Zwischenstand zur Umsetzung der Synode in die Praxis

heraus gerufen. Die nächsten Schritte in die Zukunft

Der

Newsletter Advent 2017

Mehr Informationen

liegen jetzt (1.12.2017) gedruckt und online vor:

Die Broschüre Vermögensfragen in den Pfarreien der Zukunft
(mehr dazu auf der Seite zu Vermögensfragen)

Hier noch einmal der Sommer-Newsletter 2017

Viele Rückmeldungen zum zweiten Entwurf einer Raumgliederung des Bistums Trier haben für das Räte-Treffen am 24. November vorgelegen und sind in die Beratungen eingeflossen. Die Ergebnisse auf dem neuesten Stand finden Sie natürlich auch online.

Die nächsten Schritte zur Umsetzung der Bistumssynode

Am 24. November 2017 haben Bischof und die Räte auf Bistumsebene (Priesterrat, Katholikenrat, Pastoralrat, Bistums-Dechantenkonferenz, Kirchensteuerrat, Leitungskonferenz des Generalvikariats) und weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus  Caritasrat und anderen Gruppen / Einrichtungen im Bistum) an einem gemeinsamen Beratungs-Nachmittag die "Resonanzphase" zur Raumgliederung abgeschlossen. Der Bischof wird die vorliegenden Vorschläge und Anregungen erwägen und voraussichtlich im Januar 2018 die neue räumliche Gliederung des Bistums in Kraft setzen; dann beginnt das kirchenrechtlich vorgeschriebene Verfahren mit Anhörungen und Beteiligungen... Alle weiteren Informationen zum Entwurf der neuen Raumgliederung hier

  • Inzwischen arbeiten die Teilprozessgruppen weiter an ihren Themen; sie stimmen sich miteinander über Schnittstellen und thematische Überschneidungen / Berührungen ab.
  • Im Frühjahr 2018 (Januar / Februar) werden sich die Erkundungsteams auf ihre Wege in die künftigen Pfarreien der Zukunft machen.

Alle aktuellen Informationen und ein Interview mit Generalvikar von Plettenberg im Newsletter Advent 2017 (als PDF)

  • Vom Einzelnen her - ausgehen von Charismen - große Räume - synodal Kirche sein Switch

    Die Synode im Bistum Trier ist am 1. Mai 2016 zu Ende gegangen. Rund 280 Synodale haben mehr als zwei Jahre lang beraten, um mit dem Bischof eine Orientierung für das zukünftige kirchliche Handeln im Bistum zu erarbeiten. Die Synode ging aus von der Frage: „Wie wollen wir persönlich und gemeinsam unseren Weg des Glaubens im Bistum Trier gehen – in den sich rasant ändernden Rahmenbedingungen des Dritten Jahrtausends?“

    Die rasanten Veränderungen haben die Synodalen besonders auf sich wirken lassen und nach den prägenden Entwicklungen unserer Zeit gefragt. Diese fordern die Kirche dazu heraus, sich sehr radikal auf die Menschen und ihre Lebensbedingungen einzulassen, um mit ihnen gemeinsam herauszufinden, was Jesu Botschaft heute bedeutet. Im Abschlussdokument wollen die vier Perspektivwechsel beschreiben, wie die Kirche in der heutigen Zeit glaubwürdig die Frohe Botschaft verkünden kann.

    Die Kirche will entschieden an der Seite der Menschen stehen und vom Einzelnen her denken (Perspektivwechsel eins). Sie will bewusst von den Charismen leben (Perspektivwechsel zwei), die der Herr ihr in dieser Zeit schenkt.

    Die Synodalen und die ganze Synode sind überzeugt davon, dass die Frauen, Männer, Kinder und Jugendlichen in unserem Bistum in weiten pastoralen Räumen ansprechende Gemeinschaften bilden (Perspektivwechsel drei) und einander im Glauben stärken können. In gemeinsamen Beratungen, im Miteinander-Ringen, im Stocken und im Vorankommen – also durch das synodale Prinzip (Perspektivwechsel vier) – lässt die Kirche sich von der Freude an Jesus Christus und von seiner Botschaft inspirieren.

  • Ein Veränderungsprozess, der längst schon begonnen hat Switch

    Die Synode konnte überhaupt nur gelingen, weil viele Christinnen und Christen sich ganz persönlich oder zusammen mit anderen fragen: „Wie geht das heute: Christ(in)-Sein?“ Diese Suche ist in die Synode eingeflossen. Auch die Erfahrungen und Kompetenzen der Seelsorgerinnen und Seelsorger, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Caritas und in den vielen kirchlichen Einrichtungen haben dazu beigetragen, dass im Verlauf der Synode deutlich geworden ist: Wir stecken mitten in einem umfassenden Wandel unserer Gesellschaft und der Kirche. Die Synode hat diese Veränderungen nicht hervorgerufen, sondern sie will in verbindlicher Weise darauf eine Antwort geben und Kirche unter den prägenden Entwicklungen unserer Zeit gestalten.

    Im Dekret, mit dem der Bischof das Abschluss-Dokument der Synode in Kraft gesetzt hat, beschreibt er es „als verbindlicher Rahmen für das zukünftige kirchliche Handeln im Bistum Trier“.

    Die Veränderungen gemeinsam gestalten:
    jede/r Einzelne und als Gemeinschaft

    Die Synode spricht zunächst alle Christinnen und Christen im Bistum Trier an. Alle sollen sich fragen lassen: Was ist Dir wichtig an der Botschaft Jesu Christi? Wo willst Du Dich einsetzen? Und für alle Ebenen kirchlicher Gemeinschaft stellt sich die Frage, zu der die Synode eingeladen hat: Wozu ist die Kirche da?

    Die Kirche ist im Bistum Trier auch als Organisation zu betrachten, die mit finanziellen Mitteln, mit Personal und Immobilien ausgestattet ist. Die Ergebnisse der Diözesansynode zu verwirklichen heißt auch, die Organisation „Kirche im Bistum Trier“ weiter zu entwickeln und zu verändern, alte Aufgaben zu verabschieden, neue anzugehen, und so auch die Ressourcen verantwortlich zu planen und einzusetzen.

  • Zusammengefasst: Switch

    • Eine vorläufige Raumgliederung wird zügig erarbeitet.
    • Eine längere Phase zur inhaltlichen Ausgestaltung, unterstützt durch vom Bischof beauftragte „Erkundungs-Teams“ schließt sich an.
    • Dieses Vorgehen greift ein Votum der Räte auf, nach dem nicht die Raumgliederung, sondern die inhaltliche Gestaltung Priorität haben soll.
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