Zwischenstand zur Umsetzung der Synode in die Praxis

heraus gerufen. Die nächsten Schritte in die Zukunft

Befragung zum Entwurf "35 Pfarreien der Zukunft" im Bistum

... ist online - und zwar hier: www.resonanz-bistum-trier.de

Die Online-Umfrage zur künftigen Raumgliederung braucht nur ein paar Minuten - hilft dem Bistum aber sehr bei der Weiterentwicklung der Raumgliederung

Bistums-Fest: Heilig Rock-Tage 2017 - Die Synoden-Werkstatt

Während der Heilig Rock-Tage (28. April bis 7. Mai) laden wir ein, sich über den Stand der Umsetzung zu informieren, zu diskutieren, Ideen zu entwickeln, Rückmeldungen zu geben und Verantwortliche zu treffen.

Dazu gibt es während des Bistumsfestes einen festen Ort: Im sogenannten "Konviktshof" (Hinter dem Dom 7 - erreichbar vom Bischof Stein-Platz aus) steht ein Zelt - täglich offen für Interessierte und Engagierte und auch für Ihre Fragen, Kritik, Anregungen...

Sie können einfach kommen, zu bestimmten Zeiten finden Veranstaltungen statt und Gesprächspartnerinnen und –partner stehen bereit. Zu bestimmten Zeiten hat die Synoden-Werkstatt auch "Programm" - dazu finden Sie alle Informationen hier.

Die nächsten Schritte zur Umsetzung der Bistumssynode

Am Freitag, 24. März, trafen sich

  • die diözesanen Räte (Katholikenrat, Pastoralrat, Priesterrat),
  • die Bistums-Dechantenkonferenz,
  • Vertreterinnen und Vertreter des Caritasrates, 
  • Vertreterinnen von kirchlichen Berufsgruppen und Einrichtungen (Liste Caritasrat und andere Gruppen / Einrichtungen)
  • und die Leitungskonferenz des Bischöflichen Generalvikariats

zum zweiten „Treffen der Diözesanen Räte“. (Das erste Treffen dieser Art hatte am 3. Oktober 2016 stattgefunden und die ersten Schritte der Umsetzung der Synodenbeschlüsse auf den Weg gebracht.)

Bei diesem Treffen hat die Teilprozessgruppe „Raumgliederung“ zusammen mit der Steuerungsgruppe und Bischof Stephan Ackermann vorgestellt, welche räumliche Gliederung des Bistums in bis zu sechzig „Pfarreien der Zukunft“ vorgeschlagen und in den nächsten Jahren umgesetzt werden soll.  Damit ist die „Resonanzphase“ eröffnet, die bis in den Herbst 2017 dauern soll. Alle Rückmeldungen, Bedenken, Anregungen und Vorschläge, die aus dem ganzen Bistum in dieser Resonanzphase eingehen, wird die TPG Raumgliederung mitbedenken und würdigen, wenn sie dann einen vorläufig endgültigen Gliederungsvorschlag vorlegt.

Alle weiteren Informationen zum Entwurf der neuen Raumgliederung hier

Zur Resonanzphase gehören im Mai und Juni 2017 acht Veranstaltungen mit Bischof Stephan Ackermann, zu denen die Mitglieder der Räte auf Pfarreien- und Dekanatsebene und weitere Interessierte eingeladen werden. Grundsätzlich sind Sie frei, sich für eine Veranstaltung Ihrer Wahl anzumelden – gleich, aus welcher Pfarreiengemeinschaft Sie kommen...

Damit Sie langfristig planen können, haben wir hier schon einmal die Termine und Orte aufgelistet – Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen, zum Anmeldeverfahren und anderen Details ergänzen wir, sobald sie vorliegen.

Veranstaltungen mit Bischof Ackermann

Bei jeder Veranstaltung (öffnen mit dem Plus-Zeichen + ) finden Sie nähere Angaben , soweit sie uns vorliegen - und einen Link zum "Doodle"-Terminkalender - dort können Sie sich bitte anmelden! (Sie tragen Ihren Namen ein, setzen ein Häkchen beim Termin, speichern und werden dann nach weiteren Informationen gefragt; bitte füllen Sie dort aus, damit wir Ihnen weitere Informationen geben können!) Wichtiger Hinweis: Der Termin in Prüm (24. Mai) musste um eine Stunde verschoben werden; das Treffen beginnt erst um 19:30 Uhr.

Alternativ können Sie zur Not auch hier den Anmelde-Bogen ausdrucken, ausfüllen und uns per Post oder Fax oder eMail senden - Doodle erspart dem Synodenbüro Arbeit!

Die Synode im Bistum Trier ist am 1. Mai 2016 zu Ende gegangen. Rund 280 Synodale haben mehr als zwei Jahre lang beraten, um mit dem Bischof eine Orientierung für das zukünftige kirchliche Handeln im Bistum zu erarbeiten. Die Synode ging aus von der Frage: „Wie wollen wir persönlich und gemeinsam unseren Weg des Glaubens im Bistum Trier gehen – in den sich rasant ändernden Rahmenbedingungen des Dritten Jahrtausends?“

Die rasanten Veränderungen haben die Synodalen besonders auf sich wirken lassen und nach den prägenden Entwicklungen unserer Zeit gefragt. Diese fordern die Kirche dazu heraus, sich sehr radikal auf die Menschen und ihre Lebensbedingungen einzulassen, um mit ihnen gemeinsam herauszufinden, was Jesu Botschaft heute bedeutet. Im Abschlussdokument wollen die vier Perspektivwechsel beschreiben, wie die Kirche in der heutigen Zeit glaubwürdig die Frohe Botschaft verkünden kann.

Die Kirche will entschieden an der Seite der Menschen stehen und vom Einzelnen her denken (Perspektivwechsel eins). Sie will bewusst von den Charismen leben (Perspektivwechsel zwei), die der Herr ihr in dieser Zeit schenkt.

Die Synodalen und die ganze Synode sind überzeugt davon, dass die Frauen, Männer, Kinder und Jugendlichen in unserem Bistum in weiten pastoralen Räumen ansprechende Gemeinschaften bilden (Perspektivwechsel drei) und einander im Glauben stärken können. In gemeinsamen Beratungen, im Miteinander-Ringen, im Stocken und im Vorankommen – also durch das synodale Prinzip (Perspektivwechsel vier) – lässt die Kirche sich von der Freude an Jesus Christus und von seiner Botschaft inspirieren.

  • Ein Veränderungsprozess, der längst schon begonnen hatSwitch

    Die Synode konnte überhaupt nur gelingen, weil viele Christinnen und Christen sich ganz persönlich oder zusammen mit anderen fragen: „Wie geht das heute: Christ(in)-Sein?“ Diese Suche ist in die Synode eingeflossen. Auch die Erfahrungen und Kompetenzen der Seelsorgerinnen und Seelsorger, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Caritas und in den vielen kirchlichen Einrichtungen haben dazu beigetragen, dass im Verlauf der Synode deutlich geworden ist: Wir stecken mitten in einem umfassenden Wandel unserer Gesellschaft und der Kirche. Die Synode hat diese Veränderungen nicht hervorgerufen, sondern sie will in verbindlicher Weise darauf eine Antwort geben und Kirche unter den prägenden Entwicklungen unserer Zeit gestalten.

    Im Dekret, mit dem der Bischof das Abschluss-Dokument der Synode in Kraft gesetzt hat, beschreibt er es „als verbindlicher Rahmen für das zukünftige kirchliche Handeln im Bistum Trier“.

    Die Veränderungen gemeinsam gestalten:
    jede/r Einzelne und als Gemeinschaft

    Die Synode spricht zunächst alle Christinnen und Christen im Bistum Trier an. Alle sollen sich fragen lassen: Was ist Dir wichtig an der Botschaft Jesu Christi? Wo willst Du Dich einsetzen? Und für alle Ebenen kirchlicher Gemeinschaft stellt sich die Frage, zu der die Synode eingeladen hat: Wozu ist die Kirche da?

    Die Kirche ist im Bistum Trier auch als Organisation zu betrachten, die mit finanziellen Mitteln, mit Personal und Immobilien ausgestattet ist. Die Ergebnisse der Diözesansynode zu verwirklichen heißt auch, die Organisation „Kirche im Bistum Trier“ weiter zu entwickeln und zu verändern, alte Aufgaben zu verabschieden, neue anzugehen, und so auch die Ressourcen verantwortlich zu planen und einzusetzen.

  • Erste Schritte zur Bildung der Pfarreien der ZukunftSwitch

    Zur Bildung der Pfarreien der Zukunft haben sich die Räte dafür ausgesprochen, dass einerseits das Bistum Rahmenbedingungen setzt und andererseits Gestaltungsmöglichkeiten vor Ort wahrgenommen werden. Die Leitungskonferenz hat das Votum der Räte angenommen und aus den Diskussionen und Rückmeldungen den Vorschlag weiterentwickelt.

    TPG RAUMGLIEDERUNG entwickelt einen vorläufigen Gliederungs-Vorschlag

    Die Leitungskonferenz des Bischöflichen Generalvikariats, die Steuerungsgruppe und eine Teilprozessgruppe RAUMGLIEDERUNG erarbeiten bis März 2017 eine vorläufige Gliederung des Bistums in maximal 60 Pfarreien der Zukunft.

    Gemeinsam mit den Weihbischöfen haben die Dechanten im Rahmen der Bistumsdechantenkonferenz eine erste Einschätzung dazu erarbeitet. Danach haben die Dechanten weitere Hinweise und Einschätzungen aus ihrer Sicht an den jeweiligen Weihbischof eingereicht. Diese Einschätzungen hat die Teilprozessgruppe RAUMGLIEDERUNG aufgegriffen; Dechant Clemens Grünebach (Hermeskeil) leitet diese TPG. Für den Teilprozess wurden weitere Einschätzungen aus den Bereichen Verwaltung und Personal eingeholt.

  • Gemeinsame Sitzung am 24. März 2017Switch

    Beteiligung: Sitzung der Räte mit der Leitung

    Dieser Entwurf wird als vorläufige Gliederung des Bistums spätestens am 24. März 2017 bei der Sitzung aller diözesanen Räte zusammen mit der Dechantenkonferenz und der Leitungskonferenz vorgestellt und beraten.

  • Resonanz-Phase zur vorläufigen Raumgliederung: Rückmeldungen auf vielen WegenSwitch

    Nach der Vorstellung der vorläufigen Gliederung findet eine Resonanzphase statt. Die Resonanzphase beginnt mit der Vorlage der vorläufigen Gliederung spätestens am 24. März 2017. An diesem Tag treffen sich die Diözesanen Räte und die Bistumsdechanten wieder mit der Leitungskonferenz.

    Nach der Veröffentlichung der vorläufigen Raumgliederung sind die Räte auf Pfarreiund Dekanatsebene eingeladen, aus ihrer Perspektive und Verantwortung eine schriftliche Rückmeldung zu der vorläufigen Gliederung geben. Dies ist bis Oktober 2017 möglich.

    Es wird daneben eine Reihe von Veranstaltungen vor Ort geben, in denen die Hintergründe des Synodendokuments und vor allem die Ideen für die Gestaltung der Pfarreien der Zukunft sowie weitere Schritte vorgestellt und diskutiert werden.

    Die Teilprozessgruppe Raumgliederung und die Steuerungsgruppe werden alle in diesem Zeitraum (bis Oktober 2017) eingegangen Rückmeldungen in die weitere Planung einbeziehen.

Zusammengefasst:

  • Eine vorläufige Raumgliederung wird zügig erarbeitet.
  • Eine längere Phase zur inhaltlichen Ausgestaltung, unterstützt durch vom Bischof beauftragte „Kundschafter-Teams“ schließt sich an.
  • Dieses Vorgehen greift ein Votum der Räte auf, nach dem nicht die Raumgliederung, sondern die inhaltliche Gestaltung Priorität haben soll.
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