Bistum Trier https://www.bistum-trier.de/ de-de Bistum Trier Sun, 29 May 2022 03:02:30 +0200 Sun, 29 May 2022 03:02:30 +0200 Bistum Trier news-104823 Sat, 28 May 2022 09:40:00 +0200 Gemeinsame Wanderung in Trier https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gemeinsame-wanderung-in-trier/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/d/2/csm_8976_blind_unterwegs_01_kleiner_0_1f89b985f7.jpg" width="150" height="105" alt="" />Die Wanderung findet im Zusammenhang des bundesweiten „Sehbehindertensonntages“ statt, der im Rahmen eines Aktionsmonats begangen wird. Trier – Ob mit oder ohne Langstock, Blindenhund oder Partnerin und Partner – die Arbeitsstelle Medien für Blinde & Sehbehinderte im Bistum Trier und die PRO RETINA Deutschland e.V. laden alle Interessierten zu einer Tages-Wanderung vom Trierer Dom zum Robert-Schuman-Haus am Freitag, 3. Juni ein.

Ein langjähriger hochgradig sehbehinderter Hörer des Audiomagazins „Trierische Tonpost“ begleitet die Gruppe auf der Wegstrecke und hat diese so ausgewählt, dass keine besonderen Anforderungen an blinde und sehbehinderte Menschen gestellt werden.

Nach der rund zweistündigen Wanderung gibt es ein Mittagessen am Etappenziel und einen kurzen Wortgottesdienst (14 Uhr), anschließend wird die Gruppe die Strecke wieder gemeinsam zum Trierer Dom zurücklegen.

Der Treffpunkt zum Start des gemeinsamen Tages ist um 10 Uhr am Bischof-Stein-Platz.

Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung über Arno Rietz unter Tel.: 0651-7105-430 oder per E-Mail an tonpost(at)bistum-trier.de. Verpflegung für die Wanderstrecke ist selbst mitzubringen; festes Schuhwerk und eine Kopfbedeckung werden empfohlen.

Die Wanderung findet im Zusammenhang des bundesweiten „Sehbehindertensonntages“ statt, der im Rahmen eines Aktionsmonats begangen wird. Es handelt sich um eine gemeinsame Aktion des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands (DBSV), der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), des Dachverbands der evangelischen Blinden- und evangelischen Sehbehindertenseelsorge (DeBeSS) und des Deutschen Katholischen Blindenwerks (DKBW). Ziel ist es, auf verschiedenen Ebenen der kirchlichen Arbeit, Aktionen rund um das Thema „Sehbehinderung“ im Juni durchzuführen. Informationen zu weiteren Angeboten gibt es auf www.dbsv.org/sehbehindertentag.html
(jf)

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news-104821 Sat, 28 May 2022 06:08:00 +0200 „Aufbrechen“ für Berufungen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/aufbrechen-fuer-berufungen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/7/c/csm_pilgern_02_416292bead.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Pilgern 02" />Die Berufepastoral und das Priesterseminar im Bistum laden zur Sternwallfahrt am 4. Juni nach Klausen ein. Trier – „Berufungen fallen nicht einfach vom Himmel.“ Das sagt Domvikar Tim Sturm, Leiter der Berufepastoral im Bistum Trier. Das zeigt sich unter anderem daran, dass die Zahl der jungen Menschen, die sich für einen Beruf in der Kirche interessieren, seit Jahren zurückgeht. Und erstmal seit Jahrzehnten gibt es 2022 keine Priesterweihe im Bistum - „ein gravierender Einschnitt für unsere Diözese“.

Ein guter Grund also, das Thema aktiv anzugehen, haben sich die Verantwortlichen in der Berufepastoral und dem Trierer Priesterseminar gesagt. Sie laden zu Pfingsten zum „Aufbrechen“ ein und zum Gebet um Berufungen. Freitags (3. Juni) um 20.30 Uhr geht es mit einem Stationengottesdienst im Dom los. Am Samstag (4. Juni) gibt es eine Sternwallfahrt nach Klausen. Das Team habe sich bewusst für eine Sternwallfahrt entschieden, sagt Sturm. Denn das Gebet um geistliche Berufungen ist „kein Spezialauftrag für das Priesterseminar und die Berufungspastoral, sondern ein Anliegen des ganzen Bistums, das uns aus verschiedenen Bereichen und unterschiedlichen Orten zusammenführt“. Mit dem Euchariuswerk gebe es bereits ein Gebetsnetzwerk für dieses Anliegen, „aber wir wollten raus in die Welt“, beschreibt Sturm die Motivation. „Wir wollen fragen: Was können wir für eine gute Atmosphäre beitragen, in der Berufungen wachsen können und willkommen sind?“ Als Ziel habe man mit Klausen einen wichtigen Wallfahrtsort im Bistum gewählt. Die drei Wege dorthin sind gestaltet mit Gebet und Austausch. Und auch wenn der äußere Anlass der Ausfall eines wichtigen Termins im Bistumskalender ist, ist klar: „Das soll keine traurige Veranstaltung werden. Wenn die, die dabei sind, sich bestärkt fühlen - wenn sie sehen: ‚Ich kann selbst etwas tun, indem ich aufmerksam bin, meine Sinne und Wahrnehmung schärfe für meine eigene Berufung oder auch andere darauf anspreche‘, dann ist unsere Wallfahrt ein Erfolg.“

Die Pilgerwege starten in um 7.30 Uhr in Wittlich (11,5 km), um 8 Uhr in Klüsserath (9 km) und um 8.30 Uhr in Osann-Monzel (6 km). Um 11.30 Uhr feiert Bischof Dr. Stephan Ackermann, der selbst auch mitpilgert, ein Pontifikalamt in der Wallfahrtskirche. Nach dem Mittagsimbiss gibt Pater Philipp Meyer OSB (Maria Laach) im Park der Wallfahrtsanlage einen Impuls und steht danach ebenso wie Bischof Ackermann, der Regens der Priesterseminars Oliver Laufer-Schmitt, Spiritual Jan Lehmann und Tim Sturm für Gespräche zur Verfügung. Während in der Wallfahrtskirche am Nachmittag um geistliche Berufe gebetet wird, findet parallel ein Musikworkshop mit Andreas und Damian Bach im Pfarrheim statt. Der Tag schließt um 16 Uhr mit der Vesper in der Wallfahrtkirche. Weil das Pfingstwochenende ein Termin ist, an dem viele kirchlich Engagierten andere Verpflichtungen haben, hat das Team vorab Gebetszettel an Pfarreien und Gruppierungen geschickt, so dass sich Menschen auch auf diese Weise verbinden können.

Informationen gibt es unter 0651-9771-201 oder jugend(at)bistum-trier.de; dort ist auch die Anmeldung möglich.

(JR)

 

 

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news-104824 Fri, 27 May 2022 10:54:05 +0200 Erster „2nd-Hemd & Hose Markt“ in Boppard https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/erster-2nd-hemd-hose-markt-in-boppard/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/e/f/csm_2nd-Hemd-und-Hose2_b6d9157a96.jpg" width="150" height="113" alt="" title="2nd Hemd und Hose2" />1.000 Euro kommen dem Projekt des ehemaligen Bopparder Kaplans Konrad Lisowski, der seit einigen Jahren in Bolivien als Priester wirkt, zugute. Boppard - In der Turnhalle der Bischöflichen Realschule Marienberg Boppard hat zum allerersten Mal in Boppard ein „2nd-Hemd & Hose Markt“ stattgefunden. Zu erwerben gab es guterhaltene gebrauchte Kleidung wie Lederjacken, T-Shirts, Hosen, Hemden, Kinderbekleidung und verschiedene modische Accessoires. Zudem wurde vonseiten des Schulelternbeirats ein Getränkeverkauf organisiert.

Der große Aufwand beim Auf- und Abbau des Marktes wurde für die Organisatoren durch die tatkräftige Unterstützung von Schulklassen erleichtert. Diese waren mit vielen helfenden Händen und großem Spaß an der Arbeit dabei. „Faszinierend wie schnell und effizient die Schüler ohne große Anweisungen mitarbeiteten.“ – so die Bundesfreiwillige der JBS St. Michael, Saskia Faßbender.

Insgesamt war der Markt ein Erfolg, mit Einnahmen von rund 1.000 €, welche dem Projekt des ehemaligen Bopparder Kaplans Konrad Lisowski, der seit einigen Jahren in Bolivien als Priester wirkt. zugute kommen. Es ermöglicht Kindern aus armen Familien ein Mittagessen und die Betreuung bei den Hausaufgaben.

Organisiert wurde das Ganze von der Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral in Bad Kreuznach, dem Dekanat St. Goar, der Pfarreiengemeinschaft Vorderhunsrück und der JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael in Boppard in Zusammenarbeit mit der Bischöflichen Realschule Marienberg. Die Veranstalter dankten insbesondere der Realschule Marienberg und deren Hausmeister für die unkomplizierte Zusammenarbeit und die vielseitige Unterstützung.

Das Organisatoren-Team hofft, zukünftig weitere 2nd-Hemd & Hose Märkte in Boppard stattfinden lassen zu können, damit das oben genannte Projekt in Bolivien weiterhin Unterstützung erhält. Gerade die Kooperation mit der Realschule bietet viele Möglichkeiten der politischen Bildung in Bezug auf Entwicklungshilfe und den globalen Kleidermarkt. (red)

 

 

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news-104822 Fri, 27 May 2022 10:29:07 +0200 „Dem glaub‘ ich gern“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/dem-glaub-ich-gern/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/a/1/csm_renovabis-2zu1-1000px_b55cf4a7a8.jpg" width="150" height="75" alt="" title="Renovabis 2zu1 1000px" />Bischof Dr. Stephan Ackermann ruft zu Spenden für die Menschen in Osteuropa auf. Bereits seit 25 Jahren engagiert sich das Hilfswerk Renovabis in über 25.000 Projekten. Trier/Koblenz/Saarbrücken – „Dem glaub‘ ich gern – Was Ost und West verbinden kann“ heißt das diesjährige Leitwort der Pfingstaktion von Renovabis, der Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken für Menschen in Mittel- und Osteuropa. Seit 25 Jahren engagiert sich das Hilfswerk in über 25.000 Projekten. Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann hat dazu aufgerufen, diese wichtige Arbeit durch ein Gebet und eine Spende bei der Kollekte am Pfingstsonntag (5. Juni) zu unterstützen.

„Viele fühlen sich innerlich bedrängt durch die Nachrichten über den russischen Überfall, über Kämpfe und Gräueltaten. Nicht wenige sorgen sich auch um den Frieden und Sicherheit in ganz Europa“, schreibt Ackermann in seinem Aufruf, der am 29. Mai in allen Gottesdiensten verlesen wird. Viele stellten sich in Anbetracht der derzeitigen Lage die Frage: „Was kann uns und was kann vor allen den vom Krieg geschundenen Menschen jetzt Orientierung und Hoffnung geben?“ Das Motto „Dem glaub‘ ich gern“ der diesjährigen Pfingstaktion gebe darauf eine Antwort, so Ackermann. „Denn auch in den schwierigsten Zeiten unseres persönlichen Lebens und im Leben der Völker verhindert der Glaube an Jesus Christus den Absturz in die Verzweiflung. Gott hält uns fest. Er gibt uns Mut und Kraft, das Richtige zu tun. Und er verheißt den Menschen eine Zukunft über den Tod hinaus.“

Seit vielen Jahren unterstützt Renovabis eine große Zahl von pastoralen und sozialen Projekten in der Ukraine, wie für Straßenkinder, Suppenküchen oder die psychosoziale Betreuung für traumatisierte Menschen.

Gemeinsam mit allen deutschen Bischöfen bittet Ackermann herzlich um Gebete für die Menschen in Mittel-, Südost- und Osteuropa wie um Spenden.

Weitere Informationen zu Renovabis gibt es auf: www.renovabis.de/mitmachen/pfingstaktion.

(jf)

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news-104820 Thu, 26 May 2022 10:09:00 +0200 Eintauchen in soziale Lebenswirklichkeiten https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/eintauchen-in-soziale-lebenswirklichkeiten/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/c/csm_Header_Lebenswirklichkeiten-1_a28a0d3837.jpg" width="150" height="113" alt="" title="Header Lebenswirklichkeiten 1" />Über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen - das bieten Exposure- und Dialogprogramme. Der Diözesan-Caritasverband und das Bistum starten nun einen solchen Austausch in Koblenz. Koblenz/Trier – „Lebenswirklichkeiten“ ist ein neues Programm für mehr gesellschaftliche Teilhabe, das gemeinsam vom Diözesan-Caritasverband Trier und dem Bistum Trier umgesetzt wird. Kooperationspartner ist der Bonner Verein Exposure- und Dialogprogramme (EDP) e.V. Es geht darum, Interessierten und Verantwortlichen aus Politik, Kirche und Gesellschaft Einblicke in Lebenswirklichkeiten von Menschen zu geben, mit denen diese im Alltag wenig oder gar keine Kontaktpunkte haben. Auftakt des auf fünf Jahre angelegten Programms ist am 1. Juli in Koblenz, wo sich Einrichtungen des Caritasverbandes Koblenz für „Lebenswirklichkeiten“ öffnen und so einen intensiven Austausch ermöglichen. „Wir laden Teilnehmer ein, ihre Wahrnehmung von Menschen und von sozialpolitischen Herausforderungen verändern zu lassen: durch Begegnungen“, so Domkapitular Benedikt Welter, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes.

Projektleiterin Dr. Martina Messan sagt zum Ziel des Programms: „Soziale Dienste und Einrichtungen werden zu Erfahrungsräumen, wo und wie in unserer Gesellschaft Exklusion geschieht.“ Durch die vertieften Einblicke in die Lebensrealität benachteiligter Menschen sollen Perspektivwechsel ermöglicht werden. Caritas und Bistum knüpfen damit an die langjährigen Erfahrungen von EDP e.V. an: „Sich aussetzen“ und mit Menschen, die in Armut oder in anderen belastenden Lebenssituationen leben, in einen Dialog zu treten, ist der Kerngedanke von Exposure- und Dialogprogrammen.

 Während der ersten Etappe des Programms beim Caritasverband Koblenz sind Interessierte eingeladen, den Beschäftigungs- und Inklusionsbetrieb CarMen gGmbH, das Wohnheim für Menschen mit Behinderung Haus Eulenhorst, die Fachberatungsstelle für Menschen ohne Wohnung, den Kontaktladen der ambulanten Suchtkrankenhilfe, die Bahnhofsmission und den Migrationsdienst in unterschiedlichen Begegnungsformaten kennenzulernen. „Gastgeber“ sind die dort lebenden oder arbeitenden Frauen und Männer. Die „Gäste“ tauchen für einige Stunden oder Tage in die Lebensrealität ihrer Gastgeber ein und werden dabei von einem erfahrenen Team begleitet.

 Im nächsten Jahr wird das Programm im Saarland stattfinden, danach in weiteren Regionen des Bistums.

 „Lebenswirklichkeiten“ wird gefördert von der Aktion Mensch.

 Weitere Informationen gibt es auf www.lebenswirklichkeiten-trier.de

(red)

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Koblenz bistum-trier Bildung Caritas / Soziales Diakonische Kirchenentwicklung Inklusion Politik / Gesellschaft
news-104817 Wed, 25 May 2022 11:09:12 +0200 Gut erreichbar und vernetzt https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gut-erreichbar-und-vernetzt/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/6/6/csm_Einsegung-Caritas-Simmern_WBG_Raume_jf_3b148d42cf.jpg" width="150" height="113" alt="" title="Einsegung Caritas Simmern WBG Raume jf" />Die neue Geschäftsstelle des Caritasverbands Rhein-Hunsrück-Nahe in Simmern wurde nun offiziell vorgestellt und durch Weihbischof Gebert eingeweiht Simmern – Eine gute Atmosphäre, ein nur zwei minütiger Fußweg von der Innenstadt entfernt und genügend Parkplätze – lauten einige Vorteile, die Caritasdirektorin Victoria Müller-Ensel bei der feierlichen Einweihung der neuen Geschäftsstelle des Caritasverbands Rhein-Hunsrück-Nahe in Simmern nennt.

Bereits seit eineinhalb Jahren haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die neuen Räumlichkeiten in der Herzog-Richard-Straße 14 bezogen. Aufgrund der Pandemie konnte das Haus, in der vorher eine Anwaltskanzlei ansässig war, nun offiziell allen Interessierten, kommunalen und kirchlichen Kooperationspartnern vorgestellt und durch den Trierer Weihbischof und ehemaligen Vorsitzenden des Diözesan-Caritasverbandes Franz Josef Gebert gesegnet werden.

In seiner kurzen Ansprache betonte Weihbischof Gebert, dass die Liebe Gottes und die Nächstenliebe zwar unerschöpflich seien, „aber wir müssen trotzdem mit unseren eigenen Ressourcen und Kräften haushalten.“ Daher sei es wichtig, Gott mit ins Boot zu nehmen. „Wir müssen uns eingestehen, dass wir nicht perfekt sind und nicht alles alleine schaffen können.“ Es gehöre immer noch etwas dazu, was der Mensch nicht richtig fassen könne, damit Sachen gelängen. „Säkular wird es als Zufall oder Glück benannt, als Gläubige ist es für uns Gottes Unterstützung, die uns hilft.“

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news-104815 Wed, 25 May 2022 09:29:32 +0200 Trennung und Konflikte der Eltern belasten Kinder stark https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/trennung-und-konflikte-der-eltern-belasten-kinder-stark-1/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/d/3/csm_Lebensberatung_NK-1_9da719720e.jpg" width="150" height="101" alt="" title="Lebensberatung NK 1" />1089 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben bei der Lebensberatung des Bistums Trier in Neunkirchen im vergangenen Jahr Rat und Hilfe gesucht. Neunkirchen – 1089 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben bei der Lebensberatung des Bistums Trier in Neunkirchen im vergangenen Jahr Rat und Hilfe gesucht. Das sind etwas weniger als 2020, als 1143 Personen zur Lebensberatung kamen. Darüber hinaus haben 343 (2020: 287) weitere Personen an Elternkursen, offenen Sprechstunden und Weiterbildungen teilgenommen. Das geht aus dem Jahresbericht 2021 der Lebensberatung hervor.

Als häufigste Beratungsgründe nennt der Bericht bei Kindern und Jugendlichen die emotionale Belastung aufgrund von Trennung und Scheidung der Eltern, Umgangs- und Sorgerechtsstreitigkeiten, Partnerschaftskonflikte der Eltern, die psychische Erkrankung eines Elternteils, Erschöpfung und Überlastung, Arbeitslosigkeit, finanzielle Probleme und Armut. 47 Prozent der insgesamt 299 beratenen Kinder und Jugendlichen lebten nicht mehr in ihrer Ursprungsfamilie. Bei den Erwachsenen waren die wichtigsten Themen stimmungsbezogene Probleme wie etwa Depressionen, kritische Lebensereignisse und Verlusterlebnisse, Probleme in der Kommunikation, Selbstwertproblematik sowie Belastung durch traumatische Ereignisse. Die durchschnittliche Beratungsdauer lag im vergangenen Jahr pro abgeschlossenem Fall bei 8,14 Stunden.

Das Beratungsteam um Leiter Martin Ludwig konnte im Jahr 2021 das Angebot in vollem Umfang aufrechterhalten. Aufgrund der Pandemie seien die Beratungsgespräche allerdings zunehmend über Video und Telefon geführt worden, teilt die Lebensberatung mit. 26 Personen hätten das Angebot der Online-Beratung in Anspruch genommen. Laut Bericht waren im vergangenen Jahr „stimmungsbezogene Probleme wie Depression“ ein häufiger Beratungsanlass. Die Angebote der Lebensberatung wurden auch im vergangenen Jahr von Kindertagesstätten stark nachgefragt. Auch 2021 konnte das Team traumatisierten Geflüchteten therapeutische Angebote machen.

Die Lebensberatung Neunkirchen bietet zudem bei Familien- und Partnerschaftsproblemen Mediation als Verfahren zur Konfliktregelung an. Darüber hinaus bieten die Beraterinnen und Berater fachliche Beratung an: Auf Anfrage von Jugendhilfeeinrichtungen sowie medizinischen und Bildungseinrichtungen helfen sie bei der Einschätzung von Kindeswohlgefährdung. Weitgehend eingestellt werden mussten aufgrund der Pandemie die offenen Sprechstunden in der Kindertagesstätte Lehbesch in Ottweiler und im „Momentum – Kirche am Center“ in der Neunkircher City.

Träger der Lebensberatungsstelle Neunkirchen ist das Bistum Trier. Die im vergangenen Jahr entstandenen Gesamtkosten von rund 331.800 Euro trugen das Bistum zu 47,4 Prozent, der Landkreis Neunkirchen zu 48,2 Prozent und die Kreisstadt Neunkirchen zu 4,4 Prozent. Im Jahr 2021 hat das Bistum Trier 3,24 Millionen Euro für seine 20 Beratungsstellen im Saarland und in Rheinland-Pfalz aufgewendet. Hinzu kommen die Landes- und Kommunalzuschüsse von insgesamt rund 3,79 Millionen Euro. Die 20 Beratungsstellen erbrachten 8751 Beratungsleistungen, mit denen 18.685 Personen erreicht wurden.

Für Hilfe suchende Menschen ist die Beratung kostenfrei.

Die Beratungsstelle Neunkirchen hat ihren Sitz in der Hüttenbergstraße 42, 66538 Neunkirchen und ist erreichbar unter Tel. (06821) 27719 und per E-Mail unter sekretariat.lb.neunkirchen(at)bistum-trier.de

(uk)

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Saarbrücken bistum-trier Beratung Information Jugend Politik / Gesellschaft Seelsorge Vermischtes
news-104814 Tue, 24 May 2022 16:12:20 +0200 „Sehnsüchtig erwartet“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/sehnsuechtig-erwartet/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/5/c/csm_2022-05-24-NdKSaar-PG__3__b5a97ef120.jpg" width="150" height="100" alt="" title="2022 05 24 NdKSaar PG 3 " />Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause meldet sich die Nacht der Kirchen Saar an Pfingstsonntag, 5. Juni, zurück. Fast 50 saarländische Kirchen werden an diesem Abend einmal mehr zu besonderen Orten der Begegnung. Saarbrücken - Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause meldet sich die Nacht der Kirchen Saar an Pfingstsonntag, 5. Juni, zurück. Fast 50 saarländische Kirchen werden an diesem Abend einmal mehr zu besonderen Orten der Begegnung.

Die Nacht der Kirchen Saar steht in diesem Jahr unter dem Motto „Hoffnungsvolle Wege“. Passend dazu befasst sich der Eröffnungsgottesdienst um 18 Uhr mit besonderen hoffnungsvollen Wegen. Unter dem Motto „Auf heilsamen Wegen unterwegs“ steht das Pilgern im Mittelpunkt des Open-Air-Gottesdienstes im Kirchgarten der Schinkelkirche Saarbrücken-Bischmisheim.

Ministerpräsidentin Anke Rehlinger, die Schirmherrin der Nacht der Kirchen, hat ihre Mitwirkung an der Eröffnung zugesagt. Für die musikalische Gestaltung sorgt der Bischmisheimer Gospelchor. Eine Gebärdendolmetscherin überträgt Texte und Lieder für Gehörlose.  Der Gottesdienst wird auch live gestreamt auf www.nacht-der-kirchen-saar.de.

Im Gottesdienst wird das Pfingstfeuer entzündet, das die teilnehmenden Kirchen an dem Abend im Geiste verbindet. Im Anschluss können Vertreter:innen der beteiligten Kirchengemeinden das Pfingstfeuer auch gegenständlich empfangen und es in ihre Kirchen mitnehmen. Dazu bietet die Jakobus-Gesellschaft im Anschluss an den Gottesdienst eine geführte Pilgertour an. Über Brebach und St. Arnual führt die etwa 5,5 km lange Strecke auf dem Jakobsweg zurück in die Saarbrücker Innenstadt. „Interessierte haben so die Möglichkeit, in der Gruppe ins Pilgern hineinzuschnuppern und das Gehörte aus dem Gottesdienst selbst zu erfahren“, wirbt das Team der Nacht der Kirchen Saar für die besondere Tour.

Für das anschließende Programm haben 47 katholische, evangelische oder ökumenische Gemeindegruppen zwischen Perl und Bexbach sowie zwischen Weißkirchen-Rappweiler und Kleinblittersdorf vielfältige und liebevolle Angebote zusammengestellt: in der „Harry-Potter-Kirche“ kann man auf den Pfaden des berühmten Zauberkünstlers wandeln, in der Hospiz-Kirche wird sich mit hoffnungsvollen „letzten Wegen“ auseinandergesetzt und in der Blues-Church gibt es Blues und Jazz auf die Ohren.

Besondere „hoffnungsvolle Wege“ gibt es auch in Kleinblittersdorf. Dort findet das Programm über die deutsch-französische Grenze hinweg statt. Neben Angeboten in der katholischen Pfarrkirche St. Agatha sind andere teils auf französischer Seite, auf der „Freundschaftsbrücke“ zwischen Kleinblittersdorf und Großbliedersdrof wird an dem Abend ein Friedensgebet begangen.

„Die Menschen haben sehnsüchtig darauf gewartet, dass es wieder mit der Nacht der Kirchen Saar losgeht. Jetzt freuen sie sich auf die Veranstaltung und viele Gäste“, ist sich Rieke Eulenstein von der Pressestelle der Evangelischen Kirchenkreise sicher.

Ende Mai erscheint eine großformatige Programmanzeige im Wochenspiegel. Die ausführlichen Programme sind im Internet einsehbar: www.nacht-der-kirchen-saar.de

 Die Nacht der Kirchen wird unterstützt von der Pax-Bank, Saartoto, Kerzen Pazen, der Regierung des Saarlandes und dem Sparkassenverband. Medienpartner ist der WOCHENSPIEGEL. 

Nacht der Kirchen 2022 – Programme in Kurzform (Stand: 24.5.2022)

LANDKREIS MERZIG-WADERN

Evangelische Kirche Perl, Bahnhofstraße 50,

Orgelklang, gute Worte, Brot und Wein. 19.20-22.30 Uhr Wein, Wasser und Brot im Saal der Kirche, 19.50 Uhr Orgelkonzert I und Lesungen zum Motto „Hoffnungsvolle Wege" mit Organist Jonas Mayer (Völklingen) und Pfarrerin Andrea Zarpentin, 20.40 Uhr Orgelkonzert II, 21.30 Uhr Wiederholung Orgelkonzert I.

 Jugendkirche MIA, Weiskirchen-Rappweiler, Merziger Straße,

Chill-out-Kirche. ab 20 Uhr Chill-out-Abend mit besonderer Lichtinstallation und Live-Musik, Crêpes und Getränke im Atrium, 22 Uhr Abendlob.

 

LANDKREIS NEUNKIRCHEN

Evangelische Kirche Dirmingen, Eppelborn-Dirmingen, Am Marktplatz 8,

Im Zeichen des Klaviers und der Orgel. 19 Uhr Offene Kirche, ab 20 Uhr Katholische und evangelische Pianisten und Organisten bespielen abwechselnd die Kirche. Speis und Trank im Evangelischen Gemeindehaus durch Presbyterium und Pfarrgemeinderat.

 Christuskirche, Neunkirchen, Am Unteren Markt,
Französischer Abend – Ein Blick über die Grenze. 19 Uhr Musik, Chansons und Textsplitter aus der Biografie von Edith Piaf und französischer Imbiss, 20.15 Uhr Vorführung eines Spielfilmes über Edith Piaf, 23 Uhr Andacht mit Musik und Gesängen aus Taizé.

St. Marien, Neunkirchen, Marienplatz 1,
Kunst und Musik. 19 Uhr Abendmesse, 19.45-23 Uhr Ausstellung von Bildern der Neunkircher Malerin Hildegard Meiser, Musik der Gruppe „Klangvoll“ mit Liedern und Texten.

 

LANDKREIS ST. WENDEL

Evangelische Stadtkirche St. Wendel, Beethovenstraße 1,
Hoffnungsvolle Wege. 19.15-21.15 Uhr „Hoffnungsvolle Wege“ der Kunst - Ausstellung der Künstlerin Susanne Strauß aus Saarbrücken, 19.45 Uhr Gespräch mit der Künstlerin, Moderation: Christine Unrath, 20.15 Uhr Benefiz-Versteigerung des Bilderzyklus „Hoffnungsvolle Wege“ der Künstlerin.

Basilika St. Wendelin, St. Wendel, Fruchtmarkt 19,
Hoffnungsvolle Wege. 19.15 Uhr Orgelkonzert mit Violine: Stefan Klemm und Dr. Leismann, 19.45 Uhr Führung durch die Basilika mit HW Luther, 20.45 Uhr Filmvorführung: „Der gute Hirte Wendelin“, 21.25 Uhr Autorenlesung Udo Recktenwald: „Wolfsbrut“.

St. Remigius (Bliestaldom), St. Wendel-Bliesen, Remigiusstraße/Kirchstraße,

Hoffnungsvolle Wege. 18-18.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst, 19-19.45 Uhr Hoffnungsvolle Wege? Menschen auf der Flucht - ein Podiumsgespräch, 20-20.45 Uhr Vortrag Bernhard Planz: Das Christentum im St. Wendeler Land zur Zeit unserer spätantiken Pfarrpatrone, 21-21.45 Uhr Musik mit Michael Klein (Orgel), Georg Bild (Trompete) und dem Flötenensemble Margit Trost, bis 22.30 Zeit für Begegnungen.

Evangelische Kirche Werschweiler (Hubertuskapelle), St. Wendel-Werschweiler, Frohnhofer Straße 14 A,

Gestern und Heute. 19 Uhr Vortrag „Heiliger Bimbam“ von und mit Armin Linxweiler, Musik von Clemens Hassdenteufel an der Orgel, Ausstellung historischer Bilder und Filme zum früheren Dorfleben; anschließend gemütliches Beisammensein.

St. Bartholomäus, Tholey-Hasborn, Theeltalstraße 2,

Hoffnungsvolle Wege. 19 Uhr Eröffnung - Taizé-Gebet mit dem Singkreis Hasborn-Dautweiler, 20 Uhr Liedvorträge des Kammerchores Schaumberg, 21 Uhr Maike Jeske am Klavier und geistliche Impulse, 22 Uhr Abschlussgottesdienst. Stationen in der Kirche während des ganzen Abends, Essen und Getränke.

 

LANDKREIS SAARLOUIS

Maria Trost, Dillingen, Bromberger Weg 7,

Harry Potter-Kirche. 20-23 Uhr Stationen, die Bezug zwischen den Harry-Potter-Erzählungen und christlichem Glauben herstellen.

St. Josef, Dillingen-Diefflen, Dillinger Straße 65,
Literatur-Kirche. 20 Uhr Literaturkreis „Bettinger Mühle" trägt „Liebeslyrik im Laufe der Zeit" vor, danach offene Kirche bis 22 Uhr.

Evangelische Kirche Lebach, Trierer Straße 37,
Kino-Nacht der Kirchen. 19.30 Uhr Sektempfang, 20 Uhr Film „Contra“ von Sönke Wortmann, 21.45 Uhr Beisammensein bei Leckereien und lockerem Austausch.

St. Peter und Paul, Nalbach, Hubertusstraße 12,
Hoffnungsvolle Wege - Von den Verheißungen und Risiken des Aufbruchs. 18 Uhr Live-Stream des Eröffnungsgottesdienstes der Nacht der Kirchen Saar, 19 Uhr Hoffnungsvolle Wege – Von den Verheißungen und Risiken des Aufbruchs: Texte und klassische Musik mit Orgel und Trompete im illuminierten Kirchenraum.

Herz Jesu, Nalbach-Bilsdorf, Dorfstraße 40,

Hoffnungsvolle Wege. 20-20.45 Uhr FEIER-Abend-MAHL, begleitet mit Texten und Musik (Anmeldung: Tel.: 06838-2814, Mail: pfarrbuero@pfarrei-<wbr />heiliggeist-nalbach.de)

St. Michael, Nalbach-Körprich, Pastor-Woll-Weg 3,

Hoffnungsvolle Wege. 21-21.45 Uhr Meditative Tänze und Lieder voller Hoffnung zum Mitsingen mit der Band All Together.

St. Johannes der Täufer, Nalbach-Piesbach, Kirchenstraße 7,

Hoffnungsvolle Wege. 22-23 Uhr FEUERFANGEN – beGeistern: Der Geistkraft Gottes auf der Spur: Stationen zum Heiligen Geist. Verteilung Pfingstflamme. Ausklang mit kleinem Imbiss/Getränke.

Evangelische Kirche Saarlouis, Kaiser-Friedrich-Ring 46,
Nacht der Kirchenmusik. Ab 20 Uhr Musikprogramm: „Toccata - Geschichte einer Gattung quer durch die Jahrhunderte“ mit Joachim Fontaine (Orgel), „For me… formidable“, Internationale Lieder, Chansons und Songs mit Vincenzo di Rosa (Gesang), David Andruss (Klavier), „Acoustic Guitar Music“, Fingerpicking mit Jacques Stotzem (Gitarre).

Maria Himmelfahrt, Saarlouis-Roden, Donatustraße 33,
Hoffnungszeichen. 18 Uhr Kinderprogramm: „Arche Noah“, 19 Uhr Eröffnungsgottesdienst – Friedensgebet „Hoffnungszeichen“, 20 Uhr Jomi – Pantomime zum Thema „Hoffnung“, 21 Uhr Musik und Wort zum Thema, 22 Uhr Taizé Gebet. Während des Abends Bilderausstellung eines Fraulauterner Künstlers, Imbiss im Karl-Thiel-Haus.

St. Martin, Rehlingen-Siersburg, Dechant-Held-Straße 1,
Mit Gottes Geist neue hoffnungsvolle Wege gehen. 19 Uhr Eröffnung, ab 19.15 Uhr

buntes Musikprogramm zum Zuhören und Mitsingen mit Julia und Florian Schwarz, Dorothea Schönberger, dem Mandolinenorchester Niedtal, der Chorgemeinschaft Siersburg-Gerlfangen-<wbr />Wallerfangen, dem Gospelchor Modern Church Choir Nalbach, dem Männergesangverein Liederkranz Hemmersdorf und anderen. Gespräche und Umtrunk.

Sieben Schmerzen Mariens,Schmelz-Michelbach, Hochwaldstraße,

Kinokirche. ab 18 Uhr Zeit im Film.

St. Josef, Schmelz-Schattertriesch, Haselnussweg 1A,

Kirche der Zeit(en). 16 Uhr Zeit für Gott: Familienkirche, 18 Uhr Zeit für Freude: Mundartpoesie & Musik, 19.30 Uhr Zeit für Frieden: „Komm, Geist des Friedens!“ - Lieder zum Hören und Mitsingen mit ChorBunt, 21 Uhr Zeit zum Träumen: Bibelverse und Musik zur Zuversicht mit dem Liturgiekreis der kfd St. Marien Schmelz, 22.30 Uhr Zeit für Gebet: Taizé-Gebet mit JuGoDi. Bastelaktion für Kinder und Raum für Begegnung mit Imbiss im Saal unter der Kirche.

Evangelische Kirche Wadgassen-Schaffhausen, Schulstraße 44,
Lieder und Texte, die Hoffnung schenken. 20 Uhr ganz verschiedene Menschen lesen ihre Hoffnungsgeschichte oder -texte, dazwischen Musik von Ro Gebhardt.

 

 

REGIONALVERBAND SAARBRÜCKEN

St. Wendalinus, Großrosseln, Am Kirchplatz,

Hoffnung und Zuversicht erleben mit den Bana Ngayime, Pater Alfons - Missionar auf einem hoffungsvollen Weg. Film über den Großrosseler Pater Alfons Müller, der seit 1965 im Kongo tätig ist, mit Erinnerungen und Begegnungen, dazwischen Lieder zum Mitsingen mit dem Kirchenchor Cäcilia Großrosseln. 20 Uhr Filmvorführung 1, 21.15 Uhr Filmvorführung 2.

St. Agatha, Kleinblittersdorf, St.-Agatha-Straße,

Sternenweg(e). 18 Uhr Eröffnung: Live Stream des zentralen Eröffnungsgottesdienstes, ab 19 Uhr Vielfalt in Einheit: Vorstellung der fünf Pfarreien, parallel Kirchenführung, ab 20 Uhr Meditationspuzzle mit Texten und Musik, 20 Uhr Friedensweg: Laternenwanderung über „Freundschaftsbrücke“ in die französische Nachbargemeinde Grosbliederstroff, dort ca 20.30 Uhr Andacht in Kirche St. Innocent, anschließend Friedensgebet auf der Freundschaftsbrücke, ab 21 Uhr „In Vielfalt gemeinsam unterwegs“ – Die große Abschluss-Session in der Kirche: Musik, Texte, Performance mit Mitwirkenden aus den Pfarreien (open end). Vor der Kirche großes Friedens-Lichter-Meer.

Evangelische Kirche Fischbach, Quierschied-Fischbach, Talstraße 7,
Nachtmusik zu Pfingsten. ab 20 Uhr Musik von Organist Stefan Ilas und Simon Schweitzer an der Geige. Hinzu kommt eine Flötistin.

Friedenskirche, Alt-Saarbrücken, Löwengasse/ Wilhelm-Heinrich-Straße,
Friedens-Wege. 20-23 Uhr Stationen-Wege: Die Besucher*innen sind eingeladen einen Weg durch das Kirchengebäude abzugehen und dabei dem eigenen Glauben und aktuellen Fragen nachzugehen und unsere Gemeinde ein Stück kennenzulernen.

Ev.-Lutherische Immanuelkirche, Alt-Saarbrücken, Heuduckstraße / Ecke Gärtnerstraße,
Leben auf einem guten Weg. 20 Uhr Leben auf einem guten Weg – geistliches Konzert mit Orgelmusik und Gesang im Wechselklang mit biblischen Lesungen, 21-21.30 Uhr Pause mit Wegzehrung und hoffnungsvollen Gesprächen, 21.30-22 Uhr Come on and sing – offenes Singen aus dem „CoSi“ mit Liedwünschen und Klavierbegleitung.

Ludwigskirche, Saarbrücken-Alt-Saarbrücken, Am Ludwigsplatz,
Musik-Kirche. 20 Uhr Vorstellung der Orgel der Ludwigskirche mit Kantor Ulrich Seibert, 21 Uhr Gesprächskonzert „500 Jahre Chormusik“ mit dem Figuralchor der Ludwigskirche, 22 Uhr Taizé Gebet mit Pfarrer Dr. Thomas Bergholz. Weinstand des Vereins „Freunde der Ludwigskirche“.

St. Jakob, Saarbrücken-Alt-Saarbrücken, Keplerstraße/Ecke Stengelstraße,
Hospizkirche - Hoffnungsvolle „letzte“ Wege. 19.30-24 Uhr Sterben im Mittelpunkt, Angebot mit dem St. Jakobus Hospiz und dem Kinderhospiz- und Palliativteam Saar: Kreuzwegmeditation, „Hörbar“ für die letzten Lieder, Ausstellung von Koffern mit den Gegenständen für die letzte Reise, Ausstellung über die „lustigen Seiten des Ablebens“, Möglichkeit seine eigenen Gedanken niederzuschreiben oder einen Sarg aus nächster Nähe zu betrachten.

Schinkelkirche, Saarbrücken-Bischmisheim, Kirchstraße 1a,
Licht-Kirche. 20 Uhr Konzert mit den Stipendiaten der Dr. Monika Meisch Stiftung, 21 Uhr Musikalische Zeitreise auf der Orgel: Orgelpop zu biblischen Texten mit Christian Thome (Orgel). Während des Abends Präsentation der Lichtkunst in der Schinkelkirche.

Evangelisches Gemeindezentrum Brebach, Saarbrücken-Brebach, Jakobstraße 12-16,

Musik-Kirche. 19.30 Uhr Ökumenische Andacht zum Einstieg, 20-23 Uhr Nacht der Musik mit verschiedenen Musikgruppen und Solist:innen.

St. Eligius, Saarbrücken-Burbach, Bergstraße 58,
Kirche trifft Kunst. 19 Uhr Abendlob, 20-22 Uhr Kunst trifft Kirche: Vorstellung der Werke der Künstlerinnen Katharina Grillo und Dorothe Kappel. Live-Gestaltung eines Bildes mit Naturmaterialien. Möglichkeit zum Gespräch mit den Künstlerinnen. Musikalische Begleitung von Matthias Bruckmann (Orgel).

St. Hubertus, Saarbrücken-Jägersfreude, Achenbachstraße/Kirchweg,
Kunst-Kirche „Hoffnungsvolle Wege“. 18-23 Uhr Ausstellung einer Holzskulptur von Ralf Knoblauch mit dem Namen „Der König der Würde“, Musikalische Impulse von Doris Siersdorfer über den Abend verteilt, Abschluss der Ausstellung „Biblia sacra“ von Salvador Dali.

Evangelische Kirche am Lorenzberg, Saarbrücken-Schafbrücke, Am Lorenzberg 10,
Crossroads in the Blues ‘n‘ Jazz Church. 19.30 Uhr Eröffnung: Posaunenchor der Ev. Kirchengemeinde Schafbrücke mit New Orleans Blechmusik und anderen, 20.15 Uhr Ivo Müller, Blues und Jazz, 21.30 Uhr „real blue" mit jazzigem Blues, mit Heike Stark, Christian Bauer und „Reverend“ Jörg Metzinger: Blues - und Jazzstücke, Slow und Swing, in luftigen Arragements, 22.45 Uhr „Blue Latin", - Coole Jazz- Songs und bluesige Grooves, mit Heike Stark, Rudi Schömann und anderen, zum Abschluss Finalen mit allen Musikerinnnen und Musikern.

Stiftskirche, Saarbrücken-St. Arnual, St. Arnualer Markt,
Stummfilm live vertont. 20 Uhr Jörg Abbing improvisiert zu Stummfilmen von/mit Laurel und Hardy und Charlie Chaplin am Klavier, Kevin Alamba an den Percussioninstrumenten.

Basilika, Saarbrücken-St. Johann, Katholisch-Kirch-Straße/Türkenstraße,
Nacht der Lichter. 19.30-22 Uhr Offene Kirche mit Lichtern, Musik und eucharistischer Anbetung, Kerzen – Impulse – Musik – Stille – Gesprächsmöglichkeit, 22 Uhr Komplet – Nachtgebet mit Segen.

Caritas, Saarbrücken-St. Johann, Johannisstraße 2,

ab 19.45 Uhr     Schlagerkonzert mit Jens Wagner. Bewirtung durch das Café Jedermann.

eli.ja - Kirche der Jugend, Saarbrücken-St. Johann, Hellwigstraße 15,

Raum geben. 18.15 Uhr Pfingstgottesdienst der Kirche der Jugend, 19.30 Uhr Empfang vor der Kirche der Jugend, 20 Uhr Konzert Vokalensemble S‘ottoVoce, ab 21 Uhr musikalische und thematische Gestaltung, 24 Uhr Abschluss, Nachtgebet und Eucharistischer Segen.

Johanneskirche, Saarbrücken-St. Johann, Cecilienstraße 2,
Kunst-Kirche: Ausstellung „RUACH – Atem.Geist.Wind“ mit der Lichtinstallation „Erleuchtung“ von Dorothee Bielfeld. 20 Uhr „reflective“ Dance-Performance des Jugendtanzensembles iMove des Saarländischen Staatstheaters (Leitung: Claudia Meystre) in Verbindung mit der Installation „Erleuchtung“, 21 Uhr „Spiegelungen“ Lyrische und biblische Texte in Beziehung, sodass sie sich gegenseitig spiegeln, mit Schauspielerin Christiane Motter vom Staatstheaer und Texten von Mascha Kaléko, Hilde Domin, Rose Ausländer, Less Murray, Leonard Cohen u.a., Musik von Christoph Hauschild an der Kleuker-Orgel.

Neuapostolische Kirche, Saarbrücken-St. Johann, Scheidter Straße 22,

18 Uhr Livestreamübertragung des Eröffnungsgottesdienstes, 20 Uhr Feierliche Eröffnung mit Gebet und Pfingstlichtinszenierung, 20.30 Uhr Vortrag Dr. Mario Quilitz: „Wissenschaft und Religion(en) - Verschiedene Hoffnungen“, 21 Uhr Musikalische Beiträge, 21.30 Uhr Vortrag Erwin Kleber: Psychosoziale Notfallfallversorgung (PSNV), 22 Uhr Gesprächskonzert mit dem Ensemble Heav(enl)y Wood, Motto: Wie klingen Pommern, Dulziane, Krummhörner und Renaissanceblockflöte?, ab 22.30 Uhr Ausklang bei Musik, Brot und Wein. Parallel in Nebenräumen: 20.30 Uhr Kinderraum - Einüben von Liedern, 21 Uhr Gespräch mit Dr. Mario Quilitz zum Vortrag, 22 Uhr Gespräch Erwin Kleber zum Vortrag, ab 20.30 Uhr Wortwolke und Textausstellung „Wege" nach Ulrich Schaffer im Foyer.

St. Michael, Saarbrücken-St. Johann, Schumannstraße 25,
19 Uhr Evensong mit dem Ensemble „Heavenly Wood“ der Musikschule der Landeshauptstadt, 20.30 Uhr Live-Musik mit „The United Fusion Ensemble”, 22 Uhr Gebet zur Nacht.

welt:raum, Saarbrücken-St. Johann, Katholisch-Kirch-Straße 5,  

„Hoffnung trägt Früchte". 19.30-22 Uhr Gemälde. Brot. Wein. Vernissage zur aktuellen Ausstellung des welt:raum.

St. Paulinus (Warndtdom), Völklingen-Lauterbach, Paulinusplatz,

Hoffnungsvolle Wege. 19-22 Uhr Fotoausstellung: „Wege der Hoffnung“, 19.20 Uhr Glockenläuten, 19.30 Uhr Ökumenische Wortgottesfeier „Hoffnung“, 20 Uhr Musik und Texte „Hoffnungsvolle Wege“, Musik Gesamtchor des MGV Lauterbach und Junges Philharmonisches Orchester Warndt, 21 Uhr Film „Auf den Spuren von Bruder Klaus“, Hoffnungsträger, Friedensstifter und Nationalheiliger der Schweiz, 22 Uhr Abschluss und Gelegenheit zur Begegnung. Besondere Illumination der Kirche.

 

SAAR-PFALZ-KREIS

Protestantische Kirche Bexbach, Kleinottweiler Straße 3,

18.45 Uhr Eröffnung mit Wort und Musik, anschließend Kirchenführung und Orgelführung, 20.00 Uhr „Gemeinsam unterwegs sein“ – Stationenweg zur katholischen Kirche St. Martin, dort weiteres Programm.

St. Martin, Bexbach, Bischof-Weber-Straße 3,

Beginn des Programms in der Protestantischen Kirche Bexbach, 20.30 Uhr Pfingstfeuer und Zeit zur Begegnung mit Speis und Trank auf dem Vorplatz der Kirche, 21.15 Uhr Feierstunde mit Wort und Musik.

Martin-Luther-Kirche, St. Ingbert, Josefstaler Straße 5,
Musik-Kirche
. 20 Uhr Klassischer Auftakt mit Christoph Jakobi (Orgel), Carina Brunk (Klarinette) und der Kantorei, 20.30 Uhr Noel Walterthum mit Jean Marc Letullier und Norbert Bastian: eigene und Werke von Georges Moustaki. 21.15 Uhr Pause, 21.30 Uhr Jugendband SAITENSCHIFF, 22.15 Uhr Pause, 22.30 Uhr Ensemble SCHELDEBORN: Lieder um Frieden und Freiheit. Snacks und Getränke.

Kurzfristige Änderungen finden Sie auf der Website www.nacht-der-kirchen-saar.de.

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Saarbrücken bistum-trier Ökumene Vermischtes
news-104813 Tue, 24 May 2022 15:21:54 +0200 Wir bauen keine Luftschlösser, sondern ein Zuhause” https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/wir-bauen-keine-luftschloesser-sondern-ein-zuhause/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/b/c/csm_Vorschaubild_SinnSchritte-Team_ih_67f5ff9d68.jpg" width="150" height="100" alt="" />Ein Schlüssel zur eigenen Berufung kann das SinnSchritte-Coaching sein. Ein Team bietet ein Gratis-Berufungscoaching an. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Berufung ist nicht nur was für Priester. Jeder Mensch ist fähig, seine persönliche Berufung zu entdecken und dabei genau das zu entfalten, was ihn einmalig macht. Ein Schlüssel zur eigenen Berufung kann das SinnSchritte-Coaching im Bistum Trier sein: Ein Team aus sechs Frauen und Männern, verwurzelt in unterschiedlichen Disziplinen, lädt ein, gemeinsam mit ihm auf die Suche zu gehen. 

„Es geht bei dem SinnSchritte-Coaching darum, die eigene Berufung für sich zu entdecken – und diese auch zu leben”, erklärt Dr. Dennis Halft, Jahrgang 1981, Dominikaner, Hochschuldozent und Coach. „Ganz unterschiedliche Menschen in ganz unterschiedlichen Lebensphasen wenden sich an uns. Meist befinden sie sich in existenziellen Situationen, in Auf- und  Umbruchphasen.” Das Ziel sei jedoch immer dasselbe: „Wer sich an uns wendet, will eine klare Veränderung in seinem Leben, sei es im Job oder im persönlichen Umfeld.” Dabei sei allerdings klar, dass Coaching keine universelle Antwort auf alle Probleme geben könne: „Deshalb klären wir im Vorgespräch ab: Ist unsere Methode überhaupt passend für den jeweiligen Interessenten und seine momentane Lebenssituation?”

Die Methode WaVe®

Das Team arbeitet nach der Berufungscoaching-Methode WaVe® (Wachstum und Veränderung), die auf dem systemischen Coaching aufbaut und um Elemente etwa aus der Lerntheorie und dem Wissensmanagement erweitert ist. Sie funktioniert als Einzelcoaching ebenso wie in der Gruppe. „Gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden überlegen wir: Was kann ich? Was brauche ich? Was will ich?”, bringt Anne Ferner-Steuer, 1968 geboren, Sozialarbeiterin, Supervisorin und WaVe®-Coach, auf den Punkt. Innerhalb der klaren Struktur gebe es auch Freiräume für Gefühle, Intuition und „innere Bilder”, um nach und nach eine Vision seiner selbst zu entwickeln. Für sich selbst und durch sich selbst: Genau das sei der Knackpunkt, denn: „Wir begleiten Dich und gehen den Weg mit Dir gemeinsam. Wir haben den Werkzeugkoffer, aber Du selbst bist der Kundige! Wir leisten also keine Beratung, sondern eine Begleitung. Wir als Coaches sind Prozessgestalter, und das ohne zu urteilen oder zu bewerten.” Ihr Coaching-Kollege Jörg Koch (46), Pastoralreferent in der Eifel, ergänzt: „Im Gespräch finden wir heraus, welche ureigenen Ressourcen und Talente unsere Kunden und Kundinnen in sich tragen – und was es braucht, um sie zu aktivieren.” Denn vieles sei in den Menschen bereits angelegt, ohne dass sie davon Kenntnis hätten. Es müsse lediglich die Chance gegeben werden, das bislang verborgene Potenzial zu bergen. „Wir bauen hier also keine Luftschlösser, sondern ein Zuhause”, so Koch.

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RSS Feeds bistum-trier Seelsorge
news-104812 Tue, 24 May 2022 08:58:25 +0200 „Gehen wir los“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gehen-wir-los/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/d/b/csm_Ries-Nicolay-Nathem_9674b78d47.jpg" width="150" height="100" alt="" />Mit einer Sternwallfahrt nach Sankt Matthias wird der Pastorale Raum Trier eröffnet. Trier – Ob aus Ehrang, Trierweiler, Heiligkreuz oder dem Ruwertal; ob Pfarrei, katholische Kita oder Caritas-Mitarbeitende: Viele Menschen haben sich am 21. Mai auf den Weg zur Abtei Sankt Matthias gemacht, um dort gemeinsam die Eröffnung des Pastoralen Raums Trier zu feiern – der neuen Struktureinheit, nach der das Bistum Trier künftig aufgeteilt sein wird.

Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte Weihbischof Franz Josef Gebert die Gläubigen in der bis auf den letzten Platz besetzten romanischen Basilika von Sankt Matthias. Mit der Bistumssynode damals sei der Auftrag ergangen, neue Struktureinheiten im Bistum zu bilden, die vernetzter arbeiten und einzelne Orte von Kirche fördern sollen. Man habe viel gerungen und nicht bei jedem seien die Pläne auf Gegenliebe gestoßen. Der Pastorale Raum, in dem die Pfarreien kooperieren, verstehe sich explizit nicht als überwachende, zentralistische Einheit, die etwas von oben ausgieße, sondern als ein Netzwerk aus vielen Quellen und Brunnen kirchlichen Lebens, die es zu verknüpfen gelte. Diese Aufgabe obliege dem neuen Leitungsteam, das Gebert noch einmal vorstellte: Markus Nicolay, mit 55 Jahren der Älteste im Bunde, Pfarrer der Innenstadtpfarrei Liebfrauen, und von 2007 bis 2011 Pfarrer in Ehrang, war ab 2011 Priesterreferent im Bischöflichen Generalvikariat. Die aus Trier stammende Edith Ries, 51, ist Religionspädagogin und Gemeindereferentin und war maßgeblich an der Synodenumsetzung beteiligt. Dennis Nathem, 28, der aus Trier-Feyen kommt, ist studierter Betriebswirt und war im Bereich Marketing und PR selbstständig.

Nicolay hieß zunächst alle verschiedenen Gruppen in dem vollen Gotteshaus willkommen – von der polnischen muttersprachlichen Gemeinde bis hin zu Vertreterinnen der Kindertagesstätten und Schulen, Ordensleute, Bewohnerinnen und Bewohnern katholischer Alteneinrichtungen oder den Gläubigen aus den zehn Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften sowie der Katholischen Gehörlosengemeinde Trier und den muttersprachlichen Gemeinden, aus denen der Pastorale Raum sich zusammensetzt. In der Predigt, die das Leitungsteam abwechselnd vortrug, sagte Nicolay: die Tageslesung von Paulus und Timotheus passe auch auf den Aufbruch im neuen Pastoralen Raum. Die beiden Jünger hätten sich aufgemacht, um Jesu Botschaft zu verkünden – seien aber vielerorts auf taube Ohren und Desinteresse gestoßen, bis sie nach einer nächtlichen Vision Paulus nach Mazedonien übersetzten und dort ihr Glück versuchten. „Wir alle sind der Pastorale Raum Trier, wir sind gemeinsam unterwegs, immer die Frage stellend, wozu wir Kirche sind und was die Menschen brauchen“, so Nicolay. Dazu bedürfe es Mut, die Kirche auch zu verändern und die Bereitschaft, Kompromisse einzugehen“, fügte Ries hinzu. Wer Neues versuche, ecke auch mal an, sagte Nathem. Die wichtige Frage sei daher, wie es gelingen könne, mit den Menschen in Austausch und ins Gespräch zu kommen. „Wir brauchen das Wir, die Augenhöhe. Gehen wir Los!“.                  

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RSS Feeds bistum-trier Seelsorge Synode Synode: Umsetzung
news-104811 Mon, 23 May 2022 16:16:11 +0200 Friedensgebete für die Ukraine gehen weiter https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/friedensgebete-fuer-die-ukraine-gehen-weiter/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/a/csm_zerstrung-durch-bombardierungen_51915486588_o_01_738ac1d142.jpg" width="150" height="113" alt="" />Fortan werden die Friedensgebete im Dom, die von der Diözesanstelle Weltkirche und dem Malteser Hilfsdienst organisiert werden, immer am 24. eines Monats stattfinden. Trier – Auch wenn das öffentliche Interesse an manchen Stellen nachlässt: Der Krieg in der Ukraine dauert an. Immer noch sind Millionen Menschen auf der Flucht, sind Familien auseinander gerissen, und immer noch sterben Menschen. Daher laden die Diözesanstelle Weltkirche und der Malteser Hilfsdienst im Bistum Trier auch weiterhin zu Friedensgebeten in den Trierer Dom ein. Das nächste findet statt am Dienstag, 24. Mai um 17 Uhr. Fortan werden die Friedensgebete immer am 24. eines Monats stattfinden, um an den Tag des kriegerischen Einmarschs in die Ukraine zu erinnern und die Sorge um die Menschen dort, die Geflüchteten und alle, die Hilfe leisten, lebendig zu halten.

Die Partner des Bistums und der Malteser in Kiew, Ivano-Frankivsk und weiteren Orten berichten von dem Leid, das sie täglich erleben und ihrem Engagement für die Versorgung der Menschen und Unterstützung in den zerstörten Dörfern und Städten.

Im Friedensgebet soll die Brücke zu den Partnern in der Ukraine geschlagen werden und den aus der Ukraine nach hier Geflüchteten ein Zeichen der Solidarität gegeben werden.

Mehr Informationen gibt es auch unter www.bistum-trier.de/ukraine_frieden
(sb).

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RSS Feeds bistum-trier Caritas / Soziales
news-104810 Mon, 23 May 2022 15:19:09 +0200 Zuhören und ernst nehmen am wichtigsten https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/zuhoeren-und-ernst-nehmen-am-wichtigsten/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/b/csm_2022-05-17-DUD-OEku-Podium-Sexualitaet_4570a5aa7f.jpg" width="150" height="107" alt="" title="2022 05 17 DUD OEku Podium Sexualitaet" />Einfach darüber reden, auch schwierige Dinge offen ansprechen. Mit dieser Maxime versammelten die Organisatoren der Ökumenischen Kirchentage Dudweiler Aktive in der kirchlichen Präventionsarbeit und der Lokalpolitik unter dem heiklen Thema „Kirche und Sexualität“ zu einer Podiumsdiskussion. Dudweiler - Einfach darüber reden, auch schwierige Dinge offen ansprechen. Mit dieser Maxime versammelten die Organisatoren der Ökumenischen Kirchentage Dudweiler Aktive in der kirchlichen Präventionsarbeit und der Lokalpolitik unter dem heiklen Thema „Kirche und Sexualität“ zu einer Podiumsdiskussion.

Sommerlicher Temperaturen zum Trotz waren 30 Menschen in die Dudweiler Kulturfabrik zusammengekommen, um dem nicht gerade leichten Thema zu folgen. Die einzige evangelische Vertreterin auf dem Podium, Ulrike Zuda-Tietjen, die vor ihrem Ruhestand maßgeblich am Schutzkonzept ihres Kirchenkreises beteiligt war, hatte einen schwierigen Part. Viele große Streitpunkte in der katholischen Kirche werden in der evangelischen Kirche schon lange gelebt, etwa Frauen im Pfarramt. Dennoch habe auch die evangelische Kirche in manchen Fragen lange gebraucht und hart mit sich gerungen, um das derzeitige Ergebnis zu erreichen. „In der Homosexualität haben wir zu lange versucht, den Deckel drauf zu halten“, bedauerte die ehemalige Jugendreferentin.  

Mit Selbstkritik im Umgang mit den Opfern wurde vor allem von den katholischen Vertretern auf dem Podium nicht gespart. So war es an Dr. Andreas Zimmer, dem Leiter der Präventionsstelle im Bistum Trier, zu bekennen, dass vieles im Umgang mit Missbrauchsopfern und -tätern in der Vergangenheit unwürdig und amateurhaft gewesen sei. „Ein Großteil derjenigen, die Missbrauch erlitten haben, sind in der Kirche. Eigentlich sind die Betroffenen die Kirche“, so Zimmer, daher sei ihnen die Amtskirche Rechenschaft schuldig. Tatsächlich sei es meist umgekehrt gewesen, man habe den Betroffenen häufig keinen Glauben geschenkt, Übergriffe seien kleingeredet wurden, fand auch Ulrike Laux von der Abteilung Jugend des Bischöflichen Generalvikariats Trier.

„In jeder Kirche ist ein Kreuz, an dem ein Opfer hängt. Deshalb ist es eigentlich keine Frage, wer im Mittelpunkt stehen sollte“, betonte Zimmer. Bei Tätern hätte man viel früher sagen müssen „Ende – Gelände“. Hinzu komme die fehlende Konsequenz im Umgang mit Tätern. „Das öffnet eine breite Missbrauchstür, wenn die Täter merken, dass sie nur versetzt werden und ihnen sonst nichts passiert“, glaubte auch Ulrike Zuda-Tietjen.

Genau das waren aber Punkte, die die beiden Vertreter der Kommunalpolitik auf dem Podium von den Kirchen erwarteten – ernst gemeinte Aufklärung. Gerade die sei aber scheinbar von Seiten der kirchlichen Verantwortlichen nicht erwünscht. Beispielsweise habe der Alt-Papst, Benedikt XVI., durch seine Äußerungen nicht den Eindruck erweckt. Oder gar der Kölner Erzbischof Woelki. In der Politik sei so ein Verhalten undenkbar, bemerkte der Dudweiler Bezirksbürgermeister Ralf-Peter Fritz: „Einem Politiker hätte man in so einem Fall den Rücktritt nahegelegt.“

Tobias Raab vom Dezernat für Soziales der Stadt Saarbrücken sah vor allem einen Unterschied in der Zusammenarbeit mit den Strafbehörden. „Es gibt eine enorme Zurückhaltung des Staats gegenüber der Strafverfolgung im kirchlichen Raum. Um Zugang zu Akten zu erhalten, muss der Staat in den Kirchen sein Recht durchsetzen“, stellte Raab, der selbst Jurist ist, dar. In einer Kommune müsse er das gar nicht, da Akteneinsicht selbstverständlich wäre.

Ein Grundproblem sahen die Diskutanten alle in der kirchlichen Hierarchie. Für Andreas Zimmer geht damit ein Mentalitätsproblem einher. In früheren Jahren hätten die Kinder sich bekreuzigt, wenn der „Herr Pastor“ an ihnen vorbei die Straße entlangging. Heute werde ein grundlegend anderes Leitungsverständnis gebraucht: Der Leitungsbegriff der alten Kirche, in der Entscheidungen in der Gruppe getroffen wurden, müsse neu gelernt werden.

Glauben schenken, ihnen zuhören und sie auffangen, für Ulrike Laux sind das die drei Punkte, auf die es in der Arbeit mit Betroffenen ankomme. Die Perspektive der Opfer einzubeziehen, bezeichnete sie als besonders wertvoll.

Um die Mauer des Schweigens zu durchbrechen, gebe es vielfältige Angebote zur Prävention und Hilfe. Inzwischen sind Präventionsschulungen ein verpflichtender Teil der Pfarramtsausbildung beider Konfessionen, für Ehrenamtliche gibt es ebenfalls spezielle Fortbildungsmodule, die je nach Tätigkeitsbereich obligatorisch sind. Es gibt Hotlines und Beratungsstellen, an die sich Betroffene vertraulich wenden können.

Und auch die lange verpönte Sexualbildung ist heute Teil des Präventionskonzepts. „Es geht darum, Sprachfähigkeit zu vermitteln, Gesprächspartner für Kinder und Jugendliche zu sein“, so Laux. Damit die Kirchen wieder zu Räumen werden, in der Menschen sich öffnen können.

 

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Saarbrücken bistum-trier Ökumene Prävention
news-104809 Mon, 23 May 2022 12:17:17 +0200 „Das Leben ist mehr als Zahlen, Daten und Fakten“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/das-leben-ist-mehr-als-zahlen-daten-und-fakten/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/7/3/csm_Kirchweihe_Urbar_Reliquien_jf_251affac61.jpg" width="150" height="113" alt="" />Im Rahmen eines Gottesdienstes segnete Bischof Dr. Stephan Ackermann die neue Pfarrkirche in Urbar. Urbar –  „Wer in dieser Zeit eine neue Kirche baut, beweist Mut. Es ist ein Bekenntnis zum Glaube und zu Gott“, hat der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann gesagt, als er am 22. Mai die neue Pfarrkirche St. Peter und Paul zu Urbar segnete. Denn momentan würden Kirchengebäude eher profaniert und niedergelegt. „Doch Sie zeigen, dass Sie Gott und seiner Botschaft als Gemeinschaft einen Raum geben wollen. Dafür danke ich Ihnen“, richtete er sein Wort an die versammelte Gemeinde sowie an wichtige Kooperationspartner vor Ort.

Seit Dezember ist der moderne Neubau fertiggestellt. Etwa zwei Jahre dauerte der Bau der Kirche, die neben Gottesdienstraum, ein multifunktionales Gemeindezentrum darstellt mit Optionen zu geselligen Treffen und Feiern. Im Untergeschoss hat der Jugendtreff der Ortsgemeinde seinen Platz gefunden. „Das Projekt steht beispielhaft für die Verknüpfung von sakralen und säkularen Erwartungen und Bedürfnissen gleichermaßen“, schreibt das zuständige Architekturbüro aus Frankfurt am Main über seinen Entwurf, der seit Dezember „In den Büngerten 8“ steht.

Bischof Ackermann lobte die architektonische Verbindung zwischen innen und außen, die durch unterschiedliche Elemente, aber vor allem aufgrund des großen Fensters in der Apsiswand mit Blick ins Tal gegeben sei. „Trotzdem strahlt der Raum Geborgenheit aus, ohne abgeschlossen zu wirken“, formulierte der Bischof seinen Eindruck. „Durch die Komposition aus Altar, Ambo und Stuhlreihen wirkt es, als umschließe die Gemeinde das Wort Gottes, das sie hier hört.“

Kirchen als Haltepunkte

Gott benötige keine Kirchengebäude, „aber wir brauchen sie, um Mitten im Alltag zu stehen: Hier ist ein Raum für Gott und um aus dem Alltäglichen herauszutreten, um uns daran zu erinnern, es gibt mehr als meine kleinen und großen Sorgen im Alltag.“ Kirchen lüden dazu ein, Gottes Gegenwart zu erkennen und seien Haltepunkte der Einkehr.

Georg Beule-Bömer konnte sich diesem Eindruck anschließen. „Die Kirche ist nach wie vor ein wichtiger Punkt zur Begegnung im Dorf“, sagte er im Namen des Verwaltungsrates und des Gemeindeteams. „Das Leben ist mehr als Daten, Zahlen und Fakten. Das Kirchengebäude erinnert uns daran, dass wir uns in einem großen Zusammenhang befinden.“ Er lobte, wie auch Thomas Wach vom Architekturbüro und Pfarrer Martin Laskewicz, die Zusammenarbeit mit allen kommunalen wie kirchlichen Verantwortlichen. „Das Bistum hat uns intensiv unterstützt“, so Beule-Bömer, insbesondere in den zwei Jahren der Vakanz, während der keine kirchlichen Hauptamtlichen vor Ort waren. Pfarrer Martin Laskewicz griff diesen Punkt auf und richtete seine Dankeswort nochmal speziell an die Ehrenamtlichen des Verwaltungsrates und des Gemeindeteams, die in dieser Zeit viel geleistet und auf die Beine gestellt hätten. Zum Schluss lud Beule-Bömer noch alle Interessierten ein: „Das Gebäude gehört uns allen, wir sind offen für Ideen aus der Bevölkerung!“

Alte und neue Elemente

Während des Weiherituals des neuen Holzaltars wurden Reliquien des Heiligen Simeons und Seligen Peter Friedhofens aus der ehemaligen Pfarrkirche eingelassen. Weitere Elemente des Vorgängerbaus aus dem Jahre 1966, der vor sieben Jahren abgerissen wurde, sind in der neuen Pfarrkirche zu finden, wie die Patronatsfiguren aus Holz, der Tabernakel, die Marienfigur und das Altarkreuz.

(jf)

Weitere Fotos

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news-104808 Mon, 23 May 2022 12:13:46 +0200 Mit neuer Kraft und neuem Mut die Kirche der Zukunft gestalten https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/mit-neuer-kraft-und-neuem-mut-die-kirche-der-zukunft-gestalten/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/0/csm_PastRWadern1-uk_ae9919aecf.jpg" width="150" height="113" alt="" title="PastRWadern1 uk" />Zum Start des Pastoralen Raums Wadern haben Gläubige aus der Region am Freitag, 20. Mai, gemeinsam mit Weihbischof Robert Brahm ein Abendlob in der Jugendkirche MIA in Rappweiler gefeiert. Weiskirchen-Rappweiler – Zum Start des Pastoralen Raums Wadern haben Gläubige aus der Region am Freitag, 20. Mai, gemeinsam mit Weihbischof Robert Brahm ein Abendlob in der Jugendkirche MIA in Rappweiler gefeiert. „Wir lösen uns heute ganz offiziell von dem uns so vertrauten Dekanat, unserer pastoralen Heimat, wie sie einmal war“, sagte Brahm und appellierte gleichzeitig: „Wir wollen nach vorne schauen und mit neuer Kraft und neuem Mut weitergehen.“

Zum 1. Januar 2022 hat der neue Pastorale Raum Wadern das bisherige Dekanat Losheim-Wadern abgelöst. Er umfasst die Pfarreien Don Bosco Weiskirchen, Heilig Geist Losheim am See sowie die Pfarreiengemeinschaft Wadern. Brahm stellte im Rahmen des Abendlobs, das von der MIA-Band musikalisch gestaltet wurde, auch das neue Leitungsteam des Pastoralen Raums Wadern vor: den Dekan Pastor Axel Michael Feldmann (44), die Gemeindereferentin Tanja Buchheit-Thewes (52) sowie Hans Albert Dörr (63).

Der Weihbischof dankte allen Haupt- und Ehrenamtlichen, die sich im früheren Dekanat in vielfältiger Weise eingesetzt haben. „Danke für alle gute gemeinsame Arbeit. Ich hoffe und wünsche, dass vieles davon auch Hand in Hand gut weitergehen kann. Wir alle sind auf jeden einzelnen angewiesen.“ Denn die „Zeitenwende“ von der Bundeskanzler Olaf Scholz vor kurzem angesichts des Ukraine-Kriegs gesprochen habe, sei in der Kirche schon seit langem im Gange. „Wir stellen uns dieser Welt, aber wir spüren auch den Gegenwind. Aber vielleicht ist bei der einen oder anderen Windböe auch der Wind des Geistes Gottes da? Vielleicht der Sturm von Pfingsten, der an unseren Fenstern rüttelt?“, fragte er und zeigte sich zuversichtlich: „ Lassen wir den Wind ruhig wehen, wir sind in einer festen Gemeinschaft mit Jesus Christus. Er hält uns fest.“

Brahm dankte allen, die künftig im Pastoralen Raum Wadern mitwirken und bat: „Als Vertreter der Diözese vertrauen wir Ihnen. Wir vertrauen Ihnen die Menschen an, die in dieser Region leben. Sorgt Euch um sie. Wir danken Ihnen für das Vertrauen in uns, den Diözesanbischof. Denn ohne Sie könnte er nichts bewirken.“

Neben ehrenamtlichen Vertreterinnen und Vertretern der Pfarreien Weiskirchen, Losheim am See und der Pfarreiengemeinschaft Wadern stellte sich auch das Leitungsteam der Gottesdienstgemeinde vor: „So unterschiedlich wie wir heute Abend hier sind, so unterschiedlich und vielfältig ist die Kirche. Bei aller Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit haben wir jedoch einen gemeinsamen Grund: Wir glauben an die Kraft Gottes, die uns trägt und die wir immer wieder spüren können“, sagte Tanja Buchheit Thewes, „wir alle sind gefragt, miteinander und füreinander wach hinzuschauen und zusammenzuwirken, um das Angesicht der Welt hier in unserem Pastoralen Raum zu erneuern.“

Die Bedeutung einer guten Zusammenarbeit betonte auch Hans Albert Dörr: „Heute wird alles mit Zahlen, Daten und Fakten präsentiert. In meiner langjährigen Berufstätigkeit, aber auch im Ehrenamt, habe ich nie vom „grünen Tisch” aus beurteilt, sondern auf die Zahl im Detail geschaut. Denn hinter jeder Zahl stehen oft Menschen. (…) Deswegen ist es mir ein Anliegen, mit den Menschen im Pastoralen Raum Wadern zusammen zu arbeiten, um Möglichkeiten für die Zukunft auszuloten und die Orte von Kirche zu stärken. Denn dann wird aus den vielen kleinen Ressourcen ein Schatz, von dem alle profitieren.“

Kirche habe ihre frühere Position im Leben der Menschen und in der Gesellschaft vielfach verloren, vielleicht teilweise auch deswegen, weil Kirche zu sehr auf sich und zu wenig auf die Menschen geschaut habe, sagte Pastor Axel Feldmann. „Der Pastorale Raum ist für mich die Chance, den Menschen neu in den Blick zu nehmen; neue Wege zu gehen, Grenzen zu überwinden, Scheuklappen abzulegen, und sich selbst und sein Handeln zu hinterfragen; und so den Menschen Heimat bieten zu können. (…) Vor allem wünsche ich mir dabei, dass bei aller Trauer über das, was wir verloren oder verspielt haben, wir mit freudiger Offenheit dem Neuen begegnen“, sagte der Theologe.

Als kleines Give-Away erhielten alle Gottesdienstteilnehmer eine kleine Lupe verbunden mit dem Versprechen: „Damit wir überall genau hinsehen können.“ Im Anschluss an das Abendlob bestand im Atrium der Jugendkirche Gelegenheit zu Gespräch, Begegnung und Austausch.

(uk)

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Saarbrücken bistum-trier Diakonische Kirchenentwicklung Information Pfarreien Synode Synode: Umsetzung Vermischtes
news-104807 Sat, 21 May 2022 09:17:00 +0200 Gemeinsam Singen und Spaß haben https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gemeinsam-singen-und-spass-haben/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/5/csm_IMG_7894_a3aa371fd1.jpg" width="150" height="100" alt="" />Noch Plätze frei: Die Singfreizeit für Familien und alle interessierten Einzelpersonen richtet sich an Alt und Jung und findet vom 22. Juli bis zum 31. Juli statt. St. Thomas – Singen macht nachweislich glücklich: Untersuchungen haben gezeigt, dass beim Singen Glückshormone ausgeschüttet werden, es die Abwehrkräfte stärken und sogar lebensverlängernd wirken kann. Viele Sängerinnen und Sänger mussten während der letzten beiden Pandemie-Jahre auf ihr geliebtes Hobby verzichten, und auch für die Jüngsten war das gemeinsame Singen nicht möglich. Umso mehr hoffen die Organisatoren des bistumsweiten offenen Familiensingens, dass viele Kinder und Erwachsene nach Sankt Thomas in der Eifel kommen werden, um gemeinsam wieder Freude beim gemeinsamen Singen und Musizieren zu spüren.

Die Singfreizeit für Familien und alle interessierten Einzelpersonen richtet sich an Alt und Jung und findet im Exerzitienhaus St. Thomas von Freitag, 22. Juli, bis Sonntag, 31. Juli statt. An beiden Wochenenden gestalten der Erwachsenen- und der Kinderchor die Gottesdienste in St. Thomas mit dem erarbeiteten Programm; der Kinderchor führt dazu sein Singspiel auf. Neben den Chorproben am Vormittag und am Abend ist viel Zeit für Freizeitgestaltung: Die riesigen Wiesenflächen, das ruhig gelegene Haus sowie das Umfeld im Kylltal bieten ideale Möglichkeiten zu Entspannung, Spazieren und gemeinsamen Aktivitäten wie Fußball oder Federball.

Erwachsene zahlen im Doppelzimmer 540 Euro, im Einzelzimmer 585 Euro, Kinder von elf bis 16 Jahren 387 Euro und Kinder von vier bis zehn Jahren 270 Euro. Ab dem dritten angemeldeten Kind sparen Familien 50 Euro. Schüler und Studenten erhalten eine Ermäßigung auf 387 Euro.

Geleitet wird die Singfreizeit von Regionalkantor Lukas Stollhof aus Oberwesel (Erwachsenenchor) und Dekanatskantorin Susanne Zapp-Lamar aus Wadgassen (Kinderchor).

Die Möglichkeit zur Anmeldung und weitere Informationen gibt es beim Arbeitsbereich Kirchenmusik des Bischöflichen Generalvikariats Trier unter Tel.:  0651-7105-508 oder per Mail kirchenmusik(at)bgv-trier.de.

(sb)

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RSS Feeds bistum-trier Kultur
news-104801 Sat, 21 May 2022 08:50:00 +0200 Nacht der Kirchen Saar startet wieder nach Corona-Pause https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/nacht-der-kirchen-saar-startet-wieder-nach-corona-pause/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/a/csm_NachtDerKirchen_fee930a3a4.jpg" width="150" height="150" alt="" title="Nacht Der Kirchen" />Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause meldet sich die Nacht der Kirchen Saar an Pfingstsonntag, 5. Juni, zurück. Weit über 40 saarländische Kirchen werden an diesem Abend einmal mehr zu besonderen Orten der Begegnung. Saarbrücken - Die Nacht der Kirchen Saar steht in diesem Jahr unter dem Motto „Hoffnungsvolle Wege“. Dazu haben katholische, evangelische oder ökumenische Gemeindegruppen von Perl bis Bexbach und von Hasborn-Dautweiler bis Kleinblittersdorf ein vielfältiges Programm vorbereitet: in der „Harry-Potter-Kirche“ kann man auf den Pfaden des berühmten Zauberkünstlers wandeln, in der Hospiz-Kirche wird sich mit hoffnungsvollen „letzten Wegen“ auseinandergesetzt und in der Blues-Church gibt es Blues und Jazz auf die Ohren.

Das Programm an Pfingstsonntag beginnt um 18 Uhr mit einem Eröffnungsgottesdienst, der unter freiem Himmel im Kirchgarten der Schinkelkirche Saarbrücken-Bischmisheim stattfindet. Im Gottesdienst wird das Pfingstfeuer entzündet, das die teilnehmenden Kirchen an dem Abend im Geiste verbinden wird. Im Anschluss beginnen die Programme in den 46 teilnehmenden Kirchen. Der Gottesdienst wird auch live gestreamt auf www.nacht-der-kirchen-saar.de. Die Schirmherrschaft hat Ministerpräsidentin Anke Rehlinger übernommen.

Ende Mai erscheint eine großformatige Programmanzeige im Wochenspiegel. Bereits ab sofort sind die ausführlichen Programme im Internet einsehbar: www.nacht-der-kirchen-saar.de

Die Nacht der Kirchen wird unterstützt von der Pax-Bank, Saartoto, Kerzen Pazen, der Regierung des Saarlandes und dem Sparkassenverband. Medienpartner ist der WOCHENSPIEGEL.

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Saarbrücken bistum-trier Ökumene Vermischtes
news-104806 Fri, 20 May 2022 09:09:10 +0200 Friedensgebete für die Ukraine künftig monatlich https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/friedensgebete-fuer-die-ukraine-kuenftig-monatlich/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/a/csm_zerstrung-durch-bombardierungen_51915486588_o_01_738ac1d142.jpg" width="150" height="113" alt="" />Seit Ausbruch des Krieges bietet die katholische Pfarrei Liebfrauen im Pastoralen Raum Trier gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Friedensgebete an. Trier – Seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine bietet die katholische Pfarrei Liebfrauen im Pastoralen Raum Trier gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Trier Friedensgebete für die Ukraine an. Im Hinblick auf die zu befürchtende Dauer des Krieges habe man sich nun für einen monatlichen statt eines wöchentlichen Rhythmus entschieden, wie die Organisatoren mitteilen.

Künftig werden die ökumenischen Gebete an jedem ersten Samstag im Monat um 18.30 abwechselnd in der Liebfrauenbasilika und in der Konstantinbasilika stattfinden. Der nächste Termin ist Samstag, 4. Juni, in der Konstantinbasilika.

Mehr Informationen zur Hilfe für Menschen in der Ukraine unter: www.bistum-trier.de/ukraine und zu den Gebeten und weltkirchlichen Initiativen unter: www.bistum-trier.de/ukraine-frieden
(sb)

 

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Redaktion Trier RSS Feeds bistum-trier Caritas / Soziales
news-104802 Fri, 20 May 2022 09:00:00 +0200 Lutwinus-Wallfahrt steht unter dem Leitwort „Ins Herz gegraben“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/lutwinus-wallfahrt-steht-unter-dem-leitwort-ins-herz-gegraben/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/f/csm_Lutwinuswallfahrt2015-Archiv_a215d3d184.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Lutwinuswallfahrt2015 Archiv" />Vom 26. Mai bis 4. Juni findet unter dem Motto "Ins Herz gegraben" die diesjährige Lutwinuswallfahrt in Mettlach statt. Mettlach – Zur Lutwinus-Wallfahrt lädt die Pfarreiengemeinschaft Mettlach zusammen mit dem katholischen Lutwinuswerk ein. Von Donnerstag, 26. Mai, bis Samstag, 4. Juni, wird an neun Tagen um die Gaben des Heiligen Geistes gebetet. Die diesjährige Wallfahrt steht unter dem Motto „Ins Herz gegraben“.

Eröffnet werden die Wallfahrtstage an Christi Himmelfahrt, 26. Mai, um 18 Uhr mit einem Pontifikalamt mit Pater Frank Bayard OT, Hochmeister des Deutschen Ordens (Wien) und dem Dechant von Echternach François Erasmy. Dabei wird der Lutwinusschrein, der sonst in einer Grabkammer im Hochaltar steht, für alle Pilgerinnen und Pilger sichtbar vor den Hauptaltar gestellt. Weiterer Höhepunkt der Lutwinus-Wallfahrt ist die Mettlacher Kirmes „Hellemädag“ am Sonntag, 29. Mai, mit der Lutwinus-Prozession mit dem Schrein zur Lutwinus-Figur am Marktplatz (Beginn 9 Uhr, ab Lutwinus-Kirche), dem anschließenden Festhochamt mit Domkapitular Prof. Dr Christoph Ohly (Köln).

Am Freitag, 3. Juni, sind vor allem Kinder und Jugendliche zur Wallfahrt eingeladen. Um 18 Uhr findet ein Jugendgottesdienst mit Domvikar Tim Sturm statt, im Anschluss findet der neunte Solidaritätsmarsch für Bolivien durch Mettlach zum Abendlob im Alten Turm im Abteipark statt.

Am Samstagabend vor Pfingsten, 4. Juni, wird die Wallfahrt um 18 Uhr mit einem Pontifikalamt mit dem Bischof von Speyer, Dr. Karl-Heinz Wiesemann, abgeschlossen. Dabei wird der Lutwinusschrein wieder in den Hochaltar überführt. In der Wallfahrtswoche gibt es ein umfangreiches Angebot an Gottesdiensten. Die Pilgertage beginnen mit einem Morgenlob und klingen mit einem Abendlob aus. An mehreren Tagen besteht die Gelegenheit zu einer begleiteten Fußwallfahrt. So kann am 26.5, 30.5., 1.6. und 2.6. um 14 Uhr ab der Kirche St. Gangolf und ab 15.30 Uhr ab der Kirche St. Antonius Saarhölzbach nach Mettlach gepilgert werden. Um 17.40 Uhr werden die Pilger an der Lutwinusstatue am Marktplatz abgeholt, eine Prozession führt zur Lutwinuskirche. Die Fußwallfahrten bitte im Pfarrbüro anmelden.

Das Motto der 18. Lutwinus-Wallfahrt „Ins Herz gegraben“ steht in Verbindung mit den Graffiti, die sich in der Wandverkleidung der Seitenschiffe der Kirche St. Lutwinus befinden. Es handelt sich um Einritzungen christlicher Symbole, wie sie in Kirchen und Heiligtümern der Antike als Ausdruck des Glaubens und der Hoffnung zu finden sind. Die Mettlacher Wandgestaltung entstand in den 1930er Jahren zur Zeit des erstarkenden Nationalsozialismus. „In einer Zeit, da Glaube und Kirche in Bedrängnis gerieten, haben die Gläubigen ihren Glauben in Stein gegraben und der gottlosen Ideologie entgegengesetzt. Bedrängt sind Glaube und Kirche auch in unseren Tagen, bedrängt von außen und bedrängt von innen her“, schreiben die Veranstalter im Vorwort ihres Programms. Daher will die diesjährige Wallfahrt eine Einladung zur Vergewisserung des Glaubens sein. So wie die Graffiti als Glaubenszeugnis in die Wand geritzt sind, soll der Glaube in die Herzen der Menschen eingegraben sein.

Das genaue Wallfahrtsprogramm, zusammengestellt von der Katholischen Pfarreiengemeinschaft Mettlach und dem Katholischen Lutwinuswerk Mettlach, ist im Pfarrbüro erhältlich (Freiherr-vom-Stein-Straße 44, 66693 Mettlach, Tel. 06864-512). Informationen zur Wallfahrt gibt es auch im Internet unter www.lutwinuswerk-mettlach.de

(uk)

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Saarbrücken bistum-trier Diakonische Kirchenentwicklung Pfarreien Vermischtes Wallfahrten/ Pilgern
news-104805 Thu, 19 May 2022 08:06:22 +0200 Mehr als 530 Priester ausgebildet https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/mehr-als-530-priester-ausgebildet/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/5/csm_IMG_7173_afbe2f32d5.jpg" width="150" height="100" alt="" title="IMG 7173" />Seit mehr als 50 Jahren werden Priester im Studienhaus St. Lambert in Lantershofen ausgebildet. Lantershofen – Traditionell findet Anfang Mai ein mehrtägiges Fest im Studienhaus St. Lambert in Lantershofen statt. Diesmal gab es etwas Besonderes zu feiern: 50 Jahre Studienhaus und damit auch 50 Jahre Priesterausbildung in der Ahr-Gemeinde. Viele ehemalige Studenten reisten nach Lantershofen und feierten mit Regens Dr. Volker Malburg und kirchlichen wie kommunalen Gästen, die mit dem Haus eng verbunden sind. Darunter waren unter anderem der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, Bischof Dr. Stephan Ackermann aus Trier sowie die Weihbischöfe Robert Brahm und Jörg Michael Peters, der Münsteraner Bischof Dr, Felix Genn sowie der 1. Kreisbeigeordneten Horst Gies und Bürgermeister Achim Juchem Bischof Ackermann, der vor mehr als 20 Jahren selbst Regens im Haus war, würdigte
im Rahmen einer feierlichen Vesper die Leistung des Studienhauses, welches als „Wagnis“ gestartet und als „Erfolgsprojekt“ bezeichnet werden könne, in dem über 530 Priester ihren Studienabschluss absolvierten. Bischof Bätzing verwies in seiner Predigt während eines gemeinsamen Pontifikalamtes in der Kirche St. Lambertus auf wichtige Eckpunkte der Priesterausbildung und betonte insbesondere die Glaubwürdigkeit als wichtige Eigenschaft priesterlichen Lebens. Den Abschluss der Feierlichkeiten bildeten ein geselliger Austausch und die Matinée einer Kunstausstellung von Bibliothekarin Barbara Boos. 
(red)

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Koblenz bistum-trier Bischof Personal
news-104787 Thu, 19 May 2022 08:00:00 +0200 Majestäten gesucht https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/majestaeten-gesucht/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/0/csm_Schutzen_Archiv-2019_e27209333d.jpg" width="150" height="113" alt="" title="Schutzen Archiv 2019" />Der 50. Diözesan-Jungschützentag „Besonders-Dynamisch-Sportlich-Jung“ findet am 29. Mai in Güls statt und soll ein Fest der Begegnung werden Koblenz –So freut sich die St. Hubertus Schützengesellschaft Güls 1846, dass sie in diesem Jahr den 50. Diözesan-Jungschützentag am Sonntag, 29. Mai, ausrichten dürfen. Das Festprogramm startet um 10 Uhr mit einem Jugendgottesdienst in der St. Servatius Kirche und anschließendem Umzug zur Schützenhalle (Unter der Fürstenwiese 27). Neben sportlichen Wettkämpfen, bei denen auch die neuen Diözesanjugendmajestäten ermittelt werden, gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm und einen musikalischen Auftritt von Bastian Stein, Teilnehmer von „The Voice of Germany“. Es werden mehrere Hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Ehrengäste, unter anderem aus Kommunalpolitik und Wirtschaft, erwartet.

Während des Diözesan-Jungschützentages werden Majestäten in drei Klassen von sechs bis 24 Jahren ermittelt; die jeweils vier besten dürfen beim Bundesjung-schützentag in Emstek (Niedersachsen) starten und den Bund der St. Sebastianus Schützenjugend der Diözese Trier dort vertreten.

Die Ziele der Schützen „Glaube, Sitte, Heimat“ und christliche Werte wie Verantwortungsbewusstsein, Gemeinschaft, Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft würden jugendgerecht in den Schützenbruderschaften vermittelt, erläutert Diözesanjungschützenmeisterin Carina Keßelheim im Namen des Bundes der St. Sebastianus Schützenjugend der Diözese Trier (BdSJ Trier), der dem Tag in Güls als Veranstalter vorsteht. „Das wird auch immer wieder in vielen Aktionen, wie Spendenaufrufen, zum Beispiel für die Flutbetroffenen im vergangenen Jahr, sichtbar.“ Zudem sind die Ortsvereine oftmals eng im Stadt- und Dorfleben eingebunden.Schützengesellschaften begleiten unter anderem die Kirmes- oder Pfingstprozessionen“, erklärt Bildungsreferentin Christine Evers.

Trotz der Bewahrung des Traditionellen befinden sich der Schützensport und auch die Mitglieder im BdSJ Trier im Wandel. „Es ist nun möglich, dass gleichgeschlechtliche Paare ein Königspaar bilden, und andersgläubige Menschen können Führungspositionen in der Vereinsarbeit übernehmen.“ Zudem schließen sich immer mehr Frauen den Schützen an und übernehmen Führungspositionen.

Der 50. DJT unter dem Motto „Besonders-dynamisch-Sportlich-Jung“ ist als Fest der Begegnung konzipiert, zu dem alle Interessierten eingeladen sind.

140 Schützenbruderschaften, -gilden und -vereine mit 1.500 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gehören dem BdSJ Trier an.

Weitere Informationen gibt es auf www.bdsj-trier.de, www.facebook.com/BdsjDiozesanverbandTrier und auf www.instagram.com/bdsj_trier

(jf)

 

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Redaktion Koblenz RSS Feeds bistum-trier Themenart Kirchliche Verbände Kultur
news-104804 Wed, 18 May 2022 14:26:35 +0200 Mut zum Wandel in der Kirche https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/mut-zum-wandel-in-der-kirche/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/f/3/csm_Ottmar-Dillenburg_privat_9bd7cf47f6.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Ottmar Dillenburg privat" />Monsignore Ottmar Dillenburg plädiert in seinem Vortrag beim Katholischen Forum für einen sozialen Wandel, der vom aktiven, engagierten Wirken überzeugter Christen mitgetragen wird. Koblenz – Kirchenpolitische Kontroversen, hohe Austrittzahlen, Priestermangel: Die katholische Kirche befindet sich derzeit in einem epochalen Wandel. Welche Herausforderungen ergeben sich daraus – und was können Christen in Deutschland von ihren Glaubensgeschwistern jenseits der Bundesgrenzen lernen, um diesen Wandel so zu gestalten, dass die Kirche gestärkt aus der Krise hervorgehen kann? Dieser Frage ging Monsignore Ottmar Dillenburg, leitender Priesterreferent im Bischöflichen Generalvikariat Trier, bei seinem Vortrag „Von Koblenz in die Welt“ im Bischöflichen Cusanus-Gymnasium in Koblenz nach. Der Gast in der  Vortragsreihe „Katholisches Forum“ war von 2011 bis 2021 Generalpräses des Internationalen Kolpingwerks das in 61 Ländern weltweit vertreten ist.

„Wir sind auf dem Weg in eine Minderheit und stehen mitten in einem erdrutschartigen Tradierungsabbruch”, beschrieb Dillenburg die aktuelle Lage. Unverändert sei jedoch die menschliche Sehnsucht nach Sinn und Gemeinschaft. Obwohl die Mitgliederzahlen sinken, gehören noch immer rund 40 Millionen Menschen in Deutschland einer christlichen Kirche an; weltweit steigt die Zahl sogar kontinuierlich an. Die gesamte Menschheit sei inzwischen „in ein Stadium eingetreten, wo sie unumkehrbar in der globalen Einheit angekommen ist“, geprägt von verschiedensten Lebenswirklichkeiten, Auf- und Abbrüchen. So auch das Christentum: Zwar zeugten etwa jahrhundertealte Bauwerke, kirchliche Feiertage und Kasualien davon, wie Generationen von Menschen ihren Glauben durch die Zeit getragen haben. Im Alltag jedoch hadern immer mehr Menschen mit ihrer Kirche, beim Synodalen Weg ringen progressive und traditionalistische Kräfte um die Deutungshoheit, und die Kirche kämpft gegen den Glaubwürdigkeitsverlust, den sie mit Blick auf den Missbrauchsskandal selbst zu verantworten hat. 

Der Dialog über Veränderungen habe nur eine Chance, wenn er unvoreingenommen geschehe, die Themen trennscharf herausgearbeitet würden und „wenn die Einheit der Gläubigen nicht als Dialoggrenze gebraucht wird”, betonte Dillenburg. Anhand des Kolpingwerks, das sich als moderner katholischer Sozialverband durch Vielfalt und Verschiedenheit in seiner je konkreten Ausprägung weltweit auf kontinentaler, nationaler, regionaler und lokaler Ebene auszeichne, verdeutlichte er seine These: Obgleich die Grundlage des Handelns nach wie vor den Ideen und Zielen Adolph Kolpings verpflichtet sei, habe sich die praktische Arbeit in den vergangenen 150 Jahren „naturgemäß“ verändert: „Dieser permanente Wandel hat das ‚Überleben‘ des Kolpingwerkes in seiner langjährigen Geschichte sichergestellt. Nicht starres Festhalten hergebrachter Formen war und ist angesagt, sondern kontinuierliche, wohl überlegte Anpassung an vielfältigen Wandel in allen Bereichen des Lebens“, so Dillenburg. Nötig sei ein sozialer Wandel, der vom aktiven und engagierten Wirken überzeugter Christen mitgetragen würde.

Mutig vorangehen

Die Kirche müsse ihre Glaubenssätze auf die Höhe der Moderne bringen, forderte Dillenburg. Menschen, die mutig Veränderungen vorantreiben, um der Mutlosigkeit entgegenzuwirken, habe es schon immer in der Kirche gegeben. „Denken Sie beispielsweise an die Diskussion um Messdienerinnen!” Lange Zeit war es Mädchen nicht gestattet, in der Messe zu dienen. Irgendwann aber hätten sich die Gläubigen schlicht über das Verbot hinweggesetzt, mit dem Ergebnis, dass es inzwischen völlig normal sei, dass Mädchen Messdienerinnen sind. Gleiches erlebe man momentan in der Debatte um das Recht, im Gottesdienst zu predigen. Immer mehr Frauen tun es einfach. In Sachen Priestermangel und Gemeindeleitung könne man sich ein Beispiel an Lateinamerika nehmen: Dort sei es inzwischen völlig normal, dass Laien, Frauen und Männer, eine Gemeinde gleichberechtigt im Team leiten. Dillenburg: „Irgendwann muss man auch mal den Mut haben voranzugehen. Dinge zu beginnen, von denen man überzeugt ist. Das kann auch mal scheitern, aber dann hat man es wenigstens versucht.”

Der hybride Vortrag „Von Koblenz in die Welt“ fand statt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Katholisches Forum Koblenz”, die von der Katholischen Erwachsenenbildung Koblenz, dem Bischöflichen Cusanus-Gymnasium Koblenz, der Katholischen Hochschulgemeinde Koblenz und dem Pastoralen Raum Koblenz sowie der Vinzenz Pallotti University Vallendar organisiert wird. Moderiert wurde die Veranstaltung von dem Schulleiter des Gymnasiums, Carl Josef Reitz.

Das nächste „Katholische Forum“ im Klangraum des Bischöflichen Cusanus-Gymnasium (Zugang über Südallee 30) findet statt am Donnerstag, 9. Juni um 19 Uhr. Thema ist „50 Jahre Bischöfliches Gymnasium in Koblenz“.

Weitere Informationen zu dem Format gibt es auf www.keb-koblenz.de oder telefonisch unter 0261-9635590     (ih)

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RSS Feeds bistum-trier Themenart Bildung Schule
news-104803 Wed, 18 May 2022 11:56:08 +0200 Auszeichnungen für drei katholische Kitas https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/auszeichnungen-fuer-drei-katholische-kitas/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/6/csm_Kitapreis-altenwald-schoneberger_7bbec0e055.jpg" width="150" height="113" alt="" title="Deutscher Kita-Preis 2022 " />Gleich drei katholische Kitas aus dem Bistum Trier sind im Finale des Deutschen Kita-Preises ausgezeichnet worden und erhielten einen zweiten und zwei dritte Plätze. Zusätzlich ging der Publikumspreis ins Saarland. Berlin/Gillenfeld/Sulzbach/Plaidt – Gleich drei katholische Kitas aus dem Bistum Trier sind im Finale des Deutschen Kita-Preises am Montag, 16. Mai, in Berlin ausgezeichnet worden. So erhielt die Familien-Kita Emmaus aus Gillenfeld in der Eifel einen der vier mit jeweils 10.000 Euro dotierten zweiten Plätze. Die Kitas Pastor Hein aus Sulzbach-Altenwald und St. Willibrord in Plaidt nahe Andernach teilen sich mit drei weiteren Einrichtungen den dritten Platz und erhalten je 1000 Euro. Der erste Platz samt Titel „Kita des Jahres 2022" und 25.000 Euro Preisgeld gingen an das Familienzentrum Olgakrippe in Heilbronn. Die Kitas aus dem Bistum Trier in Trägerschaft der katholischen KiTa gGmbH Trier, Koblenz und Saarland hatten sich deutschlandweit gegen 1200 Mitbewerber durchsetzen können und es unter die zehn Finalisten geschafft.

 

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Koblenz Saarbrücken Trier bistum-trier Kindergarten Politik / Gesellschaft Vermischtes
news-104800 Wed, 18 May 2022 08:40:55 +0200 Feierstunde und Pontifikalvesper zum Jubiläum https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/feierstunde-und-pontifikalvesper-zum-jubilaeum/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/f/9/csm_Liturgisches-Institut_DLI_ih_9ccecb2657.jpg" width="150" height="113" alt="" />Das Deutsche Liturgische Institut (DLI) feiert sein 75-jähriges Bestehen. Grußworte sprechen Bischof Dr. Stephan Ackermann und Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe. Trier – Das Deutsche Liturgische Institut (DLI) feiert sein 75-jähriges Jubiläum. 1947 gegründet, prägte das DLI mit Sitz in Trier unter anderem die liturgischen Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils mit und nimmt bis heute zentrale Aufgaben zur Förderung der Liturgie im deutschen Sprachgebiet wahr.

Die öffentliche Feierstunde mit einer Ansprache von Dr. Beate Gilles, Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz, zum Thema „Liturgie – Zeitzeichen und Quelle des Aufbruchs“ findet am Sonntag, 12. Juni, um 15.30 Uhr in der Liebfrauen-Basilika in Trier statt. Zudem wird die Festschrift „Für die Förderung und Erneuerung der Liturgie. 75 Jahre Deutsches Liturgisches Institut 1947–2022” vorgestellt. Grußworte sprechen unter anderen der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann als Vorsitzender des DLI-Trägervereins und Vorsitzender der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz, Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe sowie Vertreter der Liturgischen Institute in der Schweiz und in Österreich und weitere Persönlichkeiten. Um 18 Uhr wird eine Pontifikalvesper im Hohen Dom zu Trier unter der Leitung von Bischof Ackermann gefeiert.

Das Jubiläum wird flankiert von einer siebenwöchigen Summer School, in der amerikanische und deutsche Studierende miteinander in Austausch kommen. Neben der Festschrift erscheinen eine Sonderausgabe der Zeitschrift „Gottesdienst” zum Thema „Einladend Gottesdienst feiern“ und die Notenhefte zum Liedwettbewerb „Du bringst meine Seele zum Leuchten. Neue ökumenische Sonntagslieder”.

Das DLI unter der Leitung von Pfarrer Dr. Marius Linnenborn ist eine Einrichtung der Deutschen Bischofskonferenz. Zu seinen Aufgaben gehört die Redaktion der liturgischen Bücher im deutschsprachigen Raum sowie wissenschaftliche Grundlagen- und Bildungsarbeit zu Entwicklungen im Bereich des Gottesdienstes. Zudem beherbergt das DLI mit 85.000 Bänden und 250 laufenden Zeitschriften eine der weltweit bedeutendsten Spezialbibliotheken zur Liturgiewissenschaft und Liturgiepastoral. Regelmäßige Veröffentlichungen sind die Zeitschrift „Gottesdienst” und das „Liturgische Jahrbuch”. Seit 20 Jahren richtet das DLI die wissenschaftliche Tagung „Trierer Sommerakademie“ aus; seit 1985 vermittelt der Lehrgang „Liturgie im Fernkurs” interessierten Ehrenamtlichen Grundlagen und Praxishilfen liturgischer Bildung für ihren Dienst in den Gemeinden. Weitere Informationen gibt es auf www.liturgie.de.

Die Kolleginnen und Kollegen der Medien sind zur Berichterstattung und Teilnahme an der Feierstunde sowie der Vesper eingeladen. Zur Planung bitten wir um eine formlose Anmeldung per E-Mail an pressestelle(at)dbk.de.

(ih)

 

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RSS Feeds bistum-trier Seelsorge
news-104799 Tue, 17 May 2022 16:17:30 +0200 Bierkultur in der Weinstadt Trier https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/bierkultur-in-der-weinstadt-trier/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/e/csm_Nicolay-Zey_Wortmann_Theo-Talk_sb_d5d8e1bd71.jpg" width="150" height="100" alt="" />Beim Theo-Talk der Katholischen Erwachsenenbildung Trier war der Hobby-Brauer und Priester Dr. Markus Nicolay zu Gast. Trier – Barbaren-Getränk für die Römer, Grundnahrungsmittel für die Menschen im Mittelalter, erlebt es heute eine Renaissance handwerklicher Herstellung: Im Theo-Talk der Katholischen Erwachsenenbildung Trier ging es am 16. Mai um das Lieblings-Kaltgetränk vieler Deutscher: Bier. Priester und Hobby-Brauer Dr. Markus Nicolay führte nicht nur kurzweilig durch den Abend, sondern hatte auch noch Kostproben dreier Trierer Biere und seiner Eigenkreation im Gepäck. In seinem Garten mit Blick auf den Trierer Dom gebraut, trägt es den passenden Namen „Dombräu“.

Der Theo-Talk ist eine Mischung aus Stammtisch und Fachvortrag; er will Menschen über Gott und die Welt ins Gespräch bringen. So auch an diesem Abend im Kegel- und Bowlingcenter im Trierer Stadtteil Heiligkreuz, wo die Veranstaltungen regelmäßig in uriger Atmosphäre stattfinden. Rund 25 Interessierten gab Nicolay zunächst einen schnellen Überblick über das Brauverfahren – inklusive Riechproben der Bierzutaten Hopfen und Malz. Wer an Trier denke, so Nicolay, dem komme wohl nicht als erstes Bier in den Sinn, sondern Wein oder vielleicht noch der hiesige Apfelwein Viez. Doch auch in Trier gebe es eine lange Tradition des Bieres und heute etwa mit dem Petrusbräu oder dem Kraftbräu auch wieder handwerkliche Craft-Biere.

Die Idee, aus Getreide ein alkoholisches Getränk herzustellen, geht wohl bis in die Steinzeit zurück, als die Menschen sesshaft wurden und damit auch Zeit für den Brauprozess hatten. Schon auf ägyptischen Hieroglyphen sind Menschen beim Biertrinken mit langen Strohhalmen abgebildet – nein, kein Besäufnis aus Eimern, sondern wohl schlichtweg eine Möglichkeit, das Bier von den Rückständen des Getreides zu filtern. Die Römer im antiken Trier machten sich als traditionelle Weinanbauer zunächst über den Barbaren-Trank der Kelten lustig. Dass aber auch sie mit Bier handelten und das nicht nur „Männersache“ war, bezeugt der Fund eines Grabsteins mit der Berufsbezeichnung „Bierverlegerin“ von einem römischen Friedhof in Trier-Süd. Nach dem Untergang des römischen Imperiums wurde die Kunst des Bierbrauens vor allem über die mittelalterlichen Klöster und Stifte tradiert. Die hatten nicht nur ihre eigenen großen Gemeinschaften zu versorgen, sondern auch Pilger und andere Reisende. „Man hatte nichts anderes, denn sauberes Trinkwasser war Mangelware. So war Bier nicht wie heute ein Genussgetränk, sondern gehörte als Lebensmittel zum Alltag“, erläuterte Nicolay.

Vom 15. bis 19. Jahrhundert aber hatte die Stadt Trier das Monopol auf das Brauen – ein großes Brauhaus in der heutigen Brotstraße versorgte die Bevölkerung mit Bier. Napoleon kassierte das Monopol Anfang des 19. Jahrhunderts ein und führte die Gewerbefreiheit ein, sodass jeder nach Lust und Laune Bier brauen und ausschenken durfte. Zwei größere Brauereien, Caspary und Löwenbräu, dominierten bis ins 20. Jahrhundert, resümierte Nicolay seinen geschichtlichen Überblick.

Die KEB-Veranstaltungsreihe Theo Talk im Bistum Trier findet seit 2018 statt und wird von Katharina Zey-Wortmann und Samuel Acloque organisiert und moderiert. Der Eintritt ist frei. Mehr Informationen gibt es unter: Tel.: 0651-993727-0, E-Mail: keb.trier(at)bistum-trier.de.   
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news-104798 Tue, 17 May 2022 11:17:58 +0200 Bettina Wagner neue Sprecherin der Katholischen Frauenverbände https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/bettina-wagner-neue-sprecherin-der-katholischen-frauenverbaende/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/e/csm_LAG-KFS3-uk_430f609506.jpg" width="150" height="112" alt="" title="LAG KFS3 uk" />Am Montag, 16. Mai, wählten zwölf Delegierte die neue Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Katholischer Frauenverbände im Saarland. Saarbrücken – Bettina Wagner ist die neue Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Katholischer Frauenverbände im Saarland (LAG KFS). Die zwölf Delegierten aus elf Mitgliederverbänden wählten die Pastoralreferentin am Montag, 16. Mai, einstimmig. Wagner, die in der LAG KFS die Katholische Arbeitnehmervertretung (KAB) vertritt, löst damit Irene Horras aus Lebach ab. Die 70-Jährige, die dem Vorstand des kfd Diözesanverbands Trier angehört, ist seit 20 Jahren Mitglied der LAG KFS. Nach zwölf Jahren als Sprecherin war sie nicht erneut angetreten. In ihrem Amt im Sprecherinnen-Team bestätigt wurden Gertrud Schwartz (kfd Speyer) als Kassenprüferin und Diana Balanescu (Berufsverband der Pfarrsekretärinnen) als Schriftführerin. Ordinariatsdirektorin Katja Göbel, gehört als Leiterin des Katholischen Büros Saarland qua Amt ebenfalls dem Team an.

Die Wahl, die turnusgemäß alle drei Jahre stattfindet, musste aufgrund der Corona-Pandemie zweimal um ein Jahr verschoben werden. Die LAG Katholischer Frauenverbände trifft sich zweimal im Jahr. Neben dem Austausch und der Vernetzung untereinander, stehen bei den Treffen auch aktuelle gesellschaftliche und politische Themen im Vordergrund. So berichtete am Montag Antonia Schneider-Kerle den Anwesenden von ihrer Arbeit beim Frauennotruf Saar.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Katholischer Frauenverbände vertritt katholische Frauenverbände der Bistümer Speyer und Trier im Saarland seit über 40 Jahren. Ihre Aufgabe ist der Einsatz für die Belange von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche. Die LAG KFS entsendet je eine Vertreterin in den Medienrat der Landesmedienanstalt sowie in den Rundfunkrat des Saarländischen Rundfunks. „Vor 40 Jahren waren diese Gremien Männer dominiert, aber auch heute ist es noch wichtig, dass unsere Themen dort Gehör finden“, sagt Horras. Die Frauen der LAG besuchen und unterstützen zudem Institutionen, die sich besonders um in Not geratene Frauen kümmern (Frauenhäuser, Frauen-Flüchtlingshilfe in der Landesaufnahmestelle Lebach), und setze sich mit Fragen zu Prostitution und deren Bekämpfung auseinander. Des Weiteren beschäftigt sich die LAG mit Themen wie Tod und Sterben im Hinblick auf Hospizarbeit.

Info: Folgende Verbände gehören der LAG KFS an: kfd (Katholischer Frauenverband Deutschland) Speyer, kfd Trier, KAB (Katholische Arbeitnehmerbewegung) Landesbezirk Saar, KDFB (Katholischer Deutscher Frauenbund) Speyer, KDFB Saar, VkdL (Verein katholischer deutscher Lehrerinnen), SKF (Sozialdienst Katholischer Frauen) Saarbrücken, BVPS (Berufsverband der Pfarrsekretärinnen und -sekretäre im Bistum Trier), Berufsverband der Pfarrhaushälterinnen im Bistum Speyer und im Bistum Trier, Kolpingwerk Landesverband Saar, Katholisches Büro Saarland.

www.bistum-trier.de/lag-frauen-saar

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news-104797 Mon, 16 May 2022 14:59:23 +0200 Zwischenschritt in der Haushaltssicherung https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/zwischenschritt-in-der-haushaltssicherung/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/f/csm_IMG_9145_c1ec026326.jpg" width="150" height="100" alt="" />Bischof und Generalvikar erbitten Rückmeldung der Räte zum aktuellen Stand. Trier – Rund 150 Vertretungen von Diözesanen Räten, Dekanaten und Pastoralen Räumen, Berufsgruppen, Verbänden und Institutionen im Bistum Trier haben am 13. und 14. Mai in St. Maximin in Trier den weiteren Fortgang der diözesanen Haushaltssicherung besprochen. Anhand von durch die Lenkungsgruppe unter Leitung von Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg erarbeiteten Thesen wurden einzelne Handlungsfelder im Bistum Trier aus Kostensicht beraten. Neben dem aktuellen Stand der Arbeit benannte die Lenkungsgruppe zudem kalkulatorisch mögliche Kostensenkungen in diesen Bereichen – jedoch ohne bereits konkrete Zahlen zu präsentieren. Die Einschätzungen der Beteiligten zu den vorgeschlagenen Maßnahmen in den einzelnen Feldern werden Eingang in die weitere Arbeit der Lenkungsgruppe oder beauftragten Arbeitsgruppen finden. Damit sind noch keine Entscheidungen etwa für die Aufgabe von Handlungsfeldern oder Schließung von Einrichtungen gefällt; nicht zuletzt deshalb, weil die Kostenreduzierung in vielen Feldern auch politische Diskussionen, die Einbindung der Mitarbeitervertretungen oder den Dialog mit Kooperationspartnern voraussetzt. 

Deutliche Zustimmung gab es zu dem Ansatz, das ohnehin zurückgehende pastorale Personal nicht aktiv weiter abzusenken, sondern Kompensationsmöglichkeiten zu prüfen, oder der Überlegung, die Caritas weiter wie bisher zu unterstützen, dabei aber nach Synergieeffekten zwischen Diözesan- und Ortsverbänden sowie Bistum zu suchen. Der These, am bisherigen Engagement in der Jugendpastoral festzuhalten, konnte mehr als die Hälfte der anwesenden Frauen und Männer folgen. Ein klares Bekenntnis gab die Versammlung zu den Beratungsdiensten. Auch die Familienbildungsstätten sollen nach Meinung der Teilnehmenden Bestand haben. Den Auftrag, Kostensenkungspotenziale zu identifizieren, wurde für die Bereiche Katholische Kindertagesstätten, Bistumsschulen, Katholische Erwachsenenbildung, die Tagungs- und Bildungshäuser sowie für die Aus-, Weiter- und Fortbildung pastoraler Berufe mit dem Priesterseminar und der Theologischen Fakultät erteilt. Auch wenn die anstehenden Veränderungen im Bereich der Bischöflichen Verwaltung kein Thema der Beratungen war, betonte Generalvikar von Plettenberg erneut, dass auch in diesem Bereich Kostenabsenkungen erfolgen werden.

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Finanzen
news-104796 Mon, 16 May 2022 13:52:08 +0200 „Freundschaft wird unter Bikern groß geschrieben“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/freundschaft-wird-unter-bikern-gross-geschrieben/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/3/csm_MoGo22-6-uk_9f785e9a08.jpg" width="150" height="113" alt="" title="MoGo22 Motorrad-Gottesdienst 2022" />Saisonauftakt mit Heavy Metal und Gebet: 80 Bikerinnen und Biker sind am Sonntag zum ökumenischen Motorrad-Gottesdienst zum Thema Freundschaft nach Dudweiler gekommen. Saarbrücken-Dudweiler – „Motorradfahren ist für mich Freiheit pur! Das Gefühl, dass man noch lebt“, schwärmt Rita Detambel und strahlt ihren Partner Josef Baltes an, der nickt: „Auf dem Motorrad kann ich vom Alltag abschalten.“ Vor vier Jahren haben sie sich bei einem Motorrad-Gottesdienst in Losheim am See kennen und kurze Zeit später lieben gelernt. Regelmäßig besuchen sie seitdem gemeinsam zum Saisonauftakt und -abschluss die „MoGos“. „Der Segen gibt einem schon ein gutes Gefühl, ein Stück Sicherheit“, sagt Detambel. Deswegen war es dem Paar wichtig, sich am Sonntag, 15. Mai, beim ökumenischen Motorrad-Gottesdienst vor der Heilig-Geist-Kirche in Dudweiler den Segen für die neue Saison zu holen.

 

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Saarbrücken bistum-trier Ökumene Seelsorge
news-104795 Mon, 16 May 2022 12:30:23 +0200 Größer denken und näher zusammenrücken https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/groesser-denken-und-naeher-zusammenruecken/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/c/f/csm_PastR_Adenau-Gerolstein_bettscheider_3be53fed64.jpg" width="150" height="100" alt="" />Der Pastorale Raum Adenau-Gerolstein feiert zum Start einen Gottesdienst mit Weihbischof Franz Josef Gebert. Hillesheim – Zum Start des Pastoralen Raums Adenau-Gerolstein haben die Gläubigen aus der Region am 15. Mai in der St. Martin-Kirche in Hillesheim einen Gottesdienst mit Weihbischof Franz Josef Gebert gefeiert. Der appellierte daran, solidarisch und verbindlich über die Grenzen der Pfarreien hinaus für Glaube und Kirche tätig zu werden.

Mit Blick auf die neu geschaffene Struktur ließ Gebert Bilder sprechen. Er stelle sich den Pastoralen Raum Adenau-Gerolstein wie ein System mit vielen Brunnen, Wasserläufen und Querverbindungen vor. Und: „Wir stehen an einer geöffneten Tür vor einer neuen Zukunft mit Gott“, erklärte der Weihbischof. Die seit 2018 vorbereitete neue Bistumsorganisation habe im Vorfeld nicht nur Begeisterungsstürme ausgelöst, sondern zahlreiche Fragen und Befürchtungen zutage gebracht, räumte Gebert ein. „Doch nun hat das Neue begonnen, und mit vereinten Kräften werden wir manches bewegen können“, gab er sich zuversichtlich. Das schaffe kein Einzelner, dazu bedürfe es eines Teams mit vielen Kompetenzen und der solidarischen und verbindlichen Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen über die Grenzen der jeweils eigenen Pfarrei hinaus. „Wir müssen größer denken und gleichzeitig näher zusammenrücken, wir dürfen uns tragen lassen, und gleichzeitig müssen wir steuern“, sagte der Weihbischof. Auch am Anfang der Kirche habe die Bildung einer funktionsfähigen Organisation gestanden. Der Weg mit Jesus im Glauben und im kirchlichen Leben sei aber zu keiner Zeit „ein Spaziergang“ gewesen.

Als das von Bischof Dr. Stephan Ackermann zum 1. Januar 2022 eingesetzte Leitungsteam stellte der Weihbischof vor: den Dekan und Pfarrer Dr. Rainer Justen (55), den Gemeindereferenten Philipp Hein (33) und die Rendantin Carmen Perling (46). Der Sitz des Leitungsteams ist das Pfarrhaus in Adenau. Der neue Pastorale Raum umfasst die fusionierte Pfarrei Gerolsteiner Land sowie die Pfarreiengemeinschaften Adenauer Land, Hillesheim, Niederehe und Obere Kyll. An der Startveranstaltung in der Pfarrkirche Hillesheim nahmen Gremienvertreter und Gläubige aus dem gesamten neuen Pastoralen Raum teil. Beate Fasen (Oberbettingen), Vorsitzende des Pfarreienrates Hillesheim, hieß den Weihbischof und die Gottesdienstversammlung willkommen. Im Anschluss an das Pontifikalamt war auf dem Graf-Mirbach-Platz vor der Kirche Gelegenheit zu Gespräch, Begegnung und Austausch.
(red)

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news-104794 Mon, 16 May 2022 08:10:51 +0200 Verantwortung für die Schöpfung https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/verantwortung-fuer-die-schoepfung/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/f/csm_cost-4164538_1280-1_40b8c19786.jpg" width="150" height="100" alt="" />Das Bistum erlässt für ein Jahr einen Planungs- und Baustopp für Heizungsanlagen mit fossilen Brennstoffen für die Immobilien des Bistums und der Kirchengemeinden. Trier – Das Bistum Trier erlässt für ein Jahr einen Planungs- und Baustopp für Heizungsanlagen mit fossilen Brennstoffen für die Immobilien des Bistums und der Kirchengemeinden. Bis zum 31. Mai 2023 gilt, dass Generalsanierung, Austausch und Einbau von Heizungsanlagen mit ausschließlich fossilen Brennstoffen grundsätzlich nicht genehmigungsfähig sind. Instandsetzung und kleinere Maßnahmen an bestehenden Heizungsanlagen werden nur genehmigt, wenn dies den Brennstoffverbrauch signifikant verringert, eine effiziente Nutzung der beheizten Immobilie dauerhaft notwendig ist und organisatorisch sichergestellt wird, sowie, wenn alternative oder ergänzende Heizungskonzepte geprüft wurden und gegebenenfalls umgesetzt werden.

„Die globale Klimakrise, der Ukraine-Krieg und unsere christliche Verantwortung für die Schöpfung zwingen uns zu einer konsequenten Abkehr von den fossilen Brennstoffen Kohle, Erdöl und Erdgas“, erklärt der Generalvikar des Bistums Trier, Dr. Ulrich Graf von Plettenberg. „Das Bistum Trier will bestehende Klimaschutzziele konsequent fortschreiben und daraus abgeleitete strengere Regelungen erlassen“ – ein entsprechender Abstimmungsprozess mit den zuständigen Gremien laufe bereits. „Bis es soweit ist, dass dauerhafte verbindliche Regelungen getroffen werden, sollen nach Möglichkeit über Investitionen in Heizungsanlagen keine Tatsachen geschaffen werden, welche die Bauherren für die gesamte zukünftige Betriebszeit der Anlagen an fossile Brennstoffe binden.“

In seinem Energiebericht weist das Bistum Trier über 3.000 beheizte und mit Strom versorgte Gebäude aus. Der Gebäudetyp hat einen sehr starken Einfluss auf den spezifischen Energiebedarf. Zum Immobilienbestand des Bistums gehören unter anderem: Kirchen, Kindertagesstätten und Kindergärten, Pfarrhäuser, Pfarrheime und Pfarrzentren, Schulen und Verwaltungsgebäude. Deren Energieverbrauch lag für das Heizen im Jahr 2020 bei rund 142 Millionen Kilowattstunden; bei einem CO2-Ausstoß von knapp 40.000 Tonnen. Schon im März hatte von Plettenberg als Zeichen der Solidarität und Anteilnahme mit den Menschen in der Ukraine die Kirchengemeinden im ganzen Bistum gebeten, die Kirchenheizungen abzustellen oder wenigstens deutlich zu drosseln.

(tef)

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Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Schöpfung
news-104786 Sat, 14 May 2022 08:13:00 +0200 Austauschen, vernetzen und gemeinsam Essen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/austauschen-vernetzen-und-gemeinsam-essen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/5/csm_Futtern-fur-die-Seele_Heimbach-Weis_Gruppe_jf_01094deb32.jpg" width="150" height="113" alt="" title="Futtern fur die Seele Heimbach Weis Gruppe jf" />Ein Projekt in Heimbach-Weis will mit einem gemeinsamen Mittagstisch Menschen aus Kirchen- und Ortsgemeinde mit heimischen Vereinen vernetzen Heimbach-Weis – Was hat Heimbach-Weiser Kartoffelsuppe vom Möhnenverein mit christlichen Gemeinschaften in Indien und Bolivien gemeinsam? Ein Lernbesuch in Südasien und eine virtuelle Begegnungsreise in den südamerikanischen Andenstaat gaben die Initialzündung für „Futter(n) für die Seele“. Das Projekt hat nun seinen Auftakt im Pfarrheim St. Margaretha mit närrischem Eintopf gefeiert.

„Es handelt es sich um einen gemeinsamen Mittagstisch nach dem Gottesdienst, bei dem sich Menschen aus der Kirchen- und der Ortsgemeinde mit den heimischen Vereinen vernetzen und austauschen können“, erklärt Beate Zwick. Sie ist die Sprecherin der Gruppe „Lokale Kirchenentwicklung St. Margaretha (LoKE)“, die das Projekt initiiert hat.

„Seit 2019 haben wir uns viel mit unseren eigenen Kirchenbildern sowie mit den Sozialdaten beschäftigt und dabei festgestellt, dass die Zahl von alleinstehenden alten wie jungen Menschen im Verhältnis zu anderen Stadtteilen Neuwieds sehr groß ist und es Familienzuzüge durch ein Neubaugebiet gibt“, erklärt Beate Zwick. Jedoch fehle es an Verbindungspunkten. Die Corona-Pandemie habe ihr Übriges getan: Es gab kaum Möglichkeiten, sich zu begegnen und neue Menschen kennenzulernen. „Wir möchten Heimbach-Weiser, Ortsvereine und Kirche wieder näher zusammen bringen.“ Dafür setzt die Gruppe auf eine Art Dreiklang: Die Kirche stellt den Ort in Form des Pfarrheims, die unterschiedlichen Vereine bereiten die jeweilige Suppe vor und nach dem Gottesdienst essen alle Besucherinnen und Besucher in Gemeinschaft. Zeitgleich können Vereine Werbung in eigener Sache machen. „Für die Vereine schaffen wir so eine Gelegenheit, nach der Pandemie wieder neu durchzustarten, sich vorzustellen und gegebenenfalls noch neue Mitglieder zu gewinnen“, fasst Beate Zwick zusammen. Bei der Premiere war der 1. Möhnenverein Heimbach zu Gast. „Wir sind froh, uns präsentieren zu können“, berichtet Präsidentin Kathrin Lange. Die letzten zwei Jahre seien sie zum Stillstand gezwungen gewesen, jetzt gehe es aber wieder los und „wir sind auf engagierte Leute angewiesen.“

Gemeinschaft und Austausch nach dem Gottesdienst

Für Christa Caratiola aus Heimbach-Weis sind die Infos über den Möhnenverein nichts Neues, da sie selbst dort viele Jahre mitgemacht hat. Doch sie freut sich trotzdem über das neue Angebot. „Wir gehen jeden Sonntag in die Kirche, und es ist schön, danach noch zusammen zu kommen“, sagt sie und fügt mit einem Schmunzeln hinzu, „und ich muss mir keine Gedanken ums Kochen machen.“

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