Zum Inhalt springen

Bistum dankt Freiwilligen mit eigenem Tag und vielen Angeboten :Freiwillige als Quelle der Hoffnung 

Das Bistum Trier hat seinen Freiwilligendienstleistenden im Rahmen der Heilig‑Rock‑Tage mit einem besonderen Aktionstag Wertschätzung und Anerkennung gezeigt.
Beim Kletterworkshop
Datum:
23. Apr. 2026
Von:
Luca Peranni

Trier – Im Rahmen der Heilig-Rock-Tage haben die Sozialen Lerndienste des Bistums Trier und des Caritasverbands Trier am 22. April ihre Freiwilligendienstleistenden zum Dank für ihre Dienste zu einem Tag mit Workshops und weiteren Angeboten eingeladen.  

Den Anfang machte der Kinofilm „Als wäre es leicht“, den die Gruppe gemeinsam im Broadway-Theater sah. Zum Ticket gab es ein Getränk und eine Tüte Popcorn. „Der Film hat super zum Thema gepasst und hat den Tag richtig gut eingeleitet“, sagt Lena (21), die ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Haus der Jugend in Bitburg absolviert. Auch Jana (20) und Leonie (20) waren vom Film und dem gesamten Angebot positiv überrascht. „Ich fand den Kinofilm sehr gut und finde es auch sehr toll, dass uns so viel geboten wird“, sagt Jana, die ihren Bundesfreiwilligendienst (BFD) bei der Jugendkirche Trier absolviert. „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir so viel kostenlos bekommen“, pflichtet Leonie bei, die für ihr FSJ an einer Grundschule arbeitet. 

Zeitgleich zu den Angeboten für die Freiwilligen konnten sich Passant*innen auf dem Trierer Hauptmarkt an einem Stand über die Freiwilligendienste informieren, Spiele spielen und bei einem Glücksrad kleine Preise gewinnen. Vom Freiwilligen Sozialen Jahr über den Bundesfreiwilligendienst bis zu den Sozialen Friedensdiensten im Ausland (SoFiA) können sich jüngere, aber auch ältere Menschen bei katholischen Einrichtungen für die Gesellschaft engagieren, in die Berufswelt hineinschnuppern oder wertvolle Erfahrungen bei einem Auslandsjahr sammeln.  

Im Begegnungszelt

Nach dem Film und einem kostenlosen Mittagessen in einem Burger-Restaurant teilten sich die Teilnehmenden in kleinere Gruppen auf und nahmen an unterschiedlichen Workshops teil. Angeles (25) aus Bolivien ist über SoFiA als Freiwillige in Deutschland. Hier arbeitet sie mit Menschen mit Behinderung. „Der Tag heute war sehr schön, das Wetter war gut und auch der Workshop war sehr interessant“, freut sie sich. Sie nahm an einer Führung durch den Kreuzgang von St. Matthias teil. Dabei habe sie viel über den hiesigen Glauben und die Religion lernen können. „Für mich war ganz besonders schön, dass ich heute auch andere Freiwillige aus Bolivien treffen konnte.“ Juliette (19) aus Konz macht ihr FSJ im Brüderkrankenhaus in Trier. Sie hatte sich für den Toprope Kletter-Workshop im Mergener Hof entschieden. „Den Workshop fand ich sehr gut. Ich brauche Herausforderungen und Abwechslung und deswegen hat mir das super gefallen und ich wollte es richtig auskosten.“ 

Nach den einzelnen Workshops kamen die Gruppen noch einmal im Begegnungszelt auf dem Domfreihof zusammen, reflektierten über das Erlebte und ließen den Tag mit einem Abschlusssegen ausklingen.