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Blick in einen Baum mit hellgrünen Blättern. Die Sonne strahlt dazwischen.


 
Newsletter Schöpfung & Umwelt
 
 
 

Liebe Leserinnen und Leser,

die meisten Menschen freuen sich auf den Sommer. Endlich warm und Urlaub. Wer eine Solaranlage auf dem Dach hat, freut sich zudem über bis zu 10 Stunden günstigen Solarstrom. Die Hitzerekorde und die anhaltende Trockenheit trüben jedoch die Freude. Die Klimaerwärmung schreitet voran und noch immer gibt es zu viele Menschen, die es nicht wahrhaben wollen. Doch die Zahl derer, die auf klimafreundliche Strom- und Wärmeversorgung und klimafreundliche Mobilität umstellen, wächst. Auch wir bleiben dran und arbeiten daran, dem großen Klimaziel 2045 näher zu kommen. Ich denke oft an Noah, der mit Weitblick mitten in der Wüste ein Schiff gebaut hat, um sich auf kommende Starkwetterereignisse vorzubereiten. Studien zeigen, dass es meist keine absolute Mehrheit braucht, um große Veränderungen anzustoßen. Oft reicht eine überzeugte Minderheit von etwa 25%, um die breite Masse mitzuziehen. Ich bin zuversichtlich, dass wir diesen sozialen Kipppunkt auch bei der Energiewende in Deutschland erreichen werden.
 

Für die Sommerausgabe unseres Newsletters Schöpfung & Umwelt haben wir folgende Themen für Sie ausgewählt: 

  1. Schöpfungszeit 2026 - Hast du erkannt, wie weit die Erde ist?
  2. Wandkalender zur Schöpfungszeit 2026 
  3. Eine Erde - das ökumenische Netzwerk
  4. Mariä Himmelfahrt und die Tradition des Krautwisches
  5. Solarzäune an kirchlichen Gebäuden - Mehr als nur ein Zaun
  6. Fortbildungsreihe Klimaschutz rund um den Kirchturm - Veranstaltungsprogramm 2. Halbjahr 2026 
  7. Earth Overshoot Day World 2026 am 30. Juli
  8. 2. Umwelttag am 27.09.2026 in Weidingen - Best-Practice-Beispiele gesucht

Wir danken für Ihr Interesse und wünschen Ihnen eine schöne Sommerzeit.

Herzliche Grüße

Markus Schlich und das gesamte Redaktionsteam

 
 
  
  
 
  
 
Schöpfungszeit 2026  
 
Schöpfungszeit 2026 - Hast du erkannt, wie weit die Erde ist?
 

Vom 1. September bis 4. Oktober lädt auch in diesem Jahr die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) wieder dazu ein Schöpfungszeit zu feiern. Das diesjährige Motte stammt aus dem Buch Hiob. Im Kapitel 38 weist Gott ihn darauf hin, dass seine Schöpfung größer und komplexer ist, als dass Hiob sie in ihrer Gesamtheit begreifen könnte. Das gilt auch für uns heute. Gerade weil wir heute so viel Wissen über viele naturwissenschaftliche Phänomene haben, wird deutlich, dass sich hinter den erklärten Naturerscheinungen viele neue Detailfragen ergeben. So ist es nicht verwunderlich, dass gerade bei den Naturwissenschaftlern Demut vor dem Gesamten der Welt zu finden ist.

 

» Alle Informationen zur Schöpfungszeit und Link zu den Materialien der ACK

 
 
  
  
 
  
  Werbeplakat Schöpfungskalender 2026
 
 
Wandkalender zur Schöpfungszeit 2026
 

Der Kalender des ökumenischen Netzwerks ´Eine Erde´ bietet Inspiration und Begleitung durch die Schöpfungszeit und ist als großformatiger Bildkalender bestellbar. Er führt Tag für Tag durch die Schöpfungszeit – mit eindrücklichen Bildern und kurzen Texten, Gebeten und Gedichten sowie mit weiterführenden Infos über QR-Codes.

 

» Weitere Informationen und Bestellung Wandkalender

 
 
  
  
 
  
 
Logo und Schriftzug Eine Erde - das ökumenische Netzwerk  
 
Eine Erde - das ökumenische Netzwerk
 

Das ökumenische Netzwerk Eine Erde bringt Akteur:innen aus Kirche, Gesellschaft und Umweltbewegung zusammen, um Wissen zu teilen, Kräfte zu bündeln und konkrete Projekte voranzubringen. Es dient Kirchen, Gemeinden und Gruppen als Dachorganisation, Anlaufstelle und Plattform für Veranstaltungen Informationen, Vernetzung, Kampagnen sowie die spirituelle und theologische Auseinandersetzung mit den Aufgaben der Zeit. Das Bistum Trier ist Mitglied im Netzwerk Eine Erde.

 

» Weiter zum Netzwerk Eine Erde

 
 
  
  
 
  
  Strauß von blühenden Wildpflanzen
 
 
Mariä Himmelfahrt und die Tradition des Krautwisches
 

In manchen Regionen des Bistums ist die Tradition, an Mariä Himmelfahrt Kräutersträuße zu binden und zu segnen bekannt, in anderen nicht. Den Strauß zum Schutz vor Blitz in den Dachstuhl zu hängen, ist wohl eher Aberglaube und krankem Vieh davon zu fressen zu geben, auch nicht zeitgemäß. Aber auch heute kann ein Strauß mit Heilkräutern und Blumen ein Symbol dafür sein, dass Gott es gut mit uns meint, dass uns allerlei Hilfe zuteil wird, auch in Form von Kräutern und Blumen. Die Katholische Landvolkbewegung und die Katholische Erwachsenenbildung bieten zwei Kräuterwanderungen zu Mariä Himmelfahrt an, an denen nicht nur Kräuter vorgestellt, sondern auch der alte Brauch beleuchtet wird. Sie unterstützen auch Sie gerne bei einer Veranstaltung in Ihrer Region.

 

» Weiter zu den Kräuterwanderungen

 
 
  
  
 
  
 
Das Kirchengrundstück mit der Kirche im Hintergrund ist zur Straße abgrenzt mit einem Solarzaun.  
 
Solarzäune an kirchlichen Gebäuden – Mehr als nur ein Zaun
 

Die Energiewende stellt viele Einrichtungen vor die Frage, wie sie ihren Energieverbrauch nachhaltiger gestalten können. Viele Kirchengemeinden möchten ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig ihre Energiekosten senken. Neben klassischen Photovoltaikanlagen auf Dächern rücken dabei zunehmend sogenannte Solarzäune in den Blick. Lesen Sie dazu den Beitrag von André Themoteo, Referent Klimaschutz beim Bistum Trier.

 

» Zum Bericht

 
 
  
  
 
  
  Das Plakat zur Veranstaltungsreihe Klimaschutz rund um den Kirchturm zeigt im Hintergrund einen Kirchturm, davor am rechten Rand einen Baum und links unten das Logo der Fortbildungsreihe.
 
 
Online-Fortbildungsreihe Klimaschutz rund um den Kirchturm
 

Freuen Sie sich auf interessante Veranstaltungen im 2. Halbjahr 2026 zu folgenden Themen:

  • 29.09. Biodiversität – Warum Vielfalt so wertvoll ist 
  • 08.10. Klimaschutz – besonders für Kirchen essenziell 
  • 04.11. Neues Temperieren in Sakralgebäuden – Beispiele 
  • 01.12. Nachhaltige Verpflegung – auch für viele Gäste gut umsetzbar 

Wie immmer online von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr.
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Herzliche Einladung!

 

» Alle Informationen und Anmeldung zu den Veranstaltungen

 
 
  
  
 
  
 
Weltkugel in einer Hand  
 
Earth Overshoot Day World 2026 am 30. Juli
 

Der Earth Overshoot Day World benennt den Tag, an dem die Menschheit weltweit alle Ressourcen aufgebraucht hat, die der Planet innerhalb eines Jahres auf natürlichem Weg ersetzen könnte. 2026 ist es am 30. Juli so weit. Der Earth Overshoot Day soll daran erinnern, dass die Überbeanspruchung der natürlichen Ressourcen der Erde durch den Menschen Folgen hat: ein massiver Rückgang der biologischen Vielfalt, ein Überschuss an Treibhausgasen in der Atmosphäre und ein verschärfter Wettbewerb um Nahrungsmittel und Energie. Deutschland rutschte 2026 bereits am 10. Mai in die roten Zahlen.

 

» Ausführliche Informationen bei Global Footprint Network

 
 
  
  
 
Veranstaltungsplakat zum Umwelttag in Weidingen am 27.09.2026
2. Umwelttag in Weidingen - Best-Practice-Beispiele gesucht
 

Für den zweiten Umwelttag der Pfarrei Arzfeld-Neuerburg St. Peter und Paul und der Caritas Westeifel am 27. September in Weidingen/Eifel werden noch Best-Practice-Beispiele gesucht. Sollten Sie ein solches Projekt vorstellen wollen, bitten die Veranstalter, sich bis 14. August zu melden bei A.Flaemig@caritas-westeifel.de oder mobil unter 0151-61586377.