Bistum Trier https://www.bistum-trier.de/ de-de Bistum Trier Wed, 08 Apr 2020 20:32:17 +0200 Wed, 08 Apr 2020 20:32:17 +0200 Bistum Trier news-103295 Wed, 08 Apr 2020 08:38:00 +0200 Ostern in der Familie feiern https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/ostern-in-der-familie-feiern/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/6/f/csm_Ostern_DekanatAhr-Eifel_Kinder_48a92e3b4c.jpg" width="150" height="148" alt="Theresia, Philippa und Samuel proben ihre Palmprozession. Foto: Markus Hartmann" />Ostern steht vor der Tür. Doch wie können Familien diese Zeit Daheim gestalten? Das Dekanat Ahr-Eifel hat ihre Tipps auf einer Website zusammengestellt. Bad Neuenahr-Ahrweiler – Ostern ohne gemeinsamen Gottesdienstbesuch ist für viele Menschen nicht denkbar – in diesem Jahr wird es allerdings aufgrund der Corona-Pandemie keine öffentlichen Gottesdienste geben. Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann oder auch das Liturgiereferat des Bistums haben Empfehlungen gegeben, wie jeder Einzelne diese Tage gestalten kann. Aber wie können Familien ganz konkret die Kartage und das anschließende Osterfest gemeinsam begehen? Haupt- und Ehrenamtliche aus dem Dekanat Ahr-Eifel haben dazu persönliche Tipps zusammengetragen und auf einer Homepage veröffentlicht.

Ein Team aus drei hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurde dazu von vielen Ehrenamtlichen unterstützt. Die Seite www.verbundenanderahr.de veranschaulicht mit geistlichen Impulsen, wie Singles, Paare, aber eben auch Familien Gott in Zeiten von Corona einen Platz am „Küchentisch“ bereiten können.

Pastoralreferent Markus Hartmann nutzt die Empfehlungen auf der Homepage selbst, um die Kar- und Ostertage in seiner Familie zu feiern. „Und ich denke ganz persönlich, so schlimm die Zeiten von Corona sind, so sehr sind sie auch eine Chance, dass Menschen ihren Glauben neu entdecken. Vielleicht lernen sie einen eigenen, ganz persönlichen Glauben zu leben und zu gestalten“, lautet die Hoffnung des Pastoralreferenten, der im Dekanat unter anderem für die Familienpastoral und Kindertagesstätten zuständig ist. Die Pastoralassistentin Johanna Becker kann in diesem Jahr ihre Familie nicht besuchen und dort Ostern erleben. „Da heißt es, kreativ zu werden: Ich werde mir in meinem Wohnzimmer eine schöne Gebetsecke dazu einrichten und wahrscheinlich mit den Impulsen von unserer Homepage und auf jeden Fall mit viel Musik diese Feiern für mich gestalten.“

Kein theologischer Fernkurs

Für jeden der Kar- und Ostertage gibt es eine kurze Erklärung zur Bedeutung des Tages, einen möglichen Ablaufplan, einen Bibeltext und ein Gedicht sowie viele Links zu passenden Musikstücken oder auch zu Videoclips. „Wir haben keine Predigtversatzstücke oder Auslegungen, sondern wir verweisen auf Gottes Wort und seinen Zuspruch. Das kombinieren wir mit Ritualen, die die Sinne ansprechen“, erklärt Pfarrer Dr. Arno-Lutz Henkel. Die Materialien auf der Homepage sind also kein theologischer Fernkurs.

„Uns war es wichtig, dass die Tipps den Familien genügend Raum für individuelle Gestaltung lassen“, erklärt Mitinitiator Hartmann. Für viele sei es ungewohnt, voreinander, mit- und füreinander zu beten, zu singen oder über Gott zu sprechen. Auch innerhalb der Familie sind Tod, Auferstehung, Himmel und Gott durchaus Tabuthemen. „Das möchten wir berücksichtigen. Deshalb sind unsere Anregungen eher offen gehalten“, sagt Johanna Becker. Die Familien könnten sich so langsam an diese Felder herantasten; die derzeitige Situation ist ja schon an sich sehr ungewohnt.

Ungewohnt sei es sicherlich auch, aus der „Zuschauerrolle“ herauszutreten und selbst Teil des Gottesdienstes zu werden. „Hier aber muss Jede und Jeder ein Stück von sich preisgeben“, wissen die Verantwortlichen. Das lohnt sich: „So geschieht Glaubensweitergabe und so wächst Hauskirche“.

Die Initiative ist auch bei Facebook (@verbundenanderahr) zu finden.

Weitere Informationen zu den Kar- und Ostertagen gibt es auf der Bistums-Homepage unter dem Kurzlink: https://t1p.de/medial-mitbeten-kar-und-ostertage

(jf)

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Koblenz bistum-trier Familienbildung Fastenzeit Vermischtes
news-103300 Tue, 07 Apr 2020 15:27:23 +0200 Schüler-Bewusstsein für Schlüsselthemen der Zeit schärfen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/schueler-bewusstsein-fuer-schluesselthemen-der-zeit-schaerfen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/8/csm_Religionslehrer_Jahrestagung_4886417d6e.jpg" width="150" height="100" alt="" />Dr. Kerstin Schmitz-Stuhlträger ist die neue Vorsitzende der Vereinigung katholischer Religionslehrerinnen und -lehrer an Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen im Bistum Trier e.V. Bistumsweit/Trier – Wie können wir der nachfolgenden Generation einen bewohnbaren Planeten hinterlassen? Diese und weitere Fragen haben rund 100 Lehrkräfte auf der dreitägigen Jahrestagung der Vereinigung katholischer Religionslehrerinnen und -lehrer an Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen im Bistum Trier e.V. (VkRG) im vergangenen März diskutiert. Unter dem Motto „Macht euch der Erde untertan“ – eine Abwandlung von Genesis 1,28: „…füllet die Erde und machet sie Euch untertan“ – hatten sich die Frauen und Männer im Robert-Schuman-Haus in Trier zusammengefunden. Im Rahmen der Fortbildungstage wählten die Stimmberechtigten Dr. Kerstin Schmitz-Stuhlträger zur Ersten Vorsitzenden der Vereinigung, die derzeit 298 Mitglieder vertritt.

Schmitz-Stuhlträger folgt auf Wilhelmy

Mit Blick auf die Gestaltung eines zeitgemäßen und schülerorientierten Religionsunterrichts thematisieren die Theologinnen und Theologen im Rahmen ihrer Jahrestagung stets aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen, erklärt Schmitz-Stuhlträger. Die Studiendirektorin für die Fächer Katholische Religion und Englisch am Gymnasium Hermeskeil ist seit 2011 Mitglied des VkRG-Vorstandes, dem sie seit dem 6. März vorsitzt. Ihr Amtsvorgänger, der gebürtige Saarländer Patrick Wilhelmy, war von 2013 bis 2019 Erster Vorsitzender der VkRG. Die 46-Jährige Hermeskeilerin ist zugleich Regionale Fachberaterin für Katholische Religion an Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen im Bereich der ADD Trier.

Interdisziplinärer Blick auf die Herausforderungen des Klimawandels

In diesem Jahr habe sich die VkRG mit den Herausforderungen beschäftigt, die es angesichts des Klimawandels zu bewältigen gilt und naturwissenschaftliche, philosophische und theologische Sichtweisen darauf besprochen. Gastreferenten waren unter anderen der Astronaut und Physiker Dr. Gerhard Thiele, der Philosoph Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski (Vallendar), und der Professor für Sozialwissenschaften und Wirtschaftsethik Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher (München). Schmitz-Stuhlträger: „Diese Perspektiven werden wir als Religionslehrerinnen und Religionslehrer auch einbringen können, wenn wir mit unseren Schülerinnen und Schülern über die Erfahrungen der Corona-Krise ins Gespräch kommen. Im Klimawandel wie in der Eindämmung der Pandemie hilft nicht allein technischer Fortschritt, sondern viel wichtiger und entscheidender ist die Veränderung in den sozialen Verhaltensformen.“

Religionsunterreicht leistet Beitrag zur Allgemeinbildung

Die VkRG-Vorsitzende unterstreicht den Beitrag, den der Religionsunterricht zur Allgemeinbildung junger Menschen leiste. Denn sie sollen in der Schule „ein Bewusstsein für Schlüsselthemen unserer Zeit wie Gerechtigkeit, Frieden und Umweltschutz entwickeln. Im Religionsunterricht schärfen wir dieses Bewusstsein und die Haltung einer individuellen Mitverantwortung auf der Grundlage eines Gottes- und Menschenbildes, das den Menschen zu Engagement und Empathie aufruft im Vertrauen auf einen Gott, der alle Wege mitgeht“, so Schmitz-Stuhlträger.

Das Programm der Tagung vom 5. bis 7. März beinhaltete außerdem verschiedene Workshops zu Themen wie Massentierhaltung, Schöpfungsbewahrung und Nachhaltigkeit, eine Filmvorführung und eine gemeinsame Eucharistiefeier mit dem Schulseelsorger des Homburger Gymnasiums Johanneum Dr. Jens Henning.

(ih)

 

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RSS Feeds bistum-trier Bildung Schule
news-103298 Tue, 07 Apr 2020 10:52:18 +0200 Bistum unterstützt Caritas-Flüchtlingshilfe in Griechenland mit 50.000 Euro https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/bistum-unterstuetzt-caritas-fluechtlingshilfe-in-griechenland-mit-50000-euro/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/user_upload/Caritas-Logo_72_Neu.png" width="95" height="125" alt="" title="Caritas Logo 72 Neu" />Das Bistum Trier wird aus seinem Nothilfefonds 50.000 Euro an Caritas International spenden, um Geflüchteten in Griechenland zu helfen. Trier ­– Das Bistum Trier wird aus seinem Nothilfefonds 50.000 Euro an Caritas International spenden, um den Geflüchteten in den Lagern auf Lesbos und Chios zu helfen. Dies kündigte Generalvikar Ulrich Graf von Plettenberg am Dienstag, den 7. April an: „Zu der Notsituation in den Flüchtlingscamps kommt nun noch die Gefahr des Corona-Virus. Die ersten Fälle auf den Inseln sind bestätigt – ein Ausbruch in einem Flüchtlingscamp hätte fatale Folgen. Viele der dort lebenden Kinder und älteren Menschen haben bereits jetzt einen geschwächten Gesundheitszustand. In dieser Notlage möchten wir uns solidarisch mit den Geflüchteten zeigen und die Caritas vor Ort in ihren Bemühungen unterstützen.“ Um noch mehr Menschen helfen zu können, bittet der Diözesan-Caritasverband Trier um weitere Spenden. Diözesan-Caritasdirektorin Dr. Birgit Kugel: „Wir danken dem Bistum sehr für die Unterstützung unserer Hilfsorganisation Caritas International. Die Caritas-Helfer, die auf Lesbos und Chios im Einsatz sind, berichten von unhaltbaren Zuständen. Weitere humanitäre Hilfe ist dringend nötig!“

Aufgrund des aktuellen Ausmaßes der Not intensiviert Caritas international gemeinsam mit der Caritas Griechenland die schon bestehenden Nothilfemaßnahmen auf Lesbos und Chios. Die Mitarbeitenden von Caritas Griechenland verteilen Decken, Schlafsäcke und rezeptfreie Medikamente wie Wundsalben und Schmerzmittel. Außerdem unterstützen psychologische Fachkräfte geflüchtete Menschen dabei, die schrecklichen Erlebnisse vor, während und nach der Flucht zu verarbeiten. Die Unterstützung bleibt jedoch nicht auf die Geflüchteten beschränkt. Ein Teil der Hilfen kommen der Inselbevölkerung zu Gute, denn auch dort gibt es Menschen in Not.

 Spenden können auf das Spendenkonto von Caritas International eingezahlt werden: IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02, BIC: BFSWDE33KRL, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe. Online-Spendenmöglichkeit und Informationen zur Arbeit von Caritas International in den Lagern auf den griechischen Inseln: www.caritas-international.de

(red)

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Trier caritas-trier Caritas / Soziales Flüchtlinge
news-103296 Tue, 07 Apr 2020 08:58:31 +0200 Überrascht von dem enormen Zuspruch https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/ueberrascht-von-dem-enormen-zuspruch/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/2/csm_printer-790396_1920_d038b1a995.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Printer 790396 1920" />Mittlerweile gibt es den Ausdruckservice in zehn Einrichtungen der kirchlichen Jugendarbeit im Bistum Trier. Trier – Die ursprüngliche Idee war durchaus eine Nummer kleiner gedacht, gesteht Jan Lehmann, Jugendpfarrer und Leiter der Kirche der Jugend Marienburg in Zell an der Mosel und FachstellePlus für Kinder- und Jugendpastoral Marienburg und Zell: „Für die Besucher des Jugendzentrums in Saarburg sollten in der Zeit, da die Schule wegen der Corona-Pandemie geschlossen ist, die von Lehrern zugesendeten Arbeitsmaterialen ausgedruckt werden.“ Mittlerweile gibt es diesen Druckservice in zehn Einrichtungen der kirchlichen Jugendarbeit im Bistum Trier. Allein Rund 300 Druckaufträge wurden auf der Marienburg und in Wittlich in den zurückliegenden Wochen bearbeitet. Anfragen kommen aus dem ganzen Bistum – sogar aus der Nähe von Köln und Mainz.

„Wir waren selbst überrascht von diesem enormen Zulauf“, erzählt Lehmann. Auch nachdem man zuvor mit Lehrerinnen und Lehrern gesprochen habe, sei dies so nicht erwartet worden. „Es ist ein sehr niederschwelliges Angebot.“ Oft sind es Schülerinnen und Schüler  aus Familien mit mehreren schulpflichtigen Kindern. „Bei vielen gibt es zwar einen Drucker im Haus. Der ist aber in der Regel nicht dafür gedacht, solche Mengen in so kurzer Zeit auszudrucken.“ Verschärft werde die Situation in den Haushalten dadurch, dass mancherorts offenbar keine Druckerpatronen mehr zu bekommen seien.

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Jugend
news-103291 Mon, 06 Apr 2020 08:15:26 +0200 „Wir schenken ein Lächeln“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/wir-schenken-ein-laecheln/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/a/7/csm_Josefstag_Sinzig_jf_Archiv_2a47ce03c0.jpg" width="150" height="100" alt="Das HoT ist stets kreativ unterwegs, wie hier beim Josefstag. Archivfoto" />Das HoT in Sinzig hat eine Oster-Aktion auf die Beine gestellt: Selbstgebastelte Karten sollen für Seniorinnen und Senioren ein Lichtblick in der Zeit der Corona-Pandemie darstellen. Sinzig – Das Osterfest wird in diesem Jahr für die meisten anders verlaufen als sonst: Kein gemeinsamer Gottesdienstbesuch, keine Ostereiersuche mit Oma und Opa, keine lange Kaffeetafel. Viele Familien können sich aufgrund der Corona-Pandemie nicht sehen, das schmerzt. Vor allem ältere Menschen leiden unter der Isolation. Für einen Lichtblick sorgt das Haus der offenen Tür (HoT) in Sinzig. Das HoT in Trägerschaft der Katholischen Kirchengemeinde St. Peter hat die Aktion „Jugend hilft – Wir schenken ein Lächeln“ gestartet.

Kinder, Jugendliche oder auch Erwachsene basteln eine schöne Karte, schreiben eine Geschichte oder lassen sich sonst etwas anderes Kreatives einfallen. Das Ergebnis werfen sie beim HoT in den Briefkasten und das „Jugend hilft“-Team sorgt dafür, dass es bei Seniorinnen und Senioren im Raum Sinzig ankommt – so funktioniert die Aktion. „Auch wenn man sich nicht sehen kann: Einfach jemandem etwas Gutes tun und sich vielleicht auch fragen, was macht die Person, der ich mein Bild male oder die Geschichte schreibe.“ So beschreibt Carina Rolniczak vom HoT-Team die Idee dahinter.

Ihr Kollege Patrick Book hat derzeit telefonisch Kontakt zu vielen älteren Menschen im Raum Sinzig. Er bekommt mit, wie sehr sie unter der Einsamkeit leiden: „Wir merken, dass sie soziale Kontakte und normale Alltagsaktivitäten vermissen.“ Die Situation führe auch zu Unsicherheit und Verängstigung. Er ist davon überzeugt, dass eine Aktion wie „Wir schenken ein Lächeln“ eine nicht zu unterschätzende Wirkung hat: „Sie vermittelt das Gefühl, dass andere an mich denken.“

Aber auch für Kinder und ihre Eltern kann die Aktion eine Entlastung bringen, schließlich müssen auch sie derzeit meist zuhause bleiben und hocken eng aufeinander. „Die Kinder stürzen sich regelrecht auf die Bastelarbeiten“, berichtet Carina Rolniczak, „und für die Eltern bedeutet dies eine Abwechslung beispielsweise vom Home-Schooling.“ 

Erste Ergebnisse sind mittlerweile auch schon beim HoT eingegangen. Rolniczak berichtet von einer aufwendig gestalteten Karte einer Viertklässlerin mit beeindruckendem Text: „Wir dürfen die wundervollen Menschen nicht vergessen – und damit seid ihr gemeint.“ „Als ich das gelesen habe, musste ich direkt lächeln“, sagt Rolniczak, „es zeigt, dass Kinder einfach aus dem Herzen sprechen.“

Ähnliche Bastelarbeiten werden den Empfängern sicher auch ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Damit sie bis Ostern bei den Seniorinnen und Senioren ankommen, müssen sie bis kommenden Mittwoch, 8. April, im Briefkasten des HoT eingeworfen werden. Die Adresse: Barbarossastr. 43, 53489 Sinzig. Die Aktion wird aber auch nach Ostern fortgesetzt.

Neben „Wir schenken ein Lächeln“ umfasst das Projekt „Jugend hilft“ des HoT Sinzig mit seinen Kooperationspartnern noch viele weitere Aktionen. Eine Übersicht ist zu finden auf www.jugend-hilft.com.

(red)

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Koblenz bistum-trier Caritas / Soziales Familienbildung Jugend Pfarreien Politik / Gesellschaft
news-103285 Sun, 05 Apr 2020 14:04:00 +0200 Selbstverständlich 24/7 https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/selbstverstaendlich-247/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/c/3/csm_Fries_PressestelleMilitarseelsorge_8915a635ff.jpg" width="107" height="150" alt="Roman Fries. Foto: Bundeswehr" />Pater Roman Fries ist Militärpfarrer im Bundeswehr-Zentralkrankenhaus in Koblenz. Corona stellt insbesondere hier die Seelsorge auf den Kopf. Koblenz – Am Bundeswehr-Zentralkrankenhaus in Koblenz bereiten sich Ärzte und Pfleger darauf vor, in den nächsten Wochen viele Menschen zu behandeln, die am Corona-Virus erkrankt sind. Der Katholische Militärpfarrer und Pallottiner Roman Fries kümmert sich seelsorgerlich um Patienten und Mitarbeitende. Dafür hat er ein neues Seelsorge-Konzept entwickelt.

Pater Fries, wie erleben Sie zurzeit die Lage am Bundeswehr-Zentralkrankenhaus in Koblenz?

Roman Fries: Der größte sichtbare Einschnitt ist im Moment, dass ohne triftigen Grund niemand ins Bundeswehrkrankenhaus kommt. Dazu gehört auch, dass die Patienten keinen Besuch empfangen dürfen und alles nicht notwendige Personal draußen bleibt. Selbst die vor wenigen Tagen noch geltende eingeschränkte Besuchszeit gibt es in der Weise nicht mehr. Für öffentliche Besucher ist das Krankenhaus jetzt komplett gesperrt. Und das sind natürlich schon gravierende Einschnitte für die Patienten, die auf den Stationen liegen, auch wenn es ja letztendlich der eigenen Sicherheit dient.

Wie geht es den Patienten und den Mitarbeitenden damit?

Roman Fries: Im Moment ist die Situation im Haus zweigeteilt. Es werden auf der einen Seite noch Patienten behandelt, die aufgrund Ihres Gesundheitszustandes nicht entlassen werden konnten. Und auf der anderen Seite gibt es ganz viele Vorbereitungen, die darauf abzielen, eben eine möglicherweise stark aufkommende Anzahl von Infizierten mit dem Corona-Virus zu behandeln.

Und da spüre ich natürlich schon eine starke Verunsicherung bei vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und bei Soldatinnen und Soldaten, weil es das ja in den zurückliegenden Jahrzehnten nicht gegeben hat. Es ist für alle neu. Man weiß natürlich um die Situation in Italien oder Spanien und kennt die dramatischen Bilder aus dem Fernsehen, aber es ist immer noch etwas anderes, selber und unmittelbar damit konfrontiert zu werden. Die Anspannung ist da, denn es wird ja immer auch davon geredet, dass die Lage in Deutschland zeitversetzt ist. Wenn dem tatsächlich so ist, dann müssten in ein bis zwei Wochen die schweren Verläufe der Infektionen zunehmen.

Wie gestalten Sie denn die Seelsorge in Zeiten von Corona?

Roman Fries: Das ist eine große Herausforderung für uns. Wir hatten ja in der Vergangenheit oft solche Angebote, die darauf abzielten, Gemeinschaftserfahrungen im Glauben untereinander zu machen, das geht in der Weise jetzt nicht mehr, weil die Ansteckungsgefahr einfach zu groß ist. Viele Veranstaltungen, z. B. Standortgottesdienste und Andachten, können jetzt nur noch per Videoübertragung auf die Patientenzimmer und in die Aufenthaltsbereiche gesendet werden.

In der Vergangenheit haben wir zudem eine in weiten Bereichen aufsuchende Seelsorge praktiziert, das geht jetzt auch nicht mehr. Wir sind gerade dabei, andere Formen von seelsorgerlicher Begleitung zu entwickeln. Wenn Begegnung untereinander nicht stattfinden darf, dann müssen andere Wege gesucht werden. Das ist wiederum ganz spannend. Denn es zeigt mir selber, was noch alles möglich ist und wo wir vermutlich ohne die Corona-Pandemie nie dran gedacht hätten. Man wird sehen, wie unsere Seelsorgeangebote angenommen werden. Es ist für uns auch eine Herausforderung, denn man feiert ja normalerweise Gottesdienste mit Menschen, die sich im Gottesdienstraum versammeln.

Wie machen Sie das jetzt, wenn jemand einfach mal ein seelsorgerliches Gespräch braucht?

Roman Fries: Bei Patienten, die am Corona-Virus erkrankt sind, gibt es eine ganz klare Anweisung, dass wir zu diesen Patienten gegenwärtig keinen Zutritt haben. Ein Hintergrund dieser Entscheidung ist der, dass die Schutzausstattung verständlicherweise dem medizinischen Personal vorbehalten ist und da gibt es derzeit Engpässe. Seelsorgerliche Begleitung muss dann gegebenenfalls übers Telefon geschehen. In dieser Hinsicht müssen sich neben den Seelsorgenden auch Angehörige und Patienten umstellen. Auch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen brauchen Seelsorge. Seit heute gibt es einen eigens dafür entwickelten Flyer, der genau darauf abzielt. Neben der Telefon-Hotline der Militärseelsorge beteiligt sich das Zentrum für Seelische Gesundheit und Palliative-Care an dem Angebot. Unter der Überschrift: „Egal was kommt, wir sind für Euch da!“ richtet sich dieses vom klinischen Ethik-Komitee erarbeitete Konzept an alle Hilfesuchenden am Bundeswehr-Zentralkrankenhaus Koblenz.

Wie ist das bei anderen Patienten, die nicht mit dem Corona-Virus infiziert sind?

Roman Fries: Wir sind wie vorher auch zu den Präsenzzeiten erreichbar und können selbstverständlich 24/7 angerufen werden, wenn seelsorgerische Begleitung gewünscht wird. Ob dann auch ein Besuch im Patientenzimmer möglich ist, liegt in der Zuständigkeit des behandelnden Arztes.

Aus Italien wird berichtet, dass Ärzte über Leben und Tod entscheiden müssen, weil es nicht für alle Patienten Beatmungsgeräte gibt. Was würden Sie als Seelsorger Ärzten in solch einer Situation raten?

Roman Fries: Ratschläge zu erteilen ist immer ganz schlecht, dafür bin ich kein Mediziner. Meine Privatmeinung wäre in so einer Situation nicht hilfreich. Ich würde eher auf das klinische Ethik-Komitee verweisen, das es ja auch hier am Bundeswehr-Zentralkrankenhaus gibt und in dem die Militärseelsorge Mitglied ist.

Die Angst ist da, dass man vielleicht nicht genügend Beatmungsplätze vorhalten kann für die Anzahl der Patienten, die kommen könnte. Und dann sind natürlich ethische Entscheidungen zu treffen, wer, um es ganz einfach zu sagen, den Beatmungsplatz bekommt und wer nicht. Deshalb versuchen wir hier gemeinsam im klinischen Ethik-Komitee mit anderen Fachdisziplinen, Empfehlungen zu entwickeln, die unabhängig voneinander aufgestellte Ärzteteams bei diesen Entscheidungen zu Rate ziehen können. Die Empfehlung will eine Hilfe sein, die Verantwortlichen mit Ihrer Entscheidung nicht alleine zu lassen. Im Einzelfall ist es immer möglich, das klinische Ethik-Komitee in eine Entscheidung einzubeziehen.

Wie gehen Sie persönlich mit der Angst um, dass Sie sich als Seelsorger entweder infizieren oder dass Sie andere infizieren könnten?

Roman Fries: Eine schwierige Frage. Also Angst habe ich in dem Sinne im Moment noch nicht. Ich weiß, wie wir alle, um die Schutzvorkehrungen, die ich treffen kann, um die Ansteckungsgefahr zu verringern. Das machen wir hier am Bundeswehr-Zentralkrankenhaus ja schon die ganze Zeit. Ich versuche, mich so weit zu schützen, wie es möglich ist. Doch letztendlich muss ich natürlich meinen Dienst für die Menschen tun, die als Patienten kommen oder eben als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier arbeiten. Ganz ausschließen kann ich das Risiko für mich natürlich nicht.

Was würden Sie Ihren Mitmenschen raten, wie man den Pflegern, den Ärzten und den Patienten jetzt helfen kann?

Roman Fries: Mir haben die Ansprachen der Bundeskanzlerin gefallen, sie hat es im Grunde auf den Punkt gebracht: Sie hat konkret die Dinge benannt, die man selber schon tun kann, um das Infektionsrisiko zu minimieren und die Infektion in der Bevölkerung zu verlangsamen. Abstand zu halten, scheint mir dabei das wichtigste zu sein. Im Krankenhaus selber ist es gut, sich über die Verhaltensweisen zu informieren, um sich und die anderen nicht unnötig zu gefährden. In begründeten Fällen nach Zustimmung des behandelnden Arztes sind Besuche in Ausnahmefällen ja noch möglich. Ganz wichtig ist es, sich neben dem begründeten Eigenschutz der Verantwortung für seine Mitmenschen bewusst zu sein. Das medizinische, pflegerische und unterstützende Fachpersonal im Sanitätsdienst der Bundeswehr und in Kooperation mit anderen tut alles, um Menschenleben zu erhalten. In dieser einzigartigen, herausforderungsvollen Situation brauchen wir alle Mut und Zusammenhalt, um mit dem Beistand Gottes diese Krise zu bewältigen.

Die Fragen stellte Barbara Dreiling. Das Interview wurde uns freundlicherweise vom Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des katholischen Militärbischofsamt zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen gibt es hier: https://www.katholische-militaerseelsorge.de/

 

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Koblenz bistum-trier Caritas / Soziales Information Orden Personal Politik / Gesellschaft Seelsorge
news-103290 Sat, 04 Apr 2020 08:00:00 +0200 Die Osterbotschaft hält dem Ernst des Lebens stand https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/die-osterbotschaft-haelt-dem-ernst-des-lebens-stand/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/9/csm_Ackermann_WortKarwoche_200403_eb4fffb7f3.jpg" width="150" height="113" alt="" title="Ackermann WortKarwoche 200403" />Bischof Ackermann wendet sich zu Beginn der Karwoche an die Gläubigen und ermutigt sie, die Kar- und Ostertage ganz bewusst zu gestalten. Trier – Die Feier der Kar- und Ostertage zeigt, dass Ostern nicht bloß „ein Frühlingsfest für gute Tage“ ist. Das hat Bischof Dr. Stephan Ackermann in einem Wort an die Gläubigen im Bistum Trier zu Beginn der Karwoche betont. Die Osterbotschaft halte dem ganzen Ernst des Lebens stand; sie feiere das Leben, ohne seinen dunklen Seiten – Ängste, Schmerzen und Tod – zu verschweigen. „Eine solche Botschaft haben wir in diesen Tagen wahrhaft nötig“, sagt Ackermann mit Blick auf die Corona-Pandemie.

Die Corona-Krise mit all ihren Auswirkungen werfe Fragen auf, die auch Fragen der Fastenzeit seien: Worauf kann ich verzichten? Wie steht es mit meiner Achtung vor den Mitmenschen? Wie solidarisch bin ich mit denen in der Nähe und denen in der Ferne? Der Bischof erinnert an seinen Hirtenbrief zu Beginn der Fastenzeit, in dem er aufgerufen hatte, mehr als bisher eine dienende, den Menschen zugewandte Kirche zu sein. Durch die Pandemie habe dies eine ganz eigene Aktualität und Eindringlichkeit bekommen. Ackermann nannte die Kreativität und das hohe Engagement füreinander in den Gemeinden und Gemeinschaften, lenkte den Blick aber auch auf die Menschen in den medizinischen und pflegenden Berufen: „Sie zeigen uns ganz konkret, was dienenden Hingabe an den Menschen bedeutet.“

Ackermann lud dazu ein, die Situation als Chance zu nehmen, den persönlichen Glauben zu vertiefen und „diese wichtigen Tage unseres Glaubens für uns selbst zu gestalten“: Das könne etwa durch das bewusste Schmücken der Kreuze im Haus, dem Hören einer Passionsmusik oder einem „Emmausgang“ an Ostern geschehen. Der Bischof betonte, es schmerze ihn sehr, dass auch die Kar- und Ostertage von den notwendigen Einschränkungen und dem Kontaktverbot gekennzeichnet seien und etwa keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden könnten. Gerade auch ältere Menschen, die durch das Virus besonders gefährdet sind, treffe der Verzicht auf direkte menschliche Kontakte und die Mitfeier der Gottesdienste schwer; ihnen versprach er sein ausdrückliches Gebet. „Wo räumliche Nähe nicht möglich ist, setzen wir auf innere Verbundenheit“, sagte Ackermann weiter und lud ein, Gottesdienste mitzufeiern, die im Fernsehen oder im Internet übertragen werden. „Wer das tut, für den wird das weite Netz der Glaubensgemeinschaft spürbar, das auch sonst – oft unsichtbar, aber doch real – da ist.“

Das Wort des Bischofs ist im Volltext sowie als Video hier abrufbar.

Bereits Mitte der Woche hatte Bischof Ackermann sich in einem Interview mit der Bistumszeitung „Paulinus“ zur aktuellen Situation geäußert; das Interview ist hier nachzulesen.

(JR)


 

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Trier bistum-trier Bischof Diakonische Kirchenentwicklung Fastenzeit Seelsorge
news-103287 Sat, 04 Apr 2020 07:27:00 +0200 Kar- und Ostertage medial mitfeiern https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/kar-und-ostertage-medial-mitfeiern/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/f/7/csm_Fernsehgottesdienste_86330e28ed.jpg" width="150" height="64" alt="" />Auch an den Kar- und Ostertagen überträgt das Bistum Trier über die Medien Gottesdienste aus dem Dom. Bischof Dr. Stephan Ackermann wird diesen vorstehen. Trier – Weiterhin gibt es aufgrund der Corona-Epidemie keine öffentlich gefeierten Gottesdienste. Dennoch können die Gläubigen im Bistum Trier die Gottesdienste der Kar- und Ostertage über die Medien mitfeiern. Das Bistum Trier überträgt in Zusammenarbeit mit dem OK54 Bürgerrundfunk die Gottesdienste an Gründonnerstag, 9. April, um 19 Uhr, an Karfreitag, 10. April um 15 Uhr, die Feier der Osternacht am Karsamstag, 11. April um 21.30 Uhr, sowie die Gottesdienste an Ostersonntag, 12. April um 10 Uhr und am Weißen Sonntag, 19. April um 10 Uhr live aus dem Trierer Dom. Allen Gottesdiensten steht der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann vor. Mit Ausnahme des Weißen Sonntags werden die Gottesdienste auch in einem speziellen Internet-Stream mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache übertragen, außerdem gibt es für alle Gottesdienste einen Facebook-Stream mit automatisch erzeugter Untertitelung (siehe unten).

In Haushalten mit Kabelanschluss im Raum Trier-Eifel-Mosel-Saar-Ruwer können die Übertragungen im Fernsehprogramm des OK 54 Bürgerrundrundfunk verfolgt werden (Liste der Kabelnetze unter www.ok54.de/technik-produktion-empfang, untere Seitenhälfte).

In Haushalten mit Kabelanschluss in Bad Kreuznach und Idar-Oberstein sind die Übertragungen im Fernsehprogramm naheTV zu empfangen.

Da Fernsehprogramm des OK54 Bürgerrundfunk ist außerdem bundesweit über MagentaTV (ehemals Telekom Entertain TV) zu sehen.

Wer diese Möglichleiten nicht nutzen kann, kann die Gottesdienste über das Internet mitfeiern, sowohl über die Homepage des Bistums Trier unter t1p.de/bistum-tr-domstream als auch über den YouTube-Kanal des OK54 Bürgerrundfunk www.youtube.com/user/OK54mediathek.

Für Menschen mit Hörbehinderung gibt es ein Angebot mit Gebärdendolmetschern, der über www.ok54.de zu erreichen ist. Das Facebook-Video mit (automatisch erzeugten) Untertiteln findet sich auf www.facebook.com/OK54Buergerrundfunk/

Anhören kann man die Gottesdienste auch bei Studio Nahe, dem Lokalradio der Pfarrei Maria Geburt, Bretzenheim - regional auf UKW und DAB+, überall im Webradio von Studio Nahe (Empfangsmöglichkeiten unter www.studio-nahe.de).

Bei den Gottesdienstübertragungen wird das Bistum Trier unterstützt von der Trierer Firma Pro Musik. Finanziell gefördert werden die Übertragungen durch die Bischof-Stein-Stiftung.

Weitere Möglichkeiten, medial Gottesdienste mitzufeiern, sind unter https://t1p.de/medial-mitbeten zu finden. Auf den Seiten des Bistums Trier wie auf den Webseiten vieler Pfarreiengemeinschaften finden sich auch Vorschläge für Gottesdienste in der Hausgemeinschaft.         

Änderung am 8. April:
Palmsonntag wurde entfernt. Der Weiße Sonntag und Hinweis auf Untertitelung bei Facebook ergänzt.                

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Bischof Seelsorge
news-103289 Fri, 03 Apr 2020 15:51:05 +0200 Hilfe für Christen im Heiligen Land https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/hilfe-fuer-christen-im-heiligen-land/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/f/csm_CF004080_21x30_quer_01_7d53724267.jpg" width="150" height="105" alt="" title="Bischof Ackermann" />Bischof Ackermann ruft zu Spenden anstelle der Heilig-Land-Kollekte auf. Diese findet in der Regel an Palmsonntag statt. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Bischof Dr. Stephan Ackermann ruft gemeinsam mit den deutschen Bischöfen zu Spenden für die Christen im Heiligen Land auf. Wegen der Aussetzung öffentlicher Gottesdienste im Zuge der Corona-Pandemie kann die traditionelle Heilige-Land-Kollekte an Palmsonntag in diesem Jahr nicht stattfinden.

„Die Situation vieler Christen im Heiligen Land ist bedrückend“, sagt Bischof Ackermann. „Palästinensische Christen erleben sich in doppelter Weise als ausgegrenzt: als Palästinenser, die immer noch keinen eigenen Staat haben, und als christliche Minderheit unter der großenteils muslimischen Bevölkerung. Viele sind schon ausgewandert; die Zahl der Ausreisewilligen ist nach wie vor hoch.“ Gleichwohl gebe es auch Zeichen der Hoffnung, betont der Trierer Bischof: „Dazu gehören die christlichen Schulen und Bildungseinrichtungen im Westjordanland. Sie legen einen Schwerpunkt auf die interreligiöse Friedenserziehung von Juden, Christen und Muslimen und fördern damit eine offene und tolerante Atmosphäre. Die Schülerinnen und Schüler lernen, Gemeinsamkeiten wie Unterschiede miteinander zu diskutieren und Stereotype zu überwinden.“

Mit den Spenden für die Christen im Heiligen Land werden der Deutsche Verein vom Heiligen Lande (DVHL) und die Franziskaner vor Ort unterstützt, die kirchliches Leben und christliche Bildung fördern. Spenden sind über das Konto des DVHL möglich: IBAN: DE81 3706 0193 0021 9900 19.

Weitere Informationen finden Sie auf www.palmsonntagskollekte.de.

 

 

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Saarbrücken bistum-trier Bischof Caritas / Soziales Politik / Gesellschaft Weltkirche
news-103288 Fri, 03 Apr 2020 13:34:00 +0200 Eine Fachfrau für die Bischöflichen Weingüter https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/eine-fachfrau-fuer-die-bischoeflichen-weingueter/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/a/b/csm_JuliaLubcke_FotoPrivat_5c922cbbaf.png" width="150" height="131" alt="" title="JuliaLubcke FotoPrivat" />Julia Lübcke, bisherige Geschäftsführerin des Karthäuserhofs, übernimmt als Interimsmanagerin die Geschäftsführung der Bischöflichen Weingüter Trier. Trier – Julia Lübcke übernimmt als Interimsmanagerin die Geschäftsführung der Bischöflichen Weingüter Trier. Das hat Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg als Vorsitzender des Verwaltungsrates der Weingüter am 3. April in Trier mitgeteilt. Die aus Wuppertal stammende Lübcke übernimmt die Leitung der Weingüter ab 1. Mai bis vorerst 31. Oktober 2020.

Von Plettenberg zeigte sich erfreut, dass mit Julia Lübcke eine Fachfrau aus der Region zunächst für die übergangsweise Leitung der Weingüter gefunden werden konnte. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Frau Lübcke und kann ihr ein gut aufgestelltes Weingut übergeben“, sagte der Generalvikar. Gleichzeitig dankte er dem stellvertretenden Geschäftsführer der Bischöflichen Weingüter, Udo Zimmer, der „mit bewundernswertem Einsatz und Verantwortungsbewusstsein“, unterstützt von den Mitarbeitenden der Weingüter, das Unternehmen in der Vakanz geleitet habe. Dass man sich mit Julia Lübcke zunächst auf eine befristete Übertragung der Leitung verständigt habe, hänge mit den derzeitigen Umständen durch die Corona-Krise zusammen: Die sonst in solchen Bewerbungsverfahren üblichen umfangreicheren Abläufe hätten nicht durchgeführt werden können, erläuterte der Generalvikar. Eine längerfristige Zusammenarbeit wird von beiden Seiten ausdrücklich nicht ausgeschlossen.

Die 50-jährige Lübcke hatte seit 2017 das VDP-Weingut Karthäuserhof in Trier-Eitelsbach als Geschäftsführerin geleitet. Sie hat Weinbau und Getränketechnologie an der Fachhochschule in Geisenheim studiert und bringt langjährige Erfahrung aus den Bereichen Marketing, Vertrieb und Geschäftsführung im Weinhandel und anderen Branchen mit.

Hintergrund: Die Bischöflichen Weingüter Trier sind aus dem Weinbergsbesitz des Bischöflichen Konvikts, des Bischöflichen Priesterseminars und der Hohen Domkirche hervorgegangen. Die jahrhundertealte Weinbautradition wird bis heute gepflegt. Selten sind Kultur, Tradition und Natur so eng verwoben wie in den Steilhängen an Mosel, Saar und Ruwer. Die Kreation unnachahmlicher Rieslingweine mit Finesse, Eleganz und Tiefgründigkeit sind das erklärte Ziel der Bischöflichen Weingüter Trier. Das dazu notwendige Kapital bildet eine unglaubliche Vielfalt an Herzstücken in legendären Steillagen auf insgesamt 98 Hektar Fläche. (Quelle: www.bischoeflicheweingueter.de)

Weitere Informationen sind unter www.bischoeflicheweingueter.de oder https://www.facebook.com/BischoeflicheWeingueterTrier  zu finden.

(JR)

 

 

 

                                     

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Personal
news-103282 Fri, 03 Apr 2020 10:00:00 +0200 Einzigartig! https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/einzigartig/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/b/3/csm_JuGoAward_Einzigartig_Wolke_01_fc85b4c41d.jpg" width="150" height="93" alt="" title="JuGoAward Einzigartig Wolke 01" />Zum ersten Mal wird in Deutschland ein katholischer Jugendgottesdienstpreis verliehen Trotz Corona-Krise haben sich die Initiatoren entschieden die Bewerbungsphase nun zu starten. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Zum ersten Mal wird in Deutschland ein katholischer Jugendgottesdienstpreis verliehen und das zu einer Zeit, in der alle öffentlichen Gottesdienste vorerst bis zum 30. April ausgesetzt sind. Die Initiatoren haben sich trotzdem dazu entschieden die Bewerbungsphase, die sich bis zum 1. Oktober erstreckt, zu starten.

„Einzigartig – Der JugendGottesdienstAward im Bistum Trier“ unter dieser Überschrift steht der Wettbewerb. Insgesamt werden Preise im Wert von 8.000 Euro ausgeschüttet. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis 27 Jahren, die im Gebiet des Bistums Triers wohnen oder sich dort ehrenamtlich engagieren.

Für Initiator Domvikar Tim Sturm hat der Preis gleich mehrere Ziele. „Die Jugendlichen werden darin geübt, über ihren Glauben zu sprechen. Zudem werden die jungen Menschen dadurch angeregt, selbst Gottesdienste zu planen. Und vielleicht können wir sogar das Interesse an Theologie, Liturgie und kirchlichen Berufen wecken“. Einen Preis für Gottesdienste auszuloben sei zwar ungewöhnlich, „aber aus der Realität wissen wir: Jeder, der zum Gottesdienst geht, trifft eine innere Bewertung: Was fand er oder sie gut am Gottesdienst? Was hat ihn oder sie gestört? Das ist eigentlich ein ganz natürlicher Vorgang“, erklärt Pfarrer Sturm. Abgestimmt haben sich die Verantwortlichen mit dem Liturgie-Referat des Bistums und dem Deutschen Liturgischen Institut. Dabei wurden unterschiedliche Bewertungskriterien herausgearbeitet. „Und auf dieser Grundlage kann man das gut verantworten und machen.“

An oberster Stelle steht Teamwork, denn „Kirche“ ist man nicht allein. „Dabei ist es egal, ob die Gruppe sich jetzt erst gefunden hat oder schon lange besteht. Hauptsache, ihr bereitet den Gottesdienst nicht alleine vor“, sagt Sturm. Vorerst könnten sich die Gruppenmitglieder ja digital für erste Überlegungen und Absprachen verabreden, schlägt er vor.

Im Vorfeld werden zwei „Gottesdienstworkshops“ angeboten. Hier erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wichtige Tipps zum Gestalten eines Gottesdienstes. Schirmherr ist der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann. Er freut sich sehr auf die Initiative und wünscht sich ganz persönlich, „dass viele junge Menschen in unserem Bistum diese Gelegenheit nutzen und mit Gott und untereinander ins Gespräch kommen. Bei allen Herausforderungen, in denen die Kirche aktuell steht, sollen sie eine positive Erfahrung mit Kirche machen und erfahren dürfen, dass sie selbst diese Kirche gestalten können.“

Eine achtköpfige Jury aus den Bereichen Liturgie, Theologie, Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit beurteilt die Einsendungen.

Die Bewerbungsfrist startet am 1. April und endet am 1. Oktober. Die Verleihung findet am 27. November in einem festlichen Rahmen in Trier statt.

Weitere Infos zur Teilnahme gibt es auf www.jugend-bistum-trier.de oder bei Instagram und Facebook (@jugendbistumtrier).

Einen Überblick über mediale Gottesdienstangebote während der Corona-Pandemie gibt es auf der Bistums-Homepage unter dem Kurzlink: t1p.de/medial-mitbeten . (jf)

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Redaktion Koblenz RSS Feeds bistum-trier Themenart Jugend Pfarreien
news-103286 Fri, 03 Apr 2020 07:55:12 +0200 Beratungsbedarf für Betroffene von häuslicher Gewalt nimmt zu https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/beratungsbedarf-fuer-betroffene-von-haeuslicher-gewalt-nimmt-zu/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/2/csm_Kinderrechte_08_VorGewaltGeschutztnase_d9cbf62b6f.jpg" width="150" height="84" alt="" />In Zeiten der Corona-Pandemie nehmen Konflikte innerhalb der Familie zu. Darunter leiden vor allem Kinder und Jugendliche. Bistumsweit/Trier – In Zeiten der Corona-Pandemie nehmen Konflikte innerhalb der Familie zu. Darunter leiden vor allem Kinder und Jugendliche. Ihr Schutz wird mehr denn je zur Herausforderung. Die Fachstelle Kinder- und Jugendschutz des Bistums Trier bietet ab dem 2. April die Homepage www.grenzenzeigen.de an, die sich speziell an Betroffene richtet. 

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend meldete Ende März einen erhöhten Beratungsbedarf für Kinder und Familien im Vergleich zum Vormonat. Bereits nach wenigen Wochen, in denen die Maßnahmen zu Ausbreitung des Corona-Virus von Bund und Ländern umgesetzt wurden, verzeichnete das Ministerium einen Anstieg von 21 Prozent in der Telefonberatung und 26 Prozent in der Onlineberatung. Dies sei vor allem dem Umstand geschuldet, dass der persönliche Kontakt in unterstützenden Systemen und sozialen Netzwerken wie Schule, Nachmittagsbetreuung oder Vereinen zurzeit stark eingeschränkt sei. Das Problem spitze sich dadurch zu, dass durch die finanziellen und sozialen Einschränkungen, welche die Covid-19-Pandemie mit sich bringen kann, Existenzängste und Konflikte innerhalb der Familie verschärft werden können. Dies könne insbesondere in vorbelasteten Haushalten in Gewalt gegen Kinder und Jugendliche münden, so Eva Römheld, Psychologin in der Fachstelle Kinder- und Jugendschutz des Bistums Trier.  

Um Betroffene im Alltag zu unterstützen, hat die Präventionsstelle eine Homepage speziell für junge Menschen entwickelt, auf der sie sich zu den Themen „meine Rechte“ und „Gewalt“ altersgerecht informieren können. Die Homepage www.grenzenzeigen.de ist eine interaktive Seite mit Quizzen, bunten Illustrationen, Filmen, Comics sowie Tipps, wie Betroffene von Gewalt das Schweigen brechen können und wo sie bundesweit wie regional Hilfe finden. 

Weitere Informationen gibt es bei der Fachstelle Kinder- und Jugendschutz im Bistum Trier auf www.praevention.bistum-trier.de, Tel.: 0651-7105-562, E-Mail: kinderundjugendschutz(at)bistum-trier.de

(ih)

 

 

 

 

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Saarbrücken bistum-trier Beratung Caritas / Soziales Information Jugend Prävention Vermischtes
news-103284 Thu, 02 Apr 2020 12:13:04 +0200 „Der Freiwilligendienst ist vorbei, ihr müsst sofort nach Hause“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/der-freiwilligendienst-ist-vorbei-ihr-muesst-sofort-nach-hause/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/c/6/csm_sofiaFOFT6110_16071f05d5.jpg" width="150" height="113" alt="Stephan Mertes, Bildungsreferent bei SoFiA, Niklas Graf (Saarwellingen), Lisa Arenz, Daphne Antoniadis (Koblenz)" />SoFiA, der Verein Soziale Friedensdienste im Ausland, holt junge Männer und Frauen aus elf Ländern zurück nach Deutschland. Trier/Chennai – Als Stephan Mertes am 9. März in Indien eintrifft, ahnt er noch nicht, dass dies keine normale Dienstreise werden soll. Der Endzwanziger ist Mitarbeiter des Vereins Soziale Friedensdienste im Ausland, kurz SoFiA, der vom Bistum Trier getragen wird und seit 1992 jungen Leuten Freiwilligendienste in der ganzen Welt vermittelt. Auch 2019 sind 27 junge Männer und Frauen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland zu ihrem Auslandsdienst nach Afrika, Südamerika, Europa oder Indien aufgebrochen. In den Partnerprojekten engagieren sie sich etwa für alte oder behinderte Menschen, benachteiligte Kinder und Jugendliche oder im Bildungsbereich. Zu den Standards des Vereins gehört auch, dass sich die Bildungsreferenten regelmäßig vor Ort von der Arbeit der Partner und Einsatzstellen überzeugen. In diesem Jahr steht für Mertes ein Besuch in Indien an, genauer im südöstlichen Bundesstaat Tamil Nadu.

Zunächst läuft alles wie geplant: Mertes beginnt seine Reise im Norden des 70 Millionen Einwohner zählenden Bundesstaates und nutzt dabei die guten Fernbus-Verbindungen. „In Indien ist das Reisen mit Bus und Bahn wirklich bequem und dazu auch noch sehr günstig; die meisten Menschen nutzen hier öffentliche Verkehrsmittel“, erzählt er. Mertes besucht eine junge Frau in ihrem Projekt und bleibt zwei Tage dort. Zu diesem Zeitpunkt sind die deutschen Grenzen noch offen, es gibt bis auf wenige Ausnahmen keine Reisewarnungen des Auswärtigen Amts. Jedoch häufen sich auch hierzulande die Meldungen über mit Covid-19 infizierte Personen – 1.300 Fälle sollen es nach offiziellen Angaben sein. In Italien hingegen wird an diesem Tag, bedingt durch die exponentiell steigenden Fallzahlen, bereits eine Ausgangssperre verhängt. Noch ahnt in Deutschland niemand, dass nur acht Tage später eine weltweite Reisewarnung gelten wird.

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Caritas / Soziales
news-103281 Wed, 01 Apr 2020 12:31:30 +0200 Geistige Weite und kreative Spiritualität https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/geistige-weite-und-kreative-spiritualitaet/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/2/csm_LamesGundo_April2018_HT_e2bda45b65.jpg" width="150" height="100" alt="" title="LamesGundo April2018 HT" />Das Bistum Trier trauert um Dr. Gundo Lames. Er war langjähriger Leiter des Strategiebereichs „Ziele und Entwicklung“ im Bischöflichen Generalvikariat. Trier – Dr. Gundo Lames ist tot. Der langjährige Leiter des Strategiebereichs „Ziele und Entwicklung“ im Bischöflichen Generalvikariat Trier starb am Morgen des 1. April nach schwerer Krankheit. Er wurde 62 Jahre alt. Mit Bischof Dr. Stephan Ackermann und Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg trauert die ganze Dienstgemeinschaft des Bischöflichen Generalvikariates um ihren Kollegen und Weggefährten. „Mit dem Tod von Gundo Lames verliert das Bistum Trier eine visionäre Führungskraft, der mit unbändiger Energie bis in seine letzten Lebenstage hinein starke und auf Zukunft gerichtete Impulse gesetzt hat. Seine eigene Begeisterung für seine Ideen und Gedanken war ansteckend“, würdigt Generalvikar von Plettenberg den Verstorbenen.

„Vorwärts-Denker“ mit Entdeckerfreude

Plettenberg beschreibt in seinem Nachruf Gundo Lames als „Vorwärts-Denker - mal antreibend und ermutigend, mal querdenkend und in Frage stellend, mal mahnend“. Die Idee, dem Synodenschlussdokument den Untertitel „Schritte in die Zukunft wagen“ zu geben, kam von Lames. „Sein Mut zur Innovation war nicht irgendeiner willkürlichen Laune geschuldet, sondern der genauen Beobachtung der je aktuellen Herausforderungen, vor denen die Kirche in ihrem gesellschaftlichen Umfeld steht“, schreibt der Generalvikar. Geistige Weite und menschliche Offenheit in Verbindung mit einer kreativen Spiritualität seien seine Markenzeichen gewesen. „Nicht den ausgetretenen und gewohnten Wegen galt sein besonderes Interesse. Vielmehr wagte er sich mit Neugier und Entdeckerfreude dem Fremden zu, um daraus Impulse abzuleiten für neue Formen kirchlichen Lebens bei uns.“

Arbeit in der langfristigen Perspektive

In der Leitung des Strategiebereiches „Ziele und Entwicklung“ sei es ihm darum gegangen, zielgerichtete Prozesse anzustoßen. Dabei habe er die langfristige Perspektive bevorzugt und stets darauf gedrängt, ab und zu inne zu halten, um auf den vergangenen Weg zu reflektieren und zu prüfen, ob man noch auf dem zielführenden Weg ist. „Wer mit ihm zusammen gearbeitet hat, musste mit ihm ringen. Er liebte die Kontroverse und die Auseinandersetzung um der guten Sache willen. Qualität, Nachhaltigkeit und Glaubwürdigkeit waren dabei für ihn die wesentlichen Kriterien“, schreibt von Plettenberg.

Bischof und Generalvikar bitten um das Gebet für den Verstorbenen, seine Familie und alle, die um ihn trauern. In der Ostkrypta des Trierer Doms liegt ab dem 2. April bei einem Foto von Gundo Lames ein Kondolenzbuch aus. Sobald es wieder möglich ist, werde es einen öffentlichen Gedenkgottesdienst für den Verstorbenen geben, kündigte von Plettenberg an.

Theologe, pastoraler Planer, Synodaler

Gundo Lames wurde 1957 geboren. Der Diplom-Theologe, der auch Studien in Philosophie und Soziologie sowie Ausbildungen in systemischer Organisationsberatung, Konfliktmanagement, Projektmanagement und Psychodrama absolvierte, war Mitglied der Bistumssynode 2013-2016 und hatte den Umsetzungsprozess maßgeblich mit gesteuert. Nach dem Studium hatte Lames zunächst als Erziehungshelfer im Eduardstift Helenenberg und in der Katholischen Auslandsseelsorge Türkei – Irak gearbeitet, bevor er ab August 1988 als Pastoralreferent in den Dienst des Bistums Trier eintrat. Bis 1992 arbeitete er im Pfarrverband Saarbrücken und als Religionslehrer an der Gesamtschule „Bellevue“. Zwischen 1992 und 1998 war er als wissenschaftlicher Assistent an der Theologischen Fakultät Trier tätig; 1998 wurde er in Trier zum Doktor der Theologie promoviert. Danach arbeitete er in der Gemeindeberatung des Bistums, bevor er 2001 Leitungsfunktionen im Bereich „Pastorale Planung“ übernahm.  Mit Wirkung vom 1. Dezember 2004 wurde ihm die Leitung der damaligen Abteilung 1 „Grundsatzfragen“ und die Aufgabe des Stellvertretenden Leiters der Hauptabteilung 2 „Pastorale Dienste“ im Generalvikariat Trier übertragen. Seit dem 1. November 2006 hatte er den Strategiebereich „Ziele und Entwicklung“ im BGV geleitet.

(JR)    


                       

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RSS Feeds bistum-trier Bistumsleitung Personal
news-103279 Wed, 01 Apr 2020 10:37:59 +0200 Auf die positiven Kräfte schauen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/auf-die-positiven-kraefte-schauen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/c/9/csm_Bischof-Ackermann-Debatte-2-HT_01_e2f6a7418e.jpg" width="150" height="106" alt="" />Im Interview mit der Bistumszeitung Paulinus äußert sich Bischof Dr. Stephan Ackermann zur aktuellen Situation. Trier – Als eine „ganz und gar außergewöhnliche Fastenzeit“ hat der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann die diesjährige Fastenzeit bezeichnet. Mit Blick auf die Corona-Pandemie sagte Ackermann der Bistumszeitung „Paulinus“ am 1. April, jede Krise enthalte auch ihre Chancen, etwa zur Selbstbesinnung. „Ob Fastenzeit oder Krisenzeit: Beide laden dazu ein, aufmerksam zu sein auf das, was vorgeht in der Welt und in mir selbst.“

Ackermann nannte die derzeitigen Einschränkungen der Seelsorge durch die notwendigen Auflagen der staatlichen Behörden „schmerzlich“, etwa wenn er daran denke, dass man möglicherweise im Familienkreis auswählen müsse, wer an einer Beisetzung teilnehmen kann. „Wir verstehen alle den Sinn der Maßnahmen und tragen sie mit, aber das nimmt nicht den Schmerz.“ Gleichzeitig würdigte er den Einsatz in den Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften, der entwickelt werde, „um trotz allem einander nahe zu sein“. Der Bischof lenkte den Blick auch auf die vielen Menschen, die in pflegerischen und sozialen Berufen tätig sind und in dieser Zeit ganz besonders gefordert werden. „Auf einmal merken wir, dass nicht nur Banken für unsere Gesellschaft ‚systemrelevant‘ sind. Es ist das Miteinander von politischen, wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Kräften, die unser gesellschaftliches System ausmachen. Ich will mich mit dafür einsetzen, dass die, die gerade jetzt oft bis zu Erschöpfung das System am Laufen halten, nach der Krisenzeit nicht wieder aus dem Blick geraten.“

Nach Ackermanns Einschätzung kommen in einer solchen Krise sowohl die positiven wie auch die negativen Kräfte in einer Gesellschaft zum Vorschein. Er betonte, es sei entscheidend, „dass wir auf die positiven Kräfte schauen und diese stärken. Dann besteht sogar die Chance, dass wir überrascht werden von dem Erfindungsreichtum und der positiven Widerstandskraft, die wir gegen die Corona-Pandemie entwickeln. Aber es ist klar: Das geht nur gemeinsam.“ Auch wenn die Krise überwunden sei, dürften Themen wie Verantwortung und Solidarität füreinander nicht aus dem Blick geraten, damit es nicht zu sozialen Verwerfungen im Land kommt. „Verantwortung und Solidarität wird es auch international verstärkt brauchen. Wir spüren ja ganz unmittelbar, wie sehr alles mit allem zusammenhängt und wie wir als Menschheit miteinander verflochten sind. Kein Mensch und kein Land ist eine Insel für sich. Deshalb bleibt auch die Frage nach einem Lebensstil, der nicht zulasten der Schwachen und der kommenden Generationen geht, auf der Agenda.“

An Ostern werde er sicher die Festlichkeit der Gottesdienste vermissen, sagte der Bischof. „Aber das Großartige an diesem Fest und der christlichen Botschaft insgesamt ist ja, dass sie nicht nur eine Botschaft für gute Zeiten ist.“ Die Gottesdienste im kleinsten Kreis – ob in der Hausgemeinschaft gefeiert und durch die Livestreams - könnten etwas von den Hausgemeinschaften der Urkirche an sich haben. „Das Osterhalleluja wird in unseren Kirchen in diesem Jahr verhaltener klingen, wird aber hoffentlich mehr als sonst zu Hause gesungen. Das wäre wunderbar!“

Das gesamte Interview ist auf www.paulinus.de zu finden und wird in der Osterausgabe der Bistumszeitung „Paulinus“ zu lesen sein.

(JR)

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Bischof
news-103277 Tue, 31 Mar 2020 10:16:12 +0200 Masken nähen zum Schutz anderer https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/masken-naehen-zum-schutz-anderer/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/a/csm_Photo-2020-03-31-09-37-20_0609_6c8a8fbc3a.jpg" width="150" height="150" alt="" title="Photo 2020 03 31 09 37 20 0609" />Um den akuten Mangel an Atemschutzmasken entgegenzuwirken, bittet die Caritas Näherinnen und Näher, Schutzmasken anzufertigen. Saarbrücken/Trier/Koblenz – Immer mehr Krankenhäuser beklagen derzeit einen akuten Mangel an Atemschutzmasken. Aber auch andere Einrichtungen leiden unter der Knappheit. 

„Selbst die einfachen Einmal-Schutzmasken sind kaum noch zu bekommen“, beklagt beispielsweise Michael Groß Direktor des Caritasverbands für Saarbrücken und Umgebung. „Sehr zum Leidwesen der Mitarbeitenden unserer Caritas Sozialstationen und der Trägergesellschaft Kirchliche Sozialstationen gGmbH (TKS). Um unsere Mitarbeiter und auch unsere Patienten vor einer Ansteckung zu schützen, benötigen wir dringend Schutzmasken“, erklärt Groß. Da die Masken derzeit nicht zu bekommen sind, hofft die Caritas auf Hilfe der Bevölkerung: „Wir würden uns freuen, wenn fleißige Näherinnen und Näher Schutzmasken anfertigen könnten, die wir dann an die Mitarbeitenden verteilen“, so Caritas-Direktor Groß.

Im Internet finden sich derzeit zahlreiche Anleitungen zum Nähen einfacher Mund-Nase-Schutz-Masken (MNS-Masken). So beispielsweise vom Nähcafé Lotte aus Bautzen, die schon seit einiger Zeit Atemmasken für krebskranke Kinder nähen. Der Vorteil dieser Masken ist, dass ein Draht eingenäht werden kann, der für einen besseren Halt im Nasenbereich sorgt. Eine weitere beliebte Anleitung ist die der Feuerwehr Essen, die diese ebenfalls kostenlos ins Netz gestellt hat.

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Saarbrücken bistum-trier Caritas / Soziales Information Politik / Gesellschaft Vermischtes
news-103276 Tue, 31 Mar 2020 09:46:28 +0200 #WirKlappernZuHause https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/wirklappernzuhause/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/f/a/csm_Rappler-2017-1_b103c39c32.jpg" width="150" height="48" alt="" title="Rappler 2017 1" />Aufgrund der Corona-Krise kommt es zu vielen Einschränkungen im kirchlichen Leben. Um das Klappern während der Kartage zu ersetzen, hat sich die Jugend im Bistum etwas Anderes überlegt. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Die Corona-Krise führt zu vielen Einschränkungen im kirchlichen wie dem gesellschaftlichen Leben. So können auch die Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften das traditionelle Klappern, Kleppern, Rappeln oder Ratschen, das in vielen Orten während der Kartage das Glockengeläut ersetzt, in seiner gewohnten Form nicht durchführen. 

Das gewohnte Miteinander muss sich also neu organisieren. Viele Pfarreien suchen derzeit nach Möglichkeiten, wie das Klappern auch in Zeiten von Corona stattfinden kann. „Die Lösungen, die die Verantwortlichen in der Jugendarbeit gefunden haben, orientieren sich an den Solidaritätsaktionen, die zurzeit in vielen Sozialen Netzwerken geteilt werden“, erklärt Benedikt Welter von der Jugendabteilung des Bistums Trier. Die Kinder und Jugendlichen sind dazu eingeladen, zu den gewohnten Klapperzeiten morgens, mittags und abends am Karfreitag und Karsamstag von ihrem Fenster, Balkon oder Garten aus zu klappern. Jung und Alt können sich beteiligen und so ein Zeichen der Verbundenheit setzen, lädt Benedikt Welter zu der Aktion ein: "Klappern von zuhause aus unter dem Motto '#WirKlappernZuHause'" Er hofft, dass sich viele Gemeinden der Aktion anschließen und die Kartage hörbar werden lassen. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass das mancherorts übliche Einsammeln von Dankesgaben durch die Klapperkinder an den Haustüren in der jetzigen Situation natürlich nicht stattfinden kann. „Aber auch das lässt sich vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt, eventuell verbunden mit einer anderen Aktion, nachholen.“

Die ungewollte „Dienstpause“ durch die Ausgangsbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie nutzen die Ministrantinnen und Ministranten nicht nur für die Klapper-Aktion. Viele Gruppen engagieren sich in ihren Gemeinden in Nachbarschaftsprojekten, gehen für ältere Menschen einkaufen, bieten einen „Gassi-Service“ oder basteln Papierblumen für Altenheime.

Weitere Informationen zu dieser Aktion finden sich auf der Homepage der Abteilung Jugend www.jugend-bistum-trier.de. Hier finden sich auch andere Ideen und Unterstützungsangebote in Zeiten der Corona-Krise.

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Jugend Messdiener / Ministranten Vermischtes
news-103275 Mon, 30 Mar 2020 09:07:56 +0200 Gremien übernehmen auch in „Zwischenzeit“ Verantwortung https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gremien-uebernehmen-auch-in-zwischenzeit-verantwortung/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/0/csm_herausgerufen-wobimarke_5825c7812e.gif" width="150" height="64" alt="" />Erfreulich: Eine große Mehrzahl der amtierenden Ratsmitglieder nimmt ihr Übergangsmandat an. Im Bistum sind rund 10.000 Menschen ehrenamtlich in den verschiedenen Gremien engagiert. Trier – Der überwiegende Teil der bisherigen Gremienmitglieder bleibt für eine Übergangszeit im Amt. Das hat die Abfrage aller Pfarreien-, Pfarrgemeinde- und Kirchengemeinderäte sowie der Verbandsvertretungen im Bistum Trier ergeben. Verwaltungsräte waren von dieser notwendigen Klärung nicht betroffen. Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg hatte die Frauen und Männer Ende 2019 in einem Brief gebeten, auch über die reguläre Amtszeit hinaus mit einem sogenannten Übergangsmandat weiter in der Verantwortung zu bleiben. Diese Bitte war infolge der Aussetzung des Umsetzungsgesetzes durch die römische Kleruskongregation notwendig geworden (siehe www.bistum-trier.de/heraus-gerufen/einblicke/zeitung-einblicke-3-oktober-2019/einblicke-iii-6-pfarreiengemeinschaft-im-uebergang/). Im Bistum Trier sind rund 10.000 Menschen ehrenamtlich in den verschiedenen Gremien engagiert.

Dr. Carola Fleck, im Bischöflichen Generalvikariat zuständig für die Räte, teilte im März mit, lediglich 10 Prozent aller amtierenden angeschriebenen Ratsmitglieder hätten ihr Mandat schriftlich zurückgegeben. „Dazu gehören sicher auch viele, die ohnehin geplant hatten, ihre Tätigkeit im Rat zu beenden“, schätzt die Referentin für die Räte. Gut 60 Prozent derer, die sich zurückgemeldet haben, hätten das Übergangsmandat durch die ausdrückliche schriftliche Annahme bekräftigt: „Das zeigt uns, dass auch in dieser Übergangszeit viele Frauen und Männer bereit sind, Verantwortung für das kirchliche Leben im Bistum zu übernehmen – das ist ein gutes Zeichen.“ Etwa ein Viertel der angeschriebenen amtieren Ratsmitglieder habe sich nicht zurückgemeldet; damit gilt das Übergangsmandat als angenommen. Auf dieses vereinfachte Verfahren zur Annahme der Mandate hatte der Generalvikar in seinem Schreiben ausdrücklich hingewiesen.

Lediglich sieben Pfarrgemeinde-, ein Kirchengemeinde- und ein Pfarreienrat in acht unterschiedlichen Dekanaten hätten ihre Ämter komplett niedergelegt. Hier greifen die gültigen Regelungen im Bistum, nach denen der Generalvikar anstelle des zurückgetretenden Kirchengemeinderates einen Verwalter beauftragt hat. Die zurückgetretenen Pfarrgemeinde- und Pfarreienräte werden derzeit nicht nachgewählt.

Fleck dankte allen Frauen und Männern, die sich auch weiterhin engagieren wollen, sowie den zuständigen Personen in den Dekanaten, die die Abfragen vor Ort übernommen hatten: „Gerade die Frauen und Männern in den Gremien sind wichtige ‚Gesichter der Kirche vor Ort‘. Dass sie durch die Annahme der Übergangsmandate zeigen, dass sie weitermachen, ist ein starkes Signal.“

Zwar können die Gremien aktuell wegen der Einschränkungen durch die Corona-Krise nicht tagen. Der Generalvikar des Bistums Trier, Dr. Ulrich Graf von Plettenberg, bittet die gewählten Mandatsträgerinnen und –träger jedoch, gemeinsam mit den Seelsorgeteams auf andere Weise auch im diakonischen Bereich zu überlegen, wo gerade jetzt tatkräftige Hilfe nötig und möglich ist; etwa durch Nachbarschaftshilfe, Telefonkontakt zu Alleinstehenden oder Personen in Quarantäne.

(JR)

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Themenart Pfarreien Synode: Umsetzung
news-103274 Fri, 27 Mar 2020 11:38:22 +0100 Eine Brücke nach Jerusalem https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/eine-bruecke-nach-jerusalem/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/5/e/csm_Glocken-Jerusalem_Foto_StephanWahl_c644fe9223.jpg" width="150" height="85" alt="" title="Glocken Jerusalem Foto StephanWahl" />Monsignore Stephan Wahl, der derzeit in Jerusalem lebt, baut mit geistlichen Angeboten eine Brücke von seinem Heimatbistum ins Heilige Land. Jerusalem/Trier – Eine Fürbitte, ein geistlicher Impuls, Glockengeläut und Gebet: Mit einer Reihe von geistlichen Angeboten baut der Trierer Bistumspriester, Monsignore Stephan Wahl, der derzeit in Jerusalem lebt, eine Brücke von seinem Heimatbistum ins Heilige Land.

Ab sofort gibt es die Möglichkeit, Sorgen, Gebete und andere Anliegen per Mail an ihn zu senden. Diese wird er als Fürbitten zu den heiligsten Stätten der Christenheit in Jerusalem tragen. Jeden Tag wird er diese ausdrucken und in die Grabeskirche, den Ort des Todes und der Auferstehung Jesu Christi und das christliche Zentrum der Stadt, bringen. „Ich gehe auf jeden Fall, selbst wenn mal nur eine Bitte eintreffen sollte“, sagte der Leiter des Paulus-Hauses, einer Pilgerherberge in Jerusalem. Sollte die Grabeskirche geschlossen sein, wird er die Fürbitten in die Egeria-Kapelle in Jerusalem bringen. 

Als Zeichen der Verbundenheit zu den Menschen im Bistum Trier und in ganz Deutschland und des gemeinsamen Gebetes in Zeiten der Corona-Pandemie wird er zudem jeden Tag um 19.30 Uhr die Glocken des Paulus-Hauses in Jerusalem läuten – dann, wenn auch hierzulande die Kirchenglocken läuten. Stephan Wahl wird das Läuten der Glocken live auf seinem facebook-Account teilen und mit einem kurzen Gruß und einem Gebet begleiten. Das Läuten soll „eine Gebetsbrücke aus dem Bistum nach Jerusalem und zurück“ sein. Die Videoclips werden auf dem YouTube-Kanal von Stephan Wahl gesammelt: t1p.de/youtube-stephanwahl.

Auf diesem Kanal wird Stephan Wahl, der elf Jahre lang das Wort zum Sonntag in der ARD gesprochen hat, jeweils freitags mit einem Wort aus Jerusalem melden. Dabei möchte er seine Gedanken zu den kommenden Sonntagsevangelien oder zu anderen Glaubensthemen teilen. 

Alle Angebote sind hier zu finden: t1p.de/bruecke-nach-jerusalem

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Diakonische Kirchenentwicklung Seelsorge Vermischtes
news-103273 Fri, 27 Mar 2020 11:18:43 +0100 Kirchenglocken läuten zum Gebet und als Zeichen der Verbundenheit https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/kirchenglocken-laeuten-zum-gebet-und-als-zeichen-der-verbundenheit/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/0/csm_Kirchenglocken_Foto_filip-sochor--unsplash_602d4c0805.jpg" width="150" height="64" alt="" title="Kirchenglocken Foto filip sochor unsplash" />Evangelische und katholische Kirche im Saarland setzen gemeinsames Zeichen mit Glockenläuten um 19.30 Uhr - Ministerpräsident begrüßt Aktion Saarbrücken/Trier/Speyer – Die beiden katholischen Bistümer im Saarland und die beiden evangelischen Kirchen im Saarland setzen in Zeiten der Kontaktsperre wegen Corona ein Zeichen der Ermutigung und der Verbundenheit. Ab sofort werden jeden Abend um 19.30 Uhr die Kirchenglocken läuten – bei Kirchen, die das aus organisatorischen Gründen nicht schaffen, zumindest sonntags um 19.30 Uhr.

Die Bistümer Speyer und Trier sowie die Evangelische Kirche der Pfalz und die Evangelische Kirche im Rheinland rufen ihre Gemeinden zum gemeinsamen Geläut für etwa fünf Minuten auf. Ziel ist es, in der Kontaktsperre ein hörbares Zeichen der christlichen Gemeinschaft, des gegenseitigen Trosts und der Ermutigung in der Öffentlichkeit zu setzen.

Alle sind eingeladen, in dieser Zeit auch eine Kerze ins Fenster zu stellen. “Alle Saarländerinnen und Saarländer, die sich an der Aktion beteiligen möchten, können beispielsweise ein Vaterunser beten”, schlägt Kirchenrat Frank-Matthias Hofmann vom Evangelischen Büro im Saarland vor. "Neben Gebeten zur Corona-Krise, können sie auch einfach für Menschen bitten, die ihnen lieb sind, die krank sind oder die mithelfen, in dieser schwierigen Zeit die sogenannte 'kritische' Infrastruktur am Leben zu erhalten.” Ordinariatsdirektorin Katja Göbel vom Katholischen Büro verwies auf die Webseiten der Kirchengemeinden: “Dort gibt es Texte mit guten Gedanken zum Umgang mit der Krise und zur persönlichen Ermutigung in dieser Krise.”

Der Präses der Evangelische Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski betont: "Ich finde es wichtig, dass in Zeiten, in denen das Zusammensein nicht möglich ist, Gemeinsames getan wird: Andacht halten und Beten. Dass dies mit einem gemeinsamen Läuten vieler Kirchenglocken im Saarland verbunden ist, ist ein sehr schönes ökumenisches Zeichen." Der Bischof des Bistums Speyer, Karl-Heinz Wiesemann, fügte hinzu: “Mit dem Glockenläuten wollen wir ein sicht- und hörbares Zeichen der Gemeinschaft im Glauben und der Hoffnung und ein Zeichen der Solidarität mit allen von der Krise besonders Betroffenen setzen.”

Der saarländische Ministerpräsident, Tobias Hans, begrüßt und unterstützt diese Initiative der christlichen Kirchen: „Gerade in diesen schwierigen Zeiten brauchen wir Formen, die für alle erlebbar machen, dass wir im Saarland eine Gemeinschaft sind und solidarisch zusammenstehen. Weil das im direkten Kontakt derzeit nicht zum Ausdruck gebracht werden kann, erinnert uns das Geläut der Glocken daran, dass wir nicht alleinstehen, sondern mit allen Menschen im Saarland verbunden sind.“ Der Ministerpräsident dankt den Kirchen, dass sie diese Initiative ergriffen haben. Er kündigt an, dass er sich am kommenden Sonntag selbst mit einem Gebet an der Aktion beteiligen wird und eine Kerze in sein Fenster stellen werde.

Weitere Impulse finden Sie auf der Bistumshomepage unter t1p.de/medial-mitbeten.

(dh)

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Saarbrücken bistum-trier Ökumene Politik / Gesellschaft Seelsorge Vermischtes
news-103271 Thu, 26 Mar 2020 07:53:29 +0100 Gottesdienst online oder am Telefon mitfeiern https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gottesdienst-online-oder-am-telefon-mitfeiern/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/0/csm_IMG_1488_02_d447d54e98.jpg" width="150" height="113" alt="" title="IMG 1488 02" />Obwohl im Bistum Trier wegen der Corona-Pandemie derzeit keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert werden, müssen Gläubige nicht darauf verzichten. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Obwohl im Bistum Trier wegen der Corona-Pandemie derzeit keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert werden, müssen Gläubige nicht darauf verzichten. Kreativität ist gefragt – und die entwickeln ganz viele Gemeinden oder Pastoralteams. Dabei haben sie auch die die Menschen im Blick, die nicht regelmäßig online sind.

Der Gottesdienst aus dem Trierer Dom wird beispielsweise jeden Sonntag live im Internet und in den Kabelnetzen im Raum Trier übertragen. Auch andere Gemeinden im Bistum bieten mittlerweile einen Livestream ihrer Gottesdienste an. Im Grunde braucht es dazu lediglich ein Handy mit integrierter Kamera, eine stabile Internetverbindung – am besten via WLAN – sowie eine Plattform, auf der der Stream übertragen werden kann. Facebook oder Instagram zählen dazu. Wer über YouTube streamen möchte, kann das Handy nur dann nutzen, wenn er oder sie bereits einen Kanal mit mehr als 1.000 Abonnenten hat.

Wer einen qualitativ hochwertigeren Stream erstellen möchte, kann es wie die Kirche der Jugend eli-ja in Saarbrücken handhaben. Die Sonntags- und Mittwochsgottesdienste werden im Stream auf deren YouTube-Kanal übertragen. Niclas Michely, Organist in eli.ja, nutzt für den Stream aus der Jugendkirche die rückseitige Webcam seines Laptops. Für den Ton hat er ein externes Mikrofon angeschlossen. Das sei „je nach örtlichen Gegebenheiten“ von Vorteil, so Michely, „sofern die externe Videokamera den Raumklang nicht überzeugend abbilden kann“. Um Bild und Ton zusammen zu bringen, nutzt er einen sogenannten Livestream-Encoder als Software: „Es empfiehlt sich die Open-Source-Software OBS Studio.“

Einen ganz anderen Weg der medialen Teilnahme an einem Gottesdienst geht die Jugendkirche auf der Marienburg. Pfarrer Jan Lehmann hat einen Telefongottesdienst ins Leben gerufen. Dazu wurde bei einer Telefongesellschaft ein sogenannter „Konferenzraum“ gemietet. „Für diesen Konferenzraum bekommt man eine Telefonnummer und einen Pin-Code zugewiesen, mit dem sich dann die Teilnehmer einwählen können“, erklärt Simone Zenz. Sie macht gerade ein FSJ auf der Marienburg. Der Konferenzraum wird von einer Person als Administrator gesteuert. „Dieser schaltet zunächst alle Anrufer auf stumm, damit nicht die Stimmen, Geräusche, Gebete und Gesänge von 200 Personen gleichzeitig übertragen werden“, erklärt die FSJlerin. „Stattdessen gibt der Admin immer die Person frei, die als nächstes spricht, oder einen Text vorliest und stellt sie im Anschluss wieder auf stumm. Außerdem ist der Admin dafür zuständig, die Musik einzuspielen.“ Die Musik muss vorher aufgezeichnet werden.

 

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Saarbrücken bistum-trier Pfarreien
news-103270 Wed, 25 Mar 2020 15:46:11 +0100 Weiterhin an der Seite der Ratsuchenden https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/weiterhin-an-der-seite-der-ratsuchenden/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/5/csm_Logo-Lebensberatung-im-Bistum-Trier-web_01_f913d1c8b6.jpg" width="150" height="113" alt="" />Die Lebensberatungsstellen im Bistum bauen in der momentanen Extremsituation ihre Telefon- und Onlineberatung aus. Bistumsweit – Das am Sonntag von Bund und Ländern beschlossene Kontaktverbot zur Eindämmung der Corona-Pandemie stellt die Lebensberatungsstellen im Bistum Trier vor neue Herausforderungen. Wo man sich bislang zum persönlichen Gespräch treffen konnte, müssen nun alternative Wege gefunden werden, damit Menschen in schwierigen Lebenssituationen nicht auf sich allein gestellt sind. Deshalb haben alle 20 Stellen im Bistum nun die Anzahl ihrer telefonischen Zugänge erhöht. Wer nicht telefonieren möchte, kann das Online-Beratungsangebot über das bereits bestehende sichere Portal nutzen. 

Die psychische Belastung der Bevölkerung sei in der momentanen Extremsituation erhöht, erklärt Dr. Andreas Zimmer, Leiter der Abteilung Beratungsstellen und Telefonseelsorge im Bischöflichen Generalvikariat Trier, mit Verweis auf das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). „Die Pandemie bringt viel Verunsicherung und Ängste mit sich. Im Moment sind zwar viele noch damit beschäftigt, die dringendsten Fragen des Alltags zu lösen. Aber schon jetzt nimmt ein Gefühl von Belastung und Sorge zu, das sich noch verstärken kann, wenn immer weniger soziale Kontakte möglich sind. Das ist ein normaler Effekt“, so Zimmer. Er betont, dass die Lebensberatungsstellen des Bistums weiterhin an der Seite von Ratsuchenden stehen. „Dabei wird das Angebot nach und nach für die Zeit der Pandemie in Telefon und Online-Beratung umgelenkt. Für viele Klientinnen und Klienten ist das zunächst ungewohnt. Manche denken, dass ihre Probleme noch nicht so schlimm seien und wollen die Termine lieber verschieben.“ Doch alles, was sonst im Alltag entlaste, von der Betreuung durch Kita und Schule bis hin zu den Möglichkeiten im Freizeitbereich, falle zurzeit weg. „Je länger das dauert, desto mehr zehrt das an den Nerven. Beratung kann da helfen, einen Weg zu finden.“

Die Lebensberatungsstellen im Bistum Trier bieten Hilfe in Fragen der Erziehung sowie Ehe-, Familien- und Lebensberatung und unterliegen der Schweigepflicht. Die Teams stellen sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den Bereichen Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Heilpädagogik, Psychologie und Pädagogik zusammen; Grundlage ist eine anerkannte Beratungs- bzw. Therapieausbildung.

Auf www.lebensberatung.info gelangt man direkt zu dem Online-Angebot. Dort finden sich auch Links zu den integrierten örtlichen Beratungsstellen im Visitationsbereich Trier: Bitburg (Tel.: 06561-8987), Gerolstein (Tel.: 06591-4153), Hermeskeil (Tel.: 06503-6031 /-6032), Saarburg (Tel.: 06581-2097), Trier (Tel.: 0651-75885) und Wittlich (Tel.: 06571-4061); im Visitationsbereich Koblenz: Bad Kreuznach (Tel.: 0671-2459), Bad Neuenahr-Ahrweiler (Tel.: 02641-3222), Betzdorf (Tel.: 02741-1060), Cochem (Tel.: 02671-7735), Koblenz (0261-37531), Mayen (Tel.: 02651-48085), Neuwied (Tel.: 02631-22031), Simmern (Tel.: 06761-4344) und im Visitationsbereich Saarbrücken: Lebach (Tel.: 06881-4065), Merzig (Tel.: 06861-3549 /-74847), Neunkirchen (Tel.: 06821-21919), Saarbrücken (Tel.: 0681-66704), Saarlouis (Tel.: 06831-2577) St. Wendel (Tel.: 06851-4927).

Darüber hinaus gibt es auf der Homepage Informationen und Tipps zu Corona-spezifischen Fragen wie etwa „Wie mit Kindern über Corona reden?“ oder „Wie gehe ich am besten mit der Quarantäne und der sozialen Isolation um?“.
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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Beratung
news-103268 Wed, 25 Mar 2020 11:16:09 +0100 Auf anderen Wegen für MISEREOR spenden https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/auf-anderen-wegen-fuer-misereor-spenden/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/f/csm_CF004080_21x30_quer_01_7d53724267.jpg" width="150" height="105" alt="" />Das katholische Hilfswerk zeigt Alternativen zur Fastenkollekte. Bischof Dr. Stephan Ackermann bittet gemeinsam mit allen deutschen Bischöfen um Unterstützung. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Die Not jener Menschen lindern, deren Existenz vom Krieg bedroht ist: Das möchte das katholische Hilfswerk MISEREOR mit seiner Fastenaktion unter dem Leitwort „Gib Frieden!“. Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann hat gemeinsam mit allen deutschen Bischöfen um Unterstützung für die Fastenaktion gebeten. In diesem Jahr liegt der Fokus der Aktion auf Syrien und den umliegenden Ländern.

Da im Zuge der Corona-Krise vorerst keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden, entfällt auch die Fastenkollekte für MISEREOR am 29. März – eine zentrale finanzielle Säule der MISEREOR-Projektarbeit. Aktuell laufen vielfältige Bemühungen, auf anderen Wegen Spenden für das Hilfswerk zu sammeln: Digitale Klingelbeutel, private Mailverteiler, Videobotschaften in den sozialen Netzwerken und Versandaktionen der „Gib Frieden!“-Plakate sind nur einige Beispiele.

„Der Krieg in Syrien hat bereits 500.000 Menschen das Leben gekostet. Auf der Suche nach Zuflucht haben mehr als 5,5 Millionen Syrer ihr Land verlassen, weitere 6,5 Millionen sind zu Vertriebenen im eigenen Land geworden“, schreibt der Trierer Bischof in seinem Spendenaufruf. Das Hilfswerk leiste in Syrien und den Nachbarländern wichtige Beiträge, ein friedliches Miteinander in der Region wieder aufzubauen. „Dafür sind Bildung, gesundheitliche Basisdienste und psychosoziale Begleitung wichtig“, so der Bischof. Viele traumatisierte Menschen müssen ihre Gewalterfahrung verarbeiten, um wieder Kraft zu schöpfen und den Blick in die Zukunft richten zu können. „Tragen Sie die Friedensbotschaft in Ihre Gemeinde! Unterstützen Sie die Opfer der Kriege mit Ihrem Gebet und unterstützen Sie die Friedensarbeit der Kirche mit einer großherzigen Spende!“, appelliert Ackermann an die Gläubigen.

Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, bittet die Gläubigen, dem Spendenaufruf Beachtung zu schenken. Möglich sei eine direkte Spende auf das MISEREOR-Konto: IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10, BIC GENODED1PAX, Pax-Bank Aachen. Auch seien in Kirchen Opferstöcke mit der Aufschrift „Spenden für MISEREOR“ aufgestellt und Spendentüten ausgelegt. Man habe auch die Möglichkeit, im Nachgang einen Briefumschlag entsprechend zu kennzeichnen und in einen Opferstock zu werfen.

MISEREOR wurde 1958 gegründet. Zurzeit fördert das Bischöfliche Hilfswerk rund 3.300 Projekte in rund 95 Ländern, vor allem in Asien, Ozeanien, Afrika und Lateinamerika. Weitere Informationen und Ideen zur Fastenaktion gibt es auf www.fastenaktion.misereor.de/fastenaktion-aktionen/kollekte und www.misereor.de

(ih)

 

 

 

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Bischof Weltkirche
news-103267 Tue, 24 Mar 2020 14:40:08 +0100 Papst ruft zu weltweitem Gebet im Zeichen der Corona-Krise auf https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/papst-ruft-zu-weltweitem-gebet-im-zeichen-der-corona-krise-auf/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/b/5/csm_Papst-Franziskus_7db54b0ffb.jpg" width="150" height="123" alt="" />Für den 27. März hat Papst Franziskus den Segen "Urbi et Orbi" angekündigt. Zuvor wird er einen Gebetsgottesdienst auf dem Vorplatz des Petersdoms leiten. Rom – Papst Franziskus ruft alle Christen für den kommenden Mittwoch, 25. März, zu einem weltweiten Gebet im Zeichen der Corona-Krise auf. Um 12 Uhr sollten alle einen Moment innehalten und ein Vaterunser beten, schlug er nach seinem Angelusgebet vergangenen Sonntag vor. Die Ansprache wurde aus der päpstlichen Bibliothek im Internet übertragen. Der Petersplatz bleibt weiterhin gesperrt, um Menschenansammlungen zu vermeiden.

Außerdem kündigte der Papst einen Gebetsgottesdienst für den kommenden Freitag, 27. März, an. Um 18 Uhr werde er ein Gebet auf dem leeren Vorplatz des Petersdoms leiten, so Franziskus. Am Ende werde er den Segen „Urbi et Orbi“ spenden.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing (Limburg), hat die Gläubigen der katholischen Kirche in Deutschland aufgerufen, sich an den Gebeten zu beteiligen: „Es ist eine gute Gelegenheit, sich als Universalkirche mit dem Heiligen Vater vereint zu wissen und in dieser schweren, leidgeprüften Zeit das gemeinsame Gebet zu suchen.“

Alle Christen zum Gebet aufgerufen

„In diesen Tagen der Prüfung, während die Menschheit vor der Bedrohung durch die Pandemie zittert, möchte ich allen Christen vorschlagen, gemeinsam ihre Stimme zum Himmel zu erheben“, so Franziskus. „Ich lade alle Oberhäupter der Kirchen und die Führer aller christlichen Gemeinschaften sowie alle Christen der verschiedenen Konfessionen ein, den Allerhöchsten, den allmächtigen Gott anzurufen und gleichzeitig das Gebet zu sprechen, das Jesus, unser Herr, uns gelehrt hat.“

Darum lade er alle ein, am Mittwoch, dem 25. März, der in der Kirche als Hochfest „Verkündigung des Herrn“ begangen wird, mittags das Vaterunser zu beten. „An dem Tag, an dem viele Christen der Verkündigung der Geburt Jesu an die Jungfrau Maria gedenken, möge der Herr das einmütige Gebet aller seiner Jünger hören.“

Außerordentliche Gebetstage

Schon mehrfach hatte Papst Franziskus in seinem Pontifikat spezielle Gebetsgottesdienste gefeiert, etwa für Syrien im September 2013. Erstmals jedoch verbindet er ein solches Gebet mit dem Segen „Urbi et Orbi“, der sonst nur zu hohen Feiertagen wie Weihnachten und Ostern oder unmittelbar nach der Wahl eines neuen Papstes von diesem gespendet wird.  

(ih)


Hinweise - Informationen - Links

Mehr Informationen zu Gottesdienstangeboten finden Sie unter t1p.de/medial-mitbeten, aktuelle Informationen zur Corona-Krise aus dem Bistum Trier unter diesem Link.

Das ZDF überträgt am Freitag, 27. März 2020, 18.00 Uhr im Livestream in der ZDFheute-App und auf ZDFheute.de den außerordentlichen Segen "Urbi et Orbi" von Papst Franziskus aus Anlass der Corona-Pandemie. Die Übertragung kommentiert der ZDF-Vatikanexperte Jürgen Erbacher.  (mehr in der Nachricht des ZDF) - Auch der Vatikansender www.vaticannews.va überträgt live mit deutschem Kommentar im Internet. Der Bayerische Rundfunk überträgt im Fernsehen.


 

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RSS Feeds bistum-trier Seelsorge
news-103265 Mon, 23 Mar 2020 15:59:11 +0100 Telefonseelsorge hat offenes Ohr für Sorgen der Menschen – gerade jetzt https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/telefonseelsorge-hat-offenes-ohr-fuer-sorgen-der-menschen-gerade-jetzt/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/a/e/csm_csm_TelefonSeelsorge_Telefon_dh_fec4f1a44a_bd7c6e6b4c.jpg" width="150" height="100" alt="" />Telefonseelsorgestellen sind derzeit sehr gefragt: Die Zahl der Anfragen dort ist bundesweit um 50 Prozent gestiegen. Trier – Die Corona-Pandemie wirkt sich gravierend auf den Alltag in Deutschland aus. Die Kinderbetreuung muss organisiert werden, viele Branchen sind von Kurzarbeit betroffen, manchen Arbeitnehmern droht sogar die Kündigung. Hinzu kommt, dass (direkte) soziale Kontakte reduziert werden müssen, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Für viele Menschen bedeuten diese Umstellungen zusätzliche Sorgen. Dies schlägt sich in den Statistiken der Telefonseelsorge nieder.

„Bundesweit gehen wir davon aus, dass aktuell 50 Prozent mehr Anfragen als im Vergleichsmonat Januar eingehen“ berichtet Dr. Bernd Steinmetz, Leiter der Telefonseelsorge in Trier. Corona spiele zunehmend eine Rolle bei den Anrufen. Auch gibt er zu bedenken, dass bei den aktuell notwendigen Schutzmaßnahmen die psychische Belastung noch nicht genügend berücksichtigt werde. Denn „wir wissen“, so Steinmetz, „dass fehlender sozialer Austausch sich bei fast allen Menschen negativ auf das psychische Wohlbefinden und die seelische Gesundheit auswirkt.“ Ein Telefongespräch mit der Telefonseelsorge könne Entlastung bieten. Rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche, beraten die Haupt- und Ehrenamtlichen der Telefonseelsorge Menschen, die sich in Lebenskrisen mit ihren Sorgen und Nöten an sie wenden. Die Telefonseelsorge Trier gehört zu den 47 Stellen im Bundesgebiet, die auf einer gesicherten Plattform auch die Beratung via E-Mail anbieten.

Umfangreiche Tipps, wie man in häuslicher Quarantäne zurechtkommt, gibt es auf der Homepage des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.bbk.bund.de, Tel.: 0228-99550-0, E-Mail: poststelle(at)bbk.bund.de.

Alle Angebote der Telefonseelsorge unter dem Motto „Anonym. Kompetent. Rund um die Uhr.“ gibt es hier: www.telefonseelsorge.de/. Die Nummer der Telefonseelsorge ist bundesweit: 0800-111 0 111, 0800-111 0 222 oder 116 123. Der Anruf ist kostenfrei.

(ih)

 

 

 

 

 

 

 

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Beratung
news-103264 Fri, 20 Mar 2020 15:14:50 +0100 „Lasst uns nicht in Panik und Egoismus verfallen!“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/lasst-uns-nicht-in-panik-und-egoismus-verfallen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/f/d/csm_San-20Ignacio10_f49a6deac9.jpg" width="150" height="100" alt="" />Bolivien, das Partnerland des Bistums Trier, reagiert mit einem Maßnahmenpaket auf die Corona-Krise. Trier/La Paz/Santa Cruz – Die Verbreitung des Corona-Virus zeigt gravierende Auswirkungen auf das öffentliche Leben in Bolivien, Partnerland des Bistums Trier. In dem südamerikanischen Andenstaat gibt es bisher 12 bestätigte Fälle von Corona-Infektionen (Stand: 19. März). Die bolivianische Übergangsregierung hatte am Dienstag mit einem Maßnahmenpaket reagiert.

Bis Ende März gelte eine allgemeine Ausgangssperre für die Zeit zwischen 17 und 5 Uhr, die Arbeitszeit werde vorrübergehend auf fünf Stunden pro Tag verkürzt und gesellschaftliche Aktivitäten außerhalb der Hausgemeinschaft seien zurzeit verboten, meldete die argentinische Tageszeitung Clarín. Gestern ordnete die bolivianische Übergangsregierung an, die Landesgrenzen zu schließen und den internationalen Flugverkehr einzustellen, heißt es in einer Meldung der bolivianischen Tageszeitung El Deber.

Cecilia Dörfelt, Geschäftsführerin der Partnerschaftskommission in La Paz, hält die Maßnahmen für zu zögerlich: „Diese Maßnahmen hätten schon viel früher ergriffen werden müssen.“ Des Weiteren weist sie darauf hin, dass gerade jene besonders von der Situation betroffen seien, die im informellen Sektor arbeiten. „Ihre Einkünfte fallen plötzlich weg.“

In mehreren Bistümern Boliviens wurden die Sonntagsmessen zunächst ausgesetzt. Die Bischöfe riefen zum einzelnen Gebet und zu Zusammenhalt auf: „Jetzt ist der Moment zusammenzustehen und den Kampf gegen das Virus oben anzustellen. Dazu ist es nötig, die Maßnahmen der Regierung zu befolgen. Jetzt ist der Moment für verantwortliches, herzliches und vorsichtiges Handeln. Lasst uns nicht in Panik und Egoismus verfallen“, so Sergio Gualberti, Erzbischof von Santa Cruz, in seiner Predigt am vergangenen Sonntag.

Die Bolivienpartnerschaft im Bistum Trier wurde vor 60 Jahren ins Leben gerufen. Weitere Informationen gibt es auf www.bolivienpartnerschaft.bistum-trier.de/

(ih)

 

 

 

 

 

 

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Bolivienpartnerschaft
news-103262 Fri, 20 Mar 2020 09:23:12 +0100 Geschlossen, aber erreichbar https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/geschlossen-aber-erreichbar/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/9/csm_bgv-Pforte_95685cef2f.jpg" width="150" height="73" alt="" />Die Verwaltungszentrale des Bistums stellt in den kommenden Tagen seine Arbeitsweise um. Alle Abteilungen, Arbeitsbereiche und Stabsstellen sind aber auch weiterhin telefonisch und per Mail erreichbar. Trier – Das Bischöfliche Generalvikariat (BGV), die Verwaltung des Bistums Trier, stellt in den kommenden Tagen angesichts der Corona-Krise seine Arbeitsweise um. Soweit es möglich ist, werden die Mitarbeitenden von zuhause aus arbeiten. Dies sei Dank des großen Engagements innerhalb der Verwaltung möglich geworden, sagte Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg am 20. März in Trier. In Abteilungen, in denen die Präsenz zwingend notwendig sei, werde abwechselnd gearbeitet. „Diese Maßnahmen dienen dazu, unsere Mitarbeitenden zu schützen, und reduzieren die Anzahl der Menschen, die sich täglich auf den Weg zur Arbeit machen müssen. So tragen wir hoffentlich auch dazu bei, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.“ Die Vorgabe gilt auch für die angeschlossenen Dienststellen und Einrichtungen.

Alle Abteilungen, Arbeitsbereiche und Stabsstellen des BGV sind auch weiterhin telefonisch und per Mail erreichbar. Für den Publikumsverkehr wird das Bischöfliche Generalvikariat geschlossen.

Der Generalvikar weist darauf hin, dass viele Arbeiten und Dienstleistungen heute zwar dank moderner Kommunikationstechnik möglich seien; die Abläufe dazu seien aber nicht in allen Bereichen erprobt und eingeübt. „Ich bitte daher um Geduld und Nachsicht, wenn wir ein wenig Zeit brauchen, uns auf diese für uns neue Arbeitsweise einzustellen.“

Information rund um die Maßnahmen des Bistums Trier in der Corona-Krise sind unter www.bistum-trier.de/home/corona-virus-informationen/ zu finden.
(JR)

 

 

 

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier
news-103260 Thu, 19 Mar 2020 12:23:56 +0100 Angebote während der Corona-Pandemie https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/angebote-waehrend-der-corona-pandemie/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/b/c/csm_medial-mitbeten_63346a8113.jpg" width="150" height="100" alt="Auch in Krisen-Zeiten gut vernetzt." />Im Zuge der Corona-Krise bieten Gemeinden und Gruppen alternative geistliche Angebote an. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Vieles fällt aus, dafür erwachsen neue kreative Ideen: Im Zuge der Corona-Krise versuchen Gemeinden und Gruppen im Bistum Trier den Gläubigen Halt zu geben. Dabei werden Gebetskreise, Seelsorgegespräche, Gottesdienste und andere Angebote der aktuellen Lage angepasst.

Wenngleich die öffentlichen Gottesdienste im Bistum Trier ausgesetzt sind, sind viele Kirchen weiterhin zum persönlichen Gebet geöffnet. Nicht nur in der Kirche Herz-Jesu in Trier bietet die „sredna“-Gemeinde etwa Gespräche mit einer Seelsorgerin oder einem Seelsorger an. Zudem versendet die Gemeinde geistliche Impulse per E-Mail. Das bieten auch weitere Gemeinden an, etwa die Pfarreiengemeinschaft "Rechts und Links der Mosel". Auch ohne direkten Kontakt ist die Seelsorge möglich. Das Dekanat Mayen-Mendig bietet zum Beispiel eine Seelsorge-Hotline an. Montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr sind Seelsorger des Dekanats telefonisch zu erreichen. Zu einem gemeinschaftlichen Gebet von zu Hause aus ruft der Frauenbund KDFB des Diözesanverbands Trier auf. Dabei seien die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trotz der verschiedenen Orte im Gebet verbunden, könnten sich selbst und die Gemeinschaft stärken, als auch solidarisch mit den Betroffenen sein, so der KDFB.

Die Pfarreiengemeinschaft Dillingen hat auf ihrer Homepage einen Bereich eingerichtet, auf dem aktuelle Informationen und Angebote zu finden sind sowie ein Kreuzweg für zuhause und Beschäftigungsideen für Kinder und Jugendliche. Die Pfarreiengemeinschaft Sponheimer Land streamt Eucharistische Andachten auf ihrer Facebookseite. Die nächste Andacht wird am Sonntag, 22. März, um 18 Uhr übertragen. Die Wallfahrtskirche Klausen veröffentlicht täglich um 17 Uhr einen kurzen Impuls auf YouTube, Instagram und Facebook. Die zukünftige Gemeindereferentin und derzeitige Jahrespraktikantin in Saarbrücken, Carolin Herrlinger, hat einen Blog eingerichtet, um sich über „Theologie in der heutigen Welt auszutauschen“, wie sie schreibt. Das sei ein Blog um über Nöte, Politik und das Leben zu sprechen. Auf Facebook gibt es die Seite „Hoffnungs.Voll“, mit der die Menschen „durch ‚God News‘ Hoffnung schöpfen sollen“, sagt Pastoralreferent Tobias Petry vom Dekanat St. Goar.

„Die hier genannten Beispiele stehen nur exemplarisch für eine Vielzahl an Angeboten“, betont Michael Kinnen, Redakteur von bistum-trier.de: „Es ist ermutigend zu sehen, wie schnell und kreativ Menschen in den Pfarreien, Verbänden und Gruppen auf diese Weise auf die schwierige Situation reagieren und den Kontakt miteinander auch mit den medialen Möglichkeiten halten. So entsteht auch eine große Gemeinschaft im Gebet.“ Die Beispiele sind auf der Themenseite des Bistums  www.t1p.de/medial-mitbeten zu finden, ebenso auf vielen Homepages der Pfarreiengemeinschaften und Dekanate: „Das kirchliche Leben ist vor Ort lebendig. Mit der Bistumshomepage vernetzen wir das, damit viele voneinander erfahren und lernen können.“

(aw)

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news-103259 Thu, 19 Mar 2020 12:00:00 +0100 Geistlicher Begleiter für die Priesteramtskandidaten https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/geistlicher-begleiter-fuer-die-priesteramtskandidaten/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/7/a/csm_Lehmann_3_1ca6db4782.jpg" width="150" height="100" alt="" />Jugendpfarrer Jan Lehmann wird Spiritual am Bischöflichen Priesterseminar. Ihm wurde die Aufgabe des geistlichen Begleiters für die Priesteramtskandidaten übertragen. Trier/Zell – Jan Lehmann wird Spiritual im Bischöflichen Priesterseminar Trier. Bischof Dr. Stephan Ackermann hat dem Jugendpfarrer auf der Marienburg die Aufgabe des geistlichen Begleiters für die Priesteramtskandidaten zum 1. April  übertragen.

Lehmann wird die Tätigkeit zunächst kommissarisch ausüben; er bleibt Jugendpfarrer der FachstellePlus für Kinder- und Jugendpastoral Marienburg und Wittlich sowie der Kirche der Jugend Marienburg. In dieser Funktion ist er auch Kirchenrektor auf der Marienburg und Hausgeistlicher für die Jugendbildungsstätte. Zudem wird Jugendpfarrer Lehmann, zunächst bis Ende 2020, Aufgaben in der geistlichen Begleitung der Diakonatsbewerber übernehmen.

Jan Lehmann (*1979) wurde 2007 vom damaligen Trierer Bischof Dr. Reinhard Marx in Trier zum Priester geweiht. Er war ab August 2007 Kaplan in den Pfarreien Waldbreitbach Maria Himmelfahrt und Niederbreitbach St. Laurentius sowie ab Mai 2008 zusätzlich in der Pfarrei Kurtscheid Hl. Schutzengel. Seit August 2010 ist Lehmann Jugendpfarrer und Leiter der FachstellePlus für Kinder- und Jugendpastoral  Marienburg und Wittlich sowie Kirchenrektor der Kapelle der Marienburg. Als Subsidiar (mithelfender Priester) arbeitet Lehmann zudem in der Pfarreiengemeinschaft Wittlich mit. Von 2012 bis 2019 war er Diözesanseelsorger der Kath. Landjugendbewegung (KLJB); von April 2018 bis Juni 2019 hatte er zudem in der Teilprozessgruppe Geistliche Zentren im Rahmen der Synodenumsetzung mitgearbeitet.

Derzeit sind für das Bistum Trier 15 Priesteramtskandidaten in Ausbildung. Informationen dazu sind unter www.ps-trier.de zu finden.

(JR)

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news-103257 Tue, 17 Mar 2020 16:19:43 +0100 Erweiterte Maßnahmen gegen Ausbreitung des Corona-Virus https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/erweiterte-massnahmen-gegen-ausbreitung-des-corona-virus/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/a/1/csm_logo_gr_rgb_fe991e479e.jpg" width="150" height="121" alt="" />Das Bistum hat auf die Leitlinien der Bundesregierung reagiert und erweiterte Maßnahmen getroffen. Damit werden die Handhabungen konkretisiert, die bereits eingeleitet wurden. Bistumsweit/Trier – Das Bistum Trier hat am 17. März erweiterte Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus getroffen. Die Dienstanweisung, die die territoriale und kategoriale Seelsorge im Bistum betrifft, gelte „ab sofort und ohne Ausnahme“, heißt es in dem Schreiben von Generalvikar Ulrich Graf von Plettenberg an alle Pfarreien, Dekanate und kirchlichen Einrichtungen im Bistum Trier. Damit konkretisieren die Verantwortlichen im Bischöflichen Generalvikariat die Handhabungen, die bereits am 13. März eingeleitet wurden. Das Bistum orientiert sich dabei an den Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Leben, die Bundesregierung und Länder am 16. März verfügt hatten.

Zunächst bis mindestens 30. April entfallen somit alle gottesdienstlichen Zusammenkünfte, sowohl in geschlossenen Räumen wie auch im Freien. Dies betrifft auch die kommenden Kar- und Ostertage sowie alle Kasualgottesdienste (Taufen, Trauungen, Sterbeämter). Beisetzungen auf dem Friedhof dürfen nur „im allerengsten Familienkreis stattfinden“. Firmungen und Erstkommunionen sind vorerst bis Ende Mai abgesagt. Pfarrbüchereien, Pfarrheime und weitere kirchliche Orte der Begegnung bleiben geschlossen – die Kirchen als Ort für das persönliche Gebet bleiben jedoch weiterhin geöffnet.

Die Priester seien angehalten, weiterhin die Heilige Messe für die Gläubigen zu feiern, so von Plettenberg, und weist noch einmal darauf hin, dass die physische Präsenz von Gläubigen bei diesen Gottesdiensten nicht gestattet ist. Zugleich lädt er die Gläubigen ein, Gottesdienste, die über Fernsehen und Internet übertragen werden, zuhause mitzufeiern und verweist ausdrücklich auf die Möglichkeit der Geistlichen Kommunion. Die Seelsorge soll weiterhin gewährleistet bleiben, indem Seelsorgerinnen und Seelsorger telefonisch und digital erreichbar sind.

Ständig aktualisierte Informationen zu den Maßnahmen des Bistums Trier zum Umgang mit dem Corona-Virus/COVID-19 gibt es auf www.bistum-trier.de/home/corona-virus-informationen/. Digitale Angebote zur Glaubensausübung gibt es auf www.bistum-trier.de/glaube-spiritualitaet/gottesdienst/medial-mitfeiern/.

(ih)

 

 

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