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Fastenpredigten in St. Wendel:Pilger der Hoffnung bleiben

Die diesjährigen Fastenpredigten in der Pfarrei Hl. Wendelin in St. Wendel starten am 23. Februar. Die Reihe steht unter dem Leitwort "Pilger der Hoffnung bleiben".
Pilger berühren  beim Durchschreiten die Heilige Pforte im Petersdom im Vatikan.
Datum:
20. Feb. 2026
Von:
red

St. Wendel – Unter dem Leitwort „Pilger der Hoffnung bleiben“ lädt die Pfarrei Heiliger Wendelin St. Wendel an jedem Montag um 18.30 Uhr in der Fastenzeit zu ihrer Fastenpredigt-Reihe mit fachkundigen Predigern ein.

Das Heilige Jahr, das unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ stand, endete 6. Januar 2026 mit der Schließung der Heiligen Pforte durch Papst Leo XIV. „Doch die geistliche Bewegung, die es in den Gläubigen angestoßen hat, endet nicht mit einem Ritus“, sagt Dekan Pfarrer Klaus Leist. Hoffnung sei kein Ereignis, sondern ein Weg. „Sie ist eine Haltung des Herzens, die Christen zutiefst prägt und sie durch alle Zeiten trägt.“ Wer als „Pilger der Hoffnung“ lebe, erkenne, dass Gott selbst der Begleiter auf allen Wegen ist. So gehen die Christen weiter, getragen von der Zusage Christi, dass er bei ihnen ist alle Tage. „Diese Hoffnung ist nicht vage oder unbestimmt. Sie gründet in dem Gott, der Leben schenkt und Zukunft eröffnet. Darum bleibt man Pilger der Hoffnung, auch jenseits eines Heiligen Jahres, und Christen sollen mit ihren Leben bezeugen, dass Gottes Licht stärker ist als jede Dunkelheit“, betont Leist. Diese Botschaft möchten die diesjährigen Prediger mit ihren Lebens- und Glaubenserfahrungen näherbringen.

Die erste Predigt am 23. Februar hält Dekan Klaus Leist (St. Wendel) in der Marien-Kirche in Oberlinxweiler zum Thema „Grund der Hoffnung“ und bezieht sich dabei auf seinen persönlichen Primizspruch aus dem ersten Petrusbrief 3,15 („Heiligt in eurem Herzen Christus, den Herrn“).

Am 2. März folgt Monsignore Dr. Michael Bollig aus Hasborn in der Niederlinxweiler St. Martin-Kirche zum Thema „Pilger sein in Hoffnung“.

Der Generalsuperior der Barmherzigen Brüder von Trier, Bruder Peter Berg FMMA, wird in Winterbach Heilige Familie am 9. März über „Die Kirche – ein Ort der Hoffnung“ predigen.

Diakon Konrad Nierderländer, ehemaliger Caritas-Chef im Bistum Passau, stellt seine Gedanken im Bliestaldom in Bliesen am 16. März vor, in dem der über „Fröhlich sein in der Hoffnung“ aus dem Römerbrief 12,9-12 sprechen wird.

In der Basilika St. Wendelin hält die Generaloberin der Dominikanerinnen vom Kloster Arenberg in Koblenz, Schwester Scholastika Jurt OP, am 23. März zum Thema „Hoffnung aus christlicher Perspektive“ die Fastenpredigt. Diese Predigt am 23. März wird live über die Homepage und über den Hauskanal in die Stiftung Hospital übertragen.

In der Karwoche, am 30. März, wird der emeritierte Pädagoge Anton Gschrei aus Kastl bei Altötting in der Urweiler Marienkirche über die „Hoffnung auf die Auferstehung und das neue Leben“ die Predigt halten.

Zu dieser Reihe sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Nach Ostern werden alle Fastenpredigten in der St. Wendeler Schriftenreihe Nr. 17 veröffentlicht.