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Verstorbener Erzbischof von Sucre war „Verfechter einer synodalen Kirche“:Bischof Ackermann trauert mit Boliviens Kirche um Erzbischof Centellas

Bischof Stephan Ackermann trauert um den verstorbenen Erzbischof von Sucre, Ricardo Ernesto Centellas Guzmán. Sein Tod sei ein großer Verlust für die Kirche in Bolivien, so Bischof Ackermann.
Zu sehen ist der verstorbene Erzbischof von Sucre, Ricardo Ernesto Centellas Guzmàn
Datum:
30. Sept. 2026
Von:
Judith Rupp

Trier/Sucre/La Paz – Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann trauert mit der Kirche in Bolivien um den Erzbischof von Sucre, Ricardo Ernesto Centellas Guzmàn, der am 24. September plötzlich verstorben ist. Im Kondolenzschreiben an den Vorsitzenden der bolivianischen Bischofskonferenz, Bischof Aurelio Pesoa OFM, heißt es: „Die Nachricht von seinem plötzlichen und unerwarteten Tod hat mich und viele Menschen im Bistum Trier sehr getroffen und traurig gemacht. Es ist ein großer Verlust für die Erzdiözese Sucre und ebenso für die ganze Kirche Boliviens.“

Als Präsident der Partnerschaftskommission, als früherer Vorsitzender der bolivianischen Bischofskonferenz und zuletzt als Erzbischof von Sucre habe Ricoardo Centellas sich um die Partnerschaft zwischen der Kirche Boliviens und dem Bistum Trier verdient gemacht: „Die Freundschaft zwischen unseren Ländern war ihm ein Herzensanliegen und ein bedeutender Teil seines pastoralen Engagements.“   

Ackermann erinnert daran, dass Erzbischof Centellas als Vertreter der Partnerkirche am Abschlussplenum der Diözesansynode im April 2016 teilgenommen und dort gesprochen hatte: „Mit der Ermutigung zu einer missionarischen Kirche, einer Kirche des Dienstes und einer Kirche, die als Gemeinschaft von Gemeinschaften geschwisterlich lebt, hat er uns einen bleibenden Impuls hinterlassen.“ Centellas sei „ein Verfechter einer geerdeten und synodalen Kirche“ gewesen.

Sein Kondolenzschreiben schließt Bischof Ackermann mit einer Bitte: „Ich bitte alle Gläubigen im Bistum Trier, mit mir des Verstorbenen zu gedenken und sein Anliegen einer weltweit verbundenen, geschwisterlichen Kirche weiterzutragen.“