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Thema „Voll der Würde“ prägt Projektarbeit im Osten Europas:Gläubige aus dem Bistum Trier spenden 478.200 Euro für Renovabis

Rund 478.200 Euro sind 2025 im Bistum Trier an Spenden und Kollekten für Renovabis zusammengekommen.
Zwei Hände halten Kleingeld und einen Zettel mit der Aufschrift make a change.
Datum:
6. Mai 2026
Von:
red / Inge Hülpes
Voll der Würde

Trier – Rund 478.200 Euro sind 2025 im Bistum Trier an Spenden und Kollekten für Renovabis, die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa, zusammengekommen. Davon waren rund 193.900 Euro Kollekten und 284.300 Euro Einzelspenden. Insgesamt konnte Renovabis seinen Partnern vor Ort mit 23,3 Millionen Euro helfen und 506 Projekte in 29 Ländern unterstützen.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar – gerade dort, wo sie durch Krieg, Armut, Diskriminierung oder Ausbeutung konkret verletzt wird, muss sie mit Nachdruck verteidigt werden“, betont Renovabis Hauptgeschäftsführer Pfarrer Prof. Dr. Thomas Schwartz. „Unsere Partnerinnen und Partner vor Ort setzen genau hier an: Sie begleiten traumatisierte Menschen in der Ukraine, unterstützen Pflegebedürftige in großer Armut oder fördern Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderung, denen gesellschaftliche Teilhabe sonst verwehrt bleibt.“

Neben der Projektarbeit bleibt der Dialog zwischen Ost und West ein zentrales Anliegen von Renovabis. Internationale Begegnungen, Bildungsarbeit und kirchliche Netzwerke stärkten gegenseitiges Verständnis und Solidarität – etwa im Rahmen des Internationalen Kongresses Renovabis, der sich 2025 in Berlin mit der Frage der Menschenwürde in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche beschäftigte.

Die Pfingstaktion 2025, eröffnet im Erzbistum Berlin, griff das Jahresthema auf und machte öffentlich sichtbar, wo Menschenwürde bedroht ist: durch Krieg in der Ukraine, durch Diskriminierung ethnischer Minderheiten wie der Roma oder durch Menschenhandel und Zwangsprostitution. Die bundesweite Pfingstkollekte trug wesentlich zur Finanzierung der Projektarbeit bei.

Den Jahresbericht gibt es auf der Website von Renovabis