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Pfingsten im Pfarrbrief:„Viele Sprachen – eine Botschaft“ 

Buntes Graffiti mit dem Wort 'GEIST' in Blau und Rosa auf einer weißen Wand.
Datum:
30. April 2026

An Pfingsten erzählt die Bibel von Menschen, die unterschiedliche Sprachen sprechen – und sich trotzdem verstehen. Dieses Motiv eignet sich hervorragend für ein persönliches, zeitgemäßes Pfarrbrief‑Format. Die Idee: Menschen aus der Gemeinde kommen in ihrer Muttersprache zu Wort und sagen in wenigen Sätzen, was Pfingsten für sie bedeutet. So wird Pfingsten sichtbar, hörbar und nah.  

Was ist die Idee? 

Mehrere Gemeindemitglieder beantworten eine kurze Frage – jeweils in ihrer Muttersprache. Der Text wird zusammen mit einer deutschen Übersetzung im Pfarrbrief veröffentlicht. Ergänzt wird das Ganze durch einen kurzen redaktionellen Pfingst‑Impuls. 

Wie soll das gehen? 

  1. Legen Sie eine einfache Leitfrage fest. Wählen Sie eine einzige offene Frage, zum Beispiel: „Was bedeutet Pfingsten für mich?“ oder „Wo erlebe ich Verständigung trotz Unterschiedlichkeit?“ Die Frage sollte persönlich sein, keine theologischen Vorkenntnisse voraussetzen und in wenigen Sätzen beantwortbar sein. 
  2.  Sprechen sie drei bis fünf Personen aus der Gemeinde an. Geeignet sind Menschen unterschiedlicher Herkunft, Generation oder Lebenssituation – ganz so, wie Ihre Gemeinde ist. Wichtig ist nicht Repräsentation, sondern Authentizität. Bitten Sie die Personen ihre Antwort in der eigenen Muttersprache zu formulieren (maximal 2–3 kurze Sätze) 
  3. Klären Sie gemeinsam die Übersetzung. Ziel ist keine perfekte sprachliche Glätte, sondern ein stimmiger Inhalt. Die Muttersprache wird nicht korrigiert. 
  4. Ordnen Sie im Pfarrbrief jeder Person einen eigenen Absatz oder Kasten zu: zuerst die Antwort in der Muttersprache und darunter die deutsche Übersetzung (etwas kleiner gesetzt). Wenn gewünscht können Sie auch noch den Namen dazusetzen. 
  5. Rahmen Sie die Stimmen mit einem sehr kurzen PfingstImpuls. 

Achten Sie darauf, dass Sie sich das Einverständnis zur Veröffentlichung einholen, der Abdruck sollte nicht ohne Zustimmung erfolgen, gleiches gilt für Fotos.