KEB-Naturtipp: Kleiner Fuchs
- Die Schmetterlings-Saison hat begonnen. Sie startet mit den Arten, die als ausgewachsene Falter überwintern, und dazu gehört der Kleine Fuchs. Über den Winter hat er sich frostfreie Verstecke gesucht und sobald es draußen warm genug wird, kann man ihn entdecken. Im Lauf des Jahres bildet er zwei bis drei Generationen.
- Diesen Schmetterling könnt ihr im Prinzip das ganze Jahr über finden. Und überall im sogenannten Offenland, wo auch Brennnesseln wachsen, die seine Raupenfutterpflanze sind. Die Weibchen legen Haufen von bis zu 100 Eiern an die Blattunterseite. Sowohl die Eihaufen als auch die jungen Raupen sind von denen des Tagpfauenauges nicht zu unterscheiden. Die jungen Raupen beider Arten bilden Gespinste zu Schutz vor Fraßfeinden. Erst die älteren Raupen sind beim Kleine Fuchs grün-schwarz gestreift, im Unterschied zu den einfarbig schwarzen Tagpfauenaugen.
- Heiße Sommer machen es dem Falter schwer, eine dritte Generation zu bilden. Die meisten Falter dieser Art kann man im Mai/Juni an blütenreichen Standorten finden.
- Der Kleine Fuchs hat einen Verwechslungspartner, den großen Fuchs. Auch dieser ist jetzt unterwegs, weil auch er als Falter überwintert. Der große Fuchs hat als deutlichstes Unterscheidungsmerkmal auf den Vorderflügeln vier schwarze Punkte.