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Solidaritätsnetzwerks des Bistums Trier fördert Begegnungsoase in Koblenz  :Ein Garten voller Musik und Gefühl  

Ein Ort zum Durchatmen, ein Platz für Gespräche, ein Raum für Stille, ein Stück Trost, ein Moment der Freude: All das vereint die neue „Begegnungsoase Marienhof" in Koblenz.
Die Begegnungsoase am Klinikum Marienhof ist durch die Zusammenarbeit des Katholischen Klinikums Koblenz Montabaur, der Schwestern vom Heiligen Geist, des Pastoralen Raums Koblenz, der Katholischen Familienbildungsstätte Koblenz und dem Solidaritätsnetzes des Bistums Trier realisiert worden.
Datum:
8. Juli 2026
Von:
red.

Koblenz – Ein Garten kann vieles sein: ein Ort zum Durchatmen, ein Platz für Gespräche, ein Raum für Stille, ein Stück Trost, ein Moment Freude. All das vereint die neue „Begegnungsoase Marienhof – ein Garten voller Musik und Gefühl“, die am Marienhof des Katholischen Klinikums Koblenz · Montabaur feierlich eröffnet und gesegnet wurde.  

Ralf Braun, stellvertretender Direktor Unternehmenskultur am Klinikum, beschrieb den neu gestalteten Garten als einen Ort, an dem Menschen ihrem Leben begegnen dürfen – „so wie es gerade ist: mit Freude und Trauer, mit Dankbarkeit und Einsamkeit, mit Suchen und Glauben“. Genau diese Offenheit prägt die Idee der Begegnungsoase: Sie soll Patientinnen und Patienten, Angehörigen, Mitarbeitenden, Nachbarinnen und Nachbarn sowie Passantinnen und Passanten niedrigschwellig einladen, zu verweilen, ins Gespräch zu kommen oder einfach einen Moment innezuhalten.  

Sozialen Zusammenhalt stärken   

Entstanden ist das Projekt aus einer Arbeitsgruppe beim Barcamp des Pastoralen Raums Koblenz. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Kirche und kirchliche Einrichtungen konkret etwas gegen zunehmende Einsamkeit tun und den sozialen Zusammenhalt in Koblenz stärken können. Aus dieser Idee entwickelte sich eine Kooperation mehrerer Partner: des Katholischen Klinikums Koblenz · Montabaur, der Schwestern vom Heiligen Geist, des Pastoralen Raums Koblenz, der katholischen Familienbildungsstätte Koblenz (FBS) sowie des Solidaritätsnetzes des Bistums Trier.  

Die Begegnungsoase mit ihren verschiedenen Stationen verbindet Natur, Musik und Emotionen.

Die Begegnungsoase verbindet Natur, Musik und Emotion. An verschiedenen Stationen können Interessierte zur Ruhe kommen oder über Musik neue Zugänge zu eigenen Erfahrungen finden. Die Begegnungsoase spricht nicht nur den Verstand an, sondern auch das Herz.  

Braun dankte allen Beteiligten, die mit Ideen, Tatkraft und Engagement zur Umsetzung beigetragen haben, wie den Schwestern vom Heiligen Geist, denen der Garten gehört. Zur feierlichen Eröffnung kamen zahlreiche Gäste aus Kirche, Politik, Stadtgesellschaft, Nachbarschaft und Dienstgemeinschaft. Ausdrücklich gewürdigt wurden auch Werner Süs vom Solidaritätsnetz des Bistums Trier sowie die Vertreterinnen der FBS, darunter die erste Vorsitzende Marie-Luise Wieland-Neckenich und die geschäftsführende Leiterin Felicitas Flöthner. Ihnen verdankt die Begegnungsoase unter anderem die Schaukel, die künftig zu einem sichtbaren Symbol für Leichtigkeit, Bewegung und Begegnung werden kann. 

Mit dem Segen durch Dekan Thomas Darscheid wurde die Begegnungsoase offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Sie soll künftig ein Ort sein, an dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen, Trost finden, Freude teilen, schweigen, staunen und sich angenommen fühlen dürfen.