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| Liebe Pfarrbriefmacherin, lieber Pfarrbriefmacher,
das war sie also, die erste "Sommerlaune", der erste Schreibwettbewerb für Pfarrbriefmacher*innen im Bistum Trier. Zwei Kolleginnen haben sich getraut und ihre Texte eingereicht und ich danke Ihnen sehr dafür. Jeder, der irgendwo und irgendwann mal öffentlich geschrieben hat, weiß, wie viel Überwindung es kostet, andere auf eigene Texte draufsehen zu lasse. Selbst mit über 35 Jahren Berufserfahrung ist das, je nach Text, auch für mich manchmal nicht einfach. Aber nur aus Fehlern (und meine Kollegen wissen, dass das bei mir sehr viele sind) wird man klug, und Fehler sieht man halt bei sich selbst am schwersten.
Eine heilsame Lektion war in meinen journalistischen Anfangsjahren meine Arbeit als Freier bei der "FAZ". Wenn man da mittags durch die Flure ging, flaniert man an endlos langen Strecken von 'Korrekturfahnen' vorbei, also Ausdrucken der Ausgabe vom Folgetag. Jeder durfte an jeden Text - auch an den der Chefredakteur*innen oder der Götter im Feuilleton.
Manchmal wünsche ich mir diese Fehlerkultur in meiner Kirche: Ein bisschen weniger von 'Schuld' sprechen und ein bisschen mehr von 'Chance', Fehler benennen, auch, wenn sie 'Oben' passiert sind und gemeinsam daraus lernen. Jesus wusste, dass niemand ohne Fehler ist, trotzdem hat er uns vertraut.
Also: Ein fetter Applaus für die beiden Teilnehmerinnen, auf ein Neues im kommenden Jahr und bis dahin...
... viel Freude beim Lesen 😉.
Ihr Stefan Schneider |
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 | | | | Sommerlaune 26: Danke fürs Mitmachen! | | |
Zwei Einsendungen sind beim Schreibwettbewerb „Sommerlaune“ eingegangen. (zu den Texten geht es unten bei den "Medientipps"). Manche mögen jetzt vielleicht auf die Zahl schauen. Wir blicken lieber auf das, was wirklich zählt: die Freude am Schreiben, die Bereitschaft, Gedanken mit anderen zu teilen, und die Qualität der eingereichten Texte. Deshalb gilt unser herzlicher Dank den beiden Teilnehmerinnen, die sich auf den Wettbewerb eingelassen und ihre Texte eingesandt haben. Beide Beiträge zeigen auf ganz unterschiedliche Weise, was gute Pfarrbrieftexte ausmacht: Sie erzählen von Glauben, Gemeinschaft und den Erfahrungen, die Menschen tragen und prägen.
Im Gedicht „Am Gipfelkreuz“ von Monika Ziegler wird eine Bergwanderung zu einer Glaubenserfahrung. Der Aufstieg durch Nebel, Felsen und beeindruckende Landschaften führt schließlich zum Gipfelkreuz und zu einer tiefen Dankbarkeit gegenüber dem Schöpfer. Naturerlebnis und Spiritualität werden hier auf eindrucksvolle Weise miteinander verbunden.
Der Beitrag „Community – wo aus Fremde Heimat wird“ von Cornelia Sirbu erzählt von Gemeinschaft, Herkunft und Zugehörigkeit in der Italienischen Katholischen Mission Saarbrücken. Der Text schildert, wie Sprache, Kultur, Glaube und gemeinsame Erinnerungen über Generationen hinweg Menschen verbinden und Heimat entstehen lassen.
Beide Texte zeigen eindrucksvoll, wie unterschiedlich Pfarrbrieftexte sein können und wie viel Herzblut in ihnen steckt. Genau darum ging es bei „Sommerlaune“: um die Freude am Schreiben und darum, Geschichten aus dem kirchlichen Leben sichtbar zu machen.
Allen Teilnehmenden sagen wir: Vielen Dank für Ihren Mut, Ihre Kreativität und Ihre Bereitschaft, Ihre Texte mit anderen zu teilen. Wir hoffen, dass „Sommerlaune“ viele weitere Menschen ermutigt, ihre Gedanken, Beobachtungen und Erfahrungen aufzuschreiben. Denn jede Geschichte, die erzählt wird, bereichert das Leben unserer Gemeinden.
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 | | | | „Kommunikation auf Augenhöhe“ | | | Hinweisen möchte ich auf einen Termin im Rahmen der Studienwoche im Exerzitienhaus St. Thomas, am Dienstag, 20.10.2026, den Unter dem Titel „Kommunikation auf Augenhöhe“ biete ich einen Workshop zur Gestaltung von Newsletter an. Neben der Möglichkeit einen Newsletter als kostengünstige, flexible und dialogorientierte Alternative zu Flyer, Programmheft oder Pfarrbrief zu gestalten, stehen zielgruppen-gerechte Inhalte, Aufbau, visuelle Gestaltung, Handlungsaufforderungen, Erscheinungsrhythmus, Personalisierung sowie rechtliche Grundlagen im Mittelpunkt. | | |
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