Tonpost

Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte im Bistum Trier

Herzlich Willkommen!

Die Arbeitsstelle „Medien für Blinde und Sehbehinderte“ produziert Hörzeitschriften für blinde und sehbehinderte Menschen im gesamten Bundesgebiet.

Neben der Presse-, Internet- und Rundfunkarbeit ist die Produktion barrierefreier Medien auf CD's oder in Brailleschrift, ein Teil des Kommunikationskonzeptes des Bistums Trier.

Wichtigstes Produkt der Arbeitsstelle, ist das monatlich erscheinende Audiomagazin „Trierische Tonpost“. Viel Spaß beim Stöbern auf unseren Seiten, wünscht Ihnen Martin Ludwig und das Team der Arbeitsstelle.

 

  • Heim-Suchung - com.guck wo du bleibst! Switch

    Tonposthörer Horst Even und seine Leidenschaft das inclusieve Theater

    Am Sonntag dem 22. April 18:00 Uhr in der Herz Jesukirche Trier (Eintritt frei)

    "Heim-Suchung“ Geschichten über das Wohnen solange wir noch leben.

    Wie wollen Sie eigentlich alt werden? Wie wollen Sie leben wenn Sie Pflege oder Hilfe brauchen?

    In einem Altenheim, bei Ihren Kindern oder in einer Nazi-freien, LGBT-freundlichen, multikulturellen- mehrgenerationen-WG?

    Oder lieber gar nicht mehr?

    Diese Frage hat sich das Ensemble von com.guck gestellt und als Zukunftsvision auf die Bühne gebracht.

    Es spielen:

    Andreas Birkel | Beate Macher | Behnam Hassani | Brigitte Pelzer | Geia Cartellieri | Horst Ewen | Klaus Schorn | Marlene Weinand | Marije Idema | Nadine Boost | Sem Schneider | Sonja Schneider | Susanne Ehses |Thomas Stoll

    Regie: Monika Kukawka

     

    Wer ist eigentlich com.guck:

     

    Wir brennen für's Theater

    Die Schauspieler des inklusiven Theater com.guck thematisieren aktuelle Themen. Das Ensemble besteht momentan aus 15 Schauspielern von denen zehn eine Behinderung haben.

    Geprobt wird einmal pro Woche.

    Der Name com.guck ist nicht nur eine Anspielung auf das Internet, sondern auch der Hinweis auf Compania, Companeros, eine Theaterkompanie.

    Und genau als solche sieht die Gruppe sich.

    Das Theater wird gefördert von einer Trägerschaft der Lebenshilfen Trier, Trier-Saarburg und den Lebenshilfe-Werken Trier.

    comguck_web

    Die Fangemeinde ist bereits groß und verzeichnet auch prominente Mitglieder. Guildo Horn hatte die Gruppe eingeladen, bei seinem Weihnachtskonzert 2011 als

    Walking Act aufzutreten. Für einige der Schauspieler ging es sogar bereits auf die Kinoleinwand.

    Sie sind Hauptdarsteller im  Kinospot der Lebenshilfe Trier, der im Frühjahr und Herbst 2012 in allen Trierer Kinosälen zu sehen war. 

    Mit ihrem Stück „Love“ hat die damals noch unter dem Namen „Projekt 54“ bekannte Gruppe 2003 den Preis für Teilhabe, Gleichstellung und Selbstbestimmung

    behinderter Menschen vom damaligen rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck erhalten.

    Zu den Engagements gehören auch Eröffnungsprogramme für Tagungen oder das Aufführen von kleineren Szenen zwischen den Vorträgen.

    Außerdem bietet die Gruppe Theaterworkshops an.

    Ansprechpartner

    Geia Cartellieri (Management, Regieassistentin und Schauspielerin)

    Moni Kukawka (Regie)

    com.guck [at] gmx.de

  • Dear Mr. Wonder - Blinde Schüler senden dem Weltstar eine musikalische Botschaft Switch

    Bitte um Unterstützung

    „WONDERFUL – Besonders. Gut.“ ist der Titel eines absolut

    außergewöhnlichen Musicalprojektes mit Verbindung zu Stevie Wonder.

    65 saarländische Schüler mit und ohne Behinderung gewähren einen Einblick

    in das Leben eines blinden Jungen – wie normal und wie besonders es sein kann.

    Das Musical räumt mit Klischees auf und hinterfragt Political

    Correctness, um Berührungsängste zu beseitigen. Und das ohne erhobenen

    Zeigefinger, sondern mit einer berührenden Geschichte und mitreißender

    Musik, präsentiert am 5. und 6. Juni 2018 in der Congresshalle Saarbücken

    (unter Vorbehalt der Bewilligung durch das Bundesministerium für Bildung und

    Forschung).

    WONDERFUL ist „full of wonder“ – Stevie Wonder. Wir möchten die Aufmerksamkeit des Weltstars forcieren und bitten ihn in unserem Musical-Teaser, um eine Audio- oder Videobotschaft zur Einbindung in die Inszenierung.

    Helfen Sie uns diese Botschaft in die Welt zu streuen:

    https://www.youtube.com/watch?v=xg0EVpSg6fw

    Wie? Ganz einfach: Den Link anklicken, in sozialen Netzwerken teilen, per Mail

    weiterleiten oder Bekannten davon erzählen.

    Weitere Infos zum Projekt unter www.wonderful-musical.de

    Musikalische Grüße

    Isabell Spindler

    Projektleiterin

     

  • Karl Marx - Kulturhistorische Ausstellungen in Trier Switch

    am 5. Mai 2018 jährt sich der Geburtstag von Karl Marx zum 200. Mal. Aus diesem Anlass widmet sich erstmals überhaupt eine kulturhistorische Ausstellung diesem bedeutenden Denker des 19. Jahrhunderts und beleuchtet sein Leben, seine wichtigsten Werke und das vielfältige Wirken in seiner Zeit. Getragen vom Land Rheinland-Pfalz und der Stadt Trier wird die große Landesausstellung KARL MARX 1818 – 1883. LEBEN. WERK. ZEIT. vom 5. Mai bis 21. Oktober 2018 in gleich zwei Trierer Museen zu sehen sein, dem Rheinischen Landesmuseum Trier und dem Stadtmuseum Simeonstift Trier.

    Im Rahmen des Begleitprogramms zur Landesausstellung bieten die beiden Museen öffentliche Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen an.

    Auf diesem Wege möchten wir Sie über die Termine informieren:

    Samstag den 26. Mai 2018, 16:30 bis 18 Uhr

    Rheinisches Landesmuseum Trier

    Leben. Werk. Zeit.

    Führung für Blinde und Sehbehinderte

    Lernen Sie Karl Marx und sein Jahrhundert kennen! Der geführte Rundgang durch die Ausstellung „Leben. Werk. Zeit.“ zeigt Marx‘ spannenden Werdegang vom Philosophen, Journalisten, Revolutionär bis hin zum Ökonomen.

    Die spezielle Führung richtet sich an blinde und sehbehinderte Menschen und geht auf die entsprechenden Bedürfnisse ein.

    90 Minuten, max. 15 Personen

    Eintritt + 5,- €

    Information und Anmeldung unter museumspaedagogik(at)karl-marx-ausstellung.de

     

    Samstag den  23. Juni und Samstag den 15. September 2018, 15 bis 16.15 Uhr

    Stadtmuseum Simeonstift Trier

    Stationen eines Lebens

    Führung für Blinde und Sehbehinderte

    Trier, Paris, London – verfolgen Sie die bewegte Biographie von Karl Marx. Welche Rolle spielten diese Stationen im Leben von Marx und seiner Familie? Welche Personen und Umstände prägten den jungen Denker? Wie stand er zu seinen Bewunderern und Kritikern?  Epochenbilder und persönliche Zeitdokumente machen wichtige Entwicklungen und Wendepunkte seines Lebens anschaulich und zeichnen ein lebendiges Bild des Menschen Marx hinter der Ikone. Mit Tastbildern, Fühlobjekten und detaillierten Erklärungen wird die Ausstellung für Blinde und Sehbehinderte anschaulich.

    75 Minuten, max. 15 Personen

    Eintritt + 5,- €

    Information und Anmeldung unter museumspaedagogik(at)trier.de

    Diese Angebote können auch individuell gebucht werden über:

    Trier Tourismus & Marketing GmbH
    Abteilung Tourist-Information
    Fon. +49 (0)651 97808-52

  • Blind Foundation - Inklusion Youtubelink Switch

  • Frau Kristin Schlottmann liest vor Switch

    Kristin Schlottmann

    liest gerne und viel. Als vierfache Großmutter ist sie im Vorlesen geübt und von den Enkeln geschätzt. Außerdem liest Kristin Schlottmann regelmäßig für die Tonpost im Tonstudio der Arbeitsstelle Medien für blinde und sehbehinderte Menschen des Bischöflichen Generalvikariates Trier. Mit Ihnen möchte sie die Freude an guter Literatur teilen und freut sich auf rege Teilnahme.

    Wenn Sie gerne lesen, aber nicht mehr gut sehen,

    wenn Sie bei Hörbüchern regelmäßig einnicken,

    wenn Sie Geselligkeit lieben und

    wenn Sie schöne Literatur mögen,

    dann lade ich ein zum (Vor-)Lesekreis.

    Wer:       Kristin Schlottmann

    Was:       Novellen, Kurzgeschichten, Nacherzählungen, Romane, Klassiker, pp.

    Wo:         Stadtteiltreff Mariahof,
                    Am Mariahof 27d

    Zu erreichen mit der Stadtbuslinie 8, Haltestelle ANHEIERSTRASSE gegenüber der Stadtteilpassage.

    Wann: Seit Okt 2016 jeden 1. und 3.

    Donnerstag im Monat,

    10.30 Uhr — ca. 12.00 Uhr

    (Termine auch im Pfarrblatt)

    Auch Herren sind herzlich geladen!

    Bei Rückfragen bitte die 0651 39749

    Ihre Kristin Schlottmann

  • TV- Programm – Das 14-tägige Fernsehprogramm für Ihre Ohren! Switch

    Braille- TV aus Berlin ist eingestellt!

    Viele von Ihnen haben in der Vergangenheit das liebgewonnene Braille- TV vom Blindenwerk in Berlin bezogen. Bedauerlicherweise ist diese Braille- TV eingestellt worden. Wir können Ihnen das Lesen mit den Fingern nicht ersetzen, wollten Ihnen aber auf diesem Wege eine Alternative vorstellen.

    Die Alternative ist die TV- Daisy * Das 14-tägige Fernsehprogramm mit 17 Sendern und einfacher Navigierung!

    Senderspektrum der 14-tägig erscheinenden TV-Ausgabe:

    Öffentlich Rechtliche:

    ARD, ZDF, WDR, NDR, 3Sat, Bayern, MDR, SWR, Hessen, ARTE, RBB, Phoenix, ZDF Neo, ZDF Info

    Private:

    RTL, SAT1, VOX

    Zu beziehen als:

    DAISY-CD-MP3 * Dauer ca. 8 Stunden; Einwegversand per Blindensendung
    Jahresabo: 40,50 Euro


    TV-Fernsehen – Das 14-tägige Fernsehprogramm für Ihre Ohren!

    Nicht synthetisch sondern eingelesen von zwei Sprecherinnen mit Hinweis auf die erscheinenden Hörfilmsendetermine!!

    14 Tage auf einer Daisy-CD-MP3 mit 17 Sendern der öffentlich rechtlichen und der privaten Fernsehsender.

    Navigierbar auf 5 Ebenen:

    • Ebene 1 – die entsprechende Woche
    • Ebene 2 – den entsprechenden Tag
    • Ebene 3 – den entsprechenden Sender mit dem Vormittagsprogramm
    • Ebene 4 – das Nachmittagsprogramm des gewählten Senders
    • Ebene 5 – das Abendprogramm des gewählten Senders

    Komfortabel und schnell!

    Kostenloses Probeexemplar anfordern!

    Arbeitsstelle Medien für blinde und sehbehinderte Menschen

    Trierische Tonpost

    Postfach 1340

    54203 Trier

     

    Tel.: 0651 / 7105-430 Sekretariat Herr Rietz

    Mail: tonpost(at)bistum-trier.de

    Internet: www.tonpost.de

    Bitte geben Sie diese Information an Freunde und Bekannte weiter!

    Es grüßt alle Martin Ludwig und das gesamte Team der Arbeitsstelle

  • Heute – Exerzitien im Alltag Switch

    Mein Leben ist mir von Gott gegeben – täglich neu, auch HEUTE.

    Es ist eingespannt zwischen Morgen und Abend und es liegt an mir,

    wie ich es lebe.

     

    Exerzitien sind ein Übungsweg, der mich Tag für Tag näher zu mir

    selbst, zu Gott und zu den Mitmenschen bringen kann.

    Exerzitien lassen Vergangenheit und Zukunft nicht aus dem Blick, aber sie laden ein, HEUTE zu leben, HEUTE zu lieben, HEUTE zu handeln, HEUTE Gottes Botschaft von der Liebe zu verkünden.

     

    Dieses Daisybuch ist in 3 navigierbare Ebnen gegliedert. Auf der Ebene 1 gelangen Sie von Woche zu Woche. Auf der Ebne 2 innerhalb der gewählten Woche von Tag zu Tag und auf der Ebne 3 innerhalb des gewählten Tages von Beitrag zu Beitrag. Wenn Sie einen Gong ertönen hören, lädt dieser ein, das Gerät zu stoppen und ca. 10 Minuten innezuhalten. Das Daisybuch hat eine Spieldauer von ca. 2 Stunden und wurde von den Autorinnen Sr. Simone Remmert und  Petra Stadtfeld selbst eingelesen. Dabei wurden Sie

    von Dr. Siegfried Schmidt unterstützt.

     

    Es kann als Daisy- CD oder als 2 Audio- CD ´s für 6,50 € bei uns gekauft werden.

     

    Exerzitien – ein Übungsweg.

    Was gilt es zu üben?

     

    Ich kann mich einüben ins Lieben und Lieben-Lassen

    nicht irgendwann, sondern HEUTE.

    Ich kann mich einüben in die Freundschaft

    nicht irgendwann, sondern HEUTE.

    Ich kann mich einüben in die Sendung

    nicht irgendwann, sondern HEUTE.

     

    Liebe, Freundschaft, Sendung HEUTE entfalten sich in drei

    Bereichen:

     

    · in mir selbst, in meinem Wesen, meinem Denken,

    Handeln und Sein, in meinem Mensch-Sein

     

    · in meiner Beziehung zu Gott, der mir in Jesus Christus

    menschlich nahe gekommen ist, in meinem

    Christ- Sein und

     

    · in der Beziehung zu den Mitmenschen in Welt und

    Kirche, meinem Kirche-Sein.

     

    Einüben HEUTE geschieht im Alltag, also im Hier und Jetzt.

    Es gilt, den ersten Schritt zu tun.

    Das Ermutigende: Ich gehe nie alleine. Immer sind andere mit mir, in

    Gemeinschaft und mit Gott übend auf dem Weg.

    HEUTE und alle Tage.

     

    Bestellungen und Infos bei der Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte:

    Tel.: 0651 / 7105-430

  • Reportage über die Arbeitsstelle Medien von Rebecca Biwer Switch

    Tonpost – Erleben mit Sinn(en)

    Das Bistum Trier ist das einzige Bistum in Deutschland, das eine „Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte“ hat. Jeden Monat produziert die Arbeitsstelle das digitale Hörmagazin „Trierische Tonpost“, das blinde und sehbehinderte Menschen über aktuelle Themen aus dem Blindenwesen in Deutschland informiert. Nebenbei laufen weitere Hörproduktionen, die von ehrenamtlichen Mitarbeitern tatkräftig unterstützt werden.

    Von Rebecca Biwer (ehemalige FSJlerin der Tonpost)

    Trier. Es ist acht Uhr früh und die Vorbereitungen für die Produktion der Paulinus-Wochenzeitung im Bistum Trier sind schon tatkräftig im Gange. Sobald die neue Ausgabe der Zeitung gedruckt ist, geht ein Exemplar an die „Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte“. Wöchentlich produziert das kleine Team der Arbeitsstelle mit Hilfe von Helferinnen und Helfern im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) die Paulinus-Hörzeitschrift. Fleißig werden die Texte der Zeitung ausgeschnitten, sortiert und für die ehrenamtlichen Leserinnen und Leser geordnet aufgeklebt. Mit Kopfhörern und eingestellten Mikrofonen können dann die Berichte in abwechselnder Reihenfolge für die Hörerinnen und Hörer eingelesen werden. Zuvor wird noch der Pegel für den jeweiligen Stimmklang angepasst und auf das Kommando „3, 2, 1“ geht es dann los. Die Aufnahmen im Tonstudio übernehmen die FSJler. Am Mischpult können sie die Einstellungen korrigieren und, wenn Fehler gelesen werden, diese berichtigen. Immer zwei Lesergruppen mit jeweils zwei Lesern werden für die Aufnahmen benötigt.

    Martin Ludwig, der selbst erblindet ist, ist seit 1996 Leiter der „Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte“. Er ist sehr froh von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unterstützt zu werden, denen die freiwillige Arbeit viel Freude bereitet. „Ich lese jederzeit gerne Texte für die Tonpost ein. Es ist schön zu wissen, dass man etwas an andere Menschen weitergeben kann, was für sie nicht selbstverständlich ist, wie in dem Fall das Lesen“, sagt die ehrenamtliche Leserin Elsbeth Lubjuhn.

    Das wichtigste Alleinstellungsmerkmal der Arbeitsstelle ist das eigenproduzierte Hörmagazin „Trierische Tonpost“, das jeden Monat an rund 550 Abonnenten bundesweit verschickt wird. Dieses Hörmagazin ist in verschiedene Rubriken eingeteilt, die die Hörerinnen und Hörer unter anderem über Gesellschaft, Soziales, Recht, Kirche und Welt informieren. Hin und wieder werden auch Hörspiele angeboten und mit kleinen Geschichten und Gedichten wird eine Hörausgabe bereichert. Selbst aufgenommene Beiträge der FSJler über besondere Veranstaltungen, wie „Die Woche des Sehens“, „Der Tag des weißen Stockes“, die Ausstellung „Licht ins Dunkel“ und die Heilig-Rock-Tage im Bistum Trier werden auch verwendet.

    In jeder Tonpost-Ausgabe ist die Rubrik „Das Hörerforum“ ein wichtiger Bestandteil. Hier können sich die Hörerinnen und Hörer untereinander austauschen. „Mithilfe eines Braillebriefes, einer CD oder per Mail können die Hörerinnen und Hörer selbstverfasste Beiträge zu uns schicken, die wir einlesen oder am Computer mit technischen Ton-Programmen bearbeiten und anschließend in die Hörzeitschrift aufnehmen. So können die Hörer miteinander kommunizieren, was wiederum die Hörzeitschrift viel lebendiger macht und für eine interessante Unterhaltung sorgt“, erklärt Ludwig. Trotz seines Handicaps, der Erblindung, erledigt er die meisten Aufgaben selbst, was die Leidenschaft für seinen Beruf bestärkt.

    Auch die gemeinsame Arbeit mit den jungen Leuten aus den Freiwilligen-Diensten ist für Martin Ludwig sehr wichtig. Jedes Jahr stellt er zwei oder drei FSJler ein, die ihm und seinem Sekretär bei seiner Arbeit der Audioproduktionen behilflich sind. Aufnahmen im Tonstudio, Texte einlesen, CDs bedrucken, brennen und vervielfältigen, das Verpacken der Versandtaschen sowie die Bedienung der Braille-Maschine für die Blindenschrift gehören zu den Aufgaben eines FSJlers in der Arbeitsstelle. Für die Bearbeitung der Sprachaufnahmen mit speziellen Programmen ist daher eine gewisse Vorkenntnis mit dem Umgang eines Computers von Nutzen. Der 19-jährige Max Maxheim erklärt: „Ich bin froh, mein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Tonpost zu absolvieren. Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich, man hat viel Kontakt zu anderen Menschen und wir dürfen unsere eigenen Ideen einbringen und mitgestalten.“

    Außerdem werden zwei weitere Hörzeitschriften, die ZB (Zeitschrift behinderte Menschen im Beruf) und das TV (Fernsehprogramm) produziert. Bis auf das TV-Programm sind alle Hörzeitschriften kostenlos, und im Winter gibt es zudem die Möglichkeit, den „Klingenden Adventskalender“ zu bestellen, der die Menschen mit kleinen Überraschungen in Form von Sprachaufnahmen durch die adventliche Zeit und den Winter über begleitet. Mit der Weihnachtsausgabe 1969 nahm das damalige Referat für blinde und sehbehinderte Menschen im Bistum Trier seine Arbeit auf und blickt nun auf eine 45-jährige Tradition in der Gestaltung von barrierefreien Hörzeitschriften für blinde und sehbehinderte Menschen zurück. Im Zugehen auf eine inklusive Gesellschaft trägt die Arbeitsstelle Medien im Bistum Trier dazu bei, Barrieren im Bereich der Kommunikation immer weiter abzubauen, bis zur gleichberechtigten Teilhabe aller in unserer Gesellschaft.

    Wollen Sie auch? Tonpost – Erleben mit Sinn(en)

    Dann erreichen Sie uns unter:

    Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte
    Bischöfliches Generalvikariat
    Mustorstraße 2
    54290 Trier

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