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Heilig-Rock-Tage: Diakone und ihre Familien kommen zusammen:Wertschätzung und Anerkennung für Diakone

Knapp 30 Diakone im Haupt- und Zivilberuf, teils mit ihren Ehefrauen, sind zu einem Tag des Austauschs und der Bestärkung zu den Heilig-Rock-Tagen gekommen.
Die Diakone mit ihren Familien
Datum:
28. Apr. 2026
Von:
Judith Rupp

Trier – Knapp 30 Diakone im Haupt- und Zivilberuf, teils mit ihren Ehefrauen, sind zu einem Tag des Austauschs und der Bestärkung zu den Heilig-Rock-Tagen gekommen. Sie feierten am 26. April gemeinsam mit ehrenamtlich Engagierten das Hochamt im Trierer Dom, das musikalisch vom Ruhrkohle Chor aus Essen unter der Leitung von Harald Jüngst und Sopranistin Ute Eisenhut gestaltet wurde, und nahmen an den Angeboten des Bistumsfestes teil.

Weihbischof Robert Brahm, der dem Gottesdienst vorstand, dankte für den „wertvollen Dienst“ und nannte die Arbeit der Diakone wie das ehrenamtliche Engagement in den Pfarreien, Einrichtungen und Orten von Kirche einen „Dienst, den man oft nicht sieht, der nicht im Rampenlicht steht“. Dabei seien die Frauen und Männer nicht nur „helfende Hände“, sondern „tragende Säulen“ – oft leise, oft über viele Jahre und Jahrzehnte hindurch. So wie der Apostel Petrus im Tagesevangelium erfahren habe, dass er persönlich angesprochen, gemeint, berufen und getragen sei, gehe es vermutlich auch den ehrenamtlich Engagierten und den Diakonen, wenn sie nach dem „Kern“ ihres Dienstes fragten.

Die neuen Strukturen mit Pastoralen Räumen und fusionierten Pfarreien erforderten ein Umdenken und Kreativität, sagte Brahm, und ermutigte Diakone wie ehrenamtlich Engagierte, auf die eigenen Grenzen zu achten und sich immer wieder zu fragen, woraus „wir als glaubende, pilgernde Gemeinschaft“ lebten. Deshalb wolle er den beiden Gruppen auch kein „Haltet durch“ zurufen, sondern sie ermutigen, auf Jesu Spuren zu achten, „auf Christus, den guten Hirten“. Brahm würdigte die ehren- wie die hauptamtliche Arbeit der Frauen und Männer: „Durch Sie finden Menschen zum Glauben“, Jesus rufe jeden bei seinem Namen: „Das ist Beziehung, das leben Sie.“ Wenn Jesus von sich als „die Tür“ spreche, sei das die Zusage, dass „nicht wir alles allein tragen müssen - er ist es, der Türen öffnet, der uns trägt und durchträgt.“

Bernd Hammes (Diakon im Pastoralen Raum Maifeld-Untermosel), Sprecher der Diakone, sagte: “Beim Tag der Diakone steht an erster Stelle die Begegnung. Übers Jahr treffen wir uns regelmäßig in regionalen Diakonenkreisen, es gibt eigene Wochenenden für die Ehefrauen und Familientage. Das alle Diakone, Ehefrauen und Familien an einem Tag zusammen gut ins Gespräch kommen können, ist grundlegend wichtig.” Dass dies an dem Ort, an dem die Diakone geweiht und ausgesandt wurden, stattfinde und die Diakone dort “in besonderer Weise mit so vielen Menschen aus unserem Bistum zusammen Gottesdienst feiern”, sei “zentraler Punkt und Quelle” beim Treffen: “Der geistige Austausch über die eigenen Glaubensthemen bekam danach beim gestalteten ‘Gespräch im Heiligen Geist’ einen ganz eigenen Raum.” Und schließlich gab es auch ein gemeinsames Essen: “Wertschätzung und Anerkennung des Dienstes und der vielfältigen Begleitung - das darf beim Tag der Diakone auch einfach mal guttun”, so Hammes.

Informationen zum Beruf des ständigen Diakons finden Sie hier: