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Ein Serviceartikel für Pfarrbriefmacher*innen:Wer schreibt eigentlich den Pfarrbrief?

Wer regelmäßig einen Pfarrbrief in die Hand nimmt, sieht Berichte, Fotos, Termine und Grußworte.
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Datum:
27. Aug. 2026
Von:
Margit Haubrich

Was oft unsichtbar bleibt: Hinter jeder Ausgabe stehen Menschen, die Texte sammeln, Bilder auswählen, Korrektur lesen, Seiten gestalten und manchmal bis kurz vor dem Druck noch an Formulierungen feilen. Viele Leserinnen und Leser wissen gar nicht, wie viel Engagement in einem Pfarrbrief steckt.

Genau darin liegt eine Chance für die Redaktion.

Wer neue Autorinnen und Autoren, Fotografen oder Helfer gewinnen möchte, sollte die eigene Arbeit gelegentlich sichtbar machen. Denn viele Menschen können sich unter einer Pfarrbriefredaktion nur wenig vorstellen. Sie wissen nicht, wie ein Heft entsteht, welche Aufgaben dazugehören oder dass auch kleine Beiträge willkommen sind.

Warum also nicht einmal die Menschen hinter dem Pfarrbrief vorstellen?

Eine kurze Seite mit dem Titel „Wer macht eigentlich unseren Pfarrbrief?“ genügt oft schon. Ein kleines Foto, der Vorname und zwei oder drei Sätze über die jeweilige Person machen deutlich: Hier arbeiten ganz normale Gemeindemitglieder mit. Vielleicht schreibt jemand gerne Interviews, eine andere Person kümmert sich um Fotos, wieder jemand anderes sammelt Veranstaltungshinweise.

So wird sichtbar: Für die Mitarbeit braucht man kein Studium der Germanistik und auch keine journalistische Ausbildung. Was zählt, sind Interesse am Gemeindeleben, offene Augen und die Bereitschaft, Geschichten zu erzählen.

Besonders sympathisch wirken kleine persönliche Antworten auf Fragen wie:

  • Was macht Ihnen an der Pfarrbriefarbeit Freude?
  • Welchen Beitrag lesen Sie selbst am liebsten?
  • Was war Ihr lustigstes Erlebnis in der Redaktion?
  • Warum lohnt es sich, mitzumachen?

Solche Einblicke schaffen Nähe und wecken Interesse. Vielleicht entdecken Leserinnen und Leser dabei sogar: „Das könnte ich auch.“

Am Ende der Seite sollte deshalb eine konkrete Einladung stehen. Nicht jede Person möchte regelmäßig Artikel schreiben. Manche liefern gern Fotos, andere helfen beim Korrekturlesen oder kennen spannende Geschichten aus Gruppen und Initiativen. Wer verschiedene Möglichkeiten aufzeigt, senkt die Hemmschwelle zur Mitarbeit deutlich.

Denn oft fehlen einer Redaktion nicht die Themen, sondern die Menschen, die sie erzählen. Und manchmal beginnt ein neues Redaktionsteammitglied einfach damit, dass jemand erfährt: Hinter dem Pfarrbrief stehen Menschen wie du und ich.

Idee zum Nachmachen

Stellen Sie in den nächsten Ausgaben nach und nach jeweils ein Mitglied der Pfarrbriefredaktion vor. So entsteht eine kleine Serie, die nicht nur Wertschätzung ausdrückt, sondern vielleicht auch die nächste Autorin oder den nächsten Autor für Ihren Pfarrbrief gewinnt.