Zum Inhalt springen

Fürbitten-Vorschlag für den 18. Februar 2026:Aschermittwoch

Biblische Texte: drei Werke der Frömmigkeit, „nicht wie die Heuchler …, sondern im Verborgenen …“; Beginn der österlichen Bußzeit; Suche nach neuer Weltordnung der Großmächte; Suche nach Solidarität und Empathie in der Gesellschaft
Datum:
Di. 17. Feb. 2026
Von:
Hildegard Jäger

Einleitung

Jesus fordert, dass wir uns bewusst zu Gott hin wenden,
ohne dabei aber unser Beten und Handeln zur Schau zu stellen. 
Im Vertrauen auf diesen Gott, der auch das Verborgene sieht, 
beten wir:

Bitten

…für die Menschen in den Krisengebieten der Welt,
   denen es am Lebensnotwendigsten fehlt
und die auf Hilfe von außen angewiesen sind;
und für alle hier bei uns, die ihnen von ihrem Wohlstand abgeben.
(kurze Stille) V: Barmherziger Gott. A: Wir bitten dich, erhöre uns.
(oder: GL 283.4 - zweiter Teil "Aus der TIefe rufe ich zu dir - auf dein Wort will ich bauen")

Wir beten für alle,
die notleidenden Menschen auch in unserem Land verlässliche Hilfe leisten –
durch Geld, durch tatkräftige Arbeit
   oder durch kleine Gesten der Freundlichkeit.
(kurze Stille) V: Barmherziger Gott. A: Wir bitten dich, erhöre uns.

Wir beten mit allen Menschen,
   die in Notlagen Trost und Hoffnung im Gebet suchen;
und mit allen, die für ihr gutes Leben dankbar sind
   und ihre Lebensfreude mit anderen teilen.
(kurze Stille) V: Barmherziger Gott. A: Wir bitten dich, erhöre uns.

Wir beten für die Menschen, die in den kommenden Wochen
   bewusst auf Konsum verzichten,
die Ablenkungen und schlechte Gewohnheiten vermeiden
   und mehr Raum schaffen für Solidarität und Empathie.
(kurze Stille) V: Barmherziger Gott. A: Wir bitten dich, erhöre uns.

Wir beten für alle Menschen,
   die Verantwortung tragen für die Gestaltung der Welt,
und die in der österlichen Bußzeit zu Umkehr und Erneuerung bereit sind.
(kurze Stille) V: Barmherziger Gott. A: Wir bitten dich, erhöre uns.

Schlussgebet

Guter Gott,
die Mahnung deines Sohnes ermutigt uns,  
in der Vorbereitung auf Ostern
über die innere und äußere Seite unserer Frömmigkeit nachzudenken.

Du öffnest uns Raum für Hoffnung
und gibst uns neuen Mut zur Veränderung.
Wir danken dir dafür und loben dich
 – jetzt und bis in deine Ewigkeit. Amen

Autorin: Hildegar Jäger, Bochum  (Rückmeldung an sie; Kopie an die Redaktion)