Zum Inhalt springen

Impulse für eine menschen- und naturfreundliche Wirtschaft:Über die Rechte der Natur

Zoom-Vortrag und Diskussion mit Rabbinerin Prof. Dr. Elisa Klapheck
Ausblick auf den Rhein und Koblenz
Datum:
Mittwoch, 28. Januar 2026 19:30 - 21:30
Flyer zu Veranstaltung

Die Bibel und das rabbinische Schrifttum enthalten zahllose Belege für ökologisches Bewusstsein. Darin spiegelt sich immer auch die religiöse Weltanschauung. Sie inspirieren die heutige jüdische Umweltbewegung für eine ökologische Theologie, die die wirtschaftsethischen Herausforderungen der Gegenwart, vor allem die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen, thematisiert. Voraussetzung hierfür ist eine pluralistische Sichtweise auf die Schöpfung und ihre Geschöpfe, vor allem auf die Menschen als „Ko-Schöpfer Gottes“. Hieraus ergibt sich auch, dass die Natur selbst Rechtsträgerin werden kann.

Referentin: Elisa Klapheck ist die Rabbinerin der egalitären Synagogen-gemeinschaft der liberalen Juden in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main sowie Professorin für Jüdische Studien an der Universität Paderborn. Seit 2011 gehörte sie in Frankfurt zu den Mitbegründern von „Torat HaKalkala - Verein zur Förderung der angewandten jüdischen Wirtschafts- und Sozialethik.“
Klapheck ist Vorsitzende der Allgemeinen Rabbinerkonferenz in Deutschland (ARK) sowie associate member des Rabbinic Board von „Liberal Judaism“ in Großbritannien. Mehrere Buchveröffentlichungen: „So bin ich Rabbinerin
geworden. Jüdische Herausforderungen hier und jetzt“ (2005), „Jüdische Positionen zur Nachhaltigkeit“ (2025) u.a.

 

Datum: 28. Januar 2026, 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr

Format: Videokonferenz per Zoom / Der Link wird rechtzeitig geschickt

Sprache: Deutsch

Anmeldung: www.cfd.lu

Info und Kontakt: ingo.hanke@cathol.lu

Organisation: Centre de Formation Diocésain Jean XXIII

Kooperation: ErwuesseBildung, Action-Groupe-Inter-Religions, InterFaith-Run-For-A-United World,  Jüdisch-Liberale Gemeinde von Esch/Alzette, Katholische Erwachsenenbildung Fachstelle Trier