Augenblicke - Kurzfilme im Kino:Mit einem Hai im Café – und weitere überraschende Geschichten

Saarbrücken/Bous/Boppard – Im Rahmen des deutschlandweiten Kurzfilmfestivals „Augenblicke26“ werden zehn nationale und internationale Kurzfilme gezeigt, die das Leben in all seinen Facetten beleuchten – mal humorvoll, mal nachdenklich, mal herausfordernd. Zur diesjährigen Ausgabe laden auch Institutionen aus dem Bistum Trier dazu ein. Der Medienladen Saar der Schulabteilung im Bistum Trier, die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) Saarbrücken und das Kino 8½ zeigen am Dienstag, 17. März, um 19 Uhr im Kino 8 ½ (Nauwieserstraße 19) die Filme, im Kino Thalia Lichtspiele in Bous (Saarbrücker Straße 91) sind sie am Mittwoch, 18. März, um 16.30 Uhr und um 20 Uhr zu sehen und am Montag, 6. April um 20 Uhr im cinema Boppard (Oberstraße 141) in Zusammenarbeit mit der JugendBegegnungsStätte St. Michael Boppard, der KEB Rhein-Hunsrück-Nahe, dem cinema Boppard und dem Pastoralen Raum Sankt Goar.
Das Festival, das seit 1992 vom Katholischen Filmwerk (kfw) in Kooperation mit den diözesanen Medienstellen im deutschsprachigen Raum veranstaltet und vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz gefördert wird, möchte den Blick für die kleinen und großen Augenblicke des menschlichen Daseins schärfen.
Gezeigt werden zehn aktuelle, höchst unterschiedliche und auch internationale Produktionen mit einer Gesamtlaufzeit von ca. 94 Minuten. Zu sehen sind unter anderem die Kurzfilme „Das Meisterwerk“, „Der Mann, der nicht schweigen wollte“, die Gesellschaftskritik „Mind the Gap“ und „Je te veux“, ein Feel-Good-Musikvideo zu einem Chanson von Erik Satie. In „Der Mann, der nicht schweigen wollte“ wird ein Zug auf dem Weg von Serbien nach Montenegro von einer paramilitärischen serbischen Gruppe angehalten, die muslimische Bosnier aufgreifen will. Der Kurzfilm, der von einer konkreten historischen Begebenheit ausgeht, zeigt unterschiedliche Reaktionsweisen auf Bedrohung und Gewalt. Skurril geht es zu in „Hai Latte“ einer Geschichte über einen Mann, der mit einem Hai auf dem Kopf seinen Kaffee genießt und dabei über das Lebens philosophiert. Mit „Kratzer“ zeigt „Augenblicke26“ einen eindringlichen Film über Mobbing und die unsichtbaren Wunden, die Worte hinterlassen können. „Dear Passengers“ ist eine poetische Reflexion über das Reisen und die Suche nach Sinn zwischen Nähe und Distanz.
Imbiss und Filmgespräch im Anschluss

Die Kurzfilme – zwischen 3 und 20 Minuten Länge – wollen neue Blickwinkel eröffnen, von unterschiedlichen Lebensrealitäten erzählen und auf intensive Weise unsere Zeit reflektieren. Mal poetisch oder provokant, mal leise oder laut schaffen sie binnen Minuten Räume zum Staunen, Lachen und Nachdenken, teilt die Katholische Filmwerk GmbH mit.
Im Anschluss an den Kurzfilmabend in Saarbrücken sind die Zuschauenden zu einem kleinen Imbiss und Filmgesprächen eingeladen. Tickts gibt es für 8 Euro (ermäßigt 7 Euro) über das Kino 8 1/2: https://www.kinoachteinhalb.de/programm/4937/augenblicke-2026
Tickets für die Aufführungen in Bous für 7 Euro unter: https://www.kino-bous.de/
Karten für Boppard gibt es unter https://cinema-boppard.de/reservierung oder unter der Telefonnummer des cinema Boppard 06742-81939.
Bereits im Januar lud die Katholische Hochschulgemeinde Koblenz mit den Filmbetrieben Klein GmbH zur Kurzfilmreihe ins Odeon-Apollo-Kino-Center ein.
Weitere Infos zu den gezeigten Kurzfilmen unter: https://augenblicke-kurzfilme.de/