Mit Papst Leo beten wir, dass sich die Pastoral der mentalen Gesundheit in der ganzen Kirche integriert, so dass sie zur Überwindung der Stigmatisierung und der Diskriminierung von Personen mit mentalen Erkrankungen hilft.
Im Januar 2024 fand im Vatikan im Dikasterium für Kommunikation die erste Konferenz zu psychischer Gesundheit und Seelsorge statt. Dabei standen Berichte von Seelsorgerinnen und Seelsorgern, die mit psychisch Erkrankten arbeiten, im Mittelpunkt. Besonders besorgniserregend sind dabei Menschenrechtsverletzungen gegenüber Menschen mit psychischen Problemen.
Ängste im Zusammenhang mit dem Klimawandel waren ebenfalls ein Themenschwerpunkt, so wie auch das Zusammenleben mit traumatisierten Flüchtlingen aus der Ukraine oder anderen Ländern. Diakon Ed Shoener erzählte vom Suizid seiner Tochter, die lange Jahre an einer psychischen Erkrankung litt. Zusammen mit anderen gründete er die „Association of Catholic Mental Health Ministers“, die Pfarreien und Diözesen bei der Einrichtung von Diensten für psychische Gesundheit unterstützt. Er sagte: „Menschen, die mit diesen Krankheiten kämpfen, müssen wissen, dass sie von Gott geliebt werden, dass sie von ihren Nachbarn geliebt werden, dass sie von ihrer Kirche geliebt werden und dass sie verstanden werden.“ (Quelle: www.vaticannews.va)
Carola Fleck
Gebet
Gott unser Schöpfer,
Du hast jeden Menschen einzigartig geschaffen und liebst uns, so wie wir sind.
Lehre uns die Vielfalt zu lieben und ihr nicht mit Misstrauen zu begegnen.
Schenke uns ein offenes Herz für die, die es aus psychischen Gründen schwer haben, ihr Leben zu leben.
Lass sie auch durch uns fühlen, dass sie geliebt und angenommen sind, so wie sie sind.
Amen.
