Zwischenstand zur Umsetzung der Synode in die Praxis

heraus gerufen. Die nächsten Schritte in die Zukunft

Abgeschlossen & in Arbeit

Die Befragungen zum Entwurf "35 Pfarreien der Zukunft" im Bistum

sind abgeschlossen. Die Beratungs-Ergebnisse der TPG "Raumgliederung" stellt das Bistum am Montag, 23. Oktober, öffentlich und dann natürlich auch online vor. 

Was passiert mit dem Vermögen der Pfarreien? Das interessiert viele Menschen im Bistum. Eine erste Vorentscheidung ist getroffen. Viele an den einschlägigen Fragen besonders Interessierte (u.a. Mitglieder von Verwaltungsräten und entsprechenden Gremien) haben Fragen und Einwände auf mehreren Treffen u.a. mit dem Generalvikar eingebracht... Alle Informationen und wie es weiter geht lesen Sie hier.

Die nächsten Schritte zur Umsetzung der Bistumssynode

23. Oktober 2017: Die Teilprozessgruppe "Raumgliederung" legt einen überarbeiteten Entwurf zu den "Pfarreien der Zukunft" im Bistum Trier vor. Eine kurze Resonanzphase gibt bis zum 10. November Gelegenheit, neue / weitere Bedenken oder Alternativ-Vorschläge einzubringen, die die TPG kurzfristig sichtet und ggfs. in den Vorschlag übernimmt.

Am 24. November 2017 beraten erneut die Räte auf Bistumsebene (Priesterrat, Katholikenrat, Pastoralrat, Bistums-Dechantenkonferenz, Kirchensteuerrat, Leitungskonferenz des Generalvikariats) und weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus  Caritasrat und anderen Gruppen / Einrichtungen im Bistum) und geben dem Bischof ihre Empfehlung zur Neugliederung und zu den Pfarreien der Zukunft.

Alle weiteren Informationen zum Entwurf der neuen Raumgliederung hier

Zur Resonanzphase gehörten im Mai und Juni 2017 acht Veranstaltungen mit Bischof Stephan Ackermann, zu denen die Mitglieder der Räte auf Pfarreien- und Dekanatsebene und weitere Interessierte eingeladen waren.

  • Vom Einzelnen her - ausgehen von Charismen - große Räume - synodal Kirche sein Switch

    Die Synode im Bistum Trier ist am 1. Mai 2016 zu Ende gegangen. Rund 280 Synodale haben mehr als zwei Jahre lang beraten, um mit dem Bischof eine Orientierung für das zukünftige kirchliche Handeln im Bistum zu erarbeiten. Die Synode ging aus von der Frage: „Wie wollen wir persönlich und gemeinsam unseren Weg des Glaubens im Bistum Trier gehen – in den sich rasant ändernden Rahmenbedingungen des Dritten Jahrtausends?“

    Die rasanten Veränderungen haben die Synodalen besonders auf sich wirken lassen und nach den prägenden Entwicklungen unserer Zeit gefragt. Diese fordern die Kirche dazu heraus, sich sehr radikal auf die Menschen und ihre Lebensbedingungen einzulassen, um mit ihnen gemeinsam herauszufinden, was Jesu Botschaft heute bedeutet. Im Abschlussdokument wollen die vier Perspektivwechsel beschreiben, wie die Kirche in der heutigen Zeit glaubwürdig die Frohe Botschaft verkünden kann.

    Die Kirche will entschieden an der Seite der Menschen stehen und vom Einzelnen her denken (Perspektivwechsel eins). Sie will bewusst von den Charismen leben (Perspektivwechsel zwei), die der Herr ihr in dieser Zeit schenkt.

    Die Synodalen und die ganze Synode sind überzeugt davon, dass die Frauen, Männer, Kinder und Jugendlichen in unserem Bistum in weiten pastoralen Räumen ansprechende Gemeinschaften bilden (Perspektivwechsel drei) und einander im Glauben stärken können. In gemeinsamen Beratungen, im Miteinander-Ringen, im Stocken und im Vorankommen – also durch das synodale Prinzip (Perspektivwechsel vier) – lässt die Kirche sich von der Freude an Jesus Christus und von seiner Botschaft inspirieren.

  • Ein Veränderungsprozess, der längst schon begonnen hat Switch

    Die Synode konnte überhaupt nur gelingen, weil viele Christinnen und Christen sich ganz persönlich oder zusammen mit anderen fragen: „Wie geht das heute: Christ(in)-Sein?“ Diese Suche ist in die Synode eingeflossen. Auch die Erfahrungen und Kompetenzen der Seelsorgerinnen und Seelsorger, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Caritas und in den vielen kirchlichen Einrichtungen haben dazu beigetragen, dass im Verlauf der Synode deutlich geworden ist: Wir stecken mitten in einem umfassenden Wandel unserer Gesellschaft und der Kirche. Die Synode hat diese Veränderungen nicht hervorgerufen, sondern sie will in verbindlicher Weise darauf eine Antwort geben und Kirche unter den prägenden Entwicklungen unserer Zeit gestalten.

    Im Dekret, mit dem der Bischof das Abschluss-Dokument der Synode in Kraft gesetzt hat, beschreibt er es „als verbindlicher Rahmen für das zukünftige kirchliche Handeln im Bistum Trier“.

    Die Veränderungen gemeinsam gestalten:
    jede/r Einzelne und als Gemeinschaft

    Die Synode spricht zunächst alle Christinnen und Christen im Bistum Trier an. Alle sollen sich fragen lassen: Was ist Dir wichtig an der Botschaft Jesu Christi? Wo willst Du Dich einsetzen? Und für alle Ebenen kirchlicher Gemeinschaft stellt sich die Frage, zu der die Synode eingeladen hat: Wozu ist die Kirche da?

    Die Kirche ist im Bistum Trier auch als Organisation zu betrachten, die mit finanziellen Mitteln, mit Personal und Immobilien ausgestattet ist. Die Ergebnisse der Diözesansynode zu verwirklichen heißt auch, die Organisation „Kirche im Bistum Trier“ weiter zu entwickeln und zu verändern, alte Aufgaben zu verabschieden, neue anzugehen, und so auch die Ressourcen verantwortlich zu planen und einzusetzen.

  • Zusammengefasst: Switch

    • Eine vorläufige Raumgliederung wird zügig erarbeitet.
    • Eine längere Phase zur inhaltlichen Ausgestaltung, unterstützt durch vom Bischof beauftragte „Erkundungs-Teams“ schließt sich an.
    • Dieses Vorgehen greift ein Votum der Räte auf, nach dem nicht die Raumgliederung, sondern die inhaltliche Gestaltung Priorität haben soll.
Weiteres: