Jugendliche aus der Pfarrei St. Matthias Südliche Eifel empfangen Firmsakrament:Von einem guten Schöpfer bewusst ins Leben gerufen

Bettingen – Weihbischof Jörg Michael Peters hat am 14. November 40 jungen Menschen das Sakrament der Firmung gespendet. Der Gottesdienst in der Kirche St. Maximin in Bettingen bildete den Auftakt einer Firmreise des Weihbischofs im Pastoralen Raum Bitburg. An insgesamt acht Terminen in den Pfarreien St. Matthias Südliche Eifel, Bitburg St. Beda und Speicher St. Peter und Paul sowie in den Pfarreiengemeinschaften Kyllburg und Irrel werden es bis Anfang Dezember etwa 420 junge Menschen sein, die das Firmsakrament empfangen. Es möchte die jungen Erwachsenen mit der Gabe des Heiligen Geistes in ihrem Leben und Glauben bestärken.
„Seit September haben wir uns auf diesen Tag vorbereitet“, sagte Jonah Lenz in seiner Begrüßung des Weihbischofs in St. Maximin. „Wir haben uns dabei mit der Bedeutung der Firmung, mit Gottesbildern und Glaubensinhalten sowie mit der Frage beschäftigt, was in unserem Leben wichtig sein soll und was uns hilft, unser Leben zu meistern“, sagte der Firmbewerber. Von ihrer Vorbereitung, zu der auch Sozialprojekte gehörten, erzählten die Jugendlichen dem Weihbischof in einem Vorgespräch. Malte, Teresa und Nelli beispielsweise gestalteten in Oberweis einen Tag für Senioren. Die fünf Firmbewerberinnen Clara, Emilie, Alicia, Lotte und Hanna sammelten vor dem Edeka-Markt in Bitburg Lebensmittel und Spenden für die Tafel. „Wir wollten was Gutes tun und den Menschen eine Freude bereiten“, sagten sie über ihre Intention.
In seiner Predigt würdigte Weihbischof Peters den Einsatz der jungen Menschen für die Bedürfnisse der Anderen. Dabei erinnere unser eigener Blick in den Spiegel uns daran, dass wir und jedes Individuum einzigartig seien. „Dieser Blick schafft das Bewusstsein dafür, dass wir Geschöpfe sind, gewollt und in dieses Leben hineingerufen – und nicht einfach ein Zufall der Natur. Sich daran zu erinnern, das kann uns den Rücken stark machen, wenn das Leben mal wieder ganz viel von uns abfordert“, sagte Peters. Unsere innere und äußerliche Einmaligkeit führe zu der Frage: „Wer hat das gemacht? Wer hat einen Plan für mein ganzes Leben?“ Die aus dem Buch der Weisheit vorgetragene Lesung verweise auf Gott als den Schöpfer hinter allem Geschaffenen und der Schönheit der Natur. Auch wenn dies kein Beweis seiner Existenz sei, so ermögliche es doch die „Ahnung von einem Gott, von dem wir gar nicht groß genug denken können“, sagte Peters.

Mit einem mit Chrisamöl gezeichneten Kreuz auf der Stirn, der Handauflegung und den Worten „Sei besiegelt mit der Gabe Gottes, dem Heiligen Geist“ firmte er die Jugendlichen, die er einzeln mit ihrem Namen ansprach. Nach der Eucharistiefeier beglückwünschte die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Margot Ixfeld die neugefirmten Jungen und Mädchen im Namen der Pfarrei und wünschte ihnen „Mut, Freude und Vertrauen für einen Glaubensweg mit Gott an der Seite“. Der Weihbischof dankte dem Pastoralteam der Pfarrei, darunter Pfarrer Thomas Thielen und der Gemeindereferentin Edith Hilden für die Begleitung der Firmbewerber. Die Bettinger Firmgruppe wurde darin unterstützt von Angelika Bourgois, Regina Moehs und Margot Ixfeld.
Peters dankte auch dem Chor „tonArt“ unter der Leitung von Karin Stockemer und Organist Martin Hoffmann für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sowie dem haupt- und ehrenamtlichen Team der Pfarrei und den Messdienerinnen und Messdienern. Pater Praveen Motakatla feierte am Altar den Gottesdienst mit, dem Diakon Dr. Veit Engst assistierte. Für die Pfarrei St. Matthias Südliche Eifel fand am Tag danach, dem 15. November, der zweite Firmtermin in Rittersdorf für 55 Jugendliche statt, die Pfarrer Thielen und Kooperator Pater Praveen in ihrer Vorbereitung begleitet haben.