Fürbitten-Vorschlag für den 19. April 2026:Dritter Sonntag der Osterzeit
Einleitung
Gott weiß, was wir brauchen.
Und dennoch ist es gut, auszusprechen, was uns belastet.
Im Vertrauen darauf, dass er bei uns ist,
legen wir ihm unsere Anliegen ans Herz.
Bitten
Wir denken an die Menschen,
die seit drei Jahren unter dem Bürgerkrieg im Sudan leiden,
an Zehntausende, die ihr Leben verloren haben
und Millionen Menschen, auf der Flucht
an die Frauen und Kinder, die schwersten Kriegsverbrechen ausgesetzt sind;
und an alle Teilnehmer der Sudan-Konferenz,
die nach einer Lösung suchen.
V: „Haltet ein! Sucht den Frieden!“ – kurze Stille – A: Wir bitten dich: Erhöre uns!
Wir beten für Papst Leo den vierzehnten, auf seiner ersten Afrikareise,
wir denken an seine Vermittlerrolle zwischen Christen und Muslimen
an sein Engagement für Migrantinnen und Migranten
und an seinen mutigen Einsatz für den Frieden.
V: „Haltet ein! Sucht den Frieden!“ – kurze Stille – A: Wir bitten dich: Erhöre uns!
Wir beten für die Menschen, die inmitten kriegerischer Konflikte leben,
für die Ukrainerinnen und Ukrainer, die von massiven Luftangriffen bedroht sind;
für die Menschen im Nahen und Mittleren Osten, besonders im Iran im Libanon und in Israel,
deren Leben in Gefahr ist
und für alle, die unter den Auswirkungen der Kriege leiden.
V: „Haltet ein! Sucht den Frieden!“ – kurze Stille – A: Wir bitten dich: Erhöre uns!
Wir denken an die Menschen, die jedes Jahr den Holocaust-Gedenktag in Israel begehen
und damit der sechs Millionen ermordeten Juden gedenken;
und an alle, die auch heute wieder unter antisemitischen Angriffen leiden.
V: „Haltet ein! Sucht den Frieden!“ – kurze Stille – A: Wir bitten dich: Erhöre uns!
Wir beten für alle, die sich für den Erhalt der Demokratie einsetzen,
für die ungarische Bevölkerung, die Gerechtigkeit und Freiheit erhofft
für die Kirchen in Sachsen-Anhalt,
die sich gegen nationalistische Tendenzen aussprechen
und für alle, die Einspruch erheben, wo es notwendig ist.
V: „Haltet ein! Sucht den Frieden!“ – kurze Stille – A: Wir bitten dich: Erhöre uns!
Wir beten für die Menschen,
die auch in unserem Land von den Kriegsfolgen betroffen sind;
für diejenigen, die durch die hohen Energiepreise gezwungen sind,
an anderen Stellen zu sparen;
für die, deren Mittel nicht genügen,
um die gestiegenen Lebensmittelpreise auszugleichen;
und für alle, die gerade jetzt neue Wege für einen sensiblen Umgang mit unserem Planeten suchen.
V: „Haltet ein! Sucht den Frieden!“ – kurze Stille – A: Wir bitten dich: Erhöre uns!
Schlussgebet
Unsere Bitten, Nöte und Ängste bringen wir vor dich,
du Gott-mit-uns.
Du stärkst uns, wo unsere Kraft nicht ausreicht,
und lässt uns spüren, dass du uns trägst und hältst,
jetzt und in Ewigkeit. Amen
Autoren: Marina und Hans Seidl, Thalmässing (Rückmeldung an sie; Kopie an die Redaktion)