Interreligiöser Dialog

Im Interreligiösen Dialog begegnen sich Gläubige verschiedener Religionen in einer Atmosphäre der Offenheit und Wertschätzung. Anders als in der Ökumene geht es dem Interreligiösen Dialog nicht darum, die Unterschiede zwischen den Religionen aufzuheben oder zu überwinden.
Ziel ist das gegenseitige Kennenlernen und Verstehen. Das Zweite Vatikanische Konzil fordert die Christen und die Angehörigen der nichtchristlichen Religionen darüber hinaus dazu auf, "gemeinsam einzutreten für Schutz und Förderung der sozialen Gerechtigkeit, der sittlichen Güter und nicht zuletzt des Friedens und der Freiheit für alle Menschen" (Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen" Nostra aetate, Abschnitt 3).
Christen im Bistum Trier engagieren sich vor allem im interreligiösen Dialog zwischen Juden und Christen und im interreligiösen Dialog zwischen Christen und Muslimen.
Ansprechpartner
Matthias Neff
Sekretariat

Neue Arbeitshilfe zum christlich-muslimischen Dialog
Die Deutsche Bischofskonferenz hat eine neue Arbeitshilfe zum christlich-muslimischen Dialog veröffentlicht. Die Arbeitshilfe „Christlich-muslimische Beziehungen in Deutschland“ vermittelt grundlegendes Wissen und beleuchtet die spezifischen Gegebenheiten des deutschen Kontextes.
Ebenso ist sie als „Dialog-Kompendium“ angelegt, das praktische Hinweise zu Einzelfragen des Zusammenlebens von Christen und Muslimen gibt. Adressaten sind neben Multiplikatoren des interreligiösen Dialogs alle, die mit Fragen der christlich-muslimischen Begegnung zu tun haben (z. B. in Gemeinden, Wohlfahrtsverbänden oder Bildungseinrichtungen) oder sich dafür interessieren.

"Interreligiöse Studien: Judentum, Christentum, Islam"
an der Theologischen Fakultät Trier

