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Ein Buch augeschlagenes Buch mit einem Kreuz
 
Newsletter Pfarrbriefservice im Bistum Trier
 
 
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Liebe Pfarrbriefmacherin,
lieber Pfarrbriefmacher, 

als konservativ-kirchlich sozialisiertes Wesen, aus den dunklen Tiefen des Westerwaldes, bin ich früh auch mit Kirchenmusik in Berührung gekommen. Samstags ging es - immer - in die Vorabendmesse (die Jungs nach rechts, die Mädchen nach links... unhinterfragt) und dann wurde aus dem Gotteslob gesungen. Aus dieser Zeit, oder vielleicht war es auch ein bisschen später, habe ich eine Traumatisierung mitgenommen - bezogen auf bestimmte Lieder. Ich bin mir nicht sicher ob "Laudato si" damals, Anfang der 80er Jahre, schon im Gotteslob stand, gesungen haben wir es trotzdem. Noch heute bekomme ich allergische Reaktionen bei dem Lied, so, wie wenn man mit einem Messer über einen blanken Teller kratzt.

Nun gut, der Heilige Franziskus kann nichts dafür und ich freue mich, dass zu seinem 800. Todestag, oder dem Transitus, also seinem Übergang in eine andere Welt, seiner gedacht wird. Er steht für mich für ein Denken des Ausgleichs, der Vernunft, der Demut. Wenn ich im Radio auf dem Weg zur Arbeit die Meldung höre, dass die Wirtschaft wächst, dann frage ich mich wohin sie wächst, was ihr Ziel ist und wer das Wachstum bezahlt. Mit Franziskus können wir dann sagen, dass wir nicht irgendwie mit der Schöpfung oder der Natur zu tun haben, sie als "Ding" benutzen und dann weglegen können - nein, wir gehören dazu. Vielleicht mit dem einzigen Unterschied, dass wir darüber nachdenken können, was aber bisher nicht viel gebracht hat.

Ich wünsche Ihnen viel Sonnenschein in dieser Woche und ...

... viel Freude beim Lesen 

Ihr 
Stefan Schneider

 
 
Bild der Woche
 
 
Bronzestatue eines knienden Mannes, der einem Wolf die Hand reicht.
 
Vertrau mir!
 

Was macht uns zu Feinden?

Zum Foto auf Pfarrbriefservice.de

 
 
Text der Woche
 
 
Holzskulptur im Park, umgeben von blühenden rosa Blumen und grünem Laub.
 
Steckbrief zum Heiligen Franz von Assisi
 
Der heilige Franziskus und die heilige Klara von Assisi gehören zu den bekanntesten Gestalten der Kirchengeschichte. Mit ihrem Vertrauen auf Gott, ihrer Liebe zu den Menschen und ihrer Wertschätzung der Schöpfung prägen sie bis heute das christliche Leben. Ein Steckbrief stellt Franziskus von Assisi, sein Leben und Wirken sowie seine besondere Verbundenheit mit Klara vor und lädt dazu ein, die Spiritualität dieser beiden großen Heiligen neu zu entdecken.
 

» Hier geht es direkt zum Steckbrief des Heilige - Pfarrbriefkompatibel

 
 
Termin der Woche
 
 
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800 Jahre Franz von Assisi
 

Hinweisen möchte ich die Feier des "Transitus", also den Tod des Heiligen Franziskus des Patrons der Pfarrei im Dreiländereck am 03. Oktober 2026 um 17:00 Uhr in Nennig mit Gästen aus der bolivianischen Partnerkirche. Wäre vielleicht auch einen Tipp im Pfarrbrief wert.

 
 
Medientipp
 
 
Holzrelief mit zwei stehenden Figuren unter einem Baum, eine mit Kind, eine mit Schleier.
 
Texte und Gebete von Franziskus und Clara
 

Die Gebete des heiligen Franziskus und der heiligen Klara von Assisi spiegeln eine tiefe Verbundenheit mit Gott, den Menschen und der gesamten Schöpfung wider. Sie laden dazu ein, Gottes Gegenwart im Alltag zu entdecken, auf seinen Willen zu vertrauen und aus dem Geist des Evangeliums zu leben. Bis heute inspirieren ihre Gebete Menschen auf der ganzen Welt, den Glauben bewusst zu leben und Gottes Liebe weiterzugeben.

 

» Hier geht es direkt zu den Übersetzungen der Haupttexte von Franziskus und Clara