͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ |
|
|
|
| Liebe Leserin, lieber Leser, | | | der März-Newsletter ist da. Der März ist für die Prävention ein wichtiger Monat, denn am 31.03.2010 startete die Hotline der Deutschen Bischofskonferenz für Betroffene sexualisierter Gewalt. Und so sind im Bereich Prävention in den letzten Jahren viele Ansätze „gesprossen“, die Hoffnung auf eine neue Kultur achtsamen Miteinanders machen. Gerade angesichts der erdrückenden Erinnerung an die Versäumnisse der Vergangenheit ist es wichtig, sich dies vor Augen zu halten. Denn es macht deutlich, dass eine Alternative möglich ist und motiviert, diese anzustreben. Der kommende PIA-Bericht 2025 wird in diesem Sinn aufzeigen, was auf den Weg gebracht wurde. Und die kommende Ausstellung während der Hl. Rock-Tage einer Kunstinstallation zum Thema Prävention wird ein sichtbares Beispiel setzen (mehr dazu weiter unten im Newsletter).
Mit herzlichen Grüßen
Angela Dieterich und Dr. Andreas Zimmer, Präventionsbeauftragte, mit dem Team der Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt | | |
|
|
|
| | | © Uliana Krekhovets | | | | Internationale Kunstausstellung "Erkennen. Reagieren." in Trier | | | Kinderschutzexperten aus sechs Ländern setzten sich mit dem Thema Missbrauch in Kirche und Gesellschaft auseinander. Daraus entstand, neben einem Onlinekurs zum Thema Prävention von sexualisierter Gewalt, eine beeindruckende Kunstausstellungen mit auf T-Shirts gedruckten Illustrationen von Uliana Krekhovets (Ukraine).
Verschaffen Sie sich einen ersten Eindruck, in dem Sie auf das unten verlinkte Video klicken.
Beeindruckender ist es die Ausstellung live während der Heilig Rock Tage (17.-26.04.2026) im Kreuzgang des Trierer Doms zu erleben.
"Wir glauben, dass Kunst keine Grenzen kennt und jeden anspricht. Sie kann viele Brücken bauen,“ sagt Khrystyna Shabat, Leiterin des Child Dignity Center in Lviv in der Ukraine.
Die Kunstinstallation wurde bereits in Lviv, Kyjiw, Warschau, Košice, Berlin und Prag präsentiert. Jetzt ist sie live in Trier zu sehen und zu erleben.
Die Ausstellung wird betreut vom Child Dignity Center der Ukrainischen Katholischen Universität (Lviv/Ukraine). Das Hilfswerk Renovabis ist Kooperationspartner für Deutschland. Dank der Zusammenarbeit der Fachstelle Prävention gegen sexualisierte Gewalt und des Teams Weltkirche im Bistum Trier wird es möglich, die Ausstellung in Trier zu sehen. Kontaktdaten finden Sie unten.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch! | | | » The international project “SAFEGUARDING. Child’s Safety in the Church Environment” (LVIV) | | |
|
|
|
| Dunkelfeldstudie LeSuBiA zeigt: Weniger als zehn Prozent der Gewalterfahrungen werden angezeigt | | | Frauen, junge Menschen, Personen mit Migrationshintergrund und Angehörige der queeren Community sind besonders oft von Gewalt betroffen
Ausgewählte Ergebnisse:
Sexuelle Belästigung hat bereits fast jede zweite Person (45,8 %) in ihrem Leben erfahren. Mehr als ein Viertel (26,5 %) der Befragten gab an, innerhalb der letzten fünf Jahre sexuelle Belästigung erlebt zu haben. Über ein Drittel der Frauen (34,7 %) und etwa jeder siebte Mann (14,5 %) war in den letzten fünf Jahren von sexueller Belästigung ohne Körperkontakt betroffen, bei sexueller Belästigung mit Körperkontakt liegen die Werte bei 14,5 % (Frauen) und 4,6 % (Männer). Täter bzw. Täterinnen sind überwiegend fremde oder flüchtig bekannte Personen.
Mehr als jede zehnte Person (11,2 %) wurde in ihrem Leben Opfer eines sexuellen Übergriffs, innerhalb der letzten fünf Jahre waren es 2,7 % der Befragten. Auch hier sind Frauen (4,0 %) deutlich stärker betroffen als Männer (1,4 %). Bei Frauen war der Ex-Partner bzw. die Ex-Partnerin am häufigsten Täter bzw. Täterin (46,5 %), bei Männern eine flüchtig bekannte Person (33,3 %).
Digitale Gewalt: über 60 % der 16- bis 17-jährigen Frauen und rund 33 % der 16- bis 17-jährigen Männer in den letzten fünf Jahren Opfer digitaler Gewalt. | | | » Weiterlesen | | |
|
|
|
| Bystanderprävention mit Jugendlichen | | | Aufgrund vermehrter Anfragen zu sexualisierter Peer-Gewalt, sei nochmals au das Projekt CHAT des DGfpI verwiesen. Bei CHAT (Checken, Abklären und Entscheiden, Tun) ging es um die Weiterentwicklung und Evaluation eines Präventionsansatzes, der Jugendliche altersgemäß befähigen soll, sich selbst und andere in Risikosituationen zu unterstützen.
Die vorliegende Dokumentation der Ergebnisse bietet reichlich Anregungen für alle die mit Jugendlichen arbeiten, sei es im Kontext der katholischen Schulen, sei es in der Jugendpastoral. Er findet sich hier: | | | » Weiterlesen | | |
|
|
|
| Ihre Anregungen und Beispiele zu PIA | | | Sie haben gute Erfahrungen in der Präventionsarbeit gemacht? Sie haben einen Themenvorschlag für den Newsletter? Sie wollen eine Rückmeldung geben? Das ist möglich per Mail an praevention@bistum-trier.de . | | |
|
|
|
|