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Ökumene im Bistum

Das Bistum Trier engagiert sich in der Ökumene "vor Ort" und in der weltweiten Ökumene - verstanden als Ökumene der christlichen Konfessionen in der einen Kirche Jesu Christi.

Ökumene bezeichnet eine tatkräftige Suchbewegung. Sie wird von der Hoffnung angetrieben, von einem Blick über das allzu Offensichtliche hinaus. Sie verlangt von den christlichen Kirchen, keine Anstrengung zu scheuen, um sich gemeinsam den Aufgaben der Nachfolge Christi heute zu stellen, auch wenn dabei die Vorläufigkeiten des Unterwegsseins sichtbar werden.

Anna Werle, Referentin im Team „Glaube im Dialog“, ist zuständig für ökumenische Fragen und Ansprechpartnerin für die ökumenischen Anfragen. Sie vertritt das Bistum Trier in der Konferenz der diözesanen Ökumenereferenten und in weiteren ökumenischen Arbeitsgemeinschaften. Sie ist Mitglied im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, Region Südwest, und Ansprechpartnerin für alle Fragen, die die ökumenische Zusammenarbeit des Bistums in dieser Arbeitsgemeinschaft betreffen. Sie ist ebenfalls Ansprechpartnerin für die Delegierten des Bistums Trier in den Lokalen Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen im Bereich des Bistums. 

Aktuelles

Buß- und Bettag 2026

Zwischen Kirchturm und KI. Kommunikation des Evangeliums in Zeiten der Digitalität 

Ökumenisches Symposium zum Buß- und Bettag 2026 (18. November 2026, 14.30-17.00 Uhr) 

Digitalisierung war gestern. In einer Kultur der Digitalität, die das gesamte Leben durchdringt, versucht Kirche oft noch, analoge Angebote lediglich in „Bits und Bytes“ zu übersetzen. Dabei stellt die digitale Transformation grundlegende Fragen an die Substanz ihrer Verfasstheit. 

In diesem ökumenischen Symposium zum Buß- und Bettag 2026 möchten wir gemeinsam mit allen Interessierten das spannungsreiche Verhältnis zwischen Religion, Kirche und der Logik sozialer Netzwerke beleuchten.  

  • Autorität oder Authentizität: Wie agieren Christfluencer zwischen Lifestyle-Themen und Glaubenszeugnis, zwischen Fast-Content und notwendiger theologischer Tiefe? 
  • Institution oder Netzwerk: Wie lässt sich eine territorial-hierarchische Institution in fluide, netzstrukturell organisierte Gemeinschaften hineindenken? Schlägt der Netzwerker die Hierarchie? 
  • Monologische Kanzelpredigt oder partizipativer Dialog: Sollte die Institution Kirche die Kontrolle über ihre Botschaft an ‘Produser’ abgeben, um in einer digitalen Kultur überhaupt noch anschlussfähig zu sein? 
  • Sakraler Raum oder Push-Benachrichtigung: Verflacht der Glaube zu oberflächlichem und schnellem Konsum oder ist das Smartphone der legitime Kanzelersatz für eine mobile und entgrenzte Gesellschaft? 
  • Realpräsenz oder Digitalpräsenz: Kann eine digitale Eucharistie, ein digitales Abendmahl am Bildschirm wirklich ein wirksames ‚Heilszeichen‘ sein, oder verliert das Sakrament ohne die analoge Einheit von Raum, Zeit und Materie seinen Kern? 

Begleiten Sie uns auf eine theologische Entdeckungsreise, um die Ambivalenzen zwischen digitalem Empowerment und der Gefahr von Echokammern zu ergründen, zwischen neuer Sichtbarkeit und lehramtlicher Tradition. 

Ökumenisches Gebet im Advent 2026 - Ich bin für dich

Das Faltblatt, das die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen – Region Südwest Ihnen vorlegt, möchte Anregung geben zur Gestaltung einer Gebetsstunde im Advent. Viele Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen treffen sich in der Adventszeit zu Hause oder in Kirchen und Gemeindehäusern, in Schulen und Altenzentren oder in anderen Einrichtungen, um sich miteinander auf das bevorstehende Fest der Geburt des Herrn einzustimmen.
Für das Gebet kann der Text der Vorlage als Ganzes übernommen werden oder einzelne Elemente; eigene Texte oder Lieder können das Gebet ergänzen. Besonders dann, wenn Kinder anwesend sind, empfiehlt sich eine freiere Gestaltung. In jeder Jahresausgabe schlagen wir einen konkreten Termin vor, an dem in ökumenischer Gemeinschaft gebetet werden kann. Wir bringen damit zum Ausdruck, dass wir als Christinnen und Christen gemeinsam Jesus, den Retter der Welt, erwarten.

Rückblicke

Feier zum Namenstag der Allheiligkeit des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I

Zur Feier des Namenstages Sr. Allheiligkeit des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. fand, wie in jedem Jahr, der Jahresempfang in der Griechisch- Orthodoxen Metropolie in Bonn statt, zu der S.E. Metropolit Augoustinos einlud. Den Festvortrag hielt Bundespräsident a.D. Herr Christian Wulff zum Thema "Weniger Christentum bedeutet mehr Armut".

Eindrücke des Mittagsgebets der Heilig-Rock-Tage 2026

"Wir gehören zusammen" Nizäa-Ikone macht Station im Trierer Dom

Kontakt

Anna Werle

Bischöfliches Generalvikariat
Mustorstraße 2
54290 Trier

Nathalie Kirchartz

Sekretariat
Bischöfliches Generalvikariat
Mustorstraße 2
54290 Trier