Zum Afrikatag 2026 am 11. Januar ruft Journalistin und Schirmherrin Gundula Gause ruft zur Unterstützung auf.:Afrikatag: „Wo andere aufgeben, spenden sie Hoffnung“

Trier/Saarbrücken/Koblenz – Die Journalistin und Schirmherrin Gundula Gause ruft zur Unterstützung des Afrikatages 2026 am 11. Januar auf. „Diese Aktion stärkt die Ausbildung von Ordensfrauen. Sie sind das Rückgrat der sozialen Arbeit in vielen afrikanischen Ländern. Wo andere aufgeben, spenden sie Hoffnung. Das habe ich selbst bei Reisen zu missio-Projektpartnern in Afrika erlebt“, sagt Gause und erklärt: „In einer Zeit, die vom Rückzug staatlicher Hilfen geprägt ist, ist die christliche Zivilhilfe umso wichtiger“. Im Jahr 2025 spendeten katholische Gläubige in Deutschland im Zuge der Afrikatag-Kollekte rund 790.000 Euro, davon kamen 43.000 Euro aus der Kollekte im Bistum Trier.
Wie dringend diese Hilfe gebraucht wird, zeigt der Afrikatag 2026 am Beispiel der katholischen Ordensfrauen „Sacred Heart Sisters“ in Juba, der Hauptstadt des Südsudan. Millionen Menschen sind hier auf der Flucht. Auch die Ordensschwestern haben ihr Zuhause verloren. Sie leben nun in einem baufälligen Konvent, schlafen in Abstellkammern, kochen in einem alten Schuppen und teilen die Not der Menschen um sie herum. Trotz der schwierigen Umstände begleiten sie die Familien. Ihr Einsatz steht stellvertretend für viele Ordensgemeinschaften in ganz Afrika.
„Diese Schwestern leisten Übermenschliches. Sie tragen Bildung, medizinische Hilfe und Trost in Regionen, die von Krieg und Vertreibung gezeichnet sind. Sie stärken und befähigen andere Frauen, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Das ist mir ein besonderes Anliegen. Der Glaube dieser Schwestern, ihre Tatkraft, ihre Ausdauer und ihr Mut beeindrucken mich zutiefst“, sagt Gause. Sie ist überzeugt: „Wenn wir die Ausbildung von Ordensfrauen in Afrika unterstützen, investieren wir direkt in Frieden, Versöhnung, Gleichberechtigung der Frauen und Zukunft für viele Menschen.“
Afrikatags-Kollekte stärkt Eigenständigkeit der Kirche
Die Afrikatags-Kollekte ist die älteste gesamtkirchliche Solidaritätsinitiative der Welt. Ursprünglich wurde sie 1891 ins Leben gerufen, um Spenden für den Kampf gegen die Sklaverei zu sammeln und die Arbeit der Missionare zu unterstützen. Heute stärkt sie die Eigenständigkeit der Kirche in Afrika – besonders durch die Ausbildung einheimischer Ordensfrauen. Der Afrikatag wird durch das katholische Hilfswerk missio Aachen organisiert.
Die Kollekten für den Afrikatag 2026 findet in den Gottesdiensten der katholischen Kirchen im Bistum Trier am 11. Januar 2026 statt.
Weitere Informationen zum Afrikatag sowie Möglichkeiten zu spenden finden sich auf der Webseite von missio: