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Aktion „Solidarität 5.0“ will Zeichen der Verbundenheit im fünften Kriegsjahr setzen :Weiter solidarisch zur Ukraine stehen

Zum Beginn des fünften Kriegsjahres in der Ukraine ruft die Diözesanstelle Weltkirche (DWK) im Bistum Trier zu sichtbaren Zeichen der Solidarität auf.
Eine Eingangstür zu einem tristen Haus ist in den Landesfarben der Ukraine gelb und blau bemalt
Datum:
17. Feb. 2026
Von:
Simone Bastreri

Trier/Koblenz/Saarbrücken – Zum Beginn des fünften Kriegsjahres in der Ukraine ruft die Diözesanstelle Weltkirche (DWK) im Bistum Trier zu sichtbaren Zeichen der Solidarität auf. Rund um den Jahrestag des russischen Angriffs, 24. Februar, sind die Menschen in den Pfarreien, Pastoralen Räumen, Verbänden und an allen Orten von Kirche eingeladen, ihre Verbundenheit mit den Menschen in der Ukraine zum Ausdruck zu bringen.

Mit dem vierten Jahrestag des Kriegsbeginns trete der Krieg in sein fünftes Jahr ein, heißt es in dem Aufruf unter dem Titel „Solidarität 5.0“. Die Folgen für die Bevölkerung sind weiterhin gravierend. In nahezu allen Landesteilen prägen Zerstörung und Leid den Alltag. In den vergangenen Wochen haben insbesondere Angriffe auf zivile Einrichtungen und die Energie- sowie Wärmeversorgung zugenommen. Auch Wohnhäuser, Verkehrswege und öffentliche Infrastruktur werden gezielt bombardiert. Damit werde deutlich, dass das Leid der Zivilbevölkerung bewusst in Kauf genommen werde.

Vor diesem Hintergrund unterstreicht die Diözesanstelle Weltkirche die anhaltende Bedeutung internationaler und zivilgesellschaftlicher Unterstützung. Gerade im fünften Kriegsjahr seien Hilfe, Solidarität und gesellschaftliche Verbundenheit aus Europa wichtige Zeichen – für die Freiheit der Ukraine und für das europäische Wertesystem insgesamt. 

Der Aufruf regt zu unterschiedlichen Formen der Beteiligung an. So könne in Gottesdiensten und geistlichen Zusammenkünften rund um den 24. Februar besonders für die vom Krieg betroffenen Menschen gebetet werden. Wo möglich, könnten auch in Deutschland lebende Ukrainerinnen und Ukrainer einbezogen werden. Zudem können Aktionen von bestehenden Hilfsinitiativen, Vereinen oder kommunalen Partnerschaften unterstützt werden. Ansprechpersonen der Caritas, der Diakonie, der Malteser, des DRK oder auch des Osteuropa-Hilfswerks Renovabis oder die DWK selbst könnten Hilfe gezielt dorthin lenken, wo sie gebraucht wird. Ebenso wird dazu ermutigt, bestehende Kontakte zu ukrainischen Geflüchteten und ihren Familien vor Ort zu stärken und rund um den Jahrestag persönliche Zeichen der Nähe zu setzen.

Auch öffentliche Signale der Solidarität seien willkommen: etwa durch das Hissen der ukrainischen Flagge an kirchlichen Gebäuden oder durch entsprechende Beiträge auf Internetseiten und in sozialen Medien. Nicht zuletzt gehe es darum, das Thema weiterhin im öffentlichen Bewusstsein zu halten und über eigene Aktionen zu informieren. Mit dem Aufruf „Solidarität 5.0“ verbindet die Diözesanstelle Weltkirche die Hoffnung, dass viele kleine Zeichen der Verbundenheit zusammen ein starkes Signal senden – für die Menschen in der Ukraine und für ein friedliches Miteinander in Europa.