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| Liebe Pfarrbriefmacherin, lieber Pfarrbriefmacher,
da habe ich die närrischen Tage wohl mal wieder ganz gut überstanden. Statt der Schminke gab es jetzt ein Aschekreuz auf die Stirn und statt der süßen Krapfen wieder Graubrot und Wasser. Ich gebe gerne zu, dass ich erst in einem guten Gespräch mit einer muslimischen Familie in der Nachbarschaft darauf aufmerksam gemacht wurde, dass in diesem Jahr die Fastenzeiten von Christen und Muslimen gleichzeitig beginnen, wenn auch wir Christen ein bisschen länger durchhalten müssen.
Die Familie lebt erst seit einem guten dreiviertel Jahr in Deutschland und der Austausch war intensiv und blieb nicht ohne Folgen. Denn mal ganz abgesehen davon, dass ich eher selten unsere christlichen Riten auch für mich selbst noch mal geklärt bekommen muss, haben wir uns für die Zeit des Ramadan zu einem gemeinsamen Abendessen beider Familien verabredet - das heißt: kochen für elf Personen (und sieben davon kommen von uns). Zudem haben wir einen "Bücher-Tausch" vereinbart: Bibel gegen Koran. Beides auf deutsch.
In den Ausgaben bis Ostern biete ich Ihnen eine kleine Serie an: Welche Bedeutung hat das Fasten in anderen Weltreligionen? Vielleicht auch mal eine Idee für Ihren Pfarrbrief? Passend dazu gibt es noch einen erklärenden Text zum Fastenhirtenbrief. Sie sehen: Kaum ist die närrische Zeit vorbei, blühe ich wieder auf 😉.
Viel Freude beim Lesen
Ihr Stefan Schneider |
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 | | | | Mehr als ein Ritual | | | Mit jeder Fastenzeit wendet sich der Bischof in einem Hirtenbrief an die Menschen im Bistum. Was aber hat es damit auf sich? Was ist ein Hirtenbrief? Gerne können Sie begleitend zum verlesenen Text auch im Pfarrbrief erklären, was es damit auf sich hat. Einen Text dazu finden Sie in unserem Pfarrbriefservice. | | | » Erläuterung: Was ist ein Hirtenbrief? | | |
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| Serie (1. Teil): Fasten im Buddhismus | | |
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 | | | | Geistliche Schulung | | |
Im Buddhismus hat das Fasten weniger den Charakter einer strengen religiösen Pflicht, sondern dient vor allem der geistigen Schulung. Ziel ist es, Anhaftungen zu erkennen und zu vermindern – insbesondere die Bindung an Genuss, Gewohnheiten und körperliche Bedürfnisse. Durch zeitweiligen Verzicht auf Nahrung, häufig im Rahmen der Uposatha‑Tage oder in klösterlichen Gemeinschaften, üben Praktizierende Achtsamkeit, Selbstdisziplin und Gleichmut.
Für buddhistische Mönche und Nonnen gilt traditionell, dass sie nach dem Mittag keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen. Dies soll den Geist klar halten, den Körper nicht belasten und Raum für Meditation schaffen. Für Laien ist Fasten freiwillig und wird als Methode verstanden, um sich innerlich zu reinigen, die Begierden zu beruhigen und bewusster zu leben.
Insgesamt ist Fasten im Buddhismus ein Mittel, das innere Freiheit und geistige Klarheit fördern soll – keine asketische Selbstkasteiung, sondern eine Praxis der Achtsamkeit und des bewussten Umgangs mit Bedürfnissen.
| | | » Mehr zum Fasten im Buddhismus | | |
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 | | | | Mit Überschriften punkten | | | Pfarrbriefservice.de lädt herzlich ein zum nächsten Digitalen Runden Tisch.
Ob ein Text gelesen wird, entscheidet oft schon die Überschrift. Verheißt sie Interessantes, Lesenswertes? Hilft sie dem Leser, schnell zu erfassen, worum es geht? Ist sie aussagekräftig und trifft den Kern des Textes?
Beim nächsten Digitalen Runden Tisch von Pfarrbriefservice.de wollen wir gemeinsam ein Gespür dafür entwickeln, warum gute Überschriften wichtig sind und wie sie gelingen können. Sie erhalten konkrete Tipps für treffende, lebendige Überschriften. Wir üben das Formulieren und beziehen die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz mit ein: Kann sie bei der Überschriftenarbeit sinnvoll unterstützen? Und wo sind die Grenzen?
Termin: Dienstag, 17. März 2026, 19 bis 20.30 Uhr Ort: online (Die Zugangsdaten erhalten Sie per Mail kurz vor der Veranstaltung)
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich. | | | » Anmeldung hier bis Freitag, 13. März 2026 | | |
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 | | | | Schwerpunktthema auf Pfarrbriefservice.de: Was die Kirchensteuer Gutes bewirkt | | | Die Kirchensteuer polarisiert. Für die einen ist sie Ausdruck von Solidarität, für die anderen ein Grund zum Ärger – oder sogar zum Kirchenaustritt. Manche fragen sich: Bekomme ich für das, was ich zahle, überhaupt etwas zurück? Andere zweifeln an der Glaubwürdigkeit der Institution Kirche oder lehnen grundsätzlich eine verpflichtende Abgabe ab. Und immer wieder hält sich der Eindruck, der Staat subventioniere mit der Kirchensteuer die Kirchen. | | | » Hier geht es direkt zum Schwerpunktthema auf Pfarrbriefservice.de | | |
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