Liebe Pfarrbriefmacherin, lieber Pfarrbriefmacher,
die Urlaubszeit bietet die Gelegenheit, auch mal wirklich unsinnige Dinge zu tun. Wenn man also die Nase voll hat von den ganzen kurzweiligen Informationshappen, mit denen man sich täglich füttert, den kurzen Nachrichten, die per Mail kommen, den Online-Nachrichten, von denen man dann halt doch oft auch nicht mehr als die Überschrift oder den Vorspann liest - und sich dann mal wieder ein Buch zur Hand nimmt, dann hat das schon was Verwegenes: David Copperfield, 1220 Seiten, Moby Dick, immerhin 860 Seiten.
Sie müssen nicht befürchten, dass meine Vorworte dickensche Dimensionen annehmen werden. Aber die Vorstellung, wie diese unglaublich tollen Geschichten ohne Computer, ohne Schreibmaschine (ohne ChatGBT...) geschrieben worden sind, macht mich ein bisschen fassungslos. Aber vielleicht haben Sie ja auch Lust, sich als Autor*in auszutoben? Gerne verweise ich auf unseren kleinen Schreibwettbewerb (es müssen ja auch nicht 1200 Seiten sein...).
Viel Freude beim Schreiben und Lesen!
Ihr Stefan Schneider |