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Forum zur Umsetzung der Synode im Ländlichen Raum

Die Kirche bleibt im Dorf

Informieren | Austauschen | Einfluss nehmen

Forum mit Bischof Dr. Stephan Ackermann zur Synoden-Umsetzung im ländlichen Raum

Der Titel „Die Kirche bleibt im Dorf“ ist bewusst provokant gewählt. Vor dem Hintergrund der Synode im Bistum Trier wird viel darüber gesprochen, was die Kirche im Dorf ausmacht, was sie für mich als Christ, als Bürgerin, als Engagierte vor Ort bedeutet. Dabei geht es um mehr als nur den Kirchenbau, die Institution oder Traditionen. Es geht auch um die Zukunft des Glaubens vor Ort, die Bereitschaft, sich als Christ und Christin einzubringen in die Gesellschaft, und als Kirche die Bedürfnisse der Gläubigen im ländlichen Raum wahrzunehmen.

Live auf Twitter - Fragen & Argumente via #syntr

Sie interessieren sich für "Die Kirche bleibt im Dorf" und den weiteren Weg der Trierer Kirche im Ländlichen Raum? Aber Sie können nicht am Forum teilnehmen!? Wir werden von beiden Terminen live via Twitter berichten - hier

Und wenn Sie Fragen / Einwände / Argumente eintragen möchten, die dann im Forum mitbesprochen werden: Benutzen Sie doch auch unsere Twitter-Seite! Also: Tweet verfassen, hashtag #syntr nicht vergessen - und die Redaktion tut ihr Möglichstes, Ihren Tweet noch in die Diskussion mitzunehmen!

Ziele des Forums

  • Austausch über Entwicklungen in den Dörfern
  • Impulse: Was braucht es im ländlichen Raum?
  • Informationen über den aktuellen Stand der Synodenumsetzung

Zielgruppen

  • die Menschen im Bistum Trier    
  • ehren- und hauptamtlich Engagierte aus den Pfarreien,    
  • Kommunen und Gremien im ländlichen Raum 

Veranstalter:
Zentralbereich 1, "Pastoral und Gesellschaft", Bischöfliches Generalvikariat Trier & Synodenbüro

  • Programm

    • 9.30 Uhr Ankunft und Registrierung
    • 10.00 Uhr Begrüßung, Vorstellung des Programms
      Dr. Hans Günther Ullrich
    • 10.15 Uhr „Die Kirche bleibt im Dorf“
      Bischof Dr. Stephan Ackermann
    • 10.40 Uhr Austauschrunde, Moderation: Judith Rupp
    • 11.10 Uhr Einteilung der Workshops
    • 11.15 Uhr Kaffeepause
    • 11.30 Uhr Erste Workshop-Runde
    • 12.30 Uhr Mittagsimbiss
    • 13.30 Uhr „Rettet das Dorf – was jetzt getan werden muss“
      Vortrag von Prof. Dr. Gerhard Henkel (in Otzenhausen) bzw. Dr. Johannes Mahne-Bieder (in Bitburg)
    • 14.30 Uhr Kaffeepause
    • 14.45 Uhr Zweite Workshop-Runde
    • 16.00 Uhr Gehört & Gesehen: Eindrücke vom Tag, Moderation: Judith Rupp
    • 16.30 Uhr Ende der Veranstaltung
  • Ziele

    Ziel des Forums ist es, Ihnen Gelegenheit zu bieten, Ihre Interessen und Themen einzubringen, damit das Bistum Trier diese  Erkenntnisse in die weitere Arbeit einbeziehen kann.

    Dafür haben wir 13 Workshops vorbereitet, die es ermöglichen, Beispiele, Erfahrungen und Notwendigkeiten aus Ihrem Umfeld darzustellen, sich mit anderen Teilnehmenden aus dem Bistum auszutauschen und Chancen für den ländlichen Raum aufzuzeigen.

  • Workshops: Kirche vor Ort

    1. Landpastorale Entwicklung

    2. Du bist Kirche! Ehrenamt im ländlichen Raum
    Sozial-karitative Initiativen im Hunsrück - Workshop am 15. September in Bitburg
    In der Pfarreiengemeinschaft Blankenrath engagieren sich viele Ehrenamtliche in vier unterschiedlichen sozial-karitativen Initiativen, die alle das Wohl der dort lebenden Menschen im Blick haben. Die selbstorganisierten Initiativen tragen erheblich zu einem lebens- und liebenswerten Leben vor Ort bei. Die Engagierten werden von Gemeindereferent Christoph Nörling und Rainer Martini vom Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e. V. unterstützt und begleitet. Im Workshop werden Hintergründe zur Entstehung der Projekte und deren Weiterentwicklung im Gespräch erörtert.  Moderation: Michaela Tholl, Arbeitsbereich Ehrenamtsentwicklung
    Weitere Infos zum Thema soziale Initiativen erhalten Siehier.
    Jetzt anmelden!15. September 2018 in Bitburg

    Bürgerhilfe Neumagen-Dhron - Workshop am 25. August in Otzenhausen
    Unter dem Dach der Bürgerhilfe Neumagen-Dhron bieten ehrenamtlich Engagierte Besuchs- und Fahrdienste für ältere Menschen an, kostenlosen Nachhilfeunterricht für Schüler, einen Stamm-tisch für Neubürger, und auch kleine technische Probleme werden gelöst. Zurzeit liegt ein Schwer-punkt des Engagements in der Betreuung von ausländischen Mitbürgern, die in der Moselgemein-de ihre neue Heimat gefunden haben. Elisabeth Mager, Leiterin der Bürgerhilfe, wird gemeinsam mit ihrem Mann und Ursula Schloeder-Weck die Hintergründe zur Entstehung der Initiative und deren Weiterentwicklung im Gespräch erörtern. Moderation: Michaela Tholl, Arbeitsbereich Ehrenamtsentwicklung
    Weitere Informationen unter: "Bürgerhilfe Neumagen-Dhron: Nun wird der Bedarf ermittelt" (Volksfreund-Artikel vom Juni 2013) und "Bürger helfen Bürgern, damit das Miteinander besser gelingt" (Volksfreund-Artikel vom Oktober 2014)
    Jetzt anmelden! 25. August 2018 in Otzenhausen

    3. Leuchtturmprojekte: Kirche vor Ort

    4. Netzwerke der Kirche vor Ort – katholische Verbände als Basisstation

    Nicole Podlinski, Bundesvorsitzende der KLB, gibt einen Impulsvortrag zu Netzwerkmöglichkeiten von Kommune, Kirche und Gesellschaft basierend auf einer Studie zur Förderung der interaktiven Pastoral- und Kommunalentwicklung im ländlichen Raum.
    Rudolf Schneiders, Vorsitzender des Sachausschuss Ländlicher Raum des Katholikenrates im Bistum Trier, gibt einen Einblick zu Möglichkeiten und Wege zur Verbesserung der Strukturen in ländlichen Räumen. Der Katholikenrat des Bistums Trier hat dazu 2014 ein Positionspapier erstellt.

  • Workshops: Struktur / Organisation

    5. Konkret & nah: Anlaufstellen im ländlichen Raum

    In den Pfarreien der Zukunft soll es an unterschiedlichen Orten Anlaufstellen für die konkreten Bedürfnisse der Menschen vor Ort geben, z.B. bei Beerdigungen, Hochzeiten und Taufanfragen. Auch die Gremien und die Ehrenamtlichen sind auf Unterstützung durch sogenannte „Kirchenbüros“ (Arbeitstitel) angewiesen. Wie diese kirchlichen Verwaltungsdienste und Kommunikationspunkte konkret aussehen könnten, soll im Workshop diskutiert werden.

    6. Kirchliches Leben im ländlichen Raum

    Die Kirche im Bistum Trier soll diakonisch, missionarisch, lokal werden. Das gilt auch für den ländlichen Raum. Dabei sollen Themenzentren und viele weitere „Orte von Kirche“ ein Netzwerk bilden. Der Workshop will die Hinweise der Teilnehmer/innen für die Gestaltung des ländlichen Raums aufnehmen und Themen der Teilprozessgruppen etwa zur Leitung der Pfarrei, zu den Gremien vor Ort und zur Unterstützung ehrenamtlich Engagierter diskutieren.

    7. Ressourcen verantworten: lokale Vermögensverwaltung

    Die Synode hat angeregt, Rolle und Verantwortung der Laien dadurch zu stärken, dass sie Aufgaben in eigener Verantwortung gestalten. Das heißt, dass auch die zugehörige finanzielle Verantwortung wahrgenommen werden kann. Gruppierungen, die Aufgaben übernehmen, sollten daher mit der für die übernommenen Aufgaben angemessenen Kompetenz ausgestattet sein. Der Workshop bietet an, Modelle zur Beteiligung an der lokalen Vermögensverwaltung zu diskutieren.

    8. Gebet und gottesdienstliche Feiern im ländlichen Raum

    Zahlreiche Rückmeldungen zu den Synodenbeschlüssen gehen der Frage nach, ob und wo in Zukunft – insbesondere auf dem Land – Gottesdienste gefeiert werden und Kirchen als Gebetsorte genutzt werden können. Lokales Engagement und ein solides Taufbewusstsein sind hier starke Kräfte, die langfristig stärker wirken werden als die Frage nach der Anzahl der Priester im Bistum. Der Workshop bietet die Chance diese These zu diskutieren.

  • Workshops: Partner und Akteure der Kirche

    9. Reiseberichte der Erkunderinnen und Erkunder (vormittags)

    Wie leben Menschen im Bistum Trier miteinander? Wie gestalten sie Sozialräume und was ist ihnen wichtig? Welche gesellschaftlichen Herausforderungen gibt es? Was nehmen wir als Kirche künftig in den Blick? – Auf diese Fragen finden Erkunder und Erkunderinnen im Bistum Trier konkrete Antworten im Kontakt mit vielen Menschen – auch und gerade auf dem Land.

    10. Rettet das Dorf – Arbeitsrunde mit Gastreferent (nachmittags)

    Prof. Dr. Gerhard Henkel wird in Otzenhausen als Gastreferent den Workshop begleiten und für Rückfragen zur Zukunft des ländlichen Raums sowie zu seinem Vortrag zur Verfügung stehen.
    Dr. Johannes Mahne-Bieder wird in Bitburg als Gastreferent den Workshop begleiten und für Rückfragen zur Zukunft des ländlichen Raums sowie zu seinem Vortrag zur Verfügung stehen.

    11. Kommunen und Kirche – zusammen stark

    12. Kirche im Sozialraum: Dorfentwicklung mitgestalten

    Verbandsbürgermeister Werner Klöckner, Daun, und Verena Welter, Verwaltungsmitarbeiterin, stellen das Konzept „sorgende Gemeinschaften“ vor. Basierend auf den Dauner Thesen 2014 wurde ein Entwicklungsprozess begonnen, der zu einer Stärkung der Solidargemeinschaften im ländlichen Raum geführt hat.

    13. Kirche für Familien: KiTa-Projekte im Netzwerk
    Am 25. August in Otzenhausen wird Claudia Bierbrauer, Standortleiterin des katholischen Kinderhauses St. Jakobus in Weiskirchen (Trägerschaft Katholische KiTa gGmbH Saarland), gemeinsam mit Jörg Mang, Gemeindereferent in der Pfarreiengemeinschaft Weiskirchen, den Workshop-Impuls gestalten.
    Am 15. September in Bitburg wird Daniela Mai, Standortleiterin der katholischen Kindertageseinrichtungen St. Michael in Bollendorf und St. Luzia in Ferschweiler (Trägerschaft Katholische KiTa gGmbH Trier) den Workshop-Impuls gestalten.
    Die Workshop-Leitungen verfügen über langjährige Erfahrung im ländlichen Raum und arbeiten in Netzwerken und Kooperationen.

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