Angebote für alle Altersgruppen und vielfältiges Kultur- und Musikprogramm:Bistum Trier lädt zu den Heilig-Rock-Tagen 2026 ein

Trier/Koblenz/Saarbrücken – Das Bistum Trier lädt alle Menschen vom 17. bis 26. April zu seinem Bistumsfest, den Heilig-Rock-Tagen ein. Unter dem Leitwort „Unbegreiflich: Ich hoffe“ wird es wieder zahlreiche Angebote für alle Altersgruppen vom Kita-Kind bis zur Seniorin geben, umrahmt von einem abwechslungsreichen Musik- und Kulturprogramm.
Bei den 26. Heilig-Rock-Tagen stehen fest etablierte Eckpunkte wie der Fürbittort auf dem Domfreihof, das ökumenische Mittagsgebet um 12.15 Uhr auf dem Hauptmarkt oder die Abendlobe im Dom um 21 Uhr mit hochkarätigen Chören und Musizierenden genauso auf dem Programm wie neuere Formate: So findet zum zweiten Mal der inklusive Spendenlauf „Viva Bolivia“ für das Partnerland Bolivien durch die Trierer City statt, und es wird erstmals ein gastronomisches Angebot von herzhaft bis süß in einem Zelt auf dem Domfreihof geben. Ein besonderes Highlight erwartet Besucherinnen und Besucher am Sonntag, 19. April beim „Dialog mit Samuel Koch“ in der Liebfrauenbasilika, wo der engagierte Autor und Schauspieler mit dem Theologen Christopher Hoffmann über das Leitthema „Hoffnung“ sprechen wird. Auf der Kulturbühne wird wieder kostenlos Live-Musik von Rock, Folk über Swing bis Folk geboten, während man in der Wine Lounge nebenan bei einem guten Tropfen entspannen und ins Gespräch kommen kann. Neu ist auch das Aktionszelt der Aktion Arbeit: Hier kann man jungen Leuten in der Ausbildung bei der Holzverarbeitung über die Schulter schauen und die fertigen Stücke direkt erwerben.
„Wir freuen uns sehr auf alle Menschen, die mit uns gemeinsam feiern möchten, egal welchen Alters, ob religiös oder nicht“, freut sich Dario Tumminelli, Organisationsleiter der Heilig-Rock-Tage. Besonderes Augenmerk wird in diesem Jahr auf Familien gelegt. Zum Toben und Spielen gibt es eine eigene Spielwiese für Kinder und die sanitären Einrichtungen sind auf die Bedürfnisse von Babys und Kleinkindern ausgelegt. Während einiger Programmpunkte wird sogar eine Kinderbetreuung angeboten, sodass die Eltern teilnehmen können – wie beim Spendenlauf Viva Bolivia.
Ein Fest für mehrere zehntausend Besucher zu stemmen, ist jedes Jahr eine Herausforderung für das Bistum Trier; rund 800 Personen seien an der Vorbereitung beteiligt, sagt Tumminelli. Besonders dankbar ist er den über 100 Männern und Frauen, die im Besucherdienst des Bistums engagiert sind und gerade während der Heilig-Rock-Tage im Dauereinsatz sind. Das Programm ist dabei so vielfältig wie die Zielgruppen selbst: Von den Begegnungstagen für Kita-Kinder oder für Förderschulen über einen Nachmittag für Ehejubilare mit Kaffee und Kuchen bis hin zum Jugendtag oder einem Dankeschön-Tag für Freiwilligendienstleistende. Mit dem Queer-Gottesdienst, dem Gottesdienst muttersprachlicher Gemeinden oder dem Blaulichtgottesdienst für Menschen, die bei der Polizei und in Rettungsdiensten tätig sind, werden ebenfalls verschiedene Gruppen angesprochen. Die Gefängnisseelsorge, die Notfallseelsorge, die St. Jakobusbruderschaft oder die Queerpastoral sowie der Diözesan-Caritasverband präsentieren sich an Infoständen. Kirchliche Gruppen wie Pfarrsekretär*innen, Priester, Ordensleute oder Küster*innen werden ebenfalls in Trier zusammenkommen, um Gemeinschaft zu feiern und ihren Glauben zu bestärken. Geistliche Angebote wie die die eucharistische Anbetung oder die Beichtgelegenheit in Sankt Gangolf am Hauptmarkt, der Fürbittort auf dem Domfreihof oder vier Katechesen zum Leitwort in der Liebfrauenbasilika runden das Programm ab. Während des Bistumsfestes ist die Heilig-Rock-Kapelle im Ostchor des Domes immer ab 8.45 Uhr zum Gebet geöffnet.
Übrigens: Wer beim Heiligen Rock an Bands wie die Rolling Stones oder Queen denkt, liegt in diesem Fall leicht daneben: Namensgeber und Mittelpunkt des Festes ist die im Dom zu Trier aufbewahrte Tunika Jesu, der „Heilige Rock“, den die Mutter des römische Kaisers Konstantin vor über 1.700 Jahren nach Trier gebracht haben soll.
Zum Kultur- und Musikprogramm folgt eine eigene Pressemeldung.