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LSBTIQ

Sexuelle und geschlechtliche Identitäten in der Pastoral im Bistum Trier

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Nachrichten, Hinweise und Aktuelles


Wie und wozu wollen wir angesichts der rasanten gesellschaftlichen Veränderungen des dritten Jahrtausends Kirche sein?

Als eine Konsequenz der Trierer Diözesansynode (2013-2016) wurde das Fördern eines kontinuierlichen, respektvollen und wertschätzenden Dialogs mit gleichgeschlechtlich orientierten Menschen und ihren Verbänden sowie die Entwicklung von entsprechenden seelsorglichen Angeboten festgehalten (Abschlussdokument der Synode, Seiten 35 und 55). Diese Förderung konkretisiert sich auch im Hinblick auf die Gestaltung des pastoralen Handelns mit und für Familien in all ihrer Vielfalt.

Jeder einzelne Mensch ist in seiner Individualität und Originalität Gottes Ebenbild

Im Nachgang dazu entstand der „Arbeitskreis sexuelle und geschlechtliche Identitäten in der Pastoral“ im Bistum Trier, der auch den Blick über gleichgeschlechtlich orientierte Menschen hinaus weitet.  Der Arbeitskreis widmet sich u.a. der Frage der Seelsorge für und mit lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans-, intergeschlechtlichen  und queeren Menschen (LSBTIQ), ihren Eltern und Großeltern, Geschwistern, Freunden und Freundinnen. Denn “Jeder einzelne Mensch ist in seiner Individualität und Originalität Gottes Ebenbild. In dieser Verschiedenheit teilen Menschen Leben und christliche Werte. Das geschieht in Familien in all ihrer Vielfalt, wo Menschen Partnerschaft und Gemeinschaft leben und danach streben, christliche Werte wie Liebe, Treue, Würde, Verlässlichkeit,  Verantwortungsbereitschaft, Offenheit für die Weitergabe des Lebens, Vergebung und Versöhnung zu leben und weiterzugeben.” (Zitat aus dem Abschlussdokument der Synode, Seite 8)

Der Titel des Arbeitskreises

...deutet darauf hin, welche Themen für die Mitglieder im Arbeitskreis im Fokus stehen.

  • Wer wir sind Switch

    Die Leitung des Arbeitskreises haben Ulrike Laux, pädagogische Referentin für Prävention und sexuelle Bildung in der Jugendabteilung des Bischöflichen Generalvikariates Trier, und Aloys Perling, theologischer Referent in der Abteilung Kindertageseinrichtungen und familienbezogene Dienste im Bischöflichen Generalvikariat.(Kontakt)

    Die Mitglieder des Arbeitskreises sind

    • Albrecht Adam, Abteilung Schule und Hochschule im Bischöflichen Generalvikariat
    • Klaus-Gerd Eich, Arbeitsbereich Ausbildung pastoraler Berufe im Bischöflichen Generalvikariat
    • Beate Heß, Team Queer@herzjesu, SCHMIT-Z e.V. Trier
    • Matthias Holzapfel, Pfarrer in Saarbrücken
    • Alexius Klein, Saarwellingen, Queere Christen Saar-Pfalz und HuK Regionalgruppe Saar-Pfalz
    • Sabrina Koch, Ansprechpartnerin im Dekanat St. Willibrord Westeifel für die Region Westeifel
    • Vincent Maron, Bildungsreferent SCHMIT-Z e.V. Trier
    • Ralf Schmitz, Pfarrer in Trier, Team Queer@herzjesu
    • Lutz Schultz, Pfarrer in Simmern
    • Thomas Wagner
    • Karin Winter, Kreis Bernkastel-Wittlich

    Unsere Partnerinnen und Partner

  • Unsere Grundhaltungen Switch

    • respektvolle Begegnungen und ein Aufeinander hören als Selbstverständlichkeit
    • konstruktive Auseinandersetzungen fördern
    • Vielfalt als wesentliche Ressource des Handelns wahrnehmen
  • Was wir wollen Switch

    • Alle Menschen in ihrer je eigenen Persönlichkeit und Vielfältigkeit als Geschöpfe Gottes annehmen und wertschätzen.
    • Die Lebensrealität von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans-, Inter- und Queeren-Menschen in Kirche und Gesellschaft erkennen, ernstnehmen und thematisieren.
    • Vorurteile und Diskriminierung abbauen.
    • Mitarbeitende in der Pastoral für das Thema sensibilisieren und sprachfähig(er) machen.
  • Was wir tun Switch

    • Die Vielfalt der seelsorglichen und liturgischen Angebote und Maßnahmen für und mit LSBTIQ-Menschen in den Blick nehmen und (weiter-) entwickeln.
    • Angebote vor Ort mit Impulsen und Möglichkeiten der Begegnung unterstützen.
    • Vernetzung lokaler, regionaler und überregionaler pastoraler Angebote.
    • Kooperationen im Rahmen von sozialräumlich orientierter Pastoral von kirchlichen und nicht-kirchlichen Initiativen fördern.
    • Zusammenarbeit mit LSBTIQ-Personen und Vernetzung mit den sich für sie zuständig fühlenden und engagierenden Menschen.
    • Qualifizierungen im Rahmen der pastoralen Ausbildung anregen.
    • Durch Öffentlichkeitsarbeit über Angebote und Maßnahmen informieren und ins Gespräch kommen.
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