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Mitarbeitende mit Buchtipps vorstellen – einfache Idee, große Wirkung:Und? Was liest Du so?

Brille auf Stapel von drei Büchern
Datum:
8. Sept. 2026
Von:
Margit Haubrich

In vielen Pfarrbriefen werden Mitarbeitende vor allem über ihre Funktion vorgestellt: „Pfarrer“, „Küsterin“, „Kirchenmusiker“ oder „Pfarrsekretärin“. Ein Buchtipp eröffnet dagegen einen ganz anderen Zugang. Leser*innen lernen Menschen nicht über ihre Aufgaben kennen, sondern über ihre Interessen, Gedanken und Inspirationen. 

Das Format hat viele Vorteile: Ein Lieblingsbuch verrät oft mehr über einen Menschen als ein Lebenslauf. Die Mitarbeitenden müssen keine langen Texte schreiben. Oft reichen wenige Sätze. Leser*innen entdecken neue Bücher und kommen darüber ins Gespräch. Die Vorstellung wirkt zudem jedes Mal anders und bleibt interessant. Haupt- und Ehrenamtliche erscheinen also als Menschen mit Interessen, Fragen und Leidenschaften. Und falls die Pfarrei eine Bücherei hat, können die vorgestellten Bücher dort ausgeliehen oder präsentiert werden. 

Wie kann das aussehen? Hier dazu drei Ideen:

Kurz und klassisch - "Mein Buch" 

Pfarrer Max Mustermann empfiehlt: 

Anselm Grün: „Jeder Tag zählt“ 

„Dieses Buch begleitet mich schon seit einigen Jahren. Es erinnert mich daran, wie wichtig die kleinen Momente des Alltags sind. Die kurzen Impulse lassen sich gut zwischen zwei Terminen lesen und geben immer wieder neue Denkanstöße.“ 

 

Persönlich und erzählerisch - "Was ich gerade lese" 

Heute: Kirchenmusikerin Anna Beispiel 

Buchtipp: Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry 

„Eigentlich ist es ein Buch für Kinder – und gleichzeitig eines für Erwachsene. Jedes Mal entdecke ich etwas Neues darin. Besonders gefällt mir, wie das Buch dazu einlädt, die Welt mit offenen Augen zu betrachten und das Wesentliche nicht aus dem Blick zu verlieren. Für mich ist es eine Geschichte über Freundschaft, Vertrauen und Verantwortung.“ 

 

Interview-Format - "Drei Fragen zu einem Buch" 

Mit Gemeindereferent Stefan Beispiel 

Welches Buch empfehlen Sie? 
„Die Hütte“ von William P. Young. 

Warum gerade dieses Buch? 
„Weil es schwierige Lebensfragen anspricht und dabei Hoffnung vermittelt.“ 

Für wen ist es geeignet? 
„Für alle, die sich schon einmal gefragt haben, wo Gott in schweren Zeiten ist.“ 

 

Besonders attraktiv wird die Rubrik mit einem kleinen Foto der vorgestellten Person.