjournalismus oder Komposition.“

Für September suchen die Patres wieder einen FSJler. „Wir erwarten eine gewisse Offenheit. So etwas wie Pfortendienst klingt vielleicht langweilig; aber ich glaube, Johannes hat da eine Menge zu tun, was eine gewisse Sensibilität oder Geduld verlangt.“ Das Besondere sei, dass die Brüder die Verbundenheit zwischen dem Kloster, seinen Betrieben und der Welt vor den Klostermauern mitgeben können. „Und man kann ein Stück weit der Gemeinschaft angehören. Da ist auch eine große Sympathie und Offenheit der Brüder Johannes gegenüber, und sie freuen sich, dass er bei uns ist.“

Der Freiwilligendienst kann als fachpraktischer Teil der Fachhochschulreife anerkannt werden. Die Freiwilligen erhalten ein monatliches Taschengeld, die Sozialversicherungsbeiträge werden übernommen, der Kindergeldanspruch bleibt bestehen. Bewerbungen für ein FSJ oder einen BFD (Bundesfreiwilligendienst) sollten unbedingt frühzeitig erfolgen an: Soziale Lerndienste, Dietrichstraße 30a, 54290 Trier oder online. Weitere Informationen unter:www.soziale-lerndienste.de  und www.facebook.com/soziale.lerndienste sowie Telefon 0651 993796-302.

(jf)

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news-87084 Mon, 19 Feb 2018 12:32:47 +0100 „Der Baum des Glaubens wächst täglich weiter“ http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/der-baum-des-glaubens-waechst-taeglich-weiter/ 25 Erwachsene und Kinder sind am ersten Fastensonntag von Bischof Dr. Stephan Ackermann zu den Sakramenten der Taufe, Eucharistie und Firmung zugelassen worden. Trier – Traditionell findet am ersten Fastensonntag im Trierer Dom eine besondere Feier für das Bistum Trier statt: die festliche Taufzulassung. 25 Erwachsene und Kinder wurden am 18. Februar von Bischof Stephan Ackermann zu den Sakramenten zugelassen. An Ostern werden die meisten von ihnen in den Heimatgemeinden getauft und gefirmt und damit in die Gemeinschaft der Bistumskirche aufgenommen.

Bisher habe die persönliche Glaubensentwicklung der 25 Taufbewerber eher auf persönlicher Ebene und in kleineren Kreisen enger Vertrauter stattgefunden. Mit dem Tag der feierlichen Zulassung im Dom, so erläuterte Bischof Ackermann, trete dieser Glaube „ins Licht der Welt, wird Wirklichkeit in der Öffentlichkeit“.

Er selbst sei immer fasziniert und bewegt, auf welchen Wegen Menschen zum Glauben finden, so Ackermann. Auch in dieser Feierstunde werde die über 1700-jährige Kette der Glaubenszeugen deutlich, von der die Geschichte des Doms von Trier erzähle. Außerdem präsentiere sich die Verbindung mit der Weltkirche: Neben gebürtigen Deutschen sind es Menschen aus Italien, dem Iran und Irak, aus Armenien und Bangladesch, die sich seit rund einem halben Jahr auf den Empfang der Sakramente vorbereiten.

In seiner Predigt erklärte Ackermann, Jesus habe seinen Jüngern das Reich Gottes immer wieder durch Bilder aus dem alltäglichen Leben nahegebracht – ob aus der Landwirtschaft, dem Haushalt oder dem Leben in der Nachbarschaft. Eines dieser Bilder sei das Senfkorn. Aus dem winzig kleinen Korn kann eine bis zu zwei Meter hohe Staude wachsen, „ein Zeichen für die Dynamik, die das Korn entwickelt“. Auch im Leben der Taufbewerber sei die Sehnsucht nach Gott zunächst ein kleines Korn gewesen, das eine Dynamik entwickelt und schließlich die Entscheidung für den Schritt in die Gemeinschaft der Kirche möglich gemacht habe. Mit diesem Korn sei „die Unruhe gewachsen, sich aufzumachen und die Wahrheit des Lebens zu suchen, und eine Gemeinschaft zu finden, die eine wirkliche Botschaft hat“. Es gelte nun, all das, was jeder an Erfahrungen, Erlebnissen und Fragen mitbringe, in das Wachsen des Senfkorns einzubringen, damit es neue Kraft entfalten könne. Er bitte um Menschen an der Seite der Kandidaten, die ihnen helfen und sie begleiten, damit der Baum sich entwickeln und gute Frucht tragen könne, sagte der Bischof.

„Ich freue mich sehr auf die Taufe an Ostern“, sagt Laura Mir Inglesias. Die 20-jährige Koblenzerin sollte sich nach dem Wunsch ihrer Eltern „meinen Weg aussuchen können“. Ähnlich wuchs auch Kaya Braun aus Göttingen auf. Für die 32-jährige Ärztin ist die Entscheidung für den katholischen Glauben eng mit der Geburt von Töchterchen Rosa verbunden. „Sie soll getauft sein und diesen wichtigen Teil unserer Kultur kennenlernen und erfahren“, betont die gebürtige Göttingerin, die bei ihrer Arbeit mit schwerkranken Menschen immer wieder erlebt, wie wertvoll der Glaube gerade an der Schwelle zum Tod ist. Lianna Nadoyan ist überglücklich, bald mit ihren vier Kindern den Glauben leben zu dürfen, für den sie sich jetzt frei entschieden hat. Als Jesidin in Armenien aufgewachsen, habe sie „immer das machen müssen, was andere vorgaben, obwohl ich wie viele meiner Freundinnen katholisch sein wollte“. Durch viele schwierige Lebenssituationen sei Gott an ihrer Seite gewesen. Jetzt freue sie sich, mit ihren Kindern zu ihm gehören.

(red)

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news-87081 Mon, 19 Feb 2018 11:32:48 +0100 "Warum lässt Gott das Leiden in der Welt zu?" http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/warum-laesst-gott-das-leiden-in-der-welt-zu/ Bereits seit vielen Jahren kommen Schüler aus Koblenz und Lahnstein nach den Abiturprüfungen zusammen, um sich ohne schulische Zwänge wissenschaftlichen Themen zu widmen. Vallendar – „Warum lässt Gott das Leiden in der Welt zu?“ mit keiner geringeren Frage beschäftigten sich Teilnehmende der Schüler-Akademie des Bischöflichen Cusanus-Gymnasiums Koblenz und des katholischen Johannes-Gymnasiums Lahnstein.

Immer kurz nach dem schriftlichen Abitur und vor den mündlichen Prüfungen können sich Schülerinnen und Schüler seit mehr als zehn Jahren mit Themen unter anderem aus den Bereichen Ethik, Wirtschaft, Naturwissenschaften und der Theologie auseinandersetzen. „Und zwar frei von schulischen Zwängen“, betonten Carl Josef Reitz, Schulleiter des Cusanus-Gymnasiums und Rudolf Loch, Schulleiter des Johannes-Gymnasiums.

45 Jugendliche und sechs Lehrer von beiden Schulen nahmen sich zwei Tage Zeit, um sich in der Jugendbildungsstätte Sonnenau in Vallendar der Theodizeefrage über Workshops, durch ein Gespräch mit der Holocaust-Zeitzeugin Henriette Kretz, einem Wortgottesdienst und vielen Diskussionen anzunähern.

„Die Tage waren für uns auch für die Abiturvorbereitung gut, darüber hinaus war es aber auch ein interessantes Thema“, erklärten Antonia, Anna, Max und Amelie vom Lahnsteiner Gymnasium. „Wir haben gelernt, keine Angst mehr vor dem Tod zu haben und durch die Zeitzeugin wurden wir ermutigt, mit Leid besser umzugehen.“ Doch auch der Austausch mit den Schülern des Cusanus-Gymnasiums sei ihnen wichtig gewesen. Jennifer vom Cusanus-Gymnasium fand es interessant, so viele unterschiedliche Einblicke in verschiedene Sichtweisen zu erhalten. „Meine Meinung zu dem Thema hat sich nun gefestigt, aber ich habe auch Neues dazugelernt.“ Dem konnte Lukas aus Koblenz zustimmen: „Ich kann nun andere Denkprozesse nachvollziehen.“

Den Startschuss bildete ein Vortrag von Prof. Dr. Georg Langenhorst, Professor für Didaktik des katholischen Religionsunterrichts und Religionspädagogik an der Universität Augsburg.

Die Ergebnisse ihrer Arbeiten präsentierten die Jugendliche unter anderem in Form einer Podiumsdiskussion, eines Interviews oder eines kleinen Theaterstücks.

Die Fördervereine beider Schulen und die Schulstiftung des Cusanus-Gymnasiums unterstützten die Akademietage.

(jf)

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news-87080 Mon, 19 Feb 2018 10:54:48 +0100 Gebet für Kongo und Südsudan http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/gebet-fuer-kongo-und-suedsudan/ Papst Franziskus ruft am 23. Februar zum Gebets- und Fasttag für den Frieden im Kongo und Südsudan auf. Im Dom gibt es an diesem Tag ein Mittagsgebet mit Weihbischof Gebert. Trier – Zu einem Gebets- und Fasttag für den Frieden in der Demokratischen Republik Kongo, im Südsudan und in der ganzen Welt ruft Papst Franziskus für Freitag, 23. Februar auf. Das Bistum Trier folgt dem Aufruf und lädt für diesen Tag um 12 Uhr zum Mittagsgebet mit Weihbischof Franz Josef Gebert in den Dom ein.

Papst Franziskus hatte beim Angelus-Gebet am 4. Februar gesagt, angesichts des tragischen Fortdauerns von Konfliktsituationen in verschiedenen Teilen der Welt lade er alle Gläubigen, aber auch die Brüder und Schwestern, die nicht katholisch und nicht christlich sind, ein, sich dieser Initiative anzuschließen in einer für sie angemessenen Weise.

Gemeinden und Gruppen im Bistum, die sich dem Friedensgebet anschließen möchten, finden hier einen Gottesdienstvorschlag als Word-Dokument bzw. als PDF.

(JR)

 

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news-87075 Mon, 19 Feb 2018 09:23:29 +0100 Botschaften für Eine-Welt http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/botschaften-fuer-eine-welt/ Bis zu den Sommerferien widmet sich die Pfarrgemeinde Heimbach-Weis-Gladbach durch eine Veranstaltungsreihe internationalen Begegnungen. Heimbach-Weis – „Sehnsucht nach Me(h)er – Werde Botschafter für Eine-Welt“, unter diesem Motto steht das Projekt der Pfarrgemeinde Heimbach-Weis-Gladbach, das bis zu den Sommerferien zu unterschiedlichen Aktionen einlädt. Eine Gruppe von fast 15 Ehrenamtlichen hat sich im Juni 2017 zusammengeschlossen und jeder von ihnen hat zu einem bunten Programm beigetragen.

 Der Zeitraum von Aschermittwoch bis zu den großen Ferien steht ganz im Zeichen von internationalen Begegnungen, ob während der Ausstellung „Jenseits von Lampedusa – Willkommen in Kalabrien“, wenn Flüchtlinge zum gemeinsamen Essen einladen (9. März), während des traditionellen Fastenessens (18. März) der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) oder wenn nach der Fronleichnamsprozession (3. Juni) beim „White Table“ viele Nationen zusammenkommen.  „Wir sitzen buchstäblich alle in einem Boot und müssen einen Blick darauf habe, wer noch außerhalb unseres Bootes steht und diese Menschen gezielt mit einbinden“, erklärt die Gemeindereferentin Anne Basten, die das Projekt leitet. Es gehe darum, neue Räume zu erschließen und mehr Menschen durch unterschiedliche Veranstaltungen anzusprechen.

Neben einem Jugendgottesdienst (11. März) und weiteren thematischen Gottesdiensten gibt es eine biblische Nachtlesung (30. März) in einem Zelt auf dem Markplatz in Heimbach-Weis. „Wir gehen bewusst nach draußen, denn Kirche findet nicht nur im begrenzten Kirchenschiff statt“, erklärt Beate Zwick vom Organisationsteam. Für Kinder gibt es einen bolivianischen Tag des Meeres (24. März) im Pfarrheim von Heimbach-Weis und am gleichen Tag wird für Jugendliche und Erwachsene der Film „Und dann der Regen“ gezeigt.

In einem eher analytischen Rahmen setzt die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Mülhofen-Engers die gesamte Veranstaltungsreihe durch den Politikwissenschaftler Nico Beckert (17. April) aus Vallendar. Er referiert über das solidarische Menschwerden in Einer-Welt und im Besonderen über die Beziehungen zwischen Europa und Afrika, erklärt Günther Salz, Mitglied des Organisationsteams und Vorsitzender der KAB Mülhofen-Engers. Eingebunden sind in die Veranstaltungsreihe zudem die Stadt Neuwied mit den „internationalen Wochen gegen Rassismus“ (12. bis 25. März) und auch das Berufsbildungswerk (BBW) des Heinrich-Hauses ist durch eine gemeinsame Schiffs- und Kanufahrt für Familien (Mai/ Juni) vertreten. Die Musikgruppe Los Masis aus Bolivien tritt am 22. Juni im Pfarrgarten in Heimbach-Weis auf.

„Es ist ein sehr vielschichtiges und vielseitiges Programm, bei dem unterschiedliche Menschen eingebunden werden“, betont Pfarrer Heinz Christ. „Wir müssen unseren Blick weiten“, betont Anne Basten, „Das gilt nicht nur für die weltkirchlichen Themen, sondern auch für die Themen vor Ort“. So sollen in Zukunft gezielt Osteuropäerinnen angesprochen werden, die im Dorf ältere Menschen pflegen und fernab ihrer Heimat sind.

Die Initialzündung für das Projekt war eine Ausschreibung der Diözesanstelle Weltkirche im Bistum Trier für Initiativen und Projekte im Rahmen der Eine-Welt-Arbeit. Die Stelle bietet vielfältige Unterstützung, wie die Begleitung bei der Entwicklung von Projekten, die Beratung vor Ort und eine finanzielle Unterstützung von bis zu 1000 Euro.

Weitere Informationen zu einzelnen Programmpunkten gibt es in der Pfarrgemeinde St. Margaretha Heimbach-Weis-Gladbach unter Tel.: 02622-82465 oder auf www.pfarreiengemeinschaft-heimbach-engers.de

(jf)

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news-86991 Sat, 17 Feb 2018 11:38:00 +0100 Das Vertrauen auf Gott zum Ausdruck bringen http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/das-vertrauen-auf-gott-zum-ausdruck-bringen/ In seinem Hirtenbrief zur Fastenzeit befasst sich Bischof Dr. Stephan Ackermann mit der Vaterunser-Bitte „und führe uns nicht in Versuchung“. Trier – Mit der Vaterunser-Bitte „und führe uns nicht in Versuchung“ befasst sich Bischof Dr. Stephan Ackermann in seinem Hirtenbrief zur Fastenzeit 2018. Papst Franziskus hatte im Dezember 2017 eine Diskussion um diese Bitte ausgelöst. Wer betet „und führe uns nicht in Versuchung“, der bitte darum, an Gott nicht irre zu werden, schreibt Ackermann in dem Hirtenwort, das im Bistum Trier in den Gottesdiensten am ersten Sonntag der Fastenzeit (17./18. Februar) verlesen wurde. „Damit aber bringt er zugleich sein Vertrauen zu Gott zum Ausdruck: Er traut Gott zu, ihn zu bewahren. Darum nennt er ihn auch ‚Vater‘.“ Der Brief liegt auch in einer vom Bischof eingesprochenen Audio-Version vor. (mehr hier)

Versuchung sei die Gefahr, „aufgrund von Not, Krankheit, Einsamkeit, Verzweiflung und Todesangst an allem irre zu werden, was mir bisher im Leben Halt gegeben hat: an meinem Glauben, meiner Hoffnung, meiner Liebe“, schreibt Bischof Ackermann. Er reflektiert die Bitte unter anderem mit dem Blick auf den Zusammenhang, in dem Jesus sie ausgesprochen hat: in der Glaubenserfahrung des Volkes Israel. An vielen Stellen sei im Alten Testament die Rede davon, dass Gott seine Frommen auf die Probe stelle. Teilweise werde die Versuchung sogar positiv gesehen: „Sie stärkt das Vertrauen in Gott, indem sie den Menschen vor Herausforderungen stellt, in denen er sich im Glauben bewähren und reifen kann.“ Solche Situationen seien den Gläubigen vermutlich aus dem eigenen Leben bekannt.

Zwar wolle Gott den Menschen nicht zum Bösen verführen. „Aber wenn Gott der Allmächtige ist, dann sind auch die Situationen der Versuchung im Tiefsten von ihm mitgetragen“, schreibt der Bischof. Jesus selbst habe diese Erfahrungen der Prüfung gemacht, im Garten Getsemani und am Kreuz, das „der ärgste Prüfstein des Glaubens“ sei. Doch zugleich sei das Kreuz das Zeichen der Hoffnung schlechthin. „Denn Jesus ist nicht an Gott irregeworden, auch wenn sein Gebet im Sterben ein Gebet der Klage ist.“ Jesus habe der Versuchung widerstanden, und das habe er nicht nur für sich getan, sondern stellvertretend für all jene, die dazu nicht die Kraft haben. „So ist Gott noch in den Abgründen unseres Lebens da und lässt sich finden als Heiland und Erlöser.“

„Der Versuchung zum Bösen zu widerstehen und uns für Gott, unseren Vater, zu entscheiden“: Das sei die Entscheidung, die Christinnen und Christen in den 40 Tagen der Fastenzeit abverlangt werde. „Wir können es“, ermutigt Bischof Ackermann die Gläubigen. „Denn durch die Taufe haben wir bereits angefangen, Kinder Gottes zu sein.“ Er ruft dazu auf, die Wochen der Vorbereitung auf Ostern als eine Zeit des Gebets zu nutzen und im Glauben zu wachsen. „Das Vaterunser mit seinen einzelnen Bitten kann uns dazu ein guter Leitfaden sein.“

Der Hirtenbrief des Bischofs zur österlichen Bußzeit 2018 ist im Wortlaut und als Audio-Datei unter www.bistum-trier.de/bistum-bischof/bischof/im-wortlaut/im-hirtenwort/ zu finden.

(JR)

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news-87001 Fri, 16 Feb 2018 13:32:40 +0100 391.357 Euro für saarländische Kinder in Not http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/391357-euro-fuer-saarlaendische-kinder-in-not/ 391.357 Euro sind 2017 bei der Aktion "Sternenregen" zusammengekommen. Das Geld geht zu gleichen Teilen an die Caritas und das Diakonische Werk. Saarbrücken – Die Hilfsaktion „Sternenregen“ von Radio Salü und der Evangelischen und Katholischen Kirche konnte auch in 2017 vielen saarländischen Kindern und ihren Familien in Not helfen. Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer kamen 391.357 Euro zusammen. Das ist der höchste Spendenstand, den der Verein RADIO SALÜ Wir helfen e.V. bisher für „Sternenregen“ verzeichnen konnte.

Anlässlich einer Pressekonferenz am 16. Februar 2018 in der Evangelischen Notkirche am 40er Grab in Saarbrücken überreichten die „Sternenregen“-Verantwortlichen den symbolischen Spendenscheck stellvertretend an Michael Schütz, Direktor des Caritasverbandes Schaumberg-Blies: „Die breite Unterstützung für ‚Sternenregen‘ zeigt nicht nur eine beispielhafte Solidarität für Menschen, denen es nicht so gut geht. Sie zeigt auch, dass das Thema Armut und Benachteiligung, insbesondere von kinderreichen Familien, seinen Platz in der gesellschaftlichen Realität und in der gesellschaftlichen Diskussion gefunden hat“, so Michael Schütz.

Von Armut betroffen sind häufig Familien und Alleinerziehende, die Arbeit und Kinder nicht auf einen Nenner bringen können. Auch wenn die Eltern eine Arbeit haben, ist oft nicht ausreichend Geld vorhanden. Die Armut der Kinder ist die Armut ihrer Eltern. Und hier ist die Initiative und Hilfe von allen gefordert.

Radio Salü hatte von Mitte Februar 2017 bis Januar 2018 mit zahlreichen Radiospots und redaktionellen Beiträgen auf die Not im Saarland aufmerksam gemacht. Zur Spendenunterstützung fand am Nikolaustag, dem 6. Dezember, erneut der 24-Stunden-Spendenmarathon auf Radio Salü statt. An diesem Tag kamen verstärkt Firmen, Vereine und Saarländer zu Wort, die mit eigenen Events und originellen Ideen „Sternenregen“ tatkräftig unterstützt haben

Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlandes und Schirmherrin von „Sternenregen“: „‘Sternenregen‘ gibt benachteiligten Menschen eine Chance. Die Aktion setzt gelebte Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe vorbildlich um. Viele Menschen unterstützen mit ihrem Engagement insbesondere hilfsbedürftige Kinder, geben ihnen eine Perspektive und stärken damit den Zusammenhalt in unserer Heimat.“

„Die Unterstützung unserer Hörerinnen und Hörer, unserer Werbekunden und Partner, die sich seit Jahren für ‚Sternenregen‘ engagieren, ist beeindruckend. Seit 2004 konnten wir bis heute 3.000.812 Euro weitergeben, um bedürftigen Kindern und ihren Familien zu helfen. Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass armutsgefährdete Kinder im Saarland durch ‚Sternenregen‘ faire Chancen erhalten“, ergänzte Radio Salü Geschäftsführer Michael Mezödi.

Weitere Informationen: www.salue.de

(red/dh)

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news-86995 Fri, 16 Feb 2018 11:50:23 +0100 Grundgerüst für eine Neuausrichtung des kirchlichen Lebens http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/grundgeruest-fuer-eine-neuausrichtung-des-kirchlichen-lebens/ Bischof Dr. Stephan Ackermann gibt die Raumgliederung des Bistums als Vorlage für die Anhörung frei, die 2019 startet. Trier – Bischof Dr. Stephan Ackermann hat die Raumgliederung des Bistums Trier nun als Vorlage für die formale Anhörung freigegeben. Nach der offenen Rückmeldephase von März bis November 2017 und einer abschließenden Beratung mit den diözesanen Räten sowie Vertretungen von Gruppierungen und Einrichtungen im Bistum hatte der Bischof sich eine Bedenkzeit genommen, um den Vorschlag genau zu prüfen und die Rückmeldungen aus dem Bistum zu studieren. Denn die Verantwortung für eine derart große Reform liegt letztlich beim Bischof. Dabei habe er auch viel erfahren „von den Erwartungen und Sorgen, die die Gläubigen vor Ort mit den Pfarreien der Zukunft verbinden“, sagt Ackermann in einem Interview in dem Newsletter, mit dem die Karte am 16. Februar veröffentlicht wurde. 

Der Bischof erklärt, er habe in seinem Arbeitszimmer Karten aufgehängt und sei etwa mit GoogleMaps durch die Räume „gefahren“, um die Wege nachzuvollziehen, die sich in den neuen Räumen ergeben. „Und jetzt kann ich sagen: Nach den angelegten Kriterien ist die Zahl 35 plausibel. Dieser Raumzuschnitt lässt uns auf die Zukunft hin handlungsfähig bleiben und kann ein Grundgerüst für eine Neuausrichtung des kirchlichen Lebens sein, wie es der Synode vorschwebt.“

Im Vergleich zur am 24. November 2017 veröffentlichten Karte hat Bischof Ackermann einige Änderung vorgenommen: die bisherige Pfarrei Sevenich möchte er der Pfarrei der Zukunft (PdZ) Oberwesel zuordnen; die Pfarrei Faid mit ihrer Filiale Dohr wird künftig zur PdZ Cochem/Zell gehören; die Pfarrei Binsfeld wird der PdZ Bitburg zugeordnet und die Pfarreien Waxweiler und Lambertsberg zur PdZ Prüm. Eine weitere Änderung betrifft die bisherige Pfarreiengemeinschaft Mittlere Mosel, die der Pfarrei der Zukunft Wittlich zugeordnet wird. „Das entspricht dem deutlichen Votum der örtlichen Räte“, betont Ackermann. Noch nicht entschieden ist die Frage der künftigen Verwaltungssitze der Pfarreien, der sogenannten Pfarrorte.

Die nun vorliegende Karte ist die Grundlage für die formale Anhörung, die noch vor der offiziellen Errichtung der neuen Pfarreien erfolgen muss. Die Anhörung startet voraussichtlich Anfang 2019. Neben der Frage der territorialen Gliederung werden auch die künftige Rätestruktur sowie die Gestaltung der Vermögensverwaltung in den Pfarreien der Zukunft Gegenstand des Verfahrens sein. Derzeit arbeiten dazu Teilprozess- und Arbeitsgruppen. Die großen Veränderungen von der jetzigen Gliederung hin zu den Pfarreien der Zukunft mache aber auch konkret, was Papst Franziskus in der Enzyklika Evangelii Gaudium über die Pfarrei sage, erklärt der Bischof: „Für den Papst ist gemäß dem Kirchenrecht die Pfarrei keine starre Struktur, sondern vielfältig formbar und auf die jeweilige kirchliche Situation hin anzupassen. Wo das geschieht, wirkt die Pfarrei evangelisierend und zeigt, wie die Kirche ‚inmitten der Häuser ihrer Söhne und Töchter lebt‘.“ Damit das gelinge, brauche es von allen ehren- und hauptamtlich Aktiven „innere Beweglichkeit“ und „missionarische Kreativität“, sagt Ackermann. Er hofft, dass alle Beteiligten „mit Offenheit auf die neuen Räume zugehen und damit auf eine neue Weise, Pfarrei zu sein“. Dazu solle auch die bevorstehende Erkundungsphase helfen.

Alle Informationen zur Gliederung der Pfarreien der Zukunft sind unter www.bistum-trier.de/raumgliederung zu finden; dort steht auch der Newsletter zum Download bereit.

(JR)

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news-86987 Fri, 16 Feb 2018 08:58:45 +0100 Sieben Wochen ohne Plastik http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/sieben-wochen-ohne-plastik/ Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und die Fachstelle Jugend im Bistum rufen in der Fastenzeit zu einer Plastik-Fastenaktion auf. Trier – Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und die Fachstelle Jugend im Bistum Trier rufen in der Fastenzeit vom 14. Februar bis 30. März zu einer Plastik-Fastenaktion auf und bieten Austauschtreffen mit Gleichgesinnten an.

Mit 12,6 Millionen Tonnen verbraucht kein anderes Land in Europa so viel Plastik wie Deutschland, mit steigender Tendenz. 3,6 Milliarden Plastiktüten werden hier jährlich genutzt, mit einer Gebrauchsdauer von gerade einmal 25 Minuten. Nach Angaben der Umweltschutzorganisation BUND verbraucht jeder Deutsche durchschnittlich 37 kg Plastik pro Jahr. Besonders bedroht durch Plastikabfälle sind die Meere. Nach Angaben des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) treiben inzwischen auf jedem Quadratkilometer Meeresoberfläche bis zu 18.000 Plastikteile unterschiedlicher Größe. Doch das sei nur die Spitze des Eisberges, denn mehr als 70 Prozent der Abfälle sinken auf den Meeresboden und bleiben dem Auge verborgen. In knapp 100 Jahren habe das anfänglich vielgelobte Material unseren blauen Planeten unwiederbringlich verändert, schreiben kfd und Fachstelle Jugend in ihrem Aufruf. Sie laden dazu ein, in der Fastenzeit sieben Wochen lang den täglichen eigenen Plastikverbrauch zu reduzieren oder komplett auf Plastik zu verzichten. Die Aktion gehört zum neuen Projekt der kfd „Zukunft nachhaltig und geschlechtergerecht. Wie gelingt Veränderung“.

Wer Lust hat, sich auf das Experiment einzulassen und weitere Tipps und den Austausch mit Gleichgesinnten sucht, kann zum ersten Treffen am Samstag 17. Februar 2018, von 13.30 Uhr bis 15 Uhr ins Haus Fetzenreich, Sichelstr. 36, 54290 in Trier kommen. Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich anzumelden, gibt es bei der Fachstelle Jugend unter Tel.: 0651-99475940 oder E-Mail: fachstellejugend.trier(at)bistum-trier.de

(sb)

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news-86969 Thu, 15 Feb 2018 13:50:30 +0100 Szenische Lesung erzählt Flüchtlingsdrama von Lampedusa http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/szenische-lesung-erzaehlt-fluechtlingsdrama-von-lampedusa/ Fünf Leserinnen und Leser thematisieren im Mehrgenerationenhaus Johanneshaus in Hermeskeil mit Originalzitaten und Musik das Schiffsunglück vor Lampedusa. Hermeskeil – Sie leihen Fischern, Tauchern, Polizisten, Flüchtlingen und Inselbewohnern ihre Stimme: Fünf Leserinnen und Leser führen am Samstag, 24. Februar um 18 Uhr im Mehrgenerationenhaus (MGH) Johanneshaus in Hermeskeil die Szenische Lesung „Ein Morgen vor Lampedusa“ auf. Das Stück erzählt von dem Schiffsunglück vor Lampedusa im Oktober 2013, bei dem 368 Menschen im Mittelmeer ertranken, nachdem ihr Flüchtlingsboot kenterte. Antonio Umberto Riccò hat aus Erzählungen und Zitaten von Augenzeugen die Texte für das Stück zusammengestellt. In Norddeutschland wurde es bereits einige Male aufgeführt, für Rheinland-Pfalz ist es eine Premiere.

Clemens Grünebach, Dechant im Dekanat Hermeskeil-Waldrach, ist einer der Sprecher. Er hatte das Stück während eines Urlaubes gesehen und sofort gewusst, dass er es auch nach Hermeskeil bringen will. „Es ist sehr eindrücklich und schildert diese Tragödie sehr menschlich. Man merkt: Das sind alles Menschen, das sind keine Zahlen, diese Flüchtlinge oder Bewohner von Lampedusa“, sagt Grünebach. Faszinierend sei auch, dass das Stück ganz ohne Show-Effekte auskomme, nur mit Musik, Bildern und den nüchternen Beschreibungen der Menschen, die an jenem Morgen dort waren. Die Musik wurde von dem Italiener Francesco Impastato eigens für die Lesung komponiert.

Bereits die erste Probe sei unter die Haut gegangen, sagt Grünebach. So ging es auch Sophie Schäfer: „Da fiel es einem bei einigen Passagen schon sehr schwer, sie zu lesen, ohne zu emotional zu werden.“ Schäfer übernimmt die Rolle der Erzählerin. „Auch ohne Bilder oder Videos gesehen zu haben, bekommt man bereits ein sehr deutliches Bild im Kopf durch die Texte. Das hat sehr nachdenklich gemacht.“ Sie sei oft erschrocken, wie stark man teilweise abgestumpft sei, wenn man von neuen ertrunkenen Flüchtlingen hört. Sie finde es wichtig, dass die Lesung das Thema neu präsent macht. „Lampedusa war ein sehr krasses Beispiel. Leider hat es an Aktualität nichts verloren. In Marokko und Libyen überlegen sich schließlich trotz der Gefahren jeden Tag Menschen, den Weg über das Mittelmeer zu nehmen.“ Nur weil gerade weniger dieser Flüchtlinge direkt nach Deutschland kämen, dürfe das Thema nicht in der Versenkung verschwinden, bekräftigt Grünebach. „Das ist nicht weit weg, sondern direkt bei uns vor Ort. Denn hier leben jetzt Menschen unter uns, die damals auf diesen Schiffen waren und über das Mittelmeer kamen.“

Um diesen Menschen auch weiterhin im MGH zu helfen, wird die ganze Lesung ehrenamtlich veranstaltet und um Spenden für einen Sprachkurs in der Kindertagesstätte Adolph Kolping gebeten. Der Eintritt ist frei. Anschließend gibt es noch eine Gesprächsrunde mit den Zuhörern und Aktiven in der Flüchtlingsarbeit in Hermeskeil. Weitere Informationen hat Christoph Eiffler, Tel.: 06503-9817515, Mail: christopheiffler(at)mgh-johanneshaus.de.
Bei Veranstaltungswunsch kann die choreografierte Lesung mit Material über www.lampedusa-hannover.de angefordert werden.

(dk)

 

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news-86963 Thu, 15 Feb 2018 11:15:47 +0100 „Kinderwunsch. Wunschkind. Unser Kind!“ http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/kinderwunsch-wunschkind-unser-kind/ Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und Deutsche Bischofskonferenz eröffnen die Woche für das Leben in Trier. Trier – Vom 14. bis 21. April 2018 findet die ökumenische Woche für das Leben statt. Sie steht unter dem Motto „Kinderwunsch. Wunschkind. Unser Kind!“ und lädt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Methoden der Pränataldiagnostik ein. Zur Woche für das Leben laden die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Deutsche Bischofskonferenz ein. Der Gottesdienst zur bundesweiten Eröffnung wird am Samstag, 14. April 2018, um 11 Uhr im Trierer Dom mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und dem Ratsvorsitzenden der EKD, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, sowie dem Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann und dem Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, gefeiert.

Im Vorwort zum Themenheft der diesjährigen Woche für das Leben schreiben Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm von der „Kehrseite“ der diagnostischen Möglichkeiten und davon, „dass Frauen und Paare gerade zu Beginn einer Schwangerschaft einem inneren oder auch äußeren Druck ausgesetzt sind“. Müttern und Vätern begegne zuweilen eine gesellschaftliche Mentalität, „die das neugeborene Leben nach anderen Kriterien bemisst. Etwa wenn es heißt, dass ein mit Krankheit oder Behinderung geborenes Kind ‚heute nicht mehr nötig‘ sei.“ Eine solche Haltung werde durch die diagnostischen Möglichkeiten in der vorgeburtlichen Phase unterstützt und bringe Frauen und Paare oft in tiefe Konflikte. „Jedem Kind kommt die gleiche Würde zu, unabhängig von allen Diagnosen und Prognosen“, so Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm. „Jedes Kind ist ein Bild Gottes und wird von ihm geliebt.“ Die Kirchen ermutigen Eltern dazu, ihr Kind ohne Vorbehalt anzunehmen: „Ja, du bist unser Kind!“ Sie bieten Möglichkeiten der Unterstützung, Beratung und Begleitung an, die Eltern in Krisensituationen in Anspruch nehmen können. Im Themenheft zur Aktion kommen katholische und evangelische Experten zu Wort, die Pränataldiagnostik aus medizinischen, ethischen und sozialen Perspektiven erläutern. Außerdem haben sich Menschen mit Down-Syndrom vom Magazin „Ohrenkuss“ in einem Workshop mit dem Thema Schwangerschaftsabbruch beschäftigt und berichten über ihre Eindrücke und Sorgen in einem Interview. Elemente für einen ökumenischen Gottesdienst als Vorschlag für Kirchengemeinden ergänzen die Broschüre.

Interessierte aus Kirchengemeinden, Verbänden und Organisationen können über die Internetseite www.woche-fuer-das-leben.de Informationen und Materialien zur Woche für das Leben kostenfrei bestellen. Verfügbar sind das Themenheft, Motivplakate in DIN A3 und DIN A4 sowie eine Plakatvariante mit Freifeld zum Eindrucken von Veranstaltungshinweisen sowie zwei unterschiedlich gestaltete Postkarten (gebündelt zu 20 Stück), die sich zum Auslegen an Schriftenständen, in Kirchen oder Institutionen eignen. Alle Materialien stehen auch als Download bereit.

Seit 1994 ist die Woche für das Leben die ökumenische Initiative der katholischen und der evangelischen Kirche in Deutschland für die Schutzwürdigkeit und Schutzbedürftigkeit des menschlichen Lebens in allen seinen Phasen. Die Aktion, die immer zwei Wochen nach Ostersamstag beginnt und sieben Tage dauert, will jedes Jahr Menschen in Kirche und Gesellschaft für den Lebensschutz sensibilisieren.

Die Woche für das Leben präsentiert sich 2018 in einem neuen Layout. Das Hauptmotiv der Aktion zeigt zwei lachende Mädchen. Die ältere der beiden Schwestern trägt die jüngere – ein Kind mit Down-Syndrom – auf dem Rücken. Auf der neu gestalteten Internetseite www.woche-fuer-das-leben.de steht das aktuelle Logo der Aktion im Mittelpunkt. Der moderne und dynamische Schriftzug „Woche für das Leben“ in einem klaren Blau und kräftigen Orangerot steht dabei für Lebendigkeit; zudem findet sich in der Bildmarke sowohl ein stilisiertes Kreuz als auch ein Mensch.

(red)

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news-86961 Thu, 15 Feb 2018 10:53:49 +0100 Migration mit Offenheit begegnen http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/migration-mit-offenheit-begegnen/ Durch einen etwas anderen Aschermittwochsgottesdienst wurde die Ausstellung "Jenseits von Lampedusa - willkommen in Kalabrien" in Neuwied eröffnet. Neuwied – Es geht um Menschlichkeit, Solidarität und darum, Menschen auf der Flucht eine neue Heimat zu geben. Eröffnet im Marienhaus-Klinikum St. Elisabeth gastiert die Wanderausstellung „Jenseits von Lampedusa – willkommen in Kalabrien“ seit dem 14. Februar im Kreis Neuwied, wo sie im Dekanat Rhein-Wied zahlreiche Stationen von der Deichstadt, über Dierdorf bis nach Waldbreitbach durchlaufen wird.

Es sind Bilder zwischen Freude und Leid, Aufnahmen von Begegnungen und Fotos des neuen Miteinanders: Auf mehr als 15 Stellwänden zeigt die Wanderausstellung, was die kleine Gemeinde Riace in Süditalien erreichen konnte, weil sie zusammenhielt und sich der Integration von Flüchtlingen annahm. Doch finden sich nicht nur emotionale Momentaufnahmen eines selbstverständlichen Umgangs mit Fremden in der Wanderausstellung wieder. Auch zahlreiche Informationen, Begleittexte und ausführliche Beschreibungen erzählen von den Begebenheiten, den Erfahrungen und den Erlebnissen in der Gemeinde.

Passend zum Thema einer gelebten Integration legte auch der Gottesdienst mit dem die Ausstellung eröffnet wurde, seinen Fokus auf das Herz, das Heilen von Brüchen und das erneute Zusammenwachsen. Das betonte auch Gemeindereferentin Monika Hühnerbein aus der Pfarrgemeinde St. Clemens in Dierdorf: „Unter dem Motto herzzerreißend wollen wir heute den Rissen in unserer Gesellschaft nachspüren.“ Und dies geschah nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten, denn mit Unterstützung der Künstlerin Petra Schiller entstand während des Gottesdiensts ein großflächiges Bild in Herzform: „Wir wollen das vorgezeichnete Herz gemeinsam mit Asche schmücken“, erklärte Schiller, die die Anwesenden motivierte, durch Formen oder Worte ihr Innerstes auf die Leinwand zu bannen und damit auch die Wanderausstellung zu bereichern. 

In den kommenden Wochen ist die Ausstellung „Jenseits von Lampedusa – willkommen in Kalabrien“ auch an verschiedenen Schulen zu Gast, so zum Beispiel in Dierdorf, Horhausen, Waldbreitbach und Neuwied. Schüler sind dann eingeladen, über ihre Sichtweisen zu sprechen und zu reflektieren. Auch in mehreren Gemeinden wird die Ausstellung als besondere Aktion passend zur Fastenzeit aufgebaut werden. Begleitveranstaltungen runden dort die Begegnung mit dem Thema Integration ab.

Die Wanderausstellung „Jenseits von Lampedusa – willkommen in Kalabrien“ ist noch bis zum 16. Februar im St. Elisabeth Krankenhaus zu sehen, anschließend macht sie in der Dierdorfer Pfarrei St. Clemens Station wo am 17. März zusätzlich ab 14 Uhr ein Gottesdienst in der Muttersprache Jesu im syrisch-aramäischen Ritus gefeiert wird. Am 21. Februar gastiert die Ausstellung in der Realschule plus in Waldbreitbach, und am 22. und 23. Februar ist sie im Gymnasium sowie in der Realschule Neustadt/Wied zu sehen. Weitere Stationen der Wanderausstellung sind am 27. und 28. Februar sowie am 1. März das Kurfürst-Salentin-Gymnasium Andernach sowie die Pfarrei St. Matthias. Am 2. März werden die Werke in der FBS Neuwied sowie am 3. März erneut in St. Matthias ausgestellt, und am 4. März können die Stellwände in Heilig Kreuz bewundert werden. Am 9., beziehungsweise 11. März stehen dann das Pfarrheim in Gladbach, das Pfarrheim in Heimbach-Weis sowie die Finissage in Block auf dem Programm.

Weitere Informationen gibt es auf https://www.topographiendermenschlichkeit.de/kalabrien/ oder im Dekanat Rhein-Wied unter Tel.: 02631-34277-0

(red)

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news-86942 Wed, 14 Feb 2018 16:09:38 +0100 Für den Klimaschutz das Auto öfter stehen lassen http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/fuer-den-klimaschutz-das-auto-oefter-stehen-lassen/ Auch in und um Trier heißt es jetzt: Vom Auto so oft wie möglich umsteigen auf alternative, umweltschonende Verkehrsmittel. Die Aktion Autofasten ist wieder gestartet. Trier – Ihre Aktion Autofasten haben die katholische und evangelische Kirche am Aschermittwoch in Trier gestartet. Schon zum 21. Mal lädt die Klimaschutzaktion der Kirchen dazu ein, einmal auszuprobieren, wieviel Auto wirklich nötig ist und welche Alternativen es gibt. Auf dem Trierer Kornmarkt präsentierten Vertreter der Kirchen und der Stadt sowie mehrere Teilnehmer die Aktion und berichteten von ihrer Motivation, beim Autofasten mitzumachen.

Etwas für die Umwelt und gleichzeitig die eigene Gesundheit tun: Das ist ein wichtiges Motiv beim Autofasten, erklärte Christoph Schaan vom Evangelischen Kirchenkreis Trier bei der Aktionseröffnung. „Auf dem Weg zur Arbeit im Stau stehen, vielleicht sowieso knapp dran sein, gehetzt und schlecht gelaunt sein“ – darauf habe er keine Lust mehr gehabt und verzichte deshalb schon länger auf das Auto, wo immer es gehe. Kosten- und stressfreier sei er mit anderen Verkehrsmitteln wie dem Fahrrad unterwegs, lasse sich „morgens den Kopf freipusten und genieße die Sonne und den Wind im Gesicht.“ Fasten bedeute, aus alten Gewohnheiten auszubrechen, den Blick zu schärfen, für das eigene Leben und das Leben mit Gott „und für unseren Auftrag als Christinnen und Christen, die Schöpfung für unsere Kinder und die Menschen anderer Erdteile zu bewahren, die am stärksten vom Klimawandel betroffen sind.“

Dass es beim Fasten nicht nur um strikten Verzicht geht, betonte Dr. Gundo Lames, Direktor für den Bereich „Ziele und Entwicklung“ im Bistum Trier. „Natürlich ist es schwer, aus den Gewohnheiten des Lebens auszubrechen. Das ist beim Verzicht auf gewisse Nahrungsmittel ebenso wie bei der Mobilität. Aber es kann ein großer Zugewinn sein, denn man übernimmt Verantwortung für die Schöpfung, weitet den eigenen Blick, nimmt sich vielleicht auch mehr Zeit für die eigene Gesundheit.“ Ein häufig vorgebrachtes Argument gegen die Aktion sei, dass es Menschen auf dem Land kaum möglich sei, auf das Auto zu verzichten. „Aber es geht uns ja auch nicht darum, dass man komplett verzichtet, sondern bewusst an die Sache rangeht. Man kann Fahrgemeinschaften bilden, kleinere Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen. Auch spritsparendes Fahren trägt schon zu weniger CO2-Austoß bei“, so Lames. Zu diesem Thema gebe es am 20. März auch ein offenes „Spritspartraining“ für alle Interessierten, informierte Johannes Wiegel, Geschäftsführer der Aktion Autofasten. 

Auch Johannes Hill, Umweltberater der Stadt Trier, warb für die Aktion. Das Auto brauche Platz, koste viel im Unterhalt und man verplempere oft Zeit im Stau oder mit der Parkplatzsuche. Mittlerweile benutze er selbst sehr häufig das Fahrrad und hab seine ganze Familie dafür gewinnen können. „Ich hoffe, der Funke der Aktion springt auch bei anderen über!“ Auch Lames motivierte dazu, sich der Aktion noch anzuschließen. „Vielleicht macht ein einzelner Autofaster nicht den großen Unterschied, aber je mehr Leute sich beteiligen, desto weiter wird die Idee auch in Familien und Freundeskreise hineingetragen und desto mehr Menschen denken über den Klimaschutz und die Bewahrung der Schöpfung nach.“

Mehr Informationen zur Aktion vom 14. Februar bis 31. März gibt es unter www.autofasten.de.

(sb)

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news-86941 Wed, 14 Feb 2018 16:07:58 +0100 Delegationsreise nach Bolivien http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/delegationsreise-nach-bolivien/ Mit einer Delegation aus Politik und Bistumsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern fliegt Bischof Stephan Ackermann Ende Februar nach Bolivien. Trier/La Paz – Bischof Dr. Stephan Ackermann wird Ende Februar zu einer Reise nach Bolivien aufbrechen. Vom 24. Februar bis zum 5. März wird der Trierer Bischof zusammen mit Vertretern aus Politik sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Bistum Trier auf Einladung der Bolivianischen Bischofskonferenz durch das lateinamerikanische Land reisen. „Ich freue mich sehr auf die Reise nach Bolivien und die zahlreichen Begegnungen mit den Menschen dort“, sagte Bischof Ackermann. „Wir wollen durch unsere Reise zeigen, dass die Partnerschaft zwischen dem Bistum Trier und der Bolivianischen Kirche auch nach mehr als 50 Jahren immer noch lebendig ist und wir – gerade in Zeiten des Klimawandels – als Christen weltweit zusammenstehen in unserer Verantwortung für Gottes Schöpfung.“

Das Bistum Trier ist seit 1960 partnerschaftlich mit der Bolivianischen Kirche verbunden. Im Fokus der diesjährigen Delegationsreise stehen die derzeitigen Schwerpunkte der Bolivienpartnerschaft: Schöpfungsverantwortung und Klimagerechtigkeit. Bischof Ackermann und die Delegation, die ihn begleiten wird, werden sich verschiedene Projekte in unterschiedlichen Teilen des Landes ansehen, aber auch Vertreter der Bolivianischen Bischofskonferenz zu Beratungen über die weitere Entwicklung der Partnerschaft treffen.

Eine Station der Reise ist Tarija, im Süden Boliviens, wo sich die Gruppe um den Bischof auf einem Weingut ein Projekt zur effizienteren Weinproduktion ansehen wird. In dem Projekt wird Wein mit deutlich reduziertem Energie- und Wasserverbrauch hergestellt. Das Projekt ist von der Entwicklungszusammenarbeit des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert. Im Südwesten des Landes wird die Delegation eine Pilotanlage zum Abbau von Lithium besuchen: Am Salar de Uyuni, der größten Salzpfanne der Welt, befindet sich eines der größten Vorkommen von Lithium, ein Material, das insbesondere zur Herstellung von Batterien verwendet wird und für die Entwicklung der E-Mobilität eine große Rolle spielt. Des Weiteren stehen Besuche von Partnerschulen der Bistumsschulen auf dem Programm. Dr. Helene Neis und Stefan Kilz, die beiden Schulleiter der Willi-Graf-Schulen (WGS) in Saarbrücken werden die Reise nutzen, um dem Colegio San Juanillo in Sucre, der Partnerschule der WGS, einen Besuch abzustatten.

Der Abschluss der Reise wird die Station in La Paz, dem Regierungssitz des Landes, und El Alto sein. Bischof Ackermann wird die Pfarrei von Pfarrer Konrad Lisowski besuchen, der als Trierer Priester seit 2013 in der Millionenstadt tätig ist. Dort trifft sich Bischof Ackermann außerdem mit Freiwilligen aus dem Bistum Trier, die in dieser Zeit einen sozialen Friedensdienst in verschiedenen Teilen Boliviens leisten. Jedes Jahr entsendet das Bistum etwa 30 Jugendliche aus dem ganzen Bistum in soziale Projekte weltweit, einen Großteil von ihnen nach Bolivien.

(dh)

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news-86940 Wed, 14 Feb 2018 16:03:38 +0100 Die Kirchen im Saarland rufen zum Autofasten 2018 auf http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/die-kirchen-im-saarland-rufen-zum-autofasten-2018-auf/ In Saarbrücken ist die Aktion Autofasten eröffnet worden. Dabei wurden verschiedene Alternativen zum eigenen Auto vorgestellt. Saarbrücken – Es muss ja nicht immer das Auto sein! Das Bistum Trier und die Evangelische Kirche im Rheinland laden auch in diesem Jahr wieder ein, die eigene Mobilität und das Verhältnis zum Automobil zu überdenken. Ziel der Aktion Autofasten ist es, das eigene Auto so oft wie möglich stehen zu lassen und Alternativen auszuprobieren. Während der Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostern sind alle Teilnehmer angehalten, statt mit dem eigenen Auto, mit dem Bus, der Bahn und dem Fahrrad unterwegs zu sein, oder ein Auto mit vielen anderen zu teilen.

Die unzähligen Skandale der Automobilindustrie seien Grund genug, „unser Verhältnis zu Autos zu überdenken“, sagte Prälat Dr. Peter Prassel bei der Eröffnung der Aktion im welt:raum am St. Johanner Markt in Saarbrücken. Die Fastenzeit biete den idealen Rahmen dazu: „Fasten heißt nicht nur Verzicht. Fasten heißt vor allem, etwas ganz bewusst zu tun“, so Prassel. „Deshalb ist die Fastenzeit eine gute Zeit, ganz bewusst ganz anders zu denken.“

Die Teilnehmer der Aktion Autofasten versuchen vom 14. Februar bis zum 31. März so wenig wie möglich ihr Auto zu benutzen. Wie lange und in welchem Umfang jeder mitmacht, entscheiden die Teilnehmer selbst. Unterstützt wird die Aktion vom SaarVV, der wieder 200 Zwei-Wochen-Tickets für das gesamte Netz des Verkehrsverbunds zur Verfügung stellt. Diese Tickets werden unter allen angemeldeten Teilnehmern verlost. Auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) und Cambio CarSharing unterstützen die Aktion.

Der Beauftragte der Evangelischen Kirchen im Saarland bei Landtag und Landesregierung, Frank-Matthias Hofmann, rief ebenfalls dazu auf, sich Alternativen zum Auto zunutze zu machen: „Es kann helfen, einmal die Radfahrerbrille aufzusetzen und öfter an der frischen Luft sich mit eigenen Kräften fortzubewegen. Das ist gesund, muskelauf- und fettabbauend, umweltfreundlich, kontakschaffend und steigert letztlich die eigene Lebensqualität.“ Gleichzeitig forderte er die Politik dazu auf, mehr in die nicht-automobile Infrastruktur zu investieren. „Es reicht nicht, nur ein paar Linien auf die Straßen aufzumalen und zu hoffen, dass das mit der Sicherheit der besonders schützenswerten Radfahrer schon gut gehe.“ Es brauche mehr Konzepte wie der geplante Radschnellweg zur Universität, so Hofmann.

An der Aktion Autofasten haben sich im letzten Jahr rund 400 Personen im Saarland beteiligt. In den letzten Jahren haben mehr als 25.000 Frauen und Männer versucht, im Rahmen der Aktion Autofasten auf ihr Auto zu verzichten. Die Anmeldung für die Tickets des SaarVV läuft noch bis zum 22. Februar. Danach werden die Fahrkarten unter allen Angemeldeten verlost.

Weitere Informationen und Anmeldung zur Aktion Autofasten: www.autofasten.de

(dh/red)

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news-86936 Wed, 14 Feb 2018 15:23:32 +0100 17 Jahre im ständigen Wandel http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/17-jahre-im-staendigen-wandel/ Seit dem Jahr 2000 ist die KiTa gGmbH Koblenz stetig gewachsen. Nun sind alle katholischen Einrichtungen im Visitationsbezirk Koblenz unter diesem Dach organisiert. Mayen/ Koblenz – Was im Jahr 2000 als Modellprojekt mit 16 Kindergärten an den Start ging, hat sich längst etabliert: Die Katholische KiTa gGmbH Koblenz, mit Sitz in Mayen, hat mit 164 Einrichtungen ihr Ziel der Aufnahme aller katholischen Kitas im Visitationsbezirk Koblenz erreicht und steht mit dieser Größenordnung an der Spitze der KiTa-Träger in Rheinland-Pfalz.

„Hier war es noch keinen Tag langweilig“, bringen Sabine Theisen und Willi Kaspari ihre Arbeit als Geschäftsführer der Katholischen KiTa gGmbH Koblenz auf den Punkt. Die Sozialpädagogin und Betriebswirtin und der Sozialarbeiter müssen es wissen, leiten sie doch seit Beginn der Modellprojektphase im Jahr 2000 (Kaspari) und seit der Entscheidung des Bistums Trier im Jahr 2003 (Theisen) das Modellprojekt als Regeleinrichtung fortzuführen die gemeinnützige Trägergesellschaft. Und wenn sie sagen: „Hier wird es auch in Zukunft nicht langweilig“, schauen sie auf neue Aufgaben und Herausforderungen wie Fachkräftemangel, Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements zur Umsetzung des neuen Rahmenleitbildes des Bistums, Veränderungen durch die Novellierung des KiTa-Gesetzes in Rheinland-Pfalz.

Um den gesellschaftlich bedingten Veränderungen in der Kindertagesbetreuung gerecht zu werden und um Pfarrer sowie ehrenamtlich tätige Verwaltungsratsmitglieder zu entlasten, hatte das Bistum Trier seinerzeit je eine Trägergesellschaft für die Visitationsbezirke Koblenz, Saarbrücken und Trier ins Leben gerufen. Aus dem Bereich Koblenz stellten sich zunächst 16 Einrichtungen unter das Dach der Katholischen KiTa gGmbH Koblenz. „Freiwillig und mit der Bereitschaft zur Mitgestaltung und durchaus kritisch beäugt“, erinnert sich Willi Kaspari. Und betont: „Es war die reinste Pionierarbeit.“

Was damals noch durchaus üblich war – nämlich Kindergärten mit Öffnungszeiten von acht bis zwölf und von 14 bis 16 Uhr – gibt es heute so gut wie gar nicht mehr. So sind die vergangenen 17 Jahre von ständigem Wandel geprägt gewesen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat ein noch stärkeres Gewicht erhalten. Die Ausweitung des Rechtsanspruchs auf einen KiTa-Platz und weitere gesetzliche Veränderungen waren umzusetzen, ein Qualitätsmanagement aufzubauen und ein Unternehmensleitbild zu erstellen. „Wir hatten zu jeder Zeit die volle Unterstützung des Bistums“, betonen die beiden Geschäftsführer.

In 164 Einrichtungen gibt es insgesamt 650 Gruppen und 13.500 genehmigte Plätze für Kinder – inklusive der Krippenplätze und der Hortplätze für Schüler. Mehr als verzehnfacht hat sich die Zahl der Mitarbeitenden; sie ist von damals 250 auf aktuell 3.300 angestiegen.

Die ab 2019 anstehende Auditierung aller Kitas mit Blick auf die Umsetzung des neuen Rahmenleitbildes des Bistums und die Auseinandersetzung mit der Rolle der katholischen KiTas als Orte von Kirche in den Pfarreien der Zukunft werden prägende Themen für die nächsten Jahren sein, sind sich die Geschäftsführer einig.

(red)

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news-86929 Wed, 14 Feb 2018 11:57:47 +0100 Neue Mitglieder für das Trierer Domkapitel http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/neue-mitglieder-fuer-das-trierer-domkapitel-1/ Bischof Dr. Stephan Ackermann ernennt zwei Domkapitulare und einen Domvikar. Die „Installation“ genannte Einführung ist am Sonntag, 8. April um 18 Uhr im Trierer Dom. Trier/Bad Kreuznach – Bischof Dr. Stephan Ackermann ernennt Professor Dr. Martin Lörsch (Trier) zum residierenden Domkapitular und Pfarrer Monsignore Dr. Michael Kneib (Bad Kreuznach) zum nichtresidierenden Domkapitular am Hohen Dom zu Trier. Der Regens des Trierer Priesterseminars, Monsignore Michael Becker, wird Domvikar. Die „Installation“ genannte Einführung der neuen Domgeistlichen findet am Sonntag, 8. April, in der Vesper um 18 Uhr im Trierer Dom statt. Lörsch und Kneib folgen auf die dann emeritierten Domkapitulare Klaus Peters und Hermann Engel.

Martin Lörsch (*1951 in Koblenz) wurde 1979 in Trier zum Priester geweiht. Nach der Kaplanszeit in Saarbrücken war er zunächst sechs Jahre lang Regionaljugendseelsorger und ab 1988 Diözesanjugendpfarrer. Nach einer pastoraltheologischen Zusatzausbildung in Frankfurt-St. Georgen war Lörsch ab 1996 Pfarrer in Bad Kreuznach. Zusätzlich arbeitete er im Referat „Pastorale Grundsatzfragen“ im Bischöflichen Generalvikariat Trier als Referatsleiter mit. 2001 wurde er an der Universität Wien promoviert. 2005 übernahm Lörsch die Projektleitung für die „Entwicklung von Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften im Bistum Trier und Strukturplan 2020“. Seit 2006 ist er Domvikar am Trierer Dom. Im September 2007 wurde Lörsch Abteilungsleiter „Territoriale und kategoriale Seelsorge“ im Generalvikariat (bis 2010). Papst Benedikt XVI. ernannte ihn 2009 zum Päpstlichen Ehrenkaplan mit dem Titel „Monsignore“. Seit Oktober 2010 hat Lörsch, der zehn Jahre auch Geistlicher Begleiter der kfd im Bistum Trier war, die Professur für Pastoraltheologie an der Theologischen Fakultät Trier inne.

Michael Kneib (*1960 in Boppard) wurde 1987 in Trier zum Priester geweiht. Er war Kaplan in Trier St. Augustin und St. Andreas und arbeitete seit 1991 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Moraltheologie an der Theologischen Fakultät Trier. 1995 wurde er zum Doktor der Theologie promoviert und im selben Jahr Pfarrer in Auersmacher, Sitterswald und Rilchingen-Hanweiler. Ab 1998 war Kneib auch Leiter des Dekanats Brebach. Im Oktober 2004 übernahm Kneib die Leitung der Hauptabteilung Pastorale Dienste im Bischöflichen Generalvikariat Trier und nach der Organisationsentwicklung als Direktor den Zentralbereich „Pastoral und Gesellschaft“. Ab 2004 war Kneib Domvikar am Hohen Dom zu Trier. 2006 ernannte Papst Johannes Paul II. ihn zum „Päpstlichen Ehrenkaplan“ mit dem Titel Monsignore. Von 2006 bis 2015 war er stellvertretender Generalvikar. Seit Februar 2016 ist Kneib Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Bad Kreuznach.

Michael Becker (*1964 in St. Wendel) wurde 1989 in Rom zum Priester geweiht. Nach der Kaplanszeit in Waldbreitbach und Niederbreitbach und der Vikarszeit in Trier-Ehrang wurde Becker 1997 Geistlicher Rektor im ZdK (Zentralkomitee der deutschen Katholiken) in Bonn. Ab 2002 war Becker Pfarrer in Saarbrücken und Leiter des Dekanats Saarbrücken. Seit Februar 2010 ist Becker Regens (Leiter) des Bischöflichen Priesterseminars Trier und für die Berufseinführung der Kapläne zuständig. Im August 2011 ernannte Papst Benedikt XVI. ihn zum Päpstlichen Ehrenkaplan (Monsignore).

Das Trierer Domkapitel besteht aus acht Domkapitularen, dem Dompropst als Leiter und dem Domdechanten, der hauptverantwortlich für die Gottesdienste im Dom ist. Das Domkapitel leitet das Bistum im Falle einer Vakanz (nach Emeritierung, Weggang oder Tod eines Bischofs); es trifft die Wahlvorbereitungen und wählt einen neuen Bischof. Im Alltag ist das Domkapitel vor allem die Gebets- und Gottesdienstgemeinschaft der Priester am Trierer Dom und „Hausherr“ der Hohen Domkirche.

Dem Domkapitel gehören auch vier nichtresidierende Domkapitulare an, die als Pfarrer die Verbindung zwischen dem Hohen Dom als Mutterkirche der Diözese und der pfarrlichen Ebene des Bistums repräsentieren. Derzeit vier Domvikare unterstützen das Kapitel bei seinen Aufgaben und tragen Mitsorge für die Feier der Gottesdienste und andere pastorale Angebote im Dom. Informationen zum Trierer Domkapitel sind unter www.bistum-trier.de/bistum-bischof/personen-aemter/das-trierer-domkapitel zu finden.

(JR)

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news-87079 Wed, 14 Feb 2018 10:39:00 +0100 Perspektiven wechseln – Horizont erweitern http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/perspektiven-wechseln-horizont-erweitern/ Die Fastenzeit beginnt in Koblenz traditionell mit einem künstlerischen Gottesdienst. Der Aschermittwoch der Künstler findet seit Jahren in der Herz-Jesu-Kirche statt. Koblenz – Gemeinsam haben sich die Verantwortlichen des Aschermittwochs der Künstler und die Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes in der Koblenzer Herz-Jesu-Kirche auf die Suche nach einem Perspektivwechsel gemacht.

„Es handelt sich hier um einen Aschermittwochsgottesdienst der besonderen Art, der aus Koblenz nicht mehr wegzudenken ist“, begrüßte Dechant Thomas Hüsch die Gäste. Kirche und Gesellschaft ständen vor Herausforderungen, die neues Denken zulassen müssen, also nach einem Perspektivwechsel verlangen.

Ein Perspektivwechsel sei ein Wechsel des Blickwinkels und des Standpunktes, erläuterte Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski, Rektor der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar. „Der Standpunkt bestimmt unseren Blick auf die Welt, auch wenn wir uns diesem oft nicht bewusst ist.“ Ohne Perspektive könne man sich die Welt nicht erschließen: „Perspektivlos können wir nicht leben“. Doch es sei wichtig, andere Perspektiven einzunehmen, denn „sonst gehe ich davon aus, dass meine Sichtweise, die einzig wahre ist und habe keine Offenheit mehr gegenüber anderen.“ Diese Annahme führe wiederum zu psychischer und physischer Gewalt. „Wenn wir jedoch andere Perspektiven, vielleicht auch die unseres Feindes annehmen, weitet sich unser Horizont und wir bekommen einen menschlicheren Blickwinkel auf die Welt.“

Einen Perspektivwechsel stellte auch die Kunstinstallation von Kyra Spieker dar. Rund um den Altar hing reflektierende Chromfolie und spiegelte den gesamten Kirchenraum wider. „Durch diese Verkleidung entdecken wir den Altar neu, obwohl er fast komplett verhüllt ist. Zudem tritt er neu in unser Bewusstsein“, verdeutlichte Zaborowski. Das Kunstwerk ändere die gewohnte Perspektive auf den Altar.

Eine Szene aus dem Theaterstück „Ghetto“ von Joshua Sobol, ein Auszug aus dem Ballettstück „Les Autres“, Musik des Jugendkammerchors der Singschule Koblenz, des Ensembles des Koblenzer Jugendtheaters, des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie und des Organisten Johannes Lamprecht sowie das Evangelium haben den Perspektivwechsel vermittelt, sagte Zaborowski.

Neben Zaborowski und Dechant Hüsch leiteten Superintendent Rolf Stahl und Pfarrer Stephan Wolff den Gottesdienst.

Die Installation „wandeln“ von Kyra Spieker ist noch bis Montag, 2. April in der Herz-Jesu-Kirche (Löhrrondell 1a) zu sehen. Bei einer Wortgottesdienstfeier am Freitag, 16. Februar um 18.30 Uhr steht das Thema „Wandeln“ und der Altar im Mittelpunkt. Am Sonntag, 18. Februar um 18 Uhr gibt es eine Eucharistiefeier in der Herz-Jesu-Kirche unter der Mitwirkung von Kyra Spieker. Anschließend sind alle Interessierten zu einem Künstlergespräch eingeladen.

(jf)

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news-86900 Tue, 13 Feb 2018 11:30:42 +0100 Durchbruch für langzeitarbeitslose Menschen http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/durchbruch-fuer-langzeitarbeitslose-menschen/ Bischof Dr. Stephan Ackermann lobt das Kapitel zur Arbeitsmarktpolitik im neuen Koalitionsvertrag. Trier – „Der Koalitionsvertrag enthält zukunftsweisende Elemente, die in der momentanen Diskussion kaum oder gar nicht wahrgenommen werden.“ Das hat der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann am 13. Februar mit Blick auf den Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD gesagt. Dazu gehöre für ihn etwa das Kapitel Arbeitsmarktpolitik und hier besonders der Blick auf die Menschen, die über lange Zeit arbeitslos sind.

„Dass allen Arbeitgebern, die einen Langzeitarbeitslosen einstellen, ein Lohnkostenzuschuss gewährt wird, ist ein echter Durchbruch, der vielen Betroffenen zugute kommen wird. Von Seiten der Kirchen haben wir diesen Vorschlag schon seit Jahren gemacht und unterstützt. Zusammen mit den Engagierten unserer ‚Aktion Arbeit‘ bin ich froh, dass der Koalitionsvertrag diesen Ansatz nun verwirklichen will“, erklärte Ackermann.

Die Aktion Arbeit im Bistum Trier (www.aktionarbeit.bistum-trier.de) setzt sich seit 35 Jahren für langzeitarbeitslose Menschen ein. Im letzten Jahr hatte sie, unterstützt von den Ministerpräsidentinnen Malu Dreyer (Rheinland-Pfalz) und Annegret Kramp-Karrenbauer (Saarland) ein Konzept für einen integrierten Arbeitsmarkt vorgestellt.

(JR)

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news-86909 Tue, 13 Feb 2018 11:16:00 +0100 Orte des Austauschs und der Vergewisserung http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/orte-des-austauschs-und-der-vergewisserung/ Bischof Dr. Stephan Ackermann traf sich mit den Priestern im aktiven Dienst, um mit ihnen über Auswirkungen der Synodenumsetzung auf das Priesterbild zu sprechen. Trier – Welche Auswirkungen hat die Umsetzung der Synode auf die Ausgestaltung des priesterlichen Dienstes? Darüber hat sich Bischof Dr. Stephan Ackermann mit den Priestern seines Bistums im Januar ausgetauscht. 304 Priester im aktiven Dienst des Bistums kamen zu drei Foren im Trierer Robert Schuman Haus zusammen.

 

Grundlage für die Diskussionen in Kleingruppen und im Plenum war der Brief, den der Bischof im Herbst an das Presbyterium geschrieben hatte. Davon ausgehend sprachen die Priester über ihre Spiritualität, die Rolle als Pfarrer, die priesterliche Lebensform oder das Leitungsverständnis, das sich für die Pfarreien der Zukunft abzeichnet. Bischof Ackermann nahm aus den drei Treffen sowohl Fragen wie auch Anregungen mit: „Wir Priester brauchen Orte des Austausches zur Vergewisserung über den konkreten Lebens- und Arbeitsvollzug“, griff er eine Diskussion über pastoralpraktische Themen auf. Ihm sei sehr bewusst, dass Synodalität auch bedeute, über eine gewisse Strecke Unsicherheiten auszuhalten. Doch „Konkretisierungen brauchen Zeit, wenn ich sie nicht verordnen will“. Alle Klärungen im Zugehen auf die Pfarreien der Zukunft würden helfen, sich im Neuen zu verorten, zeigte Ackermann sich überzeugt. Daher nehme er die Frage und den Auftrag mit: „Wie bleiben wir in diesem Prozess der Vergewisserung im Kontakt als Presbyterium und mit allen anderen Beteiligten?“

Die Synode im Bistum Trier hatte keine expliziten Aussagen zum Priesterbild gemacht, doch hat die Umsetzung unweigerlich Folgen für das Bild und die Rolle der Priester in der Diözese. Daher entwickeln sich im Bistum Trier neue Orte des Austausches und der Vergewisserung über diese priesterlichen Themen. Neben dem Priesterrat und den Priestergemeinschaften hat sich die Initiative „Plattform P“  gegründet; auch die Austauschforen mit dem Bischof finden bereits zum zweiten Mal nach dem Ende der Synode statt. Eine nächste Gelegenheit, das Thema des Bischofsbriefes zu vertiefen, wird beim jährlich stattfindenden Priestertag während der Heilig-Rock-Tage sein.

(JR)

 

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news-86789 Fri, 09 Feb 2018 13:03:42 +0100 Klima schützen – Geld sparen http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/klima-schuetzen-geld-sparen-1/ Das Klima-Sparbuch mit Tipps und Hinweisen, wie jeder etwas gegen den Klimawandel tun kann, wurde vorgestellt. Trier - „Manchmal ist es ganz einfach, klimafreundlich zu handeln“, betont der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann anlässlich der Vorstellung des ‚Klimasparbuchs Trier und Umland‘ am Freitag, 9. Februar in Trier. Das Bistum ist gemeinsam mit der Energieagentur Region Trier, der Lokalen Agenda 21 Trier, der Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz und in Zusammenarbeit mit dem Verein für ökologische Kommunikation ‚oekom‘ Herausgeber des Klimasparbuchs. Mit Tipps und Hinweisen zu vielen Bereichen des täglichen Lebens gibt es Hilfestellungen, wie jeder etwas gegen den Klimawandel tun kann. Darüber hinaus enthält es Gutscheine von Unternehmen aus der Region, die teils Rabatte, teils Geschenke beim klimaschonenden Einkauf bieten.

„Rheinland-Pfalz ist im Bundesvergleich besonders vom Klimawandel betroffen“, sagte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken bei der Vorstellung des Buches. Die Niederschläge im Frühjahr und Winter seien um bis zu 30 Prozent angestiegen, die Anzahl der heißen Sommertage habe sich innerhalb der letzten 30 Jahre fast verdoppelt, 73 Prozent der Bäume in Rheinland-Pfalz seien geschädigt. „Das zeigt: Wir müssen handeln.“ Das Gute, so die Ministerin: „Jede und jeder Einzelne kann einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten.“ Das Klimasparbuch zeige von klimafreundlicher Ernährung über Mobilität bis hin zum Wohnen unkomplizierte und alltagstaugliche Tipps und Beispiele auf.

„Stärkung der Bürgerbeteiligung und Sensibilisierung lokaler Akteure für die globalen Auswirkungen ihres eigenen Handelns, das sind grundlegende Aufgaben der lokalen Agenda 21“, betonte deren Geschäftsführerin Sophie Lungershausen. Nach zwei Dekaden nachhaltiger Mitgestaltung der Trierer Stadtentwicklung könne die Lokale Agenda auf ein starkes Netzwerk an Partnern und Akteuren zurückgreifen. „Diese Tatsache hat uns dazu bewogen, an dem Klimasparbuch mitzuwirken, denn es ist eine schöne Sache ein gemeinsames Projekt mit so vielen Partnern auf die Beine zu stellen.“ Die meisten Partner sind Einzelhändler, Organisationen und Vereine, die insgesamt 42 Gutscheine zur Verfügung stellen. „Diese machen Geschmack auf ein umweltbewusstes Leben.“

„Wir hatten schon lange den Wunsch, das Klimasparbuch in Trier umzusetzen“, ergänzte Achim Hill, Geschäftsführer der Energieagentur Region Trier GmbH. Mit der Partnerschaft mit dem Bistum, der Lokalen Agenda und der Landeszentrale für Umweltaufklärung sei dies möglich geworden. „Energieeinsparen bei Heizung, Warmwasser und Strom, das sind unsere Kernthemen als Energieagentur. Dabei hilft Ihnen das Klimasparbuch und es bietet mit den Gutscheinen auch noch einen echten Mehrwert.“

„Die Bewahrung der Schöpfung, der achtsame und nachhaltige Umgang mit dieser Welt, ist für uns Christen immer schon ein Auftrag gewesen. Durch den Klimawandel wird er drängender“, so Bischof Ackermann. Er habe die Auswirkungen auch schon ganz konkret in den Ländern des Südens sehen können, zum Beispiel in Bolivien oder Burkina Faso, wo Wassermangel oder sintflutartige Regengüsse die Pflanz- und Ernteperioden veränderten. „Ich freue mich daher, dass das Bistum Trier dieses Buch zusammen mit Partnern aus der Region herausgibt.“

Der Ratgeber ist ab sofort erhältlich in der Energieagentur Region Trier, Cläre-Prem-Straße 1, 54292 Trier, in der Geschäftsstelle der Lokalen Agenda, Palaststraße 13, 54290 Trier, der Dominformation, Liebfrauenstraße 12, 54290 Trier und im Buchhandel. Er kostet 4,95 Euro.

(tef)

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news-86761 Thu, 08 Feb 2018 14:19:35 +0100 Kleider machen Leute http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/kleider-machen-leute-1/ Machen Kleider Leute? Dieser Frage gingen Jugendliche und Pfarrer Martin Laskewicz im "Crossport to heaven" nach. Neben einem Gottesdienst gab es einen Secondhandmarkt. Hahn - Eine runde Sache bot sich für Jugendliche und Ehrenamtlich rund um die Jugendkirche „Crossport to heaven“ mit dem jährlichen Event „2nd Hemd&Hose“. Der alternative, selbstaufgebaute und organisierte Kleidermarkt war wieder ein Erfolg. Zum einen erbrachte der Secondhand-Markt für die Bolivienpartnerschaft des Bistums Trier einen Erlös von 2295 Euro. Zum anderen lud die Veranstaltung Kinder und Jugendliche mit einem Upcycling-Workshop, einem Styling samt Modenschau und einem Jugendgottesdienst zu einem abwechslungsreichen Programm. Jugendpfarrer Martin Laskewicz aus Koblenz reiste für den Gottesdiensten auf den Hahn.

Laskewicz motivierte die Jugendlichen einen alternativen, neuen Look mit selbst gestalteten Kleidungsstücken zu wählen. In einem simulierten Vorstellungsgespräch zeigten Jugendliche, wie Kleider Leute machen können. So erhielt der Bewerber mit besseren Outfit, aber weniger Inhalten und Kompetenzen die Zusage. Ehrlichkeit, wirkliches Interesse und die Fähigkeit zur Zusammenarbeit zählten nicht. Jugendpfarrer Laskewicz hatte Schwierigkeiten mit der Entscheidung der Geschäftsleitung. „Machen Kleider Leute? Was macht den ersten Eindruck aus?“ Laskewicz zog für die Besucher Parallelen zu Jesus. Er musste begeistern, wie der Bewerber die Kommission begeistern musste: „Was kann schon der Sohn eines Zimmermann erreichen?“ Dem Jugendpfarrer war wichtig, dass die Menschen lieber noch einmal genauer hinsehen. Jeder habe eine Chance verdient, egal wie er gekleidet ist.

Musikalisch gestaltete „Changes“ mit der jüngsten Generation Nachwuchsmusikern den Jugendgottesdienst; für Diakon Clemens Fey eine besondere Freude. Dankbar war er für die Unterstützung der Paul-Schneider-RealschulePlus. Mit ihren Schülern ermöglichten sie die Öffnung des Marktes an den Wochentagen.

Die Mitglieder des „Crossport to heaven“ wollen 2019 wieder einen „2nd Hemd&Hose-Markt“ umsetzen. Daher rufen die Organisatoren Lehrer und Praxisanleiter dazu auf, mit Schülern das Projekt zur Förderung junger Menschen in Bolivien und dem Gedanken eines fairen Bekleidungsmarktes zu unterstützen.

Weitere Informationen gibt es auf www.crossporttoheaven.com.

(red)

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news-86759 Thu, 08 Feb 2018 13:08:36 +0100 Pilotprojekt der vier pastoralen Berufsgruppen http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/pilotprojekt-der-vier-pastoralen-berufsgruppen/ Der Ethikkodex im Bistum Trier - bisher einmalig im deutschsprachigen Raum. Im Rahmen eines Studientags wurde er an Bischof Dr. Stephan Ackermann übergeben. Trier – Er ist ein Pilotprojekt und bisher einmalig im deutschsprachigen Raum: Der Ethikkodex der vier pastoralen Berufsgruppen im Bistum Trier. Der Kodex beinhaltet die berufsspezifischen Grundwerte und Haltungen für professionelle Seelsorgerinnen und Seelsorger und bietet Orientierung – im Umgang mit Kollegen, mit Gläubigen und mit sich selbst. Drei Jahre lang erarbeitete eine Gruppe aus Diakonen, Priestern, Gemeinde- und Pastoralreferenten gemeinsam den Kodex; die Entwürfe stellte die Gruppe mehrfach zur Diskussion. Jetzt wurde das Heft veröffentlicht und am 6. Februar bei einem Studientag an Bischof Dr. Stephan Ackermann übergeben.

„Wir sind froh und stolz, den fertigen Kodex jetzt in Händen zu halten und mit dem heutigen Studientag einen Schlusspunkt hinter die gemeinsame Arbeit der Steuerungsgruppe zu setzen“, sagte Projektleiter Reiner Klein den rund 60 Teilnehmenden des Studientages. Das bedeute aber nicht, dass der Kodex abgeschlossen sei; vielmehr gelte es, ihn weiterzuentwickeln und neue Themen aufzugreifen, die sich aus der täglichen Arbeit der Seelsorgenden ergeben. Bischof Ackermann hatte 2014 mit einem Studientag zum Thema Ethikkodex den Anstoß zu dem Prozess gegeben. Der Bischof dankte der AG und der Steuerungsgruppe für ihre gute Arbeit. „Damals haben natürlich auch die schmerzlichen Erfahrungen des Missbrauchsskandals dazu geführt, dass wir uns stärker mit dem Umgang mit Macht und der Rolle der Seelsorgenden allgemein auseinandersetzen wollten. Überall da, wo eine Abhängigkeit zwischen Menschen besteht, sollte darüber reflektiert werden.“ Der Kodex habe seine Zeit gebraucht, da alle Berufsgruppen beteiligt gewesen seien und alles neben dem normalen Arbeitsalltag gelaufen sei. „Dieser Prozess war von uns gewünscht und unterstützt, aber letztlich ist es wichtig, dass es ein ‚bottom-up‘-Prozess war, also von unten kommend und nicht von uns als Leitung gegeben“, so Ackermann.

Das betonten auch die Mitglieder der Steuerungsgruppe, wie Gemeindereferentin Marion Bexten. „Der Kodex ist kein Verhaltenskodex, der vom Arbeitgeber initiiert wird, sondern er ist eine Selbstverpflichtung. Er soll eine grundsätzliche Haltung aufzeigen, die an unserem christlichen Auftrag orientiert ist, letztlich am Evangelium und am Zweiten Vatikanischen Konzil, an den Grundsätzen der Synode im Bistum Trier.“ Auch Reiner Klein unterstrich den freiwilligen Charakter: „Der Kodex ist ein Qualitätsmerkmal, er beschreibt unser Berufsethos – er ist der gemeinsame Nenner, hinter den sich alle Seelsorgerinnen und Seelsorger im Bistum stellen.“ Für ihn sei die Zusammenarbeit der Berufsgruppen am Kodex eine „sehr positive und wertvolle Erfahrung“ gewesen. „Es war ein besonderes gegenseitiges Wohlwollen und Ringen für die gemeinsame Sache.“

„Es war uns von Anfang an wichtig, einen großen Diskussionsprozess in Gang zu setzen und möglichst viele Kolleginnen und Kollegen für den Ethikkodex zu gewinnen“, schilderte Krankenhausseelsorgerin Marita Cannive-Fresacher. Nach zwei Rückmeldephasen habe die Gruppe ein Zwischengespräch mit dem Bischof geführt. „Er gab uns klar das Signal, dass die Berufsgruppen selbst Form und Inhalte bestimmen sollten. Das hat uns ermutigt.“

Am Anfang des Prozesses in Trier stand ein Studientag mit dem Moraltheologen Professor Michael Rosenberger von der katholischen Privatuniversität Linz. Gemeinsam mit einer Gruppe von Kollegen hatte er 2009 den Entwurf eines Ethikkodexes für Seelsorger formuliert, der dann im Bistum Linz von der Priesterschaft übernommen wurde. Rosenberger begleitete die Trierer bei der Ausarbeitung eines eigenen Entwurfs und war auch als Referent zu Gast am 6. Februar. „Für mich ist es ein Qualitätsmerkmal des Trierer Kodex, dass ihn alle vier Berufsgruppen zusammen erarbeitet und beschlossen haben. Es war ein stark partizipativer Prozess – dadurch gewinnt der Kodex an Stärke und Autorität“, so Rosenberger vor den Teilnehmenden des Studientages. „Die Seelsorger im Bistum Trier nehmen sich gegenseitig in die Pflicht. Das macht die moralische Bindung stärker.“ Denn wer gegen ihn verstoße, schädige damit das Ansehen der ganzen Berufsgruppe. Für Rosenberger ist eine wichtige Herausforderung für die Zukunft, den Kodex lebendig zu halten und ihn mit dem Prozess der Synodenumsetzung im Bistum zu verbinden.

Auch Bischof Ackermann wünschte sich, dass der Kodex alle paar Jahre evaluiert werde. Er schlug außerdem vor, dass die Berufsgruppen den Kodex den Berufsanfängern in der pastoralen Ausbildung vorstellen könnten. Ackermann fragte auch nach der „Einforderbarkeit“ des Kodex. „In der Fort-, Aus-, und Weiterbildung soll der Ethikkodex ein Querschnittsthema sein“, fasste Klein ein Ergebnis des Studientages zusammen. Angedacht ist zudem eine Art Ethikausschuss, zusammengesetzt aus Vertretern der Berufsgruppen und (bei Bedarf) Experten, der den Kodex weiterentwickelt. „Gläubige und auch die Seelsorger sollten eine Stelle haben, bei der sie Verstöße gegen den Kodex besprechen können, sodass der Kodex auch eingefordert werden kann.“ Die Teilnehmenden des Studientages beschlossen dazu ein erneutes Treffen für alle an der Mitarbeit Interessierten im Oktober 2018, wenn der Kodex im ganzen Bistum unter den Seelsorgern bekannt ist.
(sb)

Der Text des Ethikkodex für die pastoralen Berufsgruppen

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