Bistum Trier https://www.bistum-trier.de/ de-de Bistum Trier Mon, 12 Apr 2021 22:42:34 +0200 Mon, 12 Apr 2021 22:42:34 +0200 Bistum Trier news-104010 Mon, 12 Apr 2021 11:06:52 +0200 Gedenkstätte für Corona-Opfer im Saarland https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gedenkstaette-fuer-corona-opfer-im-saarland/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/b/7/csm_21-04-09-Corona-OPfer-3_7296ff307a.jpg" width="150" height="113" alt="" title="21 04 09 Corona OPfer 3" />Zusammen mit einer privaten Initiative haben die Katholische Pfarreiengemeinschaft St. Jakob und die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Saarbrücken zu einer Ökumenischen Andacht vor der Ludwigskirche in Saarbrücken eingeladen, um einen Gedenkort für die Opfer der Corona-Pandemie zu errichten. Saarbrücken – Vier große Kunstrasenflächen sind auf dem Platz vor der Saarbrücker Ludwigskirche zu einer gut einhundert Quadratmeter großen Raute ausgelegt, umsäumt von brennenden Kerzen. Kleine, schwarze Schiefertäfelchen heben sich vom dunklen Grün ab. Etliche davon tragen von Hand geschrieben Namen und Daten wie „Inge, 30.04.20“. Daneben legt Amelie ein weiteres Täfelchen, das sie beschriftet hat. „Erich, 09.04.20“. Die 16-Jährige war schon bei den Vorbereitungen für die Gedenkstätte für Corona-Opfer im Saarland dabei und hat die Beschriftung übernommen. Was sie dabei empfunden hat? „Ich habe die Vornamen geschrieben und dabei gedacht, dass es auch Namen von meinen Freunden sein könnten“, sagt sie.

Es war eine private Initiative, die den Anstoß zu der Gedenkstätte gegeben und die Umsetzung in die Hand genommen hat. Für Ute Kunsmann war der Tod des besten Freundes ganz früh in der ersten Pandemiewelle Auslöser der Initiative, der sich die Katholische Pfarreiengemeinschaft St. Jakob und die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Saarbrücken angeschlossen haben. Gemeinsam haben sie am Freitag, 9. April, zu einer Ökumenischen Andacht eingeladen. 947 Menschen waren bis zu diesem Zeitpunkt im Saarland seit dem Auftreten des Virus an oder mit Corona verstorben. „Hinter jeder Zahl verbirgt sich ein Gesicht“, mahnt Dechant Benedikt Welter bei der kurzen Andacht. Ute Kunsmann ergänzt später, es könne nicht sein, dass die Hauptopfer der Pandemie, die Toten, nur als Zahl auftauchten.

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news-104003 Fri, 09 Apr 2021 08:16:00 +0200 Von „Ubi caritas“ bis „We are family“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/von-ubi-caritas-bis-we-are-family/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/4/0/csm_Abendlob-Tote-begraben_330934796d.jpg" width="150" height="100" alt="" />Auch bei den diesjährigen Heilig-Rock-Tagen bietet das Abendlob ein vielfältiges Programm zum Tagesausklang. Trier – Sie sind traditionell eine der am besten besuchten Veranstaltungen der Heilig-Rock-Tage: Die Abendlobe im Trierer Dom. Corona-bedingt ist die Anzahl der Mitwirkenden dieses Jahr zwar kleiner als gewohnt – die Gestaltung jedoch vielfältig: Vom 16. bis 23. April können immer jeweils bis zu 100 Personen an dieser gottesdienstlichen Form mit Musik und Wort jeden Abend um 21 Uhr im Dom teilnehmen. Eine Anmeldung ist unter www.dominformation.de erforderlich. Die Heilig-Rock-Tage finden vom 16. bis 25. April in einer Mischung aus gottesdienstlichen Feiern und virtuellen Angeboten unter dem Leitwort „Du bist meine Zuversicht“ statt.

Am Eröffnungsabend (Freitag 16. April) sind unter dem Motto „Ubi caritas et amor“ moderne geistliche Lieder und Gospels von Vokalsolisten von „Carduelis“ Oberwesel unter der Leitung von Regionalkantor Lukas Stollhof zu hören. Das Wort spricht Bischof Dr. Felix Genn (Münster). Das Abendlob wird live übertragen. Alle Empfangsmöglichkeiten sind unter https://t1p.de/hrt-videos zu finden. Domkantorin Gabriele Sichler-Karle und der Mädchenchor am Trierer Dom lassen am Samstag, 17. April, Chormusik für gleiche Stimmen von Dvorak, Wallrath und anderen erklingen. „Dir singt mein Herz“ steht als Motto über dem Abendlob mit Wortbeiträgen von Judith Rupp.

Am Sonntag, 18. April, findet ein nationaler Gedenktag für die Opfer der Corona-Pandemie statt. So ist das Abendlob mit der Bitte „Bleib bei uns, denn es will Abend werden“ diesem Gedenken gewidmet. Vokal- und Instrumentalsolisten unter Leitung von Domkapellmeister Thomas Kiefer bringen Werke von Bach und Brahms zu Gehör; das Wort spricht Bischof Dr. Stephan Ackermann. An diesem Abend hat der Bischof Menschen persönlich eingeladen, die einen Angehörigen durch Corona verloren haben, und die in medizinischen Diensten oder in der Pflege an Corona-Kranken tätig sind. Daher ist das Abendlob nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, wird aber live übertragen und kann am Bildschirm mitgefeiert werden.

Gleich mehrere „musikalische Familien“ gestalten unter der Überschrift „We are family - Hausgemacht“ die Tagesabschlüsse vom 19. bis 22. April. Am Montag, 19. April, führen Ruth, Christoph und Anne Michael geistliche Musik für Sopran, Bariton und Orgel von Schütz, Mozart, Lang und Reger auf, begleitet durch Worte von Sr. Ursula Hertewich OP, Koblenz-Arenberg. Improvisationen über Heilig-Rock-Gesänge für Orgel, Rhodes Piano, Synthesizer und Gesang bieten Josef, Johannes und Franziska Still zusammen mit Wortbeiträgen von Pfarrerin Vanessa Kluge, Trier-Ehrang, am Dienstag, 20. April. Das Reutlinger-Cello-Trio (Lea, Katrin und Moritz Reutlinger) spielt am Mittwoch, 21. April, Musik für drei Violoncelli von Haydn, Cervetto und Popper. Hannah Küppers, Studentin aus Trier, hat das Wort beim ebenfalls live übertragenen Abendlob. Mit Kammermusik für Streicher und Orgel von Bach, Mozart und Krupp gestalten Irmgard, Magdalena, Jakob und Ulrich Krupp das Abendlob am Donnerstag, 22. April, unterstützt durch Worte von Journalist Christian Otterbach (Schillingen). Den Abschluss der Abendlob-Reihe bildet am Freitag, 23. April, festliche Orchestermusik des Barockorchesters L’arpa festante unter der Leitung von Domkapellmeister Thomas Kiefer zusammen mit Wortbeiträgen von Domvikar Marco Weber (Trier).

(JR)

Die Abendlobe am 16., 18. und 21. April werden auch live übertragen bei "Studio Nahe", dem Pfarrradio aus Bretzenheim. Zu empfangen ist der Sender über Ukw 87,9, DAB Kanal 12A im Großraum Bad Kreuznach und im Internet auf www.studio-nahe.de

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RSS Feeds bistum-trier Heilig-Rock-Tage
news-104001 Fri, 09 Apr 2021 07:33:00 +0200 Hoffnung und Kraft schöpfen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/hoffnung-und-kraft-schoepfen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/4/5/csm_pilgrimage-church-4555392_1920_4f62933d30.jpg" width="150" height="99" alt="" />Das Bistum Trier bietet im September 2021 wieder Pilgerreisen nach Lourdes an. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Das Bistum Trier wird im September seine traditionelle Pilgerfahrt für gesunde und kranke Menschen nach Lourdes anbieten. Trotz der derzeit schwierigen Situation der Pandemie wolle man den Gläubigen eine Möglichkeit bieten, Gemeinschaft zu erfahren und aus der Erfahrung der Pilgerreise nach Lourdes Kraft und Hoffnung zu schöpfen. Die Fahrten finden unter Vorbehalt und unter Einbeziehung der dann vorherrschenden Pandemie-Situation und mit entsprechenden Schutzkonzepten statt. Die geistliche Leitung übernehmen Bischof Dr. Stephan Ackermann und Pfarrer Joachim Waldorf. Es wird zwei Reise-Optionen geben: Eine Busreise mit verschiedenen zustiegsmöglichkeiten vom 7. bis 14 September zum Preis ab 720 Euro pro Person im Doppelzimmer, sowie eine Flugreise ab dem Flughafen Hahn vom 8. bis 12 September ab 799 Euro pro Person im Doppelzimmer.

Informationen zu den Inhalten der Reise gibt es beim Bischöflichen Generalvikariat, Doris Fass, Tel.: 0651-7105-592, E-Mail: pilgerfahrten(at)bgv-trier.de, oder im Internet www.t1p.de/wallfahrten-trier.
Für organisatorische Fragen und Anmeldungen steht Christiane Ringer vom Bayerischen Pilgerbüro, Tel.: 089-545811-72, E-Mail: ringer(at)pilger.de zur Verfügung.
(sb)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Seelsorge
news-103995 Thu, 08 Apr 2021 08:54:00 +0200 „Mein Leibgericht – Unsere Rezepte für Zuversicht“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/mein-leibgericht-unsere-rezepte-fuer-zuversicht/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/6/csm_WBP_Koch-Event_jf_370e3911ee.jpg" width="113" height="150" alt="" title="WBP Koch Event jf" />Gibt es ein Rezept für mehr Zuversicht? Die Trierer Weihbischöfen Jörg Michael Peters und Franz Josef Gebert kochen am 21. April und kommen mit Interessierten online ins Gespräch Koblenz/Trier – „Du bist meine Zuversicht“ – so lautet das Motto der Heilig-Rock-Tage 2021 im Bistum Trier. Menschen brauchen Zuversicht, wie die tägliche Nahrung. Gibt es ein Rezept für mehr Zuversicht, was stärkt diese und wie kann sie mit anderen geteilt werden? Über diese Fragen können Interessierte in einem Online-Kochevent im Rahmen der Heilig-Rock-Tage mit den Trierer Weihbischöfen Jörg Michael Peters und Franz Josef Gebert am Mittwoch, 21. April, 19 Uhr ins Gespräch kommen. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, live von zuhause aus zusammen mit den Weihbischöfen ein leckeres Gericht zu kochen und zu genießen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des KEB-Bildungsverbundes und aller Kath. Familienbildungsstätten im Bistum Trier. Anmeldung und Zugangslink gibt es bei der FBS Koblenz unter www.fbs-koblenz.de.

Interessierte können sich die Zutatenliste vorab unter www.bildung-leben.de oder www.katholische-familienbildungsstaetten.de herunterladen. (red)

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Redaktion Koblenz RSS Feeds bistum-trier Themenart Bistumsleitung Heilig-Rock-Tage Weihbischöfe in Trier
news-103993 Wed, 07 Apr 2021 17:07:00 +0200 Glückwünsche an die Kommunionkinder https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/glueckwuensche-an-die-kommunionkinder/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/4/b/csm_IMG_1229_HT_01_590891f0bf.jpg" width="150" height="100" alt="" />Bischof Dr. Stephan Ackermann gratuliert den Kommunionkindern und dankt gleichzeitig den Pfarreien für ihren Ideenreichtum und ihre kreative Umsetzung. Trier/Koblenz/Saarbrücken – 9.100 Glückwunschkarten von Bischof Dr. Stephan Ackermann erreichen in diesen Tagen die Kommunionkinder im Bistum Trier. Darin gratuliert er den Kindern herzlich zu ihrem besonderen Festtag und segnet sie, ihre Familien und Freunde. Jesus habe Kranke geheilt, Menschen froh gemacht, ihnen geholfen, wenn sie nicht weiter wussten, und ihnen vor allem von Gott erzählt, der sie liebe und beschütze, erklärt der Trierer Bischof auf der Grußkarte. „Heute schenkt sich Jesus dir selbst – in dem Brot, das du empfängst. Er schenkt dir damit seine Liebe und seine Gemeinschaft. Diese Gemeinschaft mit Jesus kann dir Kraft geben. Dann kannst du seinem Beispiel folgen und seine Liebe an andere weiterschenken.“

Während im vergangenen Jahr 7.600 Glückwunschkarten von den Pfarreiengemeinschaften und Pfarreien bestellt worden waren, stieg die Zahl in diesem Jahr auf 9.100. In einem Begleitschreiben an die Seelsorgerinnen und Seelsorger danken im Namen des Bischofs Ulrich Stinner, Leiter der Abteilung Pastorale Grundaufgaben im Bischöflichen Generalvikariat Trier, und Anna Werle, Referentin für Verkündigung und Ökumene, herzlich für deren Engagement in der Kommunionsvorbereitung. Die Pandemie bestimme leider auch im Jahr 2021 mit all ihren Belastungen und Einschränkungen das Leben – auch in der Ausübung des Glaubens. Deshalb gelte den Teams vor Ort ein besonders herzlicher Dank für ihren Ideenreichtum und ihre kreative Umsetzung der Kommunionsfeiern für die Kinder und ihre Familien.

(sb)

 

 

 

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news-103991 Wed, 07 Apr 2021 08:00:00 +0200 „Gemeinsam Gottes Liebe Wirklichkeit werden lassen“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gemeinsam-gottes-liebe-wirklichkeit-werden-lassen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/8/csm_Vorstandswahl-03_2021-ACK-Su-dwest-1_eac89a141e.jpg" width="132" height="150" alt="" />Superintendentin Jutta Walber ist neue Vorsitzende der ACK Südwest; Stellvertreter sind Pastoralreferentin Anna Werle und Pastor Jürgen Tibusek vom Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten). Landau/Bistum – Jutta Walber ist zur neuen Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in der Region Südwest gewählt worden. Die Superintendentin des Kirchenkreises Obere Nahe rief zu „einem respektvollen und geschwisterlichen Umgang und zur Bereitschaft, aufeinander zu hören und voneinander zu lernen“ auf. Als ihre Stellvertreter wurden Pastoralreferentin Anna Werle, Ökumenereferentin des Bistums Trier, und Pastor Jürgen Tibusek vom Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten) gewählt.

Für einen wertschätzenden Umgang auf Augenhöhe in der Ökumene

„Unser Auftrag ist es, gemeinsam Gottes Liebe in der Welt Wirklichkeit werden zu lassen“ – mit diesen Worten stellte sich Walber den Delegierten aus zwölf Mitglieds- und zwei Gastkirchen der ACK in Rheinland-Pfalz und im Saarland vor. Die neue Vorsitzende ist Pfarrerin der Rheinischen Landeskirche und seit 2015 Superintendentin des Kirchenkreises Obere Nahe. Ihre Stellvertreterin Anna Werle warb für einen „wertschätzenden Umgang auf Augenhöhe“ in der Ökumene. Neben ihrer Tätigkeit als Ökumenebeauftragte der Diözese Trier arbeitet Werle als Pastoralreferentin im Dekanat Simmern-Kastellaun und engagiert sich dort insbesondere in der Flüchtlingsarbeit. Jürgen Tibusek, der als Vertreter der Freikirchen und der Orthodoxie den Vorstand komplettiert, zeigte sich überzeugt: „Wir müssen uns in der Ökumene unmittelbar untereinander austauschen und dürfen nicht nur aus zweiter Hand vom anderen hören.“ Der Pastor einer Baptistengemeinde in Remagen ist zugleich beim Landesverband Südwest des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden angestellt. Zusammen mit der hauptamtlichen Geschäftsführerin Stefanie Schlenczek, Pfarrerin der Evangelischen Kirche der Pfalz, wird das neugewählte Vorstandsteam in den kommenden drei Jahren die Geschicke der ACK Südwest leiten. Aus dem Vorstand verabschiedet wurde Thomas Stubenrauch, der seit 2012 Ökumenereferent des Bistums Speyer war.

Ökumene als unterstützende Ressource

Schwerpunktthema der Delegiertenversammlung waren Erfahrungen während der Covid-19-Pandemie. Dazu stellte Prof. Dr. Wolfgang Beck von der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen Ergebnisse des Forschungsprojekts CONTOC (Churches Online in Times of Corona) vor, das 2020 eine internationale und ökumenische Umfrage unter 6.500 hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern durchgeführt hat. Für den katholischen Theologen macht die Corona-Krise die „kommunikativen, ästhetischen und theologischen Defizite“ seiner eigenen und anderer Kirchen sichtbar. Aus der Umfrage ergeben sich für Beck mehrere drängende Fragen: „Wie kann ein Bewusstsein für digitale Kirchorte geschaffen werden? Wie kann eine bislang eher auf die eigene Gemeinde ausgerichtete Seelsorge zu einer gemeinwohlorientierten weiterentwickelt werden? Wie können Vorbehalte der Kirchenleitungen gegenüber sozialen Medien zugunsten einer Kultur der Ermutigung überwunden werden?“ Der Hochschullehrer sprach sich dafür aus, die Ökumene „nicht nur als kirchliches Handlungsfeld, sondern als unterstützende Ressource“ zu entdecken.

Aufruf zum Corona-Gedenken in den Gemeinden

Die über 30 Delegierten der ACK-Südwest unterstützen zudem die Initiative des Bistums Speyer und der Pfälzischen Landeskirche und rufen alle ACK-Gemeinden in Rheinland-Pfalz und im Saarland dazu auf, sich am 18. April 2021 mit dem bundesweiten Corona-Gedenken zu verbinden und für die Opfer der Pandemie zu beten. Die beiden großen Kirchen in der Pfalz/Saarpfalz haben dazu Fürbitten, Anregungen für einen Kerzenritus und weitere liturgische Anregungen erarbeitet, die in den Sonntagsgottesdiensten verwendet werden können. Die Materialien sind demnächst abrufbar unter: www.ack-suedwest.de
(sb)

 

 

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RSS Feeds bistum-trier Seelsorge
news-104000 Wed, 07 Apr 2021 07:01:00 +0200 Sexuelle Bildung und die Prävention sexualisierter Gewalt gehören zusammen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/sexuelle-bildung-und-die-praevention-sexualisierter-gewalt-gehoeren-zusammen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/7/7/csm_Logo_Pravention_Behr_dca99818b0.jpg" width="150" height="47" alt="" />Die Präventionsbeauftragten der Bistümer haben ein Positionspapier veröffentlicht. Münster/Trier –Zum wechselseitigen Verhältnis von Prävention sexualisierter Gewalt zu Sexualerziehung und -bildung hat die Bundeskonferenz der Präventionsbeauftragten der deutschen (Erz-)Bistümer zum ersten Mal ein Positionspapier erarbeitet und einstimmig am 20. Januar 2021 verabschiedet. Es wurde bereits intern dem Forum „Leben in gelingenden Beziehungen. Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“ des Synodalen Weges vorgelegt und wird in dessen Beratungen einfließen.

Wie sich die Prävention sexualisierter Gewalt und sexuelle Bildung zueinander verhalten, beschäftigt seit Längerem sowohl die Wissenschaft als auch die Praktikerinnen und Praktiker beider Disziplinen. In die aktuellen Diskussionen möchte sich die Bundeskonferenz der Präventionsbeauftragten nun einbringen. Mit Blick auf die katholische Kirche wurde oft der Mangel an qualifizierter Sexualpädagogik in vielen ihrer Einrichtungen kritisiert. Fachleute bewerten dies als Risikofaktor für die Entstehung sexualisierter Gewalt. Ausgangspunkt ist für die Beauftragten die überarbeitete Rahmenordnung zur Prävention sexualisierter Gewalt, die die deutschen Bischöfe 2019 verabschiedet haben. Die Rahmenordnung sieht vor, dass alle pädagogischen Einrichtungen eine Sexualpädagogik vermitteln sollen, die Selbstbestimmung und Selbstschutz stärkt. Zudem wird sexuelle Bildung als wichtiges Schnittstellenthema beschrieben.

Inhaltlich formuliert das Positionspapier unter anderem zentrale Annahmen zu Sexualität, Gewalt und Macht, identifiziert gemeinsame Themen von Präventionsarbeit und sexueller Bildung und zieht daraus Konsequenzen für die Präventionsarbeit. „Wir haben die Schnittstelle von Prävention und sexueller Bildung herausgearbeitet“, sagt Ann-Kathrin Kahle vom Arbeitskreis der Bundeskonferenz Prävention, in dem das Positionspapier erarbeitet wurde. „Damit beschreiben wir das Zusammenspiel beider Fachbereiche, wovon wiederum beide profitieren sollen.“ Prävention könne nicht auf Elemente der sexuellen Bildung verzichten, wenn sie ihrem ganzheitlichen Anspruch genügen wolle: „Denn erfolgreiche Prävention muss das Recht auf Sexualität und auf Schutz vor sexualisierter Gewalt gleichermaßen beinhalten.“

Bischof Dr. Stephan Ackermann, Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Fragen des sexuellen Missbrauchs im kirchlichen Bereich und für Fragen des Kinder- und Jugendschutzes, begrüßt das Anliegen, eine vertiefte Debatte zum Verhältnis von sexueller Bildung und Präventionsarbeit anzuregen: „Seit über zehn Jahren engagiert sich die katholische Kirche in Deutschland intensiv in der Prävention gegen sexuelle Gewalt. Ich bin froh, dass die Präventionsbeauftragten der Bistümer mit diesem Papier auf die wichtige Verbindung von Präventionsarbeit und sexueller Bildung hinweisen und erhoffe mir von der weiteren Beschäftigung mit dem Thema wichtige Erkenntnisse.“

Das Papier ist als pdf-Datei abrufbar unter https://www.praevention-kirche.de/praevention-in-den-bistuemern.

(red)

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Beratung
news-104007 Tue, 06 Apr 2021 10:15:35 +0200 Auf der Suche nach dem Glück in besonderen Zeiten https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/auf-der-suche-nach-dem-glueck-in-besonderen-zeiten/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/b/csm_sunset-570881_1920_40576f3874.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Glück" />Die Saarbrücker Initiative INSIEME veranstaltet von Donnerstag, 8. April, bis Mittwoch, 14. April, eine Aktionswoche unter dem Motto „Auf der Suche nach dem Glück in besonderen Zeiten“. Saarbrücken – Die Saarbrücker Initiative INSIEME veranstaltet von Donnerstag, 8. April, bis Mittwoch, 14. April, eine Aktionswoche unter dem Motto „Auf der Suche nach dem Glück in besonderen Zeiten“. Die Initiative hatte bereits im Frühjahr 2020 eine Lebensmittelhilfe für Menschen in Not während des ersten Lockdown organisiert.

Mit über 65 Aktionen und Veranstaltungen möchten die Initiatoren um Heiner Buchen vom Dekanat Saarbrücken und Veronika Kabis vom Zuwanderungs- und Integrationsbüro der Landeshauptstadt dazu anregen, sich mit dem Thema Glück auseinanderzusetzen. Es gehe nicht darum, coronabedingtes Unglück wegzureden. Vielmehr solle die Aktionswoche kleine Glücksmomente und einen Nachdenk- und Mitmachraum zu der Frage „Was bedeutet mir Glück?“ schaffen. Die Aktionswoche solle ermutigen, nach vorne zu schauen, und den Zusammenhalt stärken. Das Programm beinhaltet eine breite Vielfalt von Musik und Theater über Diskussionen und Vorträge bis hin zu Schreibwerkstätten, bildender Kunst und spirituellen Angeboten. Die Schirmherrschaft hat Oberbürgermeister Uwe Conradt übernommen.

Das Programm gibt es auf www.saarbruecken.de/glueck. Je nach Pandemielage werden die Veranstaltungen analog, digital oder hybrid stattfinden. Weitere Informationen gibt es bei Heiner Buchen, Tel.: 0681-700618, E-Mail: dekanat-saarbruecken@freenet.de und bei Veronika Kabis, Tel.: 0681-905-1559, E-Mail: veronika.kabis(at)saarbruecken.de.

(red)

 

 

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Saarbrücken bistum-trier Caritas / Soziales Ehrenamt Information Pfarreien Politik / Gesellschaft Vermischtes
news-104002 Tue, 06 Apr 2021 08:58:00 +0200 „Du bist meine Zuversicht“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/du-bist-meine-zuversicht/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/8/csm_csm_FurbittOrt_HRT_fdeaf00cb2_a51132d05c.jpg" width="150" height="100" alt="" />Die Heilig-Rock-Tage 2021 finden statt: Aufgrund der Corona-Pandemie bieten sie unterschiedliche Gottesdienste im Dom und zahlreiche Online-Angebote Trier – „Du bist meine Zuversicht“: Unter diesem Leitwort stehen die Heilig-Rock-Tage 2021 in Trier, die vom 16. bis 25. April stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen bieten sie in diesem Jahr unterschiedliche Gottesdienste im Dom und zahlreiche Online-Angebote. „Die wunderbaren Begegnungen vieler Menschen müssen aufgrund der Situation leider entfallen“, erklärt Wolfgang Meyer, Bischöflicher Beauftragter für die Heilig-Rock-Tage. Mit dem ausgearbeiteten Konzept unter den Bedingungen der Corona-Pandemie wolle das Bistum Trier aber „ein Signal der Hoffnung, der Zuversicht und der Solidarität setzen“. So wird unter anderem die Mariensäule in den zehn Tagen in einem hoffnungsfrohen Licht erstrahlen.

Bischof Dr. Stephan Ackermann eröffnet die Heilig-Rock-Tage mit einem Gottesdienst am Freitag, 16. April um 17 Uhr im Trierer Dom. Der Gottesdienst wie auch das Abendlob um 21 Uhr werden live übertragen. Alle übertragenen Gottesdienste oder Veranstaltungen mit den jeweiligen Empfangsmöglichkeiten sind unter https://www.heilig-rock-tage.de/videos zu finden. Wer an einem der Gottesdienste oder einem Abendlob teilnehmen möchte, meldet sich bitte unter www.dominformation.de an.

Während der Heilig-Rock-Tage gibt es täglich das Ökumenische Mittagsgebet um 12 Uhr im Trierer Dom, Gottesdienste (Sonntags um 10 Uhr, werktags um 18 Uhr sowie zusätzliche Angebote), das musikalische Online-Angebot um 19.30 Uhr  „AufeinehalbeStundeKonzert“ sowie den Tagesabschluss mit dem Abendlob um 21 Uhr (16. bis 23. April). Die Heilig-Rock-Kapelle ist zum Gebet geöffnet. Der Fürbitt-Ort ist in diesem Jahr auch digital unter www.padlet.com/bistumtrier/fuerbitten erreichbar. Im Domkreuzgang lädt die Ausstellung „Mehr Leben entdecken“ dazu ein, sich interaktiv auf die Spuren von Pater Richard Henkes zu begeben. (Update: 7. April: Die Ausstellung kann leider nicht stattfinden.).

Dazu kommen Angebote für besondere Zielgruppen. So findet am Samstag, 17. April, um 10 Uhr ein Ökumenischer Gottesdienst (übertragen) im Dom statt, und der Arbeitsbereich Ehrenamtsentwicklung bietet einen digitalen Fachtag zum Thema „Partizipation“ an. Der Diözesan-Caritasverband Trier verbindet die „Woche für das Leben“ mit den Heilig-Rock-Tagen und diskutiert online über „Hospiz als Versprechen“ (übertragen). Die Auszeichnung mit der Bistumsmedaille erhalten Ehrenamtliche am Sonntag, 18. April, im Anschluss an das Hochamt (übertragen); am Nachmittag spricht der Trierer Universitäts-Präsident Prof. Dr. Michael Jäckel das „DomWort“ über „Corona und die Folgen“. Am gleichen Abend steht das Abendlob (übertragen) im Zeichen des Gedenkens an die Menschen, die infolge der Corona-Pandemie verstorben sind.

Während der Woche gestalten unterschiedliche Gruppen die Gebetszeiten und Gottesdienste mit und machen Online-Angebote etwa für Pfarrsekretärinnen oder die Kindertagesstätten, für Ehejubilare, Ordensgemeinschaften oder zu den Themenfelder Prävention oder Schöpfungsgerechtigkeit.

Der Jugendtag am Samstag, 24. April findet komplett digital statt, während die Engagierten in der Bolivienpartnerschaft zu einem Gottesdienst um 14 Uhr zusammenkommen. Einen etwas anderen Gottesdienst mit Pop-Musik kann man ab 18 Uhr mit der „MusikKircheLive“ erleben, entweder im Dom oder digital. Ebenfalls um 18 Uhr beginnt das bundesweite „24-Stunden-Gebet“ um geistliche Berufe in der Liebfrauenkirche und digital. Am Sonntag, 25. April, empfangen Erwachsene das Sakrament der Firmung, bevor die Heilig-Rock-Tage um 18 Uhr mit der Vesper (übertragen) abschließen.

Das komplette Programm mit allen Veranstaltungen, ob präsent oder digital, ist unter www.heilig-rock-tage.de zu finden.
(JR)

 

 

 

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Heilig-Rock-Tage
news-104006 Sun, 04 Apr 2021 10:30:00 +0200 Ein Ostern der verhalteneren Freude https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/ein-ostern-der-verhalteneren-freude/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/c/c/csm_IMG_6086_HT_b7a2156609.jpg" width="150" height="100" alt="Geschmücktes Kreuz. Foto: Helmut Thewalt" title="Geschmücktes Kreuz. Foto: Helmut Thewalt" />Bischof Ackermann hat im Osterhochamt über unterschiedliche Ostererfahrungen gepredigt. Trier – Ostern 2021 ist für Bischof Dr. Stephan Ackermann ein „Ostern der stilleren, der verhalteneren Freude – kein Ostern als Eruption mit Pauken und Trompeten, wie es so viele Bilder der abendländischen Kunst suggerieren“. Das hat der Bischof beim Osterhochamt am 4. April in seiner Predigt im Trierer Dom gesagt.

Dass die Osterbotschaft auch in diesem Jahr nicht laut besungen werden könne und die Gottesdienstgemeinde Hörende bleibe, sei einerseits dem Infektionsschutz geschuldet. Ackermann erinnerte daran, dass es für manche Menschen aber auch innere Gründe geben könne: Trauer, Sorge oder die schlichte Ermüdung durch den kräftezehrenden Pandemie-Marathon. Angesichts dieser Situation falle ihm auf, das auch das Johannes-Evangelium bei der Entdeckung des leeren Grabes von einer verhaltenden, tastenden Osterfreude spreche. Das Evangelium berichtet von einer geheimnisvollen Ordnung im leeren Grab: von den Leinenbinden, aber vor allem vom Schweißtuch, das „zusammengebunden an einer besonderen Stelle“ lag.

Neben der Interpretation, dass nicht Grabräuber den Leichnam gestohlen haben, zeige dieser Hinweis, dass der Leib des Auferstandenen – selbst mit seinen Wundmalen – eine Würde habe, die ihm nicht mehr genommen werden kann. Außerdem sei das zusammengefaltete Schweißtuch ein Zeichen der Ordnung und bedeute, dass „das, was die Jünger sehen – auch wenn es sie zuerst erschreckt -, so in Ordnung ist“, sagte Ackermann. „Dass das Grab leer ist, ist kein Zufall und kein Unfall, sondern: So ist es richtig. So entspricht es dem Weg Jesu.“ Das scheine dem Jünger, der zusammen mit Petrus ans Grab gelaufen ist, auch aufzugehen. Denn: „Er sah und glaubte.“ Diese verhaltene Erfahrung des Jüngers sei nicht so spektakulär wie die von Maria Magdalena, der ersten Osterzeugin. Sie sei eher eine Art des stillen Einverständnisses. Und sie gehöre zum Spektrum der Ostererfahrungen dazu, betonte Bischof Ackermann: „Da ist zunächst die schmerzliche Leere des Grabes. Aber die geheimnisvolle Ordnung, die in ihm herrscht, führt ihn zum Glauben. Denn sie sagt ihm: Alles ist gut.“

Vielleicht sei dies die Art von Ostererfahrung, die sich nicht nur besonders für die Coronazeit eigne, „sondern auch für das Ostern unseres Alltags; das heißt für die Zeit, in der wir nicht besonders hochgestimmt sind, sondern in der es darum geht, mit unangenehmen Überraschungen, mit Irritationen, Enttäuschungen, Verlusten und Ängsten umzugehen.“ Auch dafür biete Ostern eine Antwort. „Sie trifft uns vielleicht nicht direkt ins Herz. Sie braucht vielleicht ihre Zeit.“ Aber vielleicht wachse sie in den Menschen so, wie der Glaube des Johannes aufgekeimt ist im leeren Grab. „Wo dieser Glaube wächst und mit ihm die ruhige Überzeugung, dass Gott `bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt´ (Röm 8,28), da ist Ostern auch jenseits von Jubel und Festzeit.“

(JR)

Die Predigt zum Nachlesen finden Sie unter diesem Link.

 

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Trier bistum-trier Bischof Seelsorge
news-104004 Sat, 03 Apr 2021 22:30:00 +0200 Den Mut haben, zum Grab zu gehen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/den-mut-haben-zum-grab-zu-gehen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/b/csm_IMG_6001_HT_5edab427e4.jpg" width="150" height="100" alt="Bereitung der Osterkerze - Foto: Helmut Thewalt" title="Bereitung der Osterkerze - Foto: Helmut Thewalt" />"Liebe hat die Tür zu Ostern geöffnet." Das hat Bischof Ackermann in der Osternacht im Trierer Dom betont. Trier – „Mutlosigkeit und Resignation sind die eigentlichen Steine, die uns blockieren und aus Lebensräumen Grabhöhlen machen.“ Das hat Bischof Dr. Stephan Ackermann in seiner Predigt in der Osternacht (3. April) im Trierer Dom gesagt. Weil die Frauen den Mut hatten zum Grab zu gehen, „hatte Ostern eine Chance“, konnten die Frauen sehen, dass der Stein weggewälzt war und auf den Engel treffen, der ihnen verkündet, dass Jesus auferstanden ist.

Der Bischof betrachtete den biblischen Bericht über den Gang zum Grab unter dem Aspekt, dass es andernfalls möglicherweise länger gedauert hätte, bis die Jünger dem Auferstandenen begegnet wären. „Wie gut, dass die Frauen nicht zu viele Überlegungen im Vorhinein angestellt haben und sich von möglichen Schwierigkeiten  abschrecken ließen.“ Er regte alle an, die heute das Osterevangelium hörten, sich zu fragen, ob sie zum Grab gegangen wären.

Drei vernünftig klingende, nachvollziehbare Argumente, es nicht zu tun, ließen sich anführen: abwarten, bis bessere Zeiten kommen; in der Sache keinen Sinn mehr zu sehen; sich nicht blamieren zu wollen. „So zu denken, ist oft nur allzu vernünftig. Aber es verhindert die Chance, neue, überraschende Erfahrungen zu machen“, gab Ackermann zu bedenken. Dabei wolle er weder Leichtsinn noch Bedenkenlosigkeit das Wort reden. „Aber wenn wir den Mut verlieren, dann wächst die Gefahr der Resignation.“

Gerade die Osterberichte zeigten, dass es mehr brauche als menschliche Vernunft, um Ostern zu erfahren. Dabei sei es vermutlich nicht unbedingt der Glaube an Jesus oder an die Auferstehung gewesen, der die Frauen zum Grab zog – denn der Sohn Gottes war ja in ihren Augen gerade gescheitert. „Nein, vor dem Glauben stand die Liebe. Sie hat die Frauen am Ostermorgen zum Grab bewegt. Die schlichte Liebe zu Jesus hat ihnen die Tür zu Ostern geöffnet. Sie hat auch den Stein vom Grab weggerollt.“

Die Osternacht wurde live auf www.bistum-trier.de und im Fernsehprogramm des OK54 Bürgerrundfunks übertragen. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von einem Vokalensemble der Trierer Dommusik unter Leitung von Domkapellmeister Thomas Kiefer, Josef Still an der Hauptorgel und Ulrich Krupp an der Chororgel. Möglichkeiten zum Mitfeiern von Gottesdiensten am Ostersonntag sind unter https://www.t1p.de/medial-mitbeten zu finden.

(JR)

Die Predigt zum Nachlesen finden Sie unter diesem Link.

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news-104005 Fri, 02 Apr 2021 16:03:22 +0200 "Raus aus den Gräbern unserer Einsamkeit" https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/raus-aus-den-graebern-unserer-einsamkeit/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/6/a/csm_Grablege-Sankt-Antonius_032d9b402a.jpg" width="150" height="113" alt="" title="Grablege Sankt Antonius" />Es ist ein altes Brauchtum, das in Polen genau wie im Bistum Trier gefeiert wird: Die Grablege Jesu an Karfreitag. Die polnische Gemeinde hat dazu in der Fastenzeit ein Projekt umgesetzt.

In der Fastenzeit hat die polnische Pfarrei Trier das Projekt "Das Grab Jesu" mit einer Gruppe von Ehrenamtlichen der "Diakonie St. Hedwig" (eine polnisch-deutsche Zusammenarbeit zwischen der Innenstadtpfarrei Liebfrauen und der polnischen Gemeinde Trier) umgesetzt. Dazu sammelte die Gruppe unter der Leitung von Pfarrer Damian Widera und Pastoralreferentin Eva Steliga Ideen, wie das Grab, das am Ostersonntag leer steht und somit für die Auferstehung Jesu steht, auch unter Corona-Bedingungen für Karfreitag in der Kirche Sankt Antonius aufgebaut werden kann. Deutsche und polnische Kinder und Erwachsene beteiligten sich an dieser Tradition der "Grablegung", die es als Brauch auch im Bistum Trier gibt. Dabei wird eine symbolische Grablege in der Kirche errichtet. Während der Karfreitagsliturgie trägt der Priester das Kreuz zu diesem Grab und legt es dort nieder. Auch für die polnische Gemeinde gehört diese Tradition zu Ostern. Als zeitgemäßes Motto für die Zeiten der Corona-Pandemie wählte die Gruppe die Überschrift „Raus aus den Gräbern unserer Einsamkeit“. Für viele sei die derzeitige Situation nicht nur im wirtschaftlichen, sondern auch im psychischen Sinne schwer, so Pfarrer Widera. "Daher wollen wir das Zeichen setzen, dass wir sie gemeinsam im Glauben verbunden leichter durchstehen können."

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Trier bistum-trier Fastenzeit Pfarreien
news-103998 Fri, 02 Apr 2021 13:47:00 +0200 „Gott schweigt“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gott-schweigt/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/0/csm_Kreuz_am_Karfreitag_2011_01_eff3233cae.jpg" width="150" height="100" alt="" />Über das Schweigen Gottes predigt Bischof Dr. Stephan Ackermann an Karfreitag im Trierer Dom. Trier – Gottes Schweigen an Karfreitag ist „Zeichen für Gottes Wahrhaftigkeit, die den Schmerz nicht übergeht; ist Zeichen von Gottes Solidarität mit denen, die einsam und ohne Antwort leben oder sterben müssen. Gottes Schweigen des Karfreitags ist Zeichen für seine liebende Einfühlsamkeit, die Zeit lässt für Trauer und Klage“. Diese Deutung hat Bischof Dr. Stephan Ackermann in der Predigt an Karfreitag (2. April) im Trierer Dom gegeben.

Zwar stehe im Gegensatz zum Lärm und Schreien, das vermutlich bei der Kreuzigung Jesu geherrscht habe, „ein irritierendes Schweigen von dem, von dem man erwarten würde, dass er in dieser Situation ein Machtwort spricht: Gott selbst“, sagte der Bischof. Theologen gingen davon aus, dass die Erfahrung der Verlassenheit vom Vater vermutlich noch größer gewesen sei als die körperlichen Qualen Jesu. Doch statt eines Wortes des Trostes und der Bestätigung: schmerzhaftes, brutales Schweigen. „Kein erklärendes Wort, weder für Jesus noch für die Umstehenden. Gott schweigt.“

Von Ostern her gedacht könne man jedoch sagen: „Gott schweigt, aber er ist gegenwärtig.“ Der Bischof fragte, ob ein klärendes oder deutendes Wort in dieser Situation wirklich eine Hilfe gewesen wäre, und folgerte: „Manchmal ist es besser zu schweigen und zu bleiben, weil man ehrlich zugeben muss, auch keine Antwort zu haben; weil man spürt, dass eine vermeintliche Antwort nicht hilft – jetzt nicht hilft.“ Auch wenn Gottes Schweigen überaus schmerzhaft sei: „Gott wird aus Liebe zu uns Mensch und hält in Jesus und mit Jesus die Situation des Kreuzes aus.“

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news-103997 Thu, 01 Apr 2021 14:26:37 +0200 Der Auftrag: Das große Fest Gottes mit den Menschen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/der-auftrag-das-grosse-fest-gottes-mit-den-menschen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/4/csm_Grundonnerstag2021_JR_9d8798b6e0.jpg" width="150" height="111" alt="" title="Grundonnerstag2021 JR" />Bischof Dr. Stephan Ackermann predigt in der Gründonnerstagsliturgie über die Fußwaschung. Trier – „Damit wir uns immer wieder neu von Christus ergreifen lassen und dadurch immer tiefer begreifen, was er an uns getan hat und wie sehr er uns einlädt zur Hochzeit, die Gott und Menschen miteinander verbindet“: Das ist für Bischof Dr. Stephan Ackermann der Grund, weshalb jedes Jahr das Geheimnis der drei österlichen Tage gefeiert wird. In der Gründonnerstagsliturgie (1. April) im Trierer Dom sagte er in seiner Predigt, nur wer wenigstens ahnungshaft begreife, um welches Geheimnis es gehe, „wird sich auf den Weg Jesu einlassen“.

Der Bischof zog die Verbindung zwischen der Erzählung der Hochzeit zu Kana und der Szene im Abendmahlssaal. Beide Male spielen Reinigung und Wasser eine Rolle. Bei der Hochzeit zu Kana lässt Jesus die Krüge füllen, die vorher für die Reinigung der Gäste benutzt worden waren, und rettet durch die Wandlung des Wassers zu Wein das Fest. Im Abendmahlssaal hingegen erteilt Jesus keine hoheitlichen Aufträge und das Wasser wird auch nicht wundersam zu Wein gewandelt. „Das Wasser bleibt Wasser. Mehr noch: Es wird zu Schmutzwasser, nachdem Jesus den Jüngern die Füße gewaschen hat“, betonte Ackermann. Der Vergleich zeige, dass Jesu Wirken in Kana nur eine Art Vorspiel gewesen sei: Jesus sei nicht gekommen, um Menschen „kurzfristig aus der Patsche zu helfen oder peinliche Situationen zu überbrücken“. „Sein Auftrag zielt auf das große Fest, dass Gott mit uns Menschen feiern will.“

Für dieses Fest „gibt Gott alles, investiert Jesus sein Leben, seine ganze Existenz“. Denn Jesus wolle nicht beeindrucken, „sondern er will uns bekehren“, so Ackermann, und nicht bloß Wasser in Wein, sondern „unsere Herzen verwandeln“. Eine solche Verwandlung geschehe nur durch den Erweis von Liebe. Deshalb mache sich Jesus zum Diener seiner Jünger, deshalb bleibe Wasser Wasser: „Es wird sogar zum Schmutzwasser und damit zum Symbol für all das, was im menschlichen Leben der Reinigung bedarf: unsere Egoismen, unsere Gier, unsere Ängste, unsere Rücksichtslosigkeiten…“ Im Abendmahlssaal nehme der Wein die Gestalt von Blut an: „Das Blut zeigt, was Gott sich die Freundschaft mit uns Menschen kosten lässt: das Blut seines Sohnes, das er für die Seinen vergießt.“

Die Gründonnerstagsliturgie wurde live auf www.bistum-trier.de und im Fernsehprogramm des OK54 Bürgerrundfunks übertragen. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von einem Vokalensemble der Trierer Dommusik unter Leitung von Domkantorin Gabriele Sichler-Karle, von Josef Still an der Hauptorgel und Ulrich Krupp an der Chororgel. Auch der Gottesdienst an Karfreitag (2. April) um 15 Uhr wird aus dem Dom übertragen, ebenso die Osternacht am 3. April um 21.30 Uhr. Die Empfangsmöglichkeiten sowie weitere Angebote an den Kar- und Ostertagen sind unter https://www.t1p.de/medial-mitbeten zu finden. Die Predigt zum Nachlesen gibt es unter diesem Link.

(JR)

 

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Bischof
news-103996 Thu, 01 Apr 2021 13:50:37 +0200 „Der Ruf Gottes in mir wurde immer lauter“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/der-ruf-gottes-in-mir-wurde-immer-lauter/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/b/csm_Johannes-Gold_Foto-Inge-Hulpes_d0eca83e1e.jpg" width="150" height="100" alt="" />Felixianer Johannes Gold will Priester werden. Ein Wunsch, den er nicht erst seit gestern hegt. Trier/Kobern-Gondorf – „Es geht mir in meinem Leben nicht darum, ‚Big Cash‘ zu machen oder groß rauszukommen, sondern das zu tun, was wirklich zählt.“ Für Johannes Gold (20) bedeutet das, Priester zu werden – ein Wunsch, den er nicht erst seit gestern hegt. Eine wichtige Etappe auf diesem Weg ist das Propädeutikum, die Vorbereitungszeit für Priesteramtskandidaten. Die absolviert der Theologiestudent seit Oktober vergangenen Jahres im Rahmen des Felixianums, dem Sprachen- und Orientierungsjahr im Bistum Trier. Im Trierer Priesterseminar, mitten im Herzen der Moselstadt, lebt er ein Jahr lang mit sechs anderen jungen Leuten in einer WG. 

„Die Fragen nach dem Woher und Wohin im Leben haben mich schon immer beschäftigt, so sehr, dass es mir nicht reicht, das nebenher zu tun. Mir war schon vor dem Abitur klar: Das möchte ich studieren“, erzählt Johannes, der Theologie und Philosophie in Frankfurt/a.M. und Trier studiert. Bevor er ins Felizianum, den Wohntrakt der Felixianer im Priesterseminar, eingezogen ist, war er bereits zwei Semester an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt/a.M. Dort lernte er Priesterseminaristen kennen, „eine gefährdete Art“, wie er scherzhaft feststellt. „Da habe ich gemerkt: Es gibt junge Menschen, die das erfüllt.“ Zur persönlichen Neigung müsse freilich noch etwas hinzukommen: „Der Ruf Gottes wird nicht leiser, sondern immer, immer lauter in mir.“

Schon von Kindesbeinen an ist er aktiv in der Gemeinde, spielt seit seinem zehnten Lebensjahr Orgel und ist Obermessdiener in der Pfarrei St. Johannes Gondorf. „Mein Berufungsweg hängt insgesamt mit meinem Weg als Christ zusammen. Getauft wurde ich als Baby, doch gerade durch den Empfang der Erstkommunion und des Firmsakraments kam ich sehr eng mit dem Glauben in Berührung – und auch mit den Fragen, die damit zusammenhängen.“ Insbesondere durch die Feier der Liturgie und das Orgelspiel habe er sich seiner Gemeinde und der Kirche eng verbunden gefühlt. „Das hat mich unheimlich fasziniert. Die Frage nach Gott, nach dem Glauben, nach der Kirche hat auf mich eine magnetische Anziehungskraft“, erklärt der 20-Jährige mit ruhiger und fester Stimme. „Immer, wenn ich Priester getroffen habe, die überzeugend gelebt und in Wort und Tat glaubwürdig verkündet haben, hat das in mir das Gefühl ausgelöst: Das geht. Und das kann ich mir für mich auch vorstellen.“

Familie und Freunde sind „Korrektiv von außen“

Der Weg zum Priesteramt ist für Johannes ein „innerliches Unterwegssein“, das er mit zweien seiner Mitbewohner teilt. In verschiedenen Seminaren und bei den Mahlzeiten kommen die Felixianerinnen und Felixianer zusammen – ein absoluter Mehrwert, wie Johannes betont: „Wir sind eine bunt gemischte Gruppe, daher gibt’s beim Abendbrot immer Interessantes auszutauschen. Und wir lernen viel voneinander. Jeder kann sich mit seinen Begabungen einbringen, niemand wird irgendwo reingepresst.“ Auch sei er glücklich, dass seine Familie ihn auf seinem Weg unterstütze und er viele Freunde jenseits des Theologiestudiums habe: „Ein Korrektiv ‚von außen‘ ist auch wichtig, sonst würde ich wohl schnell zum Fachidioten“, schmunzelt Johannes, der Latinum und Graecum bereits während seiner Schulzeit erlangt hat; nach zwei Semestern Hebräisch-Unterricht machte er das Hebraicum. Damit hat er den meisten seiner Mitbewohner, die während des Felixianums alte Sprachen lernen können, schon etwas voraus. Doch wozu überhaupt noch Latein, Altgriechisch und Hebräisch lernen? Johannes Antwort ist eindeutig: „Durch die Arbeit an Originaltexten wird die Exegese [Bibelauslegung] richtig spannend.“

Jederzeit Rede und Antwort stehen

Über Gott und die Welt sprechen – das bedeutet auch, sich mit Kritik an der Kirche auseinanderzusetzen. „Die nehme ich ernst“, erklärt Johannes. „Viele Begründungen sind ja auch stichhaltig, z.B. der Hinweis, dass mit der Beichte auch Schindluder getrieben wurde. Ich zögere auch nicht zu sagen: Dies oder das finde ich selbst falsch.“ Diskussionen weiche er nicht aus, erklärt er mit Verweis auf den ersten Petrusbrief: „Seid jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch nach dem Grund eurer Hoffnung fragt. Und genau das möchte ich tun. Es geht darum, dass die Menschen merken: Den trägt eine Hoffnung, die über diese Welt hinausgeht.“

Dass sein Berufswusch auch Entbehrungen, etwa den Verzicht auf Ehe und Familie, mit sich bringt, sei ihm bewusst. „Ich gehe damit entspannt um. Meiner Ansicht nach lässt sich auf Verzicht kein Leben bauen. Deswegen sehe ich auch den Zölibat nicht als Verzicht, sondern als Freisein für Christus, für Gott und für die Menschen, für die ich da bin. Die Freiheit der uneingeschränkten Hingabe ist zugleich auch meine Stärke. Andere Berufungen sind deswegen aber nicht besser oder schlechter.“ Mut schöpfe er vor allem aus dem Gebet der Menschen. „Ich weiß von vielen Menschen, dass sie für mich beten und ich spüre, dass mich das trägt. Ich glaube, ohne das ginge es auch gar nicht. Und das ist etwas sehr Kostbares. Sie nehmen sich für mich Zeit, tragen das vor Gott. Das empfinde ich wirklich als einen großen Schatz“, gesteht Johannes. Und er ist sich sicher: „Ich kann mit frohem Herzen sagen, dass ich den Weg zum Priestertum auch weitergehen möchte.“

Während des Sprachen- und Orientierungsjahres Felixianum wohnen die jungen Frauen und Männer von 18 bis 30 Jahren in Einzelappartements mit Bad für monatlich 390 Euro (Variante A) oder 250 Euro (Variante B). Interessierte können sich bis zum 30. Juni bewerben, der nächste Jahrgang startet am 18. Oktober. Weitere Informationen gibt es bei Subregens Oliver Laufer-Schmitt Tel.: 0651-9484130, E-Mail: oliver.laufer-schmitt(at)felixianum.de oder auf www.felixianum.de und www.facebook.com/felixianum. Spezielle Infos zum FSJ oder Bundesfreiwilligendienst im Rahmen des Felixianums gibt es im Stellenportal des Bistums Trier auf: https://t1p.de/l028.

(ih)

 

 

 

 

 

 

 

 

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news-103994 Wed, 31 Mar 2021 15:35:22 +0200 Siegel der Liebe https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/siegel-der-liebe/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/5/csm_Chrisammesse_bischof_34bfa2974a.jpg" width="150" height="100" alt="" />Bischof Dr. Stephan Ackermann weihte während der Chrisammesse die Heiligen Öle. Gleichzeitig erneuerten die anwesenden Priester ihr Weiheversprechen. (mit Bildergalerie) Trier – „Unsere Würde als Christen hat ihren Ursprung in der Situation, in der Jesus am schwächsten ist. Unsere Stärke stammt aus seiner Schwäche und Hingabe.“ Das hat Bischof Dr. Stephan Ackermann in seiner Predigt in der Chrisammesse am 31. März im Trierer Dom betont. In diesem Gottesdienst werden die Heiligen Öle geweiht, die für die Sakramente von Taufe, Firmung, Priesterweihe und Krankensalbung eingesetzt werden.

Ackermann erläuterte, wenn Jesus am Kreuz mit der Lanze durchbohrt werde, sei das für die Kirche „mehr als ein technischer Vorgang: Jesus gibt sein Herz für uns Menschen auch im blutig-realistischen Sinn hin.“ Daher heiße es in der Liturgie, dass die Sakramente der Kirche „aus Jesu durchbohrtem Herzen entspringen“. Jesu Hingabe bleibe in den Sakramenten, für die die Heiligen Öle genutzt würden, „erfahrbar und wirksam“.

So lasse sich auch das „frohe Selbstbewusstsein“ von Christinnen und Christen erklären, das sich besonders in der Liturgie der Chrisammesse ausdrücke. Es sei „nicht etwas Geleistetes, sondern etwas Empfangenes: In der Salbung, die wir Getaufte empfangen haben, sind wir mit Christus, dem Gesalbten, verbunden“. Gerade weil dieses Selbstbewusstsein nicht eigener Kraft entspringe, sei es auch „fehlgeleitet, wenn wir uns groß machen auf Kosten anderer oder unsere eigenen Fehler übertünchen“, sagte der Bischof: „Gerade wir müssten mehr als andere den Mut haben, zu unseren Schwächen zu stehen.“ So seien die Heiligen Öle auch keine „billigen Kosmetika, die Unreinheiten übertünchen oder die Vergangenheit einbalsamieren – dem hat sich Jesus entzogen!“ Seine bleibenden Wunden sind „Siegel der Liebe und der Anfang des neuen Lebens“. In diesem Sinn sollten die Öle als sprechende Zeichen für Würde, Wahrhaftigkeit und die Chance auf Heilung in der Kraft des Auferstandenen verwendet werden.

Die anwesenden Priester erneuerten in der Chrisammesse ihr Weiheversprechen. Den liturgischen Dienst versahen die jungen Männer, die derzeit für das Bistum Trier im Priesterseminar sind. Die musikalische Gestaltung lag bei einem Vokalensemble der Trierer Dommusik. Auch Firmbewerberinnen und Firmbewerber aus dem Dekanat Wittlich hatten den Gottesdienst mitgefeiert. Im Anschluss daran konnten die Vertreterinnen und Vertreter aus den Dekanaten, Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften des Bistums die Heiligen Öle in mitgebrachte Gefäße abfüllen und mit nach Hause nehmen.

(JR)

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news-103990 Wed, 31 Mar 2021 12:39:42 +0200 Angebote der Seelsorge für und mit LSBTIQ-Menschen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/angebote-der-seelsorge-fuer-und-mit-lsbtiq-menschen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/6/1/csm_Dokument1_95e1256244.jpg" width="150" height="74" alt="" />Ulrike Laux und Aloys Perling leiten künftig den Arbeitskreis „Sexuelle und geschlechtliche Identitäten in der Pastoral“. Trier – Ulrike Laux und Aloys Perling sind die neuen Ansprechpersonen für die Seelsorge für und mit LSBTIQ-Menschen im Bistum Trier. Die deutsche Abkürzung LSBTIQ steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans-, intergeschlechtliche und queere Menschen. Laux und Perling leiten auch künftig den Arbeitskreis „Sexuelle und geschlechtliche Identitäten in der Pastoral“, der im Nachgang zur Bistumssynode Ende 2017 gegründet wurde und sich seit 2019 etwa viermal im Jahr trifft. Laux ist pädagogische Referentin für Prävention und sexuelle Bildung in der Jugendabteilung des Bischöflichen Generalvikariats (BGV) Trier; Perling ist theologischer Referent in der Abteilung Kindertageseinrichtungen und familienbezogene Dienste im BGV.

Perling hat von Anfang an im Arbeitskreis mitgearbeitet. Der regelmäßige Austausch und die Abstimmungen seien sehr hilfreich. Er hebt vor allem den solidarischen Umgang miteinander in der Gruppe hervor. Laux ist seit knapp zwei Jahren dabei. Sie erlebt alle Mitglieder als sehr motiviert: „Wir wollen Angebote und Maßnahmen in der Seelsorge für und mit LSBTIQ-Menschen voranbringen und kreativ sein“, beschreibt sie den Auftrag des Arbeitskreises.

Im Fokus stehe oft die Frage der Seelsorge für und mit der genannten Zielgruppe und ihrem Umfeld: „Wir wollen die seelsorglichen und liturgischen Angebote in Bezug auf Vielfalt in den Blick nehmen und weiterentwickeln“, so Perling. Durch die multiprofessionelle Zusammensetzung des Arbeitskreises gelingt es den Mitgliedern, die Themenfelder aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Man schaue natürlich auch auf die aktuellen Veröffentlichungen und Diskussionen zu dem Thema, betont Laux. Wichtig sei dem Arbeitskreis zudem die Vernetzung und der Austausch auf unterschiedlichen Ebenen: sowohl mit pastoralen Akteurinnen und Akteuren und weiteren Ansprechpersonen vor Ort, mit den Mitgliedern der früheren Teilprozessgruppe „Familie in all ihrer Vielfalt“ im Rahmen der Synodenumsetzung als auch mit Familien mit Transkindern. Wie bereits in den zurückliegenden Jahren stehe man zur Verfügung für Gespräche mit der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität.

Darüber hinaus sei es für die Mitglieder des Arbeitskreises von Bedeutung, im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit auf bereits bestehende Angebote hinzuweisen. Zudem sei es sinnvoll und notwendig, weitere Ansprechpersonen vor Ort zu finden, somit die Vernetzung auszuweiten und damit die Grundlage für weitere Angebote zu etablieren. Auch mit Inhalten wie z.B. der kirchlichen Grundordnung – und die daraus entstehenden Konsequenzen in Bezug auf Beschäftigungsverhältnisse zwischen der Kirche und Menschen in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften – befasst sich die Gruppe und regt unter anderem Qualifizierungen im Rahmen der pastoralen Ausbildung an.

Laux und Perling unterstützen Angebote vor Ort mit Impulsen und arbeiten vernetzt. Neben den pastoralen Angeboten für alle werden sie zusammen mit den Mitgliedern des Arbeitskreises auch Fortbildungen und Studientage in ihrem Themenfeld weiterentwickeln. Sie vertreten das Bistum Trier auch bei überdiözesanen Konferenzen.

Mitglieder des Arbeitskreises sind neben Ulrike Laux und Aloys Perling: Albrecht Adam, Klaus-Gerd Eich, Beate Heß, Pfarrer Matthias Holzapfel, Alexius Klein, Sabrina Koch, Vincent Maron, Pfarrer Ralf Schmitz, Pfarrer Lutz Schultz, Thomas Wagner und Karin Winter. Sie sind Mitarbeitende des Bistums oder Mitglieder der Initiativen Queere Christen Saar-Pfalz e.V., Queergottesdienst-Gemeinde in Saarbrücken, Team Queer@herzjesu in Trier, ökumenischen Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) oder des SCHMIT-Z e.V. Trier (queeres Zentrum in Trier) mit. Mehr Informationen sind unter www.t1p.de/Bistum-TR-queer zu finden.

(JR)

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Seelsorge
news-103989 Wed, 31 Mar 2021 12:09:41 +0200 Synodaler Weg, Taizé und modernes Judentum in Deutschland https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/synodaler-weg-taize-und-modernes-judentum-in-deutschland/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/d/5/csm_Logo-Forum-Koblenz_02_8b3f8d467d.jpg" width="150" height="55" alt="" title="Logo Forum Koblenz 02" />Zu den sechs Vortragsabenden im Katholischen Forum Koblenz sind Interessierte herzlich eingeladen - je nach Pandemie-Lage digital oder im "Klangraum" des Cusanus-Gymnasiums Koblenz – Das Katholische Forum hat sein Jahresprogramm 2021 vorgestellt. Zu den insgesamt sechs Vortragsabenden, jeweils montags um 19 Uhr -  je nach aktueller Pandemie-Lage digital oder im „Klangraum“ des Bischöflichen Cusanus-Gymnasium in Koblenz (Zugang über Südallee, neben dem Parkhaus) - sind alle Interessierten aus der Region eingeladen.

Der erste Vortrag am 12. April mit dem Thema „Ich möchte ja nichts andres als Klarheit“ startet digital. Anlässlich des 100. Geburtstags von Sophie Scholl spricht Barbara Beuys (Köln) über die Widerstandskämpferin im Dritten Reich. Die Referentin ist die Autorin der ersten umfassenden Scholl-Biographie und hat dafür zahlreiche bislang unbekannte Dokumente im Münchner Institut für Zeitgeschichte ausgewertet. Interessenten können sich für die digitale Veranstaltung online anmelden über den Link www.anmelden-keb.de/56829

Am 3. Mai stellt Bischof Dr. Georg Bätzing (Limburg) zum Thema „Der Synodale Weg ist kraftvoll und lebendig“ die aktuellen Entwicklungen des Reformdialogs vor und erläutert, wie er den Synodalen Weg weitergehen möchte. Der Bischof von Limburg ist seit März 2020 einer von zwei Präsidenten des Synodalen Weges. In vier Themenschwerpunkten (Macht und Gewaltenteilung in der Kirche – Gemeinsame Teilnahme und Teilhabe am Sendungsauftrag; Priesterliche Existenz heute; Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche; Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft) sollen Veränderungen diskutiert werden, wie die Frohe Botschaft den Menschen wieder erreicht. Anmeldungen an www.anmelden-keb.de/56836

Am 17. Mai beschäftigt sich Klaus Hamburger (Buchautor und katholischer Seelsorger) mit dem Thema: „Frère Roger – ein Anstifter für die Kirche von morgen?“. Der Referent, der lange in der Communauté de Taizé gelebt hat und deren Gründer persönlich kannte, wird aufzeigen, wie Frère Roger die Kirche auch heute noch bereichern kann. Anmeldungen unter www.anmelden-keb.de/56830

Am 4. Oktober geht es um die Frage „Kirche – Quo vadis?“ und um den Synodalen Weg der Kirche in Deutschland. Die Referentin Prof. Dr. Julia Knop nahm 2019 bei der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz kein Blatt vor den Mund, als es darum ging, den Bischöfen dringenden Reformbedarf ins Stammbuch zu schreiben. Die Erfurter Professorin für Dogmatik ist Mitglied im Synodalforum „Macht und Gewaltenteilung in der Kirche“ und gibt im Katholischen Forum aus erster Hand Einblicke in den Stand der Diskussionen. Anmeldungen auf  www.anmelden-keb.de/56831

Am 25. Oktober referiert Prof. Dr. Hans-Dieter Mutschler (Zürich) zum Thema „Alles Materie – oder was? Zum Verhältnis von Naturwissenschaft und Glaube“. Der Referent kann als Theologe, Physiker und Philosoph aufzeigen, wie es möglich ist, weder auf die Wissenschaft noch auf den Glauben verzichten zu müssen, wenn beide philosophisch behutsam ins Verhältnis gesetzt werden. Anmeldungen an www.anmelden-keb.de/56832

Am 8. November geht es im Katholischen Forum um „Jung und jüdisch in Deutschland – Aus der Perspektive eines jüdischen Studenten“. Junge Menschen leben ihr Jude-Sein heute in Deutschland selbstbewusst, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Zu ihnen gehört Vyacheslav Yosef Dobrovych, Student der Sozialpädagogik in Düsseldorf und Stipendiat des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerkes. Der Dialog zwischen den Religionen ist ihm seit seiner Schulzeit ein Herzensanliegen. An diesem Abend erzählt er, wie er seine jüdische Religion versteht und im Alltag lebt. Anmeldungen an www.anmelden-keb.de/56833

Das Katholische Forum Koblenz will den Dialog zwischen Kirche, Kultur und Gesellschaft fördern. Veranstalter sind das Bischöfliche Cusanus-Gymnasium, das Dekanat Koblenz, die Katholische Erwachsenenbildung Koblenz und die Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar.

Weitere Informationen gibt es bei der KEB Koblenz per E-Mail  keb.koblenz(at)bistum-trier.de (red)

 

 

 

 

 

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news-103987 Tue, 30 Mar 2021 15:51:52 +0200 Die Situation vor Ort im Blick https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/die-situation-vor-ort-im-blick/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/8/csm_Sondierungsphase-hans-peter-gauster-unsplash_ec537089b5.jpg" width="150" height="150" alt="" title="Sondierungsphase hans peter gauster unsplash" />Wie gestaltet sich die personelle Situation in der Pfarrei? Können Ämter in Räten noch gut besetzt werden?- so lauten zwei Fragen, die für die Zukunft wichtig sind, daher werden sie während der Sondierungsphase explizit gestellt. Andernach/Daun/Bad Neuenahr-Ahrweiler/Mayen – Es geht um die lokale Synodenumsetzung – beschreiben Pfarrer Eric Condé und Seelsorgerin Margit Ebbecke knapp und klar ihre Aufgabe als diözesane Sondierungsbeauftragte. Sie sind Teil der Sondierungsphase, bei der die individuelle Situation der Pfarreien vor Ort von diözesanen und lokalen Sondierungsbeauftragten in den Blick genommen wird. Condé ist dazu in Andernach und Daun unterwegs; Ebbecke in  Bad Neuenahr-Ahrweiler und Mayen.

Die zwei Seelsorger aus dem Bistum Trier sind Mitglieder in Sondierungsteams. Die Diözesanbeauftragten sind meist in einem Zweier-Team organisiert und sind in zwei Pastoralen Räumen unterwegs. So bildet Eric Condé mit Gemeindereferentin Regine Wald ein diözesanes Team und Margit Ebbecke mit Rendant Marek Jost; meist drei lokale Beauftragte ergänzen mit ihrem Wissen aus den entsprechenden Orten.

Zu einer diakonisch-missionarischen Kirche

Bei der Sondierungsphase geht es insbesondere darum, die Bedingungen für mögliche Fusionen von Pfarreien detailliert und umfassend zu betrachten. Dafür wurden die Teams durch Bischof Dr. Stephan Ackermann beauftragt. Außerdem sollen Pastorale Räume gebildet werden, die in ihrem Zuschnitt den ursprünglich geplanten „Pfarreien der Zukunft“ entsprechen. Die neuen Räume sollen helfen, die Vision der Synode von einer diakonischen und missionarischen Kirche umzusetzen.

Erste (virtuelle) Treffen mit Hauptamtlichen und Gremienmitgliedern haben bereits stattgefunden. „Überall ist die Stimmung anders“, lautet die Erfahrung von Ebbecke. „Wir haben die Rolle der Zuhörenden“, erklärt sie, daher sind Gespräche mit den Akteuren vor Ort wichtig. Die Seelsorgerin betont zugleich: „Wir sind neutral und haben kein eigenes Interesse, welche Gemeinden fusionieren“. Ihre Aufgabe als diözesane Beauftragte sei, aufzunehmen, wie die Lage vor Ort ist. Wie gestaltet sich die personelle Situation in der Pfarrei? Können Ämter in ehrenamtlichen Räten noch gut besetzt werden?, lauten Fragen, die es zu stellen gilt. Doch auch der wirtschaftliche Rahmen, in dem sich die Kirchengemeinde (zukünftig) bewegen kann und natürlich die Frage nach einer Bereitschaft zum Zusammenschluss mit anderen Gemeinden sind Schwerpunkte der Treffen. Daher sind die kirchlichen Gremien, Verbandsvertretungen und Verantwortlichen in den Dekanaten sowie Pfarreien wichtige Ansprechpersonen. Hinzu kommen Kooperationspartner, „das können die Feuerwehr, der Schützenverein oder die Familienbildungsstätten sein“, nennt Condé einige Beispiele.

Im Gegenzug bieten die Beauftragten viele Hilfestellungen und Informationen, wie die neuen Strukturen im Bistum Trier geplant sind, wie Zusammenschlüsse von Pfarreien vorbereitet werden können, welche Voraussetzungen es bedarf. „Wir sind Botschafter der Synode, des Rahmenleitbildes und des Pastoralen Raums“, sagt Ebbecke. Condé räumt ein: „Doch bei manchen Sachen, wie die zukünftigen Gremienstrukturen, fehlen noch Entscheidungen – da kommen wir dann an Grenzen, aber das sind genau die Punkte, die die Menschen interessieren“.

Phase läuft bis zum 30. Juni

Bis zum 30. Juni werden die Teams in Kirchengemeinden unterwegs sein, um Gespräche zu führen und zuzuhören. Die Ergebnisse der Sondierungsphase werden gesammelt und mit einer Empfehlung für das weitere Vorgehen dem Synodenbüro im Bischöflichen Generalvikariat übergeben. Dort wird ein Konzept erarbeitet, wie die jeweiligen Gemeinden sich auf einem guten Weg zusammenschließen können, wie viel Zeit und welche Unterstützung sie dafür benötigen. Steuerungsgruppen begleiten die Pfarreien dann auf ihrem weiteren Weg und sind ab Sommer für den Entwicklungsprozess hin zu Fusionen verantwortlich. „Diese Gruppen sind sehr gut vorbereitet und fit“, betont Ebbecke. „Vor Ort ist schon viel passiert“, lautet der Eindruck von Ebbecke. „Die Menschen sind froh, dass es nach dem Stopp aus Rom weitergeht und dass sich Perspektiven entwickeln“.

Allgemeine und umfassende Informationen zur Sondierungsphase im Bistum Trier gibt es auf www.bistum-trier.de/heraus-gerufen/sondierungsphase/. (jf)

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Koblenz Trier bistum-trier Diakonische Kirchenentwicklung Ehrenamt Information Kirchliche Räte Kirchliche Verbände Personal Pfarreien Synode: Umsetzung
news-103985 Tue, 30 Mar 2021 15:30:00 +0200 Eine andere Art, Kirche zu sein https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/eine-andere-art-kirche-zu-sein/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/2/csm_marienburg_7e08897121.jpg" width="150" height="100" alt="" />Generalvikar von Plettenberg hat sich zum virtuellen Austausch mit auf der Marienburg Engagierten getroffen. Trier/Bullay – Es geht nicht nur, aber auch um die Immobilie. Vor allem aber geht es um die „Marienburg-Gemeinde als ein Ort von Kirche“. Dieses Fazit hat Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg nach einem virtuellen Austausch am 25. März mit rund 60 ehren- und hauptamtlich an der Marienburg engagierten Frauen und Männern gezogen. Nach der Bekanntgabe der Entscheidung, das Jugendhaus des Bistums Trier ab 2024 im Kloster Himmerod anzusiedeln und dafür die Marienburg bei Bullay und das Haus Sonnental in Wallerfangen aufzugeben, zeigt sich Widerstand vor allem bei den dort engagierten Menschen. So hat sich eine Initiative „Pro Marienburg“ gebildet, die sich mit verschiedenen Forderungen an das Bistum wendet.

Generalvikar von Plettenberg dankte den vorwiegend jungen Leuten für ihre Zeit und betonte, er nehme die „Wut, Trauer und Erschütterung“ der Menschen deutlich wahr. „Ich bedauere es sehr, dass der Bischof und ich Ihnen das zumuten müssen.“ Er wolle an diesem Abend darüber sprechen und sich den Fragen und Statements stellen. Konfrontiert mit dem Vorwurf, man habe die Betroffenen vor vollendete Tatsachen gestellt, sagte Plettenberg, es sei ein Fehler gewesen, gerade die Ehrenamtlichen nicht in die Kommunikation am 4. März einzubinden: „Dafür entschuldige ich mich aufrichtig.“

Eine Teilnehmerin kritisierte auch den Entscheidungsprozess und die aus ihrer Sicht fehlende Beteiligung: „Sie haben Angst vor der Auseinandersetzung. Die Kirche traut uns nicht zu, schwierige Entscheidungen zu verstehen.“ Von Plettenberg wies darauf hin, dass die Bistumsverantwortlichen „für solche schwierigen Prozesse nach der angemessenen Form der Beteiligung suchen“. Er müsse aber auch ehrlich sagen, dass der Spielraum im konkreten Fall sehr eng sei und echte Partizipation im Vorfeld schwer möglich gewesen sei. „Der Druck wird von Jahr zu Jahr höher. Wir müssen handeln, auswählen und entscheiden, konzentrieren und uns trennen. Dazu gibt es leider keine Alternative mehr.“ Die Entscheidung sei aber nicht nur von wirtschaftlichen Argumenten getrieben, betonte der Generalvikar. Es gehe darum, die Jugendpastoral zu erhalten und weiterzuentwickeln. Für ein solches Konzept sähen die Verantwortlichen in Himmerod das deutlich größere Potential, wenngleich eine funktionierende Jugendpastoral nicht nur von den Orten abhängig sei, an denen sie angeboten wird, sondern wesentlich von den engagierten Menschen.

Er verstehe nach dem Austausch besser, dass es den Frauen und Männern auch um eine andere Art gehe, Kirche zu sein und Glauben zu leben, sagte von Plettenberg. Deshalb sei er dankbar, dass trotz aller Kritik die Frauen und Männer bereit zum Gespräch seien und auch zur weiteren Mitarbeit. Es wurde vereinbart, dass die Interessierten Einblicke in die Unterlagen zu den Entscheidungsgrundlagen erhalten. Zudem soll konkret geklärt werden, welchen Spielraum es an welchen Stellen gibt und welche Befugnisse die angedachten Arbeitsgruppen rund um die Marienburg und die Konzeption für das Jugendhaus Himmerod haben. Angeregt wurde zudem eine Gruppe, die sich mit Fragen von Kommunikation und Partizipation in bevorstehenden kirchlichen Entscheidungsprozessen befasst, in der neben Verantwortlichen von Seiten des Bistums auch ehrenamtlich Engagierte von „Pro Marienburg“ mitarbeiten könnten.  

Auch die Frage, was mit der Kirche auf der Marienburg passiert, nahm der Generalvikar sehr ernst: „Das Bistum ist und bleibt in der Verantwortung, bis 2023 für die Marienburg eine gute Nachfolge zu finden.“ Er wolle und werde diese Verantwortung nicht auf die Kommunen abwälzen. „Wir bieten Ihnen und allen Interessierten aber an, zusammen mit uns zu erkunden, welche Ideen es gibt, die Kirche und die Gebäude der Marienburg nach 2023 zu nutzen und zu finanzieren. Wir würden uns sehr freuen, wenn die Kirche auf der Marienburg auch nach 2023 als sakraler Ort erhalten bleibt.“ Die Entscheidung, welches Angebot den Zuschlag bekommt, werde sich nicht nur an finanziellen Kriterien festmachen.

Auch die Initiative „Pro Marienburg“ hat im Nachgang zu dem Austausch ein Resümee gezogen, das hier zu finden ist.

(JR)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                        

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Trier bistum-trier Bischof Bistumsleitung Ehrenamt Information Jugend
news-103986 Tue, 30 Mar 2021 15:13:08 +0200 Bobbycar-Polizistin und Sandkuchen-Expertin https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/bobbycar-polizistin-und-sandkuchen-expertin/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/4/4/csm_Kleinkind-spielt_pixabay_78d54a5401.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Kleinkind spielt pixabay" />Maria Iuhos wagt die berufliche Neuorientierung und macht mit 47 Jahren einen BFD in der Kindertagesstätte Haus Tobias in Trier-Feyen. Trier/Luxemburg – Sie hat schon im Sand nach „Edelsteinen“ gegraben, es zur Bobbycar-Polizistin gebracht und sich zur Sandkuchen-Expertin gemausert: Maria Iuhos erlebt so manches Abenteuer mit ihren kleinen Schützlingen aus der „Marienkäfergruppe“. Die 47-Jährige macht ihren Bundesfreiwilligendienst in der integrativen Kindertageseinrichtung Haus Tobias im Stadtteil Trier-Feyen und betreut unter Anleitung der pädagogischen Fachkräfte zehn Kleinkinder im Alter von eineinhalb bis drei Jahren.

Iuhos ist dabei das beste Beispiel dafür, dass der Bundesfreiwilligendienst Menschen aller Alters- und Berufsgruppen anspricht, die sich für das Allgemeinwohl engagieren möchten: Die gebürtige Rumänin arbeitete in ihrer Heimat Siebenbürgen als Assistentin im Internationalen Amt einer Universität und kam vor zwei Jahren mit ihrem Partner nach Luxemburg. „Ich wollte mich beruflich neu orientieren und habe dann vom Bundesfreiwilligendienst in Deutschland erfahren. Ich finde das wirklich toll, dass auch ältere Menschen hier die Chance bekommen, in etwas ganz Neues reinzuschnuppern und sich darin auszuprobieren. Und für Ausländer wie mich ist es die perfekte Gelegenheit, die Sprache zu üben.“ So hat Iuhos, die zweisprachig mit Ungarisch und Rumänisch aufwuchs und später Englisch und Französisch lernte, gemeinsam mit den Kindern ihr Deutsch verbessert. Inzwischen spricht sie nicht nur fast perfekt Deutsch, sondern versucht sich auch an Luxemburgisch, was ihr aber noch schwer falle, wie sie schmunzeln zugibt. Das kleine Nachbarland gefällt ihr gut – es erinnere sie an ihre Heimat Siebenbürgen, weil es nicht so dicht besiedelt und eher ländlich geprägt sei. Um zu ihrer Einsatzstelle zu gelangen, nimmt Iuhos täglich drei Stunden Fahrtzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Kauf – das sei aber kein Problem, da sie den Bufdi als Teilzeit-Dienst ausübe, erklärt sie.

Viele kostbare Momente mit den Kindern

Die Möglichkeit eines Teilzeitdienstes von mindestens 20 Stunden pro Woche ist für Menschen über 27 möglich, wie Julia Gerz, Referentin bei den Sozialen Lerndiensten, erklärt. Diese vom Bistum Trier und dem Caritasverband getragene Einrichtung vermittelt und begleitet Freiwillige während ihres Engagements – so wie Maria Iohos. Sie schätze besonders die begleitenden theoretischen Seminare: „Da werden verschiedene Themen wie Körpersprache, Rhetorik, Kreativität, Religion aufgegriffen. Und man hat Zeit, über Probleme und Positives von den Einsatzstellen zu sprechen, sich auszutauschen.“ In der Kindertagesstätte fühlt sich Iuhos sehr wohl – sie sei von Anfang an gut aufgenommen worden. Es sei aber auch kein Problem, in eine andere Einsatzstelle zu wechseln, sollte es nicht passen. Bei ihrer Wahl habe ihr geholfen, dass sie zuvor zwei Tage im Haus Tobias hospitieren konnte. Natürlich frage sie sich, ob es ein guter Zeitpunkt war, den Freiwilligendienst mitten in einer Pandemie anzutreten. „Es gibt natürlich Einschränkungen – unsere Gruppen und Kollegen sind aufgeteilt, dürfen sich nicht untereinander mischen; die Kinder sollen nicht gemeinsam singen. Aber es überwiegen die vielen kleinen, schönen Momente mit den Kindern – Klettern, Rutschen, im Sand spielen, Händewaschen oder einfach nur für sie da sein, sie in den Arm nehmen und trösten. Ich fühle mich hier einfach nochmal mehr wie ein Kind, spüre, wie ich kreativer werde und mich an Dinge erinnere, die mir früher Spaß machten, die ich schon vergessen hatte.“

Die Komfortzone verlassen

Die eigene Komfortzone verlassen, etwas Neues probieren, soziale Kontakte knüpfen – dazu wolle sie auch andere in ihrem Alter ermutigen. „Wenn ich es als fast 50-jährige Ausländerin schaffe, dann können andere das auch. Der Bufdi ist ein bisschen wie eine Entdeckungsreise. Man hat ein Jahr Zeit, herauszufinden ‚Passt das zu mir‘? Wenn es klappt, ist es eine Win-Win-Situation für alle und wenn nicht, ist es kein Weltuntergang.“ Und was danach kommt? „Die Arbeit macht mir definitiv große Freude, aber ich will derzeit in der Pandemie-Situation noch nichts planen, was sich dann vielleicht nicht umsetzen lässt. Deshalb schaue ich auf die nächsten fünf Monate und freue mich auf meine verbleibende Zeit im Haus Tobias, die ich intensiv nutzen möchte.“

Mehr Informationen zum Bundesfreiwilligendienst und anderen Freiwilligendiensten gibt es bei den Sozialen Lerndiensten, Jesuitenstraße 13, 54290 Trier, Tel.: 0651-993796-300 oder online: www.soziale-lerndienste.de, www.facebook.com/soziale.lerndienste.

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Trier bistum-trier Kindergarten Politik / Gesellschaft
news-103984 Tue, 30 Mar 2021 08:07:18 +0200 Das Kreuz im Zentrum https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/das-kreuz-im-zentrum/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/5/csm_167217524_10159658391715606_1447636686420653682_n_c8fe088886.jpg" width="150" height="113" alt="" />Der Kreuzweg der Marianischen Bürgersodalität führte am Petrisberg vorbei zur Kapelle „Zum Kreuzchen". Er rührt auf einer trierisch-luxemburgischen Tradition. Trier – Eigentlich hätte der 150. Kreuzweg der Marianischen Bürgersodalität Trier schon 2020 stattfinden sollen, zeitgleich mit dem 150. Jubiläum der Gründung des Erzbistums Luxemburg. Pandemiebedingt musste der traditionsreiche Kreuzweg der Trierer Bürger auf dieses Jahr verschoben werden. Unter Einhaltung von Hygieneregeln und Maskenpflicht hatten sich am Palmsonntag 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Fuße des Trierer Petrisberges versammelt, um den im 19. Jahrhundert angelegten Stationsweg zur Kapelle „Zum Kreuzchen“ zu beten.

In Anwesenheit des Trierer Bischofs Dr. Stephan Ackermann, Weihbischof Robert Brahm, Dompropst Werner Rössel sowie dem Luxemburger Dompropst Georges Hellinghausen blickte Pfarrer Ulrich Laux, Präses der Marianischen Bürgersodalität Trier, auf ein Stück trierisch-luxemburgische Geschichte, denn die Kongregationskirche der 1610 gegründeten Gebetsgemeinschaft war einst im Besitz der Welschnonnen, die sich von Luxemburg aus in Trier niedergelassen hatten. In seiner Ansprache konnte Präses Laux zudem verkünden, dass die Innensanierung der Trierer Welschnonnenkirche nach Ostern beginnen werde.

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RSS Feeds bistum-trier Seelsorge
news-103983 Mon, 29 Mar 2021 17:12:49 +0200 Gottesdienstreihe für die Jüngsten https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gottesdienstreihe-fuer-die-juengsten/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/e/c/csm_KleineLeuteKirche_Hargesheim_jf_9f89d87f3c.jpg" width="150" height="113" alt="" />Eine besondere Zielgruppe hat die "Kleine Leute Kirche" in Hargesheim im Blick. Schon die Jüngsten lernen hier biblische Geschichten kennen. Hargesheim – Auf den Stufen vor dem Altar stehen eine bunte Kerze und ein kleiner Esel, daneben liegen buntgeschmückte Palmzweige. Mitten drin sitzt Viktoria Höhn und schlägt zu Beginn des Kindergottesdienstes eine Klangschale an. Sie ist Gemeindereferentin in der katholischen Pfarreiengemeinschaft Sponheimer Land und von Anfang an Teil der „Kleine Leute Kirche“, die seit 2014 jeden vierten Sonntag im Monat in der Hargesheimer Kirche St. Bernhard gefeiert wird.

„Am Anfang haben wir tatsächlich überlegt, die Orte immer wieder zu wechseln, da sehr viele der Familien aus anderen Orten zu uns kommen“, berichtet Viktoria Höhn. Doch das siebenköpfige Vorbereitungsteam habe sich darauf verständigt, dass der Gottesdienstort Hargesheim bleibt. „Die Eltern sind sehr mobil“, weiß die Gemeindereferentin. Sie bringen die Kids zum Fußball nach Bad Sobernheim oder zum Kinderarzt nach Bad Kreuznach. „Wenn ein Angebot attraktiv ist, fahren sie dahin“, unabhängig von Pfarr- oder Ortsgrenzen.

Die Themen der Gottesdienste orientieren sich zum Teil am Kirchenjahr, aber auch an Jahreszeiten. „Im Sommer hatten wir mal eine Fahrzeugsegnung, da haben die Mädchen und Jungen ihre Fahrrädchen oder Bobbycars mitgebracht“, erinnert sich Viktoria Höhn. Der jeweilige Dreh- und Angelpunkt wird in kleinen Theaterstücken, mit biblischen Erzählfiguren oder in Dialogen mit einer Handpuppe umgesetzt. Alles geschieht in enger Abstimmung innerhalb der verantwortlichen Gruppe aus Ehrenamtlichen.

Von analog, zu Stream, zu analog

Die Corona-Pandemie hat die Planungen jedoch durcheinander geworfen. „Im ersten Lockdown haben wir drei Mal den Gottesdienst gestreamt. Im Sommer sind wir raus gegangen und seit dem Herbst sind wir wieder in der Kirche“, erzählt die Gemeindereferentin rückblickend und gibt zu bedenken, dass die Eltern aufgrund der steigenden Infektionszahlen wieder vorsichtiger geworden sind. Erneut auf das Online-Angebot zurück zu schwenken, kommt für die Verantwortlichen trotzdem nicht in Frage. „Die Rückmeldungen haben gezeigt, dass die Aufmerksamkeit der Jüngeren bei einem Video kürzer ist.“ Doch Viktoria Höhn möchte diese Erfahrung nicht missen. „Es war eine gute Möglichkeit, Kontakt zu halten“. Allerdings lassen sich die interaktiven Elemente der Gottesdienstreihe schwer ins Digitale übertragen oder mit den Corona-Beschränkungen vereinbaren lassen. Das Team findet aber Mittel und Wege: Am Palmsonntagsgottesdienst müssen die Kinder aufmerksam zuhören, denn immer, wenn die Gemeindereferentin „Hosianna! Jesus, du sollst unser König sein“ ausruft, gilt es, die Palmzweige hoch in die Luft zu recken und zu schwenken. Trotz der vielen Einschränkungen beim normalen Ablauf sind die Eltern sehr dankbar. Julia Schwenk aus Hargesheim kommt regelmäßig mit ihren Kindern Liana und Leon: „Ich finde es ganz toll, dass für die Kinder einmal im Monat eine ‚Kleine Leute Kirche‘ stattfindet.“ Familie Schmitt aus Rüdesheim genießt die entspannte Atmosphäre, denn hier wird kein Kind schräg angeschaut, wenn es einmal weint oder laut dazwischen spricht. Jennifer Grün wohnt noch nicht lange in Hargesheim und wurde durch Nachbarn auf das Angebot aufmerksam. „Mir gefällt, dass schon kleine Kinder kindgerecht in die Gemeinde aufgenommen werden“. Zudem haben sie und ihre Familie so die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen.

Zum Abschluss erhalten die jungen Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesucher immer ein kleines Geschenk. Mal ist es ein Bastelbogen für eine Kirche, ein Regenbogen-Mobile oder ein Büchlein. Anschließend gibt es die Möglichkeit, im Pfarrheim noch bei Getränken und Snacks zusammenzukommen. Die Kinder können miteinander spielen und Eltern tauschen sich aus. Nun geht das natürlich nicht, obwohl dieses informelle Treffen gerade zur Kontaktaufnahme von Zugezogenen sehr wichtig sei, sagt Viktoria Höhn. So gehen die Familien nun nach dem halbstündigen Gottesdienst nach Hause; die Kids tragen ihre bunten Palmwedel dabei stolz in der Hand.

Weitere Informationen gibt es bei Viktoria Höhn per E-Mail an viktoria.hoehn@sponheimer-land.de oder telefonisch unter 0671-79675934. (jf)

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Koblenz bistum-trier Ehrenamt Familienbildung Pfarreien Vermischtes
news-103982 Sun, 28 Mar 2021 09:30:00 +0200 Wenn der Magier im Altarraum den Laubbläser auspackt https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/wenn-der-magier-im-altarraum-den-laubblaeser-auspackt/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/b/4/csm_MaximeMaurice-uk_da069c37cb.jpg" width="150" height="104" alt="" title="MaximMaurice uk" />Eine ungewöhnliche Kooperation: In einem Gottesdienst zum Thema "Staunen" trat ein Magier in St. Marien/Neunkirchen vor Firmlingen auf. Neunkirchen – Als Maxim Maurice den Laubbläser im Altarraum auspackt, geht ein Raunen durch die Gemeinde: Wofür braucht er denn den? Wollte er nicht einen Kartentrick vorführen? Als der Zauberkünstler dann mit dem Gerät einen großen Ballon aufbläst und sich diesen zu flotten Rhythmen tanzend über den Kopf stülpt, ist die Verblüffung komplett – aber auch das Gelächter groß. Als der Magier anschließend den Ballon absetzt, steckt in seinem Mund die Kreuz 7, die Karte, die ihm zuvor eine Gottesdienstteilnehmerin signiert hat. Die Gemeinde ist baff – und applaudiert. Die Firmlinge der Pfarrei St. Marien in Neunkirchen haben am vergangenen Donnerstag am Vorabend ihrer Firmung gemeinsam mit ihren Paten einen Gottesdienst der besonderen Art erlebt.

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Saarbrücken bistum-trier Seelsorge / Pastoral Jugend Kultur Vermischtes
news-103979 Sat, 27 Mar 2021 19:17:00 +0100 Gemeinsam für die Menschen in schwierigen Zeiten https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gemeinsam-fuer-die-menschen-in-schwierigen-zeiten/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/4/4/csm_IMG_1227_HT_01_98f9cfbe9e.jpg" width="150" height="100" alt="" />Die deutschen Bischöfe rufen zur Palmsonntagskollekte 2021 auf. Der Ertrag der Kollekte ist für die Christen im Heiligen Land bestimmt. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Bischof Dr. Stephan Ackermann ruft gemeinsam mit den deutschen Bischöfen zu Spenden für die Christen im Heiligen Land auf. In den Gottesdiensten an Palmsonntag (28. März) richtet sich der Blick auf die biblischen Gebiete des Nahen Ostens. „Seit vielen Jahren hören wir von dort von politischen und religiösen Spannungen“, schreibt der Trierer Bischof in seinem Aufruf. „Unter schwierigen Bedingungen verkündet die kleine christliche Gemeinschaft die Frohe Botschaft und setzt sich für die Versöhnung und Toleranz unter Juden, Christen und Muslimen ein“, so Ackermann.

Mit ihren Schulen und Begegnungsstätten fördert die christliche Gemeinschaft die interreligiöse Friedenserziehung, die für ein gelingendes Zusammenleben der Menschen im Heiligen Land unabdingbar ist. Doch die Corona-Pandemie sorgt auch in dieser Region für große Not. Denn Pilgerinnen und Pilger und andere Reisende aus aller Welt, die sich eigentlich vom irdischen Lebensweg Jesu berühren lassen, fehlen. „Die wirtschaftlichen Folgen treffen die Christen hart, denn viele arbeiten im Pilger- und Tourismussektor. Um ihren Dienst weiter leisten zu können, sind sie mehr denn je auf unsere Verbundenheit und Hilfe angewiesen“, erklärt der Bischof.

Die Kollekte in den Gottesdiensten am Palmsonntag ist traditionell für die Unterstützung der Christen im Heiligen Land gedacht. Unter dem Leitwort „Gemeinsam für die Menschen in schwierigen Zeiten“ seien alle Gläubigen im Bistum Trier zur Solidarität aufgerufen. Mit den Einnahmen der Kollekten und Spenden werden Bildungsprogramme, aber auch pastorale Projekte sowie sozial-caritative Vorhaben der Kirchen unterstützt. Kinder in Not, Behinderte, alte Menschen und Migranten – darunter sehr viele Frauen – finden Aufnahme in Einrichtungen der Kirchen.

(jf)

 

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RSS Feeds bistum-trier Bischof
news-103978 Sat, 27 Mar 2021 09:00:00 +0100 Unterwegs auf dem Kreuzweg mit dem Smartphone https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/unterwegs-auf-dem-kreuzweg-mit-dem-smartphone/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/d/e/csm_DigitalerKreuzweg-arolinger_1dbdf6a3bc.jpg" width="150" height="113" alt="" title="DigitalerKreuzweg arolinger" />"Kreuzworte" ist der Titel des digitalen Kreuzwegs der Fachkonferenz Jugend des Dekanats St. Wendel. Mit dem Smartphone können auf den drei Routen an jeder Station Texte und Videos abgerufen werden. Dabei greift der Kreuzweg die aktuelle Situation der Menschen auf - Angst, Leid, Einsamkeit, aber auch die Hoffnung. St. Wendel –Die Fachkonferenz Jugend des Dekanats St. Wendel bietet einen digitalen Kreuzweg zum Mitgehen und Mitbeten an. Er trägt den Titel „Kreuzworte“ und richtet sich an Jugendliche und junggebliebene Erwachsene.

„Am Anfang stand die Idee, ein pandemietaugliches und zeitgemäßes Angebot für die Menschen in unserem Landkreis zu erarbeiten“, erläutert Pastoralreferent Raphael Collinet. „Die Pandemie ermöglicht und zwingt uns, mit analogen und digitalen Formaten zu experimentieren.“ So entstand ein Mix aus Wegen mit Stationstafeln im Wendeler Land, Texten und Videos auf der Homepage und einem Actionbound. Letzterer ermöglicht es, mit Hilfe des Smartphones überall den Kreuzweg zu betrachten – unabhängig von vorgegebenen Routen oder Funklöchern. „Wir sind sehr froh und dankbar, dass die FachstellePlus in Saarbrücken die Startinvestition für den Bound übernommen hat“, sagt Collinet.

Den Bilderzyklus für den Kreuzweg hat Peter Holz, Gemeindereferent in der Pfarreiengemeinschaft Oberthal/Namborn, gestaltet. Die Stationen beschreiben das Leiden und Sterben Jesu bis hin zu seinem Begräbnis. „Die Schlichtheit und Skizzenhaftigkeit der Bilder hat eine ganz besondere Kraft. Mit den dargestellten Szenen aus dem Leben Jesu vor Augen sind wir den Fragen nachgegangen, die uns in den letzten Monaten gestellt wurden und die wir uns selbst stellen“, sagt Collinet. So greift der Kreuzweg die aktuelle Situation der Menschen auf. Es geht um Angst, Leid und Einsamkeit, aber auch um Hoffnung. Gefühle, die viele Menschen in dieser Zeit sicher gut nachvollziehen können, findet Collinet. So wird beispielsweise gefragt: „Gibt es einen Menschen in meiner Umgebung, der derzeit mutterseelenallein ist? Wer oder was hilft mir, in schweren Situationen durchzuhalten und weiterzuleben? Welchen Lebenstraum habe ich begraben müssen?“

Was als lokales Angebot geplant war, verbreitet sich rasch. Schon nach vier Tagen gab es positive Rückmeldungen aus dem ganzen Bistum, angrenzenden Bistümern und sogar aus der Schweiz. „Wir sind selbst von der Resonanz überrascht“, gibt Collinet zu. „Ein Kreuzweg ist sicher keine Innovation. Aber er bietet mit seiner Fülle an Figuren und Situationen viel Potential, um aktuellen und individuellen Fragen nachzugehen. Und um sie im Vertrauen auf Gott anzunehmen und zu deuten.“

Die Stationstafeln sind noch bis einschließlich Karfreitag auf dem Herzweg am Schaumberg, im Härtelwald bei Marpingen und in Primstal am Peterberg zu sehen. „Wir haben die Routen bewusst so ausgesucht, weil dort immer viele Spaziergänger, Wanderer und auch Touristen unterwegs sind“, sagt Pastoralreferent Collinet.

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Saarbrücken bistum-trier Seelsorge / Pastoral Information Jugend Pfarreien Politik / Gesellschaft Seelsorge Vermischtes Wallfahrten/ Pilgern
news-103974 Sat, 27 Mar 2021 08:46:00 +0100 Tradition in zeitgemäßer Form https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/tradition-in-zeitgemaesser-form/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_Fahrradkreuzweg_Ahr_MartinSauter_0e1672a399.jpg" width="150" height="113" alt="" title="Fahrradkreuzweg Ahr MartinSauter" />Sowohl im Stadtgebiet von Bad Neuenahr-Ahrweiler als auch an der mittleren Ahr zwischen Dernau und Hönningen können Interessierte in der Karwoche einen Fahrrad-Kreuzweg ansteuern Bad Neuenahr-Ahrweiler – Premiere an der Ahr: In dieser Karwoche gibt es dort erstmals einen Fahrrad-Kreuzweg - und das gleich doppelt: Interessierte können im Stadtgebiet von Bad Neuenahr-Ahrweiler oder an der mittleren Ahr zwischen Dernau und Hönningen jeweils sieben Stationen ansteuern. Dort finden sie großflächige Tafeln mit eindrucksvollen Fotos und Texten zum Innehalten und Nachdenken.

Die Pastoralreferenten Susanne Möckel-Lamberty und Markus Hartmann vom Dekanat Ahr-Eifel haben die Idee entwickelt und setzen sie nun in die Tat um. „Wir denken, dass wir mit diesem zeitgemäßen Angebot vor allem junge Menschen besser erreichen als mit der traditionellen Form des Kreuzwegs“, meint Möckel-Lamberty. Und sie ist davon überzeugt, dass die Kombination aus Kreuzweg und Radtour funktioniert: „Diese Form bietet die Möglichkeit, sich an den Stationen mit dem Leidensweg Jesu zu beschäftigen und anschließend auf dem Fahrrad darüber nachzudenken und sich dann wieder zu entspannen.“

Die jeweils sieben Stationen des Fahrrad-Kreuzwegs befinden sich an Kirchen, Kapellen und anderen markanten Orten. Zu sehen sind dort Fotomotive von Probearbeiten zu den Passionsspielen in Oberammergau. Die dazu gehörenden Texte beschäftigen sich mit der Frage, was die gezeigten Darsteller glauben und hoffen. „Dadurch sind wir alle eingeladen uns Gedanken zu machen und Stellung zu beziehen zu Jesus, zu unserem Glauben, zu Kirche und Welt“, sagt Hartmann.  Wer mit dem Smartphone die QR-Codes auf den Foto-Tafeln einscannt, kann die Texte auch als Audiodatei abrufen.

Die Strecken der beiden Fahrrad-Kreuzweg-Varianten sind so angelegt, dass sie ohne große körperliche Anstrengung bewältigt werden können, versprechen Möckel-Lamberty und Hartmann. An den Startpunkten ist eine Routenbeschreibung erhältlich. Der Weg durch die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler beginnt an der Kirche St. Martin in Heppingen, Startpunkt der Route an der Mittelahr ist das Pfarrbegegnungszentrum in Dernau. Beide Strecken können auch mit Inlinern abgefahren oder zu Fuß erwandert werden. Aufgebaut sind die Stationen von Palmsonntag 10 Uhr bis Karsamstag 14 Uhr. Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.verbundenanderahr.de 

(red)

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Redaktion Koblenz RSS Feeds bistum-trier Themenart Fastenzeit Kultur Pfarreien Schöpfung
news-103977 Sat, 27 Mar 2021 06:31:00 +0100 Wissenschaft, Lehre und pastorale Praxis stärker verknüpfen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/wissenschaft-lehre-und-pastorale-praxis-staerker-verknuepfen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/0/csm_Marco-Benini_privat_608f61de53.jpg" width="150" height="146" alt="" />Marco Benini übernimmt den Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakultät Trier. Trier – Ab dem 1. April ist Prof. Dr. Marco Benini (38) neuer Inhaber des Lehrstuhls für Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakultät Trier. Damit übernimmt er zugleich die Leitung der wissenschaftlichen Abteilung des Deutschen Liturgischen Instituts (DLI). In Trier möchte er Forschung, Lehre und pastorale Praxis verstärkt miteinander verknüpfen, die internationale Vernetzung vorantreiben und den Blick in andere Disziplinen wagen.

„Die Herausforderung dieser Tage besteht darin, die Menschen wieder für den Gottesdienst zu gewinnen und sie einzuladen, den Reichtum der Liturgie zu erfahren“, erklärt der 1982 in Ingolstadt geborene Benini. Theologie studierte er in Eichstätt und Rom; 2008 wurde er für das Bistum Eichstätt zum Priester geweiht. Anschließend war er Kaplan und Jugendseelsorger in Neumarkt/Opf. Von 2012 bis 2018 verfasste er seine Dissertation über den „Osterfestkreis im Ingolstädter Pfarrbuch des Johannes Eck (1525)“ und seine Habilitationsschrift zur „Liturgischen Bibelhermeneutik“ an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt – beide Studien wurden mit Preisen ausgezeichnet. Zeitgleich war er als Seelsorger und Domvikar tätig.

Internationale Vernetzung der Liturgieforschung fördern

Ab 2018 lehrte und forschte er fünf Semester lang als Visiting Professor an der Catholic University of America in Washington. Eine prägende Zeit, wie er betont: „Insbesondere in den Gesprächen mit Studierenden hat sich gezeigt, wie wichtig es ist, den Menschen die Bedeutung liturgischer Zeichen, der Eucharistie und der Sakramente, wieder näher zu bringen. Nur wer versteht, was sich dahinter verbirgt, weiß sie auch zu schätzen.“ Für die Feier der Gottesdienste nach der Pandemie hat er bereits konkrete Impulse: „In den USA werden die Gläubigen beispielsweise schon an der Kirchenpforte begrüßt. Dieses Zeichen der individuellen Wertschätzung ließe sich auch in Deutschland gut umsetzen, etwa durch jene, die derzeit die Hände an der Türe desinfizieren, oder Vertreterinnen und Vertreter des Pfarrgemeinderates.“

Es sei ihm ein besonderes Anliegen, die internationale Vernetzung der Trierer Liturgieforschung weiter zu fördern, sagt Benini, der in den vergangenen zwei Semestern die Professur für Liturgiewissenschaft an der Universität Augsburg vertrat. Dabei möchte er nicht nur mit ausländischen Liturgieforschern kooperieren, sondern auch andere Disziplinen miteinbeziehen. „Wenn wir über die Qualität von Gottesdiensten sprechen, können die Erkenntnisse empirisch arbeitender  Wissenschaften wie der Soziologie gewinnbringend sein.“ Trier biete ihm den einzigartigen Vorteil, Forschung und Praxis intensiv miteinander zu verbinden. „Das ist schon etwas Besonderes. Ich freue mich schon sehr auf meine neuen Aufgaben und vor allem auf viele Begegnungen an der Theologischen Fakultät und am Deutschen Liturgischen Institut.“

(ih)

 

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news-103981 Fri, 26 Mar 2021 13:37:03 +0100 „Wir versprechen uns mehr Flexibilität und Kooperationen“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/wir-versprechen-uns-mehr-flexibilitaet-und-kooperationen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/1/csm_heckmann_nicole_2020_privat_33aafe1ed3.jpg" width="113" height="150" alt="" />Die Sondierungsphase hat auch für den künftigen Pastoralen Raum Schweich begonnen. Bis Juni wird ein Team Gespräche mit haupt- und ehrenamtlich Engagierten führen. Schweich – Bei seiner Reform der Pfarreienlandschaft und der Kirchenentwicklung setzt das Bistum Trier auf stärkere Vernetzung und engere Zusammenarbeit. 35 „Pastorale Räume“ sollen im Bistum errichtet werden, räumlich entsprechend den ursprünglich geplanten und von Rom gestoppten „Pfarreien der Zukunft“. Innerhalb dieser Pastoralen Räumen sollen sich die heutigen Pfarreien und Kirchengemeinden zu neuen größeren Pfarreien zusammenschließen. Um diese Reform nun gemeinsam mit den Menschen vor Ort auf den Weg zu bringen, ist kürzlich die so genannte Sondierungsphase auch in Schweich gestartet. Dabei treffen sich von Bischof Dr. Stephan Ackermann beauftragte Teams aus Sondierungsbeauftragten mit engagierten Menschen aus den Pfarreien und besprechen, welche gut etablierten Projekte und Angebote es schon vor Ort gibt, wo Prozesse bereits angelaufen sind, und wo es noch Unterstützung braucht.

Ein erstes Auftakttreffen – in digitaler Form – gab es am 24. März für den neuen Pastoralen Raum Schweich. Es gehe darum, gemeinsam auszuloten, wo die Pfarreien stünden, was für die nächste Zeit vereinbart und geleistet werden könne, begrüßte Dechant Dr. Ralph Hildesheim die rund 30 Interessierten. Dazu stellten die Sondierungsbeauftragten Susanne Münch-Kutscheid, Dekanatsreferentin im Dekanat Schweich, Pfarrer Clemens Grünebach und Nicole Heckmann ihre Pläne für die Sondierungsphase bis Ende Juni vor. Der Bischof habe in seinem Schreiben im Nachgang zu den Ergebnissen der Bistumssynode klargemacht, dass die Ziele der Synode nicht überholt seien. Im Bereich der Seelsorge stünde eine stärkere Vernetzung und Kooperation im Vordergrund, die gezielt auf die Bedürfnisse der Menschen in den Pfarreien eingehe und auch neue Angebote von Seelsorge schaffe. Drängend stehe aber auch die strukturelle Frage im Raum, wie bei schwindenden personellen und finanziellen Ressourcen das „Alltagsgeschäft“ aufrechterhalten werden könne.

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Trier bistum-trier Pfarreien Strukturreform Synode: Umsetzung
news-103980 Fri, 26 Mar 2021 10:40:26 +0100 Bistum Trier: Kar- und Ostertage wie geplant feiern https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/bistum-trier-kar-und-ostertage-wie-geplant-feiern/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/5/csm_IMG_0767_HT_b10e03dc9b.jpg" width="150" height="100" alt="" />Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg dankt allen, die durch eine sorgsame Planung und unter Beachtung des Schutzkonzeptes die Gottesdienste möglich machen. Trier – Nachdem die Bitte, Gottesdienste an den Kar- und Ostertagen nur virtuell zu feiern, aus dem aktuellen Bund-Länder-Beschluss wieder entfernt wurde (vgl. Meldung vom 24. März), können die Gottesdienste wie geplant stattfinden. Das hat Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg am 26. März in Trier betont: „Es ist gut, dass wir die Kar- und Ostertage wie geplant feiern können.“

Der Generalvikar dankt allen, die durch eine sorgsame Planung und unter Beachtung des Schutzkonzeptes die Gottesdienste möglich machen: „Wir erleben seit Monaten, dass wir mit den Hygiene- und Infektionsschutzregeln, die unser Schutzkonzept vorgibt, unter guten und sicheren Bedingungen Gottesdienst feiern können.“

Gleichzeitig weist von Plettenberg darauf hin, dass viele Gemeinden auch Gottesdienste im Internet übertragen oder Telefongottesdienste anbieten. „Ich denke, jede und jeder kann in der passenden Form die Kar- und Ostertage begehen.“ Infos dazu sind unter www.t1p.de/medial-mitbeten zu finden. Außerdem gebe es an vielen Orten zahlreiche weitere gute Ideen, um gerade an den Kar- und Ostertagen mit den Menschen in Verbindung zu sein, auch dafür sei er dankbar.

(JR)

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