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80 Sängerinnen und Sänger führen ökumenisches Chorprojekt in Osburg auf:„STARK wie ein Baum“ erzählt vom Weg zu innerer Stärke 

Rund 80 Sängerinnen und Sänger aus den Pastoralen Räumen Wittlich und Hermeskeil haben sich für das ökumenische Chorprojekt zusammengefunden, das in Osburg aufgeführt wird.
Datum:
29. Aug. 2025
Von:
Simone Bastreri

Wittlich/Hermeskeil – Ein Probewochenende, 80 Sängerinnen und Sänger, ein gemeinsames Ziel: Die Chorerzählung „STARK wie ein Baum“ auf die Bühne bringen und die Zuschauer mit einem Mix aus aktuellen Songs, selbst geschriebenen Stücken und spirituellen Texten fesseln. „beziehungsWeise“ nennt sich das ökumenische Familien-Chorprojekt, dem jedes Jahr jüngere und ältere Menschen ihre Stimme leihen. Drei Tage nur proben sie gemeinsam – früher noch auf der Marienburg, heute in der Jugendherberge Hermeskeil – um am Sonntag, 7. September um 17 Uhr in der Osburger Pfarrkirche das Ergebnis zu präsentieren. Mit dem Besuch des Konzerts tun die Zuhörerinnen und Zuhörer gleichzeitig etwas Gutes, denn alle Einnahmen gehen an Hilfsprojekte der Bolivienpartnerschaft des Bistums Trier.   

Armin Surkus-Anzenhofer, Pastoralreferent aus dem Raum Wittlich, kann die vielen Chorprojekte kaum noch aufzählen, die er im Lauf der letzten 24 Jahre geleitet hat. Und immer noch treibt ihn diese besondere Form seelsorglicher Arbeit an: „Musik, vor allem Populärmusik, ist ein wichtiger Schlüssel zu den Emotionen und auch den großen Lebensfragen der Menschen. Es gibt so viele tolle Songs mit starken Aussagen, die Themen wie Menschenwürde, Liebe, Glauben oder Trauer ansprechen.“  

Das Chorprojekt sei seit seiner Entstehung 2001 schon immer mehr gewesen als ein reines Lieder-Konzert. Während sich anfangs vor allem junge Leute auf der Marienburg zusammenfanden, sind inzwischen auch viele „jung Gebliebene“ dabei. Einstudiert werden die Songs mit großer musikalischer Bandbreite mit den begleitenden Musikern Christoph Lauterbach, Raphael Klar und Bernhard Röhrich. „In diesem Jahr geht es um das Symbol des Baumes. Wir fragen danach, wie man trotz der alltäglichen Herausforderungen gefestigt und stark wie ein Baum im Leben stehen kann“, so Surkus-Anzenhofer. Die Chorerzählung verbinde Lieder, Texte und spirituelle Impulse zu einer bewegenden Gesamtkomposition, die die innere Stärke, Würde und Resilienz jedes Menschen in den Mittelpunkt stellt. „Wir haben in diesem Jahr zum ersten Mal einen Psalm selbst geschrieben, der auf die heutige Zeit bezogen ist und den man auch für das eigene Leben deuten kann.“ Er freue sich, dass sich wieder so viele Menschen aus den Pastoralen Räumen Wittlich und Hermeskeil gefunden hätten, um sich drei Tage lang auf dieses Abenteuer einzulassen. Mit im Boot sind neben den Pastoralen Räumen auch der Evangelische Kirchenkreis Simmern-Trarbach, die Jugendkirche Trier und die Fachstelle Jugend im Visitationsbezirk Trier. „Wir alle wollen auch ein Zeichen der Solidarität setzen und spenden deshalb die Einnahmen an die Bolivienpartnerschaft.“ 

Mehr Informationen gibt es auf: www.pastoralerraum-wittlich.de und unter Tel.: 06571-14694-15.