Vor 70 Jahren kam „Der Hauptmann von Köpenick“ mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle in die Kinos. Ein Film, den Wolfgang Drießen sehr berührt und das auch in seinem aktuellen „Lebenszeichen“ thematisiert. Ausgangspunkt ist die wahre Geschichte des Schusters Wilhelm Voigt. Dieser sitzt mehrfach im Gefängnis, steht danach auf der Straße und gerät in die Mühlen der Bürokratie. Ohne Pass bekommt er keine Arbeit und ohne Arbeit keinen Pass. Deshalb droht ihm die Ausweisung aus Deutschland. In einer Szene sinniert Voigt im Gespräch mit einem Schwager Friedrich über sein verkorkstes Leben und auch über Gott. An dieser Stelle möchte Wolfgang Drießen am liebsten in den Film hineinklettern und ihm zureden, dass Gott so nicht ist. Er glaubt daran, dass Gott den Menschen nicht fallen lässt und jeder eine zweite Chance verdient hat.
Zu hören am 28. Februar, ab zirka 10.55 Uhr auf SR Kultur.
Radio-Tipp aus der „Paulinus”-Ausgabe 8/2026.
