Zum Inhalt springen

Fürbitten-Vorschlag für den 29. März 2026:Palmsonntag

Biblische Texte vom Tage: Einzug Jesu in Jerusalem, Leiden und Sterben Jesu; Eskalation der Angriffe in Israel und im Iran; Ausweitung des Krieges im Libanon und in den Golfstaaten; Regierungsbildung nach Landtagswahlen; wachsende Kritik an Trump und seiner Außenpolitik; noch keine Waffenruhe in der Ukraine; Studie zur Einsamkeit bei jungen Menschen.
Datum:
Fr. 27. März 2026
Von:
Hildegard Jäger

Einleitung

Bei seinem Einzug in Jerusalem jubeln die Menschen Jesus zu. 
Sie hoffen auf Rettung mit seiner Hilfe.
Wenige Tage später warten Verrat, Folter und Tod am Kreuz auf ihn. 
Jesu Leiden und Sterben, seine Verlassenheit und Angst erscheinen heute wie ein Spiegel unserer eigenen Zeit. 
Für alle Menschen in Not beten wir zu Gott, dem Lebendigen in Vergangenheit und Gegenwart: Höre unser Bitten. 

Bitten

In Israel und im Iran weiten sich die gewaltsamen Angriffe aus,

    Hunger, Angst und Vertreibung bestimmen das Leben der Menschen in der Region;
die Versorgung mit Nahrungsmitteln, Wasser und Medizin ist nicht gesichert.
Wir beten für alle Menschen dort, die um ihr Leben und ihre Gesundheit fürchten;
    für alle, die weitere Angriffe in dieser Region fürchten;
und für alle politischen Kräfte,
    die nach Frieden streben und sich für gegenseitigen Respekt einsetzen.
(kurze Stille) V: Lebendiger Gott    A: Höre unser Bitten.
(oder GL 632.1 "Erhöre uns Herr...")

 

In unserem Land wächst die Sorge um die soziale Sicherheit für alle;
    Belastungen durch Einsamkeit nehmen zu.
Unsicherheit lähmt viele Menschen, Alte wie Junge.
Wir beten für alle Menschen, die sich in ihrer Not allein gelassen fühlen,
    die nach einer guten Perspektive für sich und ihre Kinder suchen;
und für alle, die helfen, statt wegzuschauen.
(kurze Stille) V: Lebendiger Gott    A: Höre unser Bitten.

 

Machthaber in vielen Staaten der Welt bedrohen und beseitigen ihre Kritiker;
    sie verbreiten und rechtfertigen ein Klima der Angst und Ohnmacht.
Wir beten für alle Menschen, die schuldlos inhaftiert und verfolgt werden;
    für alle, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden und rechtlos sind;
und für alle Politikerinnen und Politiker, die für deren Schutz eintreten.
(kurze Stille) V: Lebendiger Gott    A: Höre unser Bitten.

 

Durch Kriege und Ausbeutung der Natur nehmen Zerstörung, Leid und Sterben zu;
    Verantwortliche in Wirtschaft und Gesellschaft lassen Unrecht geschehen.
Wir beten für die Menschen in den Kriegsregionen der Ukraine und anderswo;
    für alle, die unter Sanktionen und Bedrohung durch Weltmächte leiden;
und für alle, die offen auf Unrecht hinweisen und das Leiden der Opfer teilen und zu lindern suchen.
(kurze Stille) V: Lebendiger Gott    A: Höre unser Bitten.

Schlussgebet

Lebendiger Gott, dein Sohn, unser Bruder Jesus, hat uns gezeigt,
    wie wir mit dem Leiden unserer Tage umgehen können.
Sein Glauben an die Macht der Liebe hält uns wach,
    sein Handeln führt uns heraus aus Mutlosigkeit und stärkt unser eigenes Tun.
Für dein Wort und deinen Beistand danken wir dir
    und hoffen miteinander, dass dein Reich kommt. Amen.

Autorin: Hildegard Jäger, Bochum (Rückmeldung an sie; Kopie an die Redaktion)