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Glockenblumen

Datum:
27. Juli 2026
Von:
Barbara Schartz
Collage Glockenblume und schlafenden Bienen in den Blüten

KEB-Naturtipp: Glockenblumen

  • Eine Glockenblume als Glockenblume erkennen ist wohl nicht so schwer, das kann sich vermutlich fast jede/r zutrauen. Das Aussehen der Blüten lässt gleich an Glocken denken.

  • In Deutschland soll es laut NABU 21 Arten der Glockenblume geben, weltweit ca. 300 Arten. Die genaue Art zu erkennen ist also schwieriger. Am häufigsten sind die Rundblättrige und die Pfirsichblättrige Glockenblume sowie die Knäuel-Glockenblume.
  • Es gibt einjährige und zweijährige Arten und staudenbildende Arten – diese sind natürlich für den Garten am günstigsten, da sie als Dauerbepflanzung genutzt werden können.
  • Aufgrund der vielen Arten gibt es Glockenblumen auch an verschiedenen Standorten, auf blütenreichen Wiesen (das sind nicht intensiv bewirtschafteten Magerwiesen), am Wegrand, im Wald, auf felsigem Grund und auch in Höhenlagen.
  • Zahlreiche Insekten fliegen die Glockenblumen an, die ihnen reichlich Nektar und Pollen bieten. Zu diesen gehören auch mehrere Arten, die auf Glockenblumen spezialisiert sind und ausschließlich deren Pollen sammeln. Dazu gehören die Glockenblumen-Scherenbiene, die Glockenblumen-Sägehornbiene, die Glockenblumen-Scherenbiene und der Glockenblumen-Mönch.
  • Den Pollen sammeln die Weibchen als eiweißreichen Nahrungsvorrat für die Brut.
  • Die Blüten der Glockenblumen hängen, wie es für eine Glocke ja üblich ist, häufig nach unten. Bei kühlem oder auch regnerischem Wetter oder am Abend lohnt es sich, vorsichtig in die Blüten zu schauen: dort schlafen dann relativ häufig Wildbienen, auch schon mal mehrere zusammen.