Fürbitten-Vorschlag für den 8. Februar 2026:Fünfter Sonntag im Jahreskreis
Einleitung
Gott lädt uns ein,
auf der Seite der Armen zu stehen
und Menschen in Not zu helfen –
damit die Finsternis in unserer Welt
hell wird wie der Tag.
Manchen können wir direkt helfen –
vielen hilft es, wenn wir mit ihnen fühlen
und jetzt für sie beten.
Wir rufen, o Gott, zu dir – A. Lass sie hören: hier bin ICH.
(oder GL 75 "Ich schreie zu dir, o Herr...)
Bitten
Wir beten für Kinder, Frauen und Männer in der Ukraine,
gegen die Russland Krieg führt mit Bomben und Raketen,
mit Eiseskälte und Dunkelheit –
sogar während angeblich über Friedenslösungen verhandelt wird.
– kurze Stille – Wir rufen, o Gott, zu dir – A. Lass sie hören: hier bin ICH.
(oder GL 75 "Ich schreie zu dir, o Herr...)
Für die Kriegsgefangenen aus der Ukraine und aus Russland,
die heimkehren dürfen.
Für alle Menschen, die auf der Flucht sind
oder vertrieben oder evakuiert wurden.
Und für alle, die sie willkommen heißen und bei sich aufnehmen.
– kurze Stille – Wir rufen, o Gott, zu dir – A. Lass sie hören: hier bin ICH.
Wir beten für den ermordeten Zugbegleiter aus Mannheim
und seine zwei Kinder, die zu Waisen geworden sind.
Für alle, die für mehr Menschlichkeit und Sicherheit sorgen –
ob dienstlich oder einfach,
weil sie eingreifen statt zuzuschauen oder wegzusehen.
– kurze Stille – Wir rufen, o Gott, zu dir – A. Lass sie hören: hier bin ICH.
Für die politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen,
die über neue Lösungen zwischen Staaten
und für die Welt nachdenken und reden:
zwischen Iran und USA, zwischen den Atom-Mächten,
zwischen Israel und Palästina, zwischen den Kriegsparteien im Sudan –
und an vielen anderen Problemstellen dieser Zeit.
– kurze Stille – Wir rufen, o Gott, zu dir – A. Lass sie hören: hier bin ICH.
Wir beten für Sportlerinnen und Sportler,
die bei den Olympischen Winterspielen um Medaillen kämpfen;
für alle, die sich beim Zuschauen begeistern.
Und für Gottes Schöpfung,
die unter manchen Sport-Anlagen und Ereignissen zu leiden hat.
– kurze Stille – Wir rufen, o Gott, zu dir – A. Lass sie hören: hier bin ICH.
Für alle, die in der Faschings-/Karnevals-/Fastnachts-Zeit
fröhlich aus dem Alltag ausbrechen;
und für die Vielen, die auch in närrischen Tagen arbeiten
und für die Menschen da sein müssen.
– kurze Stille – Wir rufen, o Gott, zu dir – A. Lass sie hören: hier bin ICH.
Schlussgebet
Ja, du bist da, Gott,
wenn Menschen nach dir rufen.
DU bist Licht, wo Dunkelheit regieren will.
Wir danken dir und loben dich
heute und morgen und bis in deine Ewigkeit. Amen
Autor: altfried g. rempe (Rückmeldung an ihn; Kopie an die Redaktion)