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Ein Buch augeschlagenes Buch mit einem Kreuz
 
Newsletter Pfarrbriefservice im Bistum Trier
 
 
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Liebe Pfarrbriefmacherin,
lieber Pfarrbriefmacher, 

in der Karwoche geht bei vielen von uns ja schon der Blick voraus: Auf die Woche nach Ostern, den Weißen Sonntag, vielleicht bei dem einen oder anderen sogar schon auf die Feiertage um im Mai und Juni. Klar, was jetzt noch nicht für Ostern vorbereitet ist, das wird auch nicht mehr fertig. Aber vielleicht ist es ja doch auch wichtig, Ostern Schritt für Schritt, Tag für Tag wirken zu lassen und an Gründonnerstag noch nicht das Halleluja im Ohr zu haben.

Ich denke dabei auch gerade an unsere neuen Nachbarn, die uns vor einigen Wochen zum Fastenbrechen eingeladen hatten, was ein wundervoller Abend war. Gestern wollte ich den zweiten Teil unseres 'Deals' einlösen und ihnen eine Bibel schenken. Da das aber ja über tausend Seiten sind, wollte ich sechs Stellen markieren, die sich zum Einstieg als Lektüre anbieten. Da ist sie aber wieder, die Herausforderung im Hier und Jetzt zu sein und zu sagen: Was ist mir wichtig?

Welche Stellen hätten Sie ausgesucht?

Ich wünsche Ihnen gute Tage und viel Freude beim Lesen, 

Ihr 
Stefan Schneider

 
 
Bild der Woche
 
 
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Schluss mit lustig
 

Von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Zum Foto auf Pfarrbriefservice.de

 
 
Text der Woche
 
 
Paar mit schockiertem Gesichtsausdruck vor blauem Hintergrund.
 
Ohne Worte!
 

Ein „Interview ohne Worte“ ist eine besondere Form des Kurzporträts. Statt langer Antworten und ausführlicher Erklärungen lebt es davon, dass sich eine Person nur mit Gesten, Mimik oder kurzen symbolischen Handlungen äußert. Die Fragen stehen dabei als Text im Pfarrbrief – die Antworten werden durch Fotos gegeben. Beispiele dazu gibt es auch auf www.pfarrbriefservice.de. Diese Art von Interview ist leicht, unterhaltsam, menschlich und bringt auf charmante Weise etwas Abwechslung in jede Pfarrbrief-Ausgabe.  

 

» Hier geht es zum ganzen Text auf bistum-trier.de

 
 
Serie (6. Teil): Fasten im Sikhismus
 
 
Fische in einem Teich vor dem Golden Tempel in Amritsar
 
Der menschliche Körper als „Tempel der Seele“
 

Im Sikhismus spielt das Fasten keine religiöse Rolle und wird sogar ausdrücklich abgelehnt, wenn es als spirituelles Ritual verstanden wird. Die Sikh‑Gurus lehren, dass Fasten keinen spirituellen Nutzen bringt und eher eine Form äußerer Askese ist, die den Menschen nicht näher zu Gott führt. In den Schriften heißt es, dass rituelle Fastenpraktiken „weniger wert sind als eine Muschelschale“, da wahre spirituelle Entwicklung durch Wahrheit, Mitgefühl und ein moralisches Leben entsteht – nicht durch körperliche Selbstkasteiung.

Statt den Körper durch Hunger zu schwächen, betont der Sikhismus, dass der menschliche Körper ein Geschenk Gottes und „Tempel der Seele“ ist, der gepflegt und nicht absichtlich gequält werden sollte. Entsprechend gilt Fasten im Sikhismus nicht als Mittel zur Läuterung: Spiritueller Fortschritt entsteht durch richtige Taten, Meditation auf den Namen Gottes und ein ethisches Leben. Guru Nanak selbst lehrte, dass Fasten, Buße und asketische Praktiken ohne innere Wahrheit bedeutungslos seien.

Allerdings ist Fasten nicht grundsätzlich verboten: Aus medizinischen oder gesundheitlichen Gründe ist es zulässig. Manche Menschen fasten zudem wegen persönlicher Lebensumstände, jedoch ohne religiöse Bedeutung. Wichtig ist, dass solche Fälle nichts mit der Sikh‑Lehre selbst zu tun haben, die rituelles Fasten ausdrücklich zurückweist und stattdessen Mäßigung, Ausgeglichenheit und körperliche Fürsorge betont.

Insgesamt zeigt der Sikhismus eine klare Haltung: Wahre Spiritualität entsteht nicht durch äußeren Verzicht, sondern durch inneres Wachstum, ethisches Handeln und die Erinnerung an Gott.

 

 

» Hier gibt es Infos zum Sikkhismus auf Wikipedia

 
 
Termin der Woche
 
 
Eine alte Schreibmaschine
 
Eine kreativ-biographische Schreibwerkstatt
 

In einer digitalen Schreibwerkstatt geht es an drei Freitagnachmittagen in Folge darum wahrzunehmen, was ist: Du und ich. Jetzt und hier, ein Wir. Es geht um Verbundenheit in aller Verschiedenheit und schreiben von dem, was uns Menschen zusammenhält. Wer schreibt oder schreiben will, findet hier viele gute Ideen. 

 
 
Medientipp
 
 
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Immer aktuell: Newsletter und WhatsApp-Kanal des Bistums
 

Nutzen Sie die Arbeit unserer Kolleginnen der Pressestelle. Diese produzieren Tag für Tag klasse Berichte über das kirchliche Leben in unserer Diözese und da ist auch sicher manches dabei, was Sie für Ihren Pfarrbrief nutzen können (wenn Sie die Quelle korrekt zitieren). Auch hinweisen möchte ich auf unseren WhatsApp-Kanal des Bistums. Weniger News, dafür viele gute Ideen und Inspirationen.

 

» Hier geht es zu einer Übersicht der Newsletter, die das Bistum Trier anbietet.