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Man sieht viele bunte Pfarrebriefe durcheinander auf einem Tisch liegen
 
© Pfarrbriefservice
 
Newsletter Pfarrbriefservice im Bistum Trier
 
 
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Liebe Pfarrbriefmacherin,
lieber Pfarrbriefmacher, 

„Was bekomme ich dafür?" Abgesehen davon, dass eine Gegenfrage selten eine gute Antwort ist, ärgert mich in diesem konkreten Fall auch die - wie soll ich es nennen? - 'Geisteshaltung', die sich hier verbirgt. Ich habe keine Probleme mit den Grundprinzipien unserer kapitalistischen Wirtschaftsordnung, und jede und jeder, die oder der sich hier im Bistum auf eine freie Stelle bewirbt, sollte sich auch fragen: Was bekomme ich dafür? In der Situation, die mir hier noch ein bisschen nachgeht, ging es um die Bitte sich als Wahlhelfer für die anstehende Landtagswahl zu bewerben. Das aber ist ein Ehrenamt, dafür gibt es einen Kaffee und - wenn der Wahlleiter nett ist - ein paar trockene Keckse. Also: „Was bekomme ich dafür?"

Es wäre sehr einfach, jetzt mit den Prinzipien des Ehrenamtes zu kommen, wonach eine Gesellschaft auf das Engagement des Einzelnen angewiesen ist, der 'Lohn' ein funktionierendes Gemeinwesen ist, oder mit psychologischem Fachwissen zu glänzen, wonach Helfen zufriedener macht - und wer will das nicht? Ich probiere es mal biblisch. Eine meiner (aktuellen) Lieblingsstellen in der Bibel findet sich im Jakobus-Brief, der ja meist ein bisschen im Schatten steht. Da steht im 17. Vers des vierten Kapitels: "Wer also das Gute tun kann und es nicht tut, der sündigt." Ich lese das für mich aber nicht so sehr 'moralisch', sondern lebenspraktisch: Wenn Du weißt, was zu tun ist und Du hast die Möglichkeiten - also die Zeit und die Kompetenz - es zu tun, dann mache es. Alles andere wäre eine Ausrede, also feige. Wer will schon gerne als Feigling dastehen 🙂?

Also: Welche Möglichkeiten bieten sich Ihnen? Ich verspreche Ihnen: wenn eine oder einer mal anfängt, dann machen bald zwei oder drei weitere mit.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen 

Ihr 
Stefan Schneider

 
 
Bild der Woche
 
 
Eine Kerze wird an einer anderen Kerze entzündet.
 
Lumen Christi
 

Teilen, ohne dass es kleiner wird.

Zum Foto auf www.heilig-rock-tage.de

 
 
Text der Woche
 
 
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Kirche und Politik:
 

Am 22. März 2026 findet die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz statt. Extreme Positionen und Parteien gewinnen zunehmend an Bedeutung, und es droht eine Verrohung der demokratischen Diskussionskultur. Als Christinnen und Christen sind wir gefordert, unsere Werte und Positionen zu kommunizieren, unser Handeln danach auszurichten und für diese einzustehen. Vor diesem Hintergrund bereiten die evangelischen Landeskirchen und die katholischen Bistümer in Rheinland-Pfalz gemeinsam eine landesweite ökumenische Kampagne unter dem Motto „Aufstehen für … Demokratie und Menschenwürde“ vor, die Sie auch in Ihrem Pfarrbrief unterstützen können.

Die Kampagne startet morgen, also am 18. Februar.

Ab dann finden Sie auch bei uns Freianzeigen und Texte. Wenn Sie noch mehr Material suchen finden Sie den unseren Bistumsseiten (ab dem 18.2.2026!): oder auch auf auf www.aufstehen-fuer.de

Ein wichtiges und oft unterschätztes Ehrenamt ist das des Wahlhelfers. Anbei ein Muster-Text, mit dem Sie im Pfarrbrief werbend auf dieses Ehrenamt hinweisen können.

 
 
Termin der Woche
 
 
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Canva-Fortbildung
 

Am 18.2.2026 ist der Anmeldeschluss für eine Canva-Fortbildung. Ob Flyer, Präsentationen, Social-Media-Beiträge oder Plakate – ein ansprechendes und klares Design ist entscheidend, um Botschaften sichtbar und wirksam zu machen. Mit Canva steht ein benutzerfreundliches Online-Tool zur Verfügung, das auch ohne Vorkenntnisse ermöglicht, professionelle Layouts zu gestalten. Im Workshop lernen die Teilnehmenden die Grundlagen von Canva kennen, können selbst erste Kreationen erstellen und erhalten praktische Tipps, wie sie ihre Ideen kreativ und effizient umsetzen können. Die Fortbildung ist am 3. März in Andernach.

 
 
Medientipp
 
 
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Darf, soll, muss Kirche politisch sein?
 

Wie politisch ist der christliche Glaube, wie politisch darf, soll, muss Kirche sein? Sollen sich Christ*innen äußern zu tagesaktuellen (partei)politischen Fragen? Und was ist mit den Bischöfen? Welche Rolle haben Glaube und Kirche im deutschen Staat? Darüber spricht Stefan Schneider mit Ruth Mareien de Bueno von der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und mit Prof. Dr. Ingo Proft, Dozent für Moraltheologie und (Sozial)Ethik an den Theologischen Hochschulen in Vallendar und Trier.

 

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