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Zwischenstand zur Umsetzung der Synode in die Praxis

heraus gerufen. Die nächsten Schritte in die Zukunft

Aktuelle Entwicklungen

  • Diskrepanz zwischen Vision und Möglichkeit der Verwirklichung Switch

    Für Bischof Ackermann gibt es „eine Diskrepanz zwischen einer durchaus ansprechenden Vision von Pfarrei als Ort des gelebten Evangeliums und den Hinweisen zur konkreten Verwirklichung“ in der römischen Instruktion „Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche“ (20. Juli 2020 - Download als PDF). Das hat der Trierer Bischof im Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (kna) und der Trierer Bistumszeitung „Paulinus“ am 24. Juli erklärt.

    Das gesamte Interview ist auf www.paulinus.de zu finden.

    Auch Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg hatte sich zur Instruktion geäußert und sich mit einem Video an die Gläubigen gewandt.

  • Wie geht es weiter? Switch

    Im Juni hatten Bischof Dr. Stephan und Ackermann und Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg mit den diözesanen Gremien, Berufsgruppen- und Gesamtmitarbeitervertretungen sowie Leitungskräften aus Generalvikariat und Caritas beraten, welche Schritte nach der römischen Intervention zu gehen sind. Dabei hat sich ein mögliches Modell für die strukturelle Umsetzung der Synodenergebnisse gezeigt.

    Die Ergebnisse der Beratungen haben den Bischof, den Generalvikar und die Mitglieder der Leitungskonferenz motiviert, eine weitere, intensive Beratung auf Basis dieses Vorschlags durchzuführen. Daher ist die Steuerungsgruppe zur Umsetzung der Synodenergebnisse damit beauftragt, bis Mitte August eine Reihe von Workshops durchzuführen, in denen die sich daraus ergebenden Fragestellungen diskutiert werden. Eingeladen zu den Workshops sind die oben genannten Personengruppen – also Menschen, die aufgrund ihrer Aufgabe oder ihres Mandates die Interessen und Perspektiven bestimmter Gruppen in die weiteren Überlegungen eintragen können.

    Die Ergebnisse der Workshops werden dann Grundlage für die Entscheidungen sein, die Bischof Ackermann nach einer weiteren Beratung in großer Runde (unter den Bedingungen der Corona-Pandemie) im September treffen wird.

Auf einen Blick

Häufig gesucht - häufig geklickt...

Die Synode.
Das Abschlussdokument.
Die Grundlagen.

Geplant, gedacht und gemacht: Was war, was kommt und was bleibt...

Erkundung in neuen pastoralen Räumen

Nachrichten zur Synoden-Umsetzung aus den Pressestellen

Bleibend wichtige Themen der Synodenumsetzung

Diakonische Kirchenentwicklung

Orte von Kirche

Best practice und Materialangebote

Das Rahmenleitbild als Orientierung

Eine Frage der Haltung

Vier Perspektivwechsel der Synode

  • Vom Einzelnen her - ausgehen von Charismen - große Räume - synodal Kirche sein Switch

    Die Synode im Bistum Trier ist am 1. Mai 2016 zu Ende gegangen. Rund 280 Synodale haben mehr als zwei Jahre lang beraten, um mit dem Bischof eine Orientierung für das zukünftige kirchliche Handeln im Bistum zu erarbeiten. Die Synode ging aus von der Frage: „Wie wollen wir persönlich und gemeinsam unseren Weg des Glaubens im Bistum Trier gehen – in den sich rasant ändernden Rahmenbedingungen des Dritten Jahrtausends?“

    Die rasanten Veränderungen haben die Synodalen besonders auf sich wirken lassen und nach den prägenden Entwicklungen unserer Zeit gefragt. Diese fordern die Kirche dazu heraus, sich sehr radikal auf die Menschen und ihre Lebensbedingungen einzulassen, um mit ihnen gemeinsam herauszufinden, was Jesu Botschaft heute bedeutet. Im Abschlussdokument wollen die vier Perspektivwechsel beschreiben, wie die Kirche in der heutigen Zeit glaubwürdig die Frohe Botschaft verkünden kann.

  • Vier Perspektivwechsel Switch

  • Ein Veränderungsprozess, der längst schon begonnen hat Switch

    Die Synode konnte überhaupt nur gelingen, weil viele Christinnen und Christen sich ganz persönlich oder zusammen mit anderen fragen: „Wie geht das heute: Christ(in)-Sein?“ Diese Suche ist in die Synode eingeflossen. Auch die Erfahrungen und Kompetenzen der Seelsorgerinnen und Seelsorger, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Caritas und in den vielen kirchlichen Einrichtungen haben dazu beigetragen, dass im Verlauf der Synode deutlich geworden ist: Wir stecken mitten in einem umfassenden Wandel unserer Gesellschaft und der Kirche. Die Synode hat diese Veränderungen nicht hervorgerufen, sondern sie will in verbindlicher Weise darauf eine Antwort geben und Kirche unter den prägenden Entwicklungen unserer Zeit gestalten.

    Im Dekret, mit dem der Bischof das Abschluss-Dokument der Synode in Kraft gesetzt hat, beschreibt er es „als verbindlicher Rahmen für das zukünftige kirchliche Handeln im Bistum Trier“.

    Die Veränderungen gemeinsam gestalten:
    jede/r Einzelne und als Gemeinschaft

    Die Synode spricht zunächst alle Christinnen und Christen im Bistum Trier an. Alle sollen sich fragen lassen: Was ist Dir wichtig an der Botschaft Jesu Christi? Wo willst Du Dich einsetzen? Und für alle Ebenen kirchlicher Gemeinschaft stellt sich die Frage, zu der die Synode eingeladen hat: Wozu ist die Kirche da?

    Die Kirche ist im Bistum Trier auch als Organisation zu betrachten, die mit finanziellen Mitteln, mit Personal und Immobilien ausgestattet ist. Die Ergebnisse der Diözesansynode zu verwirklichen heißt auch, die Organisation „Kirche im Bistum Trier“ weiter zu entwickeln und zu verändern, alte Aufgaben zu verabschieden, neue anzugehen, und so auch die Ressourcen verantwortlich zu planen und einzusetzen.

Vom Einzelnen her denken

Charismen vor Aufgaben in den Blick nehmen

Weite pastorale Räume und Netzwerke

Synodales Prinzip bistumsweit leben

Wo wir stehen, wohin wir gehen...

  • Zusammenfassung der bisherigen Ergebnisse Switch

    Aufgrund der römischen Intervention gibt es diese...

    Einschränkungen

    • 35 im Sinne des can. 515 errichtete Pfarreien und Kirchengemeinden soll es derzeit nicht geben.
    • Kollegiale Leitungsteams in den neuen Pfarreien im Sinne des vorgelegten Gesetzes soll es nicht geben.
    • Eine Kirchenentwicklung, die finanzielle, pastorale und personelle Planungen in einer neuen Pfarrei vereinbart, soll es in der bisher geplanten Weise nicht geben.

    Mögliche Option für eine neue Orientierung

    • 35 Pastorale Räume in den Grenzen der für die Pfarreien der Zukunft entwickelten Umschreibungen; (172) nach can. 515 errichtete Pfarreien (die heutigen Pfarreiengemeinschaften und Kirchengemeindeverbände, deren Pfarreien zu je einer Pfarrei / Kirchengemeinde fusionieren); Neuzuordnungen aufgrund der Raumgliederung sind zu bedenken;
    • Unterschiedliche Leitungsmodelle in den Pfarreien, auch nach can. 517 § 2;
    • Leitungsteams mit leitendem Priester in den Pastoralen Räumen;
    • Delegation von Aufgaben an die Mitglieder erfolgt durch den Bischof;
    • Wirtschaftliche Steuerung auf Ebene des Pastoralen Raumes (der als Kirchengemeindeverband errichtet wird);
    • Pastorale Entwicklung auf Ebene des Pastoralen Raumes;
    • Anbindung des pastoralen Personals an den Pastoralen Raum;
    • Entwicklung synodaler Gremien aus Orten von Kirchen und den pfarrlichen Gremien auf Ebene des Pastoralen Raumes.
  • Ein mögliches Zukunftsmodell Switch

  • Offene Punkte aus den Beratungen Switch

    Fragen

    • Sollten die Seelsorgeräume nicht besser Pastoralräume oder Dekanate heißen?
    • Wie ist das Verhältnis von Pfarrei und Seelsorgeraum zu gestalten?
    • Wie kann die pastorale Planung in einem Seelsorgeraum entsprechend der Synodenergebnisse gut gelingen?
    • Sind die angedachten Fusionen der heutigen Pfarreien freiwillig oder gesetzlich zu bestimmen?
    • Wie ist der Einsatz der pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zwischen Pfarrei und Seelsorgeraum zu organisieren?
    • Sollte dieser Schritt (Bildung von Seelsorgeräumen und Fusion auf 172) Pfarreien schnell erfolgen?
    • Hilft dieses Vorgehen, die Menschen mitzunehmen, die Sorge um ihre Pfarrei haben?
    • Hilft dieses Vorgehen, die Menschen mitzunehmen, die sich in den Pfarreien nicht heimisch fühlen?
    • Wie geht der Dialog in dieser Phase?
    • Wie kann das Bistum einen gemeinsamen Weg angesichts bleibender unterschiedlicher Positionen finden?
    • Wie können inhaltlich-pastorale Entwicklungen angesichts großer Strukturddebatten gefördert werden?
  • Präsentation zur Vorstellung der ersten Beratungsergebnisse und weiteren Schritte - Zum Download als PDF Switch

  • Die nächsten Schritte Switch

    Beratungsphase 1 (abgeschlossen)

    • 17. Juni: Beratung mit den designierten Leitungsteams, Teil 1,
    • 18. Juni: Beratung im Rahmen der Bistumsdechantenkonferenz,
    • 19. Juni: Beratung mit den designierten Leitungsteams, Teil 2,
    • 19. Juni: Beratung mit den diözesanen Räten.

    Arbeitsphase

    • Ausarbeitung der Beratungsergebnisse,
    • Vorlage einer neuen Planung.

    Beratungsphase 2

    • Nach der Sommerpause
    • Abstimmungen mit Rom
    • Umsetzungsschritte in 2021 und 2022 (abhängig von den Konkretisierungen)

Zum Begriff "Pfarrei der Zukunft"

Hier wird gelegentlich der Begriff „Pfarrei der Zukunft“ benutzt, wie sie durch den Prozess der Raumgliederung von 2017-2018 umschrieben wurde.

Aufgrund der Aussetzung des Gesetzes zur Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode von 2013-2016 durch die Kleruskongregation und die anstehende Überarbeitung des Gesetzes wird dieser Raum nicht als kanonische Pfarrei (nach can 515 cic) errichtet.

Trotzdem werden wir die Bezeichnung „Pfarrei der Zukunft“ in den zurückliegenden Berichten beibehalten, da dieser Begriff in den vergangenen Jahren ein Arbeitstitel für die neu zu gründenden Räume war. Bei Berichten und Artikeln seit Juli 2020 wird der Begriff "Pastoraler Raum" benutzt.

Weiteres: