Julian Sengelmann beschreibt seine Kindheit als „U-Boot“-Christ: „Wir sind an Weihnachten aufgetaucht und dann das ganze Jahr wieder abgetaucht.“ Doch gerade weil Freunde und Familie mit Religion und Kirche so gar nichts anfangen können, entscheidet er sich aus Protest für den Konfirmationsunterricht. Als 13-Jähriger wird der heranwachsende Hanseat dann auch getauft und findet in der Jugendarbeit seiner evangelischen Gemeinde in Hamburg ein Zuhause. Heute ist er promovierter Theologe, Pastor und hat einen Spiegel-Bestseller mit dem Titel „Ankerpunkte. Was dir Halt gibt, wenn das Leben stürmisch ist“ geschrieben. Was dem 43-Jährigen, der in den vergangenen Jahren viele private Schicksalsschläge verarbeiten musste, persönlich Halt gibt und warum er gerne Seelsorger in einer Millionenmetropole ist, hat er Christopher Hoffmann in den „SWR1 Begegnungen“ erzählt.
Zu hören ist die Sendung am 19. April um 9.15 Uhr auf SWR 1 und jederzeit unter www.kirche-im-swr.de.
Radio-Tipp aus der „Paulinus”-Ausgabe 15/2026.
