Generalvikar Tim Sturm und sein Blick auf den Pfarrbrief:Der Pfarrbrief, ein „Beziehungsmedium“

Was fällt Ihnen als erstes ein, wenn Sie das Wort "Pfarrbrief" hören?
Wenn ich an Pfarrbriefe denke, vermute ich, dass sie ein Medium sind, das deutschlandweit immer noch eine richtig hohe Auflage hat, gedruckt wie digital. Denn wenn ich im Bistum unterwegs bin und in eine Kirche komme, schaue ich immer, ob dort ein aktueller Pfarrbrief ausliegt – und das ist meistens so. Das zweite, was mir einfällt: Der Pfarrbrief ist nach wie vor das bekannteste Kommunikationsmittel für die kirchliche Basis.
Was muss aus Ihrer Sicht ein lesenswerter Pfarrbrief beinhalten?
Natürlich will ich dort einen Gottesdienst- und Veranstaltungsplan finden, aber auch weitere Informationen aus der Pfarrei, den Orten von Kirche. Er soll die Menschen vorstellen, die „Kirche vor Ort“ sind und die für die Gläubigen und alle Interessierten ansprechbar sind. Alle, die synodal in unserer Kirche wirken, sollen darin vorkommen und auch darauf Zugriff haben. Und auch ein geistliches Wort oder ein spiritueller Impuls sollte nicht fehlen.
Wie wichtig ist der Pfarrbrief für die Kommunikation in den Pfarreien, Pastoralen Räumen und an Orten von Kirche?
Der Pfarrbrief ist für mich ein „Beziehungsmedium“, unerlässlich für die Kommunikation mit den Kirchenmitgliedern. Er ist ein Medium der Glaubensverkündigung und eine Plattform für ehrenamtliches Engagement. Ich bin dankbar, dass viele Haupt- und Ehrenamtliche dieses Medium wieder neu in den Blick nehmen und es weiterentwickeln und zum Beispiel den Pfarrbrief digital und kreativ aufbereiten und zugänglich machen.