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Visitation im Pastoralen Raum Saarbrücken:„Christliche Werte machen den Unterschied“

Generalvikar von Plettenberg hat im Rahmen seiner Visitation das Marienhaus Klinikum Neunkirchen besucht und sich über die medizinische Versorgung sowie die Krankenhaus-Seelsorge informiert.
Der Generalvikar Ulrich von Plettenberg in der Kapelle des Marienhaus Klinikums Neunkirchen.  v.l.n.r.: Michael Sicks (stellv. Pflegedirektor), Lucas Merschbächer (Kaufmännischer Direktor), Martina Paulus (Pastoralreferentin), Nina Cullmann (Krankenhausoberin), Dr. Ulrich von Plettenberg (Generalvikar des Bistums Trier), Ulrike Killius-Reis (Vorsitzende der Mitarbeitervertretung), Marc Raber (Pflegedienstleiter)
Datum:
16. Dez. 2025
Von:
Yvonne Hubertus/Marienhaus-Gruppe

Neunkirchen – Im Rahmen seiner Visitation (Besuchsreise) im Pastoralen Raum Neunkirchen hat der Generalvikar des Bistums Trier, Ulrich von Plettenberg, am Freitag, 12. Dezember, das Marienhaus Klinikum Neunkirchen besucht. An diesem Tag besuchte er ebenfalls die katholische Familienbildungsstätte Neunkirchen und tauschte sich mit Kita-Standort-Leitungen aus. Der Besuch war bereits seit längerer Zeit geplant.

Begrüßt wurde der Generalvikar von Klinikseelsorgerin Martina Paulus, dem Kaufmännischen Direktor Lucas Merschbächer, der Krankenhausoberin Nina Cullmann, dem stellvertretenden Pflegedirektor Michael Sicks, dem Pflegedienstleiter Marc Raber sowie der Vorsitzenden der Mitarbeitervertretung Ulrike Killius-Reis. Bei einem gemeinsamen Gespräch in vorweihnachtlicher Atmosphäre tauschten sich die Teilnehmenden über die Rolle des Klinikums in der Region sowie über aktuelle Entwicklungen aus.

Im Gespräch wurde insbesondere die besondere Bedeutung des Standorts Kohlhof hervorgehoben, an dem seit nunmehr rund 100 Jahren eine Kinderklinik beheimatet ist. Diese lange Tradition – getragen von unterschiedlichen Trägern im Laufe der Jahrzehnte – prägt den Standort bis heute. Zugleich wurde die hohe medizinische Qualität in den weiteren Fachabteilungen und die umfassende Versorgung erwachsener Patientinnen und Patienten thematisiert. Von Plettenberg würdigte den offenen und kontinuierlichen Austausch zwischen dem Bistum Trier und der Marienhaus-Gruppe sowie das Engagement der Geschäftsführung, die regelmäßig den Dialog mit den Seelsorgeteams sucht.

Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs lag auf dem christlichen Profil des Klinikums. In der Kapelle informierte Pastoralreferentin Martina Paulus über die vielfältigen Angebote der Klinikseelsorge, die über Gottesdienste hinausgehen. Dazu zählen unter anderem Möglichkeiten zur stillen Einkehr, ein Adventskalender mit berührenden Geschichten aus dem Klinikalltag sowie monatliche geistliche Impulse. Auch alternative Angebote wie LED-Kerzen werden von Patientinnen und Patienten, Besuchenden und Mitarbeitenden sehr gut angenommen – unabhängig von ihrer religiösen Bindung.

„Der Besuch von Dr. Graf von Plettenberg war für uns ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung“, sagt Paulus“, „gerade in bewegten Zeiten ist der persönliche Austausch über das, was uns als christliche Einrichtung trägt, von großer Bedeutung. Unsere Seelsorgeangebote richten sich an alle Menschen im Haus – unabhängig von Herkunft oder Glauben – und werden im Klinikalltag sehr bewusst angenommen.“

Zum Abschluss dankte der Generalvikar dem Team des Marienhaus Klinikums Neunkirchen für den offenen Austausch und den wertvollen Beitrag, den das Haus für die Menschen in der Region leistet. Besonders hob er hervor, dass die gelebten christlichen Werte – neben der hohen medizinischen Expertise – einen wichtigen Unterschied im Klinikalltag machen.

 

Die Marienhaus-Gruppe

Die Marienhaus-Gruppe ist einer der großen christlichen Träger sozialer Einrichtungen in Deutschland. Rund 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen sich in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland tagtäglich um das Wohl der Menschen. Die Gruppe betreibt Kliniken an 15 Standorten, 4 medizinische Versorgungszentren, 18 Einrichtungen für Menschen im Alter, 2 Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen an 3 Standorten, 14 stationäre und ambulante Hospize, 9 Bildungseinrichtungen sowie weitere 4 Einrichtungen. In den Einrichtungen der Marienhaus-Gruppe werden jährlich mehr als 500.000 Menschen stationär und ambulant behandelt, in den Langzeiteinrichtungen etwa 2.000 Menschen betreut. Die Marienhaus GmbH übernimmt dabei die Steuerung der Marienhaus-Gruppe. Die Geschäftsführung liegt bei Sebastian Spottke (Vorsitzender), Alexander Schuhler und Christoph Wagner.