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Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Bistum Trier

  • Unterstützung und Achtung der Unabhängigkeit: Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs im Bistum Trier: Mitglieder für die Unabhängige Kommission benannt Switch

    Fünf Frauen und Männer haben ihre Bereitschaft zur Mitarbeit in der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs im Verantwortungsbereich der Diözese Trier erklärt. Das hat Bischof Dr. Stephan Ackermann am 22. Dezember 2020 in Trier bekannt gegeben. Noch offen ist die Vertretung von Betroffenen in der Kommission; hier sind nach der Vereinbarung der Bistümer mit dem Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs zwei Personen vorgesehen.

    In der Kommission werden mitarbeiten:

    • Dr. Petra Hank, Psychologin mit dem Forschungsschwerpunkt Diagnostik/Evaluationsmethodik an der Universität Trier;
    • Herbert Heyd, Saarbrücken, bis 31. Januar 2021 Abteilungsleiter im saarländischen Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (benannt von der Landesregierung Saarland),
    • Professor Dr. Lutz Raphael, Ordinarius für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Trier, Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz;
    • Professor Dr. Gerhard Robbers, Justizminister a.D., Trier (benannt von der Landesregierung Rheinland-Pfalz) und
    • Dr. Monica Sinderhauf, Direktorin des Trierer Bistumsarchivs und Kanzlerin der Bischöflichen Kurie.

    Mehr lesen in der Nachricht

  • Erster Zwischenbericht Albertinum Gerolstein Switch

    Im Oktober 2019 ist das Aufarbeitungsprojekt „Gewalt am Bischöflichen Internat Albertinum Gerolstein (Landkreis Vulkaneifel) – Aufarbeitung mit und für Betroffene“ gestartet. Am 21. Oktober 2020 hat die Projektleitung einen Zwischenbericht veröffentlicht, der hier zu finden ist. Weitere Informationen zum Aufarbeitungsprojekt gibt es unter www.albertinum-gerolstein.de.

    Pressemeldung vom 21. Oktober 2020

  • Auseinandersetzung mit der institutionellen Verantwortung Switch

    Bischof Dr. Stephan Ackermann hat die „Gemeinsame Erklärung über verbindliche Kriterien und Standards für eine unabhängige Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche in Deutschland“ am 25. Juni für das Bistum Trier unterzeichnet. Damit hat er die institutionelle Aufarbeitung in der Diözese in Gang gesetzt. Zugleich rief Ackermann zur Mitwirkung im neu zu gründenden Betroffenenbeirat des Bistums auf.

    (Zur Nachricht vom 25. Juni 2020)

  • Entscheidende Grundlage für eine transparente Aufarbeitung Switch

    Der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für Fragen des sexuellen Missbrauchs im kirchlichen Bereich und für Fragen des Kinder- und Jugendschutzes, Bischof Dr. Stephan Ackermann, und der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, haben am 22. Juni die „Gemeinsame Erklärung über verbindliche Kriterien und Standards für eine unabhängige Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche in Deutschland“ unterzeichnet.

    Mit der Erklärung, deren Unterzeichnung der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz Ende April 2020 beschlossen hatte, haben sich die Bischofskonferenz und der Unabhängige Beauftragte gemeinsam über verbindliche Kriterien und Strukturen für eine umfassende und unabhängige Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz unter Einbeziehung von Betroffenen verständigt.

    Mehr lesen in der Nachricht vom 22. Juni 2020

  • Hintergrund Switch

    Die Gemeinsame Erklärung wurde vom Unabhängigen Beauftragten sowie der von ihm eingerichteten Arbeitsgruppe „Aufarbeitung Kirchen“ und Vertretern der Deutschen Bischofskonferenz erarbeitet. Mit der Erklärung setzen die Bischöfe den Kurs der Aufarbeitung des Missbrauchs fort, der durch zahlreiche regionale Aufarbeitungsprojekte sowie die interdisziplinäre Studie „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ (MHG-Studie) begonnen wurde. Der Text der Gemeinsamen Erklärung ist als pdf-Datei zum Herunterladen unterauf der Internetseite des Unabhängigen Beauftragten und auf der Seite der Bischofskonferenz als PDF-Download verfügbar.

Betroffene sollen Interventions- und Präventionsarbeit begleiten

Bischof Dr. Stephan Ackermann ruft von sexuellem Missbrauch im Raum der Kirche betroffene Personen auf, sich für die Mitwirkung im Betroffenenbeirat des Bistums zu melden. Der Betroffenenbeirat soll die kontinuierliche und institutionalisierte Beteiligung von Betroffenen an der Arbeit des Bistums im Bereich von Intervention und Prävention von sexualisierter Gewalt sicherstellen. „Wir wissen, dass im Bistum Trier viele Personen großes Leid und Unrecht durch Vertreterinnen und Vertreter der katholischen Kirche erfahren haben.“ Nur gemeinsam mit Betroffenen werde es gelingen, einen angemessenen Umgang mit Fragen sexualisierter Gewalt zu entwickeln sowohl im Bereich der Intervention wie der Prävention.

Weitere Informationen in der Nachricht vom 25. Juni 2020 sowie direkt unter www.bistum-trier.de/betroffenenbeirat. Dort ist auch der Link zur „Gemeinsamen Erklärung über verbindliche Kriterien und Standards für eine unabhängige Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche in Deutschland“ zu finden. Auf dieser Seite mit der Kurzadresse www.bistum-trier.de/aufarbeitung wird künftig über die institutionelle Aufarbeitung informiert.

Aufruf im Kirchlichen Amtsblatt

Den Aufruf zur Mitwirkung im Betroffenenbeirat des Bistums Trier finden Sie im Kirchlichen Amtsblatt 164. Jahrgang. Nr. 7 vom 1. Juli 2020 unter Nr. 127 und online hier.

In diesem Amtsblatt ist auch die Satzung des Betroffenenbeirats als Nr. 123 veröffentlicht (online hier).

Informationen zum Betroffenenbeirat finden Sie auch auf dieser Seite.

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