Kaisersesch – Welches Ehrenamt passt zu mir, wo kann ich meine Stärken einsetzen, um eine Bereicherung für die Gesellschaft zu sein? Wer bei der Beantwortung dieser Fragen Unterstützung möchte, wendet sich einfach an Stefanie Heinzen. Die Gemeindereferentin ist seit gut einem Jahr Engagemententwicklerin im Pastoralen Raum Kaisersesch.
„Meine Tage sind sehr abwechslungsreich. Als Erstes checke ich natürlich meine Mails und den Anrufbeantworter. Mir ist es wichtig, mich zeitnah zurückzumelden, denn das ist auch ein Zeichen von Anerkennung und Wertschätzung“, berichtet Heinzen, die ihr Büro im Mehrgenerationenhaus (Bahnhofstraße 47) in Kaisersesch hat. „Als Gemeindereferentin habe ich jahrelang mit kompetenten und hochmotivierten Ehrenamtlichen gearbeitet“, daher sei es ihr ein Anliegen, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen und sie dazu zu befähigen, ihre Arbeit auch ohne Hauptamtliche wahrzunehmen. „Es geht mir um Mitverantwortung, Partizipation, Loyalität und Transparenz.“ Die Herausforderungen eines Ehrenamtes kennt sie auch aus eigener Erfahrung: Mit einer Freundin trainiert sie zwei Gardegruppen in ihrem Heimatort Alflen. Zudem ist sie auch Lektorin und ihr Mann leitet eine Musikgruppe.
„Ehrenamt soll bereichernd sein und Spaß machen“, betont Heinzen. „Daher ist eine Begleitung wichtig, wenn wir weiterhin gut ausgebildete und motivierte freiwillig Engagierte im kirchlichen Bereich haben wollen – es ist eine Investition in die Zukunft.“ Dafür müsse es feste Ansprechpersonen geben, die eine Art von Anwaltschaft übernehmen, koordinieren und gute Rahmenbedingungen für Ehrenamtliche schaffen. Diese Bedeutung habe das Bistum Trier erkannt und daher die neuen Stellen im Bereich Ehrenamtsentwicklung in den Pastoralen Räumen konzipiert.