Pilger der Hoffnung zu bleiben bedeutet, sich nicht von äußeren Daten oder abgeschlossenen Feiern bestimmen zu lassen. Das Heilige Jahr hat am 6. Januar 2026 mit der Schließung der Heiligen Pforte durch Papst Leo XIV seinen liturgischen Abschluss gefunden, doch die geistliche Bewegung, die es in uns angestoßen hat, endet nicht mit einem Ritus. Hoffnung ist kein Ereignis, sondern ein Weg. Sie ist eine Haltung des Herzens, die uns Christen zutiefst prägt und uns durch alle Zeiten trägt. Wer als Pilger der Hoffnung lebt, erkennt, dass Gott selbst der Begleiter auf allen Wegen ist. So gehen wir weiter, getragen von der Zusage Christi, dass er bei uns ist alle Tage. Unsere Hoffnung ist nicht vage oder unbestimmt. Sie gründet in dem Gott, der Leben schenkt und Zukunft eröffnet. Darum bleiben wir Pilger der Hoffnung, auch jenseits eines Heiligen Jahres, und bezeugen mit unserem Leben, dass Gottes Licht stärker ist als jede Dunkelheit. Dies möchten uns die diesjährigen Predigten mit kompetenten Predigern an den Montagabenden in der Fastenzeit mit ihren Lebens- und Glaubenserfahrungen näher bringen. Die Predigt aus der Basilika am 23. März wird live über die Homepage (
www.pg-wnd.de) und über den Hauskanal in die Stiftung Hospital übertragen.
Die Termine:
Montag, 23. Februar 18.30 Uhr Oberlinxweiler Grund der Hoffnung (1 Petr 3,15) Dekan Klaus Leist, St. Wendel
Montag, 2. März 18.30 Uhr Niederlinxweiler Pilger sein in Hoffnung Msgr. Dr. Michael Bollig, Hasborn
Montag, 9. März 18.30 Uhr Winterbach Die Kirche – ein Ort der Hoffnung Generalsuperior Br. Peter Berg FMMA, Trier
Montag, 16. März 18.30 Uhr Bliesen Fröhlich sein in der Hoffnung (Röm 12,9-12) Diakon Konrad Niederländer Waldkirchen/Bay. Wald
Montag, 23. März 18.30 Uhr Basilika Hoffnung aus christlicher Perspektive Sr. Scholastika Jurt OP, Koblenz
Montag, 30. März 18.30 Uhr Urweiler Hoffnung auf die Auferstehung und das neue Leben Päd. em. Anton Gschrei, Kastl/Altötting