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    Eigentlich ginge es ihnen ganz gut – finanziell und auch sonst –

    Das dicke Geld hatte die kleine Familie nicht, aber es reichte neben den normalen Ausgaben des täglichen Lebens für einen zweiwöchigen Urlaub im Jahr.

    Das war bevor Tobis Arbeitgeber Insolvenz anmelden musste und Tobi seinen Arbeitsplatz verlor. Mit ihrem Minijob hatte Carina zum Familieneinkommen beigetragen. So konnten sie die Raten für ihr Haus gut bewältigen und Iris war für die beiden Kinder erreichbar. Als Carina krank wurde, fiel der Verdienst aus dem Minijob weg; Arbeitslosengeld gibt es hierfür nicht.

    Plötzlich ist alles anders. Und wenn Tobi nicht bald eine neue Stelle findet, rutscht die Familie in Hartz IV. Schon jetzt ist es schwer, mit dem Arbeitslosengeld auszukommen. Und es ist wirklich schwierig, sich im Dschungel möglicher Antragsverfahren zurechtzufinden. Auch die Behördengänge fallen nicht leicht, wenn man von heute auf morgen zum Bittsteller wird.

    Und was macht diese Situation mit den Kindern? Sie sollen nicht zurückstecken müssen. „Niemand soll wissen, wie es um unsere finanzielle Situation steht. Aber wie sollen wir das in Zukunft alles schaffen? Und dann wird nun doch noch die Klassenfahrt von Tim stattfinden. Sie kostet so viel.“

    In einer solchen Situation möchte niemand stecken, oder?

Podcast zum Thema "Familien"

Teaser des Podcasts:

Dieser Podcast erzählt von Begegnungen in den Familienbüros der Caritas in Andernach und Mayen.

Das ist ein Modellprojekt in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Wissenschaftlich begleitet von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin. Der Journalist Carsten Tesch hat mit Familien gesprochen, die dort dabei unterstützt werden, die Leistungen zu erhalten, die ihnen zustehen. Zu Wort kommen Sabri Al Ayoubi, Michelle Neumann, Altin Miftari. Sowie vom „Caritas Familienbüro“ Margret Marxen-Ney und Margot Kürsten.

Für diesen Podcast hat Carsten Tesch außerdem mit Professorin Petra Mund von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin gesprochen.

Den Podcast in voller Länge finden Sie hier:

Podcast-Autor

Carsten Tesch

Storyteller
Journalist und
Freier Mitarbeiter für EinblickLeben

Foto: privat

Expertin

Professorin Dr. Petra Mund

Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin

Foto: (c) KHSB/ Elisabeth Schoepe


Frühere Folgen des Podcasts EinblickLeben

  • EinblickLeben: Folge 2 Switch

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    Haben Sie das auch schon mal erlebt? Sie gehen durch eine Stadt oder einen Park und da „hängen“ ein paar Jugendliche rum. Sie fragen sich: „Warum sind die nicht in der Schule?“ oder „Warum arbeiten die nicht?“ Ich habe doch gerade erst in den Nachrichten gehört, dass so viele Ausbildungsplätze nicht besetzt sind. – Doch manches ist eben anders, als es den Anschein macht:

    Carlo (19) ist ein netter junger Mann. Die Schule hat er nicht besonders gut hinbekommen, auch weil er Zuhause nicht die nötige Unterstützung erfahren hat. Mit dem schlechten Schulabschluss hat er nicht die gewünschte Ausbildungsstelle gefunden. Das hat zu heftigen Konflikten mit den Eltern geführt. Zuwendung hat er bei den falschen Freunden gesucht. Beim Rumhängen mit ihnen ist er an Drogen geraten und dadurch weiter abgerutscht. Carlo hat das Leben eigentlich noch vor sich…

    Als ich Carlos Geschichte höre, frage ich mich, wie wohl mein Leben verlaufen wäre, wenn ich als Jugendliche an den markanten Weggabelungen alleine gewesen wäre.

    Was mag Carlo denken? Vielleicht: „Warum unterstützen meine Eltern mich nicht? Wieso sieht mich niemand? Wie soll mein Leben weitergehen?“

    Keine schönen Gedanken – Finden Sie nicht auch?

Podcast zum Thema "Benachteiligte Jugendliche"

Teaser des Podcasts:

Im "Perspektivenbüro" des Caritasverbandes Rhein-Wied-Sieg in Betzdorf kommen junge Frauen und Männer zusammen, die auf der Suche nach einer Ausbildungs- oder Arbeitsstelle sind. Der Journalist Carsten Tesch hat mit ihnen über ihre Situation als Arbeitssuchende gesprochen, über  das Gefühl, über kein eigenes Geld zu verfügen sowie über Zukunftsperspektiven.

Den Podcast in voller Länge finden Sie hier:

Podcast-Autor

Carsten Tesch

Storyteller
Journalist und
Freier Mitarbeiter für EinblickLeben

Foto: privat

Expertin

Ulrike Mohrs

Bürgermeisterin der Stadt Koblenz

Foto: David Kleinz


  • EinblickLeben: Folge 1 Switch

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    Auf meinem Weg in die Mittagspause sehe ich in der Fußgängerzone häufig eine Frau sitzen - an eine Hauswand gelehnt - einen Pappbecher vor sich, in dem einige Münzen liegen. Immer ist ihr Hund bei ihr. Sie sieht die vorübergehenden Menschen nicht an und die meisten Menschen sehen sie nicht an. Jeder ist mit sich selbst beschäftigt, denke ich. So wie ich auch. Manchmal lege ich eine Münze in den Pappbecher und versuche dabei, sie anzusehen. Ich finde, das ist weniger achtlos. Außer meinem Geld, gebe ich ihr wenigstens auch BeAchtung.

    Aber vielmehr denke ich nicht, weil ich mich schon wieder auf anderes konzentriere.

    In diesen Momenten denke ich nicht darüber nach, wie es wohl ist, wenn man auf der Straße lebt. Doch welche Gedanken haben Menschen, die kein Zuhause haben?

    "Wo schlafe ich heute Nacht? Finde ich mit meinem Hund einen sicheren, trockenen Platz zum Übernachten? Reicht das Geld in meinem Pappbecher für etwas zu essen für mich und meinen Hund? Was ist, wenn mein Hund, mein Freund und Beschützer, krank wird?"

    Haben Sie sich schon mal gefragt, wo wohnungslose Menschen duschen oder ihre Wäsche waschen? Ich habe gemerkt: All diese Dinge, die ich für selbstverständlich halte, sind gar nicht so selbstverständlich. Und wenn ich mir täglich diese Fragen stellen müsste, würde es mir Angst machen.

Podcast zum Thema Wohnungslosigkeit

Dieser Podcast erzählt von Begegnungen im Umfeld der Fachberatungsstelle für Menschen ohne Wohnung in Koblenz in der Neustadt 20.

Teaser des Podcasts:

Der Journalist Carsten Tesch hat Frauen und Männer aus dem Umfeld der Fachberatungsstelle für Menschen ohne Wohnung des Caritasverbands Koblenz aufgesucht und mit ihnen Gespräche geführt. Ein Interview mit dem Soziologen Heinz Bude zu seinem Konzept von Solidarität speziell im Hinblick auf Armut, Wohnungslosigkeit und den Alltag von Ausgrenzungen ergänzen den Podcast.

Zu Wort kommen Kristina Reinecke, Joachim Klinkner, Marco Martini, Tamas Ficzere und Erwin Wappler. 

Einigen der Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner ist Carsten Tesch bereits vor zwei Jahren im Rahmen eines Storytelling-Projekts zum Welttag der Armen begegnet.

Den Podcast in voller Länge finden Sie hier:

Podcast-Autor

Carsten Tesch

Storyteller
Journalist und
Freier Mitarbeiter für EinblickLeben

Foto: privat

Experte aus der Wissenschaft

Prof. Dr. Heinz Bude

Soziologe
Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel

Foto: Dawin Meckel


Herzlich willkommen bei „EinblickLeben“

Kennen Sie das Sinus-Modell mit den als Kartoffeln bekannten Milieus? Die Sinus-Milieus haben den Anspruch, ein wirklichkeitsgetreues Bild der soziokulturellen Vielfalt in Gesellschaften zu liefern. Sie tun dies, indem sie Befindlichkeiten und Orientierungen der Menschen, ihre Werte, Lebensziele und -stile und Einstellungen und ihren sozialen Hintergrund beschreiben.

Wir sind davon überzeugt, dass man die Lebenswelten der Menschen vor allem dann versteht, wenn man in sie wirklich eintaucht. Wenn man sich begegnet und nicht übereinander redet, sondern miteinander. „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“, sagt der Religionsphilosoph Martin Buber.

Mit der Plattform EinblickLeben möchten wir das ermöglichen.

Persönliche Begegnung und Gespräche miteinander!

Diakonisches Handeln ist nur zusammen mit den jeweiligen Betroffenen möglich. Dafür müssen wir sensibel sein - für die Themen, Sorgen, Herausforderungen, die das Leben der Menschen bestimmen.

Damit greifen wir eine wichtige Aussage aus dem Abschlussdokument unserer Synode auf.

  • Gebet zu EinblickLeben von Armin Surkus-Anzenhofer Switch

    „Schaut hin!“

    Das Leben lehrt uns hinzuschauen.
    Durch genaues Beobachten entdecken wir vom ersten Atemzug an
    die Welt und ihre Zusammenhänge.
    Wir sehen, ahmen nach, probieren aus und verändern.
    Wir sehen, was gut ist und gelingt.
    Wir sehen, was nicht gut ist, unfertig, verletzlich und brüchig.

    Das Leben lehrt uns hinzuschauen.
    So kann sich das Leben gut weiter entwickeln.
    Unterschiedliche Blickwinkel werden dafür gebraucht.
    Was sehe ich? Und was erkennst Du?
    Was wollen wir stärken?
    Und was müssen wir ändern?

    Meine Sicht wird dabei gebraucht.
    Was entdecke ich an Lebensförderndem?
    Und wo wird in meinen Augen Leben gefährdet oder gar zerstört?
    Und bisweilen braucht es einen Perspektivwechsel:
    Was entdecken wir durch die Augen der anderen?
    Jede und jeder kann uns zur Sehhilfe werden.
    Jede und jeder kann uns von blinden Flecken befreien.

     

  • weiterlesen Switch

    Die Sehschule Gottes kann uns da weiter helfen.
    „Er sah, dass alles gut war!“ (Genesis 1), so heißt es von Gottes Blick auf das Gelungene.
    Und ebenso hören wir Gott sagen: „Ich habe die Not meines Volkes gesehen!“ (Exodus 3)
    Gelungenes in den Blick nehmen, Not ins Auge fassen,
    darin liegt die Chance jedes Augenblicks.

    „Schaut hin!“ (Markus 6), sagt Jesus.
    Nehmt wahr, spürt nach, lasst Euch berühren von dem, was Ihr seht.
    Das Leben lehrt uns hinzuschauen, Einblick zu nehmen,
    Perspektiven zusammen zu bringen,
    damit es sich gut weiterentwickeln kann.
    Gib uns die Kraft, Gott, so mit Deiner Brille in die Welt zu schauen
    und so mit wachem Blick helfen das Angesicht der Erde zu erneuern. (Vgl. Psalm 104)
    Amen.

     

    (Von Armin Surkus-Anzenhofer)

  • Gebet - Zum Anhören Switch


Über uns

Unser Team besteht aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bistums Trier und der Caritas. Wir ermöglichen Interessierten aus der pastoralen Arbeit, aus Politik, Kirche und Gesellschaft, Ehrenamtlichen ebenso wie Führungskräften und Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern Einblicke in das Leben der jeweils „Anderen“.

Sie finden hier in kontinuierlicher Reihenfolge Einblicke in das Leben ganz unterschiedlicher Menschen. Ein Blick auf diese Seite lohnt sich immer wieder.


Kontakt

Projektleitung: 

Andrea Steyven, Aktion Arbeit im Bistum Trier und Dr. Martina Messan, Stabsreferat Sozialpolitik im Caritasverband für die Diözese Trier e.V. 

Im Team arbeiten mit

  • Julia Fröder (Bischöfliche Pressestelle Koblenz)
  • Carsten Tesch (Storyteller, Journalist und freier Mitarbeiter für EinblickLeben)
  • Jörg Hilgers (Programmreferent EDP e.V.)
  • Hermann Trapp (Carmen gGmbH, Caritasverband Koblenz e.V.).

Andrea Steyven

Mailkontakt

Dr. Martina Messan

Mailkontakt

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