Machen Sie mit bei der Umsetzung der Synoden-Beschlüsse!?

Die Arbeit der TeilProzessGruppen ab Februar 2017

Teilprozessgruppen (TPGs) arbeiten an einem Teilauftrag, der sich aus dem Abschlussdokument ergibt. Gemäß der Empfehlung der diözesanen Räte vom 3. Oktober 2016 befassen die ersten TPG sich mit der Bildung der Pfarreien der Zukunft und mit den priorisierten Inhalten.

  • TPGs arbeiten im Auftrag der Leitungskonferenz. Das Synodenbüro koordiniert ihre Arbeit.
  • Zum Teil hängen Ergebnisse einzelner TPGs voneinander ab, sodass es einer Gesamtkoordination bedarf.
  • Es wird Teilprozessgruppen geben, die ihre Aufgaben in kurzer Zeit erledigt haben. Andere werden länger arbeiten.
  • Es ist möglich, dass Teilprozessgruppen „Untergruppen“ bilden.
  • Teilprozessgruppen sind wichtige Instrumente für die Umsetzung der Synodenergebnisse, aber nicht die einzigen. Es gibt auch andere Möglichkeiten, Inhalte der Synode zu realisieren.

Sie wollen mitarbeiten?

Vielen Dank dafür! - Leider ist die Bewerbungs-Frist für die derzeit zu besetzenden TPG abgelaufen. Es liegen sehr viele Bewerbungen vor - und darüber freuen wir uns sehr.

Sobald weitere TeilProzessGruppen beauftragt und personalisiert werden, eröffnen wir das InteressenBekundungsVerfahren hier neu!

  • Mitarbeiten in einer Teilprozessgruppe - wie viel Zeit müsste ich einbringen?Switch

    Zeitaufwand und Form der Beteiligung in den Teilprozessgruppen

    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – ehrenamtliche wie hauptamtliche – wollen gern ihr  Interesse bekunden, in einer oder mehreren Teilprozessgruppen mitzuarbeiten. Dabei entsteht die Frage, welcher zeitliche Aufwand auf die Teilnehmer zukommen wird...

    Die zeitliche Beanspruchung wird sicher je nach Thema der Teilprozessgruppe unterschiedlich sein. Von Seiten des Synodenbüros rechnen wir für eine ehrenamtliche Mitarbeit in einer Gruppe im Schnitt mit etwa zwei bis vier Stunden pro Woche. Für eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter im Dienst des Bistums Trier wird es eine Freistellung im Umfang von bis zu 10% einer Vollzeitstelle geben.

    Wie lange die jeweilige Teilprozessgruppe arbeiten wird, wird je nach Thema und Auftrag zu entscheiden sein; manche Gruppe hat einen eher überschaubaren Auftrag bzw. sollte schnell „fertig“ sein – andere Aufträge sind sehr umfangreich. Eine ganz grobe erste Schätzung geht davon aus, dass eine TPG im Durchschnitt ca. ein Jahr lang arbeiten wird.

    Eine Mitarbeit als Resonanzpartnerin oder Resonanzpartner bedeutet einen wesentlich geringeren Zeitaufwand; die TPG wird voraussichtlich nur an „Meilensteinen“ ihrer jeweiligen Arbeit um eine Resonanz bitten.

    Dies alles ist nur eine ungefähre und vorläufige Einschätzung. Die genauere Festlegung wird besprochen werden, wenn sich die Teilprozessgruppe konstituiert – und natürlich mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen. Dann wird auch zu besprechen sein, in welchem Rhythmus sich die Gruppe trifft, zu welchen Zeiten und an welchen Orten.

Seit Anfang März 2017 sondiert das Synodenbüro die in großer Zahl eingegangenen Bekundungen von Interesse für eine Mitarbeit in einer TPG. Dabei sind folgende Ziele im Blick:

  • gute Gruppengröße und Gruppenkonstellation
  • verschiedene Kompetenzen und Perspektiven sollen in jeder Gruppe zusammenkommen.

Die endgültige Entscheidung über die Zusammensetzung einer jeden Teilprozessgruppe trifft die Leitungskonferenz.

Falls eine Mitarbeit in der TPG nicht zustande kommt (zB weil es mehr Interessentinnen und Interessenten als Plätze gibt oder weil jemand anders eine ähnliche Qualifikation wie die Ihre einbringt), könnten Sie immer als Resonanzpartnerin oder Resonanzpartner mitarbeiten.

Hier finden Sie:

Teilprozessgruppen (TPG) zu den (mehr) strukturellen Themen hier
mehr inhaltliche TPG hier.

Und hier noch eine eher übergreifende Teilprozessgruppe - ihre Aufgabe bezieht sich auf den 4. Perspektiv-Wechsel: "Das synodale Prinzip bistumsweit leben"

  • TPG Synodales Prinzip (inkl. Räte) (in Planung)Switch

    Die Teilprozessgruppe entwickelt die lokale Rätestruktur ausgehend von der Gestaltung der Pfarrei der Zukunft weiter. Das Abschlussdokument benennt Kriterien dafür: „Entscheidungen werden in einem guten Miteinander aller Beteiligten vorbereitet, diskutiert und getroffen. Entscheidungs-Prozesse und Verfahren müssen transparent ausgestaltet sein und gut kommuniziert werden.“

    Bei der Ausgestaltung synodaler Strukturen ist auch darüber nachzudenken, wie neben den bisherigen Gremien verschiedene andere Formen von Mitgestaltungsmöglichkeiten das Prinzip des „gemeinsam Kirche Sein“ verwirklichen können: „Rolle und Verantwortung der Laien werden dadurch gestärkt, dass sie Aufgaben in eigener Verantwortung gestalten und neue, attraktive Tätigkeitsfelder erschließen und mit Leben erfüllen können.“, heißt es im Abschlussdokument.

    Auch die Struktur der Räte auf Bistums-Ebene soll so verändert werden, dass die diözesanen Räte zu einem gemeinsamen Diözesanrat zusammenkommen.

    Die entsprechenden Ordnungen sind von der Teilprozessgruppe zu entwickeln.

Weiteres: