Fürbitten-Vorschlag für den 12. Juli 2026:15. Sonntag im Jahreskreis
Einleitung:
Jesus Christus zeigt uns, dass Gottes Wort in der Welt wirkt.
Erfolg und Misserfolg liegen aber nah beieinander,
weil Menschen die Botschaft ganz unterschiedlich aufnehmen.
Oft ist unsere eigene Kraft zu schwach, dass sein Wort Frucht trägt;
deswegen bringen wir voll Vertrauen unsere Bitten zu ihm:
(evtl: und beten:
Du Gott der Hoffnung - A: Lass dein Wort Früchte tragen)
Bitten
Wir schauen auf die Menschen in den Ländern,
in denen Gewalt und Krieg zwischen Völkern oder Gruppen
die Suche nach Frieden verhindern;
auf alle, die beinahe täglich
neuen Angriffen und Bedrohungen ausgesetzt sind;
und auf alle, die trotzdem weiter auf einen Neuanfang hoffen.
(kurze Stille) V: Du Gott der Hoffnung, - A: Lass dein Wort Früchte tragen.
(oder: Herr, wir hören auf dein Wort GL 449)
Wir denken an Menschen im Nahen Osten und in den USA,
die verhärtet sind und in Hass und Angst verharren.
Wir denken an die Verantwortlichen in der Politik,
die nur nach militärischen Lösungen suchen.
Und an alle, die in den Kriegs- und Krisengebieten unermüdlich Hilfe leisten.
(kurze Stille) V: Du Gott der Hoffnung, - A: Lass dein Wort Früchte tragen.
Wir denken an die Menschen in unserem Land,
die sich um ihre Arbeitsplätze,
um die Betreuung von Kindern und Alten
und um ihre eigene Alterssicherung sorgen,
und an alle, die an einer gerechteren Verteilung des Wohlstands arbeiten.
(kurze Stille) V: Du Gott der Hoffnung, - A: Lass dein Wort Früchte tragen.
Wir denken an die Menschen hier bei uns und weltweit,
die unter spürbaren Folgen des Klimawandels leiden;
an Helferinnen und Helfer,
die in extremer Hitze drinnen und draußen Linderung schaffen;
und an immer mehr Frauen und Männer ohne Wohnung.
(kurze Stille) V: Du Gott der Hoffnung, - A: Lass dein Wort Früchte tragen.
Wir denken an die Verantwortlichen in unserer Kirche,
die sich für neue Gesetze und Ordnungen engagieren,
die dem Leben besser dienen;
an alle Jugendlichen und Erwachsenen,
die in Ferienlagern und bei Freizeitangeboten lebendigen Glauben wachsen lassen.
(kurze Stille) V: Du Gott der Hoffnung, - A: Lass dein Wort Früchte tragen.
Wir denken an Einzelne und Familien,
die im Urlaub Entspannung und Abstand vom Alltag suchen;
an diejenigen, die sich öffnen
und den Samen des Wortes in ihren Herzen Wurzeln schlagen lassen.
(kurze Stille) V: Du Gott der Hoffnung, - A: Lass dein Wort Früchte tragen.
Abschlussgebet:
Jesus Christus, du öffnest unseren Blick
für das Wirken des Vaters in dieser Welt.
Du lehrst uns, in dieser Sommerzeit Freude zu haben
und zu staunen über alles, was wächst und blüht.
Wandle, was in uns hart, steinig oder dornig ist,
in Offenheit, Neugier und Wärme.
Wir vertrauen auf dein Wort und danken dir –
jetzt und bis in deine Ewigkeit. Amen.
Autorin: Hildegard Jäger, Bochum
(Rückmeldung an sie; Kopie an die Redaktion)